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01.06.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
VPOD-Magazin
Tanja Lantz
1. Mai Schweiz
Digitalisierung
Volltext
Gewerkschaftsarbeit aus dem Homeoffice - geht das überhaupt? Digital kämpfen Während das vom VPOD organisierte Personal im Service public wie eh und je in vorderster Reihe steht, wurde der „Apparat“ Mitte März mit brachialer Wucht ins Homeoffice katapultiert. Hat's funktioniert? „Als erstes wurden die grösseren Treffen abgesagt oder verschoben“, berichtet Fabio Höhener, VPOD-Sekretär Zürich Lehrberufe, „aber nach einer ersten Phase der Neuorganisation konnten wir mit Team und Vorstand Videocalls durchführen, und das funktionierte weitgehend einwandfrei.“ Auch Kolleginnen und Kollegen mit wenig technischen Kenntnissen hätten sich nach kurzer Zeit gut mit dem neuen Instrument zurechtgefunden .
Vom Webinar zur Praxis Viviane Hösli vom VPOD Zentralschweiz hat ein Webinar der Rosa-Luxemburg-Stiftung besucht - Thema „Organizing während Covid-ro“, ihr war mit Ausbruch der Krise sofort klar: In einer Zeit, in der arbeitsrechtlich so viel passiert, müssen die Gewerkschaften an ihren Mitgliedern dranbleiben. Zunächst habe man Sitzungen der Personalkommission noch im Spital durchgeführt: „Der Austausch war ja megawichtig.“ Allerdings sei dabei wegen der überbordenden Traktandenliste das Informelle - das „Wie geht's?“ unter Kolleginnen und Kollegen - auf der Strecke geblieben. Das habe dann seinen Platz in den Videocalls gefunden: „Menschen fanden hier wieder den Raum, sich über ihre Arbeitsbelastung und -organisation auszutauschen.“ (…). anja Lantz.
VPOD-Magazin, 1.6.2020.
Personen > Lantz Tanja. 1. Mai 2020. Digitalisierung. VPOD-Magazin, 2020-06-01.
Ganzer Text
01.05.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
Travail.Suisse

1. Mai Schweiz
Volltext
Einsatz für gute Arbeit geht weiter. Der heutige Tag der Arbeit kann nicht wie üblich begangen werden. Die Corona-Krise verunmöglicht die üblichen Versammlungen und Umzüge. Trotzdem will Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, gerade am heutigen Tag daran erinnern, wie wichtig gute Arbeit ist. In vielen Branchen besteht diesbezüglich grosser Nachholbedarf. Der diesjährige 1. Mai kann aufgrund der herrschenden Corona-Krise nicht wie üblich begangen werden: 1.-Mai-Feiern, -Versammlungen und -Umzüge fallen aus Gründen des Gesundheitsschutzes weg. Nicht hinfällig werden das Bedürfnis nach Solidarität und die Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit – diese sind vielmehr aktueller denn je. Das unterstreichen auch der Präsident von Travail.Suisse und die Präsidentin und Präsidenten der Travail.Suisse angeschlossenen Verbände in ihren Botschaften zum 1. Mai. In der aktuellen Krise spürten die Menschen, wie wichtig geregelte Arbeitsbedingungen und funktionierende Sozialversicherungen seien, betont Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. „Ohne diese Errungenschaften – meist auf Druck der Gewerkschaften und Arbeitnehmendenverbände eingeführt - wäre die wirtschaftlich schwierige Zeit mit noch existenzielleren Problemen verbunden“. Aber noch gibt es grossen Verbesserungsbedarf, namentlich bei der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und in jenen Branchen, wo die Arbeitnehmenden in den letzten Wochen Grosses geleistet haben. (…).
Travail.Suisse, Medienmitteilung. Travail.Suisse, 1.5.2020.
Travail.Suisse > 1. Mai Schweiz. Travail.Suisse, 2020-05-01.
Ganzer Text
01.05.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Referate
Volltext
1. Mai 2020: Solidarität. Jetzt erst recht!. Die Schweiz begeht heute den ersten digitalen 1. Mai der Geschichte, und die Mobilisierung ist stark. Denn die Realitäten und Probleme in der Arbeitswelt sind dramatisch. Diese am 1. Mai sichtbar zu machen und darüber zu debattieren, ist wichtiger als je zuvor. Die Lage für Betroffenen ist äusserst angespannt: Viele Beschäftigte verdienen weniger als üblich und haben Mühe, über die Runden zu kommen, viele Arbeitsplätze verschwinden. In einem heute lancierten Appell fordern die Gewerkschaften deshalb einen vollen Lohnersatz für tiefe und mittlere Einkommen und ein sofortiges Ende der Corona-Entlassungen. Seit 130 Jahren ist der 1. Mai der Internationale Tag der Arbeit. In diesem Jahr konnte er zum ersten Mal in der Geschichte des Landes nicht mit Kundgebungen gefeiert werden. Tatsächlich ist dieses Jahr die wirksamste Form der Solidarität, Abstand zu halten. Aber auch wenn die soziale Dimension des 1. Mai mit den Demonstrationen und auf den Plätzen nicht stattfinden konnte, stand doch die Arbeitswelt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Unter dem Motto Solidarität. Jetzt erst Recht! Dies online, mit mehreren Dutzend Videobeiträgen aus der ganzen Schweiz, mit zahlreichen Workshops und Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Mit Berichten über die Probleme in den Branchen oder Debatten für mehr sozialen Fortschritt. In vielen Kantonen ergänzten physische Aktionen, die von Fenstern und Balkonen aus durchgeführt wurden, die Mobilisierung. (…).
SGB, 1.5.2020.
SGB > 1. Mai Schweiz. Referate. SGB, 2020-05-02.
Ganzer Text
01.05.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Tanja Lantz
1. Mai Schweiz
Volltext
Ein ganz gewöhnlicher 1. Mai? Zum ersten Mal in der Geschichte gab es heute am Tag der Arbeit keine Demos und keine Kundgebungen in der Schweiz. Zum Schutz der Gesundheit hiess es Abstand halten. Doch der 1. Mai steht seit 130 Jahren für Solidarität, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte. Wichtiger den je, wo sich alles dem Virus unterordnen muss. Die Dringlichkeit spüren wohl viele, den der 1. Mai wurde nicht nur digital und vor dem Bildschirm zelebriert. Es gab an vielen Orten kleine Aktionen, Transparente an Fassaden, Balkonaktionen und Lärmkonzerte. Viele und auch wir wollten zeigen: wir stehen zusammen im Kampf, im Herzen und im Gedanken aneinander. Die COVID-Krise bringt vieles an die Oberfläche: Menschen in den Tieflohnbranchen sind stark betroffen, stehen in Kurzarbeit und erhalten nur 80% ihres üblichen Lohnes. Viele Arbeitnehmende haben Mühe, sich und ihre Familien durchzubringen. Die Marginalisierten in der Gesellschaft, Menschen ohne Heimat, gültigen oder bewilligten Aufenthaltstatus, Geflüchtete, die zwischen Grenzen festsitzen werden in der Krise ignoriert oder vertröstet. Die Menschen, die in der Grundversorgung arbeiten gelten als „systemrelevant" und halten das Land am Laufen. Aber oftmals erhalten auch sie nicht die Wertschätzung, soziale Absicherung, Chancen und Löhne, die sie eigentlich verdienen. Vor allem diejenigen, die Menschen betreuen und pflegen, stehen seit Wochen in vordester Reihe, werden freundlich beklatscht, in den Himmel gehoben und vertröstet. (…).
Tanja Lantz.
VPOD Schweiz, 1.5.2020.
Personen > Lantz Tanja. 1. Mai Schweiz. VPOD Schweiz, 2020-05-01.
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29.04.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Veranstaltung
Volltext
Medieneinladung: Erster digitaler 1. Mai der Geschichte. Sehr geehrte Medienschaffende. Gerne laden wir Sie ein zum Livestream am 1. Mai und informieren Sie über das geplante schweizweite Programm zum 1. Mai 2020. Seit 130 Jahren wird der 1. Mai weltweit begangen. Er steht für sozialen Fortschritt, Gerechtigkeit und Menschenrechte. Zum ersten Mal in der Geschichte wird es dieses Jahr in der Schweiz keine Demos und Kundgebungen am Tag der Arbeit geben. Zum Schutz der Gesundheit heisst es Abstand halten. Doch trotzdem stehen wir zusammen, mehr denn je. Unter dem Motto Solidarität. Jetzt erst recht! feiern wir den Tag der Arbeit – digital. Mit Debatten und einer Live-Sendung in den sozialen Medien. Der zentrale Livestream startet um 13 Uhr und wird aus dem Studio im Volkshaus Zürich gesendet, mit Interviews vor Ort, Zuschaltungen aus Betrieben und von Aktionen sowie mit GesprächspartnerInnen aus dem In- und Ausland. Gäste sind unter anderem: Vania Alleva (Präsidentin Unia), Patti Basler & Philppe Kuhn (Kabarett), Regula Rytz (Präsidentin Grüne), Gregor Gysi (Die Linke/D), Kevin Kühnert (Stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD/D), Pierre-Yves Maillard (Präsident SGB), Rebekka Wyler (Co-Generalsekretärin SP). (…).
SGB, 29.4.2020.
SGB > 1. Mai 2020. Live. SGB, 2020-04-29.
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27.04.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
Vorwärts

1. Mai Schweiz
Volltext
Eine schwierige, aber wichtige Maifeier. Die Covid-19-Pandemie hat enorme Auswirkungen auf die internationale Arbeiter*innenklasse. Die Zeche für die Krise, in die das Kapital schlittert, soll von den Prolet*innen gezahlt werden. Umso wichtiger Wege zu finden, den Kampftag unserer Klasse dennoch gemeinsam zu begehen. Eine Demonstration? Unter den gegenwärtigen Umständen? Tausende Menschen, die nah beisammen stehen, rufen, diskutieren und für ihre Interessen kämpfen? Im Moment kaum denkbar. Die Massnahmen des Bundes anlässlich der Pandemie des Coronavirus sollen zwar ab dem 26.April schrittweise gelockert werden. Die Maifeiern im ganzen Land sind aber trotzdem vom Gewerkschaftsbund abgesagt worden. Doch ein 1.Mai ganz ohne alles? Ohne rote Fahnen, ohne Demoparolen und Reden? Das geht für viele nicht. Und so formieren sich vor der diesjährigen Maifeier an unterschiedlichen Orten politische Menschen, damit doch noch etwas läuft. Ein guter Moment um sich zu fragen, was es braucht, damit der 1.Mai eben der 1.Mai ist, was dieser Tag für unsere Bewegung bedeutet. Ein Tag für den Kampf „Sötted ihr am erschte Mai nöd gschiider goge schaffe?“, ist so ein Spruch, den man oft von Bürgerlichen hört, die besonders von ihrem überlegenen Intellekt überzeugt sind. Tatsächlich begann der 1.Mai aber mit einem Streik, mit der kollektiven Arbeitsniederlegung von Chicagoer Arbeiter*innen, um den 8-Stunden-Tag zu erkämpfen. Am 1.Mai 1886 begann der Arbeitskampf. Bei der Streikkundgebung am Haymarket explodierten aber Bomben. Durch die Explosion starben sieben Polizisten. (…).
Vorwärts, 27.4.20204.7.2020.
Vorwaerts > 1. Mai 2020. Vorwaerts, 2020-04-27.
24.04.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Volltext
Mai-Motto 2020: Solidarität. Jetzt erst recht! Der Aufruf des SGB zum 1. Mai 2020. Seit 130 Jahren wird der 1. Mai weltweit begangen. Er steht für sozialen Fortschritt, Gerechtigkeit und Menschenrechte. Zum ersten Mal in der Geschichte wird es dieses Jahr in der Schweiz keine Demos und Kundgebungen am Tag der Arbeit geben. Zum Schutz der Gesundheit heisst es Abstand halten. Doch trotzdem stehen wir zusammen, mehr denn je. Unter dem Motto Solidarität. Jetzt erst recht! feiern wir den Tag der Arbeit – digital. Mit Debatten und einer Live-Sendung in den sozialen Medien. Es gäbe genug Gründe, unseren Protest auch an diesem 1. Mai auf die Strasse zu tragen. In der Corona-Krise offenbaren sich prekäre Arbeitssituationen glasklar. Einmal mehr sind die Angestellten in den Tieflohnbranchen am härtesten von dieser Krise betroffen. Über 1.5 Millionen Menschen stehen in Kurzarbeit und erhalten nur 80% ihres üblichen Lohnes, zu einem grossen Teil in Branchen mit tiefen und mittleren Einkommen. Viele Arbeitnehmende haben deshalb Mühe, sich und ihre Familien durchzubringen. Die Betroffenen brauchen 100% Lohn. Die Firmen erhalten aktuell 60 Milliarden staatliche Unterstützung, um unsere Löhne zu bezahlen. Doch immer mehr verantwortungslose Unternehmer entlassen ihre Angestellten! Es braucht Solidarität für alle, nicht Dividenden für die Firmenbesitzer: keine Corona-Entlassungen! Es sind die ArbeitnehmerInnen, die das Land am Leben erhalten, das wird jetzt klar, wo viele ihre Arbeit niederlegen mussten. Doch auch die Bedeutung der Leistung derjenigen, die im Hintergrund weiterarbeiten, oder immer noch an der Front sind, zeigt sich in der Krise. (…).. SGB, 24.4.2020.
SGB > 1. Mai Schweiz. Aufruf. SGB, 2020-04-24.
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23.03.2020 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Volltext
Absage der 1.-Mai Kundgebungen in der Schweiz. Coronavirus erlaubt weder Kundgebungen noch Veranstaltungen. Unter den aktuellen Umständen lassen sich keine Kundgebungen planen. Deshalb müssen die schweizweit über 50 geplanten Demonstrationen und Versammlungen zum 1. Mai 2020 abgesagt werden. Dieser historisch einmalige Schritt ist schmerzhaft, aber angesichts der aktuellen Pandemie unausweichlich. Aktuell liegt der Fokus aller darauf, ihre und die Gesundheit anderer zu schützen. Dazu kommt für die Gewerkschaften der vordringliche Kampf für die Garantie von Jobs und Löhnen in der Corona-Krise. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass diejenigen, welche unmittelbar an dieser Krise leiden werden, einmal mehr die prekär und befristet Beschäftigten und allgemein die eher schlechter bezahlten sind. Doch viele gerade dieser Berufe und Tätigkeiten erweisen sich in diesen Tagen als systemrelevant. Systemrelevanter als Banken und andere Grosskonzerne mit ihren Top-Salären. Die Absage der Kundgebungen und Grossveranstaltungen bedeutet aber nicht, dass die Gewerkschaftsbewegung darauf verzichten würde, den Tag der Arbeit würdig zu feiern. In den kommenden Wochen werden die kantonalen Gewerkschaftsbünde als Trägerschaft der 1. Mai-Kundgebungen sowie andere veranstaltende Organisationen alternative Durchführungsideen prüfen, um den 1. Mai als Kampftag der ArbeiterInnen für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen entsprechend begehen zu können. (...). SGB, Medienmitteilung. 23.3.2020.
SGB > 1. Mai Schweiz. Verbot. SGB, 2020-03-23.
Ganzer Text
04.10.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
Mehr zum Leben! Aufruf des SGB zum 1. Mai 2019. Wenn wir Arbeitnehmende zusammenstehen und unsere Interessen gemeinsam vertreten, können wir viel erreichen. Zum Beispiel im Betrieb: Mit einem Streik hat die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur SDA die Direktion gezwungen, die Kündigungen aller über 60jährigen RedaktorInnen rückgängig zu machen. Zusammenstehen lohnt sich auch in einer ganzen Branche: Mit einer vorbildlichen Mobilisierung und Warnstreiks gelang es den Bauarbeitern nicht nur, ihr Rentenalter 60 zu retten und abzusichern, sondern gleichzeitig auch noch eine seit langem verdiente Lohnerhöhung zu erkämpfen. Auch in der Politik können wir Arbeitnehmende viel bewegen, wenn wir solidarisch für unsere gemeinsamen Interessen einstehen: Nur dank dem harten Auftreten der Gewerkschaften steht in der Debatte über das Rahmenabkommen Schweiz-EU endlich die Sicherung des Lohnschutzes, die Sicherung der Flankierenden Massnahmen im Zentrum. Angriffe auf den Lohnschutz. Doch wir wissen genau: Vielen aus Arbeitgeberkreisen, der Wirtschaft und der Politik war Lohnschutz schon immer ein Dorn im Auge. Sie stellen sich heute auf die Seite der süddeutschen Gewerbler und der Ideologen in der EU-Kommission, die unseren Lohnschutz abbauen und die schwachen EU-Regeln durchsetzen wollen. Wir Gewerkschaften stehen ein für die Personenfreizügigkeit. Sie ist eine Errungenschaft und schützt die Arbeitnehmenden, woher auch immer sie kommen vor Diskriminierung. Aber nur, wenn sie an einen starken Lohnschutz gekoppelt ist. Wir wollen Löhne statt Grenzen (…).
SGB, 10.4.2019.
SGB > 1. Mai Schweiz. Aufruf. SGB, 2019-04-10.
Ganzer Text
04.10.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
Mehr zum Leben! Aufruf des SGB zum 1. Mai 2019. Wenn wir Arbeitnehmende zusammenstehen und unsere Interessen gemeinsam vertreten, können wir viel erreichen. Zum Beispiel im Betrieb: Mit einem Streik hat die Redaktion der Schweizer Nachrichtenagentur SDA die Direktion gezwungen, die Kündigungen aller über 60jährigen RedaktorInnen rückgängig zu machen. Zusammenstehen lohnt sich auch in einer ganzen Branche: Mit einer vorbildlichen Mobilisierung und Warnstreiks gelang es den Bauarbeitern nicht nur, ihr Rentenalter 60 zu retten und abzusichern, sondern gleichzeitig auch noch eine seit langem verdiente Lohnerhöhung zu erkämpfen. Auch in der Politik können wir Arbeitnehmende viel bewegen, wenn wir solidarisch für unsere gemeinsamen Interessen einstehen: Nur dank dem harten Auftreten der Gewerkschaften steht in der Debatte über das Rahmenabkommen Schweiz-EU endlich die Sicherung des Lohnschutzes, die Sicherung der Flankierenden Massnahmen im Zentrum. Angriffe auf den Lohnschutz. Doch wir wissen genau: Vielen aus Arbeitgeberkreisen, der Wirtschaft und der Politik war Lohnschutz schon immer ein Dorn im Auge. Sie stellen sich heute auf die Seite der süddeutschen Gewerbler und der Ideologen in der EU-Kommission, die unseren Lohnschutz abbauen und die schwachen EU-Regeln durchsetzen wollen. Wir Gewerkschaften stehen ein für die Personenfreizügigkeit. Sie ist eine Errungenschaft und schützt die Arbeitnehmenden, woher auch immer sie kommen vor Diskriminierung. Aber nur, wenn sie an einen starken Lohnschutz gekoppelt ist. Wir wollen Löhne statt Grenzen (…).
SGB, 10.4.2019.
SGB > 1. Mai Schweiz. Aufruf. SGB, 2019-04-10.
Ganzer Text
15.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
SEV Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Referate
Volltext
1. Mai. Mehr zum Leben! „Mehr zum Leben!“ forderten die SGB-Gewerkschaften am diesjährigen 1.Mai an rund 60 Kundgebungen und Feiern im ganzen Land. Die grösste Kundgebung fand mit 16‘000 Teilnehmenden in Zürich statt. MEHR, so führten die Rednerinnen und Redner aus, das heisst mit Blick auf das Rahmenabkommen Schweiz-EU mehr Lohnschutz statt Abbau der flankierenden Massnahmen. Das heisst mit Blick auf die schlechte Lohnrunde 2018 mehr Lohn, besonders für die Frauen, die trotz Verfassungs- und Gesetzesauftrag nicht nur immer noch deutlich weniger verdienen als Männer, sondern auch immer noch das Gros der Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeit leisten und sexueller und sexistischer Gewalt ausgesetzt sind. Sie fordern mehr Lohn, Zeit und Respekt und werden dies am 14. Juni mit dem Frauenstreik deutlich machen. MEHR meint aber auch mehr Rente, also eine stärkere AHV, und mehr Krankenkassenprämienverbilligung, wie es die vom SGB unterstützte Prämien-Entlastungs-Initiative verlangt. Es heisst aber auch mehr Schutz und Sicherheit am Arbeitsplatz, statt Angriffe auf das Arbeitsgesetz, die Ruhe- und Arbeitszeiten. Also mehr Zeit für uns selber. In Olten nannte der neue SGB-Präsident Pierre-Yves Maillard „drei Gründe sich weiterhin und noch mehr für soziale Gerechtigkeit und eine zivilisierte Welt einzusetzen“: Klima, Soziales und Gleichstellung. „Der Kampf gegen den Klimawandel und der Kampf für soziale Gerechtigkeit können nicht getrennt werden.“ (…).
SEV, 15.5.2019.
SEV > 1. Mai 2019. Referate. SEV, 2019-05-15.
Ganzer Text
01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Frauen
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
Tag der Arbeit 2019. 1. Mai im Zeichen des Frauen*streiks. Am heutigen Tag der Arbeit gehen in zahlreichen Städten und Gemeinden der Schweiz Tausende von Menschen auf die Strasse. Der diesjährige 1. Mai steht im Zeichen der Mobilisierung für den Frauen*streik- und Aktionstag vom 14. Juni. An den Kundgebungen und Maifeiern sprechen viele Frauen, die Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit fordern. Die Frauen in der Schweiz sind wütend. Das zeigen sie deutlich am heutigen 1. Mai. Sei es in Zürich, Bern, Basel, Altdorf, Lausanne, Lugano oder Sion: Überall fordern die Frauen an den Kundgebungen und Maifeiern Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit. Im Vorfeld des Frauen*streik und -aktionstag vom 14. Juni zeigt sich: Die Frauen in der Schweiz sind viele und sie sind bereit zu kämpfen. Ungerechtigkeit hat ein Geschlecht. Unia-Präsidentin Vania Alleva spricht morgens in Winterthur ZH und abends in Altdorf UR. In ihrer Rede betont sie, dass wir heute statt sozialem Ausgleich und Integration eine zunehmende Ungleichheit und eine verstärkte Diskriminierung erleben. „Die Ungerechtigkeit hat auch ein Geschlecht. Wir Frauen verdienen in der reichen Schweiz im Schnitt immer noch 17 Prozent weniger als unsere männlichen Kollegen. Das ist der Schnitt. Im gewerkschaftlichen Alltag treffen wir oft noch krassere Fälle an. Dagegen wehren wir uns auf der Basis starker Werte: Solidarität, sozialer Ausgleich, Gerechtigkeit und Freiheit.“ Kein Gesetz erlaubt Diskriminierung der Frauen. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung. 1.5.2019.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz. Frauenstreik. Unia, 2019-05-01.
Ganzer Text
01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
Matthias Preisser
1. Mai Schweiz
Volltext
1. Mai 2019: Mehr zum Leben und Frauenstreik. Mai-Demonstrationen und Feiern an rund 60 Orten in der ganzen Schweiz. "Mehr zum Leben!" fordern der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die ihm angeschlossenen Gewerkschaften am diesjährigen 1. Mai. Dies getragen von der Überzeugung, dass Arbeitnehmende viel erreichen können, wenn sie zusammenstehen und ihre Interessen gemeinsam vertreten. Sei es bei Streikaktionen wie letztes Jahr bei der Nachrichtenagentur SDA oder auf dem Bau, sei es mit Kampagnen für bessere Löhne, Renten und Arbeitsbedingungen, sei es mit Aktionen wie dem Frauenstreik vom 14. Juni. Die SGB-Gewerkschaften sind an allen rund 60 1. Mai-Demonstrationen und Feiern in der ganzen Schweiz beteiligt, an denen heute zehntausende Arbeitnehmende und insbesondere Frauen auf die Strasse gehen und ihre Forderungen an die Politik und die Wirtschaft richten. Die grösste Kundgebung fand mit 16 000 Teilnehmenden in Zürich statt. Mehr, so führten die Rednerinnen und Redner aus, das heisst mit Blick auf das Rahmenabkommen Schweiz-EU mehr Lohnschutz, statt Abbau der flankierenden Massnahmen. Das heisst mit Blick auf die schlechte Lohnrunde 2018 mehr Lohn, ganz besonders für die Frauen, die trotz Verfassungs- und Gesetzesauftrag nicht nur immer noch deutlich weniger verdienen als Männer, sondern auch immer noch das Gros der Haus-, Betreuungs- und Pflegearbeit leisten, sexueller und sexistischer Gewalt ausgesetzt sind. (…). atthias Preisser, SGB Kommunikation.. SGB, 1.5.2019.
Personen > Preisser Mathias. 1. Mai Schweiz 2019. SGB, 2019-05-01.
Ganzer Text
01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
Volltext
Zehntausende an 1. Mai-Feiern in der ganzen Schweiz
Allein in Zürich kamen 16'000 an die 1.-Mai-Kundgebung.
Zehntausende Arbeitnehmende und insbesondere Frauen forderten an rund 60 Demonstrationen zum 1. Mai mehr Respekt, Lohn und Zeit für die Frauen. Die grösste Kundgebung fand mit 16'000 Teilnehmenden in Zürich statt.
Der 1. Mai 2019 stand in der Schweiz ganz im Zeichen des Frauenstreik- und -aktionstages vom 14. Juni. An allen Demonstrationszügen und Platzkundgebungen, in allen Reden und Wortbeiträgen, in den Diskussionen während der Demo oder nachher beim Kaffee: überall wurde rege über Diskriminierung, Lohnungleichheit und Sexismus diskutiert und was dagegen unternommen werden muss.
Unia-Präsidentin Vania Alleva brachte es auf den Punkt, als sie in ihrer Rede die Frage nach einem „guten Leben“ stellte: „Gewerkschaften müssten heute auch visionäre Organisationen sein. Wir verlangen, dass die Arbeit insgesamt im Interesse der Menschen organisiert wird, dass ihre Früchte gerecht verteilt werden. Es geht um sozialen Ausgleich, gleiche Rechte, Demokratie und den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen.“
Unia Schweiz, 1.5.2019.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz 2019. Unia Schweiz, 2019-05-01.
01.05.2019 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
Frauenstreik
Volltext
1. Mai im Zeichen des Frauen*streiks. In der ganzen Schweiz beteiligen sich heute Tausende an den 1. Mai Feiern. Am heutigen Tag der Arbeit gehen in zahlreichen Städten und Gemeinden der Schweiz Tausende von Menschen auf die Strasse. Der diesjährige 1. Mai steht im Zeichen der Mobilisierung für den Frauen*streik- und -aktionstag vom 14. Juni. An den Kundgebungen und Maifeiern sprechen viele Frauen, die Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit fordern. Die Frauen in der Schweiz sind wütend. Das zeigen sie deutlich am heutigen 1. Mai. Sei es in Zürich, Bern, Basel, Altdorf, Lausanne, Lugano oder Sion: Überall fordern die Frauen an den Kundgebungen und Maifeiern Respekt, mehr Lohn und mehr Zeit. Im Vorfeld des Frauen*streik und -aktionstag vom 14. Juni zeigt sich: Die Frauen in der Schweiz sind viele und sie sind bereit zu kämpfen. Ungerechtigkeit hat ein Geschlecht. Unia-Präsidentin Vania Alleva betont in ihren Reden in Winterthur und Altdorf, dass wir heute statt sozialem Ausgleich und Integration eine zunehmende Ungleichheit und verstärkte Diskriminierung erleben. „Die Ungerechtigkeit hat auch ein Geschlecht. Wir Frauen verdienen in der reichen Schweiz im Schnitt immer noch 17 Prozent weniger als unsere männlichen Kollegen. Das ist der Schnitt. Im gewerkschaftlichen Alltag treffen wir oft noch krassere Fälle an. Dagegen wehren wir uns auf der Basis starker Werte: Solidarität, sozialer Ausgleich, Gerechtigkeit und Freiheit.“ Kein Gesetz erlaubt Diskriminierung der Frauen. (…).
Unia Schweiz, 1.5.2019.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz. Frauenstreik. Unia Schweiz, 2019-05-01
Ganzer Text
01.05.2018 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
Ewald Ackermann
1. Mai Schweiz
Referate
Volltext
1. Mai 2018: Lohngleichheit. Punkt. Schluss! Einige Zehntausend heute an den Mai-Feiern in der Schweiz. An über 50 Orten der Schweiz sind heute, am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, einige Zehntausend Menschen auf die Strasse gegangen. Sie haben für Lohngleichheit, für gerechte Löhne und bessere Renten, für einen Erhalt des Service public und gegen eine Zertrümmerung des Arbeitsgesetzes und gegen eine wilde Flexibilisierung der Arbeitszeiten demonstriert. Die grösste Feier hat in Zürich stattgefunden mit gut 13'000 Teilnehmenden. Zitate aus 1.-Mai-Reden. An den meisten Orten sind die Umzüge oder Kundgebungen inzwischen abgeschlossen. Vielerorts haben mittlerweile kulturelle und gesellige Anlässe begonnen. In Basel und Bern kritisierte SGB-Zentralsekretärin Regula Bühlmann die Arbeitgeber, welche die Lohngleichstellung bekämpfen: "Sie sind im Grunde ihres Fühlens Patriarchen geblieben: Sie wollen weiter ihren persönlichen Managementstyle pflegen, wollen die Leistung ihrer Mitarbeitenden aus dem Bauch heraus beurteilen [...] Sich nur ja nicht dreinreden lassen, heisst ihre Devise. [...] Aber wisst ihr was? Sie haben die Rechnung ohne uns gemacht!" SGB-Vize und SEV-Präsident Giorgio Tuti in St. Gallen: "Nun will die Rechte das höhere Frauenrentenalter ohne genügende Kompensationen durchsetzen. Das werden wir Gewerkschaften nicht zulassen und weiter für höhere AHV-Renten kämpfen. (…). Ewald Ackermann.
SGB, Medienmitteilung, 1.5.2018.
SGB > 1. Mai 2018. Veranstaltungen. SGB, 2018-05-01.
Ganzer Text
01.05.2018 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
Lohngleichheit
Volltext
1. Mai im Zeichen der Lohngleichheit. Punkt. Schluss! Solidarität statt soziale Spaltung – allein in Zürich kamen rund 13'000 Menschen an die 1. Mai-Kundgebung. In der ganzen Schweiz gingen heute, am Tag der Arbeit, Zehntausende auf die Strasse. Unter dem Motto „Lohngleichheit. Punkt. Schluss!“ forderten sie insbesondere das Ende der skandalösen Lohndiskriminierung! Frauen verdienen rund 20 Prozent weniger als Männer. 37 Jahre nach der Verankerung des Prinzips „gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit“ muss die Lohngleichheit endlich Tatsache werden. Dafür machten wir am 1. Mai Druck: Lohngleichheit. Punkt. Schluss! Solidarität statt soziale Spaltung. Unia-Präsidentin Vania Alleva war Hauptrednerin in Zürich. Sie betonte, dass ausser den Frauen etwa auch Migrant/innen systematisch diskriminiert werden und forderte gleiche Rechte für alle. Alleva: „Wenn wir sagen: ‚Lohngleichheit. Punkt. Schluss!‘, dann geht es, ganz grundsätzlich, um die Wahl zwischen Solidarität und sozialer Spaltung.“ Sozialen Fortschritt durchzusetzen. Auch die Unia-Geschäftsleitungsmitglieder Corinne Schärer, Corrado Pardini, Véronique Polito und Nico Lutz fordern endlich griffige Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit. In ihren Reden hoben sie die Rolle der Gewerkschaften beim sozialen Fortschritt hervor. Zusammen kämpfen. Doch es gilt weiter zu kämpfen: für gute Gesamtarbeitsverträge mit mehr Schutz, faire Löhne, sichere Renten für alle, (...). .
Unia Schweiz, 1.5.2018.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz 2018. Lohngleichheit. Unia Schweiz, 2018-05-01.
Ganzer Text
01.05.2018 Schweiz
1. Mai Schweiz
Syndicom

1. Mai Schweiz
Referate
Volltext
Heute Mai-Feiern an über 50 Orten in der ganzen Schweiz. „Lohngleichheit. Punkt. Schluss! : Unter dieses Motto hat der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) die diesjährigen 1. Mai-Feiern gestellt. Die SGB-Gewerkschaften sind an quasi allen über 50 Anlässen in der Schweiz beteiligt, an welchen heute die Arbeitnehmenden, und dabei speziell die Frauen, auf die Strasse gehen und Politik und Wirtschaft auffordern, auch ihre Probleme ernst zu nehmen. Überall fordern die RednerInnen, dass das Parlament, konkret: der Ständerat, endlich vorwärts macht mit der Lohngleichstellung und die entsprechende Revision des Gleichstellungsgesetzes nicht mehr torpediert. Die Gewerkschaften verlangen zudem an diesem 1. Mai mehr und sicherere Jobs, insbesondere für ältere Arbeitnehmende, mehr Lohn, insbesondere für Berufsleute mit Lehre und langer betrieblicher Zugehörigkeit, kürzere Arbeitszeiten, effiziente Massnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Betreuung und bessere Altersrenten. Sie werden weiterhin für einen effizienten Service public einstehen und entschlossen gegen eine wilde Flexibilisierung der Arbeitszeiten antreten. Zitate aus 1.-Mai-Reden. In Winterthur erinnerte SGB-Präsident Paul Rechsteiner an die Erfolge, die vor 100 Jahren durch den Landesstreik erkämpft worden waren. Wenn die Arbeitgeber heute zentrale Errungenschaften in Frage stellen wollten, etwa im SBB-GAV oder bei Rentenalter (…). 
Syndicom, 1.5.2018.
Syndicom > 1. Mai Schweiz 2018. Referate. Syndicom, 2018-05-01.
Ganzer Text
18.04.2018 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
Lohngleichheit
Volltext
Lohngleichheit. Punkt. Schluss! Aufruf zum 1. Mai 2018. Seit 37 Jahren verlangt unsere Verfassung die Gleichstellung von Mann und Frau, auch in der Arbeitswelt. Seit 22 Jahren verlangt das Gesetz gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Davon sind wir immer noch weit entfernt. Wir fordern: Lohngleichheit. Punkt. Schluss! Seit 37 Jahren verlangt unsere Verfassung die Gleichstellung von Mann und Frau, auch in der Arbeitswelt. Seit 22 Jahren verlangt das Gleichstellungsgesetz gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Und heute? Was ist die Schweizer Realität? Immer noch hinken die Löhne der Frauen denjenigen der Männer hinterher. Dabei sind über 40% der Lohndifferenz nur durch Diskriminierung erklärbar. Jeder Frau entgehen so jeden Monat im Schnitt 600 Franken. Seit der französischen Revolution folgt der Fortschritt dem Prinzip der égalité, der Gleichheit, auf der sich auch die Freiheit entfalten kann. One man, one vote war ein erster Schritt – nur für die Männer. Die Frauen mussten warten. In der Schweiz sehr lange. Noch länger warteten sie auf andere Gleichstellungsschritte. Beim Lohn muss die Warterei nun aufhören. Für Schub sorgen die Frauen und die Gewerkschaften. Seit 30 Jahren, beharrlich und zäh. So gelang es, den Lohnrückstand etwas zu senken. Doch die Lohndiskriminierung hält sich hartnäckig. Freiwillige Massnahmen der Firmen reichen nicht. Deshalb ist auch der Bundesrat endlich bereit, per Gesetz etwas mehr Rechenschaft (…).
SGB, 18.4.2018.
SGB > 1. Mai Schweiz 2018. Aufruf. SGB, 2018-04-18.
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01.05.2017 Schweiz
1. Mai Schweiz
Personen
SGB
Ewald Ackermann
1. Mai Schweiz
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Heute Mai-Feiern an über 50 Orten in der ganzen Schweiz. Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter. An über 50 Orten der Schweiz werden heute, am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, die Menschen auf die Strasse gehen und Politik und Wirtschaft auffordern, die Sorgen der kleinen Leute ernst zu nehmen. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB), dessen Gewerkschaften an quasi allen diesen Anlässen beteiligt sind, hat die diesjährigen 1. Mai-Feiern unter das Motto „Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter." gestellt. In allen Landesgegenden werden heute die Menschen für mehr und sicherere Jobs, für gerechte Löhne und bessere Renten, für Gleichstellung, für einen vollwertigen Service public und gegen eine Wildwest-Flexibilisierung der Arbeitszeiten demonstrieren. Die Redner/innen der Gewerkschaften werden dazu aufrufen, am 24. September der Altersvorsorge 2020 zuzustimmen - als einem Kompromiss, der mit dem AHV-Ausbau, der besseren Versicherung der Teilzeitarbeit in der zweiten Säule und dem verunmöglichten Ausschluss älterer Arbeitslosen aus der Pensionskasse auch wichtige Fortschritte bringt. Zitate aus 1.Mai-Reden. An einigen Orten sind die Umzüge inzwischen abgeschlossen. In Baden rief SGB-Präsident Paul Rechsteiner dazu, Altersvorsorge 2020 zu unterstützen. Denn: "Aus einer Vorlage, welche die AHV geschwächt hätte, ist eine geworden, die die AHV stärkt. (...) Die Rentenerhöhung um 840 Franken pro Jahr für Alleinstehende und bis zu 2'712 Franken pro Jahr für Ehepaare ist aber nicht nichts. Wer die Verbesserung der AHV-(...).  
SGB, 1.5.2017.
SGB > 1. Mai Schweiz 2017. SGB, 2017-05-01.
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01.05.2017 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
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Tag der Arbeit bringt Zehntausende auf die Strassen. Mehr Schutz für alle – gegen Abbau und Diskriminierung. „Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter.“: Unter diesem Motto nehmen dieses Jahr Zehntausende Menschen in der ganzen Schweiz an Kundgebungen zum Tag der Arbeit teil. Die Unia als grösste Gewerkschaft der Schweiz beteiligt sich massgeblich an den zahlreichen 1. Mai-Veranstaltungen. Ihre Redner/innen stellen die Antworten der Gewerkschaft auf die drängendsten gesellschaftlichen Probleme ins Zentrum ihrer Ansprachen. Viele Arbeitnehmende machen sich Sorgen: um ihren Job, ihren Lohn und ihre künftige Rente. Die neoliberalen Rezepte des Arbeitgeberverbandes sowie von bürgerlichen Politikern und rechten Populisten sind keine Lösung. Im Gegenteil: Sie gefährden den sozialen Zusammenhalt und führen in die Sackgasse. Dagegen wehrt sich die Unia. Vania Alleva: Einheit und Solidarität für eine bessere Gesellschaft. Zentrales Anliegen von Unia-Präsidentin Vania Alleva ist die Anerkennung der Arbeit: in Form einer gerechten Entlohnung, guter Arbeitsbedingungen und sozialer Sicherheit, aber auch in Form von Respekt und Würde. „Arbeitslosigkeit, Job-Unsicherheit, Lohndruck, prekäre Arbeitsverhältnisse, einseitige Flexibilisierung greifen um sich, in der Schweiz wie in vielen anderen Ländern. Damit verbunden sind zunehmende soziale Unsicherheit, immer extremere Ungleichheit und vielfältige Diskriminierungen.“ Viele Menschen machten sich Sorgen. „Diese Sorgen sind die Folge einer Politik, die sich nicht um die Probleme der Menschen kümmert, sondern die ideologischen Glaubenssätze des Neoliberalismus hochhält. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 1.5.2017.
Unia Schweiz > 1. Mai Schweiz. Unia Schweiz, 2017-05-01.
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01.05.2017 Schweiz
1. Mai Schweiz
Syndicom

1. Mai Schweiz
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1. Mai 2017: Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter. Viele Arbeitnehmende machen sich Sorgen. Um ihren Job. Um ihren Lohn. Um ihre künftige Rente. Um die internationale Lage. Wir Gewerkschaften benennen die Probleme. Wir kämpfen. Wir haben wesentlich dazu beigetragen, die fremden-feindliche und diskriminierende Durchsetzungs-initiative und die schädliche Unternehmenssteuerreform III abzuschmettern. Doch wir wollen nicht nur abwehren. Wir wollen und können die Schweiz auch gestalten. Sozialer. Gerechter. Etwa in der Altersvorsorge. Gegen erbitterten Widerstand setzten wir erstmals seit 42 Jahren eine Erhöhung der AHV-Renten durch und nicht bloss eine Anpassung. Die von uns mitgestaltete Altersvorsorge 2020 bringt eine Reihe weiterer Fortschritte. Nicht in allen Fragen konnten wir uns durchsetzen, die Reform ist Ausdruck eines Kompromisses. Das höhere Frauenrentenalter ist ein klarer Rückschritt. Unter dem Strich bleibt, was die wenigsten erwartet hatten: Eine Rentenreform, die nicht nur Abbau bringt, sondern auch sozialen Fortschritt. Auch für die Genderfrage gilt: gerechter und sozialer. Gleichheit beim Rentenalter verlangt Gleichheit zuvor. Lohngleichheit: Betriebe müssen Frauen und Männern gleiche Löhne zahlen, ansonsten gebüsst werden. Bei der Umsetzung der SVP-Masseneinwanderungsinitiative. haben wir diskriminierende Kontingente verhindert, die flankierenden Massnahmen, wenn auch bescheiden, weiter entwickelt, und durchgesetzt, dass Arbeitslose bei der Stellenbesetzung einen Vorsprung erhalten sollen. (...). SGB.
Syndicom, 1.5.2017.
Syndicom > 1. Mai Schweiz 2017. Syndicom, 2017-05-01.
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01.05.2017 Schweiz
1. Mai Schweiz
Syndicom

1. Mai Schweiz
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1. Mai 2017: Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter. Viele Arbeitnehmende machen sich Sorgen. Um ihren Job. Um ihren Lohn. Um ihre künftige Rente. Um die internationale Lage. Wir Gewerkschaften benennen die Probleme. Wir kämpfen. Wir haben wesentlich dazu beigetragen, die fremden-feindliche und diskrimi-nierende Durchsetzungs-initiative und die schädliche Unternehmenssteuerreform III abzuschmettern. Doch wir wollen nicht nur abwehren. Wir wollen und können die Schweiz auch gestalten. Sozialer. Gerechter. Etwa in der Altersvorsorge. Gegen erbitterten Widerstand setzten wir erstmals seit 42 Jahren eine Erhöhung der AHV-Renten durch und nicht bloss eine Anpassung. Die von uns mitgestaltete Altersvorsorge 2020 bringt eine Reihe weiterer Fortschritte. Nicht in allen Fragen konnten wir uns durchsetzen, die Reform ist Ausdruck eines Kompromisses. Das höhere Frauenrentenalter ist ein klarer Rückschritt. Unter dem Strich bleibt, was die wenigsten erwartet hatten: Eine Rentenreform, die nicht nur Abbau bringt, sondern auch sozialen Fortschritt. Auch für die Genderfrage gilt: gerechter und sozialer. Gleichheit beim Rentenalter verlangt Gleichheit zuvor. Lohngleichheit: Betriebe müssen Frauen und Männern gleiche Löhne zahlen, ansonsten gebüsst werden. ei der Umsetzung der SVP-Masseneinwanderungsinitiative. haben wir diskriminierende Kontingente verhindert, die flankierenden Massnahmen, wenn auch bescheiden, weiter entwickelt, und durchgesetzt, dass Arbeitslose bei der Stellenbesetzung einen Vorsprung erhalten sollen. (…). (SGB)
Syndicom, 1.5.2017.
Syndicom > 1. Mai Schweiz 2017. Syndicom, 2017-05-01-1.
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01.05.2017 Schweiz
1. Mai Schweiz
SGB

1. Mai Schweiz
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1. Mai: Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter. Am 1. Mai erwartet uns ein abwechslungsreiches Programm. In rund 50 Schweizer Städten und Dörfern erwartet Sie ein abwechslungsreiches 1.-Mai-Programm. Im Zentrum der Veranstaltungen stehen die Antworten der Gewerkschaften auf die drängendsten gesellschaftlichen Probleme. Job, Lohn, Rente. Viele Arbeitnehmende machen sich Sorgen: um ihren Job, ihren Lohn und ihre künftige Rente. Die neoliberalen Rezepte des Arbeitgeberverbandes und von bürgerlichen Politikern sind keine Lösung. Im Gegenteil: Sie gefährden den sozialen Zusammenhalt und führen in die Sackgasse. Dagegen wehren wir uns! Gemeinsam für eine gute Zukunft. Doch wir wollen nicht nur abwehren. Es gibt eine Alternative zur sozialen und wirtschaftlichen Sackgasse! Wir wollen – und können – auch gestalten. Für eine Zukunft für alle. Sozialer. Gerechter. Altersvorsorge. Für eine starke AHV und sichere Renten für alle! Gleichstellung. Lohngleichheit jetzt! Anerkennung aller bezahlten und unbezahlten Arbeit! Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf! Stopp Sexismus! Löhne und Lohnschutz. Faire Löhne statt Ausbeutung und Lohndrückerei! Gute GAV für alle und Verstärkung der flankierenden Massnahmen! Arbeitszeit. Gegen Aushöhlung des Arbeitsgesetzes und immer mehr Stress am Arbeitsplatz! Bürger/innenrechte. Willkommenskultur statt Fremdenfeindlichkeit. Das Bürgerrecht ist ein Recht, kein Privileg – erleichterte Einbürgerung für alle! Internationale Solidarität
Gute Arbeitsbedingungen und soziale Gerechtigkeit statt Ausgrenzung, weltweit! Raus zum 1. Mai! (...).
SGB > 1. Mai Schweiz. SGB, 2017-05-01.
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27.04.2017 Schweiz
1. Mai Schweiz
Unia Schweiz

1. Mai Schweiz
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Wofür wir kämpfen. Starke AHV und sichere Renten für alle! Seit Jahren fordern die Gewerkschaften die Stärkung der AHV. Sie ist die stabilste und solidarischste Säule unserer Altersvorsorge. In der „Altersvorsorge 2020“ konnten wir – gegen den erbitterten Widerstand der Arbeitgeber sowie von SVP und FDP – erstmals seit 42 Jahren eine Erhöhung der AHV-Renten durchsetzen. Für Teilzeitarbeitende und Menschen mit kleinem Einkommen bringt die Reform auch Verbesserungen in der beruflichen Vorsorge (BVG). Eine bittere Pille bleibt: die Erhöhung des Frauenrentenalters auf 65 Jahre. Gleichstellung: Lohngleichheit subito! Gleichheit beim Rentenalter verlangt Gleichheit zuvor. Vor allem Lohngleichheit. Diese muss nun endlich durchgesetzt werden, wenn nötig mittels Volksinitiative. Zwar hat der Bundesrat eine Gesetzesreform vorgeschlagen. Doch diese geht viel zu wenig weit. Die Arbeitgeber müssen verpflichtet werden, ihre Löhne regelmässig zu überprüfen und auch anzupassen. Sonst gehören sie bestraft. Zudem braucht es dringend Massnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Anerkennung aller bezahlten und unbezahlten Arbeit. Faire Löhne statt Ausbeutung und Lohndrückerei! Lohndumping ist in der Schweiz an der Tagesordnung. Die skandalösen Fälle, die wir immer wieder aufdecken, sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Lohndumping ist ein flächendeckendes Problem und kommt in vielen Branchen vor. Um die Löhne und Arbeitsbedingungen in der Schweiz zu schützen, braucht es (mehr) gute GAV für alle und eine Verstärkung der flankierenden Massnahmen! Gegen Aushöhlung des Arbeitsgesetzes! (,,,),
Unia Schweiz, 27.4.2017.
Unia Schweiz > 1. Mai 2017. Unia Schweiz, 2017-04-27.
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