Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
13.02.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
SP Biel

Arbeits-Detachemente
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Landesverteidigung
Mobilmachung
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Um die Arbeitsdetachemente

Die Spitzenorganisationen der Bieler Arbeiterbewegung haben in einer gründlichen und allseitigen Aussprache zum Problem der Arbeitsdetachemente Stellung genommen. Sie haben ihre Auffassung in einer Entschliessung festgelegt, die wir nachstehend veröffentlichen. Wie aus der Entschliessung hervorgeht, lehnen die Arbeiterorganisationen im Hinblick auf die heutigen Verhältnisse die militärische Arbeitsdienstpflicht nicht grundsätzlich ab. Sie stellen aber eine Reihe von Forderungen betreffend die Durchführung des Grundsatzes. Leider hatte man diesen berechtigten Forderungen keine Aufmerksamkeit geschenkt. Einige von ihnen sind heute allerdings verwirklicht. Andere bilden zur Zeit noch Gegenstand von Verhandlungen. Die Arbeiterorganisationen werden ihre Bemühungen zur vollständigen Verwirklichung der nachstehend aufgeführten 8 Postulate fortsetzen. Die Entschliessung der sozialdemokratischen Partei Biel und des Gewerkschaftskartells Biel hat folgenden Wortlaut: (...).

Sozialdemokratische Partei Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Biel, den 13. Februar 1940

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Seeländer-Volksstimme, 14.2.1940

05.02.1940 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Guido Müller
Gottfried Von Ins
Gewerkschaftskartell DV Protokolle
Mobilmachung
Strick-Aktion
Volltext
Weihnachts-Aktion

Gewerkschaftskartell Biel Delegiertenversammlung

5. Februar 1940, 20 Uhr, kleiner Saal Volkshaus

 

Vizepräsident Kollege Josef Flury eröffnet um 20.15 Uhr die Versammlung und gibt folgende Traktandenliste bekannt:

 

1. Appell, 2. Protokoll, 3. Korrespondenzen und Mitteilungen, 4. Rückblick auf den Ausgang der eidgenössischen Abstimmung vom 2./3. Dezember 1939, 5. Fragen, die mit der Mobilisation im Zusammenhang stehen: a) Teuerung und Löhne, b) Arbeitsdienst-Detachement, c) Lohnersatzordnung und Ausgleichskasse, d) Wie ist die Lastenverteilung der Mobilisationskosten gedacht, 6. Bedingungen zum Bezug der Arbeitslosen-Unterstützung pro 1940, 7. Unvorhergesehenes

1. Appell. Der Appell ergibt die Anwesenheit von 70 Delegierten. Vom Vorstand ist Kollege Sandmeier entschuldigt abwesend.

2. Protokoll. Die Protokolle der Delegiertenversammlungen vom 16. Oktober und 15. November 1939 werden verlesen und genehmigt.

3. Korrespondenzen und Mitteilungen. Kollege Emil Brändli erstattet Bericht über die Strickaktion und Weihnachtsbescherung. Für die Strick-Aktion standen 1575 Franken zur Verfügung. Rund 200 Pakete sind zugeteilt worden. Der Rest von 40-50 Paketen folgt. Für die Weihnachtsaktion sind 6465.20 Franken zusammen gekommen. Es wurden 629 Kinder aus 300 Familien beschenkt. 

Gewerkschaftskartell Biel DV Protokolle 1936-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

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21.11.1939 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel

2. Weltkrieg
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Mobilmachung
Strick-Aktion
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel

Vorstands-Sitzung, 21. November 1939, 18.45 Uhr, Volkshaus Zimmer 4

 

Vizepräsident Josef Flury eröffnet um 18.45 Uhr die vollzählig besuchte Sitzung mit dem einzigen Traktandum: Bericht über Strick-Aktion

Frau Rufer gibt einen kurzen Bericht über den Stand der Aktion. Heute stehen fertig zur Verfügung 113 Paar Socken, 80 Hemden, 59 Paar Unterhosen, 34 Leibchen, 9 gehäkelte Leibchen, 16 Kappen und 24 Kniewärmer. In Ausstand, zum grossen Teil bei Frau Alchenberger, befindet sich Material für 56 Kappen und 25 Paar Socken. Die gesamten Auslagen für die Aktion belaufen sich bis heute auf 1170 Franken.

Kollege Josef Flury verdankt Frau Rufer die grosse Arbeit, die geleistet worden ist. Leider hat es an der Aktion an Mitarbeiterinnen gemangelt. Die Kollegen Gottfried von Ins und Paul Fell glauben, dass zu wenig Propaganda durch das Sekretariat gemacht wurde. Kollege Emil Brändli und Josef Flury sind anderer Meinung. Sie stellen fest, dass der zur Verfügung stehende Betrag von Fr. 1300.- fast aufgebraucht ist und die Waren heute versandbereit vorhanden sind. 

Gewerkschaftskartell Biel Vorstand Protokolle 1939-1946. Protokollbuch, gebunden, Handschrift. Archiv GBLS Biel.

Ganzer Text

13.09.1939 Biel
Archiv GBLS Biel
Gewerkschaftskartell Biel
Personen
Baptist Clerico
Paul Fell
Karl Meierhans
Geschäftsordnung
Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle
Mobilmachung
SMUV
SP Biel
Volltext

Gewerkschaftskartell Biel. Vorstandssitzung. 13. September 1939, 20 Uhr, Volkshaus Zimmer 2

 

Vizepräsident Josef Fluri eröffnet um 20 Uhr die Sitzung mit der Erklärung, er habe die Sitzung eingeschaltet, um die ordentliche Vorstandssitzung zu entlasten.

 

Traktanden:

1. Appell

2. Protokoll

3. Korrespondenzen und Mitteilungen

4. Sekretariatsberichte; a) Rechtsauskunft, b) Sekretariat und Parteiagitation

5. Mobilmachung; a) Wehrmännerfürsorge, b) Arbeitsdienstpflicht, c) Massnahmen gegen Preistreibereien

6. Beitragsleistung Metall- und Uhrenarbeiter-Verband

7. Festsetzung einer Delegiertenversammlung

8. Geschäftsreglement

9. Verschiedenes.

Gewerkschaftskartell Vorstand Protokolle 1936-1946. Protokollbuch gebunden. Handschift. Archiv GBLS.

Ganzer Text

13.08.1915 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
SBHV Schweiz
SGB
SMUV Schweiz
Typographia Schweiz

Frauen
Mitgliederbewegung
Mobilmachung
Volltext

Die schweizerische Gewerkschaftsbewegung im Jahre 1914. Mitgliederbestand der Gewerkschafts-verbände. Die grosse Mehrzahl der Gewerkschaften ist  sehr  empfindlich  für Veränderungen im Wirtschaftsleben, und noch mehr für katastrophale Ereignisse, wie sie der im letzten Jahr ausgebrochene Krieg mit sich brachte. Einzig die aus Arbeitern und Angestellten öffentlicher Betriebe sich zusammen-setzenden Verbände der Eisenbahner und der Staats- und Gemeindearbeiter sind durch den Krieg bisher nur wenig in Mitleidenschaft gezogen worden, während von den Verbänden der Arbeiter der Privatindustrie einzelne über 80%, die Mehrzahl über 40% und alle dem Gewerkschaftsbund angehörenden Verbände im Durchschnitt seit Kriegsausbruch zirka 34% ihres früheren Mitgliederbestandes eingebüsst haben. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 13.8.1915.

 

Ganzer Text

13.08.1915 BS Kanton
Regierungsrat
Strassenbahner Basel

Militärgericht
Militärjustiz
Mobilmachung
Volltext

Mobilmachung 1914. Wie schwer  es  oft hält,  Wünsche und Begehren des Personals bei unseren Verwaltungen durchzubringen, auch wenn dieselben noch so sehr der Gerechtigkeit und Billigkeit entsprechen, zeigt die Erledigung einer  Angelegenheit,  deren Anfang  fast um ein Jahr zurückreicht. Nach der Demobilisation unserer Landwehrtruppen im Herbst 1914 wurde dem Betriebspersonal der Tag nach dem Entlassungstag als Ruhetag eingeräumt, den Geleise- und Werkstättearbeitern dagegen als  Arbeitstag  angerechnet.    Diejenigen, welche nicht zur Arbeit angetreten waren, büßten am Zahltag vom 30. September 1914 einen Taglohn ein. Trotzdem einige Kollegen noch Urlaub zur Verfügung hatten und gerne für  diese Versäumnis sich einen Tag hätten abschreiben lassen, wurde ihrem Wunsche nicht entsprochen. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 13.8.1915.

Ganzer Tag

13.08.1915 Zürich
Personen
Stadtrat Zürich
Strassenbahner Zürich
Emil Klöti
Militärjustiz
Mobilmachung
Volltext

Strassenbahner Zürich. Mobilmachung 1914. Unterm 21. Juli 1915 hat der Stadtrat von Zürich einen Beschluss gefasst, der für diejenigen städtischen Arbeiter,  die nach Absolvierung des Provisoriums ins Definitivum gelan-gen sollen, eine wesentliche Erleichterung zur Erlangung des letzteren bedeutet und .der den in Frage kommen-den Kollegen gewiss lebhafte Freude bereiten wird.  Dem Stadtrate darf für seine weitherzige  Auffassung be-züglich  der Erreichung des Definitivums volle Anerkennung gezollt werden. Im Nachstehenden  sei  der Bes-chluss  in seinen wichtigsten Punkten wiedergegeben: Am 6. Januar 1915 erliess der Stadtrat Sonderbestimmun-gen über die Beförderung solcher Arbeiter ins ständige Anstellungsverhältnis, die ordentlicherweise auf 1. Januar 1915 Anspruch auf Ernennung zu  ständigen Arbeitern gehabt hätten, jedoch wegen Einberufung zum Feld-dienste der in der Arbeitsordnung vorgeschriebenen Probezeit von wenigstens einem Jahre nicht genügen konnten. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 13.8.1915.

Mobilmachung 1914.doc

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