Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 3

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
09.11.2015 Winterthur
Personen
Rieter AG
WOZ
Andreas Fagetti
Rieter AG
Stellenabbau
Volltext
Wechselkurs
Frankenschock und Stellenabbau. „Die halten uns wohl für Vollidioten“ Im Januar hob die Schweizerische Nationalbank den Euromindestkurs auf. Der Entscheid wirkt sich verheerend auf den Industriestandort Schweiz aus. Gegen 10‘000 Stellen gehen allein dieses Jahr verloren. Was Gewerkschaften, der Arbeitgeberverband und ein Direktbetroffener dazu sagen. Mehr als sechzig Firmen haben in diesem Jahr den Abbau von insgesamt gegen 10‘000 Stellen gemeldet. Rieter ist eine dieser Firmen. Im Oktober gab das einstige Winterthurer Traditionsunternehmen, das Textilmaschinen herstellt, den Abbau von 209 Stellen bekannt. Thomas D. arbeitet seit einigen Jahren in der Abteilung, die nun geschlossen und deren Arbeit ins Ausland ausgelagert werden soll. Er ist einer von 59 temporär Angestellten, die nach dem gegenwärtig laufenden Konsultationsverfahren wahrscheinlich gehen müssen - ohne Sozialplan. Wer Glück hat, wird in einer anderen Abteilung weiterbeschäftigt oder frühpensioniert. Thomas D. sitzt in seiner Stammbeiz. Ehe er zu einem Vorstellungsgespräch aufbricht, redet er mit der WOZ. Er findet es wichtig, dass man in dieser Angelegenheit nicht nur die Stimmen der Chefs in der Öffentlichkeit hört. (…). Andreas Fagetti.
WOZ, 5.11.2015.
Personen > Fagetti Andreas. Rieter AG. Stellenabbau. Frankenkurs. WOZ, 9.11.2015.
Ganzer Text
20.10.2015 Winterthur
Rieter AG
Unia Schweiz

Entlassungen
Rieter AG
Volltext
Textilmaschinenunternehmen Rieter baut in Winterthur 209 Stellen ab. Kahlschlag trotz hohem Gewinn. Der angekündigte Abbau von fast 20% der Belegschaft (150 Festangestellte, 59 Temporäre) beim Winterthurer Spinnmaschinen-Hersteller Rieter ist ein schwerer Schlag für den Industrieplatz Schweiz. Besonders skandalös: Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2015 einen Nettogewinn von 52,9 Millionen Franken gemacht - und hat noch nicht genug. Die Unia wehrt sich gegen überrissene Aktionärsgewinne und kämpft weiterhin für nachhaltige Arbeitsplätze in der Schweizer Industrie. Wie viel Profit ist genug? Es ist offensichtlich: Der angekündigte Stellenabbau folgt einer reinen Profitlogik. Der Hunger der Spekulanten scheint unstillbar. Heute trifft es die Produktion eines Unternehmens, das sich seit zwei Jahrhunderten in Winterthur befindet. Doch die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dieser reinen Managerlogik schon bald weitere Bereiche geopfert werden. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr das eklatante Fehlen einer Schweizer Industriepolitik gestützt von Politik, Gewerkschaft und wahren Unternehmern. Die Schweiz braucht eine Industriepolitik. (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 20.10.2015.
Unia Schweiz > Rieter AG. Entlassungen. Unia, 20.10.2015.
Ganzer Text
06.03.2009 Winterthur
Rieter AG

Entlassungen
Zum Beispiel Rieter Textilmaschinen: Kündigungen am laufenden Band. Zuerst die Temporären. Seit Anfang letzten Jahres baute die Textilmaschinensektion des Winterthurer Konzerns Rieter in der Schweiz 200 befristete Stellen ab. Dann folgten die Festangestellten. Mindestens 55 erhielten die Kündigung. Etwa gleich viele frei gewordenen Stellen wurden nicht wieder besetzt. Allein zwischen September und Dezember letzten Jahres baute der Konzern 50 Vollzeitstellen ab. Die Maschinenfabrik in Töss ZH hat jetzt noch knapp 900 Beschäftigte. Sie arbeiten seit Dezember im Druchschnitt nur noch 60%. Work 6.3.2009
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