Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 6

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
15.12.1995 Schweiz
Frauen
Oeffentlicher Dienst, Der
Personen
VPOD Schweiz
Bettina Kurz
Maria Roth-Bernasconi
Mutterschaftsversicherung
Volltext
Mutterschaftsversicherung - wie weiter? Stellungnahme der VPOD-Frauenkommission. Die Frauenkommission des VPOD hat von der Ideenskizze bezüglich Mutterschaftsversicherung der Frauen der Regierungsparteien Kenntnis genommen und darüber in der Sitzung vom 23. November diskutiert. Sie findet es gut, wenn auf allen Ebenen Lösungen gesucht werden, damit das 50jährige Versprechen endlich eingelöst werden kann. Die Gewerkschafterinnen möchten in der weiteren Diskussion miteinbezogen werden, weshalb die Frauenkommission des VPOD auch zu den vorgeschlagenen Ideen Stellung genommen hat. Die Ideenskizze. Der Vorschlag der Regierungsparteienfrauen sieht eine Lösung sowohl für erwerbstätige wie für nichterwerbstätige Mütter vor. Die erwerbstätigen Frauen sollen ein Recht auf einen hundertprozentigen Lohnersatz während 16 Wochen haben, wobei ein Plafond bei einem Einkommen von ungefähr 70‘000 Franken pro Jahr (= maximales rentenbildendes AHV-Einkommen) festgesetzt ist. Die nichterwerbstätigen Mütter sollen während 4 Monaten eine Mutterschaftsleistung in der Höhe der AHV-Minimalrente (= ungefähr 970 Franken) erhalten, mit dem gleichen Plafond wie die Erwerbstätigen, jedoch mit einem eventuellen Zuschlag für mehrere Kinder. Die Finanzierung dieser Mutterschaftsversicherung soll, so der Vorschlag, über die Mehrwertsteuer erfolgen. Priorität Lohnersatzversicherung. (…).
Bettina Kurz, Maria Roth-Bernasconi.
Der öffentliche Dienst, 15.12.1995.
Personen > Kurz Bettina. Mutterschaftsversicherung. OeD, 1995-12-15.
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18.10.1995 Schweiz
Frauen
Helvetische Typographia
Bettina Kurz
Frauenkongress
Programm
Volltext
Aufruf zum Schweizerischen Frauenkongress. Frauen, geht hin! Vom 19. bis 21. Januar 1996 findet in Bern der 5. Schweizerische Frauenkongress statt. Zu diesem Grossereignis werden mehr als tausend Frauen erwartet. Traditionellerweise war der Schweizerische Frauenkongress eine Veranstaltung der bürgerlichen Frauenbewegung. Nach dem Eklat rund um den 4. Frauenkongress 1975, zu dem die Neue Frauenbewegung einen Gegenkongress veranstaltete, ist nun für den bevorstehenden 5. Frauenkongress eine breite Trägerschaft gefunden worden, und Gewerkschafterinnen sind aktiv an den Vorbereitungsarbeiten beteiligt. Frauenpolitik der Zukunft. Schon frühere Frauenkongresse hatten konkrete politische Auswirkungen. So ist der Gleichstellungsartikel in der Bundesverfassung auf den Kongress von 1975 zurückzuführen. Auch am 5. Schweizerischen Frauenkongress sollen Schwerpunkte für die Frauenpolitik der Zukunft gelegt werden. Die Teilnahme von Gewerkschafterinnen an einem der achtzig Workshops, an den Diskussionen in den Foren und an den Abstimmungen über die Resolutionen ist deshalb sinnvoll und erwünscht. Neben dem politischen Teil bietet der Kongress ein reiches Frauen-Kultur-Programm und Begegnungsmöglichkeiten (siehe unten). Fotowettbewerb für Frauen. Programm: (…).  Bettina Kurz.
Helvetische Typographia, 18.10.1995.
Personen > Kurz Bettina. Frauenkongress 1996. HT, 1995-10-18.
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15.02.1994 Schweiz
Frauen
Personen
SGB-Frauenkommission
Bettina Kurz
Arbeitsgesetz
Frauenarbeit
Nachtarbeit
SGB-Frauenkommission
Volltext

Verschlechterungen für die Frauen – Verbesserungen für alle in der Nacht Arbeitenden, die die Arbeitgeber vehement bekämpfen: Auch der zweiten Vorlage zur Revision des Arbeitsgesetzes droht der Absturz. Nachtarbeit - zu welchem Tarif? Der Bundesrat äussert in der Botschaft zur Teilrevision des Arbeitsgesetzes drei Ziele: Die „Gleichstellung“ mit der Einführung der Frauennachtarbeit in der Industrie, die Verbesserung der Nacht- und Sonntagsarbeitsbedingungen und die Flexibilisierung der Schichtarbeitszeiten. Ein Zeitbonus von 10 Prozent in Form von Freitagen für die gesundheitsbelastende Nachtarbeit sowie die arbeitsmedizinische Betreuung sind gesetzliche Neuerungen, die die Gewerkschaften seit je im Zusammenhang mit Schicht- und Nachtarbeit fordern. Dass mit der Flexibilisierung der Schichtarbeitszeiten und der Verlängerung der „Tagesarbeitszeit“ bis 23 Uhr die Schichtzulagen und vieles mehr ins Rutschen kommen könnten, lässt sich hingegen erahnen. Für die Frauen aber bringt die Vorlage ohne griffiges Gleichstellungsgesetz, ohne tatsächliche Lohngleichheit und ohne gleichzeitige Mutterschaftsversicherung erhebliche Verschlechterungen. SGB-Sekretär Daniel Nordmann und Bettina Kurz, Co-Präsidentin der SGB-Frauenkommission, nehmen Stellung. (...). Bettina Kurz, Co-Präsidentin der SGB-Frauenkommission.

Neue Gewerkschaft, 15.2.1994.
Personen > Kurz Bettina. Nachtarbeit. Arbeitsgesetz. 15.2.1994.doc.

Kurz Bettina. Nachtarbeit. Arbeitsgesetz. 15.2.1994.pdf

15.02.1994 Schweiz
Frauen
Neue Gewerkschaft
Personen
Bettina Kurz
Nachtarbeit
Verbot
Volltext
Gravierende Verschlechterungen für Frauen. Die bundesrätliche Vorlage zur Teilrevision des Arbeitsgesetzes bringt zwar einige minimale Verbesserungen für alle in der Nacht Arbeitenden (Gesundheitsvorsorge und Zeitbonus von 10 Prozent) - die Verschlechterungen für die Frauen sind jedoch so gravierend, dass die. Frauenkommission des SGB diese Vorlage entschieden ablehnt. Nachtarbeit und Lohngleichheit. Das Nachtarbeitsverbot für Frauen soll auf Druck der Arbeitgeber aufgehoben werden. Die Gewerkschaften haben sich gegen diese Aufhebung gewehrt und die Befürchtung geäussert, dass Frauen als „billige“ Arbeitskräfte in der Nacht beschäftigt werden sollen. Denn immerhin verdienen Frauen real nach wie vor einen Drittel weniger als Männer. Dass diese Befürchtung nicht grundlos war, zeigt nun die Vorlage des Bundesrates. Er hat es nämlich unterlassen, die Bewilligung von Nachtarbeit an den Nachweis der Lohngleichheit und der Gleichstellung von Frau und Mann zu knüpfen, wie dies der SGB und die Frauenorganisationen gefordert hatten. Schwangerschaft und Mutterschaft. Laut Gesetzesvorlage dürfen schwangere Arbeitnehmerinnen acht Wochen vor der Geburt nicht nachts arbeiten und haben Anspruch auf eine gleichwertige Tagesarbeit oder, wenn dies nicht möglich ist, auf achtzig Prozent des Lohnes. Im Gegensatz dazu haben Nachtarbeiterinnen und Nachtarbeiter, die in dieselbe Situation kommen, Anspruch auf hundert Prozent des Lohnes. Für Wöchnerinnen ist gar ein Arbeitsverbot ohne Einkommensgarantie vorgesehen. Dass das keine Lösung sein kann, weiss auch der SGB. Er verlangt deshalb, (...). Bettino Kurz
Neue Gewerkschaft, 15.2.1994.
Personen > Kurz Bettina, Frauen. Nachtarbeit. Neue Gewerkschaft, 1994-02-15.
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29.01.1993 Schweiz
IÖD
Öffentlicher Dienst, Der
Personen
Bettina Kurz
Frauenkonferenz
Volltext
2. Weltfrauenkonferenz der IÖD. Wege zur Macht. Ende letzten Jahres trafen sich zweihundert Frauen aus allen Kontinenten und 72 Ländern zur 2. Weltfrauenkonferenz der IÖD (Internationale der Öffentlichen Dienste) und diskutierten über die Themen „Frauen und Entwicklung“ und „Frauen und Macht“. Dreizehn Anträge an die IÖD-Weltkonferenz von 1993 in Helsinki wurden verabschiedet. Spannend war nicht nur der äussere Anblick, die Vielfältigkeit, Vielfarbigkeit und Vielsprachigkeit der zweihundert Delegierten an der 2. Weltfrauenkonferenz der IÖD (Internationale der Öffentlichen Dienste). Spannend waren auch die Informationen und Diskussionen, die deutlich machten, wie wichtig die Einheit der Frauen in der internationalen Gewerkschaftsbewegung ist und dass die Solidarität zwischen Süden und Norden eine Lebensnotwendigkeit ist, weil „das Leiden zwar graduell verschieden ist, die Ursachen unseres Leidens jedoch dieselben sind“ (Susan George). Monika Wulf-Mathies, Präsidentin der IÖD und unserer deutschen Schwestergewerkschaft Öffentliche Dienste Transport Verkehr ÖTV, eröffnete die Konferenz. Sie zeigte auf, dass sich seit der ersten Weltfrauenkonferenz von 1984 innerhalb der IÖD für die Frauen einiges verbessert hat. Die wichtigste Entwicklung ist dabei die Einrichtung eines Frauenausschusses mit garantierter Regionalvertretung. Die gesamtgesellschaftliche Situation der Frauen hat sich jedoch weltweit kaum verändert. Die Arbeitsbedingungen sind nicht besser, die Lohnunterschiede (…). Bettina Kurz.
Der öffentliche Dienst, 29.1.1993.
Personen > Kurz Bettina. Frauen. IOeD. OeD, 1993-01-29.
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02.11.1990 Schweiz
Oeffentlicher Dienst, Der
Personen
VPOD Schweiz
Bettina Kurz
Arbeit
Frauen
Volltext
Verbandskonferenz Frauen des VPOD: Arbeit ist mehr als Lohnarbeit. „Aufhebung der Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann: Die positivste aller Massnahmen.“ Der Titel der Verbandskonferenz Frauen des VPOD tönt vielversprechend. Was erwartet die Teilnehmerinnen am 30. November und 1. Dezember in Bern? Cristina Karrer hat sich mit der Frauenbeauftragten des VPOD, Bettina Kurz, über Hintergründe, Inhalt und Ziele der sechsten Verbandskonferenz Frauen unterhalten. „Aufhebung der Arbeitsteilung zwischen Frau und Mann“. Kannst Du die Überlegungen skizzieren, die zu diesem Titel führten? Bettina Kurz: An der letzten Verbandskonferenz Frauen vor drei Jahren haben wir zum Thema „Frauen in der Gesellschaft - Frauen in der Gewerkschaft“ Forderungen u.a. für die Bereiche Frauenförderung. Gleicher Lohn und Sexuelle Belästigung diskutiert und verabschiedet. Das sind nach wie vor wichtige Themen, wir setzen uns damit bis heute auseinander. Nur: Bei der Umsetzung dieser Forderungen klemmt es beträchtlich. Wir haben festgestellt, dass wir immer an dieselbe Grenze, die Arbeitsteilung, stossen. Deshalb haben wir beschlossen, den Blickwinkel zu ändern. Einmal nicht die Lohnarbeit ins Zentrum der Überlegungen zu stellen, sondern die Strukturen der gesamtgesellschaftlichen Arbeitsteilung. Wollen wir auf dem Gebiet der Lohnarbeit für Frauen etwas ändern, müssen wir zuerst das anschauen, was Arbeit für Frauen alles bedeutet. Stichwort „unsichtbare Arbeit“. Es geht um die Betreuungsarbeit, die (…).
Der öffentliche Dienst, 2.11.1990.
Öffentlicher Dienst, Der > Verbandskonferenz Frauen. Arbeit. OeD, 1990-11-02.
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