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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.02.2011 Molinazzo TI
Schweiz
Personen
Swissmem
Trasfor
Unia Schweiz
Work
Oliver Fahrni
Corrado Pardini
Lohndumping
MEM-Industrie
Mindestlöhne
Volltext

Mehrarbeit, Lohnverzicht: Unia-Industriechef Corrado Pardini greift Arbeitgeber an. „Swissmem  höhlt den GAV aus“. Immer mehr Firmen erpressen die Arbeitenden zu Mehrarbeit und Lohnverzicht. Hören sie damit nicht auf, sagt Corrado Pardini, ist der soziale Frieden in Gefahr. Oliver Fahrni. Work: Firmen schreiben Gewinne und haben volle Bestellungsbücher. Dennoch vernichten sie Jobs, senken Löhne oder erhöhen die Arbeitszeit wie bei Trasfor im Tessin. Corrado Pardini, was ist los in der Industrie? Corrado Pardini: Manche Unternehmer benützen die Krise, um ihre Profite auf dem Buckel der Arbeitenden zu erhöhen. Die Kolleginnen und Kollegen sollen länger arbeiten. Sie sollen auf einen Teil des Lohnes verzichten. Wie beim Verpackungshersteller Mopac. Dort soll die Belegschaft von einem Hungerlohn von 3100 Franken noch einmal 300 Franken verlieren. Höchste Zeit, dass wir endlich auch in diesem Land einen gesetzlichen Mindestlohn durchsetzen. Und überall sollen die Arbeitenden noch mehr leisten und sich damit am Ende selbst wegrationalisieren. Das lassen wir nicht zu. (...). Mit Foto von Corrado Pardini.

Work. Freitag, 2011-02-18.

Pardini Corrado. Swissmem. 2011-02-18.pdf

18.02.2011 Molinazzo TI
Personen
Swissmem
Trasfor
Unia
Work
Francesco Bonsaver
Matthias Preisser
Arbeitszeitverlängerung
Lohndumping
Mindestlöhne
Streik
Volltext

Trasfor TI: Büezer streiken gegen Lohndruck. Bombe platzte am Firmenfest. Trasfor-Chef Gianpaolo Palladini verkündete es am Weihnachtsfest: Ab 2011 sollten alle Angestellten mehr chrampfen - zum gleichen Lohn. Francesco Bonsaver, Matthias Preisser. Zwei Tage vor Weihnachten ist jeweils halb Molinazzo di Monteggio, ein 900-Seelen-Grenzort im Tessin, auf den Beinen. Dann findet beim örtlichen Transformatorenhersteller Trasfor die traditionelle „Panettata“ statt: Alle 270 Beschäftigten und ihre Familien sind zum feierlichen Weihnachtsanlass eingeladen. Doch dieses Mal gibt es eine Überraschung. Zwischen Trinksprüchen und Gratulationen lässt CEO und Mitbesitzer Gianpaolo Palladini die Bombe platzen: Der schwache Euro bringe die Firma in Bedrängnis. „Deshalb wird die wöchentliche Arbeitszeit im nächsten Jahr erhöht. Bei gleichem Lohn. Wer einverstanden ist, hebe die Hand.“ Völlig überrumpelt heben die meisten Beschäftigten die Hand. (...).

Work. Freitag, 2011-02-18.

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