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Anzahl gefundene Artikel: 16

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
20.05.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Gesundheitsschutz
Spitalpersonal
Volltext
Bundesrat setzt wichtige Schutzbestimmungen für das Spitalpersonal wieder in Kraft. Während sich die Corona-Pandemie in der Schweiz mit Wucht ausbreitete, beschloss der Bundesrat vor zwei Monaten mit einer Hüftschussverordnung, die minimalen Gesundheitsschutzbestimmungen betreffend Pausen und Ruhezeiten für das Spitalpersonal aufzuheben. Der VPOD lancierte deshalb im März eine Petition, die von 80'000 Personen unterschrieben wurde, und überreichte diese dem Bundesrat mit dem dringenden Appell, die teilweise Sistierung des Arbeitsgesetzes in den Spitälern rückgängig zu machen. Der VPOD ist zufrieden mit dem heutigen Beschluss des Bundesrates, die wichtigen Schutzbestimmungen des Arbeitsgesetzes für das Spitalpersonal ab Anfang Juni wieder in Kraft.
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 20.5.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Spitalpersonal. VPOD Schweiz, 2020-05-20.
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01.05.2020 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Elvira Wiegers
Lohnerhöhung
Pflegepersonal
Volltext
Auch beim schrittweisen Ausstieg aus dem Lockdown trägt das Gesundheitspersonal die Hauptlast. Heidinnen der Arbeit. Seit Wochen kämpft ein Teil des Gesundheitspersonals Tag und Nacht um das Leben von Covid-rq-Patientinnen und -Patienten. Aber was kommt nach der Krise? Klar ist: Es darf kein Back-to-normal geben. Sie sind die HeIdinnen und Helden der Corona-Krise: Pflegefachleute, FaGe, Pflegeassistentinnen, Rettungssanitäter, das Personal in der Reinigung und im Krankentransport und viele andere: Das Gesundheitspersonal spielt eine entscheidende Rolle bei der Bewältigung der Pandemie. Tag für Tag nimmt seine Erschöpfung in einem Klima der Ungewissheit zu. Da bei Weitem nicht alle Mitarbeitenden auf das Coronavirus getestet werden, weiss niemand, wie viele Angestellte tatsächlich infiziert worden sind. Bekannt ist aber, dass die Gesundheitskrise andauern wird. Weiterhin werden Menschen mit Covid-10 in unterschiedlichen Schweregraden in Spitälern versorgt, Betagte in den Alters- und Pflegeheimen gepflegt und Kranke zuhause begleitet werden müssen. Personal- und Ausbildungsdefizite. (…).
Elvira Wiegers,, VPOD-Zentralsekretärin.
VPOD-Magazin, 1.5.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Gesundheitspersonal. VPOD-Magazin, 2020-05-01.
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24.04.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Haushalthilfen
Volltext
Home care day: die häusliche Pflege und Betreuung wird sich selbst überlassen. Der heutige Home care day steht ganz im Zeichen der ambulanten Pflege und Betreuung. Dieser Bereich und das dort beschäftigte Personal wird gerade mit sehr schwierigen Situationen in Privathaushalten sich selbst überlassen. Aufgrund des teilweise fehlenden Schutzmaterials werden Personal und KlientInnen gleichermassen gefährdet. Zudem führt der chronische Personalmangel in diesem Bereich zu einer massiven Überbelastung vieler Angestellten. Der VPOD fordert Bund und Kantone auf, die Gesundheitsversorgung zu koordinieren und die ambulante Pflege und Betreuung, wo nötig, mit mobilen Pflegeteams zu unterstützen. Zur ambulanten Versorgung gehört auch die sogenannte 24-Std.-Betreuung. Hier kumulieren sich die Probleme noch mehr. Zum einen, weil viele Pendelmigrantinnen nicht einreisen können und damit keinen Anspruch auf einen Lohn haben. Der VPOD fordert, dass auch diese Betreuerinnen Anrecht auf Lohnersatz erhalten und dass die Haushalte bei der Versorgung betagter Angehöriger angemessen unterstützt werden. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, F24.4.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Hauspflege. VPOD Schweiz, 2020-04-24.
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08.04.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Wir fordern Solidarität mit den Schwächsten und die Einhaltung ihrer Rechte. In den ersten Tagen der Pandemie hielt der Bund fest, dass gefährdete Personen unter Lohnfortzahlung beurlaubt werden können, falls sie ihre Arbeit nicht im Homeoffice erledigen können. Dies nach Einreichen einer persönlichen Erklärung. Der Arbeitgeber konnte seinerseits ein ärztliches Attest verlangen. Diese Regelung hat der Bundesrat am 20. März geändert: Gefährdete Personen können seither weiterhin zur Arbeit aufgeboten werden, sofern der Arbeitgeber die Schutzmassnahmen gewährleisten kann. Als solche gelten das Händewaschen und ein Sicherheitsabstand von zwei Metern zu anderen Menschen. Doch wer kontrolliert, ob die Schutzmassnahmen am Arbeitsplatz gewährleistet sind? Die zuständigen Arbeitsinspektorate sind bereits in normalen Zeiten überlastet. Tausende gefährdete Personen arbeiten heute tagtäglich im Gesundheitsbereich, so etwa in der häuslichen Pflege, in Alters- und Pflegeheimen oder in Krankenhäusern. Sie stehen oft in engem Kontakt mit COVID-PatientInnen, sei es in ihrer Funktion als FaGe, PflegehelferInnen, diplomierte Pflegefachfrauen oder Reinigungskräfte: "Wenn ich nicht gehe, werde ich gefeuert, und wenn ich gehe, riskiere ich meine Haut", hören wir von den Betroffenen. Dabei handelt es sich keineswegs um Einzelfälle. Täglich erreichen uns Hilferufe und Anfragen aus allen Regionen. Sie zeigen, dass die Arbeitgeber diese Regelung umfassend durchsetzen. Anbei ein paar Beispiele: (…). Elvora Wiegers.
VPOD Schweiz, 8.4.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Coronavirus. Gesundheitsschutz. VPOD Schweiz, 2020-04-08.
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26.03.2020 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Coronavirus
Spitalpersonal
Volltext
Arbeitsgesetz: Bundesrat stösst Spitalpersonal vor den Kopf. Das Spitalpersonal appelliert an den Bundesrat, die Aufweichung des Gesundheitsschutzes zurückzunehmen. Über 40'000 Menschen unterzeichneten in kürzester Zeit die Petition. Doch der Bundesrat stellt sich taub. Der Entscheid des Bundesrates vom vergangenen Freitag, die wichtigsten Bestimmungen des Arbeitsgesetzes in den mit COVID-PatientInnen überlasteten Spitälern mit sofortiger Wirkung auszusetzen, hat das Spitalpersonal und die Bevölkerung mobilisiert. Der VPOD (Verband des Personals öffentlicher Dienste) hat Anfang Woche eine Online-Petition lanciert, welche den Bundesrat auffordert, seine Entscheidung rückgängig zu machen. In knapp zwei Tagen unterzeichneten schweizweit über 40’ 000 Menschen diesen Appell und setzten damit ein deutliches Zeichen für den Schutz des Spitalpersonals. Sie alle haben verstanden, dass der Schutz des Personals eine wichtige Voraussetzung ist für den Schutz von uns allen. Bei der heutigen Pressekonferenz gab Bundesrat Parmelin sogar auf konkrete Nachfragen nur ausweichende Antworten zu diesem Thema. Der Appell von 40'000 Personen zum Schutz des Spitalpersonals stiess auf taube Ohren. Der Bundesrat weigert sich, den gesetzlichen Rahmen des Arbeitsgesetzes zum Schutz des Spitalpersonals beizubehalten. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 26.3.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Coronavirus.. Pflegepersonal. VPOD Schweiz, 2020-03-26.
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22.01.2020 SO Kanton
Löhne
Personen
VPOD Solothurn
Elvira Wiegers
Löhne
Pflegepersonal
Volltext
Wichtiges Urteil in der 24-Std.-Betreuung. Wer rund um die Uhr betreut, muss dafür fair bezahlt werden. Das bestätigt nun auch ein Urteil aus dem Kanton Solothurn. Vergangene Woche wurde im Kanton Solothurn ein weiteres wichtiges Urteil im Zusammenhang mit der sogenannten 24-Std.-Betreuung rechtskräftig. Die Klägerin hatte während zwei Jahren in einem Privathaushalt gelebt und gearbeitet. Dabei wurden der Betreuerin grundlegende Rechte verwehrt wie die wöchentlichen freien Ruhetage und eine angemessene Entschädigung der Präsenzzeit, der Arbeitseinsätze in der Nacht sowie von Einsätzen an Feiertagen. Auch ihre eigene Ferienvertretung hatte sie selber organisiert und bezahlt. Mit der Unterstützung des VPOD klagte die Betreuerin 2017 gegen die Angehörigen und forderte eine Lohnnachzahlung von knapp 30'000 Franken. Ein Schlichtungsversuch war daran gescheitert, dass die beklagte Partei nur eine Entschädigung von 5'000 Franken bot, während sich die Klägerin ihrerseits bereit erklärte, auf die Hälfte ihrer Forderung zu verzichten. Nun gab das Gericht der Klägerin in allen Klagepunkten recht. Der VPOD ist sehr zufrieden mit dem Urteil und wird sich weiterhin dezidiert für eine nationale Regelung sowie für die Unterstellung der Betreuerinnen unter das Arbeitsgesetz einsetzen.
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 22.1.2020.
Personen > Wiegers Elvira. Pflegepersonal. Loehne. VPOD Schweiz, 2020-01-22.
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28.11.2019 Schweiz
Löhne
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Haushalthilfen
Löhne
Volltext
Höhere Löhne für Hausangestellte - ein Tropfen auf dem heissen Stein. Der Bundesrat hat die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag für Arbeitnehmende in der Hauswirtschaft um drei Jahre verlängert und die Mindestlöhne um 1,6 Prozent erhöht. Zwischen 2016-2018 betrug die Verstossquote gegen die Lohnbestimmungen des NAV-Hauswirtschaft des Bundes rund zehn Prozent. Der VPOD geht jedoch davon aus, dass es deutlich mehr Missbräuche bei den Arbeitsbedingen in den Privathaushalten gibt, dies insbesondere in der sogenannten 24-Std.-Betreuung. Der Bund weigert sich, diesen Bereich national und verbindlich zu regeln und überlässt die Regulierung den Kantonen. Leider warten wir jedoch bis heute in den meisten Kantonen darauf, dass diese endlich ihre NAV Hauswirtschaft modernisieren. Die kantonalen NAV regeln alle anderen nicht minder wichtigen Bestimmungen, so etwa die Entgeltung der Präsenzzeit. Der Bundesrat begründet die Verlängerung des NAV Hauswirtschaft des Bundes mit den wiederholten Verstössen gegen die Mindestlöhne und der starken Nachfrage nach ausländischen Betreuungskräften. Die Gefahr bestünde, dass beim Wegfall des Mindestlohnes der Druck auf die Löhne und die Missbrauchsgefahr noch mehr steigen würde. (…).
Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 28.11.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Hausangestellte. Loehne. VPOD Schweiz, 2019-11-28.
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17.10.2019 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Christine Flitner
Elvira Wiegers
Betreuungsarbeit
Haushalthilfen
Volltext
Betreuung zu Hause: Normalarbeitsvertrag reicht nicht aus. Die Verordnung über den Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft soll verlängert und der Mindestlohn ab Januar 2020 angehoben werden. Dazu macht das Staatssekretariat für Wirtschaft derzeit eine Vernehmlassung. Die Vorschläge sind bei Weitem nicht ausreichend, denn der Lohn ermöglicht nach wie vor kein existenzsicherndes Einkommen und entscheidende Fragen bleiben ungeklärt. Tausende von Frauen arbeiten als BetreuerInnen in Privathaushalten. Sie tun dies oft unter prekären Arbeitsbedingungen und Löhnen. Der VPOD fordert deshalb – im Einklang mit dem internationalen, von der Schweiz ratifizierten ILO-Übereinkommen 189 zur Gleichstellung von Hausangestellten – eine Unterstellung unter das Arbeitsgesetz ArG. Der Bund hat stattdessen eine Regulierung über nicht verbindliche kantonale Normalarbeitsverträge (NAV) in Ergänzung zum NAV Hauswirtschaft des Bundes gewählt. Davon betroffen sind unter anderem zahlreiche Carearbeiterinnen aus Osteuropa, welche in privaten Haushalten die Betreuung von alten und kranken Menschen übernehmen. Der Normalarbeitsvertrag schreibt zwar Mindestlöhne zwingend vor, doch reicht diese Bestimmung alleine bei weitem nicht aus, um diesen immer wichtiger werdenden Bereich der Langzeitpflege angemessen zu regulieren. Er ist geprägt von grossen kantonalen Unterschieden und (…).
Elvira Wiegers, Christine Flitner.
VPOD Schweiz, 17.10.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Betreuungsarbeit. VPOD Schweiz, 2019-10-17.
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01.09.2019 Schweiz
Personen
VPOD-Magazin
Elvira Wiegers
Arbeitskleider
Umkleidezeit
Volltext
Die Zeit läuft davon. Vor gut einem Jahr hat der VPOD Zürich die Kampagne „Umkleidezeit ist Arbeitszeit“ gestartet. Heute kämpft der VPOD schweizweit für die Einhaltung des Arbeitsgesetzes. Montag, 19. August 2019, 6-45 Uhr am Universitätsspital Zürich (USZ): Im strömenden Regen treffen sich Angestellte des USZ vor dem Haupteingang zum Lauf „Umkleidezeit“, Der Weg führt vom Eingang zur Garderobe und von dort schliesslich zum Einsatzort. Das USZ hatte im Sommer nicht nur ohne jeglichen Einbezug von Personal und Personalverbänden, sondern auch ohne seriöse Evaluierung der tatsächlichen Wegzeiten beschlossen, ab August eine Viertelstunde bezahlte Umkleidezeit zu gewähren. Auf den ersten Blick mag das gar nicht so schlecht aussehen. Nur: Erstens reicht eine Viertelstunde für viele Angestellte eindeutig nicht aus für den Kleiderwechsel und die notwendigen Wege auf dem Areal. Und zweitens wird die Massnahme, so wie sie einseitig beschlossen wurde, zu einer weiteren Verdichtung der Arbeitsabläufe führen. Mit dem Lauf machen Angestellte und VPOD deutlich, dass sie die aktuelle Lösung nicht widerstandslos schlucken werden. Die kreative Protestaktion gefiel; das Schweizer Fernsehen zeigte sie in der Sendung „Schweiz aktuell“. Spätestens seit Februar dieses Jahres ist in aller Deutlichkeit klar, dass Umkleidezeit in Spitälern bezahlte Arbeitszeit ist. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat dies in seiner Wegleitung zur Verordnung zum Arbeitsgesetz (ArG) explizit präzisiert. Elvira Wiegers, 
VPOD-Magazin, 1.9.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Umkleiden. VPOD-Magazin, 2019-09-01.
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01.04.2019 Schweiz
Arbeitszeit
Personen
VPOD-Magazin
Elvira Wiegers
Umkleidezeit
Volltext
Umkleidezeit wird Arbeitszeit - die VPOD-Kampagne gewinnt an Fahrt. Ganz in Weiss. Die Forderung des VPOD, dass Umkleiden bezahlte Arbeitszeit ist, wird inzwischen nicht mehr bestritten. Einige Betriebe haben bereits mit der Umsetzung begonnen. Das Geschäft mit der Gesundheit brummt. Hunderte von Millionen von Franken werden in Neubauten mit todschicken Inneneinrichtungen gepumpt. Hier ein neues Bettenhaus, dort ein Ambulatorium. Das Geld dafür scheint in Hülle und Fülle vorhanden zu sein. Fehlen tut es dann an einem anderen Ort, nämlich in den Taschen des Personals. Hier wird gespart und geschmürzelt, ungeachtet der Tatsache, dass fast 40 Prozent des Gesundheitspersonals wieder aus dem Beruf aussteigen und dass permanenter Personalmangel für immer mehr Stress bei jenen sorgt, die den Bettel noch nicht hingeschmissen haben. Der berühmte Tropfen. Das Gesundheitspersonal hat die kontinuierliche Verschlechterung seiner Arbeitsbedingungen in der Vergangenheit meist ohne Murren hingenommen - bis der berühmte Tropfen das Fass zum Überlaufen brachte. Im Fall des Universitätsspitals Zürich (USZ) war es die Ankündigung eines neuen Garderobensystems, das zu noch längeren Umkleide- und Wegzeiten führen wird. Im USZ hat denn auch im vergangenen September die Kampagne „Umkleidezeit ist Arbeitszeit“ ihren Anfang genommen. Das grosse und anhaltende Medienecho hat dazu beigetragen, dass die Kampagne relativ schnell auch in anderen Regionen lanciert werden konnte:(…).
Elvira Wiegers.
VPOD-Magazin, 1.4.2019.
Personen > Wiegers Elvira. Umkleidezeit. VPOD-Magazin, 2019-04-01.
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21.04.2016 Schweiz
Personen
VPOD Schweiz
Elvira Wiegers
Psychiatrische Dienste
Volltext
Psychiatrie-Finanzierung mittels Fallpauschalen: Der falsche Weg. Der VPOD hält an seiner Einschätzung fest, dass die Finanzierung der Psychiatrie durch Fallpauschalen auf Abwege führt. Zumal sich psychische Krankheiten noch viel schlechter über einen Leisten brechen lassen als körperliche. Der VPOD und die Organisation Pro Mente Sana beklagen in einem gemeinsamen Communiqué, dass Patientinnen- und Betroffenenorganisationen nicht in die Vernehmlassung des neuen Psychiatrie-Tarifsystems „Tarpsy“ einbezogen wurden. Die Version 0.3, die jetzt vorliegt, lehnen VPOD und Pro Mente Sana ab. Sie favorisieren weiterhin ein Tarifsystem, das auf einer einmaligen Eintrittspauschale sowie auf Tagespauschalen beruht. Die Bestimmung der Aufenthaltsdauer sollte auf rein medizinisch-pflegerischen Kriterien basieren, die Verfügbarkeit von alternativen Versorgungsangeboten muss berücksichtigt werden. Eine Senkung der Aufenthaltsdauer kann nur mit der gleichzeitigen Schaffung von adäquaten ambulanten Angeboten erreicht werden. Allerdings steht auch das ambulante psychiatrische Angebot in vielen Kantonen zunehmend unter hohem Kostendruck. Der Bundesrat stellt in seinem Bericht „Die Zukunft der Psychiatrie in der Schweiz“ vom 11. März 2016 fest, „dass die Datenlage zur psychiatrischen Versorgung in der Schweiz zurzeit unvollständig ist und nur sehr beschränkt kantonsübergreifende oder gar internationale Vergleiche zulässt“. Er betont zudem, „dass die ambulanten und intermediären Angebotsstrukturen von vielen Kantonen bei ihrer Planung der stationären psychiatrischen Versorgung nicht mitberücksichtigt (…). Elvira Wiegers.
VPOD Schweiz, 21.4.2016.
VPOD Schweiz > Psychiatrie. Finanzierung. VPOD Schweiz, 2016-04-21.
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30.10.2008 Schweiz
Personen
Elvira Wiegers

Die Utopie der Entschleunigung. "Verkehr, Umwelt, Klima". Wachsende Mobilität und zunehmender Ressourcenverbrauch sind wesentliche Merkmale des fossilen Kapitalismus. Doch der stösst allmählich an Grenzen. (…). Mit Foto. Elvira Wiegers. WOZ 30.10.2008
09.10.2003 Schweiz
Personen
Elvira Wiegers

Durchs Netz fallen. Viele Junge sind ohne Lehrstelle und ohne Job. Einzelne Projekte helfen beim Überbrücken. Mit Foto. Elvira Wiegers. WOZ 9.10.2003
09.10.2003 Schweiz
Jugendarbeitslosigkeit
Personen
Elvira Wiegers

Durchs Netz fallen. Viele Junge sind ohne Lehrstelle und ohne Job. Einzelne Projekte helfen beim Überbrücken. Mit Foto. Elvira Wiegers. WOZ 9.10.2003
09.10.2003 Schweiz
Jugendarbeitslosigkeit
Personen
Elvira Wiegers

Jugendarbeitslosigkeit. Nächstes Jahr wird es noch mehr Stellensuchende geben. Elvira Wiegers. WOZ 9.10.2003
03.07.2003 Schweiz
Personen
Elvira Wiegers

Monument der Willkür. Der Zerfall der 2. Säule. Chaos und Intransparenz in den Pensionskassen. Eine Momentaufnahme in vier Kapiteln. Mit Karikatur. Elvira Wiegers. WoZ 3.7.2003
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