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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
07.02.2019 Burkina Faso
Winterthur
Solidar Suisse
Vorwaerts

Kinderarbeit
Petition
Volltext
Kinderarbeit stoppen! Redaktion. Von der illegalen Kinderarbeit auf den Baumwollfeldern in Burkina Faso profitieren auch die Schweizer Händler Reinhart AG in Wlnterthur und Louis Dreyfus In Genf. In einer Petition fordert Solldar Sulsse die belden Händler auf, sich sofort für die Abschaffung der prekären Kinderarbeit in Ihrer Lleferkette einzusetzen. In Burkina Faso arbeiten 250‘000 Kinder auf den Baumwollfeldern. Von dieser illegalen Praxis profitieren auch Schweizer Baumwollhändler. Solidar Suisse dokumentiert in einem Bericht das Ausmass dieser illegalen Tätigkeit und zeigt auf, dass Kinder von 5 bis 17 Jahren auf den Baumwollfeldern unter misslichen Bedingungen arbeiten. Beim Pflügen, der Aussaat, dem Düngen, Behandeln und Ernten der Baumwolle sind sie erheblichen Gefahren ausgesetzt. Ohne Schuhe und Schutzausrüstung können sie von Schlangen gebissen oder von Skorpionen gestochen werden. Schlimmer noch ist das Sprühen von Pestiziden - die hochgiftigen Chemikalien machen sowohl unmittelbar als auch langfristig krank und potenziell unfruchtbar. Manche Kinder gehen wegen der Arbeit nicht zur Schule, andere nur unregelmässig oder völlig übermüdet. Unmissverständliche Forderungen. Von diesem Missstand profitieren das Familienunternehmen Reinhart AG aus Winterthur und der Multi Louis Dreyfus SA in Genf. Sie kaufen bedeutende Mengen Rohbaumwolle aus Burkina Faso und verkaufen sie weiter in alle Welt. Über ihre wirtschaftliche Tätigkeit sind sie direkt verbunden mit der Kinderarbeit (…).
Vorwärts, 7.2.2019.
Vorwärts > Burkina Faso. Kinderarbeit. Petition. Vorwaerts, 2019-02-07.
Ganzer Text
01.07.2018 Burkina Faso
Kinder
VPOD-Magazin

Kinderarbeit
Volltext
Burkina Faso: Kinder sollten zur Schule gehen - und nicht lebensgefährliche Arbeit in Minen verrichten. Gold, das .arm macht. In Burkina Faso schürfen Menschen in 500 Minen auf eigene Faust Gold. Auch viele Kinder schuften dort unter prekärsten Bedingungen. Solidar arbeitet daran, sie zum Schulbesuch oder zur Lehre zu bewegen. „Ich lebe seit vier Jahren in der Goldmine. Hier sammle ich liegengelassene Eisenstücke ein und verkaufe sie. Damit verdiene ich 300 Francs (50 Rappen) im Tag“, erzählt der 14-jährige Ibrahim. Wir befinden uns in der Goldmine Silmiougou nördlich der Hauptstadt Ouagadougou. Mitten in der Einöde steht ein improvisiertes Zeltdorf rund um Erdlöcher von mehreren Dutzend Metern Tiefe. Tausende von Menschen versuchen sich hier ihr mageres Einkommen zu verdienen: Sie graben nach Gold in den Stollen, sie handeln, kochen, bauen Gemüse an oder holen Wasser. Am Rand des Areals befindet sich das Bordel. In Silmiougou gibt es auch viele Kinder. Wegen der Armut oder wegen Problemen in der Familie verlassen sie die Schule, um in der Mine zu arbeiten. Mit leerem Blick seilen sich die jungen Mineurinnen und Mineure ab. Neben fast unerträglicher Hitze und stundenlanger Beklemmung drohen ihnen Unfälle, die in den ungesicherten Gruben regelmässig vorkommen. „Vor ein paar Monaten wurde ein Kind bei einer Sprengung schwer verletzt“, erzählt man uns. Trotzdem ist es schwierig, die Kinder zum Verlassen der Mine zu bewegen. Gefahr und erbärmliche Lebensbedingungen zählen weniger als die (…). Lionel Frei.
VPOD-Magazin, Juli 2018.
VPOD-Magazin > Burkina Faso. Kinderarbeit. VPOD-Magazin, 2018-07-01.
Ganzer Text
01.12.2008 Burkina Faso
Schweiz
Personen
SAH
Aline Andrey

Ja, das Schreiben und das Lesen... Kampf gegen Armut und Analphabetismus in Burkina Faso. "Es ist sehr schwer, sich durchs Leben zu schlagen, wenn man weder lesen noch schreiben kann", sagt eine Dorfbewohnerin in Burkina Faso. Eine Bauernorganisation kämpft in dem westafrikanischen Land gegen Analphabetismus und Armut - zusammen mit dem SAH. (...). Mit Foto. Aline Andrey. VPOD-Magaziin Dezember 2008
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