Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
13.12.1988 Schweiz
Einkommen
Solothurner AZ

Vermögen
Volkseinkommen
Volltext
Das statistische Volkseinkommen wuchs 1987 etwas langsamer als bisher. Insgesamt 226 Milliarden Franken „verdient“. Das Volkseinkommen ist in der Schweiz im Jahr 1987 verlangsamt gewachsen. Es belief sich nach den Berechnungen des Bundesamtes für Statistik (BfS) auf 226 Milliarden Franken bei einer nominellen Zuwachsrate von noch 4,3 Prozent nach 5,4 Prozent im vorangegangenen Jahr, wie das Amt gestern mitteilte. Der grösste Zuwachs wie auch der grösste absolute Betrag wurden für den Kanton Zug registriert: Das um 5,3 Pro-zent höhere Volkseinkommen ergibt pro Kopf der Zugerinnen und Zuger einen Betrag von 56'600 Franken, was 2,2 mal mehr war als das durchschnittliche Volkseinkommen im Kanton Obwalden mit 26'000 Franken, der am Schluss der Liste rangiert 34'100 im Schnitt. Landesweit wurde das durchschnittliche Volkseinkommen pro Kopf der Bevölkerung mit 34' 100 Franken ermittelt. In diesem Betrag sind alle Entgelte an „Inhaber von Produktionsfaktoren" , das heisst Löhne an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, Pachtzinsen und Renten an Bodenbesitzer , die Land anbieten sowie Zinsen und Gewinnanteile an Kapitaleigner, enthalten. Das Einkommen pro Einwohner war 1987 um 1‘200 Franken höher als 1986, wobei jedoch der Einfluss der Inflation nicht eliminiert ist. Anteil der Lohnabhängigen. Der Anteil der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer am Volkseinkommen betrug mit 68 Prozent etwas mehr als zwei Drittel. 21,5 Prozent entfielen auf (…).
SoAZ, 13.12.1988.
SoAZ > Volkseinkommen. SoAZ, 1988-12-13.
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20.11.1987 Schweiz
Einkommen
Solothurner AZ

Löhne
Vermögen
Volkseinkommen
Volltext
Die kantonalen Volkseinkommen. Differenzierte Entwicklung. Die Unterschiede im Volkseinkommen der Kantone haben sich im letzten Jahr leicht vergrössert. Wie das Bundesamt für Statistik (BfS) am Donnerstag mitteilte, beanspruchten Zürich, Bern, Waadt und Genf allein rund die Hälfte des Kuchens; während pro Einwohner Zug wiederum klar den ersten und Obwalden den letzten Platz einnahmen. Das Volkseinkommen ist namentlich einer von verschiedenen Indikatoren für den Finanzausgleichsschlüssel bei Bundessubventionen. Für die ganze Schweiz ergab sich 1986 ein Zuwachs des nominellen Volkseinkommens (Arbeitnehmereinkommen, Geschäftseinkommen der Selbständigerwerbenden, verteilte Einkommen aus Unternehmung und Vermögen) von 5,3 Prozent auf 216,1 Milliarden Franken, gegenüber einem solchen von 6,7 Prozent im Vorjahr. Hinter diesem Rückgang, in dem die Verlangsamung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität zum Ausdruck kommt, verbirgt sich auf kantonaler Ebene wiederum ein recht differenziertes Bild, das nach Auskunft des BFS eher auf eine leichte Vergrösserung der Einkommensunterschiede schliessen lässt. Zug weit voraus. Die höchste Zuwachsrate wurde mit 9,2 Prozent erneut im Kanton Zug ermittelt vor Glarus (6,6) und Genf (6,4). Am schwächsten wuchs das Volkseinkommen in den Kantonen Appenzell Innerrhoden (2,4 Prozent) und Jura (2,7 Prozent). Mehr Kantone als 1985 wichen sehr stark vom schweizerischen Durchschnitt ab. Mit Ausnahme des (…).
SoAZ, 20.11.1987.
SoAZ > Volkseinkommen. SoAZ, 1987-11-20.
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01.10.1970 Schweiz
Einkommen
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Oskar Müller
Einkommensverhältnisse
Mitbestimmung
Volkseinkommen
Volltext
Bemerkungen zur Verteilung des Volkseinkommens. Die Verteilung des Volkseinkommens war immer eines der wichtigsten Probleme der Gewerkschaftspolitik. Es sei deshalb die Verteilung des Volkseinkommens in den folgenden Ausführungen unter vier Gesichtspunkten betrachtet, die heute besonders aktuell sind: das Sparen, gewerkschaftliche Lohnpolitik, Investivlohn, Mitbestimmungsrecht. Sparen und Einkommensverteilung. Für die Einkommensverteilung ist entscheidend, wie die Lohn- und Gehaltsempfänger ihr Einkommen in der Hochkonjunktur verwenden. Werden Gehalts- und Lohnerhöhungen hemmungslos verbraucht, so werden sie sofort wieder zu Einkommen der Unternehmer und heizen die Preissteigerung und die Geldentwertung unaufhaltsam an. Lohn- und Gehaltsverbesserungen ändern deshalb an der bestehenden Einkommensverteilung nicht das geringste, wenn sie sofort wieder ausgegeben werden. Sparen hingegen Lohn- und Gehaltsempfänger, so mindern sie zunächst das Unternehmereinkommen zugunsten der eigenen Eigentumsbildung. Dann lösen sie weiter eine Tendenz zur Dämpfung des Preisauftriebes und der Geldentwertung aus. (…). Oskar Müller, Zürich.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 10, Oktober 1970.
Gewerkschaftliche Rundschau > Volkseinkommen. Mitbestimmung. Rundschau, Oktober 1970.
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