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Anzahl gefundene Artikel: 7

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
09.12.2016 Le Sentier VD
Richemont SA
Unia VD Kanton

Richemont SA
Sozialplan
Volltext
Verbesserter Sozialplan und weniger Kündigungen. Einigung zwischen Personal und Geschäftsleitung bei Richemont. Die Verhandlungen zwischen der Unia, den Personalvertreter/innen und der Richemont-Gruppe haben eine wesentliche Verbesserung des Sozialplans und eine starke Verringerung der Entlassungen ergeben. Das Ergebnis ist von den Beschäftigten von Piaget und Vacheron Constantin akzeptiert worden. Die Einigung schafft Perspektiven für jene Angestellte, die ihre Arbeit verlieren werden. Dennoch zeigt der Fall, dass die gesetzlichen Bestimmungen anpasst werden müssen, um Massenentlassungen aus Profitgründen zu verhindern. Am Donnerstagabend haben Vertreter/innen von Richemont, der Unia und des Personals eine Einigung erzielt, die eine Verbesserung des Sozialplans und eine Reduktion der Anzahl Kündigungen beinhält. Dieser Fortschritt wäre ohne die entschlossene Mobilisierung des Personals und seiner Vertreter/innen nicht möglich gewesen. Es entstand eine Bewegung, wie es sie während Jahrzehnten in der Uhrenindustrie nicht mehr gegeben hatte. Die Vermittlung durch die Mediationsinstanz des Gesamtarbeitsvertrags der schweizerischen Uhrenindustrie hat ebenfalls zur Einigung beigetragen. Das Verhandlungsresultat wurde heute Nachmittag dem Personal von Vacheron Constantin und Piaget an den vier vom Stellenabbau betroffenen Standorten vorgelegt. Der Sozialplan wurde trotz der Verbesserungen angesichts der finanziellen Möglichkeiten von Richemont als minimalistisch kritisiert, dennoch akzeptierte ihn eine Mehrheit des Personals an den Generalversammlungen. (…).
Unia VD Kanton, Medienmitteilung, 9.12.2016.
Unia VD Kanton > Richemont SA. Sozialplan. Unia VD Kanton, 2016-12-09.
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06.12.2016 Le Sentier VD
Richemont SA
Unia VD Kanton

Richemont SA
Sozialplan
Volltext
Börsengetriebene Entlassungen bei Piaget und Vacheron Constantin. Das Richemont-Personal lehnt den Sozialplan der Geschäftsleitung ab. An Personalversammlungen in Genf, im Vallée de Joux und in Côte-aux-Fées haben die Beschäftigten von Vacheron Constantin und Piaget den Sozialplan zum Abbau von 211 Stellen bei der Richemont-Gruppe abgelehnt. Das Personal bekräftigt, dass der Konzern über genügend Mittel verfügt, um die Arbeitsplätze zu erhalten, und fordert den Verzicht auf Kündigungen und die Einführung von Kurzarbeit. Angesichts der Gefahr eines sozialen Konflikts wurde die Mediationsstelle des GAV der Uhrenindustrie angerufen. Eine Mehrheit der Beschäftigten hat gestern Nachmittag bei Versammlungen an den fünf betroffenen Standorten, wo 211 Stellen abgebaut werden sollen, den Vorschlag eines Sozialplans der Geschäftsleitung zurückgewiesen. Sie stellten fest, dass die Entlassungen ausschliesslich durch Profitsteigerungen für die Aktionäre und das Management der Richemont-Gruppe motiviert sind. Die Angestellten wehren sich deshalb gegen die Entlassungen und fordern stattdessen die Einführung von Kurzarbeit. Bisher weigert sich die Geschäftsleitung, auf diese Forderungen einzugehen, ohne dafür glaubwürdige Gründe anzugeben. Die Beschäftigten wollen zudem, dass Überkapazitäten in der Produktion dadurch abgebaut werden, dass freiwillige Abgänge mit einem verbesserten Sozialplan unterstützt werden. Beschäftigte wehren sich. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 6.12.2016.
Unia Schweiz > Richemont SA. Sozialplan. Unia Schweiz, 2016-12-06.
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24.11.2016 Le Sentier VD
Richemont SA
Unia VD Kanton

Entlassungen
Kundgebung
Richemont SA
Volltext
Personal ist wichtiger als der Börsenkurs! 400 Personen, darunter viele Arbeitnehmende aus dem ganzen Vallée de Joux, nahmen heute an einer Solidaritätskundgebung in Le Sentier (VD) teil. Sie zeigten damit ihre Unterstützung für die Entlassenen der Luxusuhrenmarken Vacheron Constantin und Piaget, die zur Richemont Gruppe gehören. Die Gruppe baut in der Romandie 211 Stellen ab, obwohl sie im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn von über zwei Milliarden ausweist. In einer Resolution forderten die Protestierenden, den Stellenabbau zu stoppen und Alternativen wie Kurzarbeit zu prüfen. Die Unia und die vom Stellenabbau betroffenen Angestellten von Vacheron Constantin in Le Brassus haben heute zu einer grossen Solidaritätskundgebung aufgerufen. 400 Personen, darunter viele Angestellte aus allen Uhrenbetrieben im Vallée de Joux, trafen sich über Mittag im Hôtel de Ville in Sentier und zeigten ihre unbedingte Unterstützung für die vom Stellenabbau Betroffenen. Die Kundgebung stand unter dem Slogan „Unsere Leben zählen mehr als euer Profit!“ Grossaktionäre sollen bezahlen. Die Angestellten wurden bereits im Frühjahr zur Kasse gebeten. Damals baute die Richemont Gruppe bereits Stellen in der Romandie ab. Nun ist es an der Zeit, dass die Aktionäre auch ihren Beitrag leisten. Die Angestellten weigern sich, für die schlechten strategischen Entscheide der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates der Richemont Gruppe den Kopf hinzuhalten. Insbesondere, da Richemont im ersten Halbjahr 2016 einen Gewinn von 2.23 Milliarden Franken (…).
Unia Schweiz, 24.11.2016.
Unia Schweiz > Richemont SA. Entlassungen. Unia Schweiz, 2016-11-24.
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15.11.2016 GE Kanton
Richemont SA
Unia Genf

Entlassungen
Richemont SA
Volltext
Weitere Entlassungen bei der Richemont-Gruppe. Personal mobilisiert für den Erhalt der Arbeitsplätze bei Richemont. Nach der Ankündigung des Abbaus von 211 Stellen bei der Richemont-Gruppe haben über 700 Angestellte heute an Personalversammlungen an den fünf betroffenen Standorten teilgenommen. Das Personal verabschiedete eine Resolution, in welcher angesichts des Unternehmensgewinns von einer halben Milliarde Franken der Verzicht auf den Restrukturierungsplan gefordert wird. Die Beschäftigten fordern die Behörden auf, zu intervenieren. Über 700 Personen beteiligten sich an den Personalversammlungen der Uhrenunternehmen Piaget und Vacheron Constantin, die gleichzeitig an den Produktionsstandorten in Genf, La Côte-aux-Fées (NE) und im Vallée de Joux (VD) stattfanden. Die Versammlungen wurden von den Gewerkschaftsdelegierten und der Gewerkschaft Unia einberufen, nachdem die Unternehmensleitungen am vergangenen Freitag die Streichung von insgesamt 211 Arbeitsplätzen (91 bei Piaget, 120 bei Vacheron Constantin) angekündigt hatten. Die beiden Unternehmen gehören der Richemont-Gruppe an. Das Personal zeigte sich von der Ankündigung schockiert und konsterniert. Die Restrukturierung, dargestellt als eine direkte Folge des Absatzeinbruchs namentlich bei chinesischen Kunden, erfolgt nur wenige Monate nach der letzten Entlassungswelle von 300 Personen. Sie zeugt von einer wenig vorausblickenden Strategie der Richemont-Gruppe, der die beiden Marken (…).
Unia Genf, Medienmitteilung, 15.11.2016.
Unia Genf > Richemont SA. Entlassungen. Unia Genf, 2016-11-15.
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20.05.2016 Bellevue GE
Personen
Richemont SA
Work
Oliver Fahrni
Entlassungen
Richemont SA
Volltext
Unia-Uhren-Chef Pierluigi Fedele zu den Richemont-Entlassungen: „Die Menschen konnten wir retten, die Jobs aber leider nicht“. Standhafte Belegschaften und die Unia verhindern in acht Fabriken der Luxusuhrengruppe Richemont mehr als 200 Entlassungen. Es funkelt glitzerglamourös, wenn das Haus Cartier, das zur Richemont-Gruppe gehört, seine Uhren preist. Etwa die „Anhängeruhr mit geheimnisvollem Doppeltourbillon, Handaufzug, 25karätigem Saphir, Diamanten“. Oder die „Rotonde de Cartier Erde und Mond“ (im Bild). Die Preise solcher Meisterwerke der Uhrmacherkunst erreichen leicht den 30fachen Monatslohn jener Frauen und Männer, die sie im Jura schaffen, über ihre Etablis gebeugt, die Lupe fest vors Auge geklemmt. Ein schwieriges Metier. Ein schöner Beruf. Ein knallhartes Geschäft. Als nun die Machthaber im fernen Peking die Korruption attackierten, das Wachstum in Asien schwächelte und die Schweizer Nationalbank den Franken aufblähte, spürte Cartier eine Umsatzflaute. Auch bei Piaget, quasi nebenan, und hinten im Vallée de joux VD, bei Vacheron Constantin, registrierten die Manager sinkende Verkäufe. Da befahl der Richemont-Konzern, dem die drei Edelmarken gehören, die Streichung von 300 Stellen in der Schweiz. Jobs gegen Devisen. Die Gewerkschaft Unia reagierte rasch. Pierluigi Fedele, für die Uhrenindustrie zuständig, forderte „den Erhalt von möglichst allen Arbeitsplätzen“. Denn Richemont geht es gut: In diesen Tagen wird Richemont einen Reingewinn von vermutlich über 1,3 Milliarden Franken bekanntgeben. (…). Oliver Fahrni.
Work, 20.5.2016.
Personen > Fahrni Oliver. Richemond SA. Entlassungen. Work, 2016-05-20.
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11.05.2016 Bellevue GE
Richemont SA
Unia Schweiz

Entlassungen
Richemont SA
Volltext
Richemont-Gruppe: Maximum an Stellen gerettet. Erfolgreiche Verhandlungen: Die Richemont-Gruppe stimmt einem Sozialplan zu. Die Richemont-Gruppe kündigte den Abbau von 300 Arbeitsplätzen an. Zusammen mit dem Personal setzte sich die Unia für die Rettung möglichst vieler Stellen ein und erreichte eine Lösung mit dem Unternehmen. Das Resultat der Verhandlungen lässt sich sehen: So werden im Endeffekt weniger als 100 Kündigungen ausgesprochen. Die Richemont-Gruppe kündigte anfang dieses Jahres an, 300 Stellen an fünf Standorten in der Westschweiz abzubauen. Dies als Folge des wirtschaftlichen Einbruchs in der Uhrenindustrie. Betroffen waren die Uhrenmarken Piaget, Vacheron Constantin und Cartier. Jetzt ist Unterstützung gefragt. er ausgehandelte Sozialplan sieht vor nun eine ganze Reihe von Lösungen vor. So soll das Personal einerseits von internen sowie externen Umschulungen profitieren. Andererseits werden vorzeitige Pensionierungen oder Massnahmen bei freiwilligem Austritt unterstützt. Begrüssenswerte Lösungen, aber... (…).
Unia Schweiz, 11.5.2016.
Unia Schweiz > Richemont SA. Entlassungen. Unia Schweiz, 2016-05-11.
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29.03.2016 Bellevue GE
Richemont SA
Unia Schweiz

Entlassungen
Richemont SA
Volltext
Richemont Gruppe muss den Schaden begrenzen. Es braucht Lösungen, um den Abbau von Arbeitsstellen zu verhindern. Die Richemont Gruppe hat angekündigt, dass sie dreihundert Stellen streichen wird. Es sind Fertigungsstandorte im gesamten Jurabogen betroffen. Die Unia fordert ein faires Konsultationsverfahren und der Erhalt von möglichst allen Arbeitsplätzen. Die Antwort der Richemont Gruppe auf den Umsatzrückgang in der Uhrenbranche war schnell und hart. Im gesamten Jurabogen werden 300 von 6000 Arbeitsplätze der Gruppe abgebaut – insbesondere bei Piaget, Vacheron Constantin und Cartier. Konsultationsverfahren ernst nehmen. Die nun an den verschiedenen Standorten eröffneten Konsultationsverfahren, müssen seitens der Richemont Gruppe ernst genommen werden. Die Verfahren müssen genutzt werden, um Alternativen zum Stellenabbau auszuarbeiten. Die Unia fordert die Angestellten auf, sich aktiv in die Konsultationsverfahren einzubringen. Gleichzeitig erwartet die Unia, dass die Richemont Gruppe die Vorschläge des Personals ernsthaft prüft und alles daran setzt, Entlassungen zu vermeiden.
Unia Schweiz, 29.3.2016.
Unia Schweiz > Richemont SA. Entlassungen. Unia Schweiz, 2016-03-29.
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