Gewerkschaftschronik
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05.11.2019 Schweiz
SBB
SEV Schweiz

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Zugbegleitung
„Auf dem Zug immer zu zweit“. Die Doppelbegleitung muss wieder eingeführt werden. Dies fordert das bei der Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV organisierte Zugpersonal in einer Resolution, die es heute Dienstag, 5. November an einer nationalen Tagung in Bellinzona verabschiedet hat. Insbesondere das Zugpersonal, das auf der Gotthardachse arbeitet, verlangt von der SBB-Führung, dass sie ihre Strategie der Zugbegleitung anpasst. Um Sicherheit, Beratung und Service von hoher Qualität bieten zu können, müssen die Mängel behoben werden, die der SEV mehrfach angeprangert hat. 2018 hat die SBB nach rund 10 Jahren Doppelbegleitung entschieden, im Fernverkehr den zweiten Zugbegleiter zu streichen. Gemäss der SBB steht die Reorganisation der Zugbegleitung im Zusammenhang mit der Digitalisierung und geänderten Kundenbedürfnissen. Diese Strategie ist absurd, kurzsichtig und in komplettem Widerspruch zur Realität: Wie kann man auf die Idee kommen, das Personal auf den Zügen zu reduzieren, wenn die Zahl der Reisenden laufend zunimmt? Heute sind täglich 1,3 Millionen Passagiere auf dem SBB-Netz unterwegs. Die Gewerkschaft SEV hat sich immer gegen die Streichung des zweiten Zugbegleiters gewehrt, insbesondere wegen der Sicherheit sowohl der Reisenden als auch des Personals. Die Forderung nach Doppelbegleitung wurde seinerzeit mit der Sicherheit, dem Bedürfnis nach guter Kundenberatung und dem Schutz vor Aggressionen begründet. (…).
SEV Schweiz, 5.11.2019.
SEV Schweiz > Zugpersonal. Sicherheit. Petition. SEV Schweiz, 2019-11-05.
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29.01.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
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Zugbegleitung
Auf den Spuren von… Ruedi Baumann, Kundenbegleiter. Die SEV-Zeitung begleitete Ruedi Baumann bei seiner Arbeit als Zugchef und sprach mit ihm über seine langjährige Erfahrung in der Peko Division Personenverkehr und als Vizepräsident des ZPV Säntis Bodensee. Ruedi Baumann und Urs Wenger haben ihren Frühdienst schon um 4 Uhr 21 begonnen. Nun bleibt ihnen noch die Interregio-Fahrt von Zürich HB nach St. Gallen. „Urs als Sektionspräsident und ich als sein Vize sind auch im SEV ein eingespieltes Team“, sagt Ruedi und beantwortet vor dem Flirt-Doppelstockzug Fragen zweier Kundinnen, bevor er kurz mit dem Lokführer telefoniert. Um 12 Uhr 09 fertigt er den Zug klassisch ab: mit einer Drehung des Vierkantschlüssels im orangen Kasten, Hochhalten einer gelben Karte (für ein Foto) und einem Pfiff. An den sieben Zwischenstationen wird er den Zug meistens per Handy-App abfertigen. Nachdem der Zug über die letzten Weichen des Vorbahnhofs gewankt ist, steigt Urs die Treppe hoch und Ruedi bittet unten freundlich um die Fahrausweise. Flink checkt sein Handy Swisspass um Swisspass, blitzartig stanzt die Billettzange Löcher in Tickets. Plötzlich stutzt Ruedi: „Sie haben trotz Ihrem Halbtaxabo ein ganzes Billett nach St. Gallen gelöst“, sagt er zu einem älteren Kunden und gibt ihm einen Elvetino-Bon im Wert von sechs Franken. Die restlichen zehn zuviel bezahlten Franken muss sich der Kunde als Gebühr ans Bein streichen. (…). Markus Fischer.
SEV, 29.1.2019.
SEV > Zugbegleiter. SEV, 2019-01-29.
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