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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
18.02.1982 Bern
Personen
Paul Jakob Müller
Paolo
Malerei

Paolo. Paul Jakob Müller. Maler. Geboren am 8. April 1894 in Bern, gestorben am 18.. Februar 1982 in Neubrück bei Bern.

Biografie:

http://www.g26.ch/art_paolo.html#text_02

01.11.1974 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
Paul Jakob Müller
Paolo
Malerei
Volltext
Kunst ist - wenn man trotzdem denkt. Zahlreiche Kunsthersteller haben sich Modegags verschrieben, welche mitunter recht seltsame Blüten treiben. Sie, die wildgewordenen Schosshündchen eines degenerierten und sensationsgeilen Bürgertums, kochen mit Vorliebe ihr eigenes Protestsüpplein, anstatt sich der Arbeiterbewegung anzuschliessen. Gleichzeitig schmücken sie ihre „Werke“ mit unverständlichen Leerformeln wie „systemverändernd“, „bewusstseinserweiternd“, „seinstranszendierend“ usw. Daneben gibt es aber - glücklicherweise - auch das echte soziale Engagement, den bedingungslosen Einsatz für alle Benachteiligten und Unterdrückten, obgleich ein solches Kunstverständnis eher popularitätshemmend ist und reiche Mäzene kaum zu erwärmen vermag. Einer der aufrichtigen, unbestechlichen Kämpfer ist ohne Zweifel der Berner Maler Paolo, welcher kürzlich seinen achtzigsten Geburtstag feierte. Sein wichtigstes Anliegen hat er in knappen Worten ausgedrückt: „Wenn nur einer, der meine sozialen Bilder betrachtet, zu menschenwürdigen Gedanken kommt, ist meine Arbeit gerechtfertigt!“ Hören wir das Urteil dieses „alten Mannes“ über die snobistischen Spielereien der Pseudo-Protestler. „Wenn heute ein Bursche in schmutzigem, verwahrlostem Anzug, zottigen Haaren und einer Gitarre das Podium besteigt, so wird er, vorausgesetzt, dass er nicht singen, sondern krähen kann, zur grossen (…). Paolo (Paul Jakob Müller).
Aus „Der öffentliche Dienst“, 9. August 1974.
Bildungsarbeit, Heft 6, November 1974.
Personen > Paolo, alias Paul Paul Müller. Bildungsarbeit, Heft 6, November 1974.
Ganzer Text
09.08.1974 Bern
Personen
Paul Jakob Müller
Paolo
Fotos
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Paolo (Paul Jakob Müller), 8.4.1894-12.2.1982 Kunst ist - wenn man trotzdem denkt. Zahlreiche Kunsthersteller haben sich Modegags verschrieben, welche mitunter recht seltsame Blüten treiben. Sie, die wildgewordenen Schosshündchen eines degenerierten und sensationsgeilen Bürgertums, kochen mit Vorliebe ihr eigenes Protestsüpplein, anstatt sich der Arbeiterbewegung anzuschliessen. Gleichzeitig schmücken sie ihre „Werke“ mit unverständlichen Leerformeln wie „systemverändernd“, „bewusstseinserweiternd“, „seinstranszendierend“ usw. Daneben gibt es aber - glücklicherweise - auch das echte soziale Engagement, den bedingungslosen Einsatz für alle Benachteiligten und Unterdrückten, obgleich ein solches Kunstverständnis eher popularitätshemmend ist und reiche Mäzene kaum zu erwärmen vermag. Einer der aufrichtigen, unbestechlichen Kämpfer ist ohne Zweifel der Berner Maler Paolo, welcher kürzlich seinen achtzigsten Geburtstag feierte. Sein wichtigstes Anliegen hat er in knappen Worten ausgedrückt: „Wenn nur einer, der meine sozialen Bilder betrachtet, zu menschenwürdigen Gedanken kommt, ist meine Arbeit gerechtfertigt!“ Hören wir das Urteil dieses „alten Mannes“ über die snobistischen Spielereien der Pseudo-Protestler. (…). .
Personen > Paolo, alias Paul Jakob Müller.
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