Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
08.04.2016 Frankreich
Parti Socialiste
Personen
Work
Oliver Fahrni
Arbeitsgesetz
Demonstration
Volltext
Frankreich: Hunderttausende gegen neues Arbeitsgesetz. „Sie rauben uns unsere Träume“. Der französische Präsident Hollande hat mit seinem Arbeitsgesetz millionenfache Wut losgetreten. Sogar die eigene Partei zürnt ihm. Es regnete knochenerweichend. Die französische Anti-Aufstands-Polizei CRS war prügelfreudig. Überhaupt hatte der „sozialistische“ Präsident François Hollande alles getan, um Protest zu verhindern. Die Gewerkschaft CFDT kaufte er mit ein paar müden Versprechungen, die Beamten mit Lohnerhöhungen. Eine Versammlung an der Uni Paris-Tolbiac liess er von 280 Polizisten in Kampfmontur sprengen. Bei den fast täglichen, oft brutalen Räumungen von Meetings beruft sich die Polizei auf den Ausnahmezustand, der seit den Attentaten von November 2015 gilt. Vergebens: Am 31.März verlangten zwischen 400‘000 (Innenminister) und 1,2 Millionen Demonstrierende (TV-Sender BFM) in 250 Städten den Rückzug von Hollandes neuem Arbeitsgesetz. Das waren doppelt so viele Menschen wie noch zwei Wochen zuvor. Alles erst der Beginn, warnte Philippe Martinez von der Gewerkschaft CGT. Der Generalstreik sei in Vorbereitung. Ein Elektronik-Berufsschüler formulierte das Gefühl seiner Generation so: „Sie rauben unsere Träume, also werden wir ihnen den Schlaf rauben!“ Kein Job, keine Chance. 25 Prozent der unter 27jährigen in Frankreich sind arbeitslos. Acht von zehn neuen Arbeitsverträgen gelten nur auf Zeit - oder es sind Stages zum Hungerlohn. (…). Olivier Fahrni.
Work, 8.4.2016.
Personen > Fahrni Oliver. Frankreich, Arbeitsgesetz. Work, 2016-04-08.
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22.03.2013 NE Kanton
Neuenburg
Gewerkschaftsbund
Partei der Arbeit
Parti Socialiste
Personen
Unia Neuenburg
Marianne Ebel
Catherine Laubscher
Silvia Locatelli
David Taillard
Mindestlohn
Volltext

Ein Mindestlohn von 22 Franken pro Stunde ist realistisch und wirtschaftlich verkraftbar. Im November 2011 haben die Neuenburger Stimmbürger/innen die Einführung eines kantonalen Mindestlohns klar befürwortet. Doch das Dossier wird seither in der zuständigen Kommission von den Vertretern der Arbeitgeber und der Rechten blockiert. Wenn der Staatsrat nicht vorwärts macht, um den Volkswillen umzusetzen, werden die Linke und die Gewerkschaften ihr Projekt für ein Ausführungsgesetz direkt im Grossen Rat einbringen. (...).

Unia Neuenburg, 22.3.2013.
Unia Neuenburg > Mindestlohn. Aktionskomitee Unia. 2013-03-22.

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