Gewerkschaftschronik
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23.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Konjunktur
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Coronakrise: Eine längerfristige Rezession erfordert Gegenmassnahmen. Das Seco hat heute eine erste Anpassung der Konjunkturprognosen aufgrund der Coronakrise präsentiert. Dabei zeichnet sich ein starker Einbruch des BIP für das laufende Jahr ab, der auch im kommenden Jahr nicht vollständig kompensiert werden kann. Für Travail.Suisse, den unabhängigen Dachverband der Arbeitnehmenden, braucht es jetzt neben einer Weiterführung der Instrumente zur Einkommenssicherung der Arbeitnehmenden auch Massnahmen zur Stützung der Konjunktur. Nur so können bei langsamer Erholung zusätzliche Impulse gesetzt und eine längerfristige Rezession bekämpft werden. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat heute die Konjunkturprognosen gegenüber März drastisch nach unten korrigiert. Statt eines leichten Einbruchs mit schneller Korrektur wird jetzt ein dramatischer Einbruch mit langsamer Erholung prognostiziert. Die Konjunkturprognosen des Bundes rechnen neu mit einem Einbruch des BIP um 6.7 Prozent für das laufende Jahr, der auch bis Ende 2021 nicht vollständig kompensiert sein wird. Damit wird klar, dass trotz einer bereits eingeleiteten Exit-Strategie aus dem Lockdown eine längerfristige Rezession droht. Um diese zu bekämpfen, sind zwingend Massnahmen zur Stützung der Konjunktur auszuarbeiten, um bei langsamer Erholung zusätzliche Impulse an die Nachfrage geben zu können. (…).
Travail.Suisse, 23.4.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Konjunktur. Travail.Suisse, 2020-04-23.
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08.09.1999 Schweiz
Wirtschaft
WOZ

Konjunktur
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Welche Konjunkturrezepte? Anfang Woche teilte das Bundesamt für Statistik mit, dass das reale Bruttoinlandprodukt (die wichtigste volkswirtschaftliche Grösse) 1994 statt wie erwartet um 2,1 Prozent bloss um 1,2 Prozent gewachsen ist. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Wachstum in den europäischen OECD-Ländern betrug 2,4 Prozent. Wenn die Arbeitgeberseite sich mit ihrer Politik der Reallohnsenkungen durchsetzen kann und die Nationalbank nicht von ihrer zu restriktiven Geld- und Währungspolitik abrückt, droht der sowieso schwächliche Konjunkturaufschwung zu kollabieren. Lagen die Voraussagen für 1995 Anfang Jahr noch bei über zwei Prozent, so rechnet beispielsweise die Konjunkturforschung Basel AG inzwischen nur noch mit einem Wachstum von 0,9 Prozent. Ursachen sind insbesondere der stark aufgewertete Franken und die sinkende Kaufkraft im Inland. Nach einer Berechnung von Serge Gaillard vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund sanken die Reallöhne in der Schweiz in den letzten vier Jahren um durchschnittlich zwei Prozent. Was für Rezepte werden in dieser Situation angeboten? Am spektakulärsten wirkte der Vorschlag von ABB-Manager Edwin Somm, gleichzeitig oberster Boss der Maschinenindustriellen. Er propagierte Mitte August gegenüber dem „Blick“ eine Senkung der Lebenshaltungskosten, gefolgt von entsprechenden Lohnsenkungen. Und zwar um nicht weniger als dreissig Prozent, „idealerweise innerhalb zweier Jahre“. Geschehen soll das durch den Wegfall von (…).
WOZ, 8.9.1999.
WOZ > Konjunkturforschung. WOZ, 1999-09-08.
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