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Anzahl gefundene Artikel: 40

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30.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma
Wirtschaft

ALBA-TCP
Volltext
Wirtschaftspolitik
Regionalwirtschaft tritt Pandemie entgegen. Während sich in anderen Teilen der Welt der Individualismus ausbreitet, ist in unserer Region geplant, die komplementäre Wirtschaftszone ALBA-PetroCaribe als ein echtes Modell für produktive und technologische Entwicklung zu fördern, das auf den Werten der Solidarität und Komplementation basiert. Ein wirtschaftlicher Notfallplan angesichts der Covid-19-Pandemie wurde am Montag von den Mitgliedstaaten der Bolivarischen Alianz für die Völker Unseres Amerika – Handelsvertrag der Völker (ALBA-TCP) angenommen, nachdem auf virtuellem Wege der 20. Politische Rat und der 10.Wirtschaftsrat des Regionalblocks tagten. Eine solche Strategie zur Erholung von den Auswirkungen von Sars-CoV-2 fördert ein neues Modell der sozioökonomischen Entwicklung, das auf regionaler Selbstversorgung und der Ergänzung der Volkswirtschaften ihrer jeweiligen Länder beruht. In diesem Sinne sagte der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla, der bei dem Treffen vom Minister für Aussenhandel und Auslandsinvestitionen, Rodrigo Malmierca Díaz, begleitet wurde, dass „die Länder des ALBA-TCP angesichts der Herausforderungen über die Instrumente verfügen, mit denen wir ihnen mit aller Effizienz begegnen und als Sieger hervorgehen können.“(…).
Granma, 30.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Coronavirus. Granma, 2020-06-30.
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29.06.2020 Kuba
ALBA-TCP
Granma
Wirtschaft

ALBA-TCP
Banken
Volltext
ALBA –TCP-Rat für Politik und Wirtschaft stimmt Aktionen zur Linderung der Auswirkungen der Pandemie ab. Das Treffen des XX. ALBA-TCP Rat für Politik und Wirtschaft wurde auf der hochrangigen Konferenz über Wirtschaft, Finanzen und Handel im Rahmen von COVID-19 beschlossen, die am 10.Juni 2020 stattfand. Das Treffen des XX. ALBA-TCP Rat für Politik und Wirtschaft wurde auf der hochrangigen Konferenz über Wirtschaft, Finanzen und Handel im Rahmen von COVID-19 beschlossen, die am 10.Juni 2020 stattfand. In Vertretung unseres Landes nehmen Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla und der Minister für Außenhandel und Ausländische Investitionen Rodrigo Malmierca Dìaz teil. Venezuela: Aus dieser Abstimmung entsteht der spezifische Plan unserer Bedürfnissese. Der venezolanische Aussenminister Jorge Arreaza sagte zu Beginn seiner Rede, dass dieses Treffen des Rates die regionalen Aktionen gegen COVID-19 stärken würde. Er sprach auch darüber, dass diese Absprachen den spezifischen Notwendigkeiten erwachsen würden, sowie aus der Auswertung, wie man eine Bank von Impfstoffen schaffen könne, wenn einmal die entsprechenden klinischen Versuche durchgeführt worden seien. Er ging auch auf Aktionen ein, um die Hilfe zu koordinieren, die einige Länder anderen gemäss deren dringendsten Bedürfnisse gewähren und auch auf die Möglichkeit, Informationen miteinander zu teilen, die den Ländern der Organisation dazu dienen, der Pandemie zu begegnen. (…).
Granma, 29.6.2020.
Granma > ALBA-TCP. Wirtschaft. Granma, 2020-06-29.
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26.06.2020 Schweiz
Personen
Wirtschaft
Work
Oliver Fahrni
Volltext
Wirtschaftskrise
Nach der Coronakrise ist erst vor der Krise: Wirtschaft hat keinen On-off-Schalter. Die Coronakrise ist nicht Corona geschuldet, deshalb wird sie länger dauern. Der Ausweg sind höhere Löhne, mehr Investitionen und Steuern für die Reichen. Masken runter, Grenzen und Beizen auf – ist das Gröbste jetzt überstanden? Zuallererst: Reden wir nicht über das Coronavirus, denn trotz Riesengetöse wissen wir immer noch zu wenig. Sicher hingegen wissen wir: Die Wirtschaftskrise hat gerade erst richtig begonnen. Der britische Ökonom Torsten Bell formuliert es so: „Die Arbeitslosigkeit ist gestiegen wie eine Rakete, aber runter kommt sie wie eine Daunenfeder.“ In der Schweiz ist die Zahl der Erwerbslosen trotz Kurzarbeit im Vergleich zum Vorjahr um fast 54 Prozent gestiegen (Zahlen Mai). In den USA und in der EU sind inzwischen so viele Arbeitende um ihre existentielle Sicherheit gebracht worden, dass die Krise politischen Sprengstoff produziert. Doch das ist erst der Anfang: Sämtliche Daten sagen eine grosse Konkurs- und Enlassungswelle für den frühen Herbst voraus. Auch in der Schweiz. Alles wieder wie vorher? Nie war eine Krise im modernen Kapitalismus so abrupt, so weltumspannend und so brutal. In kürzester Zeit haben viele Millionen Menschen Job und Brot verloren, noch mehr sind in sämtlichen Ländern in die Armut abgestürzt. Und nie haben sich Regierungen mit solcher Heftigkeit und weltweit koordiniert gegen eine Krise gestemmt: Sie haben Rettungspakete von mehr als 17 Billionen Dollar (15’000 Milliarden Franken) aufgelegt. elt. (…).
Oliver Fahrni.
Work online, 26.6.2020.
Personen > Fahrni Oliver. Wirtschaftskrise. Work online, 2020-06-26.
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10.06.2020 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Wirtschaft
Yves Sancey
Karin Taglang
Volltext
Wirtschaftskrise
Erst Gesundheitskrise, dann Wirtschaftskrise. Die Gesundheitskrise wird zur Wirtschaftskrise. Die öV-Betriebe brauchen Bundeshilfe zur Deckung der Verluste, die die Pandemie verursacht hat. Durch den zweimonatigen Lockdown konnte die Schweiz die Zahl der Corona-Todesfälle bis Anfang Juni auf 1657 beschränken. Während wir uns langsam von der Pandemie erholen, bekommt das Land nun die wirtschaftlichen Auswirkungen der Massnahmen zu spüren, und die nächste schwere Krise zeichnet sich ab. Bevor wir die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen betrachten, werfen wir zunächst einen Blick auf den öffentlichen Verkehr. Die Grundversorgung war stets gesichert, obwohl die Krise den öV stark traf: Die Zahl der Fahrgäste ging im Vergleich zur Normalsituation um 80 bis 90% zurück (siehe Interview mit Giorgio Tuti Seite 2). Bernmobil prognostizierte Ende Mai Verluste von 20 bis 30 Millionen Franken, was einen Viertel des Umsatzes ausmacht. Nach Angaben vom Verband öffentlicher Verkehr (VöV) beträgt der durchschnittliche Umsatzrückgang durch die geringere Kundenfrequenz für die Betreiber rund 500 Mio. Franken pro Monat. Verkehrsbetriebe im tiefroten Bereich. Das Ausmass der Verluste hängt von einem wesentlichen, unkontrollierbaren Faktor ab: Wie lange wird die Angst das Verhalten der Nutzer/innen beeinflussen, die nach und nach zum öffentlichen Verkehr zurückkehren? Bei Bernmobil liegt die  (…).

SEV-Zeitung, 10.6.2020.
SEV-Zeitung > Wirtschaftskrise. SEV-Zeitung, 2020-06-10.
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18.05.2020 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Wir haben das Potenzial, wirtschaftlich voranzukommen. „In Kuba haben wir eine hohe soziale Entwicklung, ein Lebensniveau und eine hohe Lebenserwartung wie die der Industrieländer, aber wir brauchen eine Aktivierung auf wirtschaftlicher Ebene • Und Potenziale dafür gibt es: ein hohes Bildungsniveau, Wissenschaft, Technik, Universitäten, Böden, Vorbereitung des Personals • Deshalb müssen die Hindernisse überwunden und die Rechtfertigungen verbannt werden, die die Entwicklung hemmen“
„In Kuba haben wir eine hohe soziale Entwicklung, ein Lebensniveau und eine hohe Lebenserwartung wie die der Industrieländer, aber wir brauchen eine Aktivierung auf wirtschaftlicher Ebene. Und Potenziale dafür gibt es: ein hohes Bildungsniveau, Wissenschaft, Technik, Universitäten, Böden, Vorbereitung des Personals. Deshalb müssen die Hindernisse überwunden und die Rechtfertigungen verbannt werden, die die Entwicklung hemmen.“Dies äusserte der Vizepräsident der Republik, Salvador Valdés Mesa, beim Besuch der ersten Maniok-Verarbeitungsanlage in Kuba, die sich in der Kooperative Antonio Maceo im Agrarunternehmen Horquita bereits in der Phase der Fertigstellung befindet und die er als ein Beispiel für eine lokale Lösung wertete, wopro Tag zwei Tonnen Maniokmehl produziert werden, das als Ersatz für Weizenmehl verwendet werden kann. (…).
Granma, 18.5.2020.
Granma > Wirtschaftspolitik. Granma, 2020-05-18.
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05.05.2020 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Ministerrat verabschiedete Anpassungen. des Wirtschaftsplans 2020 und Anweisungen für 2021. Der Ministerrat verabschiedete eine Anpassung des diesjährigen Wirtschaftsplans und Anweisungen für die Ausarbeitung des Plans und des Haushaltsplans für 2021, in Anbetracht der Auswirkungen der die ganze Welt betreffenden Pandemie. Um eine organisierte Antwort ohne Improvisationen auf die Auswirkungen der durch COVID-19 ausgelösten Pandemie auf die unmittelbare Entwicklung Kubas zu geben, beschloss der Ministerrat die Anpassung des diesjährigen Wirtschaftsplans, was eine objektivere Führung des Landes ermöglichen und die Voraussetzungen zu ihrer Wiederherstellung schaffen wird. Auf dem Treffen - unter dem Vorsitz des Präsidenten der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, und geleitet von Premierminister Manuel Marrero Cruz - wurden auch Anweisungen für die Ausarbeitung des Plans und des Haushaltsplans für das nächste Jahr gegeben und andere Angelegenheiten mit Auswirkungen auf das Leben der Nation erörtert. Der stellvertretende Ministerpräsident Alejandro Gil Fernández erklärte: „Bei diesem Anpassungsprozess ist es sehr wichtig, die Exporte zu schützen und die nationale Produktion von Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln zu priorisieren, die Massnahmen zur Einsparung von Ressourcen aller Art, nicht nur der energetischen, zu intensivieren und weder die produktive Tätigkeit noch die Kommerzialisierung der Grundressourcen zu lähmen. (…).
Granma, 5.5.2020.
Granma > Wirtschaftspolitik. Granma, 2020-05-05.
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02.04.2020 Schweiz
Personen
Wirtschaft
WOZ
Yves Wegelin
Coronavirus
Volltext
Wirtschaftskrise
Krisenverluste. Die Profiteure müssen zahlen. Wie viel darf ein Leben kosten?, fragen nun immer mehr Ökonomen und Wirtschaftsvertreterinnen. Hintergrund ist der Lockdown, der eine Überlastung der Spitäler mit Coronainfizierten verhindern und damit Leben retten will: Der Lockdown kostet in der Schweiz laut Schätzungen monatlich 16 Milliarden Franken. Hinter der Frage steht implizit die Forderung, ihn schnellstmöglich aufzuheben – auch wenn dafür ein paar Tausend schwächere Menschen zusätzlich sterben müssen. Abgesehen davon, dass es jene Stimmen sind, die mit ihrer Sparobsession die drohenden Engpässe mitverantworten, und es etwas einfach ist, vom sicheren Homeoffice aus die Schuhverkäuferin zurück an die Coronafront zu schicken – mit dem Kosteneinwand wird den Menschen Sand in die Augen geworfen: Es wird suggeriert, dass alle gleichermassen für die Kosten aufkommen müssten. Also auch jene, die gerade ihre Existenzgrundlage verlieren. Damit soll von der relevanten Frage abgelenkt werden: Wer soll bezahlen? In den letzten Jahrzehnten haben sich Konzerne, deren Aktionärinnen und Spitzenverdiener ein immer grösseres Stück des wirtschaftlichen Kuchens gesichert. Zehn Prozent der Bevölkerung streichen knapp ein Drittel des Volkseinkommens ein. Wird der Kuchen nun kleiner, verlieren sie ihrem Anteil entsprechend fast 5 der 16 Milliarden. Nicht besonders gravierend, sie könnten locker noch mehr schultern: 16 Milliarden sind ein Dreizehntel von dem, was sie jährlich als Lohn und vor (…). Yves Wegelin.
WOZ, 2.4.2020.
Personen > Wegelin Yves. Coronavirus. Wirtschaft. WOZ, 2020-04-02.
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06.03.2020 Deutschland
DGB
Wirtschaft

Coronavirus
Volltext
Wirtschaft
Corona und die Folgen: Jetzt Investitionsoffensive starten. Die Corana-Krise hat Auswirkungen auf die Wirtschaft, viele Jobs sind in Gefahr. „Es ist höchste Zeit, die Investitionen massiv hochzufahren“, sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell. Weil viel zu lange viel zu viel gespart wurde, sind auch Gesundheitsämter, die für die Koordinierung von Infektionsschutz- und Quarantänemaßnahmen zuständig sind, oft chronisch unterbesetzt. Aufgrund der weltweiten Corana-Epidemie kriselt es in vielen Branchen und Unternehmen. Um die Folgen abzufangen, muss die Bundesregierung schnell handeln, sagt DGB-Vorstand Stefan Körzell: Gerade angesichts der sich abzeichnenden Corona-Folgen für die Wirtschaft ist es jetzt höchste Zeit, die Investitionen massiv hochzufahren. Die Bundesregierung sollte schnellstmöglich mit Vertretern von Ländern, Kommunen und Sozialpartnern zusammenkommen, um eine koordinierte Investitionsoffensive zu starten. Nur so kann das Geld gezielt dort eingesetzt werden, wo es gebraucht wird. Der Investitionsbedarf ist enorm. Jahrzehntelang wurde zu wenig in Bildung, Krankenhäuser, Verkehrswege und in den Breitbandausbau investiert. Überdies wurde zu viel im öffentlichen Dienst gespart, weshalb heute oft Personal in den Planungs- und Genehmigungsbehörden vor Ort fehlt. Auch die Gesundheitsämter, die für Koordinierung von Infektionsschutz- und Quarantänemassnahmen zuständig sind, sind vielerorts chronisch unterbesetzt. (…).
DGB, 6.3.2020.
DGB > Coronavirus. Wirtschaft. DGB, 2020-03-06.
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10.01.2020 Schweiz
Travail.Suisse
Wirtschaft

Arbeitsmarkt
Volltext
Situation am Arbeitsmarkt erfreulich – eniger für ältere Arbeitnehmende. Travail.Suisse ist erfreut über die heute von der Direktion für Arbeit des Staatssekretariats für Wirtschaft präsentierten positiven Zahlen vom Arbeitsmarkt. Mehr Menschen haben eine Arbeit gefunden. Allerdings zeigt sich bei einer genaueren Betrachtung, dass Arbeitnehmende ab 55 Jahren mehr Mühe haben. Der Aufschwung hat die Anzahl an registrierten Stellensuchenden zwischen 55 und 64 Jahren nicht verringert, im Gegenteil. Dies zeigt erneut, dass die Überbrückungsleistung gerechtfertigt und notwendig ist. Das Solidaritätsprozent, welches dank der guten Finanzsituation der Arbeitslosenversicherung 2021 wegfallen wird, soll zudem zur Sanierung der Sozialwerke weiterhin erhoben werden. Die Zahl der 2019 durchschnittlich bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) registrierten Arbeitslosen sank um rund 11‘000 Personen auf 107‘000. Im Sommer 2019 fiel die Zahl gar unter 100‘000 und stieg nun gegen Ende Jahr wieder auf den Jahresendwert von 2018 an. „Die tiefe Zahl an Arbeitslosen ist erfreulich. Allerdings hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt gegen Ende Jahr wieder etwas verschlechtert“, kommentiert Adrian Wüthrich, Präsident von Travail.Suisse. Aus den Seco-Zahlen wird bei einem genaueren Blick deutlich, dass die Situation der älteren Arbeitnehmenden schwieriger ist. Die absolute Arbeitslosenzahl sank von Dezember 2018 zu Dezember 2019 um 2 Prozent, während die Zahl der 50-64jährigen Arbeitslosen um 0,2 Prozent gestiegen ist. (…).
Travail.Suisse, 10.1.2020.
Travail.Suisse > Arbeitsmarkt. Travail.Suisse, 2020-01-10.
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19.12.2018 Kuba
Granma
Tourismus
Wirtschaft

Tourismus
Volltext
Wachstum beim Tourismus soll andere Bereiche ankurbeln. Die sogenannte Lokomotive der kubanischen Wirtschaft, wird, obwohl sie anwächst, nicht von anderen vitalen Sektoren begleitet, die wichtig für ihre Entwicklung sind. „ Wieviel von dem, was für den Tourismus importiert wird, könnte man in Kuba produzieren?“ Das fragte der Präsident der Nationalversammlung der Volksmacht Esteban Lazo Hernández während der Debatte im Ausschuss für Dienstleistungen die anwesenden Vizepräsidenten, als es um das Thema Kontrolle und Rechnungsprüfung bei Unternehmen des Tourismus und der Campingeinrichtungen ging. „Es besteht kein Zweifel über die Bedeutung, die der Tourismus für die Entwicklung des Landes hat“, sagte er. „Jedoch“, so fügte er hinzu, „wenn man durch die, die den Archipel besuchen, bedeutende Einnahmen hat und man einen Teil dafür verwendet, Dinge zu importieren, die eigentlich wir produzieren sollten, dann füllt der Sektor nicht die Rolle aus, die von ihm erwartet wird und die er, angesichts der wirtschaftlichen Bedürfnisse des Landes einnehmen müsste. Es wurde hier von Aktionen, aber nicht von Ergebnissen gesprochen. Wir sollten nichts importieren, was man hier im Land produzieren kann und wir müssen alles daransetzen, mit Qualität und effizient zu produzieren und vor allem soviel Importe einsparen, wie wir können“, betonte Lazo Hernández. (…).
Granma, 19.12.2018.
Granma > Tourismus. Granma, 2018-12-19.
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29.08.2018 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Diaz-Canel leitete Arbeitstreffen mit Regierungsbehörden und Höheren Organisationen der Unternehmensführung. Auf der Tagesordnung standen Analysen zum Wirtschaftsplan für das restliche Jahr und die Richtlinien für die Wirtschaftsplanung von 2019, die Studien für den Prozess der Währungsordnung sowie die Kaderpolitik. Der Präsident des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, leitete am vergangenen Samstag ein wichtiges Arbeitstreffen mit den Mitgliedern der Regierungsräte und den Höheren Organisationen der Unternehmensführung, in dem sie unter anderem das zu erwartende Verhalten der kubanischen Wirtschaft für den Rest des Jahres und die Richtlinien analysierten, die den Plan 2019 regeln werden, in denen der Unternehmenssektor eine entscheidende Rolle spielt. Bei dem Treffen, an dem auch der zweite Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, José Ramón Machado Ventura, sowie die Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats, Minister und Mitglieder des Sekretariats des Zentralkomitees teilnahmen, wurde die grundlegende Rolle der Regierungsbehörden bei der Verbesserung des kubanischen Unternehmenssystems hervorgehoben, da diese kollektive Leitungsorgane darstellen, die die Interessen des Staates bei der Kontrolle der staatlichen Unternehmensführung vertreten. Beim ersten Punkt der Tagesordnung bezog sich der Minister für Wirtschaft und Planung, Alejandro Gil Fernandez, auf die Umsetzung des Plans 2018, in dem weiterhin eine angespannte Situation durch die (…).
Granma, 29.8.2018.
Granma > Wirtschaft. Granma, 2018-08-29.
Ganzer Text
05.06.2018 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaft
Die Realität des Landes auf der Tagesordnung des Parlaments. Der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Planung, René Hernández Castellanos, sagte den Parlamentariern im Wirtschaftsausschuss, dass trotz der Einschränkungen die kubanische Wirtschaft unter Berücksichtigung der Prioritäten im Allgemeinen voranschreitet. Der Information über das Geschehen im Land und der Bekanntmachung der wichtigsten Massnahmen, die jedes Ministerium zur Entwicklung des Landes trifft, wurde ein Grossteil der Tagesordnung der Abgeordneten am gestrigen Montag, dem letzten Arbeitstag der ersten ausserordentlichen Sitzung des Parlaments der IX. Legislaturperiode der Nationalversammlung der Volksmacht, gewidmet. Der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Planung, René Hernández Castellanos, sagte den Parlamentariern im Wirtschaftsausschuss, dass trotz der Einschränkungen die kubanische Wirtschaft unter Berücksichtigung der Prioritäten im Allgemeinen voranschreitet. Er hob hervor, dass das Wirtschaftsmanagement in diesem Jahr 2018 besondere Aufmerksamkeit der Überwachung und Kontrolle des Plans, der Neuordnung der laufenden Schulden, die durch abgelaufene und ablaufende Akkreditive erzeugt wurden, gewidmet hat. Ebenso stehen die Bildung des Nationalen Entwicklungsplans bis 2030, dessen Aufgaben nicht in der erwarteten Geschwindigkeit verlaufen, sowie die Beteiligung ausländischer Investitionen an der Entwicklung bestimmter Wirtschaftszweige im Mittelpunkt. Im (…)..
Granma, 5.6.2018.
Granma > Wirtschaft. Granma, 2018-06-05.
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28.12.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Arbeiterbewegung
Volltext
Die Wirtschaft als Herausforderung für die Arbeiterbewegung. Die Herausforderungen für die kubanische Wirtschaft sind die Herausforderungen für die Arbeiterklasse; keine andere Aufgabe ist strategisch wichtiger als diese und ihre Erfüllung wird die Fähigkeit zur Mobilisierung der Gewerkschaften unter Beweis stellen, insbesondere der Grundorganisationen, um die bestehenden Reserven in Bewegung zu bringen. Die Herausforderungen für die kubanische Wirtschaft sind die Herausforderungen für die Arbeiterklasse, keine andere Aufgabe ist strategisch wichtiger als diese und ihre Erfüllung wird die Fähigkeit zur Mobilisierung der Gewerkschaften unter Beweis stellen, insbesondere der Grundorganisationen, um die bestehenden Reserven in Bewegung zu bringen. Diese Denkweise wird 2018 die Handlungen der Organisation bestimmen, die die Arbeiter des Landes unter sich vereint. Diese Aufgabe, die auch bereits in den letzten Jahren verfolgt wurde, erfährt nun, da der XXI. Gewerkschaftskongress Kubas (CTC) ins Haus steht, neue Dimensionen. Ulises Guilarte de Nacimiento, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretär der Organisation, hob vor der Presse hervor, dass diese Reserven in den kohärent erdachten Plänen berücksichtigt wurden, die es mit den Arbeitskollektiven im Monat Februar zu diskutieren gilt. Während des gesamten Jahres 2018 werden die Grundorganisationen und die der Gemeinden und Provinzen in einen organischen Prozess der Analyse und Diskussion der wichtigsten Forderungen der Arbeiterklasse (…).
Granma, 28.12.2017.
Granma > Arbeiterbewegung. Wirtschaft. Granma, 2017-12-28.
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17.11.2017 Kuba
Gewerkschaft Bauarbeiter
Granma
Wirtschaft

Bauarbeiter
Gewerkschaft Bauarbeiter
Volltext
Bauarbeiter – ökonomische Wurzel der Revolution. Am Sitz der CTC in Havanna fand der zweite Arbeitstag der 1. Konferenz der Nationalen Bauarbeitergewerkschaft statt. Der Vormarsch wichtiger Aufgaben und die Anregung von Projektionen, die zum Ziel ihrer effizienten Umsetzung beitragen werden, prägten die Debatte am zweiten Tag der Ersten Konferenz der Nationalen Bauarbeitergewerkschaft, die am Sitz der CTC in Havanna stattfindet. Unter den debattierten Themen waren Teilnahme und Wirken der Arbeitskräfte im Kampf um Effizienz und Qualität, die Einführung neuer Technologien, die Organisationssysteme, die Wartung von Konstruktionen und die Effektivität einer integralen und nachhaltigen Wasserwirtschaft. In Anwesenheit von Ulises Guilarte de Nacimiento, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretär der CTC, Bauminister René Mesa Villafaña, Inés María Chapman, Präsidentin des Nationalen Instituts für hydraulische Ressourcen und Carlos de Dios Oquendo, Generalsekretär der Baugewerkschaft, beschloss man, einen Evaluationsprozess und eine Diskussion über die genannten Themen in der großen Versammlung der Basiorganisationen in Gang zu setzen, den Blick auf Problemlösungen gerichtet. In gleicher Weise sprachen sich die Delegierten für eine stärkere Einflussnahme der Gewerkschaft auf Bauarbeiten aus, in die verschiedene Manager involviert seien, bei Verwendung eines effizienten Kommunikationssystems zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber. Man betonte einhellig, dass die Qualität der Arbeiten auch eine Frage (…).
Granma, 17.11.2017.
Granma > Gewerkschaft der Bauarbeiter. Granma, 2017-11-17.
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14.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Wirtschaft

Digitalisierung
Volltext
Wirtschaft
Das Märchen von der Demokratie. Wie Unternehmen die Digitalisierung im Betrieb für die Profitmaximierung nutzen wollen. Die Digitalisierung der Arbeitswelt soll vorangetrieben werden. Aus Sicht der Unternehmen am besten ohne erweiterte Rechte von Betriebsräten und Gewerkschaften. Mit dem Slogan „Digital first. Bedenken second“ griff die FDP, voraussichtlich bald wieder Regierungspartei, das Thema bei der Bundestagswahl auf. Als Vordenker digitaler Veränderungen der Unternehmenssteuerung gilt Thomas Sattelberger. Der ist inzwischen FDP-Bundestagsabgeordneter und verspricht einen „Aufbruch zu mehr Freiheit“ durch die Digitalisierung. Der frühere Vorstand der Telekom hat einen Bestseller über das „Das demokratische Unternehmen“ geschrieben und fordert seither eine neue Ausrichtung in den Betriebsabläufen, um digitalisierte Arbeitsprozesse besser im Interesse des Managements und der Eigentümer steuern zu können. Ausgangspunkt ist der neoliberale Ansatz der Standortkonkurrenz: „Deutschland ist in der Art der Innovation arm“, erläutert Sattelberger in seinem Buch. „Die Basisinnovationen finden im Silicon Valley in Kalifornien, im Silicon Wadi rund um Tel Aviv, in Singapur oder in der Gegend um Boston mit Harvard und dem MIT als Denkfabriken statt. Dort werden ganz andere Geschäftsmodelle generiert.“ Von dieser Entwicklung sei die Bundesrepublik „abgekoppelt“. Nur wenn die Betriebe hierzulande „den Weg der Demokratisierung und des Kulturwandels gehen, können sie wieder innovationsfähiger (…).
Junge Welt, 14.11.2017.
Junge Welt > Digitalisierung. Wirtschaft. Junge Welt, 2017-11-14.
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26.07.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Sozialpolitik
Volltext
/Sozialpolitik.%20Wirtschaft.%20Granma,%202017-07-26.pdfDie Wirtschaft stellt die wesentliche Aufgabe dar, denn sie ist die Grundlage für die Erhaltung aller Errungenschaften der Revolution. José R. Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats, hielt die zentrale Rede auf der Festveranstaltung aus Anlass des 64. Jahrestages des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos M. de Céspedes, in Pinar del Río, 26. Juli 2017, “59. Jahr der Revolution”. „Der 26. Juli war maßgeblich für die Geschichte Kubas und löst in uns eine Mischung von Emotionen, Gefühlen und Ideen der Verpflichtung gegenüber Fidel und all jenen aus, die ihr Blut für die Unabhängigkeit unseres Landes gaben, und den Stolz, Söhne dieses Volkes zu sein.“ Das waren die Worte von José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Stellvertretender Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, während des Feierlichen Akts zum Tag der Nationalen Rebellion, der an diesem Morgen in Pinar del Río stattfand. „Fidel hat nicht aufgehört, bei diesem Volk zu sein, das bereit ist, in seinem täglichen Leben konsequent gegenüber mit dem Konzept der Revolution zu sein, das er uns hinterlassen hat“, sagte er. Er fügte hinzu, dass mit nur wenigen Zahlen zu belegen sei, wie sehr sich Pinar del Río seit dem Sieg der Revolution verändert hat. „Vor 1959“,führte er an, „verfügte diese Provinz über knapp 248 Ärzte, 25 Zahnärzte und 50 Krankenschwestern. Gegenwärtig gibt es hier jedoch 626 Familienarztpraxen, (…).  Granma, 26.7.2017.
Granma > Sozialpolitik. Wirtschaft. Granma, 2017-07-26.
Ganzer Text
13.07.2017 Kuba
Personen
Wirtschaft
WOZ
Hans Fässler
Sklavenhandel
Volltext
Die kubanische Plantage der Familie Escher. Alfred Escher und das Blutgeld: der Historiker Hans Fässler über die vielfältigen Verbindungen der liberalen Schweiz zur Sklaverei und ihre Mühe, sich damit auseinanderzusetzen. Jetzt ist es belegt: Die Familie des Zürcher Säulenheiligen Alfred Escher besass eine Sklavenplantage auf Kuba. Womöglich droht der Credit Suisse als Nachfolgerin der von Escher gegründeten Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) neues Ungemach aus den USA: Wenn ein Unternehmen seine Beziehungen zur Sklavenwirtschaft nicht offenlegt, stellen nämlich verschiedene Grossstädte ihre Geschäftsbeziehungen mit diesem mittlerweile ein. Auch in Zürich hat ein Vorstoss von SP und AL im Gemeinderat Konsequenzen aus den neuen Erkenntnissen gefordert. Die Enthüllungen des renommierten deutschen Historikers Michael Zeuske von der Universität Köln im „Magazin“ des „Tages-Anzeiger“ vom 8. Juli, dass zur Plantage Buen Retiro auf Kuba, die im Besitz der Familie Escher war, auch über achtzig SklavInnen gehörten, sind angesichts jüngster Forschungen zu Schweizer Verwicklungen in den atlantischen SklavInnenhandel keine Überraschung. Vor fünfzehn Jahren sah es noch anders aus. Als 2003 der Zürcher Regierungsrat von Peider Filli (AL) zu den Sklavereibeziehungen des alten Zürich angefragt wurde, war die Kantonsregierung überzeugt: „Das in der alten Eidgenossenschaft eingebettete Zürcher Gesellschafts- und Staatsgebilde des 18. Jahrhunderts hat als Kollektiv zu keiner Zeit SklavInnenhaltung (…). Hans Fässler
WOZ, 13.7.2017.
WOZ > Kuba. Sklaverei. WOZ, 2017-07-21.
Ganzer Text
30.06.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Ministerrat analysiert wirtschaftliche Leistung des ersten Halbjahrs. Auf der Tagesordnung des Treffens unter dem Vorsitz des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz wurden auch Themen behandelt, die mit der Aktualisierung des kubanischen Wirtschaftsmodells in Verbindung stehen. Die wirtschaftliche Leistung des Landes entsprach den von der Planung ausgearbeiteten Prognosen für das Jahr 2017. Das gab der Minister für Wirtschaft und Planung Ricardo Cabrisas Ruiz bekannt, der die Auffassung vertrat, dass „im Bereich der Planerfüllung man weiter an der Einführung von Massnahmen arbeitet, um die Aktivitäten garantieren, die für die Absicherung der wirtschaftliche Dynamik vorrangig sind“. Unter anderem wies er daraufhin, dass man davon ausgehe 98% des Investitionsplans zu erfüllen und dass die Tendenz andauere, den Schwerpunkt der Ausführung auf das zweite Halbjahr zu konzentrieren und entsprechend zu planen, was durch die Ankunft der importierten Lieferungen und die Umsetzung der Verträge bestimmt werde. Bei den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse seien positive Ergebnisse gemeldet worden und was Knollenfrüchte und Gemüse angehe, sei der Plan sogar übererfüllt worden. Das treffe allerdings nicht für Milch und Rindfleisch zu, wo die Indikatoren hinter der Planung zurückgeblieben seien. Beim Transport seien Beeinträchtigungen im Lastenverkehr registriert worden, insbesondere beim Schienenverkehr. Die Produktion von Rohzucker sei trotz eines Anstiegs von 20% im Vergleich zum Vorjahr mit 300‘000 (…).
Granma, 30.6.2017.
Granma > Wirtschaft. Wirtschaftspolitik. Granma, 2017-06-30.
Ganzer Text
15.06.2017 China
Schweiz
Personen
Wirtschaft
WOZ
Yves Wegelin
Volltext
Wirtschaftspolitik
China auf Einkaufstour in der Schweiz. Die Angst vor der „Gelben Gefahr“. Seit einiger Zeit geht die Angst um, dass China die Schweiz aufkauft - ausgelöst durch Übernahmen von Firmen wie Swissmetal, Gate Gourmet oder Syngenta, oft genährt durch eine Portion Fremdenfeindlichkeit und Kommunistenphobie, die seit jeher Hand in Hand gehen. Dabei macht die Schweiz das Gleiche: Der Zwergstaat hält etwa gleich hohe Direktinvestitionen im Ausland wie die asiatische Grossmacht: gut eine Billion US-Dollar. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten die Industriestaaten Schranken für den zwischenstaatlichen Kapitalverkehr. In den achtziger Jahren begannen sie, diese jedoch wieder abzubauen. Zuvorderst dabei: die Schweiz. Seither sind die Anlagen, die Investoren - Personen, Firmen und Staaten - in anderen Ländern halten, explodiert. Das gilt nicht nur für den einfachen Besitz von Wertpapieren, sondern auch für Direktinvestitionen, grosse Beteiligungen, die meist von Firmen zur Kontrolle von Tochterunternehmen gehalten werden. Diese sind seit 1990 weltweit von 2 auf 26 Billionen US-Dollar geklettert. 20 Billionen werden vom Westen gehalten, davon 1,1 Billionen von Investoren in der Schweiz. Damit ist die Schweiz der neuntgrösste Investor der Welt. Zentral für diesen Spitzenplatz sind die Dumpingsteuern, mit denen das Land Tausende internationale Firmen angelockt hat, die ausländische Tochterfirmen halten. Darunter Chemiekonzerne, Banken und Rohstoffhändler wie Glencore. China stand bis vor kurzem nirgends in den (…). Yves Wegelin.
WOZ, 15.6.2017.
Personen > Wegelin Yves. China. Wirtschaftspolitik. WOZ, 2017-06-15.
Ganzer Text
10.06.2017 Kuba
OeGB
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftsreform
Kuba im Wandel. Neu entstandener Privatsektor ist eine Herausforderung für Gewerkschaften. Kubas ArbeitnehmerInnen stehen vor grossen Herausforderungen. Ein neuer privatwirtschaftlicher Sektor ist entstanden – nicht ohne Auswirkungen auf Arbeitsverhältnisse, Einkommen und die gewerkschaftliche Organisation. Gilda Chacón Bravo vom Kubanischen Gewerkschaftsbund CTC war auf Einladung von „weltumspannend arbeiten“ zu Gast in Wien und hat aus gewerkschaftlicher Perspektive über die aktuelle Entwicklung Kubas berichtet. Eine halbe Million Menschen arbeiten mittlerweile im Privatsektor. Vor allem im boomenden Tourismus gibt es immer mehr Privatunternehmen. „Deren ArbeitnehmerInnen sind nicht ungeschützt. Das neue Arbeitsrecht, bei dessen Entwicklung die Gewerkschaftsbewegung eine Schlüsselrolle gespielt hat, gilt auch für sie“, sagt die frühere Englischlehrerin Bravo. Auch die Privatbeschäftigten sind in den Gewerkschaften des CTC organisiert: Etwa 80 Prozent sind Gewerkschaftsmitglieder. Auch die ArbeitnehmerInnen müssen von den Reformen profitieren. Natürlich müssen die Gewerkschaften im neu entstandenen Privatsektor anders vorgehen als in den grossen staatlichen Betrieben. „Dort können wir bei Vollversammlungen der ArbeitnehmerInnen in den einzelnen Unternehmen kontrollieren, ob das Management auch tatsächlich so eng mit den Betriebsräten zusammen arbeitet, wie es das vorgibt“, sagte Bravo: „Bei den neuen Selbständigen und deren Angestellten (...).
OeGB, 10.6.2017.
OeGB > Kuba. Wirtschaftsreform. OeGB, 2017-06-10.
Ganzer Text
08.06.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftsreform
Wirtschaftliche Aktualisierung aus juristischer Sicht. Am Mittwoch fand im Kongresspalast der 8. Kongress des Nationalen Juristenverbands Kubas (UNJC) statt. Die Rolle auszuwerten, die die Juristen im aktuellen Kontext verantwortlich ausüben müssen, streng an die Ethik, den Kampf gegen alle Anzeichen von Korruption und die Stärkung der Institutionenstruktur gebunden, hat für den Nationalen Juristenverband Kubas (UNJC) Priorität. In einem besonderen Redebeitrag hob Dr. Eusebio Leal Spengler bei der Eröffnung die unauflösliche Verbindung zwischen Martí und Fidel hervor, für die das Recht Grundlage ihrer politischen Formung war und die von der unaufschiebbaren Notwendigkeit überzeugt waren, uns in der Geschichte wieder zu entdecken. Er betonte, dass beide Führer grosse Anstrengungen unternahmen, um die Einheit zu erreichen und bei Fidel hob er die Bedeutung seines Konzepts der Revolution hervor, „ein Konzept, das wir weder dogmatisieren noch zu einem blossen Lippenbekenntnis verwandeln dürfen, sondern vielmehr Zeile für Zeile aufschlüsseln müssen, um hinter jeder einzelnen eine Quelle des Denkens und Handelns für heute und morgen zu finden“. Der Präsident der UNJC José Alexis Ginarte Gato unterstrich bei seiner Vorstellung des Zentralen Berichts die Rolle, die die Juristen „in der sozialistischen und gedeihlichen Gesellschaft, die wir aufbauen“, einnehmen müssen, ausgehend von der „ideologischen Stärke, der Einhaltung der Ethik, der beruflichen Fortentwicklung, der Wachsamkeit bei Problemen, die in Verbindung mit dem juristischen System stehen, sowie die Verbannung bürokratischer Praktiken und antiquierten Denkens“. (…).
Granma, 8.6.2017.
Granma > Wirtschaft. Wirtschaftsreform. Granma, 2017-06-08.
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11.05.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Ausstellung
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IV. Handelsmesse. Ein Raum zur Darstellung für kubanische Unternehmen. An der IV. Auflage der Handelsmesse, die bis zum 25. Mai auf dem Messegelände von ExpoCuba stattfindet, nehmen dieses Mal 300 Firmen teil, von denen 87% staatlich, 15 joint venture Unternehmen und acht nicht landwirtschaftliche Kooperativen sind. Die am Mittwoch eröffnete IV. Auflage der Handelsmesse, die bis zum 25. Mai auf dem Messegelände von ExpoCuba stattfindet, ist die ideale Bühne, auf der nationale Akteure ihre Angebote vorstellen, weitere Möglichkeiten auftun und so auch die mit der Vorbereitung des Plans für 2018 verbundenen Aktionen vertiefen können. Auch wenn dies nicht die einzige Gelegenheit ist, bei der Bedarf zwischen Produzenten und Unternehmern abgestimmt werden kann, so ermöglicht diese Messe doch Wege zur Unterstützung des Produktionsniveaus und für die mit den Exporten in Verbindung stehenden Investitionen aufzuzeigen, das Warenangebot im Einzelhandel sowie bei der Lagerbestandsverwaltung zu erhöhen und die Absicherung der Aktivitäten im Bereich Bildung, Gesundheit und bei anderen grundlegenden Dienstleistungen zu verbessern, sagte der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Planung René Hernández in seiner Eröffnungsrede. „Die Ausarbeitung des Plans für 2018 muss sich durch die Suche nach kohärenten und nachhaltigen Lösungen, die unter der Prämisse der verantwortungsvollen Anpassung an die effektiv verfügbaren Ressourcen stehen müssen, hervorheben. In diesem Sinne (…).
Granma, 11.5.2017.
Granma > Handelsmesse. Granma, 2017-05-11.
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06.02.2017 Kuba
USA
Junge Welt
Wirtschaft

Boykott
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Sozialismus oder Trump. US-Regierung stellt Vereinbarungen mit Kuba in Frage. Mögliche Abkehr vom Annäherungskurs Barack Obamas. Washington droht mit einer neuen Eiszeit in den Beziehungen zu Kuba. Die Regierung Donald Trumps werde den unter Barack Obama eingeleitete Annäherungskurs „komplett überprüfen“, kündigte der neue Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer, am Freitag vor der Presse in der US-Hauptstadt an. Diese erste offizielle Erklärung zur künftigen Politik der USA gegenüber der Inselrepublik erfolgte symbolträchtig am 55. Jahrestag der Verhängung der bis heute geltenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade durch US-Präsident John F. Kennedy am 3. Februar 1962. Formal begründete Spicer den Kurswechsel Washingtons mit der „Haltung Havannas zu den Menschenrechten“. Donald Trump fühle sich einer Politik verpflichtet, welche die Menschenrechte aller Bürger in der ganzen Welt garantiere. Die Entscheidung zur Kuba-Politik sei Teil dieser Verpflichtung, sagte der Regierungssprecher. Bereits vor seiner Wahl zum US-Präsidenten hatte Trump damit gedroht, die unter Obama abgeschlossenen Vereinbarungen mit der sozialistischen Insel zurückzunehmen. Aussenminister Rex Tillerson hatte im Januar zudem angekündigt, die Streichung Kubas von der US-„Terrorliste“ zu überprüfen. Beobachter kommentierten, dass die Trump-Administration offenbar die Verträge mit Havanna „nachbessern“ wolle, dabei allerdings ignoriere, dass die ausgehandelten Kompromisse das Ergebnis von monatelangen Verhandlungen erfahrener Diplomaten waren. (…). Volker Hermsdorf.
Junge Welt, 6.2.2017.
Junge Welt > Kuba. Wirtschaft. Boykott. Junge Welt, 2017-02-06.
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27.01.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

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Wirtschaftspolitik
Kubanische Wirtschaft 2016 und 2017. Die kubanische Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich beim BIP um 2% wachsen. Der Januar lädt immer dazu ein, das Jahr was vor einem liegt, zu planen. Wir machen Pläne für den persönlichen und den familiären Bereich, aber sie sind ziemlich schwierig zu erfüllen, wenn es nicht auch die Gesellschaft gut geht. Dieser Gesellschaft, in der seit 2011 die Leitlinien der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei und der Revolution vorankommen, die damals vom 6. Parteitag verabschiedet worden waren. Nachdem wir ein schwieriges Jahr 2016 durchlebt haben, hinterliess uns der 7. Parteitag im letzten April eine neue Version dieser Postulate. Es gibt jetzt nicht mehr 313 sondern nur noch 274. Er vermerkte auch in seinen Aufzeichnungen eine der wichtigsten Etappen im Prozess der Aktualisierung unseres Wirtschafts- und Sozialmodells: Die Beratung mit breiten Sektoren der Gesellschaft zur Konzeptualisierung des Kubanischen Wirtschafts- und Sozialmodells der Sozialistischen Entwicklung und dem Nationalen Wirtschaftlichen und Sozialen Entwicklungsplan bis 2030: Vorschlag zur Vision der Nation, Angelpunkte und Strategische Sektoren. Gleichzeitig gingen die Umwandlungen weiter, Umwandlungen, die, auch wenn einige wünschen, dass sie schneller vonstatten gingen, vor allem die Besonnenheit einer Revolution benötigen, damit keine ihrer Errungenschaften verloren gehen und es auch nicht zur Anwendung einer Politik der Schocktherapie kommt, um eine Entwicklung um jeden Preis zu erreichen. (…). Oscar Sánchez Serra.
Granma, 27.1.2017.
Grabma > Wirtschaft. Wirtschaftspolitik. Granma, 2017-01-27.
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28.12.2016 Kuba
Granma
Wirtschaft

Kapitalismus
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Wirtschaftspolitik
Raúl: Wir gehen nicht zum Kapitalismus über und werden das auch nicht tun, das ist vollkommen ausgeschlossen. Dies sagte Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, beim Abschluss der achten Ordentlichen Sitzungsperiode der achten Legislatur der Nationalversammlung der Volksmacht. „Der historische Revolutionsführer Kubas hat uns sein unvergängliches Vorbild hinterlassen, seinen unabdinglichen Optimismus und den Glauben an den Sieg. Das beste Monument für seine Ideale und sein Werk ist, täglich die Postulate seiner brillianten Definition des Konzepts Revolution zu verwirklichen, die er am 1. Mai 2000 bekannt gegeben hatte und die Millionen von Kubanern unterschrieben.“ So brachte es Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, beim Abschluss der achten Ordentlichen Sitzungsperiode der achten Legislatur der Nationalversammlung der Volksmacht zum Ausdruck. Raúl erinnerte an seine Worte vom vergangenen 3. Dezember in Santiago de Cuba, als er den Willen Fidels ankündigte, wonach sein Name und seine Figur niemals zur Benennung von Institutionen, Plätzen, Parks, Alleen, Strassen oder anderer öffentlicher Orte benutzt werden solle noch Denkmäler, Statuen oder andere ähnliche Formen ihm zu Ehren aufgestellt werden sollen. „Unser Parlament hat den von Fidel geäusserten Willen zum Gesetz erhoben“, führte er aus. „Sein Kampfesgeist wird im Bewusstsein der Revolutionäre von heute weiterbestehen, heute, morgen und immer, und so werden wir es am 2. Januar in der Militärparade und der Demonstration des kämpfenden Volkes zu Ehren des Comandante en Jefe (…).
Granma, 28.12.2016.
Granma > Wirtschaft. Kapitalismus. Granma, 2016-12-28.
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