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Anzahl gefundene Artikel: 29

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29.08.2018 Kuba
Granma
Wirtschaft

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Wirtschaftspolitik
Diaz-Canel leitete Arbeitstreffen mit Regierungsbehörden und Höheren Organisationen der Unternehmensführung. Auf der Tagesordnung standen Analysen zum Wirtschaftsplan für das restliche Jahr und die Richtlinien für die Wirtschaftsplanung von 2019, die Studien für den Prozess der Währungsordnung sowie die Kaderpolitik. Der Präsident des Staats- und des Ministerrats, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, leitete am vergangenen Samstag ein wichtiges Arbeitstreffen mit den Mitgliedern der Regierungsräte und den Höheren Organisationen der Unternehmensführung, in dem sie unter anderem das zu erwartende Verhalten der kubanischen Wirtschaft für den Rest des Jahres und die Richtlinien analysierten, die den Plan 2019 regeln werden, in denen der Unternehmenssektor eine entscheidende Rolle spielt. Bei dem Treffen, an dem auch der zweite Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, José Ramón Machado Ventura, sowie die Vizepräsidenten des Staats- und des Ministerrats, Minister und Mitglieder des Sekretariats des Zentralkomitees teilnahmen, wurde die grundlegende Rolle der Regierungsbehörden bei der Verbesserung des kubanischen Unternehmenssystems hervorgehoben, da diese kollektive Leitungsorgane darstellen, die die Interessen des Staates bei der Kontrolle der staatlichen Unternehmensführung vertreten. Beim ersten Punkt der Tagesordnung bezog sich der Minister für Wirtschaft und Planung, Alejandro Gil Fernandez, auf die Umsetzung des Plans 2018, in dem weiterhin eine angespannte Situation durch die (…).
Granma, 29.8.2018.
Granma > Wirtschaft. Granma, 2018-08-29.
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05.06.2018 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaft
Die Realität des Landes auf der Tagesordnung des Parlaments. Der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Planung, René Hernández Castellanos, sagte den Parlamentariern im Wirtschaftsausschuss, dass trotz der Einschränkungen die kubanische Wirtschaft unter Berücksichtigung der Prioritäten im Allgemeinen voranschreitet. Der Information über das Geschehen im Land und der Bekanntmachung der wichtigsten Massnahmen, die jedes Ministerium zur Entwicklung des Landes trifft, wurde ein Grossteil der Tagesordnung der Abgeordneten am gestrigen Montag, dem letzten Arbeitstag der ersten ausserordentlichen Sitzung des Parlaments der IX. Legislaturperiode der Nationalversammlung der Volksmacht, gewidmet. Der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Planung, René Hernández Castellanos, sagte den Parlamentariern im Wirtschaftsausschuss, dass trotz der Einschränkungen die kubanische Wirtschaft unter Berücksichtigung der Prioritäten im Allgemeinen voranschreitet. Er hob hervor, dass das Wirtschaftsmanagement in diesem Jahr 2018 besondere Aufmerksamkeit der Überwachung und Kontrolle des Plans, der Neuordnung der laufenden Schulden, die durch abgelaufene und ablaufende Akkreditive erzeugt wurden, gewidmet hat. Ebenso stehen die Bildung des Nationalen Entwicklungsplans bis 2030, dessen Aufgaben nicht in der erwarteten Geschwindigkeit verlaufen, sowie die Beteiligung ausländischer Investitionen an der Entwicklung bestimmter Wirtschaftszweige im Mittelpunkt. Im (…)..
Granma, 5.6.2018.
Granma > Wirtschaft. Granma, 2018-06-05.
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28.12.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Arbeiterbewegung
Volltext
Die Wirtschaft als Herausforderung für die Arbeiterbewegung. Die Herausforderungen für die kubanische Wirtschaft sind die Herausforderungen für die Arbeiterklasse; keine andere Aufgabe ist strategisch wichtiger als diese und ihre Erfüllung wird die Fähigkeit zur Mobilisierung der Gewerkschaften unter Beweis stellen, insbesondere der Grundorganisationen, um die bestehenden Reserven in Bewegung zu bringen. Die Herausforderungen für die kubanische Wirtschaft sind die Herausforderungen für die Arbeiterklasse, keine andere Aufgabe ist strategisch wichtiger als diese und ihre Erfüllung wird die Fähigkeit zur Mobilisierung der Gewerkschaften unter Beweis stellen, insbesondere der Grundorganisationen, um die bestehenden Reserven in Bewegung zu bringen. Diese Denkweise wird 2018 die Handlungen der Organisation bestimmen, die die Arbeiter des Landes unter sich vereint. Diese Aufgabe, die auch bereits in den letzten Jahren verfolgt wurde, erfährt nun, da der XXI. Gewerkschaftskongress Kubas (CTC) ins Haus steht, neue Dimensionen. Ulises Guilarte de Nacimiento, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretär der Organisation, hob vor der Presse hervor, dass diese Reserven in den kohärent erdachten Plänen berücksichtigt wurden, die es mit den Arbeitskollektiven im Monat Februar zu diskutieren gilt. Während des gesamten Jahres 2018 werden die Grundorganisationen und die der Gemeinden und Provinzen in einen organischen Prozess der Analyse und Diskussion der wichtigsten Forderungen der Arbeiterklasse (…).
Granma, 28.12.2017.
Granma > Arbeiterbewegung. Wirtschaft. Granma, 2017-12-28.
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17.11.2017 Kuba
Gewerkschaft Bauarbeiter
Granma
Wirtschaft

Bauarbeiter
Gewerkschaft Bauarbeiter
Volltext
Bauarbeiter – ökonomische Wurzel der Revolution. Am Sitz der CTC in Havanna fand der zweite Arbeitstag der 1. Konferenz der Nationalen Bauarbeitergewerkschaft statt. Der Vormarsch wichtiger Aufgaben und die Anregung von Projektionen, die zum Ziel ihrer effizienten Umsetzung beitragen werden, prägten die Debatte am zweiten Tag der Ersten Konferenz der Nationalen Bauarbeitergewerkschaft, die am Sitz der CTC in Havanna stattfindet. Unter den debattierten Themen waren Teilnahme und Wirken der Arbeitskräfte im Kampf um Effizienz und Qualität, die Einführung neuer Technologien, die Organisationssysteme, die Wartung von Konstruktionen und die Effektivität einer integralen und nachhaltigen Wasserwirtschaft. In Anwesenheit von Ulises Guilarte de Nacimiento, Mitglied des Politbüros der Partei und Generalsekretär der CTC, Bauminister René Mesa Villafaña, Inés María Chapman, Präsidentin des Nationalen Instituts für hydraulische Ressourcen und Carlos de Dios Oquendo, Generalsekretär der Baugewerkschaft, beschloss man, einen Evaluationsprozess und eine Diskussion über die genannten Themen in der großen Versammlung der Basiorganisationen in Gang zu setzen, den Blick auf Problemlösungen gerichtet. In gleicher Weise sprachen sich die Delegierten für eine stärkere Einflussnahme der Gewerkschaft auf Bauarbeiten aus, in die verschiedene Manager involviert seien, bei Verwendung eines effizienten Kommunikationssystems zwischen Gewerkschaft und Arbeitgeber. Man betonte einhellig, dass die Qualität der Arbeiten auch eine Frage (…).
Granma, 17.11.2017.
Granma > Gewerkschaft der Bauarbeiter. Granma, 2017-11-17.
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14.11.2017 Deutschland
Junge Welt
Wirtschaft

Digitalisierung
Volltext
Wirtschaft
Das Märchen von der Demokratie. Wie Unternehmen die Digitalisierung im Betrieb für die Profitmaximierung nutzen wollen. Die Digitalisierung der Arbeitswelt soll vorangetrieben werden. Aus Sicht der Unternehmen am besten ohne erweiterte Rechte von Betriebsräten und Gewerkschaften. Mit dem Slogan „Digital first. Bedenken second“ griff die FDP, voraussichtlich bald wieder Regierungspartei, das Thema bei der Bundestagswahl auf. Als Vordenker digitaler Veränderungen der Unternehmenssteuerung gilt Thomas Sattelberger. Der ist inzwischen FDP-Bundestagsabgeordneter und verspricht einen „Aufbruch zu mehr Freiheit“ durch die Digitalisierung. Der frühere Vorstand der Telekom hat einen Bestseller über das „Das demokratische Unternehmen“ geschrieben und fordert seither eine neue Ausrichtung in den Betriebsabläufen, um digitalisierte Arbeitsprozesse besser im Interesse des Managements und der Eigentümer steuern zu können. Ausgangspunkt ist der neoliberale Ansatz der Standortkonkurrenz: „Deutschland ist in der Art der Innovation arm“, erläutert Sattelberger in seinem Buch. „Die Basisinnovationen finden im Silicon Valley in Kalifornien, im Silicon Wadi rund um Tel Aviv, in Singapur oder in der Gegend um Boston mit Harvard und dem MIT als Denkfabriken statt. Dort werden ganz andere Geschäftsmodelle generiert.“ Von dieser Entwicklung sei die Bundesrepublik „abgekoppelt“. Nur wenn die Betriebe hierzulande „den Weg der Demokratisierung und des Kulturwandels gehen, können sie wieder innovationsfähiger (…).
Junge Welt, 14.11.2017.
Junge Welt > Digitalisierung. Wirtschaft. Junge Welt, 2017-11-14.
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26.07.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Sozialpolitik
Volltext
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Granma/Sozialpolitik.%20Wirtschaft.%20Granma,%202017-07-26.pdfDie Wirtschaft stellt die wesentliche Aufgabe dar, denn sie ist die Grundlage für die Erhaltung aller Errungenschaften der Revolution. José R. Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Vizepräsident des Staats- und des Ministerrats, hielt die zentrale Rede auf der Festveranstaltung aus Anlass des 64. Jahrestages des Angriffs auf die Kasernen Moncada und Carlos M. de Céspedes, in Pinar del Río, 26. Juli 2017, “59. Jahr der Revolution”. „Der 26. Juli war maßgeblich für die Geschichte Kubas und löst in uns eine Mischung von Emotionen, Gefühlen und Ideen der Verpflichtung gegenüber Fidel und all jenen aus, die ihr Blut für die Unabhängigkeit unseres Landes gaben, und den Stolz, Söhne dieses Volkes zu sein.“ Das waren die Worte von José Ramón Machado Ventura, Zweiter Sekretär des Zentralkomitees der Partei und Stellvertretender Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, während des Feierlichen Akts zum Tag der Nationalen Rebellion, der an diesem Morgen in Pinar del Río stattfand. „Fidel hat nicht aufgehört, bei diesem Volk zu sein, das bereit ist, in seinem täglichen Leben konsequent gegenüber mit dem Konzept der Revolution zu sein, das er uns hinterlassen hat“, sagte er. Er fügte hinzu, dass mit nur wenigen Zahlen zu belegen sei, wie sehr sich Pinar del Río seit dem Sieg der Revolution verändert hat. „Vor 1959“,führte er an, „verfügte diese Provinz über knapp 248 Ärzte, 25 Zahnärzte und 50 Krankenschwestern. Gegenwärtig gibt es hier jedoch 626 Familienarztpraxen, (…).
Granma, 26.7.2017.
Granma > Sozialpolitik. Wirtschaft. Granma, 2017-07-26.
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13.07.2017 Kuba
Personen
Wirtschaft
WOZ
Hans Fässler
Sklavenhandel
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Die kubanische Plantage der Familie Escher. Alfred Escher und das Blutgeld: der Historiker Hans Fässler über die vielfältigen Verbindungen der liberalen Schweiz zur Sklaverei und ihre Mühe, sich damit auseinanderzusetzen. Jetzt ist es belegt: Die Familie des Zürcher Säulenheiligen Alfred Escher besass eine Sklavenplantage auf Kuba. Womöglich droht der Credit Suisse als Nachfolgerin der von Escher gegründeten Schweizerischen Kreditanstalt (SKA) neues Ungemach aus den USA: Wenn ein Unternehmen seine Beziehungen zur Sklavenwirtschaft nicht offenlegt, stellen nämlich verschiedene Grossstädte ihre Geschäftsbeziehungen mit diesem mittlerweile ein. Auch in Zürich hat ein Vorstoss von SP und AL im Gemeinderat Konsequenzen aus den neuen Erkenntnissen gefordert. Die Enthüllungen des renommierten deutschen Historikers Michael Zeuske von der Universität Köln im „Magazin“ des „Tages-Anzeiger“ vom 8. Juli, dass zur Plantage Buen Retiro auf Kuba, die im Besitz der Familie Escher war, auch über achtzig SklavInnen gehörten, sind angesichts jüngster Forschungen zu Schweizer Verwicklungen in den atlantischen SklavInnenhandel keine Überraschung. Vor fünfzehn Jahren sah es noch anders aus. Als 2003 der Zürcher Regierungsrat von Peider Filli (AL) zu den Sklavereibeziehungen des alten Zürich angefragt wurde, war die Kantonsregierung überzeugt: „Das in der alten Eidgenossenschaft eingebettete Zürcher Gesellschafts- und Staatsgebilde des 18. Jahrhunderts hat als Kollektiv zu keiner Zeit SklavInnenhaltung (…). Hans Fässler
WOZ, 13.7.2017.
WOZ > Kuba. Sklaverei. WOZ, 2017-07-21.
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30.06.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Ministerrat analysiert wirtschaftliche Leistung des ersten Halbjahrs. Auf der Tagesordnung des Treffens unter dem Vorsitz des Präsidenten des Staats- und des Ministerrats Raúl Castro Ruz wurden auch Themen behandelt, die mit der Aktualisierung des kubanischen Wirtschaftsmodells in Verbindung stehen. Die wirtschaftliche Leistung des Landes entsprach den von der Planung ausgearbeiteten Prognosen für das Jahr 2017. Das gab der Minister für Wirtschaft und Planung Ricardo Cabrisas Ruiz bekannt, der die Auffassung vertrat, dass „im Bereich der Planerfüllung man weiter an der Einführung von Massnahmen arbeitet, um die Aktivitäten garantieren, die für die Absicherung der wirtschaftliche Dynamik vorrangig sind“. Unter anderem wies er daraufhin, dass man davon ausgehe 98% des Investitionsplans zu erfüllen und dass die Tendenz andauere, den Schwerpunkt der Ausführung auf das zweite Halbjahr zu konzentrieren und entsprechend zu planen, was durch die Ankunft der importierten Lieferungen und die Umsetzung der Verträge bestimmt werde. Bei den wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse seien positive Ergebnisse gemeldet worden und was Knollenfrüchte und Gemüse angehe, sei der Plan sogar übererfüllt worden. Das treffe allerdings nicht für Milch und Rindfleisch zu, wo die Indikatoren hinter der Planung zurückgeblieben seien. Beim Transport seien Beeinträchtigungen im Lastenverkehr registriert worden, insbesondere beim Schienenverkehr. Die Produktion von Rohzucker sei trotz eines Anstiegs von 20% im Vergleich zum Vorjahr mit 300‘000 (…).
Granma, 30.6.2017.
Granma > Wirtschaft. Wirtschaftspolitik. Granma, 2017-06-30.
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15.06.2017 China
Schweiz
Personen
Wirtschaft
WOZ
Yves Wegelin
Volltext
Wirtschaftspolitik
China auf Einkaufstour in der Schweiz. Die Angst vor der „Gelben Gefahr“. Seit einiger Zeit geht die Angst um, dass China die Schweiz aufkauft - ausgelöst durch Übernahmen von Firmen wie Swissmetal, Gate Gourmet oder Syngenta, oft genährt durch eine Portion Fremdenfeindlichkeit und Kommunistenphobie, die seit jeher Hand in Hand gehen. Dabei macht die Schweiz das Gleiche: Der Zwergstaat hält etwa gleich hohe Direktinvestitionen im Ausland wie die asiatische Grossmacht: gut eine Billion US-Dollar. Nach dem Zweiten Weltkrieg errichteten die Industriestaaten Schranken für den zwischenstaatlichen Kapitalverkehr. In den achtziger Jahren begannen sie, diese jedoch wieder abzubauen. Zuvorderst dabei: die Schweiz. Seither sind die Anlagen, die Investoren - Personen, Firmen und Staaten - in anderen Ländern halten, explodiert. Das gilt nicht nur für den einfachen Besitz von Wertpapieren, sondern auch für Direktinvestitionen, grosse Beteiligungen, die meist von Firmen zur Kontrolle von Tochterunternehmen gehalten werden. Diese sind seit 1990 weltweit von 2 auf 26 Billionen US-Dollar geklettert. 20 Billionen werden vom Westen gehalten, davon 1,1 Billionen von Investoren in der Schweiz. Damit ist die Schweiz der neuntgrösste Investor der Welt. Zentral für diesen Spitzenplatz sind die Dumpingsteuern, mit denen das Land Tausende internationale Firmen angelockt hat, die ausländische Tochterfirmen halten. Darunter Chemiekonzerne, Banken und Rohstoffhändler wie Glencore. China stand bis vor kurzem nirgends in den (…). Yves Wegelin.
WOZ, 15.6.2017.
Personen > Wegelin Yves. China. Wirtschaftspolitik. WOZ, 2017-06-15.
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10.06.2017 Kuba
OeGB
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftsreform
Kuba im Wandel. Neu entstandener Privatsektor ist eine Herausforderung für Gewerkschaften. Kubas ArbeitnehmerInnen stehen vor grossen Herausforderungen. Ein neuer privatwirtschaftlicher Sektor ist entstanden – nicht ohne Auswirkungen auf Arbeitsverhältnisse, Einkommen und die gewerkschaftliche Organisation. Gilda Chacón Bravo vom Kubanischen Gewerkschaftsbund CTC war auf Einladung von „weltumspannend arbeiten“ zu Gast in Wien und hat aus gewerkschaftlicher Perspektive über die aktuelle Entwicklung Kubas berichtet. Eine halbe Million Menschen arbeiten mittlerweile im Privatsektor. Vor allem im boomenden Tourismus gibt es immer mehr Privatunternehmen. „Deren ArbeitnehmerInnen sind nicht ungeschützt. Das neue Arbeitsrecht, bei dessen Entwicklung die Gewerkschaftsbewegung eine Schlüsselrolle gespielt hat, gilt auch für sie“, sagt die frühere Englischlehrerin Bravo. Auch die Privatbeschäftigten sind in den Gewerkschaften des CTC organisiert: Etwa 80 Prozent sind Gewerkschaftsmitglieder. Auch die ArbeitnehmerInnen müssen von den Reformen profitieren. Natürlich müssen die Gewerkschaften im neu entstandenen Privatsektor anders vorgehen als in den grossen staatlichen Betrieben. „Dort können wir bei Vollversammlungen der ArbeitnehmerInnen in den einzelnen Unternehmen kontrollieren, ob das Management auch tatsächlich so eng mit den Betriebsräten zusammen arbeitet, wie es das vorgibt“, sagte Bravo: „Bei den neuen Selbständigen und deren Angestellten (...).
OeGB, 10.6.2017.
OeGB > Kuba. Wirtschaftsreform. OeGB, 2017-06-10.
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08.06.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftsreform
Wirtschaftliche Aktualisierung aus juristischer Sicht. Am Mittwoch fand im Kongresspalast der 8. Kongress des Nationalen Juristenverbands Kubas (UNJC) statt. Die Rolle auszuwerten, die die Juristen im aktuellen Kontext verantwortlich ausüben müssen, streng an die Ethik, den Kampf gegen alle Anzeichen von Korruption und die Stärkung der Institutionenstruktur gebunden, hat für den Nationalen Juristenverband Kubas (UNJC) Priorität. In einem besonderen Redebeitrag hob Dr. Eusebio Leal Spengler bei der Eröffnung die unauflösliche Verbindung zwischen Martí und Fidel hervor, für die das Recht Grundlage ihrer politischen Formung war und die von der unaufschiebbaren Notwendigkeit überzeugt waren, uns in der Geschichte wieder zu entdecken. Er betonte, dass beide Führer grosse Anstrengungen unternahmen, um die Einheit zu erreichen und bei Fidel hob er die Bedeutung seines Konzepts der Revolution hervor, „ein Konzept, das wir weder dogmatisieren noch zu einem blossen Lippenbekenntnis verwandeln dürfen, sondern vielmehr Zeile für Zeile aufschlüsseln müssen, um hinter jeder einzelnen eine Quelle des Denkens und Handelns für heute und morgen zu finden“. Der Präsident der UNJC José Alexis Ginarte Gato unterstrich bei seiner Vorstellung des Zentralen Berichts die Rolle, die die Juristen „in der sozialistischen und gedeihlichen Gesellschaft, die wir aufbauen“, einnehmen müssen, ausgehend von der „ideologischen Stärke, der Einhaltung der Ethik, der beruflichen Fortentwicklung, der Wachsamkeit bei Problemen, die in Verbindung mit dem juristischen System stehen, sowie die Verbannung bürokratischer Praktiken und antiquierten Denkens“. (…).
Granma, 8.6.2017.
Granma > Wirtschaft. Wirtschaftsreform. Granma, 2017-06-08.
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11.05.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Ausstellung
Volltext
IV. Handelsmesse. Ein Raum zur Darstellung für kubanische Unternehmen. An der IV. Auflage der Handelsmesse, die bis zum 25. Mai auf dem Messegelände von ExpoCuba stattfindet, nehmen dieses Mal 300 Firmen teil, von denen 87% staatlich, 15 joint venture Unternehmen und acht nicht landwirtschaftliche Kooperativen sind. Die am Mittwoch eröffnete IV. Auflage der Handelsmesse, die bis zum 25. Mai auf dem Messegelände von ExpoCuba stattfindet, ist die ideale Bühne, auf der nationale Akteure ihre Angebote vorstellen, weitere Möglichkeiten auftun und so auch die mit der Vorbereitung des Plans für 2018 verbundenen Aktionen vertiefen können. Auch wenn dies nicht die einzige Gelegenheit ist, bei der Bedarf zwischen Produzenten und Unternehmern abgestimmt werden kann, so ermöglicht diese Messe doch Wege zur Unterstützung des Produktionsniveaus und für die mit den Exporten in Verbindung stehenden Investitionen aufzuzeigen, das Warenangebot im Einzelhandel sowie bei der Lagerbestandsverwaltung zu erhöhen und die Absicherung der Aktivitäten im Bereich Bildung, Gesundheit und bei anderen grundlegenden Dienstleistungen zu verbessern, sagte der stellvertretende Minister für Wirtschaft und Planung René Hernández in seiner Eröffnungsrede. „Die Ausarbeitung des Plans für 2018 muss sich durch die Suche nach kohärenten und nachhaltigen Lösungen, die unter der Prämisse der verantwortungsvollen Anpassung an die effektiv verfügbaren Ressourcen stehen müssen, hervorheben. In diesem Sinne (…).
Granma, 11.5.2017.
Granma > Handelsmesse. Granma, 2017-05-11.
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06.02.2017 Kuba
USA
Junge Welt
Wirtschaft

Boykott
Volltext
Sozialismus oder Trump. US-Regierung stellt Vereinbarungen mit Kuba in Frage. Mögliche Abkehr vom Annäherungskurs Barack Obamas. Washington droht mit einer neuen Eiszeit in den Beziehungen zu Kuba. Die Regierung Donald Trumps werde den unter Barack Obama eingeleitete Annäherungskurs „komplett überprüfen“, kündigte der neue Sprecher des Weissen Hauses, Sean Spicer, am Freitag vor der Presse in der US-Hauptstadt an. Diese erste offizielle Erklärung zur künftigen Politik der USA gegenüber der Inselrepublik erfolgte symbolträchtig am 55. Jahrestag der Verhängung der bis heute geltenden Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade durch US-Präsident John F. Kennedy am 3. Februar 1962. Formal begründete Spicer den Kurswechsel Washingtons mit der „Haltung Havannas zu den Menschenrechten“. Donald Trump fühle sich einer Politik verpflichtet, welche die Menschenrechte aller Bürger in der ganzen Welt garantiere. Die Entscheidung zur Kuba-Politik sei Teil dieser Verpflichtung, sagte der Regierungssprecher. Bereits vor seiner Wahl zum US-Präsidenten hatte Trump damit gedroht, die unter Obama abgeschlossenen Vereinbarungen mit der sozialistischen Insel zurückzunehmen. Aussenminister Rex Tillerson hatte im Januar zudem angekündigt, die Streichung Kubas von der US-„Terrorliste“ zu überprüfen. Beobachter kommentierten, dass die Trump-Administration offenbar die Verträge mit Havanna „nachbessern“ wolle, dabei allerdings ignoriere, dass die ausgehandelten Kompromisse das Ergebnis von monatelangen Verhandlungen erfahrener Diplomaten waren. (…). Volker Hermsdorf.
Junge Welt, 6.2.2017.
Junge Welt > Kuba. Wirtschaft. Boykott. Junge Welt, 2017-02-06.
Ganzer Text
27.01.2017 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Kubanische Wirtschaft 2016 und 2017. Die kubanische Wirtschaft wird in diesem Jahr voraussichtlich beim BIP um 2% wachsen. Der Januar lädt immer dazu ein, das Jahr was vor einem liegt, zu planen. Wir machen Pläne für den persönlichen und den familiären Bereich, aber sie sind ziemlich schwierig zu erfüllen, wenn es nicht auch die Gesellschaft gut geht. Dieser Gesellschaft, in der seit 2011 die Leitlinien der Wirtschafts- und Sozialpolitik der Partei und der Revolution vorankommen, die damals vom 6. Parteitag verabschiedet worden waren. Nachdem wir ein schwieriges Jahr 2016 durchlebt haben, hinterliess uns der 7. Parteitag im letzten April eine neue Version dieser Postulate. Es gibt jetzt nicht mehr 313 sondern nur noch 274. Er vermerkte auch in seinen Aufzeichnungen eine der wichtigsten Etappen im Prozess der Aktualisierung unseres Wirtschafts- und Sozialmodells: Die Beratung mit breiten Sektoren der Gesellschaft zur Konzeptualisierung des Kubanischen Wirtschafts- und Sozialmodells der Sozialistischen Entwicklung und dem Nationalen Wirtschaftlichen und Sozialen Entwicklungsplan bis 2030: Vorschlag zur Vision der Nation, Angelpunkte und Strategische Sektoren. Gleichzeitig gingen die Umwandlungen weiter, Umwandlungen, die, auch wenn einige wünschen, dass sie schneller vonstatten gingen, vor allem die Besonnenheit einer Revolution benötigen, damit keine ihrer Errungenschaften verloren gehen und es auch nicht zur Anwendung einer Politik der Schocktherapie kommt, um eine Entwicklung um jeden Preis zu erreichen. (…). Oscar Sánchez Serra.
Granma, 27.1.2017.
Grabma > Wirtschaft. Wirtschaftspolitik. Granma, 2017-01-27.
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28.12.2016 Kuba
Granma
Wirtschaft

Kapitalismus
Volltext
Wirtschaftspolitik
Raúl: Wir gehen nicht zum Kapitalismus über und werden das auch nicht tun, das ist vollkommen ausgeschlossen. Dies sagte Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, beim Abschluss der achten Ordentlichen Sitzungsperiode der achten Legislatur der Nationalversammlung der Volksmacht. „Der historische Revolutionsführer Kubas hat uns sein unvergängliches Vorbild hinterlassen, seinen unabdinglichen Optimismus und den Glauben an den Sieg. Das beste Monument für seine Ideale und sein Werk ist, täglich die Postulate seiner brillianten Definition des Konzepts Revolution zu verwirklichen, die er am 1. Mai 2000 bekannt gegeben hatte und die Millionen von Kubanern unterschrieben.“ So brachte es Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, beim Abschluss der achten Ordentlichen Sitzungsperiode der achten Legislatur der Nationalversammlung der Volksmacht zum Ausdruck. Raúl erinnerte an seine Worte vom vergangenen 3. Dezember in Santiago de Cuba, als er den Willen Fidels ankündigte, wonach sein Name und seine Figur niemals zur Benennung von Institutionen, Plätzen, Parks, Alleen, Strassen oder anderer öffentlicher Orte benutzt werden solle noch Denkmäler, Statuen oder andere ähnliche Formen ihm zu Ehren aufgestellt werden sollen. „Unser Parlament hat den von Fidel geäusserten Willen zum Gesetz erhoben“, führte er aus. „Sein Kampfesgeist wird im Bewusstsein der Revolutionäre von heute weiterbestehen, heute, morgen und immer, und so werden wir es am 2. Januar in der Militärparade und der Demonstration des kämpfenden Volkes zu Ehren des Comandante en Jefe (…).
Granma, 28.12.2016.
Granma > Wirtschaft. Kapitalismus. Granma, 2016-12-28.
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03.12.2016 Kuba
Neues Deutschland
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaft
Fidels Vermächtnis und Kubas Zukunft. Vor der Beisetzung des Revolutionsführers. Fragen nach Raúl Castros Reformen und Donald Trumps Vorgehen. Stundenlang stand Julián Padrón am Montag in der sengenden Mittagssonne Havannas an, um dem verstorbenen Revolutionsführer Fidel Castro die letzte Ehre zu erweisen. „Es ist ein enormer Schmerz, den wir alle spüren. Fidel hat es verdient, dass wir hierher kommen. Das ganze Volk wird kommen, um Abschied zu nehmen.“ Wie Padrón waren Hunderttausende Kubaner von den frühen Morgenstunden bis spät in die Nacht und auch am Dienstagvormittag noch an einem Schrein mit Blumengebinden, Ehrenabzeichen, einer Fotografie des Comandante en Jefe und Ehrenwache im monumentalen José-Martí-Denkmal auf der Plaza de la Revolución im Herzen Havannas vorbeidefiliert und hatten sich in die ausliegenden Kondolenzbücher eingetragen. Padrón ist seit einigen Jahren Rentner. Seitdem kümmert er sich vor allem um seinen geistig behinderten Sohn. Nur mühsam kann er seine Tränen zurückhalten: „Fidel war ein genialer Anführer, der ein halbes Jahrhundert lang dem Imperium der USA widerstanden hat.“ Noch bis Sonntag, wenn Fidel nach seiner letzten Reise durch das Land auf dem Friedhof Santa Ifigenia in Santiago de Cuba seine letzte Ruhe finden wird, dauert die neuntägige Staatstrauer. Vor öffentlichen Gebäuden und Militäreinrichtungen wehen die Flaggen auf Halbmast, auch vor allen Botschaften - mit Ausnahme der US-Vertretung. Padrón betont das Vermächtnis Fidels: (…). Neues Deutschland, 3.12.2016.
Neuers Deutschland > Kuba. Wirtschaft. Neues Deutschland, 201-12-03.
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03.06.2016 Kuba
Granma
Wirtschaft

Volltext
Wirtschaftspolitik
Die Planung in unserem Land muss sich wandeln, um die Produktivkräfte zu steigern, sagte Marino Murillo. Transparenz an der Spitze der Aktualisierung des kubanischen Wirtschaftsmodells. Am Donnerstag wurde der zweite internationale Workshop „Wirtschaftsprüfung, Kontrolle und Audit“ abgeschlossen, der seit dem 31. Mai im Kongresspalast von Havanna tagte. „Die Völker der Welt erwarten effiziente und ehrliche Regierungen. Daher ist es nicht möglich, heute ein Land ohne Transparenz zu führen, ohne eine Strategie der langfristigen Entwicklung zu haben, deren Rechtsnormen allen Wirtschaftsakteuren klar sind“. So drückte es am Donnerstag Marino Murillo Jorge, Mitglied des Politbüros, Vizepräsident des Ministerrats und Minister für Wirtschaft und Planung, zum Abschluss des Zweiten Internationalen Workshops „Wirtschaftsprüfung, Kontrolle und Audit“ aus, der seit dem 31. Mai im Kongresspalast von Havanna stattfand. „Im Fall von Kuba“, führte er aus, „befinden wir uns mitten im Prozess der Perfektionierung des Wirtschaftsmodells, dessen Prinzipien dem Aufbau des Sozialismus gewidmet sind, unter Aufrechterhaltung des humanistischen Charakters der Revolution, sowie auch einer einzigen, einbeziehenden Partei und des gesellschaftlichen Eigentums an den grundlegenden Produktionsmitteln.“ „Wir wissen jedoch, dass sich die Planung ändern muss, damit die Produktivkräfte wachsen, deren gegenwärtige Entwicklung unzureichend ist. Daher erkennt das neue Modell nicht-staatliche Formen der Produktion an, d.h. das genossenschaftliche Eigentum und Privateigentum auf kleiner Ebene“, sagte er. (…). Granma, 3.6.2016.
Granma > Wirtschaftspolitik. Granma, 2016-06-03.
Ganzer Text
24.02.2016 Kuba
Granma
Wirtschaft

Investitionen
Volltext
Wirtschaftspolitik
Auf dem Weg zu einer nachhaltigen Industrie. Als Teil der Strategie im Geschäftsportefeuille des Industrieministeriums (Mindus), als geeigneter Raum, um die Bindungen zwischen nationalen und ausländischen Unternehmen zu verstärken und zur Diversifizierung der Märkte, wird vom 20. bis zum 24. Juni die zweite Auflage des Internationalen Kongresses und der Ausstellung der kubanischen Industrie stattfinden. Als Teil der Strategie im Geschäftsportefeuille des Industrieministeriums (Mindus), als geeigneter Raum, um die Bindungen zwischen nationalen und ausländischen Unternehmen zu verstärken und zur Diversifizierung der Märkte, wird vom 20. bis zum 24. Juni die zweite Auflage des Internationalen Kongresses und der Ausstellung der kubanischen Industrie stattfinden. Cubaindustria 2016, das auch von der UNO-Organisation für Industrielle Entwicklung gefördert wird, ist in zwei Bereiche untergliedert: Eine Ausstellung im Messegelände Pabexpo und eine wissenschaftliche Veranstaltung im Palacio de Convenciones in Havanna. Dazu sagte die Vizepräsidentin des Organisationskomitees Adriana Barceló Permuy: „Wir erwarten dazu 2.000 Teilnehmer, darunter 400 Unternehmer und Wissenschaftler aus 30 Ländern. Zum ersten Mal wurden auch Firmen aus den Vereinigten Staaten eingeladen, die Interesse an den Chancen gezeigt haben, die dieser Sektor bietet.“ Das Event wird dieses Mal Russland gewidmet sein. Die Veranstaltung wird neben fachlichen Vorträgen des Gremiums, hauptsächlich die Anwendung von (…).
Granma, 24.2.2016.
Granma > Wirtschaftspolitik. Granma, 2016-02-24.
Ganzer Text
30.11.2015 Kuba
Granma
Wirtschaft

Selbständigerwerbende
Volltext
Wirtschaftspolitik
Die Verbesserung der Arbeitsbedingungen ist einer der grössten Anliegen. Selbstständige Arbeiter vergrössern die Gewerkschaften. Die gewerkschaftliche Zugehörigkeit des nicht-staatlichen Sektors wächst langsam an und trägt zur Stärkung des Aktualisierungsprozesses des Wirtschaftsmodells bei. Die gewerkschaftliche Zugehörigkeit des nicht-staatlichen Sektors wächst langsam an und trägt zur Stärkung des Aktualisierungsprozesses des Wirtschaftsmodells bei. Von den mehr als 22‘300 Frauen und Männern, die, als sie sich als selbstständige Arbeiter registrierten, ohne irgendeine Anbindung an staatliche Einrichtungen waren, war es möglich, 81,5% von ihnen in den über 400 gewerkschaftlichen Sektionen zusammenzufassen. Damit diese sich nun richtig vertreten fühlen, fördern die Organisationen an der Basis die Intensivierung der Auseinandersetzung mit jenen, die sich außerhalb der Gesetze bewegen, wie Fahrer, Fahrradtaxifahrer, fliegende Händler und andere, die keine Steuern zahlen. Man kümmert sich aber auch um Schwierigkeiten die im Zusammenhang mit dem Erwerb von Ersatzteilen für Autos, Fahrräder und Lastwagen stehen, um den Zugang zu Orten, an den Instandhaltungsmassnahmen durchgeführt werden können und ganz im allgemeinen um bessere Arbeitsbedingungen. Man nutzt dabei die Erfahrungen der Sektoren Transport und Häfen, Tourismus, Nahrungsmittelindustrie und Öffentliche Verwaltung, die sich dadurch ausgezeichnet haben, dass sie die selbstständigen Arbeiter genauso korrekt behandeln wie staatlichen. (…).
Granma, 30.11.2015.
Granma > Selbständigerwerbende. Wirtschaftspolitik. Granma, 2015-11-30.
Ganzer Text
13.11.2014 Schweiz
Initiativen Schweiz
SGB
Wirtschaft

Ecopop-Initiative
Volltext
Wirtschaftskrise
Ecopop macht die Schweiz zum Krisenstaat. Die Finanzkrise von 2008 hat viele Menschen in Europa schwer getroffen. Ersparnisse wie auch Arbeitsplätze gingen verloren und die öffentliche Hand hat bei zunehmender Belastung der Sozialbudgets deutlich weniger Steuern eingenommen. Das Resultat war allerorts der Abbau von staatlichen Leistungen und eine massive Senkung des Wohlstandsniveaus. Die Schweizer Wirtschaft ist bisher relativ unbeschadet durch die Krise gekommen. Doch die Ecopop Initiative droht nun auch die Schweiz zu einem Krisenstaat zu machen, in dem Arbeitslosigkeit und Sozialausgaben steigen, in dem das Rentenalter erhöht und der Sozialstaat abgebaut werden. Wird die Initiative angenommen, darf die ständige Wohnbevölkerung in der Schweiz pro Jahr nicht mehr als um 0,2 Prozent wachsen. Das wären aktuell 16‘000 Personen. Vor dem Hintergrund, dass allein die Baubranche und die Gastronomie jährlich jeweils mehr als 25‘000 neue Arbeitskräfte brauchen, die Landwirtschaft 20‘000 und auch das Schweizer Gesundheitswesen ohne die jährlich 11‘000 zusätzlichen Angestellten zusammen bricht, liegt auch der Kollaps auf der Hand. (…).
GBKZ, 13.11.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Ecopop-Initiative. Wirtschaftskrise. GBKZ, 13.11.2014.
Ganzer Text
08.09.1999 Schweiz
Wirtschaft
WOZ

Konjunktur
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Welche Konjunkturrezepte? Anfang Woche teilte das Bundesamt für Statistik mit, dass das reale Bruttoinlandprodukt (die wichtigste volkswirtschaftliche Grösse) 1994 statt wie erwartet um 2,1 Prozent bloss um 1,2 Prozent gewachsen ist. Zum Vergleich: Das durchschnittliche Wachstum in den europäischen OECD-Ländern betrug 2,4 Prozent. Wenn die Arbeitgeberseite sich mit ihrer Politik der Reallohnsenkungen durchsetzen kann und die Nationalbank nicht von ihrer zu restriktiven Geld- und Währungspolitik abrückt, droht der sowieso schwächliche Konjunkturaufschwung zu kollabieren. Lagen die Voraussagen für 1995 Anfang Jahr noch bei über zwei Prozent, so rechnet beispielsweise die Konjunkturforschung Basel AG inzwischen nur noch mit einem Wachstum von 0,9 Prozent. Ursachen sind insbesondere der stark aufgewertete Franken und die sinkende Kaufkraft im Inland. Nach einer Berechnung von Serge Gaillard vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund sanken die Reallöhne in der Schweiz in den letzten vier Jahren um durchschnittlich zwei Prozent. Was für Rezepte werden in dieser Situation angeboten? Am spektakulärsten wirkte der Vorschlag von ABB-Manager Edwin Somm, gleichzeitig oberster Boss der Maschinenindustriellen. Er propagierte Mitte August gegenüber dem „Blick“ eine Senkung der Lebenshaltungskosten, gefolgt von entsprechenden Lohnsenkungen. Und zwar um nicht weniger als dreissig Prozent, „idealerweise innerhalb zweier Jahre“. Geschehen soll das durch den Wegfall von (…).
WOZ, 8.9.1999.
WOZ > Konjunkturforschung. WOZ, 1999-09-08.
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06.11.1985 Schweiz
VHTL-Zeitung
Wirtschaft

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Wirtschaftspolitik
Schweiz: „Letzter Hort in Europa“. „Unsere Kaufleute und Fabrikanten klagen sehr über die schlechten Wirkungen .hoher Löhne auf die Erhöhung der Warenpreise und über die dadurch bewirkte indirekte Beeinträchtigung des Verkaufs ihrer Waren im In- und Ausland. Sie sagen aber nichts von den schlechten Wirkungen hoher Kapitalgewinne.“ Dies schrieb der englische Volkswirtschafter und Philosoph Adam Smith vor mehr als 200 (!) Jahren. Heute stellen wir fest, dass sich die Melodie dieses Klageliedes nicht geändert hat und nur der Text einige Ergänzungen erfahren hat. Doch der leiseste Wind der Wirklichkeit lässt das mühsam errichtete Gebäude falscher Behauptungen in sich zusammenfallen. Konzentrieren wir uns für einmal „en bloc“ auf das, was neben den eigentlichen Lohnkosten unter dem Oberbegriff Lohnnebenkosten von den Arbeitgeberverbänden gern und oft als nachgerade unzumutbar und nachhaltige Beeinträchtigung der Konkurrenzfähigkeit gegenüber dem Ausland bezeichnet wird. Wenn wir hier den Beweis für die ausgezeichnete Wettbewerbssituation für die Schweizer Unternehmen antreten, so können wir für einmal auf jegliches Zahlenmaterial und die üblichen statistischen Spielereien verzichten. Wir können uns in diesem Zusammenhang auf die unmissverständlichen und an Deutlichkeit kaum zu überbietenden Feststellungen eines unverdächtigen Zeugen und massgebenden Persönlichkeit aus dem Wirtschaftsleben beschränken. Anlässlich seines Vortrages in Zürich stellte der Geschäftsführer der Handelskammer (…).
VHTL-Zeitung, 6.11.1985.
VHTL-Zeitung > Wirtschaftspolitik. VHTL-Zeitung, 1985-11-06.
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01.09.1971 Rumänien
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Wirtschaft
Bruno Schläppi
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Wirtschaftskrise
Rumänien in Bedrängnis. Bukarest sieht sich nicht nur wachsendem Druck von seiten der Sowjetunion ausgesetzt, welcher in erster Linie die innenpolitische Entwicklung hemmt, sondern wird zurzeit auch mit einer unterschwelligen Wirtschaftskrise konfrontiert. Nur teilweise erfüllter Wirtschaftsplan. Wiewohl die witterungsbedingt schlechten Ernten von 1968 und 1969 sowie die Ueberschwemmungen von 1970 die Hauptursachen für das allgemeine Absinken der landwirtschaftlichen Produktion darstellen, ist die rumänische Führung mit den Leistungen des Agrarsektors trotzdem äusserst unzufrieden. Auf der jüngsten Sitzung des Zentralkomitees wurde festgestellt, dass die Produktivität auf den Kolchosen beängstigend ab gesunken, der Traktorenstand sogar rückläufig sei, die Mechanisierung keine Fortschritte mache, insbesondere die Bewässerung stark stagniere und die Erzeugung von Kunstdünger um nahezu 40 Prozent hinter dem Plansoll zurückgeblieben sei. Nicolae Ceausescu übte harte Kritik, dass es noch immer zu Engpässen in der Versorgung komme und der Wirtschaftsplan, so vor allem bei Konsumgütern und in der Nahrungsmittelindustrie, unerfüllt geblieben sei. Selbst in der vorrangigen Schwerindustrie wurden die Planziele nur teilweise erreicht, und auffallend ist, dass der devisenbringende Maschinenbau am stärksten hinter den Planforderungen nachhinkt. (…). Bruno Schläppi, Wien.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 9, September 1971.
Gewerkschaftliche Rundschau > Rumänien. Wirtschaftskrise. Rundschau, September 1971.
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01.12.1970 Jugoslawien
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Wirtschaft
Bruno Schläppi
Selbstverwaltung
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Wirtschaftskrise
Jugoslawien: Wirtschaftskrise gefährdet politische Einheit. Das Ende Oktober abgehaltene erweiterte Zentralkomitee-Plenum des Bundes Jugoslawischer Kommunisten sowie die von der Regierung Ribicic ausgearbeiteten Massnahmen zur Konjunkturdämpfung haben zur Genüge gezeigt, dass eine kritische Phase in der ökonomischen Entwicklung die jugoslawische KP vor eine gewaltige Zerreissprobe stellt und die Einheit der Föderation bedroht. Wie der Tagungsverlauf weiter offenbart, sind sich die leitenden Funktionäre, vom hohen Nordwesten bis tief hinunter in den Südosten, einig, dass es vordringlich eine Unzahl ökonomischer Engpässe zu überwinden gilt, dass sie sich aber bis zur Stunde nicht auf eine gesamtstaatliche Lösungsformel verständigen konnten und in erster Linie der Vorschlag staatlicher Eingriffe auf den Widerstand derjenigen Kommunistenführer stiessen, welche das Selbstverwaltungsprinzip unter keinen Umständen antasten wollen. Aus diesem Grunde konnte sich der Parteikongress auf kein supranationales Stabilisierungsprojekt festlegen. Die jüngsten politischen Auseinandersetzungen, sowie die Entwicklung gerade der letzten Monate haben denn auch die fundamentale wirtschaftspolitische Struktur des jugoslawischen Staates erschüttert: das Prinzip der Selbstverwaltung in den Betrieben. Ursachen und Wirkungen. (…). Bruno Schläppi, Wien.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 12, Dezember 1970.
Gewerkschaftliche Rundschau > Jugoslawien. Wirtschaftskrise. Rundschau, Dez. 1970.
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01.06.1970 USA
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Wirtschaft
Hans A. Traber
Arbeitsmarkt
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Prognose und Wirklichkeit am Beispiel des amerikanischen Arbeitsmarktes. Wirtschaftsprognosen sind heute so aktuell wie nie zuvor. Die langfristige Planung in Wirtschaft und Politik und der daraus resultierende Drang zur Verwissenschaftlichung der wirtschaftlichen und politischen Entscheide haben den Bedarf an Prognosen ständig verstärkt. Es sind denn auch zahlreiche Prognosemethoden entwickelt worden. Ihre Eignung ist aber umstritten, und selbst über die prinzipielle Frage, ob Wirtschaftsprozesse überhaupt wissenschaftlich prognostizierbar sind, gehen die Auffassungen nach wie vor weit auseinander. Das wichtigste Ergebnis einer Prognose ist indessen nach Professor Böhler, früherem Leiter des Institutes für Wirtschaftsforschung an der ETH und einer der grössten Skeptiker gegenüber Wirtschaftsprognosen, nicht ihr Inhalt, sondern die Tatsache, dass alle Beteiligten veranlasst werden, über die Zukunft nachzudenken: (…). Dr. Hans A. Traber, Bern.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 6, Juni 1970.
Gewerkschaftliche Rundschau > USA. Arbeitsmarktstatistik. Rundschau, Juni 1970.
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