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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
12.11.1987 Schweiz
Solothurner AZ

Arbeiter
Löhne
Volltext
Studie: Geringere Lohnsteigerungen zu erwarten. Am schlechtesten fahren Arbeiter in der Produktion. Eine private Studie prognostiziert, dass sich die Lohnsteigerungen in der Schweiz etwas verlangsamen. Dabei kommen die Arbeitnehmer in der Produktion am schlechtesten weg. Die Studie wurde vom internationalen Beratungsunternehmen Towers, Perrin, Forster & Crosby (TPF&C) erstellt und in Genf veröffentlicht. Nach den Berechnungen des Unternehmens werden die Gehälter von schweizerischen Führungskräften im laufenden Jahr durchschnittlich um 4,6 Prozent steigen. Für das mittlere Kader liegt die Zuwachsrate bei 4,7 Prozent, für technische und Verwaltungsangestellte bei 4,3 Prozent und für Arbeitnehmer im Produktionsbereich bei 3,1 Prozent. Zur Beurteilung der realen Lohnentwicklung muss von diesen Zahlen noch die auf 1,95 Prozent veranschlagte Steigerung der allgemeinen Lebenskosten abgezogen werden. Für 1988 prognostiziert das Unternehmen für die Führungskräfte, das mittlere Kader sowie die technischen und Verwaltungsangestellten durchschnittliche Lohnzuwächse von 4,3 Prozent. Die TPF&C-Untersuchung basiert auf den Daten von 102 internationalen Unternehmen aus 16 europäischen Ländern. Danach weisen im „laufenden Jahr" die Benelux-Länder die durchschnittlich schwächsten Lohnsteigerungen auf. Demgegenüber seien in Portugal die höchsten Zuwachsraten zu verzeichnen: 23 Prozent für Arbeitnehmer im Produktionsbereich, 15,6 Prozent für mittlere Kader, 15,1 Prozent für Führungskräfte und 14,9 Prozent für das Personal in Technik und Verwaltung. (…). SoAZ, 12.11.1987.
SoAZ > Loehne. Studie. SoAZ, 1987-11-12.
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21.12.1923 Schweiz
Gemeinde- und Staatsarbeiter, Der
Personen
Charles-Louis Phillipe
Arbeiter
Erzählung
Volltext
Ein Leben. Novelle von Charles-Louis Philippe. Als Vater Bonnet vierzig Jahre alt war, fragte man ihn wohl noch manchmal: „Warum habt Ihr eigentlich nicht geheiratet, Bonnet?" Er antwortete: „loh habe immer sagen hören, dass man bleiben soll, was man ist, wenn's einem halbwegs gut geht." Dies war der Grund, weshalb er ein für allemal auf das Vergnügen verzichtete, für sich ganz allein eine Frau zu haben. Auch die Kinderfrage hatte ihm zu denken gegeben. Kinder sind zu nichts gut. Er hatte Lomet, den Holzschuhmacher, gekannt, der eine Tochter grossgezogen und dann verheiratet hatte. Als ihn auf seine alten Tage der Rheumatismus packte und er nicht mehr seiner Arbeit nachgehen konnte, wollte er sich doch nicht von seinem Schwiegersohn ernähren lassen. Er war ins Wasser gegangen. Mathieu, der Maurer, der einen Sohn besass, hatte sich aufgehängt. Sein Sohn war Zimmermann in Paris und hatte dort nur sein knappes Auskommen. Kinder kosten viel Geld, weil man sie grossziehen muss. Wenn sie erwachsen sind, haben sie ihrerseits wieder Kinder und können daher den Eltern Ihre Ausgaben nicht zurückerstatten. Entschlossen schlug Bonnet den Weg der Arbeit ein, denn dies ist der einzige, auf dem man mit Sicherheit vorankommt. Beim Arbeiten verliert man nichts; man kommt sogar so weit, dass man zu leben hat. Und dann kam da noch etwas in Betracht. Ein Arbeiter, der zu sparen versteht, braucht weder Krankheit noch Alter zu fürchten; er kann bis zur Todesstunde dem Leben so fest ins Auge sehen, wie die Gutspächter den Spitzbuben, vor denen treue Hunde sie schützen. Bonnet führte dieses. Leben (…). Charles-Louis Philippe.
Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 21.12.1923.
Personen > Philippe Charles-Louis. Ein Leben. Novelle. Gemeindearbeiter, 1923-12-21.
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