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01.09.2015 Wetzikon
Personen
Stadtwerke
VPOD ZH Kanton
Georg Munz
Privatisierung
Stadtwerke
Volltext
Stadtwerke Wetzikon: Nein zur Aktiengesellschaft. Die bürgerliche Mehrheit im Stadtrat von Wetzikon will die Stadtwerke in eine Aktiengesellschaft umwandeln. Mit dem gleichen Vorhaben ist sie in einer Volksabstimmung 2001 klar gescheitert. Trotzdem haben die bürgerlichen Parteien wieder sämtliche Anträge für mehr demokratische Mitsprache bei einer Aktiengesellschaft abgelehnt. Der Volkswille scheint wenig zu zählen, wenn es um bürgerliche Ideologie geht. Die Argumente, die der Stadtrat von Wetzikon für die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ins Spiel bringt, sind weder neu noch originell. Einmal mehr wird mit dem „Markt“ argumentiert, auf dem man sich „mit unternehmerischer Flexibilität“ frei bewegen müsse. Ideologie pur. Zur Erinnerung: Die Städte Paris und Berlin haben die Wasserversorgung wieder in die öffentliche Hand genommen, nachdem die Erfahrungen mit einer Privatisierung desaströs waren. Zwar ist in Wetzikon vorgesehen, dass die Aktien vorerst im Besitz der Stadt bleiben. Aber bereits jetzt macht FdP-Gemeinderat Stefan Lenz klar, dass man sie später verscherbeln will: „Später können die Aktienanteile immer noch verkauft werden.“ (Zitat im Zürcher Oberländer vom 17. April 2015). Auch ohne Aktienverkauf hätte eine Umwandlung zur AG Auswirkungen. (…). Georg Munz.
VPOD ZH Kanton, 1.9.2015.
VPOD ZH Kanton > Stadtwerke Wetzikon. Privatisierung. VPOD ZH Kanton, 1.9.2015.
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