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08.04.2016 Kiental
Vorwärts

Kientaler-Konferenz
Tagung
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100 Jahre Kientaler Konferenz. Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) veranstaltet am 30. April eine internationale Tagung in Erinnerung an die Kientaler Konferenz vor hundert Jahren. An dieser Konferenz wurde damals, im Jahr 1916, scharf mit den SozialistInnen abgerechnet, die der Kriegsführung ihrer Regierungen zustimmten. Seit der Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert wurde immer absehbarer, dass die Spannungen zwischen den imperialistischen Grossmächten auf eine gewaltige kriegerische Eskalation hinauslaufen würden, Bereits 1893 warnte Friedrich Engels, der auch ein ausgezeichneter Kenner des Militärwesens war, in einem Interview mit einer englischen Zeitung, dass „im Vergleich mit dem nächsten Krieg alle vorhergegangenen Kriege ein Kinderspiel waren“, Der Kampf gegen den drohenden Krieg wurde zu einer der wichtigsten und populärsten Forderungen der 1889 gegründeten Zweiten Internationalen, dem Zusammenschluss der sozialistischen Arbeiterparteien aus allen Ländern. Die Lüge der Vaterlandsverteidigung. (…). Die Redaktion.
Vorwärts online, 8.4.2016.
Vorwärts > Kientaler-Konferenz. Tagung. Vorwärts online, 2016-04-08.
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01.04.2016 Kiental
Personen
VPOD-Magazin
Christoph Schlatter
Kientaler-Konferenz
Volltext
Vor 100 Jahren: „2. Zimmerwalder-Konferenz“ in Kiental im Berner Oberland. Zauberberg des Sozialismus. Die erste Konferenz hatte 1915 in Zimmerwald, vor den Toren Berns, stattgefunden. Ein halbes Jahr später, Ende April 1916, trafen sich sozialistische Kriegsgegner erneut, diesmal in Kiental im Oberland. Kriegsgetöse übertönte ihren Appell zum Frieden. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs fiel eine zentrale Säule der sozialistischen Bewegung: Der internationale Zusammenhalt wurde in fast allen Arbeiterparteien in fast allen Ländern den nationalen Interessen geopfert. Überall stimmten die Sozialdemokraten grossmehrheitlich für die jeweiligen Kriegskredite und scheuchten damit ihre Genossen in das grosse Völkermorden, das zu verhindern sie noch kurz zuvor, auf der Basler Friedenskonferenz von I9I2, geschworen hatten. 6 Franken pro Tag (Vollpension). Es war eine Minderheit der Sozialdemokratie, die sich gegen diesen chauvinistischen Kurs stemmte. Und es brauchte - unter den Bedingungen der Zensur und der eingeschränkten Reisemöglichkeiten des Kriegs - einige Zeit, bis sie sich über die Grenzen hinweg fanden. Im September I9I5 trafen sich vor den Toren Berns zur Zimmerwalder Konferenz (s. VPOD-Magazin, September 20I5, Dossier) unter anderen Lenin, Trotzki, Angelica Balabanova, der Deutsche Ledebour, der Franzose Merrheim, der Italiener Morgari. Treibende Kraft war indes Robert Grimm, der als Redaktor der Berner Tagwacht international gut vernetzt und bekannt war. Nur schon die Tatsache, dass sich Exponenten dieser in blutigen Krieg verbissenen Nationen zusammenfanden und miteinander erörterten, (…). Christoph Schlatter.
VPOD-Magazin, April 2016.
Personen > Schlatter Christoph. Kientaler-Konferenz. VPOD-Magazin, 2016-04-01.
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14.03.2016 Kiental
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Kientaler-Konferenz
Volltext
Gegen den Krieg, aber wie? 100 Jahre Kiental, 100 Jahre innerlinker Bruch. Nach Zimmerwald im Jahr 1915 trafen sich Vertreter/innen der sozialistischen Opposition ein gutes halbes Jahr später, in der letzten Aprilwoche 1916, zu einer Nachfolgekonferenz in Kiental. Erneut ging es gegen den Krieg und für eine Wiedergeburt des Klassenkampfs. 100 Jahre später gibt es einige Gedenkveranstaltungen. In Bern ist am 22.4.2016 ein Podium „Friedenspolitik der Frauen" anberaumt. Am Folgetag wird im Kientaler „Bären", in dem Grimm, Lenin und ihre Gefährt/innen vor 100 Jahren logierten und diskutierten, an einer Tagung über „Mut für den Frieden" diskutiert. Am Sonntag 24.4. findet im gleichen „Bären" die Vernissage zur Ausstellung "100 Jahre Kientaler Friedenskonferenz: Grimm und Lenin in Kiental" statt. Weiteres ist geplant. - Doch worum ging es seinerzeit in Zimmerwald und Kiental? Der Feind ist nicht der Arbeiter jenseits der Grenze. Kurz gesagt um den Versuch, die sozialistischen Parteien, die 1914 den Ausbruch des Krieges nicht bekämpft hatten, wieder auf Antikriegs- und Klassenkampfkurs zu bringen. Der Feind sei nicht der Arbeiter jenseits der Grenze sondern der Boss in der Nähe. Eine sehr gewichtige Rolle bei dieser Organisation der SP-Opposition spielt Robert Grimm, der spätere Präsident des Oltener Aktionskomitees im Generalstreik. Er trommelt mehr als 40 Vertreter diverser linker SP-Flügel zu einer Geheimkonferenz zusammen. Sie findet im September 1915 in Zimmerwald statt, einem Bauerndorf südlich von Bern. (…). Ewald Ackermann.
SGB, 14.3.2016.
Personen > Ackermann Ewald. Kientaler-Konferenz. SGB, 2016-03-14.
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