Gewerkschaftschronik
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23.08.2019 Zürich
Partei der Arbeit
Personen
Vorwärts
Marius Käch
Hitzewelle
Nationalratswahlen
Volltext
Todesursache: Hitzeschlag. Jeden Morgen um 6:50 Uhr stehe ich vor der Baracke und warte auf den Arbeitsbeginn um 7 Uhr. Für viele Menschen bedeutet der Sommer Strand, Badi, Ferien. Doch, wenn man auf dem Bau arbeitet, bedeutet sonniges Wetter Arbeitstage von mindestens neun Stunden, Stress und erdrückende Hitze. Arbeiten bei Temperaturen über 30°C kann man am besten als warm bis heiss bezeichnen. Wirklich unangenehm wird es, wenn es gegen die 35°C-Marke geht. Man muss viel trinken und schauen, dass man keinen Sonnenbrand bekommt. Die Hitze ist unerträglich und es wird gefährlich für die Gesundheit. So war kürzlich in der Zeitung Work der Gewerkschaft zu lesen, dass Ende Juli ein Gartenbauer während der Arbeit zusammengebrochen ist, ins Spital eingeliefert wurde, doch jede Hilfe kam zu spät! Todesursache: Hitzeschlag. Im Landesmantelvertrag (LMV) des Bauhauptgewerbes regelt, dass die Arbeit bei gesundheitsgefährdenden Wetterbedingungen eingestellt werden soll. Dass Hitzewellen eine reale Gefahr sind, beweist der tragische Tod des Garbenbaukollegen. Die Partei der Arbeit wie auch die Gewerkschaft Unia fordern die Schliessurig der Baustellen bei Temperaturen von über 35°C. Denn Gesundheit geht vor Profit. Aber das entspricht nicht den herrschenden Umständen. Ab 35°C bekommen wir auf der Baustelle lediglich gratis Wasser. (…).
Marius Käch, Nationalratskandidat der PdA Zürich.
Vorwärts, 23.8.2019.
Personen > Kaech Marius. PdA. Nationalratswahlen. Vorwaerts, 2019-08-23.
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