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Anzahl gefundene Artikel: 105

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07.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Volltext
Coronakrise: Vorschnelle Entlassungen verschärfen das Problem. Die Coronakrise schlägt bereits auf den Arbeitsmarkt durch, wie die aktuellen Zahlen des SECO zeigen. Ein Zunahme von 17‘802 arbeitslosen Personen bis Ende März, trotz dem massiv ausgebauten Instrument der Kurzarbeit. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ruft die Arbeitgeber auf, auf vorschnelle Entlassungen zu verzichten, um die Krise nicht unnötig zu verschärfen. Die neusten SECO-Zahlen zur Lage auf dem Arbeitsmarkt zeigen deutlich, wie die Coronakrise bereits auf den Arbeitsmarkt durchschlägt. Die Arbeitslosenquote ist im März um 0.4 Prozentpunkte auf 2.9 Prozent gestiegen. Allein in den Branchen Gastgewerbe, Handel, Baugewerbe und den weiteren Dienstleistungen haben sich über 10‘000 zusätzliche Arbeitslose bei den RAV gemeldet. „Mit vorschnellen Entlassungen wird die wirtschaftliche Krise unnötig verstärkt“, sagt Gabriel Fischer, Leiter Wirtschaftspolitik bei Travail.Suisse. Es gilt jetzt das stark ausgebaute Instrument der Kurzarbeit zu nutzen, um die Arbeitsplätze zu erhalten. Das geschieht aktuell auch in grossem Stil. So ist rund jeder vierte Arbeitnehmenden in der Schweiz zurzeit in Kurzarbeit – dies entspricht rund 1.3 Millionen Erwerbstätigen wie diese Woche bekannt wurde. Das ist ein historischer Höchststand. Selbst in der Hochphase der Finanzkrise im Frühjahr 2009 waren lediglich gut 90‘000 Personen in Kurzarbeit gemeldet. (…).
Travail.Suisse, 7.8.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Abbruch. Travail.Suisse, 2020-04-07.
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07.04.2020 China
Bejing Rundschau

Coronavirus
Globalisierung
Volltext
Quo vadis, Welt? – Eine Pandemie wirft wichtige Fragen auf. Eine Pandemie, die eine ganze Ära definieren wird. Was ist denn nun mit der Globalisierung? Da sich ein Grossteil der Welt teilweise oder vollständig unter Quarantäne befindet, wird die COVID-19-Pandemie ein Ereignis sein, das eine ganze Ära definiert – ähnlich wie die globale Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. Eine der grossen Fragen betrifft die Folgen für das seit den 1990er Jahren entstandene, vernetzte globale Wirtschaftssystem. Die Globalisierung hat den Lebensstandard vieler Menschen weltweit verbessert und insbesondere in China hunderte Millionen von Menschen aus der Armut befreit. Doch in den letzten Jahren gab es in vielen westlichen Ländern eine populistische Gegenreaktion, vor allem bei den Arbeitern in den ehemaligen industriellen Kernländern, von denen viele arbeitslos wurden oder zumindest seit vielen Jahren keine echten Lohnerhöhungen mehr erhalten haben. Andere wiederum haben einfach das Gefühl, nicht von der Globalisierung profitiert zu haben. Schon vor dem Ausbruch der Pandemie hatte sich der weltweite Handel deutlich verlangsamt. In den 30 Jahren vor der Finanzkrise (2008) war er durchweg doppelt so schnell gewachsen wie das globale BIP, aber seit 2012 konnte er mit der früheren Entwicklung kaum noch Schritt halten. Führende Persönlichkeiten wie der französische Präsident Emmanuel Macron haben eingeräumt, dass die Globalisierung vor einer grossen Krise stehe. (…).
Bejing Rundschau, 7.4.2020.
Bejing Rundschau > Coronavirus. Globalisierung. Bejing Rundschau, 2020-04-07.
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07.04.2020 Schweiz
SGB

Arbeitslosigkeit
Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Erschreckender Anstieg der Arbeitslosigkeit: inakzeptable Corona-Entlassungen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im März so stark gestiegen wie noch nie, seit die Zahlen national erhoben und ausgewiesen werden. Gemäss den Meldungen im Jobroom des Bundes (arbeit.swiss) dürfte sich diese erschreckende Entwicklung im April fortgesetzt haben. Allein seit Ende März, also binnen einer Woche, sind dort weitere 8‘000 Arbeitslose dazugekommen. Die Firmen entlassen in grosser Zahl Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, obwohl der Bundesrat auf Bitte der Sozialpartner die Kurzarbeit auf mittlerweile fast alle Branchen und Arbeitsverhältnisse ausgedehnt sowie weitere Massnahmen zum Schutz der Löhne und Arbeitsplätze eingeführt hat. Die Arbeitslosenzahlen zeigen, dass selbst Firmen in zahlreichen Branchen, die nach wie vor arbeiten dürfen, viele Leute entlassen haben. So beispielsweise Teile der Industrie, der Verkehrsbranche und des Finanzsektors. Dieses Verhalten der Firmen ist nicht akzeptabel. Der SGB erwartet klar, dass Arbeitgeber mit wirtschaftlichen Problemen nun Kurzarbeit einführen oder vom neuen Corona-Elternurlaub gebrauch machen und jetzt die Corona-Entlassungen stoppen. (…).
SGB, Medienmitteilung, 7.4.2020.
SGB > Coronavirus. Kurzarbeit. SGB, 2020-04-07.
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07.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Díaz-Canel dringt auf kooperatives und verantwortungsbewusstes Handeln. Der Präsident der Republik betonte, dass wir im Land darum kämpfen, das Leben der Menschen zu retten und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern. Angesichts des komplexen Szenarios, das Covid-19 dem Land auferlegt hat, bestätigte der Präsident der Republik, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, am Montagnachmittag die Notwendigkeit, mit Kooperation, Disziplin und Verantwortung sowohl vonseiten der Bevölkerung als auch aller Institutionen vorzugehen, die an der Bekämpfung der Pandemie arbeiten. Bei dem Treffen, das er täglich zusammen mit Premierminister Manuel Marrero Cruz leitet und bei dem die Situation Kubas hinsichtlich des neuen Coronavirus eingehend analysiert wird, bestand das Staatsoberhaupt darauf, dass es „Ehrlichkeit seitens der Bevölkerung“ geben müsse, wenn die Befragung erfolgt, damit die Menschen tatsächlich die Symptome nennen, die sie haben, und auch die Situation nicht verschweigen, die eine andere Person im Haus haben könnte. Es gelte, die Information nicht zu verbergen. „Wir sind unglückliche Fälle aufgetreten“, betonte der kubanische Präsident, „ wo einige Patienten in schwere oder kritische Phasen der Krankheit eingetreten oder sogar verstorben sind, die die Informationen nicht rechtzeitig zur Verfügung stellten, und die Krankheit daher bereits im fortgeschrittenen Moment entdeckt wurde, in dem Behandlungen und Verfahren weniger effektiv sind. ... Wir kämpfen darum, das Leben der Menschen zu retten und die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern“, betonte er. (…).
Granma, 7.4.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-04-07.
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07.04.2020 Schweiz
Personen
SGB
VPOD Schweiz
Reto Wyss
Coronavirus
Pflegepersonal
Volltext
Coronakrise: Das Arbeitsgesetz muss auch in den Spitälern weiter gelten. Gemeinsame Medienmitteilung der folgenden Organisationen und Verbände: Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB), Verband des Personals öffentlicher Dienste (VPOD), Verband Schweizerischer Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte (vsao), Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner (SBK), Travail.Suisse und der Gewerkschaft Syna. In COVID-19-Spitalabteilungen sind die Vorschriften zu den Arbeits- und Ruhezeiten ausser Kraft gesetzt. Eine breite Koalition aus Verbänden der Arbeitnehmenden verlangt nun vom Bundesrat, auf seinen Entscheid zurückzukommen. Und macht einen Gegenvorschlag. Per 21. März hat der Bundesrat in COVID-19-Spitalabteilungen die Arbeits- und Ruhezeitvorschriften des Arbeitsgesetzes sistiert. Dieser Beschluss ist ohne vorgängige Information, geschweige denn Konsultation der Arbeitnehmenden im Gesundheitswesen gefällt worden. Die pauschale Ausserkraftsetzung von Arbeits- und Ruhezeitvorschriften ist für die unterzeichnenden Verbände nicht hinnehmbar. Gerade in Situationen ausserordentlicher Belastung bedarf es eines konsequenten Schutzes für das Gesundheitspersonal, denn mit dessen Wohlbefinden steht und fällt auch die erfolgreiche Bewältigung der aktuellen Krise. Die gesetzlich festgelegten Arbeits- und Ruhezeitvorschriften werden bereits seit Langem nur ungenügend eingehalten, weshalb eine Legitimierung dieser Praxis durch den Bundesrat gerade in der jetzigen Situation das völlig falsche Signal ist. Denn während sich viele Arbeitgeber weiterhin an das . (…).. Reto Wyss.
SGB, 7.4.2020.
Personen > Wyss Reto. Coronavirus. Pflegepersonal. SGB, 2020-04-07.
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07.04.2020 Kuba
Nicaragua
USA
Venezuela
Granma

Boykott
Coronavirus
Volltext
Sao Paulo Forum ruft zum Aktionstag gegen Blockade Kubas, Venezuelas und Nicaraguas auf. Die Aktionstage des Sao Paulo Forums schliessen sich anderen internationalen Aktionen an, die die sofortige Aufhebung der einseitigen Zwangsmassnahmen der USA gegen einige Staaten fordern, die diesen Ländern den Kauf von Medikamenten, Nahrungsmitteln und andere Materialien zur Prävention und Bekämpfung von COVID-19 unmöglich machen, ihn einschränken oder verteuern. Ab Montag dem 6. April hat das Sao Paulo Forum, ein Zusammenschluss von progressiven lateinamerikanischen und karibischen Parteien und Bewegungen, zwei Wochen lang zu Aktionstagen gegen die Blockaden und internationalen wirtschaftlichen Sanktionen aufgerufen, die die Regierung der Vereinigten Staaten gegen Kuba, Venezuela, und Nicaragua verhängt hat, um angesichts der Pandemie von COVID-19 deren Aufhebung zu fordern. Das Hauptziel der Kampagne besteht darin, die grösste Zahl von möglichen Unterschriften zur Unterstützung des online Dokuments „Petition gegen die illegale Blockade und für die Solidarität zwischen den Völkern“ zu erhalten, die in der Plattform www.change.org veröffentlicht ist und ausserdem Informationen über die humanitären und wirtschaftlichen Folgen der US-Sanktionen zu verbreiten. (…).
Granma, 7.4.2020.
Granma > Coronavirus. ALBA. Boykott. Granma, 2020-04-07.
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07.04.2020 Schweiz
SRG
SSM Schweizer Syndikat Medienschaffender

Coronavirus
Kurzarbeit
Volltext
Gleichbehandlung aller Mitarbeitenden und Antrag auf Kurzarbeit. Die SRG geht auf zwei wichtige Vorschläge des SSM ein. Die SRG geht auf zwei wichtige Voschläge des SSM während der Corona-Pandemie ein: Einerseits beantragt die SRG nun für gewisse Bereiche Kurzarbeit, andererseits hat sich die SRG entschieden, externes und Leihpersonal sowie StundenlöhnerInnen gleich zu behandeln wie das interne Personal im Monatslohn. Die SRG übernimmt damit Verantwortung gegenüber diesen von der Corona-Pandemie besonders stark betroffenen Mitarbeiterkategorien und sendet hinsichtlich externen Personals ein wichtiges Signal in die von erneuten Werbeeinbrüchen stark gebeutelte Medienbranche aus. Damit die SRG ihren Auftrag wahrnehmen kann, sind auch viele externe Mitarbeitende, Leihpersonal, Freischaffende oder StundenlöhnerInnen für die SRG tätig. Sie alle sind nun besonders stark in ihrer Existenz bedroht, da viele Aufträge wegbrechen, sie aber nur eingeschränkt Kompensation für Lohnausfälle beantragen können. Am stärksten ist das externe und das Leihpersonal betroffen, welche wegen des Lockdowns ihre Aufträge vollumfänglich verlieren. Freischaffende mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen tragen wesentlich zur Medienvielfalt bei. (…).
SSM, 7.4.2020.
SSM > Coronavirus. Kurzarbeit. SSM, 2020-04-07.
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06.04.2020 Italien
Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Seit ihrer Ankunft in Italien haben die kubanischen Ärzte bereits 400 Behandlungen verschiedener Art durchgeführt. Einer von drei von Kubanern behandelten Kranken in der Lombardei als geheilt entlassen. Die Mitglieder der medizinischen Brigade Kubas in der Region der Lombardei setzen alles daran, Leben zu retten. In ihren ersten zehn Arbeitstagen gelang es ihnen, dass der dritte Teil der 36 von ihnen im Feldlazarett an COVID-19 behandelten Patienten als geheilt entlassen werden konnte. Der Leiter der Gruppe, Dr. Carlos Pérez Díaz sagte in einer Schaltung zur Fernsehsendung Mesa Redonda, dass man allein am ersten Tag der Arbeit dort 16 Fälle aus der Intensivstation des Krankenhauses der Stadt Crema bekommen habe, das ganz in der Nähe des Ortes liegt, an dem das Feldlazarett errichtet wurde, in dem die kubanischen Ärzte ihren Dienst versehen. Bis zum 3. April habe man in gemeinsamer Anstrengung mit den italienischen Kollegen 428 Behandlungen verschiedener Art durchgeführt. Pérez Díaz hob die Einsatzbereitschaft der Gruppe bei dieser gefährlichen Mission hervor, gab Einzelheiten der Arbeit in Schichten bekannt und beruhigte das kubanische Volk, indem er die strengen Sicherheitsmaßnahmen betonte, die getroffen werden, um die Gesundheit der Brigademitglieder zu schützen, damit „alle wohl behalten nach Hause zurückkehren“.
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. Italien. Granma, 2020-04-06.
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06.04.2020 Kuba
USA
Granma

Coronavirus
Volltext
Folgende sechs Massnahmen könnten die USA angesichts Covid-19 zum Wohle der Menschheit ergreifen. Die Vereinigten Staaten sollten unter den gegenwärtigen Umständen einige Aktionen guten Willens und des tiefen humanitären Engagements für die internationale Gemeinschaft vornehmen. Die Vereinigten Staaten sollten anstatt ihrer Versuche, die Pandemie zu politisieren und einen wenig kooperativen und ausgesprochen unilateralen Ansatz beizubehalten, unter den gegenwärtigen Umständen einige Aktionen guten Willens und des tiefen humanitären Engagements für die internationale Gemeinschaft vornehmen. Mindestens sechs Aktionen würden heute ihre Verpflichtung gegenüber der Charta der Vereinten Nationen, dem Völkerrecht, den Menschenrechten und den Völkern der Welt demonstrieren. 1. Alle einseitigen Sanktionen gegen Kuba, Venezuela, Iran, Syrien und andere Staaten vollständig, bedingungslos und endgültig beseitigen. Heutzutage kommen diese Massnahmen doppelt einem Genozid gleich, da sie den Kauf von Medikamenten, Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern, die zur Vorbeugung und Bekämpfung der Krankheit erforderlich sind, durch diese Länder verhindern, einschränken oder verteuern. Es zeigt sich erneut, dass die Sanktionen der USA nicht gegen Regierungen, sondern gegen Völker gerichtet sind. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. USA. Granma, 2020-04-06.
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06.04.2020 China
Kuba
Granma

Coronavirus
Spenden
Volltext
Spende der Regierung der Volksrepublik China an Kuba eingetroffen. „Unsere Regierung und unser Volk sind dafür dankbar. Es ist dies ein Beweis der tiefen Freundschaft, die uns verbindet. In Zeiten der Pandemie retten die Solidarität und die Zusammenarbeit Leben“, schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla auf seinem Twitter Konto. Der kubanische Aussenminister Bruno Rodríguez Parrilla bestätigte auf seinem offiziellen Konto des sozialen Netzes Twitter, dass eine von der Regierung der Volksrepublik China versandte Spende zur Bekämpfung von COVID-19 eingetroffen sei. „Unsere Regierung und unser Volk sind dafür dankbar. Es ist dies ein Beweis der tiefen Freundschaft, die uns verbindet. In Zeiten der Pandemie retten die Solidarität und die Zusammenarbeit Leben“, schrieb der kubanische Aussenminister. Zuvor hatte Bruno Rodríguez im Namen Kubas seine Solidarität mit Volk und Regierung Chinas bekräftigt und die vorbildlichen Anstrengungen anerkannt, die sie zur Bekämpfung des Coronavirus unternehmen. „Dank der bilateralen biotechnologischen Zusammenarbeit gehört das kubanische antivirale rekombinante Interferon alfa 2 b zu den Medikamenten, die zur Bekämpfung der Epidemie benutzt werden“, betonte er. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. China. Granma, 22020-04-06.
Ganzer Text
06.04.2020 Kuba
USA
Granma

Coronavirus
Kapitalismus
Medikamente
Volltext
Der Kapitalismus ist das Problem. Wer glaubt, dass alle anderen Systeme schlechter seien, der schaue auf die blockierte und verleumdete Insel, auf der niemand verhungert, jedem die medizinische Sicherheit garantiert ist und wo der Mensch das Zentrum des Systems ist. Der Kapitalismus ist das Problem. Churchill sagte, der Kapitalismus (er tarnte ihn mit dem Wort Demokratie) sei die schlechteste Regierungsform, mit Ausnahme aller anderen. Etwas, das Eisenhower gerne wiederholte, der als Soldat nicht gerade für tiefgründige Ideen bekannt war. Der scharfsinnige Satz könnte als witzig gelten, wenn er wahr wäre, ist er aber nicht. Heute ist das schlechteste System der Kapitalismus, hinsichtlich aller anderen, der Menschheit und sogar des Planeten. Die Pandemie hat diese Realität für alle nur sichtbarer gemacht. Der Kapitalismus ist nicht in der Lage, sich für die Menschheit zu übertreffen, er tut dies nur für das Kapital. Während in den USA Menschen auf der Strasse sterben, betrügen sich die Gouverneure gegenseitig, um sicherzustellen, dass Hersteller von medizinischem Zubehör ihnen dieses zum Nachteil anderer verkaufen. Laut Andrew Cuomo, Gouverneur von New York, rufen Unternehmen für Beatmungsgeräte bei Regierungsbüros an, um mitzuteilen, dass deren Bestellung von der eines anderen Staates abgelöst wurde, der gerade sein Kaufangebot verbessert habe. So versuchen die Unternehmen, auf Kosten von Menschenleben, inmitten der Tragödie ihre Gewinne zu steigern. (…).
Granma, 6.4.2020.
Granma > Coronavirus. Medikamente. Granma, 2020-04-06.
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05.04.2020 Schweiz
Unia Schweiz

Coronavirus
Pflegepersonal
Volltext
Alters- und Pflegeheime in der Corona-Krise. Schutz der Bewohner/innen kann nur durch Schutz der Pflegenden sichergestellt werden. Alters- und Pflegeheime stehen an vorderster Front bei der Bekämpfung des Corona-Virus. Ihre Bewohner/innen sind besonders gefährdet und können nur durch einen konsequenten Schutz des Pflegepersonals geschützt werden. Schutzmaterialien fehlen jedoch an allen Ecken und Enden, Personalengpässe gefährden die Qualität der Pflege und eine Überbelastung der Pflegenden ist unter diesen Umständen nur eine Frage der Zeit. Es braucht deshalb sofort mehr Schutzmaterial für Alters- und Pflegeheime und genügend Personalreserven. Zudem muss die Aufweichung des Arbeitnehmenden-schutzes bezüglich Arbeits- und Ruhezeiten sowie für Angestellte, die zur Risikogruppe gehören, sofort gestoppt werden! Keine Gruppe ist stärker bedroht vom Coronavirus als Pflegebedürftige und Bewohner/innen von Alters- und Pflegeheimen. In der Schweiz sind das rund 100’000 Betagte, die in 1’566 Heimen gepflegt und betreut werden. Die Sterblichkeit in dieser Höchstrisikogruppe beträgt fast 20 Prozent. Alters- und Pflegeheime nehmen somit bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie eine Schlüsselrolle ein. Bewohner/innen und damit auch die Pflegenden müssen deshalb besonders geschützt werden. Schutzmaterial ein rares Gut. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 5.4.2020.
Unia Schweiz > Coronavirus. Pflegepersonal. Unia Schweiz, 2020-04-05.
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03.04.2020 Schweiz
SBB-Cargo
SEV Schweiz

Coronavirus
Gesundheitsschutz
SBB-Cargo
Volltext
WEKO genehmigt Beteiligung an SBB Cargo. SBB-Cargo muss Personal einstellen. Für die Gewerkschaft des Verkehrspersonals SEV muss die Zustimmung der Wettbewerbskommission zum Zusammenschluss der vier Strassentransporteure bei SBB Cargo zu einem Fortschritt führen. „Wir erwarten vom neuen Minderheitsaktionär, dass er SBB Cargo zusätzliche Transportaufträge bringt und sich im Verwaltungsrat für eine Wachstumsstrategie einsetzt“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn. „Wir erwarten zudem, dass SBB Cargo die Arbeitsplätze erhalten oder sogar ausbauen wird. Die Coronavirus-Krise darf nicht als Vorwand für den Abbau von Arbeitsplätzen benutzt werden“. „Wir hoffen insbesondere, dass der neue Minderheitsaktionär dazu beiträgt, dass das phantasielose Streichen von Zustellpunkten und Schrumpfen des Einzelwagenladungsverkehrs, wie bisher praktiziert, endlich aufhören“, präzisiert Philipp Hadorn. „Denn wenn das Unternehmen laufend Zustellpunkte mit der dazugehörenden Infrastruktur abbaut und weitere Kunden vergrault, bringt es sich um die nötigen Voraussetzungen, um am prognostizierten Wachstum des Schienengüterverkehrs in den nächsten Jahren angemessen teilhaben zu können.“Gute Sozialpartnerschaft ist notwendig. „«So erwarten wir uns vom neuen Minderheitsaktionär einen Beitrag zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze“, führt Philipp Hadorn weiter aus. (…).
SEV, Medienmitteilung, 3.4.2020.
SEV > SBB-Cargo. Gesundheitsschutz. SEV, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 BS Kanton
VPOD Region Basel

Coronavirus
Selbständigerwerbende
Volltext
Notsituation von Selbständigen und Freischaffenden - Kanton Basel-Stadt liefert sinnvolle Lösung. Syndicom fordert gemeinsam mit acht weiteren Organisationen den Bundesrat auf, endlich einheitliche Lösungen zu präsentieren, welche der ausserordentlichen Situation Rechnung tragen. Unmittelbar und unbürokratisch. So sollte die Hilfe ausgestaltet sein, die der Bundesrat am 20. März infolge der Coronavirus-Krise für die Selbständigen angekündigt hat. Die Situation heute: Tausende Anträge stapeln sich bei den Ausgleichskassen, ein Grossteil der Selbständigen fällt durch die Maschen und bei denjenigen, die tatsächlich eine Entschädigung erhalten, reicht diese nicht aus. Es braucht einheitliche und klare Unterstützungsmassnahmen über die Kantonsgrenzen hinweg. Und zwar für alle Selbständigen und Freischaffenden. Basel-Stadt hat ein System aufgebaut, das diese Probleme lösen kann. Unbürokratisch, mit einer Verordnung, die auf einer Seite Platz hat, mit einem Anmeldeformular, das in 30 Minuten ausgefüllt werden kann, verspricht der Kanton eine Unterstützung, die auch tatsächlich zum Überleben reicht. Anders als bei den meisten anderen Stellen, garantiert Basel-Stadt einen Mindestsatz von 98 Franken pro Tag und beschränkt die Taggelder nicht auf abgesagte Veranstaltungen. So erhalten Selbständige mit einem 100 Prozent Ausfall zumindest knapp 3000 Franken pro Monat. Das reicht als eine Art Existenzminimum, um Lebensunterhalt und die wichtigsten laufenden Ausgaben zu decken. Um berufliche Existenzen zu sichern braucht es lückenlose Massnahmen. (…). Syndicom, 3.4.2020.
Syndicom > Coronavirus. Selbstaendige. BS Kanton. Syndicom, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Schweiz
Taxibranche
Unia Schweiz

Coronavirus
Taxibranche
Volltext
Nach Bundesrats-Ankündigung zu Hilfe für Einzelunternehmen. Taxibranche einstellen, Taxifahrer/innen unterstützen. Die vom Bundesrat letzten Mittwoch angekündigte Unterstützung für Einzelunternehmen (Selbständige) und Haushaltsangestellte ist nötig und überfällig. Es braucht jetzt eine rasche Umsetzung. Unverständlich ist, dass der Bundesrat der Forderung der Taxiverbände und der Gewerkschaft Unia nicht nachkommt, die Taxibranche per Verordnung einzustellen. Der Schutz vor einer Covid-19-Ansteckung kann im Taxi nicht garantiert werden. Zudem sind Taxifahrer/innen wirtschaftlich existentiell bedroht. Die Unia hat diese Woche zusammen mit Verbänden der Taxichauffeur/innen aus sechs Schweizer Städten (zusammengeschlossen in der Schweizer Taxiunion) beim Bundesrat interveniert. Seit der Erklärung der ausserordentlichen Lage am 16. März haben die Taxifahrten um mindestens 90 Prozent abgenommen. Die Taxifahrer/innen, die noch unterwegs sind, können unmöglich kostendeckend arbeiten. So sind rund 10'000 Chauffeur/innen akut in ihrer Existenz gefährdet, da oft keinerlei Reserven vorhanden sind. Für sie braucht es dringend Unterstützungsmassnahmen, sonst droht einer ganzen Branche der Ruin. Schutzmassnahmen können im Taxi nicht eingehalten werden. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 3.4.2020.
http://www.textverzeichnisse.ch/Portals/7/Unia%20Schweiz/Coronavirus.%20Taxibranche.%20Unia%20Scweiz,%202020-04-03.pdf
03.04.2020 Schweiz
SGB

Coronavirus
Gesundheitsschutz
Volltext
Die Zeit drängt: Noch immer keine Lösung für besonders gefährdete Arbeitnehmende. Die Situation für durch den Coronavirus besonders gefährdete Arbeitnehmende ist unhaltbar – sie können je nach Umständen zur Arbeit gezwungen werden. Dies obwohl der Bundesrat gerade für solche Risiko-Personen sonst die absolute Selbstisolation verordnet: Menschen, die laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) weder einkaufen noch ihre Enkelkinder, Familie oder Freunde sehen dürfen, müssen nun plötzlich wieder arbeiten gehen. Der Bundesrat untergräbt mit seiner widersprüchlichen Revision vom 20. März seine gesamte Strategie zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Wie kann es sein, dass einerseits 15jährige, die in einem Park mit mehr als vier Personen Fussball spielen, mit einer Geldstrafe belegt werden, mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und damit den Schutz der besonders gefährdeten Menschen zu garantieren – während andererseits der Bundesrat gleichzeitig Regeln erlässt, dass 60jährige, die z. B. an Krebs erkrankt oder von einer Herz-Kreislauf-Erkrankung betroffen sind ohne jegliche Kontrolle der Arbeitsbedingungen zur Arbeit gezwungen werden können? (…).
SGB, Medienmitteilung, 3.4.2020.
SGB > Coronavirus. Gesundheitsschutz. SGB, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Kinderbetreuung
Volltext
Bundesrat schweigt zur Kinderbetreuung. und den verletzlichen Arbeitnehmenden. Der Bundesrat schweigt zum Handlungsbedarf bei der Kinderbetreuung und bei den besonders gefährdeten Arbeitnehmenden. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, ist enttäuscht und erwartet endlich Schritte für mehr Schutz bei Familien und verletzlichen Arbeitnehmenden. Die Corona-Krise führt dazu, dass Schulen und Kindertagesstätten für die meisten Kinder faktisch geschlossen sind, auch wenn für einzelne Kinder ein minimales Betreuungsangebot aufrechterhalten wird. Die Eltern finanzieren gleichzeitig die Kindertagesstätten weiter. Der Bundesrat sieht weiterhin keinen Handlungsbedarf zur finanziellen Entlastung und zum Schutz der Familien. Erwerbstätige Familien finanzieren weiterhin die Leistungen der Kindertagesstätten ohne Gegenleistung weiter und müssen weiterhin versuchen, Kinderbetreuung und Unterrichtstätigkeit mit dem Beruf zu vereinbaren. Für erwerbstätige Familien mit einem Arbeitspensum über 100% eine äusserst schwierige und gesundheitsschädigende Aufgabe. Travail.Suisse fordert deshalb, dass der Bund die Gebühren für die nicht geleistete familienexterne Betreuung übernimmt. Travail.Suisse fordert zudem reduzierte Arbeitspensen für erwerbstätige Familien, damit Kinderbetreuung, Unterrichtstätigkeit und Beruf vereinbart werden können (vgl. Travail.Suisse-Medienmitteilung vom 2. April 2020 „Mehr Luft für erwerbstätige Familien in der Corona-Krise“). (…).
Travail.Suisse, 3.4.2020.
Travail.Suisse > coronavirus.. Kinderbetreuung. Travail.Suisse, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Kooperation, Frieden und Stabilität in der Welt: Aufruf von 230 politischen Parteien angesichts der Pandemie. Die Kommunistische Partei Kubas schloss sich dem internationalen Aufruf zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit an, die weltweit über 50‘000 Menschen dahingerafft hat. Die Kommunistische Partei Kubas schloss sich dem internationalen Aufruf zur Zusammenarbeit im Kampf gegen die Krankheit an, die weltweit über 50‘000 Menschen dahingerafft hat. Der Text, der von 230 politischen Parteien aus über hundert Ländern paraphiert wurde, erkennt an, dass COVID-19 uns vor die dringlichste und schlimmste Herausforderung für die menschliche Gesundheit und die friedliche Entwicklung in der Welt stellt. Die Unterzeichner, die dem Gemeinwohl, der nationalen Entwicklung, dem Frieden und der Stabilität in der Welt verpflichtet sind, bestehen angesichts dieser nie da gewesenen Situation auf der Notwendigkeit, durchschlagende Massnahmen zu ergreifen, bei denen Leben und Gesundheit der höchste Rang eingeräumt wird, um entschlossen der Ausbreitung der Epidemie entgegenzutreten. In dem Bewusstsein, dass das Virus keine Grenzen kennt, gehen die Unterzeichner davon aus, dass kein Land in der Lage ist, die Krankheit allein zu bekämpfen; deswegen rufen sie dazu auf, die Ressourcen und Kräfte weltweit durch internationale Zusammenarbeit, integrierte politische Massnahmen und koordinierte Aktionen zusammenzufügen. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
AEO arbeitet bei Bekämpfung des neuen Coronavirus mit Kuba zusammen. Die Technische Hilfe der IAEO erfolgt über die zwischen dieser Organisation des Systems der Vereinten Nationen und Kuba bestehenden Wissenschaftlichen Kooperationsprogramme. Die Internationale Atomenergie-Organisation( IAEO) wird Kuba bei der Bekämpfung von COVID-19 durch die Spenden von Diagnose Kits, Ausrüstung und Schulung von Fachpersonal unterstützen. Wie Granma über Quellen der Agentur für Nuklearenergie und Fortschrittliche Technologie (Aenta) des Ministeriums für Wissenschaft, Technologie und Umwelt erfuhr, gehören zu der Spende auch die sogenannte Reverse-Transkriptase-Polymerase-Kettenreaktion (RT-PCR), dank der man mit grosser Präzision die Präsenz des Virus feststellen und identifizieren kann, das die ansteckende Krankheit im Menschen sowie in Tieren, die als Wirt dienen können, verursacht. Der Technische Hilfe der IAEO erfolgt über die zwischen dieser Organisation des Systems der Vereinten Nationen und Kuba bestehenden Wissenschaftlichen Kooperationsprogramme, die auf die friedliche Anwendung der Nukleartechnologie in verschiedenen Bereichen ausgerichtet sind, wozu auch die Gesundheit von Mensch und Tier gehören.
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. IAEO. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Ecuador
Kuba
Granma

Coronavirus
Neoliberalismus
Volltext
Neoliberalismus: und was nun? In Lateinamerika gibt es Länder, in denen die neoliberalen Massnahmen das erste Ziel einiger Regierender gewesen ist. Der Neoliberalismus war schon lange gescheitert, bevor COVID-19 auftrat. Äusserst schmerzhaft ist jedoch, dass es erst zig tausend Tote aufgrund einer Pandemie geben musste, ohne dass die Regierungen, die für dieses gescheiterte Modell optierten, die geeigneten Massnahmen ergriffen hätten, um zumindest die Ansteckung zu kontrollieren. Damit wäre der Verlust von Menschenleben geringer ausgefallen und es wäre nicht zu so dramatischen Szenen gekommen, wie denen in Guayaquil, Ecuador. In Lateinamerika gibt es Länder, in denen die neoliberalen Massnahmen das erste Ziel einiger Regierender gewesen ist. Das ist der Fall in Ecuador unter der Ägide von Lenin Moreno, auch wenn ein anderes Land der Region, das Argentinien unter Macri, der authentischste Vertreter für die Übel war, die ein System unter dem Befehl des IWF hervorruft. Moreno brach mit dem, was in den Zeiten von Rafael Correa aufgebaut wurde - einer Epoche, in der er Vizepräsident war- und er liess, nach zehn Jahren ohne Beziehungen mit dem IWF diesen im November 2019 erneut ins Land kommen, was zu schweren Protesten führte, die aber mit Gewalt unterdrückt wurden. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Neoliberalismus. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Volltext
Verteidigungsrat der Provinz Havanna beschliesst Abriegelung des Volksrates El Carmelo. Die Schliessung des Zugangs zum Volksrat wurde für diesen Freitag, den 3. April, ab 20.00 Uhr festgelegt. Dieses Gebiet, das von Calle 6 bis Calle 28 und von Avenida 21 bis zur Avenida Malecón reicht, hat die höchste Anzahl von Menschen, die sich durch Kontakte mit Ausländern und Kubanern, die aus dem Ausland in die Provinz Havanna kamen, infiziert haben. Insgesamt gibt es hier 8 positiv getestete Patienten für die durch das SARS-CoV-2-Coronavirus verursachte Krankheit. Der Provinzverteidigungsrat von Havanna hat an diesem Donnerstag auf seiner Versammlung unter der Leitung seines Präsidenten Luis Antonio Torres Iríbar und seines Vizepräsidenten Reinaldo García Zapata „die Strategie zur Erhöhung der sozialen Isolationsmassnahmen des Volksrates El Carmelo, Stadtteil Vedado, Stadtbezirk Plaza de la Revolución“ beschlossen. Die Versorgung der Bevölkerung des isolierten Gebiets mit den erforderlichen Ressourcen wird garantiert. Darüber hinaus werden schutzbedürftige Menschen durch Sozialarbeiter betreut, die aus Lehrern und Fachpersonal des Gebiets ausgewählt werden. Gemäss den Anweisungen werden das Gebiet nur einige Bewohner verlassen können, deren Anwesenheit ausserhalb dieses Volksrates von wesentlicher Bedeutung ist und die sich einem COVID-19-Test unterziehen müssen. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Havanna. Granma, 2020-04-03.
Ganzer Text
03.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Todesfall
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Dilan, das erste Kind in Kuba mit Covid-19. Über die Hingabe und Liebe, mit der er betreut wird, spricht die Mutter des kleinen Jungen mit Granma. Bayamo, Granma - Die Stimme am Telefon klingt ruhig. „Hallo. Ja, ich bin Liliana Fajardo Bárzaga“, bestätigt ohne zu zögern die Mutter des kleinen Dilan, der mit nur 18 Monaten am 22. März das erste Kind in Kuba mit positivem Covid-19-Befund war. Aus einem der Säle des Isolationszentrums im Militärkrankenhaus Joaquín Castillo Duany in Santiago de Cuba erklärte sich das 19jährige Mädchen, ebenfalls Trägerin des neuen Coronavirus, bereit, kurz telefonisch mit Granma über die Diagnose, die Behandlung und diesen „Hurrikan der Liebe“ der Ärzte zu sprechen, die ihr und ihrem Baby das Leben gerettet haben. „Als der Test des Kindes positiv ausfiel, weinte ich als erstes viel und hatte Angst. Fast sofort erfuhr ich, dass ich auch das Virus hatte“, erzählt Liliana, jetzt ruhiger nach zehn Tagen Behandlung mit zufriedenstellender Entwicklung für beide, während sie sich daran erinnert, wie diese unerwartete Erfahrung begann. „Wir waren am 17. März von Madrid zum Flughafen Santiago de Cuba gereist, um meine Familie in der Gemeinde Guisa zu besuchen. Da wir beim Durchlaufen der Flughafenkontrollen keine Symptome zeigten, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich an der Krankheit litt. Ich kam in meinem Heimatort an, machte Einkäufe, hatte Kontakt mit einigen Freunden und meiner Familie. Deshalb war es umso schwieriger, als ich die Nachricht erhielt, weil ich wusste, was es bedeutete. (…).
Granma, 3.4.2020.
Granma > Coronavirus. Todesfall. Granma, 2020-04-03.
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02.04.2020 Kuba
Granma

Coronavirus
Kommunikation
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Die Stabilität der Dienste ist heute die vorrangige Aufgabe des Kommunikationssektors. Bei einem erheblichen Anstieg des Datenverkehrs im Mobilfunknetz bemüht sich das MINCOM um Stabilität der Dienste. Es werden Anstrengungen unternommen, um dem 30%igen Anstieg des Verkehrs im Mobilfunknetz mit größtmöglicher Stabilität der Dienste zu begegnen. Photo: Anabel Díaz Mit einer noch immer begrenzten Infrastruktur und unter den spürbaren Auswirkungen der Blockade begegnen die Telekommunikationsdienste Kubas dem komplexen Szenario, das durch das Auftreten von Covid-19 im Land gekennzeichnet ist. Abgesehen von den enormen Anstrengungen der Insel, ihren Prozess der Computerisierung der Gesellschaft aufrechtzuerhalten, ist es nicht zu leugnen, dass die Eskalation der sechzig Jahre alten Verfolgung der kubanischen Wirtschaft durch die US-Regierung ihren Tribut an dieses wesentliche Ziel der Entwicklung der Nation fordert. Laut Jorge Luis Perdomo Di-Lella, Minister für Kommunikation (MINCOM), bei seinem Auftritt in der Fernsehsendung Mesa Redonda, werden Anstrengungen unternommen, um der Zunahme des Verkehrs im Mobilfunknetz um 30% mit grssßtmöglicher Stabilität der Dienste zu begegnen. Ebenso steigt die Zahl der Zuschauer und Radiohörer von Programmen, die Informationen über das neue Coronavirus und dessen Konfrontation im Land anbieten, und die Besuche auf den offiziellen Websites wie der Seite des Gesundheitsministeriums nehmen zu.(…)..
Granma, 2.4.2020.
Granma > Coronavirus. Kommunikation. Granma, 2020-04-02.
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02.04.2020 Schweiz
Travail.Suisse

Coronavirus
Kinderbetreuung
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Mehr Luft für Familien in der Corona-Krise. Die Massnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise sind weitgehend und wichtig. Sie übersehen aber ein wesentliches Problem: Wenn Kinder faktisch nicht in die Schule oder die Kindertagesstätte gehen können, brauchen erwerbstätige Familien neben einer Lohngarantie in erster Linie mehr Zeit. Travail.Suisse, der unabhängige Dachverband der Arbeitnehmenden, fordert deshalb kürzere Arbeitspensen und Erwerbsersatz für Familien, die gemeinsam mehr als 100% erwerbstätig sind. Travail.Suisse unterstützt die Massnahmen des Bundesrats zur Bekämpfung der Corona-Krise. Die Gesundheit hat Vorrang. Die Lohnfortzahlung konnte für die meisten Menschen gewährleistet werden. Die Unternehmen sollen dank der Kurzarbeit auf Entlassungen verzichten. Es existiert aber eine Lücke: Der Bundesrat fordert, dass Kinder nicht mehr in die Schule, den Kindergarten und die Kindertagesstätte gehen sollen, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist. Sie sollen stattdessen zu Hause betreut und unterrichtet werden. Gleichzeitig wird verlangt, dass das Arbeitsleben weitergehen soll wie bisher – wenn möglich im Homeoffice. Dies ist aber nur möglich, wenn die Eltern zusammen nicht mehr als 100% arbeiten. (…).
Travail.Suisse, 2.4.2020.
Travail.Suisse > Coronavirus. Kinderbetreuung. Travail.Suisse, 2020-04-02.
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02.04.2020 Schweiz
Bergbahnen
SEV-Zeitung

Bergbahnen
Coronavirus
Kurzarbeit
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Bergbahnen: Zahlen soll nicht das Personal. Touristische Bahnen stehen wegen Covid-19 grundsätzlich still. Skigebiete im Kanton Bern und die Titlisbahnen blieben am 14. März noch offen, bevor der Bundesrat die Schliessung überall durchsetzte. Die Gornergrat Bahn gehört zu den Bahnen, mit denen der SEV eine gute Sozialpartnerschaft mit einem GAV hat. „Die GGB hat Kurzarbeit beantragt, denn wegen ihrer Stilllegung können viele Mitarbeitende nicht mehr arbeiten“, sagt SEV-Gewerkschaftssekretär Manuel Avallone. „Wir stehen in Kontakt mit der Leitung und werden mit ihr Anfang April die offenen Fragen besprechen, etwa zu den Zeitkonten. Ziel ist eine Vereinbarung. Der SEV ist bei Fragen oder Problemen natürlich für die Mitarbeitenden da.“ Schwieriger ist für den SEV die Begleitung von Bahnen, die keine Sozialpartnerschaft wollen, womit dort die Gefahr von Willkür grösser ist. Dazu gehört die Jungfraubahn-Gruppe (JB). Von ihren Bahnen fahren jene, die bewohnte Orte wie Grindelwald erschliessen, reduziert weiter. Doch der touristische Verkehr ruht, möglich sind dort z.B. noch Revisionen zum Saisonende. Die JB hat für das Gros ihrer 1‘000 Mitarbeitenden Kurzarbeit beantragt. „Alle müssen weiterhin den vollen Lohn erhalten, Angestellte im Stundenlohn den Durchschnitt der letzten Monate“, betont Gewerkschaftssekretärin Susanne Oehler. „Eine finanziell so gut situierte Bahn darf jetzt nicht ihr Betriebsrisiko über Lohnkürzungen, Zwangsferien oder Minuszeiten auf ihr Personal abwälzen. (…).SEV-Zeitung, 2.4.2020.
SEV-Zeitung > Coronavirus. Bergbahnen. SEV-Zeitung, 2020-04-02.
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