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29.06.2020 Genf
Unia Genf
XPO Logistics Genf

Streik
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XPO Logostics Genf
Streik bei XPO Logistics in Genf. Die Beschäftigten des US-amerikanischen Unternehmens XPO Logistics in Genf sind heute Morgen in den Streik getreten. Sie wehren sich gegen die Schliessung des Genfer Niederlassung und die Entlassung aller 32 Angestellten. Die Streikenden fordern, dass das Unternehmen mit ihnen einen Sozialplan aushandelt und ihnen eine Entschädigung zugesteht. Das Verhalten von XPO ist umso schockierender, als dass die Firma während der Corona-Krise von Kurzarbeitsentschädigung profitiert hat. Am 7. Mai hatte die Gewerkschaft Unia öffentlich die Entscheidung von XPO Logistics angeprangert, den Standort Satigny GE mit 32 Beschäftigten zu schliessen. Sie kritisierte die Weigerung des Unternehmens, ein Konsultationsverfahren einzuleiten. Auch der Beizug der kantonalen Einigungsstelle für kollektive Arbeitskonflikten (CRCT) half nicht, um das Unternehmen zum Dialog zu bewegen.
Kündigungen sind nicht rechtens. In der Schweiz ist bei Massenentlassungen ein Konsultationsverfahren obligatorisch. Der Arbeitgeber muss die Vertretung der Arbeitnehmer/innen konsultieren und alle nützlichen Informationen zur Verfügung stellen, damit möglichst Entlassungen vermieden und ein Sozialplan verhandelt werden können. XPO Logistics, ein Riesenkonzern mit weltweit über 16 Milliarden US-Dollar Umsatz, verweigert seinen Angestellten bisher dieses Recht, daher sind die Kündigungen als missbräuchlich zu betrachten. (…). 
Unia Genf, 29.6.2020.
Unia Genf > XPO Logistics. Streik. Unia Genf, 2020-06-29.
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