Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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22.09.2016 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
WOZ
Susan Boos
Dinu Gautier
Personalkommission
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WOZ
Angst in der Unia. Unia-Präsidentin Vania Alleva verspricht eine neue Betriebskultur – und setzt auf Leute, die für die alte stehen. Sexuelle Belästigung, Machtmissbrauch, Vertuschungsversuche – am vergangenen Freitag, einen Tag nachdem die WOZ ausführlich über interne Missstände berichtet hatte, wurde der Druck zu gross: Unia-Präsidentin Vania Alleva stellte sich den Medien. Sie räumte Fehler im Umgang mit dem Fall Roman Burger ein, verkündete dessen Freistellung und sagte Entscheidendes: „Die Kritik hat viel mit der Unternehmenskultur zu tun, hier müssen wir über die Bücher.“ Meint es Alleva ernst – und selbst kritische Leute der Unia-Basis nehmen ihr das ab –, erwartet sie viel Arbeit. Die grösste Herausforderung steckt in der Machtfrage. Eine Organisation, die auf charismatische Führungsfiguren setzt und eine starke Machtkonzentration begünstigt, ist extrem verletzlich – einerseits weil Macht missbraucht werden kann, andererseits weil man vor Ruinen steht, wenn der Machthaber weg ist. Ein solches Modell hat keine emanzipatorische Strahlkraft. Vielmehr zersetzt es die Glaubwürdigkeit. Das bekommt die Unia jetzt zu spüren. Die eigenen Widersprüche lassen sich nicht länger wegretuschieren: Die GewerkschafterInnen sollen in den Betrieben die Beschäftigten befähigen, Widerstand von unten zu bilden, während sie selber unter einem strengen Top-down-Regime stehen. Alleva will nun mit der Unia-eigenen Personalkommission (Peko) eine Charta für Führungskultur ausarbeiten. (…). Dinu Gautier, Susan Boos.
WOZ, 22.9.2016.
Personen > Gautier Dinu. WOZ. Peko. WOZ, 2016-09-22.
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16.07.2015 Schweiz
Personen
WOZ
Susan Boos
Volltext
WOZ
WOZ-Recherchier-Fonds
30 Jahre Experimente, Recherchen und Geschichten, die Geschichte schrieben. „Die Antwort kommt zögernd. Es sind Leute, die nicht oft gefragt werden.“ Alexander Grass hat mit ihnen geredet und beginnt damit seine Reportage über die ArbeiterInnen von Mariveles. Darin steckt alles, was der Recherchierfonds je wollte und noch will: einen Journalismus fördern, der tief gräbt, raus geht und den Menschen zuhört. Vor über dreissig Jahren darbte die WOZ. Sie hätte nicht überlebt, wenn nicht 1984 der Förderverein ProWOZ gegründet worden wäre. Er sammelte Geld und steht der Zeitung seither finanziell bei. 1985 richtete der Förderverein ProWOZ den Recherchierfonds ein. Mit dem Fonds sollten aufwendige Geschichten, die sich die WOZ alleine nie hätte leisten können, finanziert werden. Die brillante Reportage von Alexander Grass - der damals unter dem Namen Urs Zwicky schrieb - über die Slums der philippinischen ArbeiterInnenstadt war der erste Beitrag, der dank Recherchierfondsgelder zustande kam. Der Förderverein agiert unabhängig von der WOZ, doch sitzen jeweils zwei WOZ-Macherlnnen im Vorstand. Jeder und jede kann Mitglied des Vereins werden und auch gezielt den Recherchierfonds unterstützen. Auch wenn der Förderverein der Redaktion nicht dreinreden darf, ist er kein Klub von StatistInnen. Alle AutorInnen, die Geld vom Recherchierfonds möchten, müssen ihre Rechercheprojekte vom ProWOZ-Vorstand bewilligen lassen. Das bringt Qualität und Feedback. (…). Susan Boos, Redaktionsleitung WOZ.
WOZ 16.7.2015
Personen > Boos Susan. WOZ-Recherchier-Fonds. WOZ, 16.7.2015.
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22.01.2015 Schweiz
Personen
SGB
WOZ
Daniel Lampart
Blog
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Wechselkurs
WOZ
Befremdender WOZ-Applaus für die SNB - selbst der gelobte Thomas Jordan wäre anderer Meinung. Überraschend erhält die Nationalbank SNB heute auch von der WOZ Applaus für den Ausstieg aus dem Mindestkurs. Die Argumentation: Die SNB hätte die Kosten der Schweizer Exportwirtschaft mit dem Mindestkurs im Vergleich zum Ausland unfairerweise tief gehalten. Die Schweiz hätte dadurch mehr exportieren können als sie importiert - zum Schaden beispielsweise der Krisenländer in der Eurozone. Doch leider wäre sogar der von der WOZ gelobte SNB-Direktoriumspräsident Jordan anderer Ansicht als der WOZ-Artikel. Denn 2013 sagte er in einem Referat zu den heute auch von der WOZ vorgebrachten Argumenten: „Diese Argumentation basiert auf Unkenntnis der Situation der Schweiz und führt daher auch zu einer mitunter fehlgeleiteten Diskussion über unsere Geldpolitik“. Warum hat die WOZ nicht Recht? Beispielsweise importiert die Schweiz viel mehr Waren aus der Eurozone als sie dorthin exportiert. Gemäss offiziellen Statistiken fliessen pro Jahr rund 20 Mrd. Fr. aus der Schweiz in die Eurozone ab. Die Schweizer Firmen erhielten durch die Franken-Untergrenze nicht einen Vorteil auf Kosten der Firmen im Euro-Raum, sondern wie wurden vor einen noch stärkeren Wettbewerbsnachteil geschützt. Denn der Franken war auch mit Untergrenze stark überbewertet. Schätzungen mit SNB-Statistiken zeigen, dass der „faire“ Kurs zwischen 1.30 und 1.35 Fr./Euro liegen dürfte. Ein weiterer Beleg für die Überbewertung ist der Einkaufstourismus. (…). Daniel Lampart.
Blog, 22.1.2015.
Personen > Lampart Daniel. WOZ. Wechselkurs. Blog, 22.1.2015.
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06.11.2014 Schweiz
WOZ

Redaktion
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WOZ
Wunsch-WOZ. Was wollten Sie schon immer in der WOZ lesen? Für die letzte Ausgabe des Jahrs verwandelt sich die Redaktion in einen Hort von Feen, die LeserInnenwünsche erfüllen. Also her mit den wilden Ideen - auf dass Ihre publizistischen Träume wahr werden! Liebe WOZ-Leserin, lieber WOZ-Leser. In den nächsten Wochen soll die WOZ zur grössten Redaktion der Schweiz anwachsen. Wer unsere neuen Mitarbeiter-Innen sind? - Sie, liebe Leserinnen und Leser. Und wie das funktionieren soll? Sie schicken uns Ihre Wünsche und Vorschläge, sagen uns, über was Sie schon immer etwas in der WOZ lesen wollten, seien es Recherchen, Porträts, Reportagen oder Interviews. Wir stellen daraus eine Zeitung zusammen: die Wunsch-WOZ. Auf Ihren Wunsch kriechen wir durch die Genfer Kanalisation, fahren in abgelegene Täler an eine Hundsverlochete, wo sich die Welt nicht selten besser erklären lässt als in einer parlamentarischen Wandelhalle, oder besuchen auch einfach Ihren Nachbarn, den ehemaligen Tiefseetaucher, der heute mit seinen Gartenzwergen historische Schlachten nachstellt. Und was ist eigentlich mit der separatistischen Bewegung in Belutschistan los? Sagen Sie uns, wen wir für Sie interviewen sollen: (…).
WOZ, 6.11.2014.
WOZ > Wunsch-WOZ. Redaktion. WOZ, 6.11.2014.
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02.10.2008 Zürich
Personen
Tauschhandel
WOZ
Helen Brügger
Tauschhandel
WOZ
Ein Schmuckstück für zwei Töpfe Honig. Tauschhandel. Die Schweizer Tauschorganisationen pfeifen auf Geld und Zinsen - bezahlt wird mit Talenten, Salzkörnern oder Picaillons. Ein Einblick in eine ganz andere Art des Handels. (…). Helen Brügger. WOZ 2.10.2008
23.10.2003 Schweiz
IV

WOZ
Krankes System. Sozialwerke. Die Invalidenversicherung wird durch neue Krankheitsformen überlastet. Was muss, was könnte sich ändern? Foto Alfred Posieka. Thomas Pfluger. WOZ 23.10.2003
31.07.2003 Bern
Bund, Der

WOZ
General Giap gewinnt immer. Berner Lösung: Espace Media Group steigt beim "Bund" ein. Der "Bund" wird eine Redaktion ohne eigenen Verlag. Er hängt am Tropf der Espace Media Group. Ob das gut geht?. Mit Fotomontage. Johannes Wartenweiler. WOZ 31.7.2003
18.07.2002 Schweiz
Pensionskasse
WOZ

WOZ
Pensionskasse
Pensionskassen: Hüst und hott statt Sicherheit. Zurück zur Volkspension? WoZ 18.7.2002
18.07.2002 Schweiz
WOZ
Arbeitslosenversicherung

Arbeitslosenversicherung
WOZ
Referendum gegen Arbeitslosenversicherungsgesetz eingereicht. Hauptprobe für den Sozialabbau. Grossverdienende entlasten, aber die Leistungen für Arbeitslose kürzen: Über diesen Umverteilungscoup, den das Parlament im Frühling beschlossen hat, wird am 24. November abgestimmt. Helen Brügger. WoZ 18.7.2002
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