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16.01.2018 Deutschland
Junge Welt
VW

Betriebsräte
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VW
Zu den Chefs übergelaufen. Während der Tarifverhandlungen bei VW wechselt Betriebsrat ins Management. Zeichen stehen auf Warnstreik. In den sechs Werken der Volkswagen AG in Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Kassel, Hannover und Emden verhandelt die IG Metall für die gut 100‘000 Beschäftigten einen Haustarifvertrag. Die „fairen Forderungen“, so der Betriebsratsvorsitzende Bernd Osterloh, umfassen die Erhöhung des Entgelts um sechs Prozent für zwölf Monate, eine Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung und die Verpflichtung zur Einstellung von Auszubildenden. Zur Begründung der Forderungen erklärt die IG Metall in einem Flyer für die Beschäftigten: „Mit Blick auf Inflation, Produktivität und die nötige Umverteilung ist das ein gerechter Ausgleich.“ Mehr Geld zur Verfügung zu haben, sei nicht nur persönlich erstrebenswert, sondern tue der gesamten Wirtschaft gut. „Bei Volkswagen haben wir ein faires Forderungspaket geschnürt: Die Beschäftigten wollen Sicherheit, Teilhabe und Gerechtigkeit.“ Diese Forderungen seien untrennbar miteinander verbunden und träfen den Nerv der Zeit. Statt der Sorge um die „gesamte Wirtschaft“ wäre es angebracht, immer wieder auf die ausserordentlichen Gewinne des Unternehmens als Begründung für eine kräftige Umverteilung hinzuweisen, die bei der Forderung von sechs Prozent doch nur recht bescheiden ausfällt. Der niedersächsische IG-Metall-Bezirksleiter Thorsten Gröger, Verhandlungsführer für das Tarifgebiet der Volkswagen AG, kommentierte den Verlauf der ersten (…).
Junge Welt, 16.1.2018.
Junge Welt > VW. Betriebsrat. Junge Welt, 2018-01-16.
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12.05.2017 Deutschland
Neues Deutschland
VW

Direktion
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VW
Staatsanwalt ermittelt wegen Untreueverdachts bei VW. Braunschweiger Justizbehörden haben mehrere Manager wegen Zahlungen an Betriebsräte im Visier. Wegen möglicher Untreue von Managern bei Zahlungen an Betriebsräte von Volkswagen hat die Braunschweiger Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Die Behörde teilte am Freitag mit, entsprechende Schritte eingeleitet zu haben. Es gebe „aktuell ein Verfahren wegen des Anfangsverdachts der Untreue im Zusammenhang mit der Aufwandsentschädigung für Betriebsratstätigkeit“, berichtete eine Sprecherin. Zuvor hatte die „Braunschweiger Zeitung“ darüber berichtet. Zum genauen Kreis der Beschuldigten wollte die Staatsanwaltschaft wegen des laufenden Verfahrens keine Angaben machen. Nach Informationen der Zeitung soll es eine Anzeige gegeben haben, die den Fall ins Rollen brachte. Es soll bei den Vorwürfen unter anderem um mutmasslich zu hohe Bezüge für Betriebsratschef Bernd Osterloh gehen. Aus dem VW-Betriebsrat hiess es, man sei über die Untersuchung der Staatsanwaltschaft informiert - halte das Vorgehen des Konzerns aber für rechtens: „Wir sind fest davon überzeugt, dass die bei Volkswagen geltenden Regelungen dem Betriebsverfassungsgesetz entsprechen und dass auch die Eingruppierung unseres Konzernbetriebsratsvorsitzenden Bernd Osterloh durch das Unternehmen korrekt erfolgt ist.“ Man werde gegenüber den Ermittlern erklären können, sich an die Regeln gehalten zu haben. (…).
Neues Deutschland, 12.5.2017.
Neues Deutschland > VW. Betriebsverfassung. Neues Deutschland, 2017-05-12.
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15.03.2017 Deutschland
Junge Welt
VW

Bilanz
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VW
Alles in Ordnung bei VW. Bilanz in Wolfsburg vorgestellt. Manager kassieren Millionen. Dieselskandal abgehakt. In Wolfsburg wurde am Dienstag die Jahresbilanz des VW-Konzerns vorgestellt. Zwar sei bei der Kernmarke der Verkauf eingebrochen, wegen der ertragreichen Tochterkonzerne Porsche und Audi erzielte der Konzern im vergangenen Jahr dennoch einen satten Gewinn. Der Umsatz der VW-Gruppe stieg 2016 um knapp zwei Prozent auf 217,3 Milliarden Euro, unterm Strich betrug der Gewinn 5,1 Milliarden Euro – nach einem Milliardenverlust ein Jahr zuvor. Beim Absatz wurde der Rivale Toyota durch 10,39 Millionen verkaufte Pkw überholt. Das Betriebsergebnis der Autos mit VW-Logo ging 2016 um 11,1 Prozent auf rund 1,9 Milliarden Euro zurück. Der Umsatz schrumpfte leicht um 0,6 Prozent auf 105,7 Milliarden Euro. Bei Audi machten sich zuletzt der harte Wettbewerb und hohe Kosten für neue Technologien bemerkbar. Sie drückten den Gewinn im laufenden Geschäft – noch vor Sondereinflüssen vor allem aus der Dieselkrise – um 5,6 Prozent auf 4,8 Milliarden Euro. Die Milchkuh des Unternehmens war Porsche: Der Sport- und Geländewagenbauer fuhr operativ ein Plus von 13,9 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro ein. Mit dem im November 2016 beschlossenen Umbauprogramm „Zukunftspakt“ will der Konzern seine Kernmarke rentabler machen. Die jährlichen Kosten sollen so bis 2020 um rund 3,7 Milliarden Euro sinken. Vorgesehen ist, in den nächsten Jahren bis zu 30‘000 Stellen zu streichen. Der Vorstandsvorsitzende Matthias Müller sagte, der Pakt sei zusammen mit der neuen Strategie 2025 „das Fundament für eine kraftvolle Neuausrichtung (…).
Junge Welt, 15.3.2017.
Junge Welt > VW. Bilanz. 2017-03-15.
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22.02.2017 Deutschland
Junge Welt
VW

Sparmassnahmen
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VW
„Sozialpartnerschaft“ made by VW. Belegschaftsversammlung: Stammbeschäftigte bekommen Prämie, Betriebsrat fordert Treue. Bei Volkswagen ist alles wieder gut, obwohl mehr als 20‘000 Stellen abgebaut werden, worunter vor allem Leiharbeiter leiden. Nach einer Betriebsversammlung am Dienstagnachmittag hiess es, Management und Beschäftigtenvertretung würden nach internen Auseinandersetzungen um den vom Konzernvorstand verordneten „tiefgreifenden Umbau“ wieder an einem Strang ziehen. Streitpunkte über die Umsetzung des „Zukunftspakts“ seien beigelegt worden. VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh sagte am Dienstag auf der nichtöffentlichen Zusammenkunft in Wolfsburg laut einer Konzernmitteilung, der Vorstand habe zugesagt, auf den „Vertragsstand“ zurückzukommen. Ein VW-Sprecher bestätigte, die vom Betriebsrat angesprochenen Differenzen seien nun beigelegt worden. Der „Zukunftspakt“ soll die Kernmarke VW profitabler machen, gleichzeitig sollen Milliarden Euro für neue Geschäftsfelder bereitgestellt werden. Zugleich sollen bis zu 30‘000 Jobs vernichtet werden, davon 23‘000 in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen sollen bis Ende 2025 ausgeschlossen sein. Zugleich sollen 9.000 Stellen in „Zukunftsbereichen“ geschaffen werden. (…).
Junge Welt, 22.2.2017.
Junge Welt > VW. Sparmassnahmen. Junge Welt, 2017-02-22.
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