Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 39

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03.02.2016 Schweiz
Personen
SGB
Laura Perret Ducommun
Véronique Polito
Fotos
Volltext
Zentralsekretariat
Neue SGB-Zentralsekretärin: Laura Perret Ducommun. Dossier Bildung wieder besetzt. Ab Februar dieses Jahres hat Laura Perret Ducommun ihre Arbeit als Zentralsekretärin des SGB aufgenommen. Laura Perret Ducommun ist im SGB-Sekretariat neu verantwortlich für den Bereich Bildung und Jugendpolitik. Sie löst in dieser Funktion Véronique Polito ab, die zur Unia gewechselt hat und dort neu Mitglied der Geschäftsleitung ist. Die 39-jährige Laura Perret Ducommun setzt sich seit langem intensiv mit Fragen der Bildungspolitik und vor allem der Berufsbildungspolitik auseinander. In den letzten fünf Jahren war sie als stellvertretende Abteilungsleiterin im Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) für den Bereich der höheren Berufsbildung (eidgenössische Berufsprüfungen, eidgenössische höhere Fachprüfungen und Bildungsgänge der höheren Fachschulen) zuständig. Zuvor war sie im Hochschulbereich tätig, namentlich im Bundesamt für Statistik für Finanzen und Personal der Hochschulen und früher im Generalsekretariat der Westschweizer Universitätskonferenz (CUSO). Sie hat zehn Jahre Erfahrung als Erwachsenenbildnerin. (…).
SGB, 3.2.2016.
Personen > Perret Ducommun Laura. Zentralsekretärin. SGB, 2016-02-03.
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20.06.2015 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Renzo Ambrosetti
Véronique Polito
DV
Volltext
Wahlen
Erfolgreicher Generationenwechsel und verstärkte Position der Frauen bei der Gewerkschaft Unia. DV wählt Vania Alleva zur neuen Unia-Präsidentin. Die Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia hat die bisherige Co-Präsidentin Vania Alleva zur Präsidentin der grössten Gewerkschaft der Schweiz gewählt. Gleichzeitig hat sie Co-Präsident Renzo Ambrosetti, der fast vierzig Jahre lang in der Gewerkschaft aktiv war und Ende August pensioniert wird, verabschiedet. Alleva rief die Delegierten auf, sich entschieden gegen die Versuche bürgerlicher Kräfte zu wehren, die Löhne zu senken, die Arbeitsbedingungen zu verschlechtern und die Altersvorsorge auszuhöhlen. Mit der Wahl der 45-jährigen Vania Alleva zur Präsidentin schliesst die Unia den Generationenwechsel in ihrer Führung erfolgreich ab. Alleva, die auch Vizepräsidentin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes ist, trat 1997 in den Dienst der Gewerkschaft und wurde 2012 zur Co-Präsidentin der Unia gewählt. In ihrer Antrittsrede vor der DV setzte sie folgende Prioritäten für die kommenden Jahre: (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 20.6.2015.
Unia Schweiz > DV 2015-06-20. Wahlen. Unia Schweiz, 20.6.2015.
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20.06.2015 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Vania Alleva
Renzo Ambrosetti
Véronique Polito
DV
Präsidium
Volltext
Wahlen
DV wählt Vania Alleva zur Unia-Präsidentin. Die Unia-Delegiertenversammlung hat heute Co-Präsidentin Vania Alleva zur alleinigen Präsidentin der grössten Gewerkschaft der Schweiz gewählt. Gleichzeitig hat sie den bisherigen Co-Präsidenten Renzo Ambrosetti verabschiedet, der nach fast vierzig Jahren Einsatz für die Gewerkschaft in Pension geht. Seine Nachfolgerin in der Unia-Geschäftsleitung ist Véronique Polito. Mit der Wahl von Vania Alleva (45) schliesst die Unia erfolgreich den Generationenwechsel in ihrer Führung ab. Gleichzeitig wird die Tradition der Co-Präsidien beendet, welche die Unia seit ihrer Gründung 2004 leiteten und Teil des Fusionsprozesses zwischen der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI) und dem Schweizerischer Metall- und Uhrenarbeitnehmerverband (SMUV) waren. Schlechtere Arbeitsbedingungen nicht tolerieren. (…).
Unia Schweiz, 20.6.2015.
Unia Schweiz > DV 2015-06-20. Wahlen Präsidium. Unia Schweiz, 20.6.2015.
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15.06.2015 Schweiz
Jugend
Personen
SGB
Véronique Polito
Ferienjob
Ratgeber
Volltext
Was es zu beachten gilt. Ferienjobs und Arbeitsrecht. Die Ferien nahen. Und damit für viele Schüler/innen und Student/innen eine Möglichkeit, sich via Ferienjobs Geld zu verschaffen. Wer einen solchen Kurzjob macht, ist Arbeitnehmer/in. Zu beachten: Auch für Kurzjobber/innen gilt das Arbeitsrecht. Das Arbeitsgesetz (ArG) erlaubt Erwerbsarbeit erst ab 15 Jahren. Ab 13 können Jugendliche leichte Arbeiten verrichten. Unter 13 Jahren ist Beschäftigung zulässig in sportlichen und kulturellen Tätigkeiten, dies unter speziellen Bedingungen und mit Bewilligung einer kantonalen Behörde (Art. 30 ArG; Art. 7 ArGV 5). In all diesen Fällen ist die elterliche Einwilligung für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages nötig. Für unter 18-Jährige sind gefährliche Arbeiten verboten, ebenso die Beschäftigung in gewissen Bereichen (Diskotheken, Bars, Nachtlokale, Filmvorführungen, Zirkus und Schaustellerei, vgl. Art. 4 bis 6, ArGV 5). Sonntagsarbeit ist nur zulässig für Jugendliche mit beendeter obligatorischer Schulpflicht, maximal einen Sonntag auf zwei und ausschliesslich im Gastgewerbe (in dem Mindestbeschäftigungsalter 16 herrscht), bei Tierpflegebetrieben und in Bäckereien (ArGV 5, Art 13). In touristischen Zonen ist Sonntagsarbeit möglich in touristisch ausgerichteten Betrieben während der ganzen Dauer der Sommerferien (Art. 15 ArGV 5; Art. 25 ArGV 2). Nachtarbeit ist für unter 18-Jährige verboten, ausser sie sei für die berufliche Grundausbildung unerlässlich (Art. 12 ArGV 5). (…). Véronique Polito.
SGB, 15.6.2015
Personen > Polito Véronique. Ferienjobs. SGB, 15.6.2015.
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02.06.2015 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Lena Frank
Véronique Polito
Berufsbildung
Jugendkommission
Volltext
SGB-Jugendkommission verlangt Massnahmen für mehr Lehrstellen. Beunruhigende Zahlen des Lehrstellenbarometers. Die SGB-Jugendkommission hat aufgrund der heute veröffentlichten ersten Ergebnisse des Lehrstellenbarometers vom April 2015 mit grosser Besorgnis zur Kenntnis genommen, dass das Angebot an Lehrstellen in Industrie und kaufmännischem Bereich stark zurückgegangen ist. In der Industrie ist zudem die Nachfrage nach Lehrstellen deutlich gestiegen. Und im Gesundheitsbereich ist trotz Fachkräftemangel die Nachfrage nach Lehrstellen bei weitem nicht gedeckt. In der Informatik fehlen 2‘500 Lehrstellen. Die definitiven Zahlen des Lehrstellenbarometer im KV-Bereich dürften noch schlechter auffallen: Denn erst sie werden den jüngst gefällten Entscheid der SBB, alle Reisebüro zu schliessen, berücksichtigen. Die SGB-Jugendkommission befürchtet, dass ohne dezidierte Gegensteuer die Jugendarbeitslosigkeit in unmittelbarer Zukunft stark ansteigen wird. Deshalb verlangt die Kommission in den Kantonen entschiedene Massnahmen zur Lehrstellenförderung. Die Betriebe sind so zu motivieren, mehr Lehrstellen anzubieten. Die Berufsbildungsämter haben zudem alle Massnahmen auszuschöpfen, damit Jugendliche, die in von der Krise bedrohten Unternehmen ihre Lehre absolvieren, diese dennoch beenden können. (…).
Véronique Polito.
SGB, 2.6.2015.
Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. SGB. 2015-06-02.
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07.04.2015 Schweiz
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Berufsregister
Volltext
Neue Vorschläge zur Aufwertung. Titel in der Höheren Berufsbildung. Der Ständerat hat im Dezember 2014 - und dies ganz im Sinn des SGB - die Einführung eines professional bachelor/master in der höheren Berufsbildung abgelehnt. Der SGB hat jedoch immer betont, es brauche neue Vorschläge zur Verbesserung der Titel in der höheren Berufsbildung. Zu respektieren sei dabei jedoch die Praxisorientierung und die Durchlässigkeit zwischen beruflicher Grundausbildung und höherer Berufsbildung. Diese Arbeiten schreiten nun voran. Die Beharrlichkeit des SGB hat sich ausbezahlt. Der Ständerat hat sich nicht einfach damit begnügt, die Motion Aebischer zur Einführung eines professional bachelor/master in der höheren Berufsbildung abzulehnen. Die kleine Kammer hat gleichzeitig ein Kommissionspostulat überwiesen, das die Anliegen des SGB grossmehrheitlich aufgenommen hatte. Anschliessend fand im Februar ein runder Tisch statt, an dem die Hauptakteure der Berufsbildung vertreten waren. Zum ersten Mal seit längerer Zeit konnten seriöse Diskussionen zu den höheren Berufsbildungstiteln geführt werden, die nicht von hochschultypischen Denkmustern geprägt waren. Neue Wege zeichnen sich ab.(…). Véronique Polito.
SGB, 7.4.2015.
Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. SGB. 2015-04-07.
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14.01.2015 Schweiz
Personen
Regierung Schweiz
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext
Löbliche Absicht, ungenügende Lösung. Höhere Berufsbildung. Mit dem heute vorgestellten Entwurf für eine Teilrevision des Berufsbildungsgesetzes hält sich der Bundesrat nicht an seine früheren Versprechen. Zwar will der Entwurf der höheren Berufsbildung (Vorbereitungskurse für eidgenössische Prüfungen) neue Finanzmittel zur Verfügung stellen, dies jedoch auf Kosten der beruflichen Grundausbildung. Damit nimmt der Bundesrat mutwillig in Kauf, das System der Lehre zu schwächen statt zu stärken. Das Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) hat im Sommer zusätzliche Mittel von bis zu 100 Mio. Franken angekündigt, um die Vorbereitungskurse für eidgenössische Prüfungen (Berufs- und Fachprüfungen) zu finanzieren. Seither wird diskutiert, wo diese Mittel herzunehmen sind. Das Finanzdepartement, das mit seinen Steuerreformen Budgetdefizite verursacht, fordert lineares Sparen, auch in der Bildung. Deshalb sieht der Entwurf vor, dass der Bund aus dem Globalbudget der Berufsbildung schöpft, um die zusätzlichen Ausgaben zu bewerkstelligen. Folge: In diesem System kommunizierender Röhren werden die neuen Mittel für die höhere Berufsbildung künftig der beruflichen Grundbildung fehlen. Der SGB unterstützt die Stärkung der höheren Berufsbildung. Er erwartet jedoch ein zusätzliches Engagement des Bundes. (…).
SGB. Berufsbildung. 14.1.2015.
Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. SGB, 2015-01-14.
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12.11.2014 Schweiz
Lehrlingswesen
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext
Bundesrat blendet Probleme der Lehrlinge aus. Bericht zur Lehrstellenmarktentwicklung. Der heute vom Bundesrat verabschiedete Bericht beschönigt die Schwierigkeiten der Jugendlichen auf dem Lehrstellenmarkt. Seit 2011 decke das Angebot die Nachfrage, somit dränge sich keine zusätzliche Massnahme auf, so der Bundesrat. Die Lage der Jugendlichen ist jedoch nicht so rosig. Mehrere Branchen bieten heute zu wenig Lehrstellen an. Das gilt vor allem für frauendominierte Bereiche wie Gesundheit und Soziales. Aus diesem Grund müssen sich junge Frauen viel häufiger bewerben als junge Männer (im Durchschnitt 15 weibliche gegenüber 9 männliche Bewerbungen). Das ist unbefriedigend und diskriminierend. Auf der anderen Seite bleiben in mehreren Branchen viele Lehrstellen unbesetzt, insbesondere in solchen des Baus, des Gewerbes und der Industrie. Die Arbeitgeber sehen den Fehler bei den Jugendlichen. (…).
Auskünfte: Véronique Polito, SGB-Zentralsekretärin
SGB, 12.11.2014.
SGB > Lehrlingswesen. Berufsbildung. SGB, 12.11.2014.
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12.11.2014 Schweiz
Fachhochschulen
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Fachhochschulen
Volltext
Verführerisches Vorhaben, aber in die Sackgasse leitend. Ständerätliche Kommission lehnt Motion zur „Titeläquivalenz für die höhere Berufsbildung“ ab. Der Nationalrat hat im Juni die Motion Aebischer angenommen. Diese verlangt die Einführung eines „professional bachelor“ in der höheren Berufsbildung. Sollte sich der Ständerat diesem Entscheid anpassen, werden heute gut integrierte Berufsleute statt einer Aufwertung eine Herabsetzung ihres Berufstitels zu gewärtigen haben. Hauptsächlich der von Ruedi Strahm präsidierte Schweiz. Verband für Weiterbildung (SVEB) und die Konferenz der höheren Fachschulen wollen der Einführung eines „professional bachelor“ in der höheren Berufsbildung den Weg bahnen. Nicht ohne Erfolg - hauchdünn hat der Nationalrat im Juni eine entsprechende Motion von Matthias Aebischer angenommen. Ein Projekt, das die Wirklichkeit verkennt. Entgegen der Überzeugung der Anhänger der Motion sind Berufsleute mit einem Abschluss der höheren Berufsbildung heute gut im Arbeitsmarkt integriert. Ihre Erwerbsquote übersteigt diejenige der Hochschulabsolvent/innen, dies markant bei den Frauen. Und die Beschäftigungsstatistik zeigt, dass der Fachkräftemangel bei Absolvent/innen der höheren Berufsbildung ausgeprägter ist als bei jenen mit Hochschulbildung. Das gilt für den sekundären wie für den tertiären Sektor. (…). Véronique Polito.
SGB, 12.11.2014.
SGB > Berufsbildung. Fachhochschulen. SGB, 12.11.2014.
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23.09.2014 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Véronique Polito
Arbeitsmarkt
Volltext
Wiedereinstieg
Spätes und zögerliches Zeichen für Frauen und ältere Erwerbstätige. Bundesrat will Fachkräfteinitiative anstossen. Der Bundesrat will im Rahmen der von ihm angekündigten Fachkräfteinitiative die Beschäftigung der Frauen und der älteren Erwerbstätigen begünstigen. Der SGB begrüsst dieses Ziel. Die dazu vorgeschlagenen Massnahmen beurteilt er jedoch skeptisch. Es ist bedauerlich, dass die Frage der Integration von Frauen und der älteren Erwerbstätigen in den Arbeitsmarkt politisch erst dann Bedeutung erhält, wenn die Diskussion über die Kontingentierung ausländischer Fachkräfte hohe Wellen schlägt. Die Gewerkschaften haben sich seit langem für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerb ausgesprochen - und ebenso für Bedingungen, die es auch den Älteren ermöglichen, so lange wie gewünscht beruflich tätig zu sein. Leider waren diese Ziele nur selten konsensfähig. Die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Erwerb haben die Betroffenen bis heute hauptsächlich auf privater Ebene zu lösen. Selbst der Familienartikel, der die Vereinbarkeit von Beruf und Familie festgehalten hätte, scheiterte aufgrund des Widerstands der SVP und der Konservativen an der Urne. Wer die Immigration bekämpfte, trat auch gegen die Frauen an… (…). Véronique Polito.
SGB, 23.9.2014.
SGB > Frauen. Arbeitsmarkt. SGB, 2014-09-23.
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08.09.2014 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SGB
Ewald Ackermann
Dore Heim
Véronique Polito
Christina Werder
Abstimmung
Parolen
Volltext
Kommentar des SGB zu wichtigen Geschäften. Sessionsvorschau. Die Herbstsession der eidgenössischen Räte beginnt am 8. und endet am 26. September. Beraten werden unter anderem zwei Volksinitiativen. Die eine davon hat der SGB mitlanciert - die andere lehnt er entschieden ab. Erbschaftssteuer: Gerecht - und gut für die AHV. Volksinitiative „Pro Service public“ ist abzulehnen. Weitere Finanzhilfen für familienergänzende Betreuung sind nötig. Mankoteilung: Parlament muss jetzt endlich einen Schritt vorwärts tun! Nationale Konferenz zum Thema der älteren Arbeitnehmer. Stipendieninitiative: Gegenvorschlag gerät ausser Bahn.
SGB, 8.9.2014.
SGB > Abstimmungen Schweiz. SGB, 8.9.2014.
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27.08.2014 Schweiz
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext
Ein überfälliges Signal zur Förderung der höheren Berufsbildung. Massnahmen zur Stärkung der Berufsbildung. Der Bundesrat hat heute seine Absicht bekanntgegeben, die Berufsbildung zu stärken. Er will insbesondere Gelder freigeben zur finanziellen Entlastung von Personen, die sich auf eidgenössische Berufsexamen (Eidgenössische Fachausweise, Diplome) vorbereiten. Er will zudem für eine bessere Vergleichbarkeit und Anerkennung der höheren Berufsbildungsabschlüsse im In- und Ausland sorgen. Aus Sicht des SGB ist es höchste Zeit, dass der Bundesrat in diesen Fragen tätig wird. Bereits 2009 hatte der SGB gefordert, dass der Bund „Bildungsgutscheine“ einführt, die es jungen Menschen nach Abschluss ihrer Berufslehre erlauben, ihre Berufsausbildung ohne exzessive Kostenfolgen weiterzuführen. Es brauchte mehr als fünf Jahre Gespräche und Verhandlungen, damit sich die Sozialpartner, der Bund und die Kantone auf ein Finanzierungskonzept einigen konnten: Künftig soll allen Personen, die sich auf Berufsexamen vorbereiten, die Hälfte der Studiengebühren finanziert werden. (…). Véronique Polito, SGB-Zentralsekretärin zuständig für Bildungsfragen.
SGB, 27.8.2014.
Personen > Polito Véronique.Berufsbildung. SGB, 27.8.2014.
Ganzer Text
27.08.2014 Schweiz
Personen
Syndicom
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext
Ein überfälliges Signal zur Förderung der höheren Berufsbildung. Massnahmen zur Stärkung der Berufsbildung. Der Bundesrat hat heute seine Absicht bekanntgegeben, die Berufsbildung zu stärken. Er will insbesondere Gelder freigeben zur finanziellen Entlastung von Personen, die sich auf eidgenössische Berufsexamen (Eidgenössische Fachausweise, Diplome) vorbereiten. Er will zudem für eine bessere Vergleichbarkeit und Anerkennung der höheren Berufsbildungsabschlüsse im In- und Ausland sorgen. Aus Sicht des SGB ist es höchste Zeit, dass der Bundesrat in diesen Fragen tätig wird. Bereits 2009 hatte der SGB gefordert, dass der Bund „Bildungsgutscheine“ einführt, die es jungen Menschen nach Abschluss ihrer Berufslehre erlauben, ihre Berufsausbildung ohne exzessive Kostenfolgen weiterzuführen. Es brauchte mehr als fünf Jahre Gespräche und Verhandlungen, damit sich die Sozialpartner, der Bund und die Kantone auf ein Finanzierungskonzept einigen konnten: Künftig soll allen Personen, die sich auf Berufsexamen vorbereiten, die Hälfte der Studiengebühren finanziert werden. Die Finanzierung der Vorbereitungskurse für eidgenössische Prüfungen würde die Diskriminierung der Berufsausbildung gegenüber der Gymnasialausbildung beenden. (…).
Véronique Polito, SGB.
Syndicom, 27.8.2014.
Syndicom > Berufsbildung. Syndicom, 27.8.2014.
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02.07.2014 Schweiz
Jugend
Personen
SGB
Véronique Polito
Arbeitsgesetz
Arbeitszeit
Jugendarbeit
Volltext
Was es zu beachten gilt. Ferienjobs und Arbeitsrecht. Die Ferien nahen. Und damit für viele Schüler/innen und Student/innen eine Möglichkeit, sich via Ferienjobs Geld zu verschaffen. Wer einen solchen Kurzjob macht, ist Arbeitnehmer/in. Zu beachten: Auch für Kurzjobber/innen gilt das Arbeitsrecht. Kinderarbeit ist hierzulande glücklicherweise abgeschafft. Das Arbeitsgesetz (ArG) erlaubt Erwerbsarbeit erst ab 15 Jahren. Ab 13 können Jugendliche leichte Arbeiten verrichten. Unter 13 Jahren ist Beschäftigung zulässig in sportlichen und kulturellen Tätigkeiten, dies unter speziellen Bedingungen und mit Bewilligung einer kantonalen Behörde (Art. 30 ArG; Art. 7 ArGV 5). In all diesen Fällen benötigen Minderjährige die elterliche Einwilligung für die Unterzeichnung des Arbeitsvertrages. Die Verordnung 5 zum Arbeitsgesetz (ArGV 5) präzisiert die Anstellungsregeln für unter 18-Jährige. Verboten sind gefährliche Arbeiten, Beschäftigung in gewissen Bereichen (Diskotheken, Bars, Nachtlokale, Filmvorführungen, Zirkus und Schaustellerei, vgl. Art. 4 bis 6, ArGV 5). (…). Véronique Polito.
SGB, 2.7.2014.
Personen > Polito Véronique. Jugendarbeit. Arbeitszeit. SGB, 2.7.2014.
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07.05.2014 Schweiz
Frauen
Löhne
Personen
SGB
Véronique Polito
Frauenlöhne
Lehrlingslöhne
Mindestlöhne
Volltext
Mindestlöhne fördern Frauen und die Lehre. Was gilt, auch wenn Wendehälse mit dem Wind schreien. In den letzten zwei Jahren haben die höchsten Löhne den Lift genommen, die tiefsten Löhne dagegen sind dramatisch gesunken. Letzteres hätte ein gesetzlicher Mindestlohn verhindert. Opfer dieser liberalen Lohnpolitik sind vor allem die Frauen. Noch nie waren sie so gut gebildet, aber man verweigert ihnen auch bei abgeschlossener Lehre ein würdiges Salär. Erstaunt das in einem Land, in dem Minister Frauen mit Gebrauchsgegenständen aus der Küche vergleichen? Wenn dir der Wind rau entgegenbläst, erkennst du die echten Freunde. Das zeigt auch die Mindestlohnabstimmung. Im vorherrschenden Diskurs gilt der Mindestlohn als Gefahr für die Schweiz. Lohnschutz nütze nichts. Besser sei es, als ausgebeutete Verkäuferin ein Taschengeld zu verdienen und damit eine zusätzliche Woche Familienferien zu ermöglichen als arbeitslos zu sein – und nur mehr zu den älteren Gebrauchsgegenständen in der Küche zu zählen. Denn schliesslich gibt es für den Bevölkerungsschutz den Gripen. Er darf den schwedischen Fabriken entfliegen, um uns, die Schweizer Frauen, zu beschützen, wenn wir Kleider verkaufen oder die Alten in den Heimen pflegen. Mit so investierten Milliarden gedeiht das Land - und nicht mit 0,5% mehr an Salärmasse, mit der man die Lohnmisere auslöschen könnte. (…). Véronique Polito.
SGB, 7.5.2014.
Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. Mindestlöhne. SGB, 7.5.2014.
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20.03.2014 Schweiz
Personen
Work
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext

1:0 gegen John Lennon. Die Schweiz steht im Vergleich zu Europa auf den oberen Rängen der Chancengleichheitsskala. Doch gibt es auch hier elitäre Tendenzen zu ungunsten der Berufsbildung. Ein Kommentar von Véronique Polito. In Grossbritannien gab es eine Zeit, in der Popmusiker wurde, wer Talent hatte. Dank Fördergeldern erhielten auch Kinder aus der Arbeiterklasse eine Chance. Eine Kindheit in den Vorstädten war sogar ein Markenzeichen für Seriosität. Während die Vatersöhnchen aus den Villenquartieren unter Vitamin-B-Verdacht standen. Eindrückliches Beispiel dafür ist John Lennon. Der berühmte Beatles-Musiker wuchs bei seiner Tante auf, weil seine Mutter zu arm war, um ihn bei sich haben zu können. (…). Zum Glück ist das in der Schweiz nicht so. Hier hat der Staat viel in die praktische Berufsausbildung investiert und die Firmen dabei unterstützt, Lehrstellen zu schaffen. Die Lehre hat neben den Gymnasien und Fachmittelschulen einen wichtigen Platz behalten. Deswegen hat die Schweiz im Vergleich zum EU-Durchschnitt die tiefste Rate an Jugendlichen ohne Berufsausbildung. Und eine tiefe Arbeitslosenquote bei den unter 25jährigen. Mit der Einführung der Berufsmatura und der Anerkennung von Fachhochschulen hat die Berufsbildung vor 20 Jahren noch mehr Gewicht bekommen. Den Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern erschliessen sich nun ganz neue Karriereperspektiven. Dennoch: Die Schweiz ist bildungsmässig kein Paradies. An den Unis dominieren die Töchter und Söhne aus gutem Hause: Jugendliche deren Vater einen universitären Abschluss hat, schlagen doppelt so häufig eine akademische Karriere ein. Véronique Polito.

SGB, 20.3.2014.

Personen > Polito Véronique. Berufsbildung. Work. 2014-03-20.

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11.03.2014 Schweiz
Berufsbildung
Nationalrat
Personen
SGB
Véronique Polito
Volltext
Weiterbildung

Arbeitgeber verweigern jede Verantwortung. Weiterbildungsgesetz umstritten. In der laufenden Frühjahrssession hat der Ständerat das Weiterbildungsgesetz angepackt. Im Gegensatz zum Nationalrat zuvor beharrt er darauf, dass die Arbeitgeber in diesem Bereich Verantwortung tragen sollen. Wird der Nationalrat jetzt einlenken und den Arbeitgebern hinsichtlich Weiterbildung ihrer Angestellten eine Verantwortung auferlegen? Es ist sattsam bekannt: Die Arbeitgeber erteilen lieber Lektionen als selbst welche zu erhalten. Dasselbe gilt für ihre Vertretung auf nationaler Ebene. Wenn es um Bildung geht, dann lieben die Patrons der Patrons die Predigt der guten Vorsätze: Es sei die Lehre aufzuwerten, der Zugang zu den Gymnasien einzuschränken, es seien die Kosten des Erziehungswesens zu senken, die Lasten der ausbildenden Unternehmen zu erleichtern, das Schulwesen den Unternehmensbedürfnissen anzupassen, es sei mehr Ausbildung im technischen Bereich nötig, und ausländisches Fachpersonal sollte frei angeworben werden können usw. Die so dem Volk und dem Staat vorgetragene Liste ist lang - wie ein Rosenkranzgebet. Aber wenn die Patrons der Patrons dann ihre Verantwortung wahrzunehmen hätten, flüchten sie aus der Kirche: Die Pflichten sind für andere. Heilig bleibt da die „Freiheit“ - und die opfert man nicht auf dem Altar des Fortschritts und des sozialen Zusammenhalts. Véronique Polito.

SGB, 11.3.2014.

Personen > Polito Véronique. Weiterbildung. Nationalrat. SGB. 2014-03-11.

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28.02.2014 Schweiz
Initiativen Schweiz
Nationalrat
Personen
VSS
Véronique Polito
Abstimmung
Berufsbildung
Stipendienwesen
Volltext

Ein Rettungsanker für die von Schiffbruch bedrohte höhere Bildung. Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative hat Potential. Das Parlament diskutiert in der Frühjahrssession einen Gesetzesentwurf, der die Stipendien für die Bildung auf tertiärer Ebene verbessern will. Wenn die entsprechenden Vorschläge durchkommen, könnte dieses Gesetz einem wegen der Abstimmung zur „Masseneinwanderung“ in Krise geratenen Bereich aus der Patsche helfen. Und für die Berufsbildung gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen. Seit der Abstimmung zur „Masseneinwanderung“ reiht sich eine schlechte Nachricht an die andere. Insbesondere im Bereich der tertiären Bildung. Die Ankündigung der EU, die Verhandlungen für das Austauschprogramm Erasmus+ und das Forschungsprogramm Horizon 2020 auszusetzen, haben wie ein Elektroschock gewirkt. Nur wenige Bürger hatten zuvor realisiert, dass ein Ja zum isolationistischen Vorstoss Folgen weit über die Migration hinaus erzeugen würde. Das Abstimmungsresultat wird unberechenbare Folgen in einigen für die Schweiz zentralen Bereichen haben, Bildung inbegriffen. Wenn diese drei Forderungen durchkommen, dann könnte das neue Gesetz über Ausbildungsbeiträge ein seriöser Gegenvorschlag zur VSS-Initiative sein. Das Gesetz böte so der Berufsbildung neue Entwicklungsperspektiven. Es könnte dazu beitragen, die Ungleichheiten zwischen den verschiedenen Ausbildungswegen zu verkleinern. Und würde damit den Bedürfnissen des qualifizierten Personals besser entsprechen. Véronique Polito.

SGB, 28.2.2014.
Personen > Polito Véronique. Stipendienwesen. Nationalrat. SGB. 2014-02-28.

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05.02.2014 Schweiz
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Volltext

Trotz positivem Trend noch einige Baustellen. Bilanz zehn Jahre neues Berufsbildungsgesetz. 2004 ist das neue Berufsbildungsgesetz (BBG) in Kraft getreten. In diesen zehn Jahren hat sich die Berufsbildung insgesamt erfreulich entwickelt. Es gibt heute wieder mehr Lehrstellen als vor 15 Jahren. Dennoch: es bleiben viele Herausforderungen – auch qualitativer Art und auch für die Gewerkschaften. Das neue Berufsbildungsgesetz nahm wesentliche Forderungen der gewerkschaftlichen Bildungspolitik auf. Es war ja auch so etwas wie der indirekte Gegenvorschlag zur stark gewerkschaftlich geprägten, 2003 vom Volk verworfenen Lehrstelleninitiative. Das neue Gesetz prägte einen Willen zum Aufbruch in der Berufsbildung. Viele Akteure unterschiedlicher Herkunft waren gewillt einen Weg aus der Krise zu bahnen. Die hatte sich vor allem darin gezeigt, dass Wirtschaft und Gesellschaft während mehr als einer Dekade zu wenig Lehrstellen und Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt hatten. (...).Véronique Polito.

SGB, 5.2.2014.
SGB > Berufsbildung. Berufsbildungsgesetz. SGB. 2014-02-05.

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23.12.2013 Schweiz
Bildung
Personen
SGB
Véronique Polito
Lehrplan
Vernehmlassung
Volltext

Sparpolitik bedroht Lehrplan 21. SGB begrüsst Lehrplan, findet ihn aber zu wenig mutig. Der SGB unterstützt in seiner heute veröffentlichten Vernehmlassungsantwort den Lehrplan 21. Er hält ihn für einen unerlässlichen Schritt hin zur Schulharmonisierung in der Deutschschweiz. Der Lehrplan 21 geht jedoch zu wenig weit. Während sich die Kantone der Romandie im Rahmen einer interkantonalen Vereinbarung seinerzeit verpflichteten, ihren plan d’études romand anzuwenden, bleibt der Lehrplan 21 fakultativ. Ohne entsprechende politische Vereinbarung zwischen den Deutschschweizer Kantonen steht zu befürchten, dass der Lehrplan 21 während seiner Umsetzung zahlreiche Veränderungen erfahren wird. Der SGB bedauert zudem, dass der Lehrplan keine Harmonisierung der Stundenpläne vorsieht. Er verpasst so eine Chance, die Ungleichheiten zwischen den Kantonen abzubauen und eine Basis für die Entwicklung der Tagesschule zu bilden.(...).
Véronique Polito, Zentralsekretärin SGB.

SGB, 23.12.2013.
Personen > Polito Véronique. Bildung. Lehrpläne. SGB. 2013-12-23.

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17.12.2013 Schweiz
Berufsbildung
Löhne
Personen
SGB
Véronique Polito
Mindestlöhne
Volltext

Gegen die Umdrehung der Argumente. Mindestlohn wertet Lehre auf. Der gesetzliche Mindestlohn verhindert, dass Löhne der Berufsleute frei und tief fallen können. Das trägt zu einer Aufwertung der Lehre bei. Denn entgegen allen Behauptungen haben heute rund 40 % aller Tieflöhner/innen eine Lehre absolviert. Einige Parlamentarier werden nicht müde zu unterstreichen dass ein Mindestlohn die Lehre bedrohe: Weil der Mindestlohn so klar über dem Lehrlingslohn liege, würden die Jugendlichen direkt ab Schulbank arbeiten wollen, ohne noch den Umweg über eine Ausbildung zu machen. Wer solches behauptet, ist allerdings nicht nah am Puls der Jugendlichen. Studien zeigen klar, dass die Jugendlichen unmittelbar nach dem obligatorischen Schulschluss nicht sofort ihr Leben selbständig an die Hand nehmen wollen. Sie wünschen vielmehr einen Beruf zu erlernen, der ihnen gefällt und später wirtschaftliche Sicherheit bietet. Sie sind sich bewusst, dass es einen Abschluss braucht, um in Gesellschaft und Arbeitswelt richtig Fuss zu fassen. Jugendliche, die ohne Not auf eine Ausbildung verzichten und direkt arbeiten wollen, gibt es nur in der Phantasie der Mindestlohngegner.(...).Véronique Polito.

SGB, 17.12.2013.
Personen > Polito Véronique. Mindestlöhne. Berufsbildung. SGB. 2013-12-17.

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13.12.2013 Schweiz
Berufsbildung
Personen
SGB
Véronique Polito
Berufsregister
Gesundheitsgesetz
Vernehmlassung
Volltext

SGB fordert ein Berufsregister auf Bundesebene. Neues Gesundeitsberufsgesetz. Der SGB begrüsst das vom Bundesrat am Freitag in die Vernehmlassung geschickte Gesundheitsberufsgesetz. Damit wird die Grundlage geschaffen, erstmals auf nationaler Ebene die Gesundheitsberufe auf Tertiärstufe zu regeln. Das Gesetz ist von grosser Bedeutung: Durch die Stärkung der Rahmenbedingungen für die Ausbildung des Nachwuchses in den Gesundheitsberufen wird die Gesundheitsversorgung langfristig gesichert. Angesichts der Alterung der Gesellschaft und der rasch steigenden Zahl chronisch kranker Menschen, wird der Bedarf an Pflegepersonal in den nächsten Jahren stetig zunehmen. Trotz der bisherigen Bemühungen, junge Menschen für diese Berufe zu begeistern, ist der Nachwuchs nicht gesichert. Heute verfügt rund ein Drittel des qualifizierten Personals  über ein ausländisches Diplom. (…).Das Gesetz definiert auf Bundesebene die minimalen Anforderungen für die Ausbildungsgänge und deren Zulassung, die Voraussetzungen für die Anerkennung der Diplome sowie die Kriterien für die Erteilung und den Entzug der Zulassung für die selbständige Berufsausübung.  Der SGB begrüsst die grundsätzliche Stossrichtung der Gesetzesvorlage, bedauert aber dass einige Fragen erst in Form von Varianten unterbreitet werden.(...).Véronique Polito.

SGB, 13.12.2013.
SGB > Berufsregister. SGB. 2013-12-13.

Ganzer Text

21.11.2013 Schweiz
Bildung
Nationalrat
Personen
SGB
Véronique Polito
Volltext
Weiterbildung

Ein Gesetz, das mehr Fragen aufwirft als beantwortet. Neues Weiterbildungsgesetz. In der nationalrätlichen Debatte zum Weiterbildungsgesetz werden insbesondere die Verantwortung des Arbeitgebers und die verschiedenen Modelle eines Bildungsurlaubes umstritten sein. Trotz Anstrengungen und einiger Lichtpunkte: das Gesetz ist angesichts der Probleme, die Unternehmen haben, wenn sie qualifiziertes Personal suchen, vor allem eines: ambitions- und visionslos. Der rasche Wandel des Arbeitsmarktes verlangt heute von den Menschen enorme Anpassungs-fähigkeiten und eine permanente Entwicklung ihrer Kompetenzen. Ein neues Gesetz über die Weiterbildung – müsste man folgern – hätte sich somit die Mittel zu geben, um allen Zugang zu Weiterbildung zu ermöglichen und die wichtigsten Mängel des heutigen Systems zu beseitigen. Der SGB sieht die zwei bedeutendsten Barrieren in den sozialen Disparitäten und in der zeitlichen Beanspruchung.(...).
Véronique Polito.

SGB, 21.11.2013.
Personen > Polito Véronique. Weiterbildung. SGB. 2013-11-21.

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10.10.2013 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
Regierung Schweiz
SGB
Véronique Polito
Berufsbildung
Stipendienwesen
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Der Bundesrat zielt an den Bedürfnissen der höheren Berufsbildung vorbei. SGB befürwortet die Volksinitiative oder dann einen substanziellen Gegenvorschlag. Der Bundesrat lehnt die Stipendieninitiative ab und will bloss einen zahnlosen Gegenvorschlag. Die spezifischen Bedürfnisse der höheren Berufsbildung blendet er schlicht aus. Der SGB spricht sich für die Initiative aus. Noch diesen Monat wird das Geschäft von den zuständigen Parlamentskommissionen behandelt. Die Stipendien sind das Stiefkind im schweizerischen Bildungssystem. Zwischen 1990 und 2009 ist ihr Volumen um 11% gesunken. Gleichzeitig hat die Zahl der Ausbildenden ständig zugenommen 1990 betrug der Anteil des Bundes an der Finanzierung der Stipendien für die Sekundarstufe II und die Tertiärstufe 40%; heute beläuft er sich nur mehr auf 8%. Zudem führte der fehlende Harmonisierungswille zu einem kantonalen Durcheinander mit inakzeptablen Ungleichbehandlungen.(...).
Véronique Polito.

SGB online, 10.10.2013.
SGB > Berufsbildung. Regierung Schweiz, SGB. 2013-10-10.

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27.06.2013 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
SGB
VPOD Schweiz
Véronique Polito
Katharina Prelicz-Huber
Stipendienwesen
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Bundesrat geht vor den Kantonen in die Knie. Botschaft zur Stipendieninitiative. In die Knie gegangen: Anders lässt sich die Haltung des Bundesrats anhand seiner heute veröffentlichten Botschaft zur Stipendieninitiative nicht beschreiben. Was er als indirekten Gegenvorschlag bietet, entspricht den Zielen der Volksinitiative in keiner Weise. Im Gegenteil: Anstatt die gesetzlichen Bestimmungen national zu harmonisieren, stärkt der Bundesrat die kantonalen Kompetenzen, indem er beinahe ausschliesslich auf das interkantonale Konkordat verweist. Kurz: Er verzichtet darauf, selbst Kriterien der Gewährung von Stipendien festzulegen, indem er die Zuständigkeit dafür dezentralisiert. (...).

SGB, 27.6.2013.
SGB > Stipendienwesen. Initiative. SGB. 2013-06-27.

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