Gewerkschaftschronik
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29.02.2020 Arbon
Marty AG Bauunternehmen
Unia Thurgau

Kündigungen
Marty AG Bauunternehmen
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Die gekündigten Büezer sind wütend. Die Unia unterstützt sie im Kampf für ihre Rechte. Marty-Bauarbeiter protestieren. Auf die Kündigung aus heiterem Himmel folgte die unfaire Flucht in den Konkurs: Rund 40 Mitarbeitende der Marty Bauunternehmung AG protestierten in Arbon (TG) gegen das rücksichtslose Geschäftsgebaren von Firmenchef Patrick Manser. Die Wut ist gross bei der Marty-Belegschaft. Mit einer Aktion vor dem Sitz der Manser-Group AG in Arbon protestierten die Bauarbeiter gegen ihre Kündigungen und das eingeleitete Konkursverfahren. Im Anschluss formierte sich eine Demonstration durch Arbon.Mafiöses Manöver. Ende Januar wurde der kompletten Belegschaft der Marty Bauunternehmung AG gekündigt. Verwaltungsratspräsident Patrick Manser hielt sich dabei nicht an das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren bei einer Massenentlassung. Kurz darauf meldete er den Konkurs der Firma an. Durch dieses Manöver verlieren die Angestellten ihren Lohn, nicht bezogene Ferien und bereits geleistete Überstunden. Unia unterstützt Büezer. Die Gewerkschaft Unia unterstützt die Büezer im Kampf für ihre Rechte. Sie wird sie im Insolvenz-Verfahren begleiten und alles unternehmen, dass der Schaden für die Betroffenen auf ein Minimum begrenzt werden kann. Ungenügende Gesetzgebung . Der Fall zeigt: Arbeitnehmende sind bei Insolvenz ihres Arbeitgebers zu wenig geschützt. Es gibt keine Garantie, dass ihre ausstehenden Forderungen voll bezahlt werden. Die Unia fordert von der Politik, dass die Insolvenzentschädigungen massiv erhöht und die Hürden für ein Konkursverfahren entscheidend verschärft werden. Mehr Schutz für die Arbeitnehmenden. (…).  Unia Thurgau, 19.2.2020.
Unia Thurgau > Marty AG. Kuendigungen. Unia Thurgau, 2020-02-19.
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19.05.2016 Thurgau Kanton
Unia Thurgau

Frühpensionierung
Maler und Gipser
Rentenalter
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Thurgauer Maler&Gipser feiern gemeinsam mit der Unia die Frühpensionierung. Zwölf Jahre kämpften die Maler&Gipser für die Frühpensionierung in ihrer Branche. Nun haben sie es gemeinsam mit der Unia endlich geschafft. Voraussichtlich werden ab dem 1.1.2018 die ersten Maler&Gipser in die wohlverdiente Frühpensionierung ab 63 Jahren eintreten. Dies ist der Grund, weshalb sich heute Mittag über 30 Maler und Gipser auf dem SIK-Areal in Arbon trafen, um diesen fortschrittlichen Sieg gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia bei einem Mittagessen zu feiern. Es war ein zäher Kampf um die Frühpensionierung, dessen Ausgang bis zum Schluss nicht abzusehen war. Hauptstreitpunkt in den Gesamtarbeitsvertragsverhandlungen des Maler- und Gipser Gewerbes, war die Regelung für den frühzeitigen Altersrücktritt. Dieser ermöglicht den Maler und Gipser eine frühzeitige Teilpensionierung ab 60 Jahren und eine Vollpensionierung ab 63 Jahren. Obwohl die Verhandlungsdelegationen der Arbeitnehmerverbände sowie auch jene des Arbeitgeberverbandes zugestimmt haben, regte sich Widerstand aus der Basis auf Arbeitgeberseite. Thurgauer Maler&Gipser waren zum Kampf bereit. (…).
Unia Thurgau, 19.5.2016.
Unia Thurgau > Frühpensionierung. Veranstaltung. Unia Thurgau, 2016-05-19.
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19.01.2016 Thurgau Kanton
Unia Thurgau

Mitgliederbewegung
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Die Unia Thurgau verzeichnet ein Mitgliederwachstum von 2%. Im Jahr 2015 konnte die Gewerkschaft Unia Thurgau ein erneutes Mitgliederwachstum verzeichnen und ihre Stärke weiter ausbauen. Im Jahr 2015 entschlossen sich insgesamt 394 Arbeiterinnen und Arbeiter der Gewerkschaft Unia Thurgau beizutreten. Das Jahr 2015 reiht sich somit in das kontinuierliche Wachstum der Thurgauer Unia Sektion der letzten zehn Jahre ein. Dennoch hebt sich das Jahr 2015 von den Anderen Jahren ab. So haben sich seit zehn Jahren nicht mehr so viele Angestellte entschlossen der Unia Thurgau beizutreten wie im letzten Jahr. Dies zeigt, entgegen den Behauptungen aus gewerkschaftskritischen Kreisen, dass die Gewerkschaft Unia weiter an Stärke zulegt. Wir haben mit den Protesten auf dem Bau gezeigt, dass wir bereit sind für die Rechte der arbeitenden Bevölkerung zu kämpfen und gemeinsam mit ihnen die Arbeitsbedingungen verteidigen und verbessern werden. (…).
Unia Thurgau, 19.1.2016,
Unia Thurgau > Mitgliederbewegung 2015. Unia Thurgau, 19.1.2016.
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04.12.2015 Weinfelden
Berufsschulen
Unia Thurgau

Arbeitsbedingungen
Lehrlingswesen
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Auch Lehrlinge haben Rechte. Berufsschulaktion Weinfelden. Die Unia Thurgau hat das Berufsschulzentrum Weinfelden besucht und dort die jungen Berufsleute auf ihre Rechte am Arbeitsplatz aufmerksam gemacht. Das Zelt der Unia vor dem Berufsschulzentrum war schnell aufgebaut. Und das Transparent mit der Aufschrift „Keine drei Jahre Eiszeit in der Lehre!“ lockte am Mittwoch zahlreiche Schülerinnen und Schüler zum Dialog mit der Gewerkschaft an. Die Unia wollte mit dieser Aktion auf die Rechte der Auszubildenden am Arbeitsplatz aufmerksam machen. Diese werden häufig missachtet. Das ergab eine grosse Umfrage der Unia im Jahr 2013/14. Es wurden über 1'500 Lernende befragt. Der Report ergab, dass Lernende oft entgegen den Schutzbestimmungen Überzeit leisten und teils auch an Samstagen arbeiten müssen. Probleme gibt es auch beim Lohn, den Ferien und den Arbeitsbedingungen. Die Kontrollen der Berufsbildungsämter sind ungenügend und schützen die Lernenden nicht vor Übergriffen. Sie selbst können sich aus Angst vor dem Verlust der Lehrstelle meist schlecht wehren. Die Unia hat einen Flyer zu den Rechten der Lernenden am Arbeitsplatz entwickelt. (…).
Unia Thurgau, 4.12.2015.
Unia Thurgau > Lehrlingswesen. Arbeitsbedingungen. Aktionstag. Unia, 4.12.2015.
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01.11.2012 TG Kanton
Lehrlingswesen
Personen
Unia Thurgau
Paul Maetschke
Lehrlingsbewegung
Lehrlingslöhne
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Endlich Lehrlinge organisieren! Kaufmännische Angestellte arbeiten im Warenausgang und verpacken Fertigprodukte, PolymechanikerInnen müssen Grünflächen pflegen, Schreinerlnnen putzen wochenlang die Firma, Tischlerlnnen müssen das Privatauto vom Chef putzen und die Löhne sind niedrig. Für Lernende ist das trauriger Alltag. Die Ausbildung, für die sie eigentlich da sind, leidet darunter. Das Gesetz mag Lernendezwar besonders schützen, aber die Realität belehrt uns eines Besseren: die jüngsten ArbeiterInnen werden schamlos ausgebeutet. Wie soll man sich wehren? (...). Paul Maetschke, Unia-Jugend Thurgau.

Der Funke, Nr. 24, November 2012.
Unia Thurgau > Lehrlingsbewegung. Unia TG Kanton.1.11.2012.

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