Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > Unia Ostschweiz-Graubünden
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 55

1 2 3
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
25.06.2019 Gossau
Migros
Unia Ostschweiz-Graubünden

Entlassungen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Volltext
Stellenabbau bei der Migros Ostschweiz. Entlassungen stoppen – Verkaufspersonal stärken! Die Migros schraubt wieder am Personal. Ein Jahr nach dem Migros-Genossenschafts-Bund, ist nun die Betriebszentrale in Gossau (SG) mit 90 Stellen betroffen. Die Unia erwartet vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, dass er auf Entlassungen verzichtet und interne Lösungen für das Personal findet. Die Migros muss u.a. in den Stellenausbau beim bereits jetzt ausgelasteten Verkaufspersonal investieren. Wie die Migros Ostschweiz Genossenschaft gestern berichtete, plant sie in der Betriebszentrale in Gossau (SG) den Abbau von 90 Stellen. Dies, obwohl sie finanziell stabil ist: 2018 betrug ihr Gewinn 41,1 Millionen Franken und die Margen waren stabil. Die Unia kann diese Entscheidung daher nicht nachvollziehen. Sie erwartet nun vom grössten Arbeitgeber der Schweiz, der sich ausserdem als besonders sozialverantwortlich bezeichnet, interne Lösungen für die Betroffenen Angestellten zu finden, um Entlassungen zu vermeiden. Investitionen ins Verkaufspersonal vonnöten. Die Arbeitsproduktivität ist bei Migros in den letzten Jahren ständig gestiegen. Dies hat sich allerdings kaum auf die Löhne des Personals ausgewirkt. Vielmehr stagnieren die Löhne seit Jahren auf zu tiefem Niveau. Die Unia befürchtet bei einem weiteren Stellenabbau eine zunehmende Verdichtung der Arbeit für das bleibende Personal. Das heisst auch: Mehr Stress für die bereits jetzt ausgelasteten Angestellten. Der strenge Arbeitsrhythmus wird gerade in der laufenden Umfrage der Unia bei Migros Mitarbeitenden („Sorgenbarometer“) besonders hervorgehoben. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 25.6.2019.
Unia Schweiz > Migros. Entlassungen. Unia Schweiz, 2019-06-25.
Ganzer Text
15.03.2017 Arbon
AFP-Küchen
Unia Ostschweiz-Graubünden

AFP-Küchen
Strukturreform
Volltext
Umstrukturierung der AFP-Küchen AG – 60 Mitarbeitende verlieren den Arbeitsplatz und Forster wird verkauft. Heute fand eine MitarbeiterInneninformation in der AFP- Küchen AG in Arbon statt. Die Nachricht war ein Schock für alle Anwesenden. Die AFP-Küchen muss sich gemäss eigenen Aussagen massiv umstrukturieren. Zu gross sei der Verwaltungsaufwand im Verhältnis zum Umsatz. Insbesondere die Forster Küchen sei ein „Sanierungsfall“. Gestern hat der Verwaltungsrat entschieden. Forster Küchen soll verkauft werden und man will sich als Piatti Küchen wieder am Markt etablieren. Insgesamt sollen 60 Mitarbeitende entlassen werden. Erst im Jahre 2012 haben sich Forster und Piatti Küchen zur AFP- Küchen AG zusammengeschlossen. Dies alles noch unter dem Dach der Arbonia Forster Holding. Bereits zwei Jahre später würde diese wieder an die Alno AG verkauft. Immer wieder waren die Angestellten von Produktionsverlagerungen und Stellenabbau betroffen. Und immer wurde versichert, dass diese Massnahmen das Unternehmen in eine besser Zukunft führen werden. Dass dies nicht der Fall war, zeigt die heutige Ankündigung. Forster Küchen soll nun wieder verkauft werden und die Verwaltung der Piatti Küchen soll umstrukturiert werden. Erneut werden damit 60 Personen ihren Arbeitsplatz verlieren. Auch dieses Mal erhofft sich der Verwaltungsrat daraus eine bessere Zukunft für das Unternehmen. In den Fängen internationaler Investment Firmen. Die AFP- Küchen AG wird damit erneut zum Spielball einer internationalen Investment Unternehmung. (…). Unia Ostschweiz-Graubünden, 15. 3.2017.
Unia Ostschweiz-Graubünden > AFP-Küchen. Umstrukturierung. Unia Ostschweiz, 2017-03-15.
Ganzer Text
17.11.2016 Stettfurt TG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Lohndumping
Submissionswesen
Volltext
Miese Löhne auf Sonnenberg. Multimillionär Christian Baha speist Bauhandwerker auf Schloss Sonnenberg mit Nettolöhnen von nicht mal 2500 Franken ab. Jetzt gibt es keine Zweifel mehr: Der schwerreiche Christian Baha zahlt seinen Arbeitern in Stettfurt TG Tiefstlöhne. Multimillionär Baha mag keine Kritik. Wer es dennoch wagt, muss mit Klagen rechnen. Bereits mit vier Anzeigen hat Baha die Unia eingedeckt. Und auch ¨Work. Superprovisorisch liess er über seine Schloss & Gut Sonnenberg AG der Gewerkschaft und ihrer Zeitung verbieten, Tieflöhne als das zu bezeichnen, was sie wirklich sind. Doch jetzt legt die Unia Beweise auf den Tisch. Vier Lohnabrechnungen der Monate Juni, Juli, August und September lassen keine Zweifel mehr offen. Die Bauhandwerker, die auf Schloss Sonnenberg mit Renovationsarbeiten beschäftigt sind, werden mit Tiefstlöhnen abgespeist. 13 Franken Stundenlohn. Laut der Abrechnung beträgt der Bruttolohn 2970 Franken. Üblich sind für einen ungelernten Bauarbeiter Löhne zwischen 4500 und 4800 Franken, für Gelernte 5300 Franken. Dazu wird den Arbeitern 80 Franken für die Unterkunft in Containern und 100 Franken für die Verpflegung abgezogen. Nach allen Abzügen resultiert ein ausbezahlter Lohn von gerade mal 2495 Franken – und das für eine 50-Stunden-Woche. Umgerechnet ergibt das einen Stundenlohn von 13 Franken. Überstunden würden nicht bezahlt, sie seien im Salär enthalten, heisst es im Arbeitsvertrag. In Bahas Diensten gilt zudem der Maulkorb. Der Arbeitnehmer ist „zur strengsten Geheimhaltung aller Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse und sonstigen Umstände» verpflichtet. (…). Ralph Hug.
Work online, 17.11.2016.
Personen > Hug Ralph. Dumpinglöhne. Submissionswesen. Work, 2016-11-17.
Ganzer Text
14.11.2016 Stettfurt TG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Lohndumping
Submissionswesen
Volltext
Auf Schloss Sonnenberg (TG) schuften Bauarbeiter für weniger als 3000 Franken im Monat. Nachdem das Schloss Sonnenberg in Stettfurt (TG) vom österreichischen Multimillionär Christian Baha gekauft wurde, liessen die lang ersehnten Renovierungsarbeiten auf sich warten. Nun wird endlich gebaut, jedoch zu Bedingungen, welche an das letzte Jahrhundert erinnern. Finanziert wird dieses Trauerspiel nicht zuletzt von den Thurgauer Steuerzahlenden. Diese sind aufgrund des Denkmalschutzes verpflichtet, das Projekt mit mehreren 100`000 Franken zu unterstützen. Geht es nach dem Thurgauer Submissionsgesetz, muss bei öffentlicher Beteiligung an Bauaufträgen auf die Einhaltung von orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen geachtet werden. Bei der Renovierung des Schloss Sonnenberg scheinen diese Regeln jedoch nicht zu gelten. Der Gewerkschaft Unia liegen neue Informationen vor, welche bestätigen, dass die Bauarbeiter für weniger als 3000 Franken pro Monat arbeiten müssen und das bei einer 50 Stundenwoche. Überstunden dürfen laut Arbeitsvertrag nicht verrechnet werden, diese sind mit dem Lohn bereits abgegolten. Bereits im Sommer 2016 machte die Unia mit Protesten auf diese unhaltbare Situation aufmerksam. Die Antwort darauf kam in Form von mehreren Anzeigen. Die Vorwürfe gehen von Hausfriedensbruch bis hin zu unlauterem Wettbewerb. Die Schloss & Gut Sonnenberg AG erwirkte schliesslich eine superprovisorische Verfügung des Obergerichts des Kantons Thurgau gegen die Unia. (…).
Unia Ostschweiz, 14.11.2016.
Unia Ostschweiz > Submissionswesen. Lohndumping. Unia Ostschweiz, 2016-11-14.
Ganzer Text
21.10.2016 Rapperswil SG
Geberit AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Betriebsschliessung
Geberit AG
Volltext
Geberit schliesst Fabriken in Frankreich. Arbeitnehmende protestieren vor Geberit-Hauptsitz in Rapperswil-Jona. Angestellte der französischen Firma Allia SAS, welche zum Geberit-Konzern gehört, protestierten heute in Rapperswil-Jona. Die rund 400 Demonstrant/innen setzten ein Zeichen gegen die drohende Schliessung ihrer Fabriken. Die Unia unterstützt den Kampf der Arbeitnehmenden um ihre Arbeitsplätze. Geberit gab im Mai bekannt, dass sie die Strukturen ihrer Tochtergesellschaft in Frankreich überprüfen werde. Inzwischen ist klar: Die beiden Werke in La Villeneuve-au-Chêne (Burgund) und Digoin (Champagne) sollen wegen „Überkapazitäten“ weitgehend stillgelegt werden. Sozialverträgliche Lösung gefordert. Die Betroffenen nehmen dies nicht einfach so hin. Insgesamt 400 Menschen – Angestellte der beiden Fabriken, Angehörige, Behördenvertreter sowie die beiden Bürgermeister – haben heute am Geberit-Hauptsitz in Rapperswil-Jona gegen die Schliessung protestiert. Zudem übergaben sie ein Protestschreiben mit der Forderung, auf die unnötige Schliessung der Werke zu verzichten. Die Stilllegung hätte für die Beschäftigten gravierende soziale Folgen und wäre für die betroffenen Regionen wirtschaftlich ein schwerer Schlag. Die französischen Arbeiter/innen und ihre Familien sind nicht gewillt, ihren Job zu verlieren, nur damit sich die Patrons, Finanzinvestoren und Aktionäre des börsenkotierten Konzerns noch mehr bereichern können. Sie fordern deshalb, dass der Entscheid zur Schliessung der Werke zurückgenommen und (…).
Unia Ostschweiz, Medienmitteilung, 21.10.2016.
Unia Ostschweiz > Geberit. Betriebsschliessung. Unia Ostschweiz, 2016-10-21.
Ganzer Text
24.06.2016 Frauenfeld
AHV
Unia Ostschweiz-Graubünden

AHVplus
Aktionstag
Volltext
Gelungene Auftaktaktion für die AHV+ Initiative in Frauenfeld. Mit einem Aktionstag haben heute Aktivist/innen der Gewerkschaft Unia den Abstimmungskampf für die Volksinitiative AHVplus eröffnet. Sie verlangt eine Erhöhung der AHV-Renten und kommt am 25. September zur Abstimmung. Die Gewerkschafter/innen verteilten an Passant/innen Sonnencrème und erinnerten daran: Nicht nur die Haut braucht Schutz, sondern auch die Renten. Der beste Weg ist die Stärkung der AHV. Die Altersrenten in der Schweiz sind bedroht: Die Umwandlungssätze bei den Pensionskassen schrumpfen und mit ihnen die Renten. Die AHV-Renten wurden seit Jahrzehnten nicht mehr substanziell erhöht und hinken den Löhnen immer mehr hinterher. Gleichzeitig wollen Hardliner im Parlament das Rentenalter für alle auf 67 Jahre und mehr erhöhen und Leistungen kürzen. Auf diese Gefahren machten heute Aktivist/innen der Gewerkschaft aufmerksam. Gewerkschafter der Unia verteilten heute am Sämansbrunnen in Frauenfeld kleine Tuben mit Sonnencreme und eine Karte mit dem Aufruf: „Nicht nur ihre Haut braucht Schutz, auch ihre Altersrenten! Der beste Weg dazu ist die Stärkung der AHV!“. Die Gewerkschafter diskutierten bei Speis und Trank mit der Frauenfelder Bevölkerung und die Stimmen waren eindeutig: „Die AHV muss die Existenz im Alter sichern!“ Dies war der Auftakt der AHVplus-Kampagne. (…).
UNIA Ostschweiz-Graubünden, 24.6.2016.
Unia Ostschweiz > AHVplus. Aktionstag. Unia Ostschweiz, 2016-06-24.
Ganzer Text
01.06.2016 Romanshorn
Tankstellenshops
Unia Ostschweiz-Graubünden

Coop
Mobbing
Tankstellenshops
Volltext
Keine Einigung zwischen der Unia. und der Mobbing-Tankstelle in Romanshorn. Es kostete die Mitarbeitenden der Coop Pronto Tankstelle in Romanshorn viel Kraft und Mut, sich öffentlich gegen das Mobbing in der Tankstelle zur Wehr zu setzen. Und dennoch, haben sie gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia diesen wichtigen Kampf geführt und aufgezeigt, dass Mobbing in keinem Fall toleriert werden muss. Dies führte schlussendlich auch zu mehrerer Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Unia, Coop Mineralöl AG und der Geschäftsleitung der Coop Pronto Tankstelle in Romanshorn. Nachdem sich die Coop Pronto Tankstelle nun weigerte auf sämtliche Forderungen einzugehen, werden die Gespräche beendet. Es waren lange, schwere und emotionale Verhandlungen, welche im Coop Bau und Hobby in Arbon geführt wurden. Die Mitarbeitenden stellten sich jedoch gemeinsam mit der Unia dieser Konfrontation mit der Geschäftsleitung der Coop Pronto Tankstelle und Coop Mineralöl AG. Die Forderung der Gewerkschaft Unia war klar. Coop muss seine Verantwortung als Franchisegeber übernehmen und bei Mobbing rasch, konsequent und Mitarbeiterorientiert reagieren. Leider stellte sich Coop auch in den Verhandlungen stets auf den Standpunkt, dass sie als Franchisegeber nur einen geringen Einfluss auf die Tankstelle hätte und bagatellisierte die Vorfälle in Romanshorn als „Anfangsfehler von jungen Unternehmern“. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, 1.6.2016.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Tankstelle Coop Romanshorn. Mobbing. Unia Ostschweiz, 2016-06-01.
Ganzer Text
31.05.2016 St. Gallen
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Jakob Auer
Thomas Wepf
Präsidium
Unia Ostschweiz-Graubünden
Volltext
Führungswechsel bei der Unia Ostschweiz-Graubünden. Nach Thomas Wepf, der in den Ruhestand tritt, übernimmt neu Anke Gähme die operative Führung der Unia Ostschweiz-Graubünden. Neuer Präsident ist Jacob Auer. Die Unia-Delegierten fordern einmal mehr von den Kantonen ein stärkeres Engagement gegen Lohndumping. Fünfeinhalb Jahre lang leitete Thomas Wepf die grösste Gewerkschaft der Ostschweiz. Nun wird er pensioniert. An der Regio-Delegiertenversammlung in St. Gallen wurden seine Verdienste gewürdigt. Unter seiner Leitung sei die Unia wichtige Schritte vorangekommen und schlagkräftiger geworden. Neue Regioleiterin wird die ursprünglich aus Berlin stammende Anke Gähme. Sie leitete bisher die Unia-Sektion St. Gallen-Appenzell und möchte die Gewerkschaft in den kommenden Jahren noch mehr professionalisieren, sie näher an die Basis bringen und die Dienstleistungen verstärken. Eine Strukturreform soll dies erleichtern. Künftig wird die Unia Ostschweiz-Graubünden nur noch aus zwei Sektionen (Nord und Süd) bestehen, Ortsgruppen werden zusammengelegt. Die Delegierten hiessen einen entsprechenden Grundsatzentscheid gut. Die Umsetzung soll in den nächsten Jahren erfolgen und die Unia Ostschweiz zu einer der am besten aufgestellten Gewerkschaftsregionen machen. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, 31.5.2016.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Präsidium. DV 31.5.2016. Unia Ostschweiz, 2016-05-31.
Ganzer Text
26.05.2016 Chur
Arbeitszeit
Unia Ostschweiz-Graubünden

Petition
Sonntagsarbeit
Volltext
Petition gegen unnötige Sonntagsarbeit eingereicht. Die Gewerkschaft Unia hat im Churer Rathaus eine Petition eingereicht. Sie fordert die Eindämmung unnötiger Sonntagsarbeit. Der Anlass für die Petition war der letzte Dezember, als in Chur gleich drei Sonntagsverkäufe stattfanden. Einer sogar am 27. Dezember, was den Verkäuferinnen ein ruhiges Weihnachtsfest und die nötige Erholung vom Stress der Adventstage. verunmöglichte. Die Gewerkschaft Unia verlangte vom Stadtrat, dass er sich nicht länger dem Druck der Grossverteiler nach weiteren Sonntagsverkäufen beugt und den gesetzlichen Vorschriften Nachachtung verschafft. In Chur hatten die Sozialpartner 2011 eine tragfähige Lösung für das Problem der Ladenöffnungszeiten erarbeitet. Mit seiner willkürlichen und einseitigen Bewilligungspraxis hat der Stadtrat diese Lösung torpediert. Zusätzliche Verkaufssonntage sollen nur sehr restriktiv und nur nach Konsultation der Sozialpartner und der kleinen Ladenbesitzer zugelassen werden: Dies verlangt die von der Unia lancierte Petition. Das Begehren zum Schutz des Verkaufspersonals wurde heute 440 Unterschriften im Rathaus eingereicht. (…).
Unia Ostschweiz, 26.5.2016.
Unia Ostschweiz > Sonntagsarbeit. Petition. Unia Ostschweiz, 2016-05-26.
Ganzer Text
23.05.2016 TG Kanton
Ständerat
Unia Ostschweiz-Graubünden

Ladenöffnungszeiten
Ständerat
Volltext
Der Thurgau ist ein schlechtes Vorbild in Sachen Ladenöffnungszeiten. Im Juni 2016 entscheidet der Ständerat über das neue Ladenöffnungszeitengesetz. Dieses sieht vor, dass in der ganzen Schweiz Mindestladenöffnungszeiten von werktags 06 Uhr bis 20 Uhr und Samstag von 06 Uhr bis 18 Uhr eingeführt werden. Dies würde die Arbeitsbedingungen von tausenden VerkäuferInnen im ganzen Land verschlechtern. Ein Umstand, welcher in verschärfter Form im Thurgau bereits traurige Realität ist. Gerade deshalb, kämpfen die Thurgauer VerkäuferInnen für ihre ArbeitskollegInnen aus anderen Regionen. Die Frage, was eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten für die Angestellten bedeutet, können die Thurgauer VerkäuferInnen leider nur zu gut beantworten. Von Montag bis Samstag dürfen sämtliche Verkaufsgeschäfte von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr gemäss dem kantonalen Ladenöffnungszeitengesetz geöffnet sein. Ein Umstand, welcher den VerkäuferInnen im Thurgau schwer zusetzt. Deshalb haben sie sich entschlossen, gemeinsam mit der Gewerkschaft Unia Solidarität zu zeigen und sich für ihre Kolleginnen und Kollegen aus anderen Regionen mittels einer Unterschriftensammlung einzusetzen. Die Verlängerung der Ladenöffnungszeiten hat dem Thurgau keinen Vorteil gebracht. (…).
Unia Ostschweiz, 23.5.2016.
Unia Ostschweiz > Ladenöffnungszeiten. Ständerat TG Kanton. Unia Ostschweiz, 2016-05-23.
Ganzer Text
23.05.2016 Chur
AHV
Unia Ostschweiz-Graubünden

AHV-Renten
Pensionierte
Volltext
Jetzt bessere Renten – für AHVplus! Die über achtzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer der traditionellen Frühjahrstagung der Rentnerinnen und Rentner aus der Unia Ostschweiz-Graubünden haben einhellig eine Resolution für bessere Renten und für AHVplus beschlossen. Für die Unia-Rentner ist klar und sie erleben es hautnah, dass die Renten seit Jahren der Lohnentwicklung hinterher hinken. Obwohl die Arbeitgeber, der Bundesrat und die bürgerlichen Parteien die AHV unentwegt schlecht reden, ist sie, wie der Referent Reinhard Fähndrich an der Versammlung ausführte, finanziell durchaus gesund. Ein kommender Engpass, hervorgerufen durch die Pensionierung der Babyboomer Generation, könne durch eine geringe Erhöhung der Mehrwertsteuer leicht aufgefangen werden. Jetzt sei es Zeit für bessere Renten. Die Volksinitiative „AHVplus“ des Schweizerischen Gewerkschaftsbunds verlangt einen Zuschlag von zehn Prozent zu den AHV-Renten. Dies ist finanzierbar. Dabei dürfe eine massvolle Erhöhung der Lohnbeiträge kein Tabu sein. Denn die Lohnbeiträge für die AHV sind seit vierzig Jahren nie erhöht wurden. Sie blieben stabil bei 8,4 Prozent. Die Unia-Rentner rufen die Bevölkerung im ganzen Land mit einer einstimmig verabschiedeten Resolution auf, der Vorlage von AHVplus in der Abstimmung vom kommenden September zuzustimmen, um jetzt bessere Renten zu erhalten. (…).
Unia Ostschweiz, 23.5.2016.
Unia Ostschweiz > Pensionierte. AHV-Renten. Veranstaltung. Unia Ostschweiz, 2016-05-23.
Ganzer Text
19.05.2016 Stettfurt TG
Bauwirtschaft
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Ralph Hug
Baugewerbe
Lohndumping
Volltext
Dumpingaffäre im Thurgau. Glamour-Multimillionär im Zwielicht. Bei einer Schloss-Sanierung im Thurgau hat die Unia Dumpinglöhne festgestellt. Der Besitzer, ein Hedge-Funds-Guru und Horrorfilm-Darsteller, muss sich erklären. Für den Leiter der Unia Thurgau, Stefan Brülisauer, ist klar: „Da sind Dumpinglöhne im Spiel.“ Ein polnischer Trockenbauer verriet ihm auf der Baustelle, dass er 3300 Franken brutto verdiene. Dabei müsste ein gelernter Gipser mindestens 4780 Franken bekommen. Das schreibt der Gesamtarbeitsvertrag (GAV) vor. Die Szenerie auf dem 150 Hektaren grossen Gelände des Schlosses Sonnenberg in Stettfurt TG stinkt nach Dumping. An die 30 Büezer hausen in Containern auf dem Schlossgelände. Handwerker sollen sogar auf der Baustelle übernachten. Als die Unia auftauchte, liess der Betriebsleiter das Schloss mit Ketten abriegeln. Die Gewerkschafter wurden unter Drohungen weggewiesen. Der Betriebsleiter stellt sich auf den Standpunkt, die Bauarbeiter seien Angestellte und unterstünden keinem GAV. Klar ist, dass für die Sanierung des Schlosses im Mai 2008 eigens eine Firma gegründet wurde, die Schloss & Gut Sonnenberg AG. Kurz zuvor hatte das Kloster Einsiedeln als Besitzerin das beliebte Ausflugsziel verkauft. Und zwar über Kontakte des Kloster-Finanzchefs, der in der Hedge-Funds-Szene aktiv ist. Schwarzeneggers Kumpel. Der neue Besitzer Christian Baha (48) ist Finanzmanager und Multimillionär aus Wien. Er wurde mit dem „Superfund“ reich, einer Art Hedge-Funds mit computerisierten Handelssystemen. Einst Absolvent der Polizeischule, (…). Ralph Hug.
Work online, 19.5.2016.
Unia Ostschweiz > Dumpinglöhne. Schloss Sonnenberg. Work online, 2016-05-19.
Ganzer Text
12.05.2016 Stettfurt TG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Lohndumping
Volltext
Lohndumpingverdacht auf der Baustelle Schloss Sonnenberg erhärtet sich. Der Skandal um das Schloss Sonnenberg in Stettfurt TG reisst nicht ab. Nachdem das Schloss vom österreichischen Multimillionär Christian Baha gekauft wurde, liess die Sanierung trotz Baubewilligung lange auf sich warten. Nun könnte klar werden, weshalb lange nicht gebaut wurde. Für die Sanierung des Schlosses wurde eigens eine Firma gegründet, die Schloss & Gut Sonnenberg AG. Bauarbeiter und Handwerker werden direkt in der Hauseigenen Firma angestellt. Mit der Einhaltung der geltenden Gesamtarbeitsverträge scheint es die Unternehmung jedoch nicht sehr genau zu nehmen. Nach Hinweisen auf Lohndumping, besuchte die Gewerkschaft Unia gestern bereits zum zweiten Mal die Baustelle Schloss Sonnenberg. Dies, nachdem die Gewerkschafter beim ersten Besuch grob von der Baustelle verwiesen wurden, woraufhin das Gelände um das Schloss mit Ketten von der Geschäftsleitung abgesperrt wurde. Heute ging die Taktik der Schloss & Gut Sonnenberg AG jedoch nicht auf. Die Gewerkschafter erhielten Zutritt zur Baustelle und konnten sich ein Bild der Situation verschaffen. Innert Kürze wurde gestern von der Geschäftsleitung die Polizei aufgrund von angeblichem Hausfriedensbruch gerufen. Dennoch gelang es den Gewerkschaftern mit Arbeitern der Baustelle zu sprechen. Über dreissig Personen hausen in einer Containersiedlung und gemäss Aussagen der Arbeiter, überwiegend Kollegen aus Polen, übernachten gar einige der Handwerker direkt in der Schlossbaustelle. Auch auf die Lohnfrage antwortete ein Trockenbauer merklich eingeschüchtert, (…).
Unia Ostschweiz, 12.5.2016.
Unia Ostschweiz > Lohndumping. Schloss Sonnenberg. Unia Ostschweiz, 2016-05-12.
Ganzer Text
14.04.2016 TG Kanton
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Anke Gähme
Thomas Wepf
Regionalleitung
Volltext
Anke Gähme neue Regioleiterin der Unia Ostschweiz-Graubünden. Die neue Leiterin der Unia-Region Ostschweiz-Graubünden heisst Anke Gähme. Sie wurde an der ausserordentlichen kürzlichen Delegiertenversammlung zur Nachfolgerin von Thomas Wepf gewählt. Thomas Wepf geht nach fast zehn Jahren an der Spitze der Ostschweizer Unia Ende Mai in Pension. Präsident Walter Kohli würdigte seine grossen Verdienste für den Aufbau der Gewerkschaft. Unter Thomas Wepf gedieh die Unia zu einer schlagkräftigten und respektierten Arbeitnehmerorganisation, die von vielen Arbeitgebern als kompetenter Sozialpartner akzeptiert wird. Thomas Wepfs Nachfolgerin ist Anke Gähme (52). Sie kam 2011 zur Unia Ostschweiz-Graubünden und leitet seitdem die Sektion St. Gallen-Appenzell. Gähme ist eine Vollblutgewerkschafterin. In Berlin geboren, ist sie eine Berlinerin „mit Herz und Schnauze“ geblieben. Als ausgebildete Ingenieurin für Betriebswirtschaft und Moderatorin steht sie seit 25 Jahren im Dienst der Gewerkschaftsbewegung. Sie war aktiv bei der Gründung von Deutschlands grösster Gewerkschaft Verdi dabei. 2007 kam sie in den Süden Deutschlands, amtete als stellvertretende Geschäftsführerin von Verdi Oberschwaben und betreute dort insbesondere den Sektor Gesundheit. Im 2007 kam sie über den Bodensee und nahm mit ihrer Familie im Thurgau Wohnsitz. Vor der Wahl zur neuen Regioleiterin sagte sie, sie wolle die gewerkschaftliche Präsenz in der Ostschweiz stärken und ausbauen. Gemeinsam sei man (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, 14.4.2016.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Regionalleiterin. Unia Ostschweiz-Graubünden, 2016-04-14.
Ganzer Text
18.03.2016 Uzwil SG
Bühler AG
Personen
Unia Ostschweiz-Graubünden
Work
Ralph Hug
Bühler AG
Gratisarbeit
Volltext
Von der Mehrarbeit der Büezer profitieren bei Bühler die Aktionäre. Gratis chrampfen für die Couponschneider. Der Industriekonzern Bühler steigert Umsatz und Gewinn. Doch die Beschäftigten will er nicht für ihre Gratisarbeit entschädigen. Gleich nach dem Frankenschock im Januar 2015 setzte das Bühler-Management die Wochenarbeitszeit von 40 auf 45 Stunden herauf. Zur Rettung von Arbeitsplätzen, wie der globale Mühlenkonzern verlauten liess. 2500 Mitarbeitende in Uzwil SG mussten über ein Jahr lang Hunderte Stunden Gratismehrarbeit leisten. Erst ab April gilt wieder die normale Arbeitszeit. Entsprechend staunten die Büezer nicht schlecht, als CEO Calvin Grieder Mitte Februar glänzende Zahlen präsentierte. Der Umsatz von Bühler stieg letztes Jahr um 3,4 Prozent und der Gewinn vor Steuern um mehr als 22 Prozent auf 177 Millionen Franken. Sogar die Marge erhöhte sich. Viele Mitarbeitende kamen sich geprellt vor. Thomas Wepf, Leiter Unia Ostschweiz: „Hier wird der Krisenartikel im Gesamtarbeitsvertrag der Maschinenindustrie zur Gewinnsteigerung missbraucht.“ Die Unia verlangt nun eine Sonderzahlung an die Bühler-Angestellten. Als Anerkennung für die Mehrleistung, so Wepf. Bühler habe von der unbezahlten Arbeit profitiert. Nach seiner Schätzung hat der Konzern mit dieser Masche insgesamt 27 Millionen Franken Lohnkosten eingespart. Beteiligung. (…).
Ralph Hug.
Work, 18.3.2016.
Personen > Hug Ralph. Bühler AG. Gratisarbeit. Work, 2016-03-18.
Ganzer Text
11.03.2016 Winterthur
Sulzer AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Betriebsschliessung
Sulzer AG, Winterthur
Volltext
Werkschliessung bei Sulzer - 90 Jobs gehen verloren. Die Gewerkschaft Unia ist empört über die Ankündigung von Sulzer, die Produktion in Winterthur zu schliessen. Der Konzern stellt Profitgier über alles andere. Der Fall zeigt aber auch die verheerenden Folgen der Nationalbankpolitik. Der Industriekonzern Sulzer will sein Werk in Winterthur schliessen und 90 Leute auf die Strasse stellen. Als Begründung nennt Sulzer den überbewerteten Franken. Doch es geht auch um Profitmaximierung. Empörendes Verhalten von Sulzer. Sulzer versucht, seine Profite auf Kosten der Beschäftigten zu maximieren. Es ist kaum zwei Wochen her, dass Sulzer die Ausschüttung einer Sonderdividende an die Aktionäre angekündigt hat. Der neue Sulzer-CEO kassiert zusätzlich eine Antrittsprämie von fast 3 Millionen Franken. Dass jetzt 90 Menschen mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes dafür zahlen müssen, ist eine Frechheit. Die Unia fordert den Konzern auf, die Stellen in Winterthur zu erhalten. Spur der Verwüstung in der Industrie. Es ist wichtig, diesen Fall im Kontext zu sehen: Die Währungspolitik der Nationalbank hinterlässt gegenwärtig eine Spur der Verwüstung in der Industrie. Tausende Stellen wurden dieses Jahr bereits abgebaut. Der Hauptgrund ist der aufgeblähte Schweizer Franken, ein Resultat der desaströsen und mutlosen Politik der Nationalbankspitze. Die SNB macht sich zur Totengräberin des Werkplatzes Schweiz. Es braucht jetzt sofort einen neuen Mindestkurs, wie ihn die Unia schon lange fordert. Politik muss handeln. (…).
Unia Ostschweiz, 11.3.2016.
Unia Ostschweiz > Sulzer AG, Betriebsschliessung. Unia Ostschweiz, 2016-03-11.
Ganzer Text
11.03.2016 Winterthur
Sulzer AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Betriebsschliessung
Medien-Mitteilung
Sulzer AG
Volltext
Werkschliessung bei Sulzer - 90 Jobs gehen verloren. Starker Franken hinterlässt Spur der Verwüstung. Die Gewerkschaft Unia ist empört über die Ankündigung von Sulzer, die Produktion in Winterthur zu schliessen. Der Konzern stellt Profitgier über alles andere. Der Fall zeigt aber auch die verheerenden Folgen der Nationalbankpolitik. Der Industriekonzern Sulzer will sein Werk in Winterthur schliessen und 90 Leute auf die Strasse stellen. Als Begründung nennt Sulzer den überbewerteten Franken. Doch es geht auch um Profitmaximierung. Empörendes Verhalten von Sulzer. Sulzer versucht, seine Profite auf Kosten der Beschäftigten maximieren. Es ist kaum zwei Wochen her, dass Sulzer die Ausschüttung einer Sonderdividende an die Aktionäre angekündigt hat. Der neue Sulzer-CEO kassiert zusätzlich eine Antrittsprämie von fast 3 Millionen Franken. Dass jetzt 90 Menschen mit dem Verlust ihres Arbeitsplatzes dafür zahlen müssen, ist eine Frechheit. Die Unia fordert den Konzern auf, die Stellen in Winterthur zu erhalten. Spur der Verwüstung in der Industrie. Es ist wichtig, diesen Fall im Kontext zu sehen: Die Währungspolitik der Nationalbank hinterlässt gegenwärtig eine Spur der Verwüstung in der Industrie. Tausende Stellen wurden dieses Jahr bereits abgebaut. Der Hauptgrund ist der aufgeblähte Schweizer Franken, ein Resultat der desaströsen und mutlosen Politik der Nationalbankspitze. Die SNB macht sich zur Totengräberin des Werkplatzes Schweiz. Es braucht jetzt sofort einen neuen Mindestkurs, wie (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 11.3.2016.
Unia Schweiz > Sulzer AG. Betriebsschliessung. Unia Medienmitteilung, 2016-03-11.
Ganzer Text
04.03.2016 Romanshorn
Coop
Unia Ostschweiz-Graubünden

Mobbing
Tankstellenshops
Volltext
Protest gegen Mobbing-Tankstelle von Coop. Bei der Coop-Tankstelle Romanshorn machen extremes Mobbing und überlange Arbeitszeiten den Job für die Angestellten zur Hölle. Mit einer Protestaktion hat die Gewerkschaft Unia am Freitagnachmittag gegen die unhaltbaren Zustände protestiert. „Geschlossen wegen Mobbing“ hiess es auf dem Unia-Transparent. Die Protestaktion sollte die Öffentlichkeit über die inakzeptablen Vorgänge bei der Coop-Tankstelle Romanshorn informieren. Die Tankstelle wird im Franchising-System betrieben. Sie hat zwar eine selbständige Leiterin. Diese ist aber von Coop Pronto als Franchise-Geber vollkommen abhängig ist. Der Grossverteiler hat daher eine Mitverantwortung für das offenkundig arbeitnehmerfeindliche und gesetzwidrige Gebaren seines Vertragspartners. Die Unia fordert deshalb von Coop, sofort durchzugreifen und derartige Praktiken nicht länger durch passives Zuschauen oder mit fadenscheinigen Ausreden zu dulden. Die Tankstellenleitung betreibt gegenüber den Angestellten extremes Mobbing. Ständige Drohungen, Fertigmacherei, Tätlichkeiten, verbale Ausfälligkeiten und diskriminierende und sexistische Beschimpfungen sind in dieser Tankstelle gemäss den Aussagen der Betroffenen an der Tagesordnung. Eine Person wurde willkürlich in der Funktion zurückgestuft. Zwei Angestellte sind bereits ärztlich krankgeschrieben. Einer ist wegen der Vorfälle gar suizidgefährdet. (…).
Unia Schweiz, 4.3.2016.
Unia Ostschweiz > Tankstelle Coop Romanshorn. Mobbing. Unia Ostschweiz, 2016-03-04.
Ganzer Text
26.02.2016 Jona
Lifepoint GmbH
Spitex
Unia Ostschweiz-Graubünden

Lifepoint GmbH
Lohndumping
Volltext
Lifepoint GmbH in Jona (SG) beutet Mitarbeitende aus. Massives Lohndumping bei Privat Spitex-Firma. Das private Spitex-Unternehmen lifepoint GmbH in Jona (SG) betreibt massives Lohndumping. Der Unia liegen Abrechnungen vor, wonach eine Betreuerin lediglich einen Stundenlohn von 13.35 Franken pro Monat erhielt - über 5 Franken weniger, als der Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft des Bundes vorschreibt. Insgesamt schuldet lifepoint zwei Pflegerinnen gemäss den vorliegenden Unterlagen über 50‘000 Franken. Die Unia wird bei den zuständigen Behörden intervenieren und prüft eine Klage. Die private Spitex lifepoint GmbH drückt die Löhne ihrer Angestellten. Der Gewerkschaft Unia liegen Dokumente vor, die zeigen, dass einer diplomierten Pflegefachfrau mit langjähriger Erfahrung nur Fr. 16.05 pro Stunde ausbezahlt wurden. Eine Betreuerin erhielt sogar nur Fr. 13.35 pro Stunde (2500 Franken pro Monat). Für eine ausgebildete Fachfrau beträgt der Mindestlohn bei den geleisteten Tätigkeiten gemäss dem für diesen Bereich gültigen Normalarbeitsvertrag Hauswirtschaft des Bundes mindestens Fr. 22.40, für unausgebildete Betreuerinnen Fr. 18.55. Weitere Verstösse festgestellt. Bei der Anmeldung der Betreuerinnen legte die lifepoint GmbH den St. Galler Behörden Verträge vor, welche 500 respektive 1500 Franken höhere Monatslöhne auswiesen. Die Betroffenen hatten von diesen Verträgen keine Kenntnisse. Nebst den Löhnen schuldet die Arbeitgeberin mehrere hundert Überstunden und Entschädigungen für Pikett und Bereitschaftsdienst. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, Medienmitteilung, 26.2.2016.
Unia Ostschweiz > Lifepoint GmbH. Lohndumping. Unia Ostschweiz, 2016-02-26.
Ganzer Text
26.11.2015 Schaffhausen
Cilag AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Cilag AG
GAV
Volltext
Neuer GAV bei Cilag AG setzt Massstäbe. Die Belegschaft der Cilag AG hat ihrem neuen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) zugestimmt. Der GAV tritt am 1. Januar 2016 in Kraft. Er schafft weitgehend gleiche Arbeitsbedingungen für Fest- und Temporärangestellte. Das Pharmaunternehmen Cilag AG ist der grösste private Arbeitgeber im Kanton Schaffhausen. Der neue GAV setzt Massstäbe in der Branche. Er bringt für die Temporärangestellten markante Verbesserungen – insbesondere bei den Löhnen und im Krankheitsfall. Höhere Mindestlöhne für Qualifizierte. Für höherqualifizierte Festangestellte wird ein neuer Mindestlohn von Fr. 6‘000.- verankert. Eine Lohnkommission überprüft die Einhaltung und stellt die Lohngleichheit zwischen ausländischen und Schweizer Mitarbeitenden, Temporären und Festangestellten sowie Frauen und Männern sicher. Gemeinsamer Einsatz lohnt sich. Dieses Resultat konnte nur erreicht werden, weil sich die gesamte Belegschaft gemeinsam für einen besseren GAV eingesetzt hat, der allen zu Gute kommt. So forderte sie etwa mit einer Petition gleiche Rechte für alle Kolleginnen und Kollegen. Klares Zeichen für die ganze Branche. (…).
Unia Schweiz, 26.11.2015.
Unia Ostschweiz > Cilag AG. GAV. Unia Ostschweiz, 26.11.2015.
Ganzer Text
20.11.2015 Schweiz
Unia Ostschweiz-Graubünden
Work

Volltext
Work
Zeitung
Work. Beilage. Nr. 3, 20. November 2015. Unia Region Ostschweiz-Graubünden.
Ganzer Text
19.11.2015 Arbon
TG Kanton
Migros
Unia Ostschweiz-Graubünden

Ladenöffnungszeiten
Sozialarbeit
Volltext
Sonntagsverkauf am 27. Dezember - Erfolg im Novaseta-Center und Widerstand in Amriswil. Nach einer Petition des Personals und einer Intervention der Gewerkschaft Unia, verzichtet das Novaseta-Center in Arbon auf den Sonntagsverkauf am 27. Dezember in Arbon. Diesem Entscheid müssen nun auch die anderen Einkaufszentren im Thurgau folgen, denn nun wehrt sich auch das Personal im Amriville-Center in Amriswil gegen den Sonntagsverkauf. Für uns ist klar, am 27. Dezember müssen alle Angestellten im Verkauf frei haben - auch im Kanton Thurgau. Coop und Migros müssen im ganzen Kanton auf den Sonntagsverkauf am 27. Dezember verzichten, denn immer mehr, verzetteln sie sich in Widersprüche. In den Thurgauer Medien rechtfertigen sich die Vertreter der Grossverteiler für ihren Plan, den hart arbeitenden Verkaufsangestellten den arbeitsfreien Tag nach Weihnachten vorzuenthalten. So behauptet Coop-Sprecher Markus Brunner, viele Mitarbeitende würden Einsätze an Sonntagen wegen der Zuschläge schätzen. Das Gegenteil ist der Fall. Praktisch alle von der Unia befragten Angestellten sagen frei heraus, dass der von oben verfügte Arbeitseinsatz am 27. Dezember eine Zumutung sei. Selbst Filialleiter äussern dieselbe Ansicht, hinter vorgehaltener Hand, und sie schütteln den Kopf. (…).
Unia Ostschweiz, 19.11.2015.
Unia Ostschweiz > Sonntagsarbeit. Migros. Unia Ostschweiz, 2015-11-19.
Ganzer Text
19.11.2015 Arbon
Arbonia Forster AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Arbonia Forster AG
Betriebsschliessung
Petition
Volltext
Unia übergibt AFG Petition: Über 400 Unterschriften für die Rettung der Arbeitsplätze. Heute morgen hat die Gewerkschaft Unia der Leitung der Arbonia Forster eine Petition mit 413 Unterschriften übergeben. Diese fordert die Erhaltung des Heizkörperwerks. Die Petition wurde von einer Delegation der Unia mit Erich Kramer, Thomas Wepf und Köbi Auer übergeben. Für die Petition wurden in den letzten Tagen Unterschriften im Betrieb, auch bei der Arboner Bevölkerung gesammelt. Bei der Übergabe war der CEO von Arbonia Forster, Alexander von Witzleben, anwesend. Gefordert wird die Erhaltung des von der Schliessung und Verlagerung bedrohten Heizkörperwerks. Die Rettung des Werks ist möglich, wenn Einsparmöglichkeiten genutzt werden. Dies haben zwei Vorschläge der Arbeitnehmervertretung im Konsultationsverfahren ergeben. Die Innovation für neue Produkte muss am Standort Arbon beibehalten werden. Der Vorschlag beinhaltet Einsparungen von 2 Mio. Franken im Jahr. Die Verlagerung nach Tschechien ergibt zwar eine Einsparung von 5 Mio. Franken. Dem steht jedoch eine Aufwand von 16 Mio. Franken für die Verlagerung gegenüber. Zudem gibt es hohe Risiken wie Lieferunterbrüche, Engpässe, Verlust von Marktanteilen, Swissness-Probleme sowie Reputationsschäden. (…).
Unia Ostschweiz, 19.11.2015.
Unia Ostschweiz > Arbonia Forster. Betriebsschliessung. Petition. Unia Ostschweiz, 2015-11-19.
Ganzer Text
18.09.2015 Arbon
Arbonia Forster AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Arbonia Forster AG
Ausgliederung
Volltext
Arbonia Forster übergeht Rettungsvorschläge. Die Gewerkschaft Unia ist enttäuscht, dass Arbonia Forster alle Rettungsvorschläge der Mitarbeitenden in den Wind schlägt. Es geht nicht an, dass diese nun auf billige Art und Weise für die Fehler des Managements büssen müssen. Arbonia Forster hat zum Abschluss des Konsultationsverfahrens sämtliche Vorschläge der Mitarbeitenden zur Rettung von Arbeitsplätzen abgelehnt. Dieser Tage erfolgte die Information. Das Management hält an der Verlagerung der Heizkörper-Produktion nach Tschechien fest. Dies obwohl hohe Risiken drohen. Bereits im Oktober sollen 16 Mitarbeitende entlassen werden. Weitere 50 Kündigungen sollen in einem Jahr ausgesprochen werden. Personalkommission und Kadermitarbeiter hatten nach der Ankündigung im August, die Heizkörperproduktion in Arbon aufzugeben und ins tschechische Stribro zu verlegen, ein 40seitiges Papier erarbeitet. Darin wird aufgezeigt, wie die wirtschaftliche Situation durch weitere Optimierungen und Einsparungen so verbessert werden kann, dass die Produktion aufrecht und die Arbeitsplätze erhalten werden können. Insbesondere warnen die Mitarbeitenden vor den hohen Risiken einer Verlagerung. Die Marktführerschaft werde durch den Lieferunterbruch gefährdet, Kunden würden abspringen, und der Verlust an „Swissness“ werde negative Folgen haben. (…).
Unia Ostschweiz-Graubünden, 18.9.2015.
Unia Ostschweiz-Graubünden > Arbonia-Forster. Auslagerung. Unia, 18.9.2015.
Ganzer Text
09.07.2015 GR Kanton
Grischuna AG
Unia Ostschweiz-Graubünden

Grischuna AG
Strafanzeige
Volltext
Bündner Unia-Sekretär freigesprochen. Die Unia lässt sich nicht den Mund verbieten. Der Bündner Unia-Sekretär Arno Russi ist vom Vorwurf der üblen Nachrede freigesprochen worden. Die Unia Graubünden hatte die tiefen Löhne beim Fleischverarbeiter Grischuna als Hungerlöhne kritisiert. Im Sommer 2013 hatte die Unia Graubünden mit einer Standaktion in Chur die tiefen Löhne bei der Grischuna AG öffentlich kritisiert („Keine Hungerlöhne für Luxusfleisch!“). Die Firma reichte darauf Klage wegen übler Nachrede ein. Das zuständige Bezirksgericht sprach den angeklagten Gewerkschaftssekretär nun frei, weil die Kläger die Täterschaft nicht ausreichend nachweisen konnte. Auch hat die Firma in keiner Weise den Schaden nachgewiesen, den sie angeblich erlitten hat. Das Urteil ist rechtskräftig. Die Unia ist erfreut, dass der Versuch der Kriminalisierung von Gewerkschaftsarbeit gescheitert ist. Sie wird sich auch künftig nicht durch Klagen und andere juristische Einschüchterungen davon abhalten lassen, für anständige Löhne zu kämpfen.
Unia Graubünden, 9.7.2015.
Unia Graubünden > Grischuna AG. Prozess. Unia Graubünden, 9.7.2015.
Ganzer Text
1 2 3


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden