Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 37

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Riesiger Kahlschlag bei General Electric. Der Bundesrat muss jetzt Verantwortung übernehmen! General Electric (GE) hat heute den Abbau von 1400 Stellen an den Schweizer Standorten im Aargau angekündigt. Der US-Konzern stellt einmal mehr das Interesse von profitgierigen Aktionären über dasjenige der Arbeitnehmenden. Der Bundesrat, allen voran Johann Schneider-Ammann, muss nun Verantwortung übernehmen und vergangene Versäumnisse korrigieren. Die Gewerkschaft Unia fordert ihn auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. Der US-Konzern General Electric zerstört – getrieben durch sein allein am Profit interessiertes Aktionariat, das zu einem guten Teil aus grossen Investmentfunds besteht – erneut Tausende Arbeitsplätze, davon 1400 im Aargau an den Standorten Baden (1100), Birr (250) und Oberentfelden (50). Betroffen sind vom allem die Weisskragen. Zur Profitgier kommen schwere Managementfehler, durch die das Unternehmen den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Nun will die Konzernleitung, die Angestellten dafür bezahlen lassen, mit einem unausgegorenen Top-down-Projekt ohne jegliche industrielle Logik. Sie gefährdet damit mittelfristig auch den Bestand der drei Aargauer Standorte. Unhaltbare Verweigerung des Bundesrates. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 7.12.2017.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 2017-12-07.
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07.12.2017 Baden
Birr AG
Oberentfelden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Kahlschlag bei GE: Bundesrat in der Pflicht. General Electric (GE) hat den Abbau von 1'400 Stellen an den Aargauer Standorten Baden, Birr und Oberentfelden angekündigt. Die Unia fordert den Bundesrat auf, sofort eine Sistierung der Abbaupläne durchzusetzen und alle Beteiligten an einen Tisch zu bringen. GE will erneut Arbeitsplätze im Aargau zerstören. Die Angestellten sollen dafür bezahlen, dass der Konzern den Anschluss an den ökologischen Umbau und die erneuerbaren Energien verpasst hat. Verweigerung des Bundesrates. Doch auch politische Versäumnisse führten zur heutigen Situation: Schon bei der Übernahme von Alstom durch GE warnte die Unia davor, dass ohne industriepolitische Vorgaben Arbeitsplätze in der Schweiz gefährdet sind. Der Bundesrat verweigerte aber jegliche Auflagen. Zum Vergleich: Frankreich verpflichtete GE bei der Übernahme dazu, 1‘000 zusätzliche Stellen zu schaffen. Sistierung der Abbaupläne. Der Bundesrat muss gegenüber GE die sofortige Sistierung der Abbaupläne in der Schweiz durchsetzen. Zudem braucht es eine Taskforce, an der Bund, Kanton, Sozialpartner und Personalvertretung beteiligt werden. Die auf dem Tisch liegenden Vorschläge zum Umbau der Schweizer GE-Niederlassungen in Richtung erneuerbare Energien und Energiespeicherung müssen jetzt vorangetrieben werden. Es braucht Industriepolitik. (…).
Unia AG Kanton, 7.12.2017.
Unia AG Kanton > General Electric. Stellenabbau. Unia AG Kanton, 2017-12-07.
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24.10.2017 AG Kanton
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
Medienberichte zu einem neuerlichen Kahlschlag bei General Electric. Unia fordert sofortige Transparenz und eine aktive Industriepolitik des Bundesrats. Gemäss Medienberichten soll der US-Konzern General Electric den Abbau von 1‘300 Stellen im Aargau planen. Weder die Schweizer Personalvertretungen, noch der Europäische Betriebsrat, noch die Sozialpartner wurden bis dato informiert, wie dies der Gesamtarbeitsvertrag der MEM-Industrie vorsieht. Die Gewerkschaft Unia hat die GE-Konzernleitung deshalb schriftlich aufgefordert, unverzüglich Klarheit zu schaffen. Gleichzeitig fordert sie vom Bundesrat, endlich eine aktive Industriepolitik zur Erhaltung des Industriestandorts Schweiz zu ergreifen. Gemäss Medienberichten soll General Electric (GE) den Abbau von 1‘300 Arbeitsplätzen an drei Aargauer Standorten planen. Weil weder die Personalvertretung, noch der Europäische Betriebsrat, noch die Gewerkschaft Unia, wie im MEM-Gesamtarbeitsvertrag vorgeschrieben, vorgängig über solche Pläne in Kenntnis gesetzt wurden, ist die Unia heute sofort mit einem Schreiben an die Firma gelangt. Darin fordert sie die Firma zu einem sofortigen Treffen auf und verlangt Informationen über die Situation sowie die kurz-, mittel- und langfristigen Strategien und Pläne des Unternehmens. Bundesrat Schneider-Ammann in der Verantwortung. Bereits bei der Übernahme von Alstom durch GE hatte die Gewerkschaft Unia von Bundesrat Schneider-Ammat, sich im Rahmen einer aktiven Industriepolitik Garantien für den Standort Schweiz und warnt, dass ein (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 24.10.2017.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabba. Unia Schweiz, 2017-10-24.
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09.05.2017 BS Kanton
Unia AG Kanton
Unia Nordwestschweiz

Fusion
Volltext
Neue Unia-Region Aargau-Nordwestschweiz entsteht. Die beiden Unia Regionen Aargau und Nordwestschweiz schliessen sich zur neuen Region Aargau-Nordwestschweiz zusammen. Damit kann die Gewerkschaft Unia die Schlagkraft im Mittelland und der Region Basel deutlich erhöhen. Die jeweiligen Delegiertenversammlungen der beiden Unia Regionen Aargau und Nordwestschweiz haben am Montag beschlossen, zusammenzugehen und künftig als Region Aargau-Nordwestschweiz aufzutreten. Der Zusammenschluss wird auf Anfang 2018 vollzogen. Durch die Fusion entsteht eine neue Unia-Region mit rund 20‘000 Mitgliedern, welche die Kantone Aargau, Baselland und Basel-Stadt sowie einen kleinen Teil von Solothurn umfasst. Die Unia wird durch den Zusammenschluss ihre Präsenz in den Betrieben und Branchen in den kommenden Jahren deutlich verstärken können. Mit dem Zusammenschluss können in der Region nicht nur sämtliche bisherigen Mitarbeitenden weiterbeschäftigt, sondern es kann auch ein Ausbau vorgenommen werden. Die jetzigen Standorte in Aarau und Basel werden wie bisher weitergeführt. Start des Projektes vor einem Jahr Den Anstoss für das Projekt gab die Region Aargau, welche im Frühjahr 2016 die Region Nordwestschweiz um die Aufnahme von Fusionsgesprächen bat. Im Sommer erfolgte schliesslich der Startschuss für das Projekt zur Erarbeitung eines möglichen Zusammenschlusses. Nach intensiven Diskussionen und Workshops mit den Mitgliedern und den Mitarbeitenden konnte am Montag nun (…).
Unia Nordwestschweiz, 9.5.2017.
Unia Aarau, 9.5.2017.
Unia Nordwestschweiz > Fusion. Unia Nordwestschweiz, 2017-05-09.
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06.06.2016 Baden
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Stellenabbau
Volltext
General Electric streicht massiv Stellen im Aargau. Unia bedauert Kahlschlag bei GE. Die Gewerkschaft Unia ist enttäuscht über die Ankündigung von General Electric (GE), am massiven Stellenabbau bei der ehemaligen Alstom festzuhalten. Der Verlust von über 1100 Stellen ist ein schwerer Schlag für den Aargau. Der öffentliche Druck hat immerhin die Schaffung von 172 neuen Stellen bewirkt. General Electric zieht seine harte Linie durch: Insgesamt 1300 Stellen sollen bis Ende 2017 im Aargau abgebaut werden, davon 900 durch Entlassungen, der Rest durch Frühpensionierungen und «freiwillige» Abgänge. Der US-Konzern stellt damit weiterhin kurzfristige Aktionärsprofite über die Interessen der Belegschaft. Die Unia ist konsterniert: Ein Weltkonzern wie GE müsste in der Lage sein, Umstrukturierungen ohne Entlassungen durchzuführen. Der fehlende Wille zu tragfähigen Lösungen zeugt von geringer Wertschätzung von GE gegenüber den Mitarbeitenden. Öffentlicher Druck hat gewirkt. Dank des grossen öffentlichen Drucks und der von der Unia mitgeführten Verhandlungen konnte zumindest erreicht werden, dass GE in Baden 172 neue Stellen schafft. Zudem wurde die Kündigungsfrist für alle betroffenen Mitarbeitenden um zwei Monate verlängert, was ihnen mehr Zeit bei der Stellensuche gibt. In den verbleibenden offenen Teilbereichen des Konsultationsverfahrens wird die Unia weiterhin die Personalvertretung nach Kräften unterstützen. (…).
Unia AG Kanton, Medienmitteilung, 6.6.2016.
Unia AG Kanton > General Electric. Stellenabbau. Unia AG Kanton, 2016-06-06.
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23.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Unia AG Kanton

Demonstration
General Electric
Volltext
Grosse Mobilisierung der Beschäftigten bei GE/Ex-Alstom. Stellen erhalten, Industrie verteidigen! Die Beschäftigten und die Bevölkerung des Kantons Aargau wollen den angekündigten Abbau vom 1‘300 Stellen bei General Electric/Ex-Alstom nicht hinnehmen. Über 500 Menschen haben heute in Baden den Erhalt der Arbeitsplätze gefordert und ihre Solidarität mit den Beschäftigten der Schweizer Industrie gezeigt. Die Botschaft ist klar: Der von GE angekündigte Kahlschlag ist nicht akzeptabel. Die Beschäftigten fordern GE auf, die Stellen im Aargau zu erhalten. Die Industriearbeitsplätze beim ehemaligen Traditionsunternehmen Alstom sind für die ganze Region und für den Werkplatz Schweiz von grosser Bedeutung. Unia und Syna fordern entschlossene Massnahmen der Politik: „Die Industrie geht uns alle an. Wir dürfen eine Deindustrialisierung nicht hinnehmen“, sagt Christian Gusset, Branchenleiter MEM der Unia. Er sieht die Aargauer Regierung und den Bundesrat in der Pflicht, von GE den Erhalt der Stellen einzufordern. Mathias Regotz, Leiter Sektor Industrie der Syna, fordert neben dem Verzicht auf den finanziell unnötigen Stellenabbau eine nationale Strategie für die Industrie. „Es braucht nun sofort eine nationale Aktionsgruppe mit Vertretern von Bund und Kantonen sowie Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbänden.“ Transparenz und Verantwortung gefordert. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 23.1.2016.
Unia Schweiz > General Electric. Entlassungen. Demonstration. Unia Schweiz, 23.1.2016.
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13.01.2016 Baden
Birr AG
General Electric
Unia AG Kanton

General Electric
Medien-Mitteilung
Stellenabbau
Volltext
Massiver Stellenabbau bei General Electric. Unia fordert Massnahmen zum Erhalt der Stellen bei GE. Die Unia verurteilt die Ankündigung von General Electric (GE), über 1300 Arbeitsplätze in der Schweiz abzubauen, aufs Schärfste. Der Konzern setzt ausschliesslich auf Gewinnmaximierung. Es braucht Sofortmassnahmen, damit Stellen erhalten werden können. Auch die Politik ist gefordert, endlich für den Werkplatz Schweiz aktiv zu werden. Der Entscheid von GE, bei ihrer Tochterfirma Alstom einen Kahlschlag durchzuführen, ist ein schwerer Schlag für die Schweizer Industrie und insbesondere den Kanton Aargau. Die Unia hatte bereits vor der Übernahme von Alstom durch GE vor einem Stellenabbau gewarnt. Leider zeigt sich nun, dass GE wie schon öfter Gewinnoptimierungen und Aktionärsinteressen über alles andere stellt. Die Firma ist nun dringend aufgefordert, alles zu tun, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Stellen zu erhalten. Versagen der Politik. Der Kahlschlag macht auch das Versagen der Politik deutlich. Es braucht jetzt endlich konkrete Massnahmen zur Sicherung und Stärkung der Industrie in der Schweiz, wie sie die Unia seit langem fordert. Nur eine entschlossene Industriepolitik kann eine Deindustrialisierung der Schweiz verhindern. Sie muss alle Akteure einbeziehen, auf Innovation und gut ausgebildete Beschäftigte setzen und sich zum Werkplatz Schweiz bekennen. Unia unterstützt Pekos. (…).
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 13.1.2016.
Unia Schweiz > General Electric. Stellenabbau. Unia Schweiz, 13.1.2016.
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24.11.2015 AG Kanton
Grosser Rat
Unia AG Kanton

Sparmassnahmen
Volltext
Worum geht’s? Ein Bündnis aus Parteien und Verbänden fordert Korrekturen in der offensichtlich gescheiterten Finanzpolitik im Kanton Aargau. Statt die Steuergeschenke für Reiche und Unternehmen der letzten Jahre zurückzunehmen, verlangt die bürgerliche Mehrheit in Parlament und Regierung weitere Opfer von breiten Teilen der Bevölkerung und schreckt auch vor einem Kahlschlag beim Personal nicht zurück. Und es soll so weitergehen: Nächsten Dienstag wollen insbesondere die FDP und die SVP auch noch den Steueranteil an den Grundbuchgebühren abschaffen, wovon nur Immobilienspekulanten profitieren würden. Das Problem der Unternehmen ist nicht das fehlende Geld, sondern die fehlende Nachfrage. Diese wird durch den Abbau staatlicher Investitionen und Innovationen noch geschwächt. Die Millionärssteuer der JUSO will eine gerechte Vermögenssteuer für Vermögen über 2 Millionen. Es ist Zeit, dass die Millionäre eine faire Steuer auf ihr Vermögen bezahlen und so ihre Verantwortung für den Kanton Aargau wahrnehmen. Eine weitere Einnahmequelle des Kantons könnte die Begrenzung des Pendlerabzugs auf Fr. 3’000.-, welche aus umweltpolitischen und raumplanerischen Gründen sinnvoll ist. Und auch die Strassenkasse soll mithelfen, dem Kanton Investitionen für die Zukunft zu ermöglichen. Spezialfinanzierungen sind nicht nur undemokratisch, sondern verhindern auch das Abwägen von Strassenbauprojekten bezüglich Nutzen und Auswirkungen für die Umwelt und die Bevölkerung. (…).
Unia Aarau, 24.11.2015.
Unia Aarau > Sparmassnahmen AG Kanton. Unia Aarau, 24.11.2015.
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14.09.2015 Aarau
Alstom Schweiz AG
Unia AG Kanton

Alstom Schweiz AG
Arbeitsbedingungen
Volltext
Übergang von 420 Stellen von Alstom an Ansaldo. Zukunft bleibt ungewiss. Heute hat Alstom die Sozialpartner über die Auswirkungen der Entscheidung der EU-Wettbewerbskommission informiert. Es scheint so, dass zumindest 420 Stellen der Alstom bis 2018 gesichert sind. Verpasst wurde jedoch, darüber hinaus eine Perspektive für die Beschäftigten aufzuzeigen. Die Unia fordert für die Betroffenen mehr Klarheit und Verbindlichkeit über die zukünftigen Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze. Insbesondere bei den Arbeitsbedingungen gibt es viele offene Fragen. Verbindliche Zusagen hinsichtlich der mittelfristigen Zukunft würden Ansaldo gut anstehen. (…).
Unia AG Kanton, 14.9.2015.
Unia AG Kanton > Alstom. Ansaldo. Stellenabbau. Unia Aargau, 14.9.2015.
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19.09.2014 AG Kanton
Personen
Unia AG Kanton
Marco Geissbühler
Chauffeure
Lohnerhöhungen
Volltext
Nach Protest: Teilerfolg für Aargauer Chauffeure. Dreier muss mehr Lohn bezahlen. Wer sich wehrt, lebt nicht verkehrt: Das erfahren gerade mehrere Chauffeure bei Fuhrhalter Hans-Peter Dreier. Der Transportunternehmer Hans-Peter Dreier zahlt mehreren Chauffeuren bis zu 800 Franken mehr Lohn. Im Monat! Nicht ganz freiwillig. Dreier hatte ihnen teilweise seit Jahren trotz Teuerung keine Lohnerhöhung zugebilligt. Ende 2013 platzte den so geprellten Chauffeuren der Kragen. Sie machten die Missstände an ihrem Arbeitsplatz öffentlich und protestierten zusammen mit der Gewerkschaft Unia. Konkret: (…). Marco Geissbühler.
Work, 2014-09-19.
Unia AG Kanton > Dreier. Chauffeure. Löhne. Unia, 2014-09-19.
Ganzer Text
19.09.2014 Suhr AG
Personen
Unia AG Kanton
Marco Geissbühler
Chauffeure
Lohnerhöhungen
Volltext
Nach Protest: Teilerfolg für Aargauer Chauffeure. Dreier muss mehr Lohn bezahlen. Wer sich wehrt, lebt nicht verkehrt: Das erfahren gerade mehrere Chauffeure bei Fuhrhalter Hans-Peter Dreier. Der Transportunternehmer Hans-Peter Dreier zahlt mehreren Chauffeuren bis zu 800 Franken mehr Lohn. Im Monat! Nicht ganz freiwillig. Dreier hatte ihnen teilweise seit Jahren trotz Teuerung keine Lohnerhöhung zugebilligt. Ende 2013 platzte den so geprellten Chauffeuren der Kragen. Sie machten die Missstände an ihrem Arbeitsplatz öffentlich und protestierten zusammen mit der Gewerkschaft Unia. Konkret: (…). Marco Geissbühler.
Work, 2014-09-19.
Unia AG Kanton > Dreier. Chauffeure. Löhne. Unia, 2014-09-19.
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06.12.2013 Suhr AG
Löhne
Unia AG Kanton

Chauffeure
Löhne
Volltext

Chauffeure wehren sich. Suhr AG. Überlange Schichtzeiten, unbezahlte Bereitschaft, kein Nachtzuschlag, viele Überstunden, keine Stundenabrechnung und ein respektloser Umgangston: Die Liste der Vorwürfe von Chauffeuren der Aargauer Transportfirma Dreier an ihren Arbeitgeber ist lang. Schwerwiegendster Vorwurf: regelmässige Verletzung der Arbeits- und Ruhezeitverordnung. Firmenchef Hans-Peter Dreier stand schon 2009 in den Schlagzeilen. Und zwar wegen eines fragwürdigen Prämien-Lohnsystems: Wenn ein Chauffeur Fehler machte, zahlte ihm Dreier selbstherrlich weniger Lohn. Zudem ermittelte die Justiz. Der Vorwurf lautete schon damals: Verletzung der Arbeits- und Ruhezeitverordnung. Jetzt haben die Dreier-Chauffeure genug. Sie wollen mit der Unia für ihre Rechte einstehen. Doch Dreier akzeptiert die Unia nicht. Am 7. Dezember entscheidet eine Betriebsversammlung über das weitere Vorgehen.

Work, 6.12.2013.
Unia AG Kanton > Chauffeure. Löhne. Suhr AG. Work. 2013-12-06.

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28.11.2013 Rheinfelden
Löhne
Tritec AG
Unia AG Kanton

Lohndumping
Tritec AG
Volltext

Bei Missbrauch müssen Bauarbeiten eingestellt werden können. Lohndumping auf Feldschlösschen-Areal. Auf dem Feldschlösschen-Areal in Rheinfelden (AG) ist ein massiver Fall von Lohndumping aufgeflogen. Arbeiter eines deutschen Subunternehmers montieren dort im Auftrag der Schweizer Firma Tritec für 1300 Euro monatlich eine der grössten Fotovoltaikanlage der Schweiz. Die Gewerkschaft Unia fordert das zuständige Aargauer Amt für Migration und Integration auf, die Baustelle unverzüglich zu überprüfen und für die Einhaltung der orts- und branchenüblichen Löhne zu sorgen. Im Rahmen eines präventiven Baustellenbesuchs entdeckte die Unia einen weiteren Fall von Lohndumping. Auf dem Feldschlösschen-Areal in Rheinfelden (AG) wird derzeit eine Fotovoltaikanlage auf das Dach einer Lagerhalle montiert. (...).

Unia AG Kanton, 28.11.2013.
Unia AG Kanton > Tritec AG. Lohndumping. Unia AG Kanton. 2013-11-28.

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19.09.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Konflikt um Arbeitsbedingungen bei Spar. Verhandlungen am Einigungsamt sind gescheitert. Im Juni forderten Spar-Angestellte der Filiale in Dättwil bessere Arbeitsbedingungen. Spar war in keiner Art und Weise bereit auf die Anliegen einzugehen und liess den Konflikt eskalieren. Heute hätte eine aussergerichtliche Schlichtung des Konflikts beim Aargauer Einigungsamt stattfinden können. Doch bereits am 12. Juli hatte Spar in einer Medienmitteilung verkündet, für sie bestehe „weder ein Anlass noch eine Bereitschaft zu Verhandlungen mit der Unia“. (...).

Unia Medienmitteilung, 19.9.2013.

Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Streik. Einigungsamt. 2013-09-19.

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11.09.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Unia AG Kanton

Kündigungen
Strafanzeige
Volltext

Spar-Streik Dättwil: Entlassene Mitarbeitende wehren sich. Entlassene Spar-Mitarbeitende reichen Klage wegen missbräuchlicher Kündigung ein. Im Juni hat der Detailhändler Spar zehn streikenden Mitarbeitenden fristlos gekündigt. Die Betroffenen wehren sich nun zusammen mit der Unia gegen diese missbräuchlichen Kündigungen. Sie reichten heute beim Friedensrichteramt Klage gegen Spar ein. Die Unia fordert weiterhin eine Verbesserung der unhaltbaren Arbeitsbedingungen bei Spar. Die Gewerkschaft Unia hat heute zusammen mit zehn Mitarbeitenden Klage gegen deren fristlose Entlassung durch den Detailhändler Spar eingereicht. (...).

Unia AG Kanton Medienmitteilung, 11.9.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Lohnverhandlungen. Strafanzeige. 2013-09-11.

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15.07.2013 Baden
Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Unia AG Kanton
Kurt Emmenegger
Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Einmal mehr: Spar will sich der Lösungssuche verweigern. Das Spar-Managment ist weiterhin nicht an einer Lösung im Konflikt um die Filliale in Dättwyl interessiert: Die Detailhandelskette widersetzt sich dem Einigungsverfahren, welches das Aargauer Einigungsamt Mitte Juni eröffnet hat. Die Unia fordert das Einigungsamt auf, von seinen gesetzlich festgelegten Kompetenzen Gebrauch zu machen und Spar zu Verhandlungen vorzuladen. Jetzt stösst die Detailhandelskette auch das Aargauer Einigungsamt vor den Kopf: Dieses hatte auf Antrag der Unia Mitte Juni ein Schlichtungsverfahren im Konflikt um die Arbeitsbedingungen in der Filiale Dättwil eröffnet. (...).

Unia AG Kanton, 15. 7.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Streik. Einigungsamt. 2013-07.15.

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05.07.2013 Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Unia AG Kanton
Work
Matthias Preisser
Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Tankstellenshop-Streik Dättwil AG: Kanton Iädt zur Einigung - nur wann? Spar- Spitze spielt stur auf Zeit. Die Detailhandelskette Spar steht weiter auf der Bremse: Das Schicksal der zehn entlassenen Angestellten bleibt ungewiss. Zehn Verkäuferinnen und Verkäufer des Spar-Tankstellenladens in Baden-Dättwil AG wissen immer noch nicht, wie es mit ihnen weitergeht. Sie hatten sich mit einem Streik gegen zu knappe Stellenpläne und immer mehr Druck gewehrt. Dafür setzten die Spar-Chefs sie am elften Streiktag fristlos vor die Tür. Die Spar-Geschäftsleitung hatte alle Verhandlungstermine platzen lassen und wollte auch über die Kündigungen nicht diskutieren. Deshalb rief die Unia das Einigungsamt des Kantons Aargau an. (...). Matthias Preisser.

Work, 5.7.2013.
Personen > Preisser Matthias. Spar-Tankstellen. Einigungsamt. Work 2013-07-05.

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28.06.2013 Baden
Dättwil AG
Heimberg
Personen
Spar-Tankstellen
Unia AG Kanton
WOZ
Ralph Hug
Natalie Imboden
Arbeitsbedingungen
Spar-Tankstellen
Strafanzeige
Volltext

Streik bei Spar. Sozial – „wenn immer möglich“. Der Arbeitskonflikt beim Detailhändler Spar zieht sich hin. Er wirft ein Schlaglicht auf miese Arbeitsverhältnisse im Tertiärsektor, zeigt aber auch die zunehmende Bereitschaft zur Gegenwehrt. Rund zehn Tage dauerte die Blockierung des Spar-Tankstellenshops im aargauischen Baden-Dättwil. Dann beendeten die Streikenden am 13. Juni die Blockade. Kurz darauf erhielten die Betroffenen die fristlose Kündigung. Damit nicht genug: Es setzte auch noch Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Nötigung ab. (...). Ralph Hug.

WOZ. 28.6.2013.
Personen > Hug Ralph. Spar-Tankstellen. Streik. WOZ. 2013-06-28.

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27.06.2013 AG Kanton
Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton
Monika Hächler
Natalie Imboden
Einigungsämter
Spar-Tankstellen
Volltext

Spar verzögert Vermittlungslösung durch Aargauer Einigungsamt. Weiterer Affront gegenüber den Spar-Mitarbeitenden in Dättwil. Auf Antrag der Unia hat das kantonale Einigungsamt am 20. Juni ein Einigungsverfahren im Konflikt um die Spar-Filiale in Dättwil eingeleitet. Nun verzögert Spar mit einem Fristerstreckungsgesuch für eine Stellungnahme einmal mehr eine Lösungsfindung. Diese Verzögerungstaktik ist ein weiterer Affront gegenüber den betroffenen Spar-Mitarbeitenden. Zehn Tage hätte Spar Zeit gehabt, in einer schriftlichen Stellungnahme ihre Sicht der Dinge gegenüber dem Einigungsamt darzulegen. Das reicht den Spar-Juristen offenbar nicht: Das Einigungsamt hat ihrem Gesuch um Fristerstreckung bis am 11. Juli stattgegeben. (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 27.6.2013.
Unia Schweiz > Spar-Tankstellen. Einigungsämter. Lohnverhandlungen. 2013-06-27.

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20.06.2013 Dättwil AG
Personen
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton
Monika Hächler
Natalie Imboden
Einigungsämter
Lohnverhandlungen
Spar-Tankstellen
Volltext

Einigungsverfahren wird auf Antrag der Unia eröffnet. Spar muss zu Vermittlungslösung Hand bieten. Mit ihrem seit dem 2. Juni andauernden Streik haben die Angestellten des Spar-Supermarkts in Dättwil erreicht, dass Spar jetzt endlich für eine Vermittlungslösung Hand bieten muss. Während mehr als zwei Wochen hatte sich die Spar-Leitung geweigert, am Verhandlungstisch eine Lösung zu finden. In der Folge rief die Unia am 14. Juni das kantonale Einigungsamt an, ein Einigungsverfahren einzuleiten. Das Einigungsamt hat jetzt mitgeteilt, dass ein solches eröffnet wird. (...).

Unia Kommunikation, 20.6013.
Unia Schweiz > Spar-Tankstellen. Einigungsämter. Lohnverhandlungen. 2013-06-20.

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20.06.2013 Dättwil AG
St. Gallen
Personen
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton
Work
Marco Geissbühler
Arbeitsbedingungen
Spar-Tankstellen
Volltext

Ende der Geduld. Nichts stimmte bei Spar in Dättwil. Zu wenig Personal. Überzeiten. Mieser Lohn. Darüber hätte die stv. Filialleiterin Snezana Maksimovic gerne mit ihren Chefs gesprochen. Vor dem Streik. „Hei gaa! Hei gaa! Hei gaa!“ schallt es über den Parkplatz des Spar-Shops in Dättwil AG. Es geschieht am dritten Streiktag der Shop-Angestellten. Die Direktion lässt 60 Streikbrecher aufmarschieren, in Reih und Glied, mit roten T-Shirts, eine kleine Armee. Sie versuchen, sich den Zutritt zum Laden zu erzwingen. (...).
Marco Geissbühler.

Work online, 20.6.2013.
Personen > Geissbühler Marco. Spar-Tankstellen. Arbeitsbedingungen. 2013-06-20.

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14.06.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Einigungsämter
Lohnverhandlungen
Strafanzeige
Volltext

Unia schaltet kantonales Schiedsgericht ein. SPAR verweigert nach wie vor Verhandlungen – Unia bereitet Klagen vor. Auch zwölf Tage nach dem Beginn des Streikes weigert sich SPAR an den Verhandlungstisch zu sitzen und nach einer Lösung im Konflikt zu suchen. Jetzt schaltet die Unia das kantonale Schiedsgericht ein, welches SPAR zu Einigungs­verhandlungen aufbieten kann. Die Unia bereitet zudem Klagen gegen Spar wegen missbräuchlichen Kündigungen, Verletzung der Gleichstellungsgesetzes, unzulässiger Überstunden für Lehrlinge sowie unrechtmässigem Sonntagsverkauf vor. (...).

Unia AG Kanton. Medienmitteilung 14.6.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Lohnverhandlungen. Strafanzeige. 2013-06-14.

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14.06.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Einigungsämter
Lohnverhandlungen
Schiedsgericht
Volltext

Unia schaltet kantonales Schiedsgericht ein. SPAR verweigert nach wie vor Verhandlungen – Unia bereitet Klagen vor. Auch zwölf Tage nach dem Beginn des Streikes weigert sich SPAR an den Verhandlungstisch zu sitzen und nach einer Lösung im Konflikt zu suchen. Jetzt schaltet die Unia das kantonale Schiedsgericht ein, welches SPAR zu Einigungs­verhandlungen aufbieten kann. Die Unia bereitet zudem Klagen gegen Spar wegen missbräuchlichen Kündigungen, Verletzung der Gleichstellungsgesetzes, unzulässiger Überstunden für Lehrlinge sowie unrechtmässigem Sonntagsverkauf vor. (...).

Unia Schweiz,  14.6.2013.
Unia Schweiz > Spar-Tankstellen. Lohnverhandlungen. Schiedsgericht. 2013-06-14.

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13.06.2013 St. Gallen
Löhne
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Lohnverhandlungen
Medien-Mitteilung
Spar-Tankstellen
Volltext

Spar-Leitung sagt Verhandlungstermin ab und eskaliert den Konflikt. Jetzt suchen die Streikenden das Gespräch am Spar-Hauptsitz in Gossau. Heute Nachmittag hat die Spar-Geschäftsleitung erneut einen Gesprächstermin nicht wahrgenommen, obwohl die Streikenden und die Unia Spar ein schriftliches Verhandlungsangebot vorgelegt und damit die Vorbedingung von Spar erfüllt haben. Die Streikenden haben nun genug von der Hinhaltetaktik. Sie setzen ihren Streik vor dem Sparhauptsitz in St. Gallen fort, um dort das Gespräch mit VR-Präsident Stefan Leuthold zu suchen. Die Spar-Leitung setzt weiterhin auf Verzögerung und Einschüchterung statt auf Dialog: (...).

Unia Schweiz. Medienmitteilung, 13.6.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Streik. Lohnverhandlungen. 2013-06-13.

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10.06.2013 Dättwil AG
Spar-Tankstellen
Streik
Unia AG Kanton

Lohnverhandlungen
Mindestlöhne
Spar-Tankstellen
Volltext

SPAR-Manager lassen vereinbarten Verhandlungstermin platzen. Die Bemühungen um eine Verhandlungslösung des Spar-Streiks haben einen Rückschlag erlitten: Heute Montagmorgen liess die Spar-Geschäftsleitung die zugesagten Verhandlungen platzen und erschien nicht zum vereinbarten Gesprächstermin. Das Spar-Management hat einen auf heute Montagmorgen 8 Uhr mündlich vereinbarten Verhandlungstermin platzen lassen. Die nach Zürich angereiste Delegation der Spar-Angestellten wartete vergeblich auf ihre Gesprächspartner - bis die Spar-Geschäftsleitung telefonisch mitteilte, man werde doch nicht zu den Verhandlungen erscheinen. Gestern Abend hatte auf dringlichen Wunsch von Spar ein vorbereitendes Gespräch unter vier Augen stattgefunden; der bereits zuvor vereinbarte Verhandlungstermin zu den materiellen Fragen von heute Montagmorgen wurde dabei nicht in Frage gestellt. (...).

Unia Kommunikation, 10.6.2013.
Unia AG Kanton > Spar-Tankstellen. Streik. Lohnverhandlungen. 2013-06-10.

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