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Anzahl gefundene Artikel: 13

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
08.07.2020 Kuba
USA
Granma

Boykott
Terrorismus
Volltext
Anklage Kubas: Der Diskurs des Hasses der Vereinigten Staaten gegenüber Kuba fördert terroristische Aktionen gegen die Insel. Die Vertreterin Kubas bei den Vereinten Nationen zeigte an Beispielen auf, wie das Verhalten der US-Regierung gegenüber Kuba Aggression und Hass fördert. Im Rahmen des zweiten Tages der virtuellen Woche der Vereinten Nationen gegen Terrorismus hat die Botschafterin Ana Silvia Rodríguez Abascal, stellvertretende Ständige Vertreterin und Geschäftsträgerin a.i. Kubas vor den Vereinten Nationen, am Dienstag ihre Besorgnis über die Praxis einiger Regierungen wie der Vereinigten Staaten zum Ausdruck gebracht, Hass- und Diskriminierungsbotschaften in ihrem Diskurs gegen Nationen zu verwenden, deren politische Systeme nicht ihren entsprechen. Infolgedessen würden skrupellose und extremistische Untertanen gefördert und ermutigt, terroristische Handlungen gegen unschuldige Menschen zu begehen.
Die kubanische Diplomatin zeigte an Beispielen auf, wie das Verhalten der US-Regierung gegenüber Kuba Aggression und Hass fördert, wie die verleumderische Kampagne Washingtons gegen die internationale medizinische Zusammenarbeit Kubas inmitten der Covid-19-Pandemie zeigt. Laut Cubaminrex führte die Vertreterin Kubas aus, der Terroranschlag gegen die kubanische Botschaft in den Vereinigten Staaten sei ebenfalls eine direkte Folge der ständigen Anstiftung zu Gewalt durch US-Politiker, einschliesslich hochrangiger Beamter des US-Aussenministeriums und der US-Botschaft in Havanna sowie von extremistischen antikubanischen Gruppen, die aus dieser Art von Angriffen ihren Lebensunterhalt (…).
Granma, 8.7.2020.
Granma > USA. Boykott. Granma, 2020-07-08.
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05.06.2020 USA
Granma

Faschismus
Terrorismus
Volltext
„Ich kann nicht atmen. Die Worte von George Floyd, der von dem Polizisten Derek Chauvin getötet wurde, verbreiteten sich in Netzwerken, auf Plakaten und Mauern und wurden in vielen Städten der Vereinigten Staaten und der Welt zu einem antirassistischen Slogan gegen ein System, das auf Hass und der Verletzung der Rechte von Diskriminierten und Ausgeschlossenen beruht. Jetzt ist in den USA die Rede von Exzessen bei den Protesten, von Vandalismus, von Angriffen auf das sakrosankte Privateigentum und nicht von dem Verbrechen selbst. Aber David Brooks sagt, die Proteste seien grösstenteils „friedlich und voller Solidaritätsbegegnungen in einem Land, das von einer Pandemie und der schlimmsten Wirtschaftskrise seit fast einem Jahrhundert heimgesucht wird“. Viele Ärzte und Krankenpfleger (die gesehen haben, wie das Virus schwarze Menschen in unverhältnismässig hohen Raten getötet hat) gingen in New York auf die Strasse, um ihre Unterstützung für die Mobilisierten zu demonstrieren. In Minneapolis gaben sie Masken und Milch aus, um die Auswirkungen des Tränengases zu lindern. Laut „Mapping Police Violence“ haben Schwarze in den USA eine fast dreimal höhere Wahrscheinlichkeit, von einem Polizisten getötet zu werden als der Rest der Bevölkerung. Die „Washington Post“ stellt fest, dass pro Million Einwohner 30 Afroamerikaner, 22 Hispanics und 12 Weisse von der Polizei erschossen werden. „Ich kann nicht atmen“, sagte, vor Floyd, Eric Garner im Jahr 2014, als er nach seiner Verhaftung auf Staten Island, New York, (…).
Granma, 5.6.2020.
Granma > USA. Terrorismus. Granma, 2020-06-05.
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01.06.2020 Kuba
USA
Granma
Regierung

Aggression
Terrorismus
Volltext
Kuba verurteilt Terrorismus und politische Manipulation. Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Beziehungen. Das Ministerium für Auswärtige Beziehungen drückt seine starke Ablehnung der verleumderischen Aufnahme der Republik Kuba in eine Liste des US-Aussenministeriums aus, die sich auf Länder bezieht, die angeblich nicht vollständig mit den am 13. Mai 2020 veröffentlichten US-amerikanischen Bemühungen zur Terrorismusbekämpfung kooperieren, die von Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez mit Nachdruck abgelehnt wurde. Es handelt sich um eine unilaterale und willkürliche Liste ohne Grundlage, Autorität oder internationale Unterstützung, die bekanntlich nur der Verleumdung und dem Zwang gegen Länder dient, die sich bei ihren souveränen Entscheidungen weigern, den Willen der Regierung der Vereinigten Staaten zu befolgen. Das Hauptargument der Regierung der Vereinigten Staaten war die Anwesenheit von Mitgliedern der Friedensdelegation der kolumbianischen Nationalen Befreiungsarmee (ELN) im kubanischen Staatsgebiet. Wie allgemein bekannt ist, befindet sich die Friedensdelegation der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) Kolumbiens in unserem Hoheitsgebiet aufgrund der plötzlichen Aufgabe durch Ecuador seines Status als Verhandlungssitz. Auf Ersuchen der kolumbianischen Regierung und der ELN zog der Friedensprozess im Mai 2018 nach Havanna. Dieser Friedensdialog hatte am 7. Februar 2017 in Quito begonnen. Auf Ersuchen der Parteien hat Kuba zusammen mit Brasilien, Chile, Ecuador, (…).
Granma, 1.6.2020.
Granma > Regierung. Terrorismus. USA. Granma, 2020-06-01.
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14.05.2020 Kuba
USA
Granma

Terrorismus
Volltext
Geld und Terrorismus: unzertrennliches Duo. Silvercorp ist eine der „Sicherheitsunternehmen“ in den Vereinigten Staaten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, Söldner zu rekrutieren, terroristische Aktionen zu organisieren und … natürlich viel Geld zu bekommen. Das war auch in diesen Tagen mit der von Jordan Goudreau geleiteten Einheit der Fall, ein ehemaliger Green Beret, der US-Spezialeinheiten in den Kriegen in Afghanistan und dem Irak angehörte. Mit der von ihm gewonnenen Erfahrung strukturierte und leitete er die sogenannte Operation Gideon, an der Dutzende von venezolanischen Söldnern und zwei ehemalige US-Militärs teilnahmen, die heute in Caracas inhaftiert sind. Laur AP war Jordan Goudreau in weitere terroristische Aktivitäten gegen Venezuela involviert und nahm an ein paar Veranstaltungen teil, die von Venezolanern in Miami organisiert wurden. Die bolivarische Regierung zeigte ein Video, in dem der Anführer des gescheiterten Versuchs gegen Venezuela, Hauptmann Antonio Seguea Torres sagt, dass Jordan Goudreau sich im Weissen Haus in Washington mit Juan Guaidó getroffen habe, um die Operation zu koordinieren. Bei dieser Gelegenheit besuchte Guaidó neben den USA auch Kolumbien. Ein Zufall? (…).
Granma, 14.5.2020.
Granma > Terrorismus. USA. Granma, 2020-0514.
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13.05.2020 Kuba
USA
Granma

Schwarze Listen
Terrorismus
Volltext
USA setzen Kuba auf die schwarze Liste der Länder, die nicht im Kampf gegen den Terrorismus mitarbeiten. Die Ankündigung des State Departments an den Kongress erfolgte am selben Tag, an dem der Außenminister Kubas die Regierung der Vereinigten Staaten in einer Pressekonferenz wegen ihres komplizenhaften Schweigens angesichts des terroristischen Angriffs gegen die Botschaft Kubas in diesem Land angeklagt hatte. Das State Department informierte den Kongress der Vereinigten Staaten an diesem 12. Mai, dass der Iran, Nordkorea, Syrien, Venezuela und Kuba unter der Sektion 40A (a) des Kontrollgesetztes für den Export von Waffen zertifiziert wären, weil sie bei den antiterroristischen Anstrengungen der USA im Jahr 2019 „ nicht in vollem Umfang kooperiert haben. In der offiziellen Website des State Departments steht die Mitteilung, in der erklärt wird, dass dies das erste Mal sei, dass man Kuba wieder in diese infame Liste eingliedere, aus der es 2015 nach der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen beiden Ländern unter der Führung der Präsidenten Barack Obama und Raúl Castro entfernt worden war. Das, was aus der Mitteilung nicht hervorgeht ist, dass sie am gleichen Tag erfolgte, an dem der Aussenminister Kubas Bruno Rodríguez Parrilla in einer Pressekonferenz die Regierung der USA wegen ihres komplizenhaften Schweigens angesichts des terroristischen Angriffs gegen die Botschaft Kubas in diesem Land anklagte, der am frühen Morgen des 30. April stattfand. (…).
Granma, 13.5.2020.
Granma > USA. Terrorismus. Granma, 2020-05-13.
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01.02.2016 Genf
Flughafen
VPOD-Magazin

Entlassungen
Flughafen
Terrorismus
Volltext
Drei Dutzend Gepäckarbeiter am Flughafen Genf wegen diffuser „Hinweise“ entlassen. Jobverlust wegen „Terrorverdacht“. Rund drei Dutzend Beschäftigte am Flughafen Genf sind seit Weihnachten ohne Lohn und Brot. Eine „Sicherheitsmassnahme“, sagt der zuständige Regierungsrat. Der VPOD wehrt sich mit den Betroffenen gegen das willkürliche. Vorgehen. Der Terror erreicht die Schweiz. Der Terror? Jedenfalls ist die Panikmache schon da: Ende Dezember wurde rund drei Dutzend Gepäckarbeitern am Flughafen Genf der Zugangs-Badge gesperrt. Die Beschäftigten wurden teilweise direkt von der Arbeit weggeholt und aufgefordert, ihren Spind umgehend zu räumen, wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet. Andere erhielten beim Versuch, den Arbeitsort zu betreten, die schlichte Mitteilung „Zugang verweigert“. Faktisch handelt es sich um fristlose Entlassungen: Die Lohnzahlungen wurden eingestellt. Ein Motiv wurde den Betroffenen nicht kommuniziert. Sie sind daher jetzt an die Öffentlichkeit getreten - mit Unterstützung des VPOD und mit grosser Resonanz in der Presse, selbst in der ausländischen. Arabischer Name = Gefahr? Die Flughafenpolizei gab an, man handle auf „Befehl von oben“. Die Entscheide seien aufgrund von Hinweisen des Nachrichtendienstes der französischen Polizei getroffen worden, hiess es; das Genfer Sicherheitsdepartement deutete gegenüber den Medien an, es gehe um eine Sicherheitsmassnahme im Zusammenhang mit möglicher islamistischer Radikalisierung. (…).
VPOD-Magazin, Februar 2016.
VPOD-Magazin > Flughafen. Entlassungen. Terrorismus. VPOD-Magazin, Februar 2016.
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20.01.2016 Genf
Flughafen
VPOD Genf

Flughafen
Terrorismus
Volltext
Flughafen Genf: Job verloren wegen „Terrorverdacht“. Der Terror erreicht die Schweiz. Der Terror? Vor allem die Panikmache ist schon da: Ende Dezember wurde rund 30 Angestellten des Flughafens Genf der Zugangs-Badge entzogen. Die Beschäftigten wurden teilweise direkt von der Arbeit weggeholt und aufgefordert, ihren Spind umgehend zu räumen, wie die NZZ berichtet. Andere erhielten beim Versuch, den Arbeitsort zu betreten, die schlichte Mitteilung „Zugang verweigert“. Faktisch handelt es sich um fristlose Entlassungen: Die Lohnzahlungen wurden eingestellt. Ein Motiv wurde den Betroffenen nicht kommuniziert. Die Flughafenpolizei gab an, es handle sich um „Befehl von oben“. Die Entscheide seien aufgrund von Hinweisen des Nachrichtendienstes der französischen Polizei gefällt worden, hiess es; das Genfer Sicherheitsdepartement deutete gegenüber den Medien an, es handle sich um eine Sicherheitsmassnahme im Zusammenhang mit möglicher islamistischer Radikalisierung. Den Betroffenen wurde das aber nicht kommuniziert; sie bekamen noch nicht einmal - weder vorgängig noch nachträglich - die Möglichkeit eingeräumt, sich zu den Vorwürfen zu äussern. Die angefragten Stellen - die Flughafendirektion, Regierungsrat Pierre Maudet und die französische Polizei – gaben ebenfalls keine Erklärung ab. Es scheint, dass die Massnahme sich nicht auf konkrete Elemente stützt, sondern rein vorsorglich ergriffen wurde. (…).
VPOD Schweiz, 20.1.2016.
VPOD Genf > Flughafen Cointrin. Terrorismus. VPOD Genf, 20.1.2016.
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19.11.2015 Schweiz
Personen
Work
Michael Stötzel
Islamischer Staat
Terrorismus
Volltext
„Wir machen uns unsere Feinde selbst“. Die Tötungsmaschine „Islamischer Staat“ (IS) ist ein Produkt der westlichen Politik. Wer auch nur einen Funken Mitgefühl hat, trauert um die Toten von Paris und denkt an ihre Angehörigen. Die meisten von uns kennen diese Stadt, mögen ihre Attraktionen und ihre Atmosphäre. Viele haben Freunde dort. Da ist es verständlich, dass die Opfer des schwarzen Freitags uns näher gehen als die Toten in Afghanistan, Syrien, im Irak, in Libanon oder Jemen. Doch es geht nicht um Nähe oder Ferne, sondern um Anteilnahme. Und die bisher 1,3 Millionen Toten in den dortigen Kriegen berühren uns kaum. Das ist die grässliche Einsicht aus der abendländisch inszenierten Trauer um Paris. Leben, die egal sind. Einen Tag vor den Morden dort wurden in Beirut 45 Menschen vor einem Einkaufszentrum von den Bomben zweier IS-Selbstmordattentäter zerrissen. Der 26jährige Beiruter Arzt Elie Fares schrieb in seinem Blog: „Mehr als 128 unschuldige Zivilisten aus Paris sind nicht länger bei uns. Am Tag zuvor waren 45 unschuldige Zivilisten aus Beirut nicht länger bei uns.“ Und weiter: „Als meine Leute gestorben sind, hat das die Welt nicht in Trauer gestürzt. Und das ist okay für mich. Im vergangenen Jahr habe ich mich damit abgefunden, eines von den Leben zu führen, die egal sind.“ Der Arzt meint, eines von den arabischen, afghanischen, syrischen oder jemenitischen Leben. Die bestürzende Klage von Elie Fares sollten alle lesen http://goo.gl/99IU7t Er rechnet nicht Tote und Trauer gegeneinander auf. Aber er drängt uns dazu, (…). Michael Stötzel.
Work online, 19.11.2015.
Personen > Stötzel Michael. Islamischer Staat. Work online, 19.11.2015.
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04.08.2011 Norwegen
Faschismus
SP

Anschlag
Terrorismus
Volltext

Die Diskussion in Norwegen. Breivik und die Brandstifter. Fast zwei Wochen nach den Attentaten von Anders Behring Breivik werden nun auch in Norwegen langsam Fragen zum politischen Hintergrund der Tat laut. Auch die Linke gerät dabei in die Kritik. „No man is an island“ - kein Mensch ist eine Insel. Diese Zeile aus einem Gedicht von John Donne wurde in Norwegen seit dem 22. Juli oft zitiert, dem Tag der Terroranschläge des Anders Behring Breivik in Oslo. In diesem Mörder finden sich auch die „Summe des Lebens, das er unter uns gelebt hat“, schreibt die Schriftstellerin und ehemalige norwegische Justizministerin Anne Holt, „der Erfahrungen, die er mit uns gemacht, der Gedanken, die er innerhalb eines Systems gedacht hat. In unserer Kultur hat dieser Mann sich von einem schüchternen und höflichen Jungen zu einem eiskalten Monster entwickelt, der neun Jahre seines Lebens damit verbracht hat, einen Angriff auf die Gesellschaft zu planen.“ Die Frage nach dem Warum wird sich nie schlüssig beantworten lassen. (...). Reinhard Wolff, Stockholm.

WOZ. Donnerstag, 4.8.2011.
Norwegen > Faschismus. Attentat. 22.7.2011.doc.

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25.02.2010 Pakistan
USA
Personen
Alfred Hackensberger
Terrorismus
Lady al-Kaida. Frauen und Terror. Ein US-Gericht befand Anfang Monat die Pakistanin Asfia Siddiki für schuldig, vier Sicherheitsbeamte ermordet zu haben. Sie soll die erste Frau sein, die bei al-Kaida eine leitende Stellung einnahm. Auf den ersten Blick scheint Asfia Siddiki eine moderne Frau zu sein. Die 36-Jährige ist  nicht nur Mutter dreier Kinder. Sie promovierte in Neurobiologie und studierte am Massachusetts Institute of Technology und der Brandeis-Univeristät in Boston, zwei Eliteuniversitäten. (...). Mit Foto. Alfred Hackensberger. WOZ. Donnerstag, 25.2.2010
19.02.2009 Zürich
Personen
WOZ
Dinu Gautier
Terrorismus
Vierzig Exemplare Aufstand. Antiterror. Ein Dorf im französischen Zentralmassiv wird von Antiterroreinheiten überfallen. DorfbewohnerInnen werden abgeführt. Es geht um Sabotage, um ein poetisch-subversives Buch, vor allem aber um Ausnahmegesetze. Die Gemeinde Tarnac liegt im französischen Zentralmassiv auf 700 Metern über Meer. Die Gegend ist arm, von ein bisschen Schafzucht oder der Holzindustrie lässt es sich mehr schlecht als recht leben. Viele Junge wandern ab, zurück bleiben die Alten. Der Schule in Tarnac droht die Schliessung, der lokalen Poststelle ebenfalls. Doch seit ein paar Jahren tut sich Erstaunliches. Junge aus urbanen Gebieten ziehen in die 300-Seelen-Gemeinde(...). Dinu Gautier. WOZ 19.2.2009
16.09.1986 Schweiz
Bundesanwaltschaft

Terrorismus
Terrorbekämpfung als interdisziplinäre Aufgabe. Chef der Bundespolizei für massvolle Bestandeserhöhung. NZZ 16.9.1986
23.04.1986 Libyen
USA
Personen
SGB
Ferdinand Troxler
Terrorismus
Volltext

US-Bombenanschlag auf Libyen. Ist jedes Mittel recht? (SGB) Angenommen Reagans Behauptung treffe zu (den Beweis hat er bisher nicht erbracht), dass nämlich der libysche Staatschef Ghadhafi in den Bombenanschlag auf eine Westberliner Diskothek und in andere Terrorakte verwickelt sei - ist dann der gewaltsame Vergeltungsschlag gegen Libyen bzw. Ghadhafi, der nach ersten Meldungen etwa 70 Menschen das Leben kostete, gerechtfertigt? Von Notwehr im engeren Sinne kann doch wohl hier nicht die Rede sein. Es ist vielmehr eine Provokation, die den Teufelskreis der Gewalt ständig neu in Bewegung setzt. Statt nach den Ursachen des Terrorismus zu fragen und diese mit aller Energie zu  beheben  versuchen  (etwa durch Lösung des Nahost-Problems), betreibt Reagan eine Politik der eisernen Faust. (...). Ferdinand Troxler.

VHTL-Zeitung, 23.4.1986.
SGB > Terrorismus. 23.4.1986.doc.

 

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