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Anzahl gefundene Artikel: 42

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
03.03.2018 BE Kanton
Türkei
GKB

Resolution
Türkei
Volltext
Delegiertenversammlung des GKB vom 3. März 2018 . Solidarität mit den türkischen Gewerkschaften. Im Kontext der folgenschweren Entwicklungen im Nahen Osten finden auch in der In der Türkei tiefgreifende Veränderungen statt. Seit der Beendigung des Friedensprozesses mit den kurdischen Organisationen setzt die Türkei auf Repression gegen alle oppositionellen Kräfte, allen voran gegen kurdische Politikerinnen. Nach dem Putschversuch im Juli 2016 führte die Türkei den Ausnahmezustand ein und setzte damit den Rechtsstaat ausser Kraft. Nach der Verfassungsabstimmung 2017 über das Präsidialsystem hat sich die Situation weiter verschlechtert. Mit populistischen, autokratischen und faschistischen Mitteln festigt Präsident Recep Tayip Erdogan seine Macht. Dazu dient ihm auch der militärische Angriff auf den kurdischen Distrikt Afrin in Syrien. In der Türkei selber geht die AKP-Regierung rücksichtslos gegen jegliche Opposition vor. Gewerkschafter, Journalistinnen, Parlamentsabgeordnete und NGO-Vertreterinnen werden in Untersuchungshaft genommen und in rechtsstaatlich fragwürdigen Verfahren zu langen Haftstrafen verurteilt. In den kurdischen Provinzen wurden gewählte Bürgermeisterinnen der HDP abgesetzt, verhaftet und ihre Gemeinden unter Zwangsverwaltung gestellt. Zentausende Staatsangestellte wurden entlassen und verloren damit ihre sozialen Rechte. Die AKP-Regierung liess alle Entlassenen registrieren, wodurch ihnen eine Stelle in einem anderen Staats betrieb verwehrt ist. Selbst die Privatwirtschaft ist wegen möglicher (…).
GKB, 3.3.2018.
GKB > Türkei. Resolution. DV GKB, 2018-03-03.
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07.12.2017 Türkei
Personen
SGB
Reto Wyss
Freihandelsabkommen
Menschenrechte
Volltext
Freihandelsabkommen Türkei: Menschenrechte nicht ausblenden! Die Schweiz darf kein falsches Signal setzen. Die Verhandlungen zur Modernisierung des Freihandelsabkommens mit der Türkei stehen kurz vor dem Abschluss. Der SGB fordert: Keine Unterzeichnung ohne erkennbare Verbesserung der menschenrechtlichen Lage. Am Freitag, 24.11.2017, hat sich der EFTA-Ministerrat mit der Türkei grundsätzlich auf einen Abschluss der Verhandlungen zur Modernisierung und Ausweitung des existierenden Freihandelsabkommens geeinigt. Das neue Abkommen soll unter anderem ein „Nachhaltigkeitskapitel" zur Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards beinhalten. Unter normalen politischen Bedingungen wäre eine solche Revision zu begrüssen: Die Schweizer Wirtschaft ist in hohem Ausmass vom internationalen Handel abhängig. Die Erweiterung neuer Abkommen um ein Kapitel zu Menschenrechten und Umweltnormen ist dabei das Resultat einer von Gewerkschaften und NGO eingebrachten Forderung. Nur: Die politischen Bedingungen in der Türkei sind seit geraumer Zeit alles andere als normal. Laut Amnesty International wurden seit dem gescheiterten Putsch mehr als 130‘000 Staatsangestellte - darunter Zehntausende LehrerInnen sowie Hunderte RichterInnen und GewerkschafterInnen - entlassen und/oder verhaftet. Oppositionelle BürgermeisterInnen wurden reihenweise abgesetzt und (…). Reto Wyss.
SGB, 7.12.2017.
Personen > Wyss Reto. Türkei. Menschenrechte. SGB, 2017-12-07.
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02.05.2017 Griechenland
Kuba
Türkei
USA
1. Mai
Granma

1. Mai
Volltext
Erster Mai in der Welt. Der internationale Tag der Arbeiter war in verschiedenen Teilen der Welt von Protesten gekennzeichnet. In Istanbul verhaftete die Polizei am 1. Mai Dutzende von Demonstranten, die auf dem berühmten Taksim-Platz versuchten, dem Aktionsverbot zum Tag der Arbeiter zu trotzen. Der Platz wurde wie schon in den letzten beiden Jahren blockiert. In Griechenland riefen die Gewerkschaften des Handels am 1.Mai zu einem nationalen 24-Stunden-Streik auf, während sich das Land auf mehr Sparmassnahmen gefasst macht, die von internationalen Kreditgebern auferlegt werden. In den USA stehen die Einwanderer im Mittelpunkt des 1. Mai. Es wird erwartet, dass sich zehntausende Menschen in New York und Los Angeles versammeln, um gegen den Anstieg der von Präsident Donald Trump geförderten Deportationen zu protestieren. Die Organisatoren haben in einigen Städten zu Immigranten-Streiks aufgerufen, um zu zeigen, was ein Tag ohne diese wichtigen Arbeitskräfte wäre. In der indonesischen Hauptstadt versammelten sich etwa 40‘000 Arbeiter in den Strassen anlässlich des 1. Mai. Sie marschierte zum Präsidentenpalast und riefen Losungen wie: „Es leben die Arbeiter! Sie protestierten gegen die niedrigen Löhne, unzureichende Gesundheitssicherheit und Bedingungen der Vertragsarbeit sowie gegen verschiedene Regierungsmassnahmen. Südkoreanische Arbeiter versammelten sich in Seoul und sangen zusammen für bessere Arbeitsbedingungen. In Spanien fanden in 73 Städten Maidemonstrationen (...). 
Granma, 2.5.2017.
Granma > 1. Mai 2017. Rückblick. Granma, 2017-05-02.
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02.05.2017 Deutschland
Türkei
1. Mai
Junge Welt

1. Mai
Volltext
Gelebte Diktatur. 1. Mai: 200 Menschen in Istanbul festgenommen. In Deutschland fordern die Gewerkschaften: Superreiche zur Kasse, bitte. Wer in der Türkei für seine Rechte auf die Strasse geht, bekommt es mit der Staatsgewalt zu tun. Am 1. Mai wurden mehr als 200 Menschen in Istanbul von der Polizei festgenommen. Zuvor hatten die Beamten die Demonstranten im Stadtteil Mecidiyeköy mit Tränengas und Gummigeschossen angegriffen, wie Reuters berichtete. Die Teilnehmer trugen Banner mit der Aufschrift „Lang lebe der 1. Mai – nein zum Diktator“ und wollten damit zum Taksim-Platz ziehen. Dort wollten linke Gruppen trotz eines Verbots ihre Forderungen vorstellen. Der Taksim ist der traditionelle Kundgebungsort der Arbeiterbewegung in der Türkei. Auf den Tag genau vor 40 Jahren hatte dort eine vom Militär gebildete und von den USA unterstützte Konterguerilla ein Massaker an Gewerkschaftern verübt, bei dem drei Dutzend Menschen ums Leben kamen. 2013 wurde der Platz zum Symbol des Protests gegen die autoritäre Herrschaft von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan und seiner regierenden AK-Partei. Seitdem wurden die Rechte von Frauen, Arbeitern und ethnischen und religiösen Minderheiten weiter geschleift. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad Al-Hussein, prangerte am Montag ein „Klima der Angst“ in der Türkei an. Erst am Wochenende waren erneut mehr als 3‘900 Staatsangestellte per Dekret entlassen worden. In der Bundesrepublik standen auf den Maidemonstrationen der Gewerkschaften im ganzen Land Themen wie soziale Gerechtigkeit und der Kampf gegen Neonazis und Rassismus im Mittelpunkt. (…).
Junge Welt, 2.5.2017.
Junge Welt > 1. Mai 2017. Rückblick. Junge Welt, 2017-05-02.
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18.04.2017 Türkei
Faschismus
Junge Welt

Staatsstreich
Volltext
Staatsstreich vollendet. Nach dem Referendum: Die Türkei wird nun auch offiziell Präsidialdiktatur mit Erdogan an der Spitze. Der autoritär regierende türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kann aufatmen: Das lange erwartete Referendum über die Einführung eines Präsidialsystems endete am Sonntag mit einem knappen Sieg des Ja-Lagers. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen verkündete die Oberste Wahlbehörde YSK am Sonntagabend das vorläufige Ergebnis. Demnach haben bei einer Wahlbeteiligung von über 80 Prozent 51,3 Prozent für die Verfassungsänderung gestimmt. Die Abstimmung galt im Land wie international als ein Votum über die Diktaturambitionen Erdogans. Dieser hatte bereits im August 2015 vor Anhängern in der Schwarzmeerstadt Rize geäussert: „Es gibt einen Präsidenten, der de facto die Macht in diesem Land hat, nicht einen symbolischen Präsidenten. Ob man es akzeptiert oder nicht, das administrative System der Türkei hat sich verändert. Nun sollten wir die Verfassung dieser De-Facto-Situation anpassen.“ Die „Anpassung“ vollzog die Regierungspartei AKP im Bündnis mit Teilen der faschistischen MHP. Sie schloss die Abschaffung der Pressefreiheit, die Entmachtung sowohl des Parlaments wie Stadt- und Bezirksverwaltungen, die Inhaftierung Zehntausender politischer Gegner sowie Morde an linken Aktivisten ein. Gegen die widerspenstige kurdische Befreiungsbewegung im Südosten der Türkei führte Ankara einen offenen Krieg, in dessen Verlauf Städte von Armee und Polizeikräften belagert, mit (…). Peter Schaber.
Junge Welt, 18.4.2017.
Junge Welt > Türkei. Staatsstreich. Junge Welt, 2017-04-18.
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05.04.2017 Türkei
Demonstrationen Zürich
Syndicom
Verhaftungen

Medienschaffende
Verhaftung
Volltext
Kundgebung in Zürich für die sofortige Freilassung aller in der Türkei inhaftierten Journalistinnen und Journalisten! FreeDeniz! Am Samstag, 8. April findet um 15.00 Uhr auf dem Helvetiaplatz in Zürich eine Kundgebung statt, um auf das Schicksal der zahlreichen in der Türkei inhaftierten Journalistinnen und Journalisten aufmerksam zu machen und für ihre Freilassung zu demonstrieren. Derzeit sind in der Türkei rund 150 Journalistinnen und Journalisten inhaftiert, so viele wie in keinem anderen Land der Welt. Unter ihnen befindet sich Deniz Yücel, der deutsch-türkische Korrespondent der Tageszeitung „Die Welt“, der seit Mitte Februar in Einzelhaft sitzt. Das Solidaritätskomitee #FreeDeniz aus Zürich sagt dazu: „Deniz heisst Meer. Wir wollen das Meer sehen!“ Wie den meisten der inhaftierten Medienschaffenden wird Yücel Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung vorgeworfen – ein Vorwurf, der seit dem Putschversuch von Juni 2016 gegen Medienschaffende erhoben wird, die kritisch über das Erdogan-Regime berichten. Seit dem vergangenen Juni gilt in der Türkei das Recht des Ausnahmezustands. Untersuchungshaft kann sich unter diesem Recht bis zu fünf Jahre hinziehen, so dass jede Kritik am gegenwärtigen Zustand der türkischen Gesellschaft mit hohen persönlichen Kosten verbunden ist. Grundlegende demokratische Rechte sind derzeit ausser Kraft gesetzt. „Wer kann der Welt noch erzählen, was in der Türkei passiert, wenn alle kritischen Journalistinnen und Journalisten angeklagt, eingesperrt oder ausgewiesen werden?“ fragt Bettina Büsser von Reporter ohne Grenzen (ROG) (…).
Syndicom, 5.4.2017.
Syndicom > Türkei. Medienschaffende. Syndicom, 2017.04-05.
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24.03.2017 Bern
Türkei
Demonstrationen Bern
Unia Schweiz

Antifaschismus
Demonstrationen Bern
Kundgebung für Demokratie in der Türkei. 25. März. 14.00, Bern. Wir müssen die autoritären, frauenfeindlichen, nationalistischen und rassistischen Entwicklungen in der Türkei stoppen. Samstag, 25. März, 14-16 Uhr, in Bern. In der Türkei herrschen wieder Krieg und Gewalt insbesondere in den kurdischen Gebieten. Präsident Erdogan und die mit ihm verbündeten politischen Kräfte schalten unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung alles aus, was sich ihrer uneingeschränkten Macht entgegenstellen könnte. Wir verurteilen die Repression und schleichende Einführung der Diktatur in der Türkei, die Zerstörung des Rechtsstaates und den Krieg in den kurdischen Gebieten. Die Unia unterstützt die Kundgebung. und ruft die Bevölkerung in der Schweiz auf, an der Demonstration teilzunehmen und damit der Solidarität mit den Verfolgten und Gefangenen in der Türkei Ausdruck zu geben. Die Forderungen: Schutz der Demokratie und der demokratischen Kräfte und Institutionen, Freiheit für alle politischen Gefangenen, Solidarität mit Frauen- und LGBTIQ*-Kämpfen, Frieden in Kurdistan! Schweiz und Europa müssen endlich handeln! Besuche von IKRK-Delegierten bei politischen Gefangenen, esben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und Queer-Menschen. Für Freiheit, Friedensverhandlungen, Rechtsstaat und Demokratie in der Türkei!
Unia Schweiz, 24.3.2017.
Unia Schweiz > Türkei. Demonstration Bern. Unia Schweiz, 2017-03-24.
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21.03.2017 Türkei
Faschismus
Lehrkräfte
VPOD Schweiz

Faschismus
Lehrkräfte
Volltext
Schluss mit der Verfolgung von Lehrpersonen in der Türkei! Seit der Einführung des Ausnahmezustandes im vergangenen Sommer wurden in der Türkei mehr als 33'000 Lehrpersonen entlassen oder suspendiert. Zahlreiche Personen wurden inhaftiert. Der VPOD verfolgt die zunehmende Represssion in tiefer Besorgnis und fordert, dass die Rechte der Bevölkerung auf freie Meinungsäusserung respektiert werden. Unter anderem wurden über 1’400 Mitglieder der Gewerkschaft der Lehrpersonen Egitim Sen entlassen und über 11’700 Mitglieder dieser Gewerkschaft suspendiert sowie 3000 Mitglieder der KESK (Dachverband von Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes in der Türkei) entlassen. Mit Repressionen wie Streik- und Demonstrationsverboten und dem Verbot, Medienmitteilungen zu veröffentlichen, werden die Kolleginnen und Kollegen daran gehindert, auf ihre Situation aufmerksam zu machen und ihre Kritik am Vorgehen der Regierung zu äussern. Auch politische Betätigung im Hinblick auf die kommende Volksabstimmung über die Einführung eines autoritären Präsidialsystems (am 16. April 2017) wird verhindert, so dass nur regierungsnahe Positionen öffentlich verbreitet werden. Die beiden Verbände werden in die Illegalität abgedrängt, es wird Druck auf ihre Mitglieder ausgeübt, und neue Lehrpersonen müssen sich in mündlichen Befragungen zum Regime bekennen, wenn sie eine Stelle wollen. Gleichzeitig wird der Ausbau von religiösen Schulen gefördert, und Unterrichtsinhalte, die religiösen Dogmen widersprechen (…).
VPOD Schweiz, 21.3.2017.
VPOD Schweiz > Türkei. Lehrkräfte. VPOD Schweiz, 2017-03-21.
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13.03.2017 Türkei
Junge Welt
Regierung

Faschismus
Volltext
Solider Erdogan. Ankara kann sich auf Berlin verlassen. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist ein Massenmörder und Terrorpate – und wird von Angela Merkel unterstützt. Die Mainstreammedien beschweigen das. Sie befassen sich gern mit seiner Rhetorik, reden aber ungern von den Massakern, die seine „Sicherheitskräfte“ im Osten der Türkei unter der kurdischen Bevölkerung anrichten. Von den gemeinsam geführten Kriegen in Syrien und im Nordirak ganz zu schweigen. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte bescheinigte Ankara am vergangenen Freitag, von Juli 2015 bis Dezember 2016 bis zu 500‘000 Menschen dort zu Vertriebenen gemacht, ganze Gemeinden niedergewalzt, mit Folter und Mord ein Schreckensregime errichtet zu haben. Am Sonntag war das in den meisten Medien hierzulande vergessen. Es galt, sich über Erdogans Krawallbrüder und -schwestern aufzuregen, die in westeuropäischen Städten Fahnen schwenkten. Das von den Vereinten Nationen ausgestellte Zertifikat für Mord passt nicht zu der auf solidem Militarismus basierenden Kumpanei des türkischen Muslimbruders und der christlich frömmelnden und „Werte“ anbetenden deutschen Kanzlerin. Ihr strategisches Bündnis ist mit Blut getauft, mit deutschen Panzern und Gewehren, mit gestiegenem Waffenexport und mit der Stationierung von Hunderten Bundeswehrsoldaten in der Türkei besiegelt. Das ist das Fundament des gemeinsam seit 2011 verübten Staatsterrors der NATO-Mitgliedsländer gegen Syrien, der den dschihadistischen am Boden einschloss – der zeitigte „Antworten“ in Form der Attentate in Westeuropa. (…). Arnold Schölzel.
Junge Welt, 13.3.2017.
Junge Welt > Türkei. Faschismus. Regierung. Junge Welt, 2017-03-13.
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09.03.2017 Deutschland
Türkei
Frauen
Junge Welt

8. März
Frauentag
Volltext
„Die Strassen gehören uns“. Millionen demonstrieren und streiken am Internationalen Frauentag gegen Gewalt und Ausbeutung. Weltweit haben Millionen Menschen am gestrigen Internationalen Frauentag für Gleichberechtigung und soziale Gerechtigkeit demonstriert. In diesem Jahr hatten zahlreiche Organisationen vor allem in Europa sowie in Nord- und Südamerika zu einem Frauenstreik aufgerufen, um den Widerstand gegen Benachteiligung und Gewalt sichtbar zu machen. In den wichtigsten Städten Spaniens wurde zu Demonstrationen eingeladen. In Pamplona, Bilbao, Madrid und Plasencia legten Tausende Frauen ab 12 Uhr für eine halbe Stunde die Arbeit nieder. Die Aktivistinnen der Gruppe „Velaluz“ hatten am Dienstag nach einem fast einmonatigen Hungerstreik an der Puerta del Sol im Zentrum von Madrid ihre Protestaktion beendet. Zuvor hatten sich die Parteien im spanischen Parlament auf einen 25-Punkte-Plan geeinigt, um Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Man werde den Kampf in anderer Form fortsetzen, kündigten Sprecherinnen der Gruppe an: „Die Nacht und die Strassen gehören auch uns – kein Übergriff darf ohne Antwort bleiben!“ „Zur Hölle mit dem Patriotismus! Wir brauchen Feminismus!“ hiess es in Kiew. Hunderte Ukrainerinnen gingen in der Hauptstadt ihres Landes für die Ächtung von Gewalt gegen Frauen auf die Strasse. Zu der Kundgebung hatte unter anderem die Menschenrechtsorganisation Amnesty International aufgerufen. Die Demonstrantinnen forderten die (…). Lola Matamala, Madrid und André Scheer.
Junge Welt, 9.3.2017.
Junge Welt > Frauen. 8. März 2017. Junge Welt, 2017-03-08.
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07.02.2017 Türkei
Faschismus
Junge Welt

Demokratie
Faschismus
Volltext
In Sachen Sultanat. Widerstand gegen Diktatur in der Türkei: Eine Podiumsdiskussion mit JW-Autor in Frankfurt am Main. „Die Türkei: Entsteht ein neues Sultanat am Bosporus – ist Demokratie noch möglich“ war der Titel der Konferenz am Samstag im Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main. Angesichts der verschärften Situation sei die Frage umzuformulieren, befanden dort Podiumsdiskutanten. Es gehe darum, ob Widerstand gegen die AKP-Regierung auf dem Weg in die Diktatur noch möglich sei. Der Konflikt verlagere sich in die Bundesrepublik, wo etwa 3,5 Millionen türkischstämmige Menschen leben. Das für Anfang April geplante Verfassungsreferendum, mit dem Präsident Recep Tayyip Erdogan seinen bisherigen Machtmissbrauch legalisieren wolle, wirke sich hier aus. Der Historiker und Junge Welt-Autor Nick Brauns berichtete, er habe unlängst eine Veranstaltung unter Polizeischutz erleben müssen, zu der er vom AStA der Technischen Universität (TU) Berlin und dem „Verband der Studierenden aus Kurdistan“ (YXK) als Referent eingeladen worden sei. Selbst der Verfassungsschutz beobachte mittlerweile die Spionagetätigkeiten des türkischen Geheimdienstes MIT hierzulande, mit dem paradoxerweise zugleich der deutsche Auslandsgeheimdienst die Zusammenarbeit intensiviere. Der AKP-gesteuerte Moscheedachverband DITIB lehre unter Staatsvertrag an deutschen Schulen; der Boxklub „Osmanen Germania“ wandle sich zum türkisch-nationalistischen Schlägertrupp. Was also tun, um hierzulande demokratische, linke Kräfte aus der Türkei und insbesondere den kurdischen Gebieten zu schützen? (…). Gitta Düperthal.
Junge Welt, 7.2.2017.
Junge Welt > Türkei. Faschismus. Junge Welt, 2017-02-07.
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03.02.2017 Türkei
Faschismus
Personen
Syndicom-Zeitung
Bettina Büsser
Meinungsfreiheit
Pressefreiheit
Volltext
Das Ende der Medienfreiheit in der Türkei. Vorwurf: „Terrorpropaganda“. Seit dem Putschversuch im Juli geht das türkische Regime massiv gegen Medien und Medienschaffe vor. Die Festnahmen reissen nicht ab, die Informationsfreiheit ist bedroht wie noch nie. „Angesichts des Umfangs und der Häufigkeit der Festnahmen wird es bald niemanden mehr geben, der der Welt erzählen kann, was in der Türkei passiert“ - mit diesen Worten kommentiert Johann Bihr, Leiter des Osteuropa- und Zentralasien-Desks von „Reporter ohne Grenzen International“ die Situation der Medienschaffenden in der Türkei. Die Türkei ist heute laut Reporter ohne Grenzen (ROG) „das Land mit den weltweit meisten professionellen Journalisten in Haft“: Weit über 100 JournalistInnen, VerlegerInnen und andere Personen, die im Medienumfeld arbeiten, sind aktuell inhaftiert, und immer wieder kommen neue dazu. Der Vorwurf lautet in den meisten Fällen „Unterstützung von Terrorismus“ oder „terroristische Propaganda“ - vorgeworfen wird den Verhafteten, die verbotene kurdische PKK oder den islamischen Prediger Fethullah Gülen unterstützt zu haben. Gülen und seine Anhänger werden von Präsident Recep Tayyip Erdogan für den Putschversuch von Mitte Juli verantwortlich gemacht. Absurde Vorwürfe. In manchen Fällen wirkt der Vorwurf der Gülen-Unterstützung besonders absurd. So wurde am 28. Dezember der Journalist und Autor Ahmet Sik verhaftet. Ihm wird vorgeworfen, per Twitter den türkischen Geheimdienst kritisiert und in Kolumnen die PKK, die linksradikale Partei DHKP-C und das Gülen-Netzwerk unterstützt zu haben. (…). Bettina Büsser.
Syndicom-Zeitung, 3.2.2017.
Personen > Büsser Bettina. Pressefreiheit. Türkei. Syndicom-Zeitung, 2017-02-03.
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24.10.2014 Türkei
Bergbau
Maden-IS
Personen
Work
Michael Stötzel
Betriebsunfall
Minenarbeiter
Volltext
Grubenunglück in Soma: Grobe Fahrlässigkeit. Die türkische Todesfalle. Es war das grösste Unglück in der Bergbaugeschichte der Türkei. 301 Bergleute mussten ersticken, weil die Betreiberfirma skrupellos geschäftete, zeigt jetzt ein Bericht. Gewerkschaftschef Kani Beko hatte es gewusst: Einen Tag nach dem Brand im Braunkohlenbergwerk des westtürkischen Soma hatte er den Betreibern der Mine grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen. Sie hätten die Gefahren in dem Berg gekannt, aber nichts für die Sicherheit ihrer Arbeiter getan. Bekos Anklage: „Das war kein Unfall, das war Massenmord.“ 301 Bergleute waren am 13. Mai elendiglich erstickt. So viele Tote auf einmal, das hatte die türkische Bergbaugeschichte noch nie gesehen. Jetzt gibt eine Gruppe unabhängiger Experten Gewerkschafter Beko recht. Ihr Bericht zuhanden der Staatsanwaltschaft des Distrikts kommt zum Ergebnis, dass Soma „vermeidbar“ gewesen wäre. Wenn die Verantwortlichen nur die zahlreichen Warnsignale beachtet hätten. Schockierende Vorwürfe. Inspektoren ignorierten offenbar, dass viele Geräte zur Gas- und Temperaturmessung in den Stollen kaputt waren oder nicht richtig eingestellt. Und die Grubenbetreiber manipulierten die Daten über Luftbelastung und Hitze jener Messgeräte, die noch funktionierten. (…). Michael Stötzel.
Work, 24.10.2014.
Personen > Stötzel Michael. Bergbau. Betriebsunfall. Work, 24.10.2014.
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16.05.2014 Türkei
Bergbau
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Maden-IS

Betriebsunfall
Minenarbeiter
Volltext
Solidarität mit den Mienenarbeitern aus Soma. Zwei Tage nachdem hunderte Arbeiter in einer Miene im türkischen Soma verschüttet wurden, hat die grösste Gewerkschaften im Land zum Streik aufgerufen. In Zürich gab es eine Solidaritätskundgebung, an der sich auch der GBKZ beteiligte. Seit die türkische Regierung die Miene in Soma privatisiert hatte, wurde zunehmend auf Kosten der Sicherheit gespart. Fast 300 Arbeiter mussten dafür am 13. Mai mit ihrem Leben zahlen. Etwa 120 werden noch immer vermisst. Für sie besteht kaum noch Hoffnung. Während am Donnerstag nach der Katastrophe 20.000 GewerkschafterInnen in Izmir gegen die Regierung Erdogan demonstrierten, trafen sich auch in Zürich mehr als 150 Menschen zu einer Solidaritätskundgebung. (…).
GBKZ, 16.5.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Minenarbeiter Türkei. Gesundheitsschutz. GBKZ 16.5.2014.
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15.05.2014 Türkei
Bergbau
Maden-IS
Unia Schweiz

Betriebsunfall
Minenarbeiter
Volltext
Unia spricht verunglückten Minenarbeitern und ihren Familien ihre Solidarität und ihr Beileid aus. Die Unia hat in einem Brief an die türkische Schwestergewerkschaft Maden-IS ihre Solidarität und ihr Beileid angesichts des verheerenden Bergwerksunglück in der Türkei ausgedrückt. Gleichzeitig fordert sie die türkische Regierung auf, endlich die IAO-Konvention über den Arbeitsschutz und die Gesundheit in Bergwerken zu ratifizieren und umzusetzen. In ihrem Brief drückt die Unia ihre Solidarität mit den türkischen Bergarbeitern aus. „Jeder Tod in einer Mine kann vermieden werden“, schreibt die Unia und verweist auf die lange Liste der Bergwerksunglücke in der Türkei. Gleichzeitig schliesst sich der Forderung des internationalen Gewerkschaftsverbands IndustriALL an die türkische Regierung an, die IAO-Konvention Nr. 176 über den Arbeiterschutz und die Gesundheit in Bergwerken (englisch/französisch) endlich zu ratifizieren und umzusetzen. „Es kann nicht sein, dass den Minenarbeitern in der Türkei das Grundmenschenrecht verwehrt bleibt, in einer sicheren Umgebung zu arbeiten. Sie riskieren im Gegenteil immer noch täglich ihr Leben bei der Arbeit. Wir rufen die politischen Verantwortlichen dazu auf, das Leben der Minenarbeiter ernst zu nehmen und über die Profitgier zu stellen,“ heisst es im Brief. Brief als PDF.
Kommunikation Unia, 15.5.2014.
Unia Schweiz > Minenarbeiter Türkei. Gesundheitsschutz. Unia 15.5.2014.
Ganzer Text
27.02.2013 Schweiz
Türkei
Gewerkschaften
VPOD Schweiz

Gewerkschaftsrechte
Repression
Volltext

Protest gegen gewerkschaftsfeindliche Übergriffe in der Türkei. Während der türkische Ministerpräsident Erdogan und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel den EU-Beitritt der Türkei planen, zeigt das Land, dass es seine Hausaufgaben punkto Menschen- und Gewerkschaftsrechte noch immer nicht gemacht hat: Die türkische Polizei hat am Morgen des 19. Februar über 100 Funktionärinnen und Mitglieder der türkischen Service-public-Gewerkschaft KESK und der Lehrergewerkschaft Egitim Sen verhaftet. Als Vorwand dient die Anschuldigung, die Betroffenen unterhielten Verbindungen zu terroristischen Organisationen. Es ist nicht das erste Mal, dass die türkischen Behörden die Terrorismusbekämpfung für Schikanen gegen Gewerkschaften missbrauchen. (...).

VPOD Schweiz, 27.2.2013.
Türkei > Gewerkschaften > Gewerkschaften Türkei. VPOD Schweiz. 27.2.2013.

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01.07.2010 Türkei
EU
Personen
Dieter Sauter

Schweinefleisch am Freitag. Mit ihrer Ablehnung der Iran-Sanktionen hat Ankara demonstriert, dass die Türkei nicht mehr auf den Westen angewiesen ist. Aber wohin orientiert sie sich dann? Wenn der stellvertretende US-Aussenminister sagt, man werde die Türkei "nicht bestrafen" für ihr Nein zu Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, dann versteht man das auch am Bosporus als Drohung. Am letzten Wochenende, auf dem G20-Gipfel in Toronto, verlangten die USA vom türkischen Regierungsschef Tayyip Erdogan, Ankara müsse unmissverständlich deutlich machen, dass sich "die Türkei nach wie vor dem Westen und der Nato verpflichtet fühlt". Natürlich war das türkische Nein im Uno-Sicherheitsrat keine Aktion, die man von einem Staat erwartet hätte, der Mitglied in der Europäischen Union werden will. (...). Mit Foto. Dieter Sauter. WOZ. Donnerstag, 1.7.2010
01.07.2010 Genf
Türkei
Personen
Unia
Murad Akincilar

Unia-Gewerkschafter aus Haft entlassen. Der Unia-Gewerkschafter Murad Akincilar ist im Juni endlich aus türkischer Haft entlassen worden - nach über acht Monaten im Gefängnis. Die Unia wertet diese Freilassung als positives Zeichen. Die türkische Justiz habe damit anerkannt, dass die Inhaftierung Akincilars nicht gerechtfertigt gewesen sei. Dem in Genf lebenden, aus der Türkei stammenden Gewerkschafter wurden Verbindungen zu terroristischen Organisationen vorgeworfen. Die Gewerkschaft Unia hofft, dass der Kollege definitiv freigesprochen wird. Die von der Gewerkschaft Unia sowie dem Unterstützungskomitee geführte Kampagne zur Freilassung von Murad Akincilar hat zahlreiche Organisationen sowie die kommunalen, kantonalen und eidgenössichen Behörden mobilisiert. Alle haben sie sich gemeinsam für Murad Akincilar eingesetzt, von dessen Unschuld sie überzeugt sind. Unia. VPOD-Magazin, Juli 2010
06.05.2010 Türkei
Personen
WOZ
Andreas Fagetti
Newroz-Fest
Newroz, ein Freudenfest gegen die Unterdrücker. Das Woodstock der KurdInnen. Das Newroz-Fest in der Stadt Diyarbakir ist eine wilde Mischung aus heissblütigen Reden, Freudenfeuer, Folk, Hip-Hop, traditionellem Tanz und gutem Essen. Den Spielverderbern gibt die türkische Staatsmacht. Eine Reportage vom grössten Newroz-Fest der Türkei. (...). Fotos Ursula Häne. Andreas Fagetti. WOZ. Donnerstag, 6.5.2010
06.05.2010 Türkei
Personen
Andreas Fagetti

Damit lässt sich kein Staat machen. Mikrobudgets. Von prokurdischen BürgermeisterInnen regierte Gemeinden leben oft von der Hand in den Mund. Vier Gespräche und eine Warnung. Politik gegen die kurdische Bewegung macht der zentralistische türkische Staat auch über die Verteilung der öffentlichen Gelder. (...). Fotos Hanspeter Schiess. Andreas Fagetti. WOZ. Donnerstag, 6.5.2010
06.05.2010 Türkei
Personen
Verfassung
Dieter Sauter

Ein Hüpfer nach vorn. Türkei. Mit einem Verfassungsreförmchen hat Ministerpräsident Recep Tyyip Erdogan weitaus weniger gewagt als versprochen. Aber es ist mehr, als alle anderen Parteien versuchen würden. Die Herren in den feinen Anzügen packten sich am Revers, es wurde geschubst und gestossen wie sonst nur auf dem Schulhof. Manchmal setze es eine Ohrfeige oder einen Fausthieb ab: Szenen aus dem türkischen Parlament der letzten Tage. (...). Mit Foto. Dieter Sauter. WOZ. Donnerstag, 6.5.2010
01.04.2010 Genf
Türkei
Demonstrationen Genf
Personen
Work
Murad Akincilar

Protest-Pikett für Murad Akincilar. Seit einem halben Jahr sitzt der Unia-Gewerkschafter Murad Akincilar in der Türkei im Gefängnis. Ihm wird die Mitgliedschaft in einer illegalen Organisation vorgeworfen. Laut seinen Anwälten gibt es aber keinerlei Grund, der die Gefangennahme und die Haft rechtfertigen würde. Am 27. März haben deshalb in Genf rund 200 Personen für die sofortige Freilassung Akincilars demonstriert. Am 3. Juni soll die erste gerichtliche Anhörung Akincilars stattfinden. Das Solidaritätskomitee hofft, dass der Gewerkschafter dann freikommt. Work. Donnerstag, 1.4.2010
04.03.2010 Türkei
Personen
WOZ
Dieter Sauter
Armee
Ausser Kontrolle. Türkei. Am Wochenende sind erneut Putschpläne aufgedeckt und Offiziere verhaftet worden. Doch Regierung und Generalstab halten den Ball flach. Vier Krisengipfel in einer Woche sind selbst für die Türkei ungewöhnlich. Am Dienstag vergangener Woche traf sich die gesamte Armeespitze. In der Nacht auf Mittwoch fanden sich die wichtigsten Funktionäre der regierenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung (AKP) in der Wohnung des Regierungschefs Tayyip Erdogan ein. (...). Mit Foto. Dieter Sauter. WOZ. Donnerstag, 43.3.2'010
05.02.2010 Genf
Türkei
Unia Genf
Work

Isolationshaft
Menschenrechte
Lasst Murad Akincilar frei! Das Genfer Kantonsparlament verlangt in einer Resolution, dass sich der Genfer Staatsrat beim Bundesrat und beim türkischen Botschafter in der Schweiz für die Freilassung von Murad Akincilar einsetzt. Am 30. September 2009 war der Genfer Unia-Gewerkschafter aus unbekannten Gründen in der Türkei verhaftet worden. Seither sitzt der Gewerkschafter und Menschenrechtsaktivist ohne Anklage in Isolationshaft. Gesundheitlich geht es Murad sehr schlecht. Das Genfer Unterstützungskomitee hat Mitte Januar in der ganzen Stadt Plakate aufängen lassen. Es verlangt die sofortige und bedingungslose Freilassung von Murad. Work 5.2.2010
19.02.2009 Türkei
Personen
WOZ
Judith Huber

Gewalt und Öffnung. "Leben auf Bruchlinien". Die Türkei hat sich in den letzten Jahren erheblich gewandelt - und doch wagt das Land nicht den letzten Schritt in Richtung EU. Warum? Wer sich für die moderne Türkei interessiert und einen kompakten, klugen Überblick über das Land und seine Politik möchte, der ist mit diesem Buch gut bedient. (...). Mit Foto. Judith Huber. WOZ 19.2.2009
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