Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
25.02.2015 Schweiz
Garanto
Personen
Oskar Zbinden
Sozialstaat
Sozialversicherungen
Volltext
Sozialstaat: Grosse Vorteile für die grosse Mehrheit. Unser moderner Sozialstaat steht immer wieder in der Schusslinie. Nicht nur Rechtspopulisten reden die Auf- und Ausgaben der öffentlichen Hand schlecht und wollen immer wieder Sozialleistungen kürzen oder einschränken. Anhänger für Sozialabbau finden sich leider auch in der politischen Mitte. Dass es nach einem Sparprogramm mit Sozialabbau den meisten Alten, Schwachen und Kranken viel schlechter ginge, ignorieren solche Sparapostel wissentlich. Steuern, Sozialabgaben und Gebühren bezahlt ja kaum jemand gerne. Und gesalzene Rechnungen privater Unternehmen, manchmal gar für magere Leistungen? Erstaunlich ist doch, dass sich das allgemeine Gejammer über steigende Kosten und Beiträge vorwiegend gegen den Service public richtet und weniger gegen höhere Kosten und Preise der Privatwirtschaft, mal abgesehen von klarer Abzocke und - gerade jetzt wieder - ungerechtfertigten Franken-Zuschlägen auf Euro-Preise. Die AHV geniesst im Volk grossen Rückhalt - trotz Panik-Kampagnen -, während das Vertrauen in die berufliche Vorsorge zu Recht stark gelitten hat. Die vollmundigen Heilsversprechungen der Pensionskassen und ihren dahinterstehenden Versicherungskonzernen aus den 80-er-Jahren sind Makulatur: Seit einigen Jahren bezahlen wir unseren Pensionskassen generell immer höhere Beiträge für immer tiefere Renten. (…).
Oscar Zbinden, Informationsbeauftragter Garanto. Garanto, 25.2.2015.
Personen > Zbinden Oscar. Sozialstaat. Garanto, 25.2.2015.
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22.03.2013 ZH Kanton
Zürich
AHV
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Gewerkschaftsbund Zürich

Resolution
Sozialstaat
Volltext

Sicherheit für alle – ob alt oder jung. Resolution der Tagung ABER SICHER! für soziale Sicherheit und Altersvorsorge in Zürich, 22. März 2013. Die Generation der Rentnerinnen und Rentner hat mit ihrem Einsatz die Grundlagen für den Sozialstaat und die wirtschaftliche Stärke der Schweiz geschaffen. Der steigende Wohlstand führt auch zu einer höheren Lebenserwartung. Wir sind länger gesund und leben länger. Statt dass wir uns darüber freuen können, wird uns Angst gemacht. Die steigende Lebenserwartung führe zu steigenden, untragbaren Kosten. (...).

GBKZ, 22.3.2013.
GBKZ > Sozialstaat. AHV. GBKZ. 2013-03-22.

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22.03.2013 ZH Kanton
Zürich
AHV
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Gewerkschaftsbund Zürich
Personen
Doris Bianchi
Ruth Dreifuss
Katharina Prelicz-Huber
AHVplus
Medien-Mitteilung
Sozialstaat
Volltext

AHVplus – ABER SICHER! Eine Tagung setzt klare Akzente und stellt unmissverständliche Forderungen.  „ABER SICHER! Tagung für soziale Sicherheit und Altersvorsorge“ – unter diesem Titel stand eine prominent besetzte und breit getragene Tagung im Züricher Volkshaus, an der am Freitag mehr als hundert Personen teilnahmen. In einer Resolution fordern sie eine Stärkung der sozialen Sicherheit und insbesondere der AHV. Alle reden von Sparen, von Abbau, von Senkung des Umwandlungssatzes, von Erhöhung des Rentenalters… Alle? Nein. Die Gewerkschaften und ihre Verbündeten verurteilen diese „Schwarzmalerei“ und fordern stattdessen einen Ausbau der Altersvorsorge. (...).

GBKZ. Medienmitteilung. 22.3.2013.
GBKZ > Sozialstaat. AHVplus. GBKZ. Medienmitteilung 2013-03-22.doc.

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22.03.2013 ZH Kanton
Zürich
AHV
Frauen
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
VPOD Schweiz
Katharina Prelicz-Huber
AHVplus
Sozialstaat
Volltext

ABER SICHER – Tagung für soziale Sicherheit und Altersvorsorge vom 22.3.2013. Vorsorgesituation der Frauen. Nach über 30 Jahren Gleichstellungsgesetz harzt es böse mit der Umsetzung. Frauen verdienen für gleichwertige Arbeit 18,4% weniger. Nur die Hälfte des Lohnunterschieds ist erklärbar, die andere Hälfte ist pure Diskriminierung. Die Berufswahl läuft noch oft stereotyp ab: Obwohl heute mehr Frauen mit der Matura abschliessen, sind sie weit überproportional in klassischen Frauenberufen in der Gesundheit und in der Sozialpädagogik zu finden, die schlechter entlöhnt werden. (...).
Prof. Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin VPOD Schweiz.

GBKZ. 22.3.2013.
Personen > Prelicz-Huber Katharina. Frauen. AHVplus. 22.3.2013.

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01.07.1972 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Jules Magri
Mitbestimmung
Sozialstaat
Volltext
Strukturreformen der Wohlstandsgesellschaft. Genügt es, eine gesunde Konsum- und Wohlstandsethik im Volke und vor allem in den Kreisen der Wirtschaftsführer, Unternehmer und Politiker zu verbreiten, um die Schattenseiten und Uebel der heutigen Wohlstandsgesellschaft zu mildern oder gar zu beseitigen? Bürgerliche und nur in religiösen Dimensionen denkende Kreise sind geneigt, diese Frage zu bejahen. Man kann in diesen Kreisen die Auffassung vernehmen, im marktwirtschaftlichen System unserer Wohlstandsgesellschaft sei beinahe schon das Optimum an sozialer Humanität erreicht worden. Es komme vor allem auf den Geist und die Gesinnung des Menschen an, nicht auf das Marktwirtschaftssystem. Man soll den Menschen in seiner Gesinnung bessern, damit die Marktwirtschaft günstigere Entwicklungsbedingungen habe. Die Marktwirtschaft an sich sei schon human, denn: erstens sind die Individualrechte des Menschen etwas Humanes; zweitens ist der Wettbewerb, der das beste Mittel sei zur Leistungssteigerung und Leistungsauslese, vor allem für den Unternehmer eine Last, und Nutzniesser der Marktwirtschaft sei vor allem der letzte Konsument. Obwohl es ohne Gesinnungsreform keine Sozialreform gibt, geht doch die aufgezeigte bürgerliche Argumentation an der harten sozialen Wirklichkeit vorbei. (…). Jules Magri.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 7/8, Juli/August 1972.
Personen > Magri Jules. Sozialstaat. Rundschau, Juli-August 1972.
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