Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 15

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30.01.2018 Schweiz
SDA Schweizerische Depeschenagentur
Syndicom

Sda
Solidarität
Streik
Volltext
Solidaritätsbotschaft an die Streikenden bei der SDA. Liebe Kolleginnen und Kollegen. Die Medienwelt ist im Umbruch: Digitalisierung, Gratiskultur und eine permanente Verunglimpfung der seriösen Medienschaffenden durch populistische Kreise setzen die Branche unter Druck. Ihr kennt dies, berichtet regelmässig über diese Themen. 24 Stunden, 7 Tage in der Woche. Damit leistet ihr einen unverzichtbaren Beitrag an die Demokratie. Genauso gewissenhaft, wie ihr eure Arbeit leistet, müssten auch die Geschäftsleitungen von Unternehmen arbeiten. Wer seine Arbeit als Berufung sieht, ist sich bewusst, dass die Bedürfnisse vieler Anspruchsgruppen gebührend zu berücksichtigen sind. Ansprüche der Kundinnen und Kunden. Ansprüche der Lieferantinnen und Lieferanten. Ansprüche des Staates. Ansprüche der Gesellschaft. Ansprüche der Beschäftigten. Selbstverständlich auch Ansprüche der Inhaberinnen und Inhaber. Wenn ein CEO eines Medienhauses der Öffentlichkeit mitteilt, er sei nur den Aktionären etwas schuldig und habe keinen Service-public-Auftrag zu erfüllen, ist eine Grenzlinie überschritten. Wenn ein Unternehmen ohne erkennbare, zukunftsfähige Strategie Stellen abbaut und kein Gehör hat für die berechtigten Anliegen der Beschäftigten, ist eine Grenzlinie überschritten. Wenn während eines Warnstreiks Kündigungen ausgesprochen werden, ist eine Grenzlinie überschritten. Wer offenbar keine Grenzlinien kennt, dem müssen Grenzen gesetzt werden. Ihr setzt mit eurem berechtigten Streik diese Grenze. (…).
Syndicom, Medien. Medienmitteilung, 30.1.2018.
Syndicom > sda. Streik. Solidarität. Syndicom, 2018-01-30.
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16.06.2017 Deutschland
Junge Welt

Ärzte
Solidarität
Volltext
„Prinzipien nicht des Geldes wegen aufgeben“. Die Ärzte ohne Grenzen lehnen wegen Abschottungspolitik Geld aller EU-Staaten ab. Ein Gespräch mit Volker Westerbarkey. Volker Westerbarkey ist Mediziner und seit 2012 im Vorstand der deutschen Sektion der Ärzte ohne Grenzen und seit Mai 2015 deren Vorsitzender. Er arbeitet zudem als Allgemeinmediziner in einer Berliner Gemeinschaftspraxis. Herr Westerbarkey, was sind seit dem letzten Jahresbericht die Entwicklungen der Arbeit der Ärzte ohne Grenzen? Wir sehen, dass das Hilfsbedürfnis von Flüchtlingen weiter massiv vorhanden ist. Es gibt chronische Krisen wie im Südsudan, wo sich inzwischen eine dramatische Unterernährung ausbreitet. Auch die Krisen im Jemen und in Syrien sind nach wie vor existent und Hauptfokus unserer Arbeit. Dazu kommt aktuell im Jemen eine Choleraepidemie in einem Ausmaß, wie sie es nur selten gegeben hat mit bisher über 100‘000 Betroffenen. Das beansprucht uns maximal. Die Ärzte ohne Grenzen arbeiten weltweit mit 33‘000 Kollegen. Sie haben sich in Ihrem Jahresbericht dezidiert geäussert über „das Massengrab Mittelmeer“, nannten die EU-Flüchtlingspolitik „verheerend“. Ein grösserer Privatspender habe sich zurückgezogen, weil Sie sich so offensiv für die Flüchtenden einsetzen. Erleben Sie das häufiger? Wir versuchen vor allen Dingen, sehr transparent zu sein, also was wir machen, und warum wir das machen. In dem angesprochenen Fall sagte uns ein früherer Spender, er habe uns das Geld gegeben, „damit die Leute in Afrika bleiben“. (…). Interview: Anselm Lenz.
Junge Welt, 16.6.2017.
Junge Welt > Ärzte ohne Grenzen. Junge Welt, 2017-06-16.
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30.03.2017 Kuba
Venezuela
Gewerkschaften
Granma

Gewerkschaften
Solidarität
Volltext
Erklärung des Gewerkschaftsbundes CTC in Solidarität mit den Arbeitern und dem Volk von Venezuela. Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit dem Volk und der legitimen Regierung von Venezuela. Der Gewerkschaftsbund Kubas und die kubanischen Gewerkschaften erklären unsere bedingungslose Unterstützung und kämpferische, internationalistische und revolutionäre Solidarität mit der überzeugenden und energischen Antwort des Volkes und der legitimen Regierung des Arbeiterpräsidenten Nicolás Maduro Moros, die angesichts der Debatte über die Situation in Venezuela, welche von einem Bruchteil der Länder des Ständigen Rats der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) am 28. März 2017 einberufen worden war, in Verteidigung seiner Souveränität, seiner Unabhängigkeit, seiner Selbstbestimmung für die Würde Venezuelas und unseres ganzen Amerika gegeben worden ist. Wir missbilligen und verurteilen die Einmischung des Generalsekretärs der OAS, Luis Almagro, der mit der Unterstützung Washingtons durch seine destabilisierenden Aktionen eine Minderheit von Venezolanern und Vertreter der Rechten unseres Kontinents ermutigt, damit die Demokratische Interamerikanische Charta gegen Caracas zur Anwendung kommt. Dies geschieht mit dem Ziel der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Venezuela und der Abschaffung der sozialen und beliebten Errungenschaften, die von den Arbeitern und dem ganzen Volk erreicht wurden. (…). Redacción Nacional.
Granma, 30.3.2017.
Granma > Gewerkschaften. Venezuela. Granma, 2017-03-30.
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13.02.2017 Kuba
Gewerkschaften
Granma

Gewerkschaften
Solidarität
Volltext
Für die Arbeiter und die Menschheit. Im vergangenen Jahr empfing die kubanische Gewerkschaftsbewegung 1560 Besucher. Die Kubanische Gewerkschaftsdachverband verstärkt weiterhin, auf der Suche nach einer grösseren Integration der progressiven Kräfte weltweit, seine Beziehungen zu den sozialen Bewegungen der Welt. Das sagte in Havanna der Generalsekretär des kubanischen Gewerkschaftsdachverbandes (CTC) und Mitglied des Politbüros Ulises Guilarte de Nacimiento. Im letzten Jahr empfing die kubanische Gewerkschaftsbewegung 1560 Besucher aus 56 Ländern Amerikas, Europas, Asiens, Ozeaniens, Afrikas und dem Mittleren Osten, alle solidarisch mit Kuba. Diese Delegationen tauschten sich mit führenden Persönlichkeiten der CTC und Gewerkschaften auf verschiedenen Ebenen aus, besuchten Arbeitszentren und sprachen mit Gewerkschaftern an der Basis und mit Arbeitern. Die Mehrzahl der Delegationen kam aus Amerika und Europa. Aber auch die Beziehungen mit Gewerkschaftsorganisationen Vietnams und Nordkoreas wurden intensiviert. Gleichermassen verstärkte man die Verbindungen zu CGT in Frankreich und zu Cosatu in Afrika, es wurden bei einem Meinungsaustausch sowohl auf internationalen Events als auch in Kuba, neue Beziehungen mit Arbeiterinstitutionen in Kanada, Curazao, Bahamas, Costa Rica, in der Schweiz, Österreich und den Vereinigten Staaten geknüpft. Die CTC verband mit diesen Kontakten das Ziel, die Wirklichkeit unserer Revolution darzustellen, die sozialen und arbeitsrechtlichen Vorteile, die unsere Arbeiter geniessen bekannt zu machen und die Auswirkungen der US-Blockade (...). Orestes Eugellés Mena.
Granma, 13.2.2017
Granma > Gewerkschaft. Solidarität. Granma, 2017-02-13.
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04.09.2015 Schweiz
Flüchtlinge
Unia Schweiz

Flüchtlinge
Solidarität
Volltext
Die Unia fordert mehr Engagement der Schweiz. zur Lösung der Flüchtlingskrise. Flüchtlingselend: Jetzt ist Solidarität gefragt! Angesichts des Elends, in welchem viele Flüchtlinge im Nahen Osten, in Afrika und auf den Fluchtrouten nach und in Europa stecken, fordert die Gewerkschaft Unia die Schweiz zu mehr Engagement auf. Die aktuelle Flüchtlingskrise zeigt: Abschottung, geschlossene Grenzen und Abschreckung sind keine Lösungen. Solange in vielen Ländern Krieg herrscht und die Menschen unter Ausbeutung und Armut leiden, werden Flüchtlingsströme Realität bleiben. Statt die Augen davor zu verschliessen, gilt es konkrete Lösungen zu suchen, Solidarität zu zeigen und den Menschen in Not zu helfen. Die Schweiz als eines der reichsten Länder der Welt ist speziell gefordert. Die Gewerkschaft Unia ruft deshalb Bundesrat und Parlament auf, das schweizerische Engagement zugunsten der Flüchtlinge auszuweiten. Konkret verlangt sie: (…).
Unia Schweiz. Medienmitteilung, 4.9.2015.
Unia Schweiz > Flüchtlinge. Solidarität. Unia Schweiz, 4.9.2015.
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03.09.2015 Schweiz
Personen
Work
Vania Alleva
Flüchtlinge
Solidarität
Volltext
„Wir helfen. Bitte helfen Sie auch!“ Flüchtlings-Drama: Unia-Chefin Vania Alleva ruft auf zur Solidarität. 71 Flüchtlinge ersticken, eingeschlossen in einem Schlepper-LKW. Ein Massenmord. Tausende Menschen ertrinken auf ihrer Flucht übers Mittelmeer. Ein Massenmord und ein Massengrab. Und Abertausende, darunter viele Kinder, harren tagelang aus im Niemandsland zwischen Ungarn und Mazedonien. Fast ohne Wasser, fast ohne Essen. Schande. Derweil schotten sich die EU-Länder Bulgarien und Ungarn ab. Mit Nato-Stacheldraht, Tränengas und Gummiknüppeln. Die grossen EU-Länder sind willenlos. Ausgerechnet jetzt will die Schweiz die Entwicklungshilfe kürzen, während die SVP weiter gegen Menschen in Not hetzt und einen „Asyl-Stop“ verlangt. Das ist eine Schande! Hilfe. Wir dürfen nicht länger untätig zuschauen. Wir müssen helfen! Die Unia spendet 20‘000 Franken für das Syrien-Flüchtlingsprojekt von Solidar Suisse. Es ist ein Tropfen auf den heissen Stein. Deshalb: Helfen und spenden auch Sie! (…). Vania Alleva.
Work online, 3.9.2015.
Personen > Alleva Vania. Flüchtlinge Solidarität. Work online, 3.9.2015.
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28.05.2015 Deutschland
Schweiz
Syndicom
Verdi

Solidarität
Streik
Verdi
Volltext
Syndicom solidarisch mit ver.di-Mitgliedern bei der Deutschen Post. Liebe Kolleginnen und Kollegen, ich möchte euch im Namen unseren 37‘000 Mitgliedern, die wir in Syndicom vertreten, unsere Solidarität mit den ver.di-Mitgliedern, die sich derzeit bei der Deutsche Post-DHL im Streik befinden, bekunden. Mit grosser Besorgnis lasen wir die Einzelheiten des aggressiven Plans der Deutschen Post, 10‘000 Beschäftigte im Paketdienst aus dem bei der Deutschen Post bestehenden Tarifvertrag abzuziehen und ihre Bezahlung um €3.500 pro Jahr zu kürzen. Die einseitige Verschiebung dieser Beschäftigten, die gegen die bestehenden Verträge mit ihrer Gewerkschaft verstösst, ist eine zynische Strategie zur Kürzung der Kosten auf Kosten der ArbeitnehmerInnen und untergräbt das Konzept der Mitbestimmung, das zentraler Bestandteil des deutschen Modells der Arbeitsbeziehungen ist. In einem breiter gefassten europäischen Postsektor, der immer noch mit den Folgen von Liberalisierung und unfairem Wettbewerb kämpft, ist die Lage bei der Deutschen Post besonders bedenklich. Wir wissen, dass andere Postunternehmen bei der Entwicklung ihrer Pläne für die Zukunft auf Deutschland blicken und das Modell, das die Deutsche Post vorschlägt, ist ein Modell, das sich weder in Deutschland durchsetzen, noch woanders nachgeahmt werden darf. (…).
Alain Carrupt, Präsident Syndicom.
Syndicom, 28.5.2015.
Syndicom > Verdi. Streik. Solidarität. Syndicom, 28.5.2015.
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01.04.2011 Biel
Olten
Solothurn
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Beat Jost
Solidarität
Volltext

Vorwärts zur Basis - und zur Solidarität!. Gewinnen und verlieren - im Grossen wie im Kleinen - ist in der Gewerkschaft täglich hartes Brot. Auch im Jahr 2010 hatten wir daran reichlich zu beissen. Das überwältigende Volks-Nein von 72 Prozent am 7. März an der Urne zum Rentenklau in der beruflichen Vorsorge (BVG] war ein Glanzresultat einer gewerkschaftlichen Kampagne. Die Region Biel mit 80% Nein und der Kanton Solothurn mit der höchsten Ablehnung in der Deutschschweiz trugen dazu ihren Teil bei. Doch dem Sieg folgten die Niederlagen auf dem Fuss. Zum Beispiel das Ja zur unsozialen Revision der Arbeitslosenversicherung (AVIG) am 26. September, deren rücksichtlose Umsetzung durch den Bundesrat inzwischen bereits zu einer Massenaussteuerung von Zehntausenden Arbeitslosen führte. Angesichts dieser brutalen Strafexpedition der Bürgerlichen gegen die Opfer der von Banken und Spekulanten verursachten Krise bleibt es ein schwacher Trost, dass der Nein-Anteil von 46 Prozent eines der besten Ergebnisse in der langen Reihe von AVIG-Abstimmungen war. (...). Mit Foto von Beat Jost, Beat Jost, Regionalsekretär.

Stradina, April 2011.
Personen > Jost Beat.doc.

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12.02.2011 Biel
Lyss
Oberburg b. Burgdorf
Hegi AG
Osterwalder AG
Personen
Unia Biel-Seeland
Jesus Fernandez
Beat Jost
Betriebsschliessung
Entlassungen
Solidarität
Volltext

Solidaritätserklärung mit den Mitarbeitenden der Giesserei der Osterwalder AG in Lyss. Die Delegierten der Unia Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn bekundeten am Samstag, 12. Februar 2011, an der Delegiertenversammlung in Solothurn ihre Solidarität mit den 31 Mitarbeitenden der Giesserei Osterwalder AG in Lyss. Die Giesserei soll an die Firma Hegi in Oberburg verkauft werden. 20 Mitarbeitern wird eine Weiterbeschäftigung in Oberburg zu massiv schlechteren Löhnen angeboten werden. Das Vorgehen der Firmen Osterwalder und Hegi ist unhaltbar. Die betroffene Belegschaft hat darum der Gewerkschaft Unia nahezu einhellig einen umfassenden Verhandlungsauftrag erteilt. Ihre legitime Forderung: Die Direktion der Osterwalder AG wird ersucht, mit der Gewerkschaft Unia unverzüglich Verhandlungen über den Abschluss eines notwendigen Sozialplans aufzunehmen. (...).

 

Unia Biel-Seeland/Kanton Solothurn. Osterwalder Lyss. 12.2.2011.
Unia Biel-Seeland/Kanton Solothurn > Osterwalder Lyss. 2011-02-12.doc.

 

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01.05.1987 Schweiz
SGB

SAH
Solidarität
Volltext

Der SGB ruft auf: „Einen Stundenlohn fürs Arbeiterhilfswerk“. Liebe Kollegin, lieber Kollege. Das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SAH ist vor 50 Jahren von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern mitbegründet worden. Es ist also auch Dein Hilfswerk. Immer noch und immer wieder versucht es, die Übel an der Wurzel zu packen, und wagt sich an die Bekämpfung von Armut und Unterdrückung. Informationen über die SAH-Projekte im In- und Ausland vermitteln Dir regelmässig Deine Gewerkschaftszeitung und das SAH-Bulletin „Arbeiter-Solidarität“. 1987 soll besonders die Inlandarbeit verstärkt werden, leben doch in unserem reichen Lande zunehmend Familien, alleinerziehende Frauen, Langzeitarbeitslose, Rentner in Armut. Sie alle sollen auf ihrem selbstverständlichen Recht auf ein würdiges Leben bestehen können. (...).

Der öffentliche Dienst. Freitag, 1987-05-01.
SGB > SAH. Unterstützung 1987-05-01.doc.

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17.07.1986 Schweiz
Spanischer Bürgerkrieg

Solidarität
Schweiz: Ängstliche Regierung - hilfsbereites Volk. Als am 17. Juli 1936 die spanischen Generäle um Francisco Franco in Spanisch-Marokko ihren Aufstand gegen die demokratisch gewählte Volksfrontregierung begannen und bald einmal klar wurde, dass der Putsch einiger meineidiger Militärs in einen Bürgerkreig mündete, nahm auch die Schweizer Öffentlichkeit lebhaft Anteil an den Ereignissen in Spanien. Sofort ergriff eine Sympathiewelle für die angegriffene spanische Republilk die Schweiz wie alle anderen demokratischen Staaten Europas. Vor allem die Organisationen der Arbeiterschaft riefen zur Verteidigung und Unterstützung der spanischen Demokratie auf, aber auch besorgte Kreise des liberalen Bürgertums sahen im Aufstand Francos einen weiteren bedrohlichen Angriff auf die angeschlagene Front der europäischen Demokratien. (...). Felix Maise. TA 17.7.1986
14.11.1979 Sarnen
Zürich
Gewerkschaftskartell Zürich
Haefeli AG

Haefeli AG
Solidarität
Volltext
Solidarität mit den Glasarbeitern von Sarnen. Die Sarner-Glasarbeiter kämpfen gegen unzumutbare Arbeitsbedingungen: - sehr schlechte Löhne (z.B. gelernte Facharbeiter im Akkord Fr. 2'000.-), - seit Jahren kein Teuerungsausgleich, - miserables internes Arbeitsklima etc. Seit einem Jahr hat sich die Belegschaft gewerkschaftlich organisiert. Sie fordert einen Gesamtarbeitsvertrag und eine Betriebskommission um ihre Interessen wahrnehmen zu können. Gemeinsam mit der Gewerkschaft wurden mehrmals Verhandlungen geführt, die aber von der Geschäftsleitung Carl Häfeli abgebrochen wurden. Vor dem Einigungsamt Obwalden wurden ihre Begehren nach Lohnerhöhungen und einer Betriebskommission unterstützt. Entlassungen - dann Streik. Dies war dem Geschäftsinhaber bereits zuviel. Die drei aktivsten Gewerkschafter wurden entlassen. Für die Glasbläser und Schleifer blieb nur eine Wahl offen: entweder können alle hier weiterarbeiten oder dann niemand. Als letztes gewerkschaftliches Mittel wurde am 14. November in den Streik getreten. Der Betriebsinhaber hat auf dieses legale Mittel mit illegalen fristlosen Entlassungen geantwortet. Die Belegschaft kämpft weiter und zusätzliche Kolleginnen und Kollegen haben sich ihnen angeschlossen: ~ für die Rücknahme aller Entlassungen, für einen Gesamtarbeitsvertrag. Solidarität. Wenn das Beispiel Häfeli Schule macht, dann werden gewerkschaftliche Rechte in Frage gestellt: das Recht auf Betriebskommission und Gesamtarbeitsvertrag zur Regelung der Arbeitsbedingungen. Das Koalitions- und Streikrecht würde durch illegale Entlassungen wertlos. (…).
Gewerkschaftskartell Zürich, 14.11.1979.
Gewerkschaftskartell Zürich > Haefeli AG. Streik. Solidaritaet. Gewerkschaftskartell 1979-11-14.
Ganzer Text
31.12.1968 Schweiz
Tschechoslowakei
SGB

Solidarität
Volltext

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund zu den Ereignissen in der Tschechoslowakei. Mit tiefer Bestürzung und Empörung haben alle demokratisch gesinnten Menschen die Nachricht vom hinterhältigen und brutalen Überfall sowjetischer, ostdeutscher, polnischer, ungarischer und bulgarischer Truppen auf das tschechoslowakische Volk vernommen. Wiederum, wie schon vor zwölf Jahren in Ungarn, hat die Sowjetunion militärische Machtmittel eingesetzt, um einem mit ihr befreundeten Volk ihren Willen aufzuzwingen. Nach der scheinbaren Einigung in Cierna und Bratislava bedeutet der Angriff der Sowjetunion und der ihr untertanen Staaten des Warschauerpaktes einen um so verwerflicheren Gewaltakt, der den getroffenen Vereinbarungen, dem Selbstbestimmungsrecht der Nationen und allen Geboten der Friedenspolitik und der Menschenrechte ins Gesicht schlägt. (...).

SMUV Schweiz. Geschäftsbericht 1968.
SGB > Tschechoslowakei, SMUV Schweiz, Geschäftsbericht 1968.

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20.08.1936 Biel
Personen
Spanischer Bürgerkrieg
Hans Mühlestein
Solidarität
Am 20.8.1936 fand im grossen Saal des Volkshauses Biel eine gutbesuchte Kundgebung für das republikanische Spanien statt. Referent war Dr. Hans Mühlestein. Die Versammlung protestierte gegen die unverständlichen diesbezüglichen Beschlüsse des Bundesrates. Jahresbericht Gewerkschaftskartell Biel 1936
18.06.1915 Schweiz
Gewerkschaften
SGB
Strassenbahner-Verband
Strassenbahner-Zeitung

Mitglieder
Solidarität
Volltext
Werbung

Solidarität und Egoismus in den Gewerkschaften. In den Gewerkschaften schließen sich die Arbeiter zur Erreichung besserer Lohn- und Arbeitsverhältnisse zusammen.  Das ist die Hauptaufgabe  der Gewerk-schaften, alle anderen Einrichtungen sind nur Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, scheint die Gewerkschaftsarbeit eine  sehr  einfache zu sein, weil man annehmen sollte, dass dieser Zweck ein leicht verständlicher ist, den jede Arbeitsperson begreifen muss.  Tatsächlich wird die Tätigkeit  der Gewerkschaften  auch  allgemein  begriffen,  nur gehen die Ansichten der Arbeiter über ihre Pflichten  sehr weit  auseinander,  so dass scheinbar unüberbrückbare Gegensätze hervortreten. Ein Teil  der  Arbeiterschaft hält sich indifferent,  ist für die Gewerkschaft nicht  zu haben.  Sie  haben  eine ganze Reihe von Argumenten, um ihren Standpunkt zu begründen.  In die Enge getrieben,  sind sie sogar dafür zu haben, dass sie auf ihre berufliche Organisation schimpfen und Argumente anführen, die von den natürlichen Gegnern der Gewerkschaften zusammengestellt wurden. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 18.6.1915.

Solidarität und Egoismus. 18.6.1915.doc

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