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Anzahl gefundene Artikel: 5

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
31.05.2019 Zürich
Frauen
Vorwärts
Sabine Hunziker
Frauenstreik
Interview
Volltext
Trage rot am Freitag. Erkennungszeichen haben eine unglaublich grosse Wirkung und unterstützen den Frauen*streik. Im Sinne eines Countdowns bis zum 14. Juni lancierte das Streikkomitee „Bildung“ und der VPOD. Zürich eine spannende Kampagne. Anna-Lea Imbach vom VPOD erklärt die Aktion. Der Aufruf fand sich in den „sozialen Medien“ rund um den Prauen*streik: „Um mit Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen und uns als Streikunterstützer-innen zu outen, tragen wir ab sofort jeden Freitag rot. Unterstütze auch du den Frauen*streik. Zeige dich am Freitag in rot und poste dein Foto unter #frauenstreik2019 und #roterfreitag. Wirklich fanden sich bald viele Fotos im Netz, wo Frauen und Männer sich mit roten Schals, Shirts oder Pullovern und so weiter Solidarität zeigten. Sichtbarkeit schaffen. Doch was genau steht hinter der Kampagne? Warum zeigen sich viele Aktivist*innen mit roten Kleidern? Anna-Lea Imbach vom VPOD erklärt es in einem Kurzinterview: Jeden Freitag rote Kleider tragen: um was geht es bei der Kampagne? Die Aktion ist beim zweiten Treffen des Streikkomitees Bildung am 14. Januar entstanden. Wir hatten Dana Blanchard zu Besuch. Sie ist ehemalige Lehrerin und Aktivistin in den Lehrer*innenstreiks in den USA. Wir haben sie am 11. und 12. Januar im Volkshaus getroffen, wo sie im Rahmen einer Veranstaltung am Anderen Davos einen Workshop leitete. Spontan luden wir sie ein, an unsere Sitzung des Streikkomitees Bildung zu kommen, um von ihren Streikerfahrungen zu berichten. Hier ein Auszug (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 31.5.2019.
Vorwärts > Frauenstreik. Vorwaerts, 2019-05-31.
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21.09.2018 Schweiz
Frauen
Personen
Vorwärts
Sabine Hunziker
Demonstrationen Bern
Lohngleichheit
Volltext
Für Lohn und Wertschätzung. Auch 27 Jahre nach dem ersten Frauenstreik der Schweiz besteht noch immer Lohndiskriminierung zwischen den Geschlechtern. Der Kampf der Frauen für Gleichheit geht weiter: am 22. September in Bern. Die Rechnung zur Lohngleichheit ist noch offen: PolitikerInnen und UnternehmerInnen interessiert es nicht, dass der Inhalt der Lohntüten Ende Monat bei gleicher Arbeit unterschiedlich ist. Seit 1981 gibt es den Grundsatz für Gleichberechtigung und 1996 trat das Gleichstellungsgesetz in Kraft, das auf die Beseitigung von Benachteiligungen der Frauen im Erwerbsleben wie geringe Löhne oder ungleiche Anstellungschancen hinzielt. In der Bundesverfassung heisst es im Artikel 8: „Mann und Frau sind gleichberechtigt.“ Das gilt für rechtliche und tatsächliche Gleichstellung in Familie, Ausbildung und Arbeit. Und: „Mann und Frau haben Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit.“ 10‘000 Franken pro Jahr. Es ist also durch die Bundesverfassung und das Gleichstellungsgesetz eindeutig verboten, wenn Frauen für gleichwertige Arbeit weniger erhalten. In der Praxis wird dieses Verbot missachtet. Auch Jahre später verdienen Frauen 20 Prozent weniger als Männer in einer vergleichbaren Position. Eine Rechnung zeigt, um welche Beträge Frauen hier von den Unternehmen betrogen werden: Verdient der Mann 4500 Franken, so erhält die Frau bei gleichwertiger Arbeit nur 3600 Franken. Zusammengerechnet bedeutet dies eine Einbusse von rund 10 000 Franken (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 21.9.2018.
Vorwärts > Frauen. Lohngleichheit. Vorwärts, 2018-09-21.
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01.02.2018 Schweiz
Personen
Streik
Vorwärts
Sabine Hunziker
Publikation
Streikbewegung
Volltext
Frei ist, wer seine Freiheit braucht . Fast pünktlich zum Jubiläum des Landesstreiks von 1918 erscheint ein Buch zur jüngsten Geschichte des Streiks in der Schweiz. „Streik im 21. Jahrhundert“ Iistet Arbeitskämpfe Im neuen Jahrhundert auf. Es erklärt den Arbeitskampf und fordert dazu auf, für seine Rechte zu streiken. Es gab Streiks in allen Branchen. Die Präsidentin der Gewerkschaft Unia Vania Alleva und Unia-Gewerkschaftssekretär Andreas Rieger haben eine Sammlung von Beiträgen über Streiks bei Spar, Zeba Zentralwäscherei und bei der Primula AG, der privaten Spitex, herausgegeben. Mit dieser Darstellung wird dem helvetischen Mythos vom Arbeitsfrieden - oft von sogenannten ArbeitgeberInnen gestützt - klar widersprochen. Durch Verfassung geschützt. Leider sind die VerfasserInnen der Textsammlung nicht auch die Streikenden selbst, sondern HistorikerInnen, JournalistInnen oder Gewerkschafterlnnen. Zwar werden Betroffene zitiert, doch das Herausgeberteam hat eine wertvolle Chance vergeben und die Perspektive der Basis vernachlässigt. Umso spannender ist der Analyseteil am Schluss des Buches mit Interviews und dem Einbezug europäischer Kämpfe mit Ausblick in die nähere Zukunft. Solide Dokumentationsarbeit der Vergangenheit und informative Zusammenfassungen zur schweizerischen Streiksituation zeichnen „Streik im 21. Jahrhundert“ aus - auch weil das Thema nicht oft aufgenommen wird. Nach einer Periode mit eher wenig Streiks haben Arbeitskämpfe heute wieder zugenommen. Im Jahr 2000 wurde das (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 1.2.2018.
Personen > Hunziker Sabine. Streikbewegung. Publikation. Vorwärts, 2018-02-01.
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23.11.2017 Sowjetunion
Personen
Vorwärts
Sergej Eisenstein
Sabine Hunziker
Filme
Volltext
Mittel zur Aufklärung und Politisierung. Der Film im Sozialismus war keine Ware mehr. Am Beispiel des Stummfilms „Streik“ von Sergej Eisenstein zeigt sich, wie künstlerisch anspruchsvolles Kino als Medium des dialektischen Materialismus in der jungen Sowjetunion genutzt wurde. Die kommunistische Partei Russlands wählte den Film zum wichtigsten Medium zur Verbreitung politischer Propaganda. Sergei Eisenstein sagte, dass die Grundlage jeder Kunst der Konflikt ist. Eine Prämisse des Marxismus besagt, dass die Geschichte aller bisherigen Gesellschaften, Geschichten von Klassenkämpfen sind. Künstlerische Arbeit schien sehr geeignet zu sein, um Aspekte der dialektischen Philosophie darzustellen. Kino bedeutete also modifiziertes Sehen mithilfe der „intellektuellen Montage“: Filmpionierinnen experimentierten mit Material, Technik und Methode, um einen Avantgardefilm zu erschaffen, der in erster Linie keine Ware mehr sein musste, sondern ein Medium der Welterkenntnis. Mithilfe der bedeutungsschaffenden Zerteilung und Neuanordnung des Materials durch die Kunst der Montage erhielt die Filmtechnik eine rhetorische Wirkkraft. Filmemacherinnen und Wissenschaftlerlnnen zugleich: Im Vergleich zu den meisten amerikanischen Regisseurlnnen, die höchstens an Memoiren arbeiteten, entwickelten fast alle sowjetischen KünstlerInnen Theorien zum Film. Serge i Eisenstein hatte das Ziel, mit seiner Filmmontage- Technik bildpraktische Philosophie zu betreiben und „Das Kapital“ zu verfilmen, um dem Volk Begriffe wie Dialektik als These, (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 23.11.2017.
Personen > Eisenstein Sergej. Streik. Vorwärts, 2017-11-23.
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26.10.2017 Sowjetunion
Personen
Vorwärts
Sabine Hunziker
Filme
Filmwesen
Volltext
Kino als Träger einer Bewegung. Am 27. August 1919 erliess Lenin das Dekret über „die Zusammenarbeit der Filmindustrie und der Fotounternehmen“, Es war der Startschuss für eine von kommunistischen Ideen geprägte Filmproduktion, die sich „zur wichtigsten aller Künste“ entwickelte und zwar mit dem Anspruch, auch Wahrheit zu sein. Noch unter dem letzten Zaren hatten einzelne Regisseurlnnen das Potenzial des Films als neue Kunstgattung ausgelotet. Ab 1908 entstanden „Die Ehre der Flagge“, „Totentanz“, „Die Gefangenen vom Kaukasus“ und „Die Elendsviertel von St. Petersburg“ von Protasanow, Wolkow und Gardin. Nach der Oktoberrevolution 1917 wurden bald fast alle Kinotheater geschlossen: einige Produzentlnnen, Regisseurinnen, Schauspielerinnen und Techniker-Innen emigrierten in die Filmzentren im Ausland, nach Berlin, Paris oder Hollywood. Anatoli Wassiljewitsch Lunatscharski, von 1917 bis 1929 Kommissar für Unterricht und Volksaufklärung, meinte später, dass mit der Revolution die höchst mittelmässige zaristische Filmkunst geendet habe. Krieg und Hunger vermochte sie nicht zu überstehen. Das Leben zeigen. Der 27. August 1919 steht als offizieller Geburtstag des Sowjetfilms fest: Lenin erliess das Dekret über „die Zusammenarbeit der Filmindustrie und der Fotounternehmen mit dem Kommissariat für Unterrichtswesen und Volksaufklärung“. Mit diesem Beschluss erhielten die seit dem Krieg nur in losen Zusammenhängen arbeitenden Filmschaffenden neue Legitimation und Förderung, (…). Sabine Hunziker.
Vorwärts, 26.10.2017.
Vorwärts > Sowjetunion. Filmwesen. Vorwärts, 2017-10-26.
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