Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 113

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08.09.2016 Zürich
Personen
SP Zürich
Liliane Uchtenhagen
Nachruf
Sda
Volltext
Ehemalige Bundesratskandidatin Lilian Uchtenhagen gestorben. Die Zürcher SP-Politikerin Lilian Uchtenhagen ist tot. Sie starb am Dienstag kurz vor ihrem 88. Geburtstag. Uchtenhagen wurde als eine der ersten Frauen in den Nationalrat gewählt und als erste Frau für eine Bundesratswahl aufgestellt - allerdings ohne Erfolg. Die 1928 in Olten SO geborene Uchtenhagen wurde 1971, als die Frauen erstmals auf eidgenössischer Ebene wählbar waren, als Vertreterin der SP des Kantons Zürich in den Nationalrat gewählt. Seither gehörte sie bis 1991 ununterbrochen der Grossen Kammer an. 1991 trat sie nach zwanzig Jahren nicht mehr zur Wiederwahl an. 1983 wurde Uchtenhagen von ihrer Partei als Nachfolgerin von Bundesrat Willi Ritschard vorgeschlagen, der im Amt verstorben war. Sie war damit die erste Frau, die für die Schweizer Landesregierung kandidierte. Nach breitem bürgerlichem Sperrfeuer wählte die Vereinigte Bundesversammlung anstelle der offiziellen SP-Kandidatin aber den von den Bürgerlichen aufgebauten SP-Gegenkandidaten Otto Stich. „Ich habe immer gestaunt, wie gut Lilian Uchtenhagen diese Niederlage verarbeitet hat", erinnerte sich am Donnerstag der frühere SP-Parteipräsident Helmut Hubacher in der Sendung „Echo der Zeit" von Schweizer Radio SRF. Bei Männern habe er erlebt, dass das nicht so einfach sein könne. „Sie war in jeder Hinsicht eine aussergewöhnliche Politikerin." Uchtenhagen war mit Ambros Uchtenhagen, dem Vorreiter der Schweizer Drogenpolitik, verheiratet. Von 1970 bis 1974 sass die promovierte Politologin auch als Gemeinderätin im Zürcher Stadtparlament. (…). sda/nch, 8.9.2016.
Personen > Uchtenhagen Lilian. Nachruf. sda, 8.9.2016.
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03.06.2016 Zürich
Personen
SP Zürich
Koni Loepfe
Nachruf
Volltext
Peter war ein Macher. Im 68. Altersjahr starb Peter Macher am Dienstag vor einer Woche. Er prägte in den letzten 40 Jahren die praktische Wohnungspolitik vor allem in der Stadt Zürich und war als SP-Mitglied 29 Jahre im Zürcher Bezirksrat. Ich kenne Peter Macher seit fast 50 Jahren, die letzten rund 30 Jahre arbeiteten wir politisch eng zusammen, und seit bald 20 Jahren wanderten wir im Schnitt jeden zweiten Sonntag zusammen mit einer wechselnd grossen Gruppe. Es liegt auf der Hand, dass ich Peter Macher so zeichne, wie ich ihn subjektiv erlebte, ohne ganz auf ein paar Fakten zu verzichten. Im Dezember 2014 warteten wir auf dem Stadelhoferplatz zur Wanderung auf ihn. Wir wussten, dass er zur genaueren Untersuchung der Lunge gewesen war. Ohne Umschweife teilte er uns mit, dass er Krebs habe. 14 Tage später die Resultate der zusätzlichen Untersuchungen: Er hatte Krebs in einem Stadium, das keine Heilung mehr zuliess. Er konnte den Kampf gegen den Krebs gar nicht aufnehmen, weil dieser Kampf schon entschieden war. Die Bestrahlungen und Chemotherapien dienten der Erhaltung einer akzeptablen Lebensqualität. Ob dies gelang, ist Ansichtssache. Er hatte insofern Glück, als er die Behandlungen gut vertrug, bis auf die ganz letzte Zeit recht wenig Schmerzen hatte, obwohl er sich nicht mehr gesund fühlte. Er konnte seine Arbeit als Stiftungsratspräsident der Jugendwohnhilfe und jene des Bezirksrats bis zum vorgesehenen Rücktritt im Oktober 2015 weiterhin ausüben. (…). Koni Loepfe.
Die linke Zürcher Zeitung, 3.6.2016.
Personen > Loepfe Koni. Peter Macher. Nachruf. PS, 2016-06-03.
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01.02.2013 Zürich
Personen
SP Zürich
Work
Marco Geissbühler
Volltext
Wanderarbeiter

Stadt Zürich: SP-Sozialminister Martin Waser will keine Nothilfe für Wanderarbeiter. Trotz Eisnächten. Ja keine Hoffnungen wecken! Die Stadtmission in Zürich bietet gestrandeten Wanderarbeitern bei Eiseskälte Obdach. Der Stadtregierung passt dies gar nicht. Die Einrichtung in der Notschlafstelle Biwak im Zürcher Kreis 4 beschränkt sich auf das Notwendigste. 30 Matratzen. Zwei Toiletten, eine für Frauen, eine für Männer. Keine Duschen. (...). Marco Geissbühler.

Work, 1.2.2013.
SP Zürich > Wanderarbeiter. 2013-02-01.doc.

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01.11.2012 Zürich
KPS
Personen
SP Zürich
Strassenbahner Zürich
Mario Florin
Christoph Schlatter
Alfred Traber
Biografien
Generalstreik
Volltext

Rückblick. „Rückblick auf mein Leben" hat Alfred Traber (1884-1970) seine Lebenserinnerungen betitelt, die nun, vom Zürcher Stadtarchiv bearbeitet (und gekürzt), als schön illustriertes Buch erschienen sind. Traber war eine bedeutende Persönlichkeit in der Zürcher Arbeiterbewegung des frühen 20. Jahrhunderts. Er war beteiligt am ersten Generalstreik von 1912 und am Landesstreik 1918 - Ereignisse, die im Bericht ausführlich gewürdigt werden. Als Kommunist wurde er 1919 Stadtrat und dort gegen seinen Willen erst ins Polizeidepartement geschoben, dann, (...). Christoph Schlatter.

VPOD-Magazin, November 2012.
Personen > Traber Alfred. Biografie. 1.11.2012.

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01.07.2012 Zürich
Arbeiterbewegung
Eintracht Zürich
Personen
SP Zürich
August Bebel
Hermann Greulich
Johanna Greulich
Willhelm Liebknecht
Christoph Schlatter
Biografien
Emigranten
Geschichte
Volltext

Neue Publikation zu den Anfängen der Schweizer Gewerkschaftsbewegung: Arbeiterverein „Eintracht Zürich“. Greulichs Heimat. Karin Huser führt in die Urgeschichte der Gewerkschaften in der Schweiz: Ihr neues Buch ist ein umfassendes Porträt des deutschen Arbeitervereins „Eintracht Zürich“ (1840 bis 1916), der auch für VPOD-Gründer Herman Greulich eine wichtige Station war. (...). Mit Foto Hermann Greulich und Ehefrau.
Christoph Schlatter.

VPOD-Magazin, Juli 2012.
Personen > Greulich Hermann. Lebenslauf. 1.7.2012.doc.

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01.09.2011 Zürich
Drehscheibe
Personen
SP Zürich
VPOD Lehrberufe
Felix Birchler
Sekretär
Volltext

Der neue Sekretär. Seit dem 1.September 2011 ist Felix Birchler der neue Sekretär des VPOD Zürich Lehrberufe. Mit diesem Artikel stellt er sich den Drehscheibe-LeserInnen vor. Mit grosser Vorfreude durfte ich die Stelle als Sekretär beim VPOD Lehrberufe antreten. Denn in dieser neuen Stelle kann ich meine gesammelten beruflichen, gewerkschaftlichen und politischen Erfahrungen zusammenführen und in einen starken Schub für die weitere Entwicklung des VPOD verwandeln. Mein Vorleben. Nach dem Studium der Soziologie an den Universitäten Genf und Leipzig und dem Abschluss im Jahr 2003, durfte ich in zwei Forschungsprojekten an der Universität Luzern mitarbeiten. Besonders spannend war dabei auch, den Aufbau einer neuen Fakultät miterleben und mitgestalten zu können. Eine Gelegenheit die sich heute ja kaum noch ergibt, werden doch Fakultäten und Institute andernorts eher zusammengelegt oder geschlossen. (...). Mit Foto von Felix Birchler. Felix Birchler, Regionalsekretär VPOD Lehrberufe.

Drehscheibe. VPOD Zürich, September 2011.
Personen > Birchler Felix. VPOD Lehrerufe.doc.

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03.01.2011 Zürich
Personen
SP Zürich
Rita Gassmann
Agnes Guler
Vreni Hubmann
Emilie Lieberherr
Todesfall
Volltext

Im Gedenken an Emilie Lieberherr. Mit Bedauern haben wir erfahren, dass SP alt-Stadträtin Emilie Lieberherr am Montag 3. Januar 2010 im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Emilie Lieberherr wurde 1970 als erste Frau in die Zürcher Stadtregierung gewählt und stand bis zu ihrem Rücktritt 1994 dem Sozialdepartement vor. Während ihrer Amtszeit etablierte und erweiterte sie in ihrem Departement die Alters-, Jugend- und Frauenpolitik und leistete in vielen Bereichen Pionierleistungen. So führte sie die Alimentenbevorschussung ein, war für die Einrichtung zahlreicher Jugend-Treffpunkte verantwortlich und gestaltete das vier Säulenmodell der Drogenpolitik entscheidend mit. (...).

 

Medienmitteilung SP Zürich, 4.1.2011.

 

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08.09.2010 Zürich
Gewerkschaftsbund Zürich
Personen
SP Zürich
Volkshaus
Franz Cahannes
Geschichte
Volltext
Das Volkshaus blickt auf 100 bewegte Jahre zurück. Zürich - Demonstrationen, aufgebahrte Sozialisten, Rockkonzerte, Boxkämpfe und Plattenbörsen: Das Volkshaus hat eine bewegte Vergangenheit. Es sei ein Ort, an dem gesellschaftliche Eruptionen und Trends ausgelebt wurden, sagte Franz Cahannes, Präsident der Volkshausstiftung, gestern vor den Medien. Zwischen 1910 und 1930 hätte das Volkshaus auch Bade- und Duschanstalt heissen können. Mehr als 100‘000 Besucher pro Jahr badeten oder duschten im Kellergeschoss. Im Arbeiterviertel Aussersihl verfügten zu jener Zeit nur wenige Wohnungen über ein eigenes Bad. (...). Benno Gasser. Tages-Anzieger. Mittwoch, 8.9.2010.
30.08.2010 ZH Kanton
Zürich
Hausbesetzung
Personen
SP Zürich
Jacqueline Badran
Rebekka Wyler

Binz-Besetzer weiter geduldet. Der Kanton hat die Räumung erneut verschoben. Nun fordern Politikerinnen der SP, dass die Stadt das besetzte Areal kauft. Die Bewohner der besetzten Liebenschaft an der Uetlibergstrasse 111 in der Binz haben vom Kanton einen weiteren Aufschub erhalten. Das seit Mai 2006 besetzte Fabrikareal wird unter dem Namen "Binz bleibt Binz" von Kulturschaffenden und Handwerkern besetzt. (...). Martin Huber. Tages-Anzeiger. Montag, 30.8.2010
15.07.2010 Zürich
SP Zürich
Stadtrat Zürich

Horte
Kindergärten
Kinderhorte
Tagesschule
Hort soll teurer sein als Tagesschule. Kein Problem für Zürichs Stadtrat. In der Stadt Zürich fahren Eltern finanziell besser, wenn sie ihr Kind in eine Tagesschule schicken, als wenn sie es im Hort betreuen lassen. Dies ist der stadträtlichen Antwort auf eine Motion der SP-Fraktion zu entnehmen. Die Tarife einer städtischen Tagesschule betrügen rund 92% einer Betreuung im gleichen Umfang in einem Hort, schreibt der Stadtrat. Die Sozialdemokraten fanden das ungerecht und forderten, die Horttarife auf das Niveau der Tagesschulen zu senken. (...). Irène Troxler. NZZ. Donnerstag, 15.7.2010
12.06.2010 Zürich
Alternative Liste
Mieter- und Mieterinnen-Verband
NZZ
SP Zürich

Abstimmung
Wohnungsbau
Bezahlbare Wohnungen. Die Initiative von Mieterverband, Baugenossenschaften, SP. Grünen und AL verlangt, in der Gemeindeordnung zu verankern, dass städtische Liegenschaften grundsätzlich nach dem Prinzip der Kostenmiete bewirtschaftet werden. Das soll vom Kanton verlangte Neubewertungen abwenden. Da für die meisten städtischen Wohnungen ohnehin das Kostenprinzip gilt und es sich beim Rest vor allem um Wohnungen an attraktiven Lagen - etwa in der Altstadt - handelt, empfiehlt die NZZ-Redaktion ein Nein. NZZ. Samstag, 12.6.2010
02.06.2010 Zürich
Landesmuseum
Personen
SP Zürich
Mark Richli
Abstimmung
Debatte um die Erweiterung des Landesmuseums. "Für ein grossartiges Projekt wird fast kein Grün überbaut". In der ganzen Stadt geraten Pärke und Gärten unter Druck. Können Sie nicht verstehen, dass die Gegner der Erweiterung sich für die integrale Erhaltung des Platzspitzes einsetzen? (...). Interview. Mit Foto von Mark Richli, Gemeinderat Zürich, SP. Adi Kälin., NZZ. Mittwoch, 2.6.2010
29.05.2010 Zürich
Grüne
Personen
SP Zürich
Wahlen
Esther Guyer
Roberto Rodriguez
Schulkommission
Erneuerungswahlen Schulpflegen. Je 25 Mitglieder und ein Präsidium sind in die sieben Kreisschulpflegen zu wählen. Umstritten ist das Präsidium im Schulkreis Uto. Dort bewerben sich drei Kandidaten um die Nachfolge des zurücktretenden Andreas Rüegg (SP): Christian Aeschbach (FdP), Esther Guyer (Grüne) und Roberto Rodriguez (SP). NZZ. Samstag, 29.5.2010
29.05.2010 Zürich
Abstimmungen Zürich
Alternative Liste
Mieter- und Mieterinnen-Verband
NZZ
SP Zürich

Wohnungsmieten
Bezahlbare Wohnungen. Die Initiative von Mieterverband, Baugenossenschaften, SP, Grünen und Alternative Liste verlangt, in der Gemeindeordnung zu verankern, dass städtische Liegenschaften grundsätzlich nach dem Prinzip der Kostenmiete bewirtschaftet werden, Das soll vom Kanton verlangte Neubewertungen abwenden. Da für die meisten städtischen Wohnungen ohnehin das Kostenmieteprinzip gilt und es sich beim Rest vor allem um Wohnungen an atrtraktiven Lagen - etwa in der Altstadt - handelt, empfiehlt die NZZ-Redaktion am 13. Juni ein Nein. NZZ. Samstag, 29.5.2010
03.05.2010 Zürich
FdP
SP Zürich
SVP

1. Mai Zürich
Rundum Lob für das harte Durchgreifen der Polizei. Stadtzürcher Parteien mit Polizeieinsatz am 1. Mai zufrieden. Bürgerliche üben Kritik am vorzeitigen Festbeginn. Den Einsatz der Polizei beurteilen Parteien von links bis rechts durchwegs positiv. Weniger Einigkeit herrscht darüber, wem dies zu verdanken ist. (...). Susanne Elner Fertek. NZZ. Montag, 3.5.2010
01.05.2010 Zürich
Alternative Liste
Gewerkschaftsbund Zürich
SP Zürich
Unia Zürich
VPOD Zürich Stadt und soziale Insitutionen

Volksküche
Zürich: Stadtküche bleibt Stadtküche. Am 13. Juni wird in der Stadt Zürich darüber abgestimmt, ob die Stadtküche an die Westschweizer Cateringfirma DSR verkauft werden soll. Gegen die Vorlage sind VPOD, Unia, Gewerkschaftsbund, SP, Grüne, AL, CSP und das SAH. Die Stadtküche wurde ursprünglich für die Armenspeisung gegründet. Heute ist sie ein wichtiger Versorgungsbetrieb für Krippen, Horte, Schulen und Altersheime. Wenn sie verkauft würde, müsste die Versorgung der Krippen und Horte ausgeschrieben werden. Die Stadtküche verliert dann ihren Auftrag, wenn sie preislich nicht mithalten kann. Die in den 1990er-Jahren noch defizitäre Einrichtung hat sich in den letzten 10 Jahren erfolgreich entwickelt. Die Arbeitsbedingungen der 60 Angestellten der Stadtküche werden sich nach dem Verkauf massiv verschlechtern. Und es gibt keine Garantie, dass der Produktionsstandort in Zürich erhalten bleibt. (...). VPOD-Magazin, Mai 2010
20.04.2010 Zürich
1. Mai Zürich
Alternative Liste
Grüne
SP Zürich

Veranstaltung
Streit um Festbeginn am 1. Mai eskaliert. Keine Einigung in Sicht. Ausgerechnet das Stadtzürcher 1.-Mai-Komitee, das dieses Jahr den Slogan "Verlieren wir die Beherrschung" gewählt hat, behauptet, dass das Fest keinen Zusammenhang mit den Gewalttaten hat. Unterstützt von den linken Parteien SP, Grüne Partei und AL wehrt sich das Komitee gegen den von der Stadt verordneten Festbeginn um 20 Uhr. Die Organisationen des 1.-Mai-Komitees beharren darauf, schon um 14 Uhr, nach der Schlusskundgebung in der Stathausanlage, den Festbetrieb auf dem Kasernenareal aufzunehmen. Auf einen Rekurs soll trotzdem verzichtet werden, da dieser sowieso erst nach dem Tag der Arbeit behandelt würde. Man will aber noch Verhandlungen mit der Stadt führen, wie es in einer Mitteilung heisst. Zwischen den Zeilen lässt sich alllerdings kein Spielraum herauslesen. Das Komitee führt für seine Haltung auch kommerzielle Gründe an: Wenn zu wenig Bratwürste verkauft würden, sei das Fest zukünftig gefährdet. Vielleicht wäre ja genau das die Lösung für das Grundproblem des 1. Mai. NZZ. Dienstag, 20.4.2010
15.04.2010 Zürich
1. Mai-Komitee
Personen
SP Zürich
Beatrice Reimann
Demonstration
Veranstaltung

Auch SP für frühes Fest. Auflagen für 1. Mai kritisiert. Am Mittwoch hat der Zürcher Stadtrat seinen Entscheid über die Bewilligung des Umzuges und des Festes auf dem Kasernenareal am Tag der Arbeit zur Post gebracht: heute dürfte es beim Adressaten, dem 1.-Mai-Komitee, ankommen. Gefällt wurde der Entscheid von den zurzeit verbleibenden sechs Stadträten, das heisst ohne Vertreter des Polizeidepartementes, wie dessen Sprecher Reto Casanova sagt. Der Inhalt wird von der Stadt nicht veröffentlicht. Bekannt ist aber, dass die Stadt den Beginn des Festes auf 20 Uhr festgesetzt hat (NZZ, 14.4.2010). Sie strebt damit eine strikte Trennung von einer "Nachdemo" aus dem Fest an. Das 1.-Mai-Komitee kündigte an, sich gegen diese Auflage zu wehren - und erhält Sukkurs von der SP der Stadt Zürich, die sich auch am Fest beteiligt. (...). NZZ. Donnerstag, 15.4.2010

13.04.2010 Zürich
Personen
SP Zürich
Christine Seidler
Malerei

Sammlung Bührle: SP will Raubkunst-Debatte. Eine SP-Gemeinderätin entfacht die Diskussion um die Herkunft und Beschaffungsweise einzelner Bilder neu. Es herrsche Transparenz, versichert die Stiftrung. Die Sammlung des Zürcher Industriellen Emil G. Bührle (1890-1956) zählt weltweit zu den bedeutendsten privaten Kunstsammlungen. Bis zum Raubüberfall vor zwei Jahren standen die Van Goghs, Cézannes und Monets in einer Privatvilla im Seefeld, derzeit sind sie im Kunsthaus Zürich ausgestellt. Ab 2015 sollen die rund 180 Meisterwerke im geplanten Kunsthaus-Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield permanent zu sehen sein. (...). Mit Fotos. Martin Huber. Tages-Anzeiger. Dienstag, 13.4.2010

13.04.2010 Zürich
1. Mai Zürich
Gewerkschaftsbund Zürich
SP Zürich

Parolen

Komitee fordert Demonstranten auf, am 1. Mai die Beherrschung zu verlieren. Bürgerliche Politiker kritisieren, mit dem offiziellen 1.-Mai-Slogan werde faktisch zur Gewalt aufgerufen. Sie fordern, dass die Organisatoren die Schäden nach den Ausschreitungen selber berappen müssen. (...). Mit Karikatur. Stefan Häne, Patrick Kühnis. Tages-Anzeiger. Dienstag, 13.4.2010

26.03.2010 Zürich
Alternative Liste
Grüne
Mieter- und Mieterinnen-Verband
SP Zürich

Initiative
Mietzinse
Streit um Abstimmungsbroschüre.Zwischen den bürgerlichen und den linken Vertretern des Gemeinderates ist es am Mittwoch zu einem Streit über den Inhalt der Abstimmungsbroschüre gekommen. Gestritten wurde indse nicht um die Initiative "Wohnen für alle", sondern um die Volksinitiative "für bezahlbare Wohnungen und Gewerberäume in der Stadt Zürich". Sie stammt von SP, Grünen, AL und Mieterverband und richtet sich gegen die vom Kanton verordnete buchhalterische Aufwertung der städtischen Immobilien, was teilweise zu Mietzinserhöhungen führt. NZZ. Freitag, 26.3.2010
25.03.2010 Zürich
Grüne
Personen
SP Zürich
Esther Guyer
Roberto Rodriguez
Schulkommission
Bürgerliche wollen Schulpräsidium Uto. Die bürgerlichen Parteien CVP, EVP, FdP und SVP schlagen Christian Aeschbach (FdP) als neuen Präsidenten für den Schulkreis Uto vor. Der 47-jährige Sekundarlehrer, Schulleiter und ehemalige Schulpfleger sei ein idealer Nachfolger für den abtretenden Andreas Rüegg (SP). Dem Quartiervereinspräsidenten von Hirslanden, Gemeinderat und Vater einer 9-jährigen Tochter sei das Zusammenspiel von Schule, Politik und Verwaltung sehr geläufig, schreibt das Unterstützungskomitee in einer Mitteilung. Ein Schulpräsident müsse klare Positionen beziehen und Entscheide der Schulpflege engagiert umsetzen. Diesen Anforderungen könne Aeschbach gerecht werden. Gewählt wird der neue Präsident am 13. Juni. Christian Aeschbach tritt gegen die Grüne Esther Guyer und den SP-Kandidaten Roberto Rodriguez an. Tages-Anzeiger. Donnerstag, 25.3.2010
25.03.2010 Zürich
Alternative Liste
Grüne
Personen
SP Zürich
Min Li Marti
Rebekka Wyler
Ausschaffung
Ausschaffungshaft
Gemeinderat. Ausschaffung. In einer gemeinsamen Erklärung, vorgelesen von Rebekka Wyler (SP), verlangten SP, Grüne und Alternative eine Untersuchung zum Tod eines Asylsuchenden aus Nigeria und den "vollständigen Verzicht auf Zwangsausschaffungen in dieser Form". "Wir stehen ein für die humanitäre Tradition der Schweiz und gegen rechte Scharfmacherei auf dem Buckel der Schwächsten". worauf SVP-Fraktionspräsident Mauro Tuena Wyler persönlich mitverantwortliche machte für diesen Tod, da sie zusammen mit ihrer Partei in der letzten Budgetdebatte die Aufstockung der Polizei abgelehnt hatte. Worauf SP-Fraktionschefin Min Li Marti sagte, es sei der Tiefpunkt aller SVP-Tiefpunkte, ein Mitglied des Gemeinderates auf diese Weise persönlich anzugreifen. Tages-Anzeiger. Donnerstag, 25.3.2010
25.03.2010 Zürich
Gemeinderat Zürich
Personen
SP Zürich
Esther Maurer
Robert Neukomm
Demission
Abschied aus dem Gemeinderat. Stadträtin Kathrin Marteilli (FdP), Stadtrat Robert Neukomm (SP) und Stadträtin Esther Maurer (SP) hatten gestern ihre letzte Sitzung im Gemeidedrat. Zusammen verbrachten sie dort 48 Jahre - so lange mussten sie sich Dinge anhören, die sie schon 100-mal gehört hatten. Dafür gab es je eine Zinnkanne, für die Damen Blumen und für den Mann Wein. Foto mit Marteilli, Neukomm und Maurer. Tages-Anzeiger. Donnerstag, 25.3.2010
22.03.2010 Zürich
Personen
SP Zürich
Robert Neukomm
Stadtrat
Der Stadtrat mit dem Vulkan in der Brust tritt ab. Robert Neukomm (SP) geht nach 20 Jahren im Stadtrat in Pension. Robert Neukomm mistet aus. Am 31. März ist sein letzter Arbeitstag, und bis dahin muss er den papiergewordenen Teil seiner Arbeit im Stadtrat beseitigt haben. 8 Jahre stand der Sozialdemokrat der Polizei vor, 12 Jahre dem Gesundheits- und Umweltdepartement und während dieser Zeit hat sich einiges angesammelt. Vielleicht stösst er beim Räumen auch auf Unterlagen aus den Jahren als Polizeivorsteher, seine Erinnerungen daran werden aber nicht allzu gut sein. "Damals musste er unten durch", erinnert sich der frühere SP-Präsident Koni Loepfe. Selbst ind er eigenen Partei war er zeitweise in Ungnade gefallen und musste von Sektion zu Sektion gehen, um sich zu erklären. (...). Mit Foto von Robert Neukomm. Janine Hoso. Tages-Anzeiger. Montag, 22.3.2010
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