Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 8

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
23.09.2015 Schweiz
Personen
SKOS
VPOD Schweiz
Christoph Schlatter
SKOS
Sozialhilfe
Volltext
Der VPOD verurteilt die beschlossenen Kürzungen in der Sozialhilfe. Die von der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und -direktoren verabschiedete Revision der SKOS-Richtlinien wird vom VPOD scharf kritisiert. Ganz offensichtlich haben sich die Verantwortlichen von medialer und populistischer Hetze jagen lassen, statt soziale und menschenrechtliche Mindeststandards zu wahren, was ihre Aufgabe wäre. Folgende Punkte der Revision gehen aus VPOD-Sicht in eine vollkommen verkehrte Richtung: Von der Streichung der minimalen Integrationszulage werden namentlich jene getroffen, die es aufgrund familiärer Verpflichtungen oder wegen gesundheitlicher Probleme ohnehin schwer haben, wieder im Arbeitsmarkt Fuss zu fassen. Die Absenkung des Grundbedarfs für Grossfamilien und für Jugendliche ist ein unwürdiges Einknicken vor einer sensationsgeilen Presse, die Schwelleneffekte und Einzelfälle aufbauscht. Leidtragende sind die Betroffenen - und namentlich Kinder, die einen grossen Teil der von Sozialhilfe Abhängigen ausmachen. Die Möglichkeit, den Grundbedarf je nach Gefügigkeit oder Renitenz der Bezügerinnen und Bezüger anzupassen, hat in einer modern ausgestalteten Sozialhilfe nichts zu suchen. Dass dieser Spielraum für Sanktionen jetzt auf 30 Prozent ausgedehnt wurde, führt zurück in ein überwunden geglaubtes Regime der Willkür und der Belohnung sozialer Konformität. Auch den Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern. (…). Christoph Schlatter.
VPOD Schweiz, 23.9.2015.
VPOD Schweiz > Sozialhilfe. Kürzungen. VPOD Schweiz, 23.9.2015.
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01.09.2015 BE Kanton
Personen
SKOS
Standpunkt
VPOD BE Kanton
Blaise Kropf
Sozialhilfe
Volltext
Zur Revision der SKOS-Richtlinien und des Sozialhilfegesetzes des Kantons Bern. Der VPOD sagt Nein zur Zweiklassen-Sozialhilfe. Diesen Sommer konnten sich Verbände und Parteien zu einer Revision des Berner Sozialhilfegesetzes äussern. Parallel dazu präsentierte die Schweizerische Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) die Stossrichtung einer Überarbeitung ihrer Richtlinien. Bei beiden Vorhaben geht es - zum wiederholten Mal - um eine Verschärfung der Sozialhilfepraxis. Seit Jahren steht die Sozialhilfe unter Beschuss. Im Jahr 2003 überwies der Berner Grosse Rat eine Motion, die schärfere Instrumente gegenüber Sozialhilfebeziehenden forderte. Ein Jahr später senkte die SKOS ihre Unterstützungsleistungen und führte stattdessen neue Anreizinstrumente ein. Kurz darauf erhitzten sich die Gemüter an den sogenannten BMW-Fällen, die eine virulente Missbrauchsdiskussion und Diskreditierungskampagne gegenüber Sozialarbeitenden auslösten. Die überraschende Annahme der „Motion Studer“ im Berner Kantonsparlament führte vor zwei Jahren zu einer Neulancierung der Sozialhilfekritik und animierte die SVP schweizweit zu analogen Vorstössen. Die Folge: Vor einem Jahr bombardierten die Boulevard-Medien die Öffentlichkeit während eines guten Monats tagtäglich mit Schlagzeilen à la „Hilfe, die Helfer sind überall“ oder „Das Sozialamt zahlt sogar die Krippe“. Ein Blick zurück in die 1960er Jahre. (…). Blaise Kropf.
Standpunkt, Nr. 128, September 2015.
Personen > Kropf Blaise. Sozialhilfe. Standpunkt, September 2015.
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21.05.2015 Schweiz
Armut
Personen
SKOS
Work
Ralph Hug
Carlo Knöpfel
Armut
Interview
Sozialhilfe
Volltext
Armutsforscher Carlo Knöpfel warnt vor einem Abbau bei der Sozialhilfe. Es könnte zu einem Dammbruch bei allen Sozialversicherungen kommen. Wenn es den rechten Hardlinern rund um die SVP gelingt, Kürzungen bei der Sozialhilfe durchzuboxen, kann das einschneidende Folgen für uns alle haben. Auch bei der AHV. Das sagt der Basler Professor für Sozialpolitik, Carlo Knöpfel. Work: Carlo Knöpfel, einzelne Kantone stellen die Vorgaben der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) in Frage. Diese legt in ihren Richtlinien die Höhe der Sozialhilfe fest. Einzelne Gemeinden treten aus der SKOS aus. Was ist da los? Carlo Knöpfel: Man muss das in Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld sehen. Das bisherige Erfolgsmodell der Schweiz steht unter Druck. Es bestand aus einem flexiblen Arbeitsmarkt mit wenig Kündigungsschutz und einem hohen Mass an sozialer Sicherheit. Gegen Ende der 1980er Jahre geriet diese Kombination, genannt „Flexicurity“, zunehmend unter Druck. Nun wird die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes weitergetrieben, gleichzeitig aber soll neu der soziale Schutz heruntergefahren werden. Das hat Folgen. Welche denn? (…).
Carlo Knöpfel, Armutsforscher.
Work online, 21.5.2015.
Personen > Hug Ralph. Armut. Interview mit Carlo Knöpfel. Work online, 21.5.2015.
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19.01.2015 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
SKOS

Kantonsrat
Sozialhilfe
Volltext
GBKZ begrüsst Sozialhilfeentscheid. Gewerkschaftsbund übt Kritik an SVP Kampagne gegen die SKOS. Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) begrüsst die Entscheidung des Kantonsrates, die geplante Änderung des Sozialhilfegesetzes abzulehnen. Der Gesetzesentwurf von SVP und FdP sah vor, die Betriebskosten für ein Auto von der Sozialhilfe auszunehmen. „Ich freue mich, dass der Kantonsrat entschieden hat, die Richtlinien der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe zu respektieren. Damit sendet Zürich auch ein wichtiges Zeichen an die anderen Kantone“, sagte Markus Bischoff, Kantonsrat und Präsident des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich (GBKZ). Bischoff weiter: „Die SVP Kampagne gegen die SKOS ist ein populistisches Spiel mit dem Feuer. Uneinheitliche Standards in der Sozialhilfe würden Kantone und Gemeinden zu einem Unterbietungswettkampf zwingen und damit letzten Endes die Sozialstaatlichkeit der Schweiz in Frage stellen.“
GBKZ, 19.1.2015.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > SKOS. Sozialhilfe. GBKZ, 19.1.2015.
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06.01.2009 Schweiz
SKOS

Sozialhilfe

"50'000 neue Sozialfälle möglich". Walter Schmid, Präsident der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe, warnt vor den Folgen der Rezession für die Sozialhilfe. Die Zahl der Bedürftigen werde deutlich steigen. (...). Interview. Mit Foto. Michael Widmer. Bieler Tagblatt 6.1.2009

04.01.2007 Schweiz
SKOS

Armut
Damit die Armut nicht Schule macht. Die Sozialhilfekonferenz macht Vorschläge zur Vermeidung der Jugendarmut. Um die Jugendarmut zu bekämpfen, sollen die Jungen bis zur Volljährigkeit in der Schule behalten werden. Das meint der Präsident der Sozialhilfekonferenz. Für viele Jugendliche gerät der misslungene Einstieg ins Berufsleben zur Armutsfallen. BaZ 4.1.2007
15.07.2004 BE Kanton
Schweiz
Fürsorgeamt
Grosser Rat BE Kanton
SKOS

SKOS
Eigeninitiative soll sich lohnen. Neue Richtlinien. Mit einer Revision ihrer Richtlinien will die Schweizrische Konferenz für Sozialhilfe Anreize für eine berufliche und soziale Integration der Sozialhilfebezüger schaffen. Heute beginnt die Vernehmlassung. Franz Hophan. BT 15.7.2004
10.05.2003 Schweiz
Löhne
SKOS


Basler Familien in der Armutsfalle. In Basel geht es Familien mit geringem Einkommen, verglichen mit anderen Kantonen, schlecht. So das Ergebnis der jüngsten Sozialstudie der Schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe. Der Grund: Ein in sich selbst unlogisches Sozialsystem sowie unsoziale Steuerforderungen. Mit Foto. BaZ 10.5.2003
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