Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 22

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
01.01.2013 Schweiz
SGB

Archiv
Bibliothek
SABZ
Volltext

Bibliothek und Archiv. Die Bibliothek des SGB ist die einzige dem Publikum offene Gewerkschaftsbibliothek in der Schweiz. Sie sammelt französische und deutsche Publikationen und Dokumente über alle Arbeits- und Gewerkschaftsthemen. Bücher, Fachzeitschriften,  Plakate, Filme und das SGB-Archiv machen sie zum unentbehrlichen Forschungszentrum für das Studium der Schweizer Arbeiter/innenbewegung. Archiv
Das SGB-Archiv beinhaltet die vollständigen Archivmaterialien des SGB seit seiner Gründung 1880. Die Archive enthalten die Protokolle der SGB-Kongresse, des SGB-Präsidialausschusses, des Vorstandes, der Delegiertenversammlung, der fünf statutarischen Kommissionen, der diversen Expertenkommissionen, und weiteren Arbeitsgruppen. Dazu kommen die Tätigkeitsberichte, Stellungnahmen, die Kampagnen- und sämtliche vom SGB-Sekretariat verfassten Dokumente sowie alle offiziellen Publikationen. Weiter sammelt es, unter anderem, Jahresberichte, Kongressprotokolle und Statuten, seiner Verbände und kantonalen Bünde seit deren Gründung. (...).

http://www.sgb.ch/service/bibliothek-und-archiv/
SGB > Archiv, Bibliothek. SGB. 2013-01-01.

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05.11.1988 Schweiz
Frauenarbeit

SABZ
Sie Fräulein, wo bleibt denn das Lächeln? Literaturwettbewerb der SABZ zum Thema Frauen-Arbeit. TW 5.11.1988
01.01.1985 Schweiz
Archiv GBLS Biel

SABZ
Programme, Einladungen, Berichte, Texte. 1985-2000
01.01.1985 Biel
Archiv Schaffer

SABZ
Programme, Einladungen, Berichte, Texte. 1980-2000
01.04.1979 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Kapitalismus
Personen
SGB
Hermann Greulich
Benno Hardmeier
Arbeiterbewegung
Gewerkschaften
SABZ
Volltext

Der Weg der Schweizer Gewerkschaften. Die Schweizer Gewerkschaften haben einen langen Weg zurückgelegt. Entstanden sind sie als Selbsthilfeorganisationen der Arbeitnehmer und aus Protest gegen die Missstände und Unmenschlichkeit des Kapitalismus. Nur langsam wuchsen die anfänglich kleinen und verfemten gewerkschaftlichen Gruppen zu starken, repräsentativen und anerkannten Arbeitnehmerorganisationen heran. Unzählige Widerstände waren zu überwinden. Beharrliche Kleinarbeit war ebenso erforderlich wie die Vision einer besseren Zukunft. Vor allem aber Kampf- und Einsatzbereitschaft, getragen vom Willen zum solidarischen Handeln. Nichts fiel den Arbeitnehmern und ihren Organisationen von selbst in den Schoss. Alles musste einem oft übermächtigen Gegner abgerungen werden. Im mühsamen Prozess ihres Werdens und Wachsens haben sich die Gewerkschaften - wie könnte es anders sein - gewandelt, ihre Strukturen, ihr Verhalten, ihr Selbstverständnis. Das aber ist nicht entscheidend, sondern was sie erreicht haben: Zwar nicht die Realisierung ihrer Träume und Ideale, nicht das Paradies auf Erden, aber unzählige Fortschritte, die sukzessive Verbesserung der Lebensbedingungen der Arbeitnehmer. (...). Benno Hardmeier.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 4, April 1979, Seite 97ff.
Gewerkschaftliche Rundschau > Gewerkschaften. 1979-04-01.doc.

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01.03.1976 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Bruno Muralt
Kurse
SABZ
Volltext
Kampf mit „müden Kriegern“. Mein Pech, dass ich erst am Nachmittag „drankam“. Punkt 15 Uhr, hatte mir der Kollege Sekretär gesagt. Aber als ich im Wirtshaussaal eintraf, sassen die 40 Kolleginnen und Kollegen noch beim Dessert und warteten auf den Kaffee. „Wir haben am Morgen etwas überzogen“, entschuldigte sich der Tagespräsident. Dafür gab es dann ein währschaftes, „klassisches“, das heisst schweres Wirtshausessen und Wein dazu und „Kaffee fertig“. Leider war der Service etwas „Iamaschig“, und so lag denn auch keine Verdauungspause mehr drin. Mit gut 20 Minuten Verspätung auf den Kursplan konnte ich mein Referat vom Stapel lassen. Genauer: ich musste. Denn eigentlich hatte ich gar kein Referat halten wollen. Mit dem Sekretär hatte ich zum voraus abgemacht, dass wir die Teilnehmer in vier Diskussionsgruppen aufteilen würden. Zu diesem Zweck hatte ich Fragebogen vorbereitet - aber kein Referat. Jede Gruppe sollte, nach gründlicher Diskussion, anschliessend im Plenum über ihre Ergebnisse rapportieren. Diesen Gruppenrapporten hätte dann eine abschliessende Plenumsdiskussion über die wichtigsten Argumente und Ansichten folgen sollen. Hätte. Jetzt aber stellte sich heraus, dass das nicht möglich war. Einmal, weil die Zeit knapp geworden war und zum andern, weil die für die Gruppenarbeit nötigen Lokale nicht existierten. Zu allem Überfluss herrschte auch noch subtropische Schwüle im Saal. Mir wurde heiss, und die Kolleginnen und Kollegen „dauerten“ mich. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Nr. 2, 1976.
Personen > Muralt Bruno. Kurse. Bildungsarbeit, Nr. 2, 1976.
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01.01.1976 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Heini Bloch
Kurse
SABZ
Volltext
SGB-Kongress für mehr gewerkschaftliche Bildung. Am Kongress des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes hatten die Delegierten u.a. auch zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen, wie sie von der SGB-Struktur-Kommission in ihrem sogenannten Arbeitspapier' aufgestellt worden sind. Getrennt nach Sachgebieten diskutierten vier Arbeitsgruppen diese Vorschläge. Eine dieser Gruppen widmete sich ausschliesslich der Tätigkeit der SABZ und ihrer künftigen Stellung und Aufgaben innerhalb der Gewerkschaftsbewegung. Kollege Heini Bloch, Zentralsekretär des VPOD, hat die Ergebnisse dieser Gruppendiskussion zuhanden des Kongresses zusammengefasst. Sein Bericht und die sich, wenn auch nicht sofort, so doch in absehbarer Zeit daraus ergebende Ausweitung der gewerkschaftlichen Bildungstätigkeit dürfte bestimmt auch unsere Leser interessieren. Wir veröffentlichen daher nachstehend den von Heini Bloch am Kongress mündlich vorgetragenen und von uns gekürzten Bericht. Redaktion „Bildungsarbeit“. Koordination zwischen SABZ und Gewerkschaftsverbänden. Wie schon die Kommission, so erwartet auch die Arbeitsgruppe eine bessere Koordination der Bildungstätigkeit zwischen SABZ und Verbänden, wobei aber gleichzeitig auch bessere und klarere Bildungskonzeptionen auszuarbeiten sind. Die Arbeitsgruppe ist daher für die Schaffung je einer aus Bildungssachverständigen der einzelnen Verbände und der SABZ zusammengesetzten Kommission für die deutsche und die welsche Schweiz, welche (…). Bildungsarbeit, Nr. 1, 1976.
Bildungsarbeit > SABZ. Arbeiterbildung. Bildungsarbeit, Nr. 1, 1976.
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01.09.1972 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Bruno Muralt
Jahresbericht
SABZ
Tätigkeitsbericht
Volltext
Tätigkeit der SABZ in der „Saison“ 1971/1972. Am 19. Juni hat die SABZ ihre Jahresversammlung 1972 durchgeführt. Bei dieser Gelegenheit hat sie vor den Delegierten Rechenschaft abgelegt über ihre Tätigkeit in der vergangenen „Bildungssaison“ und natürlich auch über ihre finanziellen Verhältnisse. Die Delegierten waren freundlich gestimmt. Sie haben dem Tätigkeitsbericht oppositionslos zugestimmt, die Rechnung 1971 genehmigt und den verantwortlichen Kollegen Decharge erteilt. Wir wollen versuchen, auch die Leser der „Bildungsarbeit“ gerafft über die Tätigkeit der Arbeiterbildungszentrale im vergangenen Jahr zu informieren. Kurswesen: Plafond erreicht? Es war eine gut ausgefüllte „Saison“ 1971/1972! Uebrigens, wir schreiben „Saison“, weil sich insbesondere die Kurstätigkeit auf die Frühlings-, Herbst- und Wintermonate konzentriert. Wochenkurse für Gewerkschafter. Vier solche Kurse waren ausgeschrieben worden. Drei wurden gut besucht durchgeführt; einer ist „ins Wasser gefallen“ - ein Kurs, in dem arbeitsrechtliche Themen dominiert hätten. Behandelt wurden u.a.: (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1972.
Bildungsarbeit > SABZ. Tätigkeitsbericht 1971. Bildungsarbeit, Sept. 1972.
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01.09.1968 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Bruno Muralt
Jahresbericht
SABZ
Volltext
Was hat die SABZ im letzten Jahr getan? (Fortsetzung und Schluss). Kurse für Gewerkschafter. Im Juli-Heft der „Bildungsarbeit“ haben wir kurz über die Kurstätigkeit der SABZ in der Deutschschweiz berichtet. Hier noch ein Hinweis auf die in der Berichtsperiode in der Westschweiz in französischer Sprache durchgeführten Kurse: Die „Ecole ouvriere“ (Arbeiterschule) hat im Frühjahr und Herbst zwei Wochenkurse durchgeführt. Dabei wurden u.a. folgende Themen behandelt: Schweizerische Sozialversicherung (Krankenkassen, SUVA, AHV und IV); Arbeitsrecht (Dienstvertrag, Arbeitsgesetz) ; Volkswirtschaft (Struktur der schweizerischen Volkswirtschaft, Entwicklung und Probleme unseres Aussenhandels, Konzentrationsbestrebungen in der Wirtschaft); lebendige Gewerkschaftssektion und Gewerkschaften heute. Im kommenden Herbst soll ein dritter Kurs folgen. In Chaumont ob Neuenburg hat ferner im Frühjahr 1968 ein Wochenendkurs über „das Arbeitsrecht heute“ und „Probleme und Aufgaben in der Gewerkschaftssektion“ stattgefunden. Dieser Kurs war mit 46 Teilnehmern besonders stark besucht. (…). Bruno Muralt.
Bildungsarbeit, Heft 5, September 1968.
SABZ > Jahresbericht 1967.1 Bildungsarbeit, Heft 5, Sept. 1968.
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01.07.1968 Schweiz
Bildungsarbeit
Personen
SABZ
Hedi Schaller
Jahresbericht
SABZ
Volltext
Was hat die SABZ im letzten Jahr getan? Aus dem Tätigkeitsbericht der SABZ. ach wie vor ist wohl die wichtigste Aufgabe der SABZ, den Gewerkschaften bei der Ausbildung ihrer Kader zu helfen. Deshalb führt sie jedes Jahr vier Wochenkurse für gewerkschaftliche Vertrauensleute durch. Seit etwa drei Jahren hat sie die Programme dieser Kurse etwas umgestaltet. Während früher Themen aus verschiedenen Gebieten, also gewissermassen „für jeden Geschmack etwas“, geboten wurde, lässt sie nun an jedem Kurs einen ganz bestimmten Themenkreis behandeln. Mit dieser programmlichen Straffung verfolgt sie die Absicht, den Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, nach und nach jeden dieser Kurse zu besuchen und so praktisch einen gewerkschaftlichen Grundschulungskurs zu absolvieren. Jeder Kurs ist in sich abgeschlossen, so dass der Teilnehmer an keine bestimmte Reihenfolge gebunden ist. Zurzeit handelt es sich um folgende fünf Kurstypen: (…). Hedi Schaller.
Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1968.
SABZ > Jahresbericht 1967. Bildungsarbeit, Heft 4, Juli 1968.
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01.10.1962 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SABZ
Giacomo Bernasconi
Jubiläum
SABZ
Volltext

Zum Geleit. Die vorliegende Nummer der „Gewerkschaftlichen Rundschau“ trägt ein ungewohntes Kleid, sozusagen einen Sonntagsrock. Sie ist dem fünfzigjährigen Bestehen der Schwei¬zerischen Arbeiterbildungszentrale (SABZ) gewidmet. Dass die SABZ erst seit 50 Jahren besteht, während der Schweizerische Gewerk¬schaftsbund z.B. vor 82 Jahren gegründet wurde, will natürlich nicht heissen, dass in unserem Lande Arbeiterbildung erst seit einem halben Jahrhundert „betrieben“ werde. Arbeiterbildung gehörte vielmehr zur Tätigkeit aller Formationen der Arbeiterbewegung vom Tage ihrer Schaffung an. Sie waren alle bestrebt, den Bildungsstand der Arbeiter-schaft im allgemeinen und der gewerkschaftlichen und politischen Kader im besonderen zu erhöhen und sie mit jenem Wissen auszustatten, dessen sie in ihrem Kampfe um die gesellschaftliche und wirtschaftliche Emanzipation des arbeitenden Volkes und um die Menschwerdung des Arbeiters bedurften und das ihnen durch die Volksschule überhaupt nicht oder nur unzulänglich vermittelt wurde. Die Gründung der SABZ war die Frucht der Erkenntnis, dass diese Bildungsbestrebungen zusammengefasst, ver¬stärkt und systematisiert werden müssten, um ihren Zweck besser erreichen zu können. (…). Giacomo Bernasconi, Präsident der SABZ.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 10, Oktober 1962.

Personen > Bernasconi Giacomo. Rundschau. Jubiläum. Rundschau Okt. 1962.

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01.10.1962 Schweiz
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SABZ
Fritz Leuthy
Jubiläum
SABZ
Volltext

Statistisch gesehen. Lieber Leser. Immer wieder wirst Du beim Durchblättern dieser Schrift auf statistische Tabellen stossen. Ein Jubiläum ist ein kleiner Stundenhalt, wo man auch zurückblickt auf das, was bisher geleistet wurde. Nun, die SABZ kann zweifellos auf ein reiches Wirken hinweisen. Leider lassen sich aber die Früchte der Bildungsarbeit, nämlich die Bereicherung des einzelnen Arbeiters durch seinen Kontakt mit dem Wissen, nicht einsammeln und in Tabellen aufzeigen. Man müsste sich im Lande umsehen, um das grosse Wirken zu erkennen. Für diese Schrift müssen einige wenige Angaben genügen. Es wird Dir auffallen, dass ich fast immer das Jahr 1922 als Ausgangspunkt der Zahlenreihe gewählt habe und nicht, wie man erwarten dürfte, das Jahr 1912. Das ist kein Zufall, sondern darauf zurückzuführen, dass die ersten genauen Unterlagen eben aus dieser Zeit stammen. Der erste Weltkrieg, der kurz nachdem die SABZ gegründet worden war, ausbrach, hat dem jungen Pflänzlein arg zugesetzt, und es konnte sich erst nach 1918 voll entfalten. Auch ist zu sagen, dass die lokalen Bildungsausschüsse zum Teil viel älter sind als die SABZ und sich erst allmählich zum Anschluss an diese bewegen liessen. (…). Fritz Leuthy.

Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 10, Oktober 1962.

Personen > Leuthy Fritz. SABZ. Jubiläum. Rundschau, Okt. 1962.

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16.06.1936 BS Kanton
Personen
Rotes Kollektiv Basel
Fritz Burkhalter
Kurt Früh
Hans Mühlestein
Otto Zimmermann
Block Arbeiter-Bühnentruppen
Neuer Chor Biel
Neuer Chor Zürich
SABZ
Volksbühne Zürich
Volltext

Brief von Otto Zimmermann an Fritz Burkhalter, Biel. Basel, 16.6.1936.

Lieber Fritz!
Herzlichen Dank für deine Briefe nach Olten. Wir haben es sehr bedauert, dass ihr nicht vertreten sein konntet, zumal die DV einen höchst befriedigenden Verlauf nahm. Du wirst ja sicherlich bald offiziellen Bericht von der Geschäftsleitung erhalten.
Zu deiner einstweiligen persönlichen Orientierung teile ich dir mit, dass die Volksbühne Zürich und ihr „Neuer Chor Zürich“ dem „Block der Arbeiter-Bühnentruppen“, wie jetzt unser Block nach meinem Vorschlag  heisst, beigetreten sind. Auch Luzern wird wieder kommen. Mit den Welschen soll Verbindung aufgenommen werden. (...). 
Herzlichste Grüsse an alle von Otto Zimmermann.

Adresse bis 30. Juni 1936: bei Lang, Angensteinstrasse 27, Basel.
Brief Handschrift, Kleinschrift. Archiv Schaffer

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13.06.1936 Biel
Neuer Chor Biel
Personen
Fritz Burkhalter
Otto Zimmermann
Arbeiter-Bühne Biel
Block der Arbeiterbewegungschöre
DV
SABZ
Statuten
Volltext

Neuer Chor Biel

Biel, den 13. Juni 1936

 

An die Geschäftsleitung des Blocks schweizerischer Arbeiterbewegungschöre

z.H. deren Delegiertenversammlung

zur Zeit in Olten

 

Werte Genossinnen und Genossen!

Leider sehe ich mich genötigt, den „Neuen Chor Biel“ für seine heutige und morgige Absenz zu entschuldigen. Sämtliche in Frage kommenden Genossinnen und Genossen sind für heute unabkömmlich. Dessen ungeachtet wünschen wir Ihnen zu Ihrer Tagung besten Erfolg.

Zu der vorgesehenen Statutenrevision haben wir folgendes zu bemerken:

Wir vermissen die Neuregelung der Beitragsfrage. Die geplante Einbeziehung der Arbeiterbühnen in den Block bedingt gerade in dieser Beziehung der Abklärung. Es hat für den Block ja absolut keinen Wert, auf dem Papier einen hohen Beitrag zu haben, wenn dann die betreffenden Spieltruppen nicht bezahlen können.
Für den Neuen Chor Biel: Fritz Burkhalter, Präsident

Kopie, Maschinenschrift. Archiv Schaffer.

Ganzer Text
09.05.1936 BS Kanton
Block der Arbeiterbewegungschöre
Personen
Fritz Hug
Georg Scherrer
Otto Zimmermann
Arbeiterkultur
Neuer Chor Biel
Neuer Chor Zürich
SABZ
Volltext

Block der Arbeiterbewegungschöre der Schweiz

Geschäftsleitung. Rundschreiben an die Organisationen des Blocks!

Basel, den 9. Mai 1936

 

Genossinnen! Genossen!

1. Die Geschäftsleitung des Blocks bereitet die Generalversammlung vor, die im wesentlichen der Festigung und dem Ausbau des Blocks dienen soll. Es sollen die Erfahrungen der bisherigen Arbeit zum Ausgangspunkt umfassender Statutenrevision gemacht werden. Dabei beabsichtigen wir auch einen weiteren Ausbau des Blocks in dem Sinne, dass alle bestehenden schweizerischen Arbeiter-Theatertruppen ausser den Bewegungschören, dem Block angegliedert werden sollen. Wir stehen darüber in Verhandlungen mit der Volksbühne Zürich u.a.m. und der Arbeiterbildungszentrale. Georges Scherrer vom Neuen Chor Zürich hat seine Bestrebungen zur Gründung eines Antiblocks immer noch nicht aufgegeben. Doch scheint man überall der Auffassung zu sein, dass Einheit auf diesem Gebiet unbedingt Not tue. Wir sind auch dieser Auffassung und vertreten die Parole der Einheit auf dem kulturellen Gebiet dadurch, dass wir alles vorbereiten, um den Block in diesem Sinne auszubauen.

An den Gruppen liegt es nun, die Statuten in diesem Sinne durchzuberaten und Vorschläge zu einer Totalrevision zu machen. Bis jetzt sind solche erst von der Gruppe Untersiggenthal eingereicht worden. Wir erwarten die Vorschläge bis anfangs Juni.

Mit sozialistischen Grüssen für den Block der Arbeiterbewegungschöre: Erwin Lüscher.
Original, Maschinenschrift. Archiv Schaffer.

Ganzer Text

11.02.1936 BS Kanton
Block der Arbeiterbewegungschöre
Personen
Otto Zimmermann
Pincette, Die
Propaganda
SABZ
Volltext
Block der Arbeiterbewegungschöre der Schweiz.
Der künstlerische Leiter. Basel, den 11. Februar 1936

An die Chöre des Blocks!

Freundschaft, Genossen!

1. In Ergänzung des Kursus vom 2. Februar sende ich beiliegend einige dort zur Vorführung gebrachte oder behandelte Texte. Weitere hier nicht beliegende Texte sind bei mir anzufordern.
2. Beliegend auch eine Zusammenstellung der im Kursus von mir gemachten Vorschläge für proletarische Programme. Der Artikel erscheint demnächst in der von den Gewerkschaften herausgegebenen Zeitschrift "Bildungsarbeit". Dort erscheint auch eine Abhandlung von mir über "Werbemethoden für Arbeiterveranstaltungen". Ich weise darauf hin.
3. In den nächsten Tagen gehen den Chören je 20 "pincetten" zu mit der Bitte, sie zu kolportieren und  das Vereinnahmte Geld schnellstens an das Postcheck-Konto des Blocks mit ausdrücklicher Angabe "für pincette" oder an micht direkt  (Adresse untenstehend) abzurechnen (9%).
4. Die Noten für die in der "pincette" enthaltenen Songs werden von mir auf Anfordeunug hin genannt. 
5. Das letzthin übersandte russische Material erbitte ich baldigst an mich zurück, damit es ausgetauscht werden kann.
Mit sozialistischem Kampfgruss: Otto Zimmermann, bei Lang, Angensteinerstrasse 27, Basel.

Original, Mschinenschrift. Archiv Schaffer
03.12.1935 BS Kanton
Block der Arbeiterbewegungschöre
Personen
Fritz Burkhalter
Otto Zimmermann
Biga
Neuer Chor Biel
SABZ
Überwachung
Volltext

Brief von Otto Zimmermann an Fritz Burkhalter, Biel. Basel, 3.12.1935.

Lieber Fritz Burkhalter!

Erwin Lüscher bittet mich, dir folgendes zu schreiben: Der Genosse Neumann von der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale Bern, Monbijoustrasse 61, schreibt uns: 
„Wir haben ihnen früher mitgeteilt, dass der bernische Rezitator Nyffeler, der uns vom Bundesamt für Industrie, Gewerbe und Arbeit als Nachfolger des Genossen Zimmermann vorgeschlagen wurde, nach unserer Meinung nicht in Frage komme. Er soll, wie mir von zuverlässiger Seite gesagt wird, ein schlechter Schauspieler sein und er versteht von den tänzerischen, musikalischen und choreographischen Aufgaben nichts. Aus Gründen, die ihnen bekannt sind, haben wir ihren Chor in Biel eingeladen, Herrn Nyffeler zu einer Probe beizuziehen. In einem vertraulichen Schreiben haben wir den Genossen Burkhalter noch über unseren Standpunkt unterrichtet. Nyffeler teilt uns nun mit, der Chor habe ihn zur Mitarbeit herangezogen. Man muss sich wirklich fragen, was sich die Genossen in Biel bei der Sache gedacht haben. 

Herzliche Freundschaftsgrüsse von Otto Zimmermann.
Brief Handschrift, Kleinschrift. Archiv Schaffer

Ganzer Text

06.11.1935 Biel
Neuer Chor Biel
Personen
Fritz Burkhalter
Block der Arbeiterbewegungschöre
Leitung
SABZ

Neuer Chor Biel

An die Geschäftsleitung des Blocks schweizerischer Arbeiter-Sprech- und Bewegungschöre, Basel

Biel, den 6. November 1935

 

Werte Genossen!
Bezugnehmend auf Ihre Mitteilung betreffend Abhaltung einer DV in Basel am 24. November teilen wir Ihnen mit, dass wir damit einverstanden sind

Wir haben hierzu delegiert: Hanni Enggist, Burggasse, Ernst Bösiger und eventuelle der Unterzeichnende.
Zur Traktandenliste haben wir keine Ergänzungen anzubringen. 
Betreffend Abrechnung unserer Sektion mit dem Blockkassier verweisen wir darauf, dass es uns zur Zeit völlig unmöglich ist, da uns aus der Aufführung „Der unaufhaltsame Marsch“ immer noch ein Defizit von (...). Ganzer Text

In der Erwartung Ihrer Rückäusserung sendet freundschaftliche Grüsse an alle Basler Genossinnen und Genossen:
Neuer Chor Biel, Fritz Burkhalter, Präsident.

Original, Maschinenschrift. Archiv Schaffer

04.11.1935 Biel
Neuer Chor Biel
Personen
Otto Zimmermann
Leitung
SABZ
Neuer Chor Biel. An die Schweizerische Arbeiterbildungszentrale SABZ, Bern. Werter Genosse Neumann! Ihre Zuschrift vom 28.10.1935 bestens verdankend, teilen wir Ihnen folgendes mit. Der Neue Chor Biel arbeitet seit dem Weggang des Genossen Otto Zimmermann unter der Leitung eines Aktivmitgliedes. Durch das anlässlich der Aufführung "Der uaufhaltsame Marsch" entstandene Defizit waren wir in der letzten Zeit genötigt, auf eine aussenstehende Leitung zu verzichten. Wenn der in Ihrem Schreiben erwähnte Herr Nyffeler sich unsere Arbeit trotzdem einmal ansehen will, so haben wir dagegen nichts einzuwenden. Nur verweisen wir schon heute darauf, dass wir weder für die Bahnspesen noch den Unterhalt dieses Herrn aufkommen können. Sollte Herr Nyffeler trotzdem Interesse haben, so steht es ihm frei, unsere Probe vom nächsten Donnerstag, den 7.11.1935 zu besuchen. Es wird sich dann anhand der Vorführungen zeigen, ob Herr Nyffeler in der Lage wäre, die Arbeit eines Otto Zimmermann fortzusetzen. Sollte Herr Nyffeler am nächsten Donnerstag nach Biel kommen, so erbitten wir Ihren umgehenden Bescheid. In Erwartung Ihrer weiteren Mitteilungen und unter Verdankung Ihrer Bemühungen zeichnet mit Genossengruss für den Neuen Chor Biel der Präsident Fritz Burkhalter. Choradresse: Stämpflistrasse 115, Biel. Brief. Archiv Schaffer
27.07.1935 BS Kanton
Personen
Rotes Kollektiv Basel
Fritz Burkhalter
Erwin Lüscher
Hans Neumann
Otto Zimmermann
Neuer Chor Biel
SABZ

Erwin Lüscher an Fritz Burkhalter, Biel

Ftan,  27. Juli 1935.

An Genosse Fritz Burkhalter, Biel


Lieber Genosse!
Dein Brief hat mich in den Engadinerbergen erreicht. Ich bin zur Zeit hier in den Ferien.

Über den Schurkenstreich gegen Otto Zimmermann bin ich durch Hans Neumann von der SABZ in Bern orientiert worden. Es scheint von Zürich ausgegangen zu sein. Ich habe angenommen, die Sache sei wegen Mangel an Beweisen eingestellt worden, da bis jetzt alles still war. Nun scheint die Berner Polizei aber doch erwacht zu sein. Sie hätte ruhig noch einige Tage zuwarten können, bis nach dem 1. August, dass Otto von diesen Unmenschlicheiten noch verschont geblieben wäre. Sobald die Basler Polizei die Sache in den Fingern hat, werden wir den Fall (...).

Mit sozialistischen Grüssen auch an die Mitglieder des Neuen Chores Biel
Euer Erwin Lüscher

Original, Handschrift. Archiv Schaffer
27.12.1922 Biel
Arbeiterunion Biel
Archiv GBLS Biel
Personen
Ernst Hänni
Franz Strasser
Wüst E.
Antikommunismus
Arbeiterunion Biel Vorstand
Entschädigungen
SABZ
Volltext

Arbeiter-Union Biel. Vorstandssitzung, 27. Dezember 1922, abends 8 Uhr, Sekretariat

Traktanden: 1. Protokoll, 2. Affäre Wüst, 3. Entschädigung für Bürodienste, 4. Korrespondenzen und Verschiedenes.

 

1. Protokoll. Das Protokoll liegt infolge Abwesenheit des Sekretärs nicht vor.

2. Affäre Wüst. In der Wüst-Affäre gibt der Präsident Kenntnis von dem von Wüst uns verursachten Schaden im Gesamtbetrag von Fr. 1‘544.90, sowie von den Verhandlungen mit Fürsprecher Bosshard & Hofmann und der von Frau Wüst, Mutter , abgegebenen Erklärung betreffend Schuldanerkennung ihres Sohnes und Bezahlung derselben bis spätestens Ende 1923 bei Rückzug der Strafklage.  Nach reichlich benutzter Diskussion wird einstimmig beschlossen, auf die Offerte der Mutter Wüst und deren Anwalt nicht einzutreten, sondern von denselben eine Schuldanerkennung mit 2 banksicheren Bürgen zu verlan-gen. Ferner wird der Präsident beauftragt, sich diesbezüglich sofort mit Genosse Fürsprecher Kistler in Verbindung zu setzen und ihm eventuell die ganze Angelegenheit zu übergeben.

3. Entschädigung für Bürodienste. Der Präsident gibt von den bis jetzt bewältigten und noch bevorstehen-den Arbeiten im Sekretariat Kenntnis und stellt den Vorstandsmitgliedern anheim, den diese Arbeiten  be-sorgenden Genossen Franz Strasser und Albert Thommen hierfür eine Gratifikation zuzusprechen oder nicht. Er betont dabei, dass dies nicht als Bezahlung der Arbeit, sondern als Gratifikation für geleistete Dienste zu betrachten sei. Auf Antrag Adolf Lampartz wird einstimmig beschlossen, für den Bürodienst Fr. 80.- ins Budget zu nehmen, was gegenüber dem vergangenen Jahr immerhin eine Einsparung von Fr. 420.- monatlich ergibt. Die Verteilung wird den betreffenden zwei Genossen überlassen.

 

Arbeiter-Union Biel. Vorstand. Protokoll 27.12.1922. Maschinenschrift.

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14.08.1922 Belgien
England
Schweiz
IGB Internationaler Gewerkschaftsbund
SABZ

Arbeiterbildung
Arbeiterbildungszentrale
Bildungsausschuss
SABZ
Volltext
II. Internationaler Konferenz der Bildungsausschüsse in Brüssel (14.-20. August 1922). Nachdem im Jahr 1913 in Brüssel die erste Konferenz der Bildungsausschüsse stattgefunden hatte, die zweifellos viele Anregungen brachte, obschon damals nur 6 Länder vertreten waren, berief die belgische Bildungszentrale in diesem Jahr die zweite Konferenz ein, um die Beziehung zwischen den Bildungszentralen der einzelnen Länder neu zu knüpfen, die gegenseitigen Erfahrungen auszutauschen und Anregungen weiterzuleiten. An der Konferenz waren 13 Länder mit 39 Delegierten vertreten. Überdies hatte der I.G.B. in Amsterdam eine Delegation als Gast abgeordnet. (...). Das Sekretariat des S.A.B.A.

Der Gemeinde- und Staatsarbeiter, 29.9.1922.
SABZ > Bildungsausschüsse. Konferenz Brüssel 14.8.1922.

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