Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 764

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02.11.2018 Schweiz
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Paul Rechsteiner
Interview
Präsident
SGB
Volltext
Paul Rechsteiner war 20 Jahre lang SGB-Präsident. Wie er wurde, was er ist. Nach 20 Jahren an der Spitze des Gewerkschaftsbundes tritt Paul Rechsteiner zurück. Höchste Zeit für ein etwas persönlicheres Bilanz-Gespräch. Work: Paul Rechsteiner, 66, geboren in St. Gallen, Mutter Putzfrau, Vater Hilfsarbeiter, katholische Schule, Ministrant, dann Anwalt, mit 34 SP-Nationalrat, mit 46 Chef des ¬Gewerkschaftsbundes, seit 2011 Ständerat. Habe ich was vergessen? Paul Rechsteiner: Lassen wir das mal so stehen. Sie haben eine Blitzkarriere hinter sich, sind Schnellredner, immer auf Draht. Laufen Sie eigentlich der Zeit weg, oder läuft die Zeit Ihnen weg? Die Zeit ist endlich, das ist so, auch meine. Und was das Sprechtempo anbelangt: ich kann auch getragener reden, je nachdem, wo und mit wem ich rede. Gehen wir mal in der Zeit ganz zurück, in Ihre Jugend. Wie wird man ein roter Paul im schwarzen St. Gallen? Wie bei allen anderen hat auch bei meiner Politisierung das Milieu eine Rolle gespielt, in das ich hin-eingeboren worden bin. Ich wurde sehr früh dafür sensibilisiert, was Machtverhältnisse sind. Aber, für eine Politisierung braucht es nicht nur das Sein, sondern auch das Bewusstsein. Es war eine Aufbruchszeit, damals in den 1960er Jahren. Wir erlebten die erste Mondlandung, die Bürgerrechtsbewegung in den USA, all das war prägend. Erstmals gab es mehr Studierende als Bauern. Das war, soziologisch gesehen, ein grosser Umbruch. 1968 war ich sechzehn: Ich sehe noch die Bilder der beiden 200-Meter-Läufer John Carlos und Tommie Smith, wie sie an der Siegerehrung an der Olympiade die (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 2.11.2018.
Personen > Rechsteiner Paul. Interview Marie-Josée Kuhn. Work online, 2018-11-02.
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29.03.2018 Frankreich
Personen
Regierung
Work
Oliver Fahrni
Politik
Präsident
Volltext
Der französische Präsident pflegt die soziale Verachtung. "Leute, die nichts sind". Macron beleidigt Arme und Arbeitslose als "Tagediebe". Unter der glatten Pariser Politur ist er brutal einfach gestrickt. Kürzlich gab es eine Szene mit französischen Rentnern. Präsident Macron (41) federt aus dem Dienstwagen und beginnt mit dem Händetätscheln, um für seinen Rentenabbau zu werben: "Sie müssen Opfer bringen." Küsschen. Da sagt eine Frau: "Sie fressen uns auf, Herr Präsident. Ich habe 44 Jahre lang gearbeitet, und jetzt habe ich weniger als 800 Euro zum Leben." Macron sofort: "Das stimmt nicht!" Er sagt nicht: "Wie kann das sein?" Er weiss nichts über die Verhältnisse dieser Frau, aber er weiss es besser. Schliesslich hat er ja Eliteschulen absolviert. Schliesslich ist er reich. Schliesslich ist er Präsident. Glatt poliert. Manchmal geht es mit Macron einfach durch. Seit seine Umfragewerte sinken, immer häufiger. Da werden aus Arbeitslosen "Tagediebe", aus Armen " Leute, die nichts sind", und wer einen Widerspruch wagt, hört sich "Analphabet" geschimpft. Und wehrt sich jemand gegen Entlassungen, will der nur "foutre le bordel", eine derbe Formulierung für "den Laden aufmischen". Natürlich hat man ihn danach nur falsch verstanden. Er pflege halt ein "komplexes Denken", sagt er. Tatsächlich aber ist sein Weltbild, unter einer glatten Pariser Politur, brutal einfach gestrickt. Er allein weiss, was für Frankreich gut ist. Sträuben sich (…). Oliver Fahrni.
Work online, 29.3.2018.
Personen > Fahrni Oliver. Frankreich. Präsident. Work online, 2018-03-29.
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10.10.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Interview
Präsident
Volltext
Interview mit Giorgio Tuti nach 100 Tagen als Präsident der ETF-Eisenbahnsektion. „Ich kämpfe gegen Dumping!“ Seit 100 Tagen steht SEV-Präsident Giorgio Tuti der-Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) vor. Das ist ein guter Grund, die heissen Themen der Eisenbahnpolitik genauer zu betrachten. Giorgio, wie fühlst du dich nach 100 Tagen an der Spitze der ETF-Eisenbahnsektion? Ich fühle mich wohl an der Seite meines Steering Committees, das aus 8 Personen besteht, die sehr gute Zusammenarbeit leisten. Das habe ich während unserer Retraite vom 4. und 5. Juli bemerkt, wo wir gemeinsam unsere Arbeitsweise festgelegt und die Aufgaben verteilt haben. Das Klima war sehr kollegial und konstruktiv. Wir sind ein echtes Team – das ist mir sehr wichtig. Mit welchen Problemen hat das Personal der europäischen Eisenbahnen zurzeit vor allem zu kämpfen? Für die Arbeit der ETF-Eisenbahnsektion wurden am ETF-Kongress Ende Mai in Barcelona drei Prioritäten festgelegt: der Kampf gegen Privatisierung und Liberalisierung, das Bekämpfen von Sozialdumping und den Schutz der Arbeitnehmenden einerseits und der Eisenbahn andererseits. Das Steering Committee hat jetzt einen Aktionsplan erstellt, den die Eisenbahnsektion am 30. November diskutieren wird. Woraus besteht dieser Aktionsplan? Kannst du uns Einblick in die wichtigsten Punkte gewähren? Der Fokus liegt natürlich auf den Prioritäten, die ich eben aufgezählt habe. Der Plan ist in drei Phasen unterteilt: In einem ersten Schritt werden die schlimmsten Dumping-Praktiken in Europa – also Dumping bei Lohn, Arbeitszeit und (…). Vivian Bologna, Karin Taglang.
Personen > Tuti Giorgio. ETF. Interview. SEV, 2017-10-10.
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22.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Markus Fischer
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
Volltext
Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF). „Nach der Wahl schlief ich noch besser“. Am 9. März ist Giorgio Tuti an die Spitze der Eisenbahnsektion der ETF gewählt worden. Der SEV-Präsident blickt in unserem Interview auf diese Wahl zurück und nach vorne auf die Herausforderungen, die ihm dieses neue Amt in den nächsten vier Jahren bringen wird. Gross ist die Zahl der Gewerkschaften, die davon träumen, ihren Präsidenten an der Schlüsselstelle eines Dachverbandes zu platzieren. Nach dem ETF-Kongress von Ende Mai in Barcelona wird Tuti quasi als höchster Eisenbahngewerkschafter Europas amten. Wie hat er diese Wahl erlebt? Giorgio, hast du in der Nacht vor der Wahl gut geschlafen? Ja, und in der Nacht danach noch besser (lacht). Auch wenn du der einzige offizielle Kandidat warst, war diese Wahl nicht nur eine Formalität… Es handelte sich um eine wirkliche Wahl. Niemand hat gegen mich gestimmt oder sich der Stimme enthalten. Diese Einstimmigkeit macht natürlich Freude, bedeutet aber auch einen gewissen Druck, denn ich stehe nun gegenüber jenen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben, in der Schuld. Worauf ist dieses Vertrauen zurückzuführen? Einerseits auf meine klaren Positionsbezüge in den letzten Jahren im Exekutivausschuss der ETF und in der Eisenbahnsektion. Andererseits auf das Image des SEV in Europa. Die Arbeit, die unsere Gewerkschaft in der Schweiz leistet, insbesondere in der Verkehrs- und Vertragspolitik, hat einen guten Ruf und Auswirkungen auf nationaler und internationaler Ebene. Der SEV ist glaubwürdig, das hat meine Kandidatur begünstigt. Geholfen hat mir (…). Vivian Bologna, Markus Fischer.
SEV, 22.3.2017.
Personen > Tuti Giorgio. Präsident ETF. SEV, 2017-03-22.
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09.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
Volltext
Giorgio Tuti an der Spitze der europäischen Bahngewerkschaften. Der Präsident der Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) Giorgio Tuti wurde heute Donnerstag, 9. März, zum Präsidenten der Eisenbahnsektion der europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF) gewählt. Tutis oberstes Ziel ist es, den sozialen Dialog in der Eisenbahnbranche wiederzubeleben. Die Delegierten der Europäischen Transportarbeiterföderation wählten am Donnerstag, 9. März, Giorgio Tuti zum Präsidenten der ETF-Eisenbahnsektion. „Ich bin sehr glücklich über diese Wahl. Die europäischen Gewerkschaften haben mir ihr Vertrauen geschenkt und das freut mich ausserordentlich“, sagt Giorgio Tuti, 53-jährig. Nach seinem Amtsantritt am ETF-Kongress in Barcelona vom 22. bis 26. Mai wird er die Leitung der Sektion übernehmen und die Verhandlungsdelegation der Arbeitnehmerseite im sozialen Dialog anführen. Er will alles daran setzen, diese ins Stocken geratene Verhandlungsplattform wieder in Schwung zu bringen. „Um zu verhindern, dass der Preis für die Liberalisierung und den Wettbewerb von den Arbeitnehmenden bezahlt wird, sind flankierende Schutzmassnahmen unabdingbar“ plädiert Tuti. Die Sektion, welche Giorgio Tuti künftig präsidieren wird, besteht aus 83 Eisenbahngewerkschaften aus 37 europäischen Ländern mit rund 850‘000 Beschäftigten. Als ihr Präsident ist Tuti nun der oberste Bahngewerkschafter Europas. „Nach reiflicher Überlegung entschied ich mich für die Kandidatur, weil es auch für den SEV sehr wichtig ist, auf europäischer Ebene präsent zu sein und mitreden zu können“, begründet Tuti seinen Entscheid, (…).
SEV, 9.3.2017.
Personen > Tuti Giorgio. ETF. Präsident. SEV kontakt, 2017-03-09.
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06.03.2017 Schweiz
ETF Europ. Transport-Föderation
Personen
SEV Schweiz
Karin Taglang
Giorgio Tuti
ETF Europ. Transport-Föderation
Präsident
Volltext
Der SEV-Präsident kandidiert für das Präsidium der ETF-Eisenbahnsektion. Giorgio Tuti stellt sich zur Wahl. Giorgio Tuti ist seit acht Jahren Präsident im SEV. Jetzt kandidiert er für das Präsidium der Eisenbahnsektion in der Europäischen Transportarbeiter-Föderation (ETF). Die Wahl findet am 9. März statt. Wird Giorgio Tuti zum obersten europäischen Bahngewerkschafter? „Ich werde nicht nach Brüssel ziehen, falls ich gewählt werde. Der SEV bleibt mein Hauptgeschäft“, betont Giorgio Tuti gleich zu Beginn des Gesprächs mit kontakt.sev. Es war auch gar nicht sein Ziel, für das Präsidium der ETF-Eisenbahnsektion zu kandidieren, sondern er wurde von der deutschsprachigen Ländergruppe vorgeschlagen. „Später sicherten mir auch andere Länder wie zum Beispiel Frankreich, Belgien und die nordischen Länder ihre Unterstützung zu.“ Nach reiflicher Überlegung entschied er sich für die Kandidatur, da sie auch für den SEV wichtig ist. Tuti ist bereits heute im Exekutivausschuss der ETF, die in Brüssel angesiedelt ist. Die Eisenbahnsektion der Europäischen Transportarbeiter-Föderation besteht aus 83 Eisenbahngewerkschaften aus 37 europäischen Ländern und umfasst rund 850‘000 Beschäftigte. Das klingt nach viel Arbeit: „Konkret müsste ich als Präsident der ETF-Eisenbahnsektion die Sitzungen der Sektion leiten und mit den Mitgliedern der Sektion die Gewerkschaftsposition definieren“, erklärt Tuti. Zudem würde er die Verhandlungsdelegation im sozialen Dialog führen. Auf europäischer Ebene sei der soziale Dialog – die Verhandlungsplattform zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer – ins Stocken geraten. (…). Karin Taglang.
SEV, 6.3.2017.
Personen > Taglang Karin. ETF. Giorgio Tuti. SEV, 2017-03-06.
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03.02.2017 USA
Frauen
Personen
Work
Ralph Hug
Marie-Josée Kuhn
Demonstration
Präsident
Volltext
Die Pussy-Muschis schlagen zurück. Trump & Co.: Jetzt gehen die Frauen auf die Strasse. Ob in Polen oder in den USA: wo rechtskonservative Männerregierungen das Steuer übernehmen, attackieren sie die Rechte der Frauen. Zum Beispiel das Recht auf Abtreibung. Doch sie sollten die Frauen besser nicht unterschätzen. Washington, 21. Januar, Frauenmarsch. Auf der Bühne stiefelt Schauspielerin Ashley Judd mit ihren Cowgirlboots hin und her. Sie heizt den Frauen ein – mit dem Rap der 19jährigen Nina Donovan aus Tennessee. Hart, schnell, schrill: „Ich bin eine böse Frau (nasty woman)! Eine laute, vulgäre Frau – und stolz darauf (nasty, vulgar and proud)! Und ich sage euch: Unsere Pussies sind nicht zum Grapschen da. Unsere Muschis sind zu unserem Vergnügen da. Und um neue Generationen böser, vulgärer, stolzer, christlicher, muslimischer, buddhistischer und Sikh-Frauen zu zeugen, neue Generationen böser Frauen. Wenn du also eine böse Frau bist oder eine liebst, die es ist, dann ruf jetzt: Hell, yes!“ Hell, yes! Zum Teufel mit Trump. „Dump the Trump“: Versenkt ihn! Eine halbe Million Frauen (und Männer) protestierten alleine in Washington gegen den Grapscher-Präsidenten der USA. Die grössten Kundgebungen seit Vietnam. Girlpower gegen Trumptower. Junge Frauen, ältere Frauen, ganz alte Frauen, Mütter mit Töchtern. Bürgerrechtsaktivistinnen, Feministinnen, Anti-Globalisierungs-Aktivistinnen, ehemalige Anti-Vietnam-Aktivistinnen, Mütterberatungsaktivistinnen, Umweltaktivistinnen, (…). Mit Fotos. Marie-Josée Kuhn, Mitarbeit und Recherche: Ralph Hug.
Work, 3.2.2017.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Frauen. Donald Trump. Work. 2017-02-03.
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17.11.2016 USA
Personen
Work
Marie-Josée Kuhn
Faschismus
Präsident
Volltext
Die Trump-Granate. Editorial von Marie-Josée Kuhn, Chefredaktorin Work. Einer hat’s vorausgesagt: Michael Moore. Trump werde siegen, sagte der linke US-Filmemacher einen Tag vor der Wahl. Denn der milliardenschwere Baulöwe aus New York sei „der menschliche Molotowcocktail“, auf den so viele Globalisierungsverlierer gewartet hätten. „Die menschliche Handgranate, die sie legal ins System schmeissen können, das ihnen ihr Leben geraubt hat.“ Erst verlieren sie den Job, dann das Haus – und nach der Scheidung ziehen auch noch Frau und Kinder aus. Gleichzeitig sieht der kleine weisse Mann, wie die „Davos-Klasse“ wächst (Globalisierungskritikerin Naomi Klein). Er sieht, wie die Banken- und IT-Milliardäre schamlos abzocken. Und niemand bremst sie, auch Hillary Clinton nicht. Die Wut steigt. Fast alles ist verloren, doch das Wahlrecht ist noch da. Am 8. November werfen die kleinen, wütenden weissen Männer ihre Trump-Granate dem Establishment mitten ins Gesicht. Und helfen so einem Präsidenten zum Sieg, der selber zum Establishment gehört. Fatale Fehler. Die Zahlen sprechen für sich: Bei den untersten Einkommen legten die Republikaner im Vergleich zu 2012 um 10 Prozent zu. In den kriselnden Industriestaaten des mittleren Westens sogar um 17 bis 20 Prozent. Der Rostgürtel ist traditionell zwar Demokraten- Land, doch Hillary Clinton geht unter. All die verlorenen Jobs interessieren sie nicht. Ganz anders ihren Links-Konkurrenten Bernie Sanders. Der alte Kempe hatte in den Vorwahlen (…). Marie-Josée Kuhn.
Work online, 17.11.2016.
Personen > Kuhn Marie-Josée. Donald Trump. Work, 2016-11-17.
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21.01.2016 Schweiz
Nationalbank
Personen
Work
Christina Scheidegger
Nationalbank
Präsident
Rücktritte
Volltext
Duo Infernale. Editorial von Christina Scheidegger, stv. Chefredaktorin Work. Der eine gab vor einem Jahr den Euro-Franken-Mindestkurs auf und riss damit die Schweizer Industrie in die Krise. Nationalbankpräsident Thomas Jordan. Der Zerstörer. Der andere agiert nicht, reagiert nur. Irgendwo zwischen ohnmächtig und unbeholfen. Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann hat Verständnis. Für die US-Manager von General Electric (GE) natürlich, nicht für die Wut jener 1300, die jetzt im Aargau ihren Job verlieren sollen. Allzu einfach. Der Schweiz fehlt eine eigenständige Industriepolitik. Das zeigt das Beispiel GE/Alstom exemplarisch. Mit dem überbewerteten Franken sind die Rahmenbedingungen hierzulande schwierig. Und das liberale Schweizer Arbeitsrecht - der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse preist es an als „wesentlichen Trumpf des Wirtschaftsstandorts Schweiz“ - macht es internationalen Konzernen allzu einfach, ihre Stellen gerade hier abzubauen. Auf solche Trümpfe kann man getrost verzichten. Firmen lagern Stellen aus, lassen länger arbeiten. Gewerkschaftsbund- Chefökonom Daniel Lampart schreibt in diesem Work: „Auf der Strecke bleiben die Berufstätigen in der Schweiz“. Und zwar so richtig: 140 Millionen Franken Lohn kostete die Politik der Nationalbank die Angestellten in der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie bisher. Mindestens. Gratis arbeiten für die Marge - ein Lohnklau sondergleichen. Jetzt reicht’s. (…).
Christina Scheidegger.
Work online, 21.1.2016.
Personen > Scheidegger Christina. Jordan Thomas. Editorial. Work online, 21.1.2016.
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22.01.2015 Schweiz
Garanto
Personen
Robert Bucher
Roland Liebi
Jahresbericht
Präsident
Volltext
Ereignisreich und wechselhaft. Noch etwas aus der Ferne konnte ich den Beginn des Jahrs 2014 als Kandidat für den Zentralvorstand beobachten, doch wurde mir bereits Möglichkeit geboten, in die Geschäfte des Zentralvorstandes hineinzuschauen und aktiv mitzuarbeiten. Ohne in die Geschäftsdetails zu gehen, könnte man die Geschehnisse auch mit dem Wetter vergleichen: mal kam eine Störung von Osten, mal von Westen oder Norden oder auch von Süden; oder es gab lokale Gewitter, die sich alsdann zum Teil über die ganze Schweiz verbreiteten. All dies galt es zu bewältigen, um die Schäden in überblickbaren Grenzen zu halten oder gar zu verhindern. Es war wirklich ein Jahr der Wechsel und auch der Höhepunkte, so sicher der Kongress im Juni 2014, an dem die neue Führung von Garanto gewählt wurde und die ausscheidenden Vorstandsmittglieder gebührend verabschiedet werden konnten. Leider war der Wechsel des Präsidiums nicht von langer Dauer, und der Präsident verabschiedete sich bald wieder, worauf eine interimistische Lösung - wie in den Stauten vorgesehen - und in Abstimmung mit den Sektionspräsidenten gefunden wurde. Auch zu erwähnen ist, dass für das Vizepräsidium mit Robert Bucher ein altgedientes Mitglied aus der zivilen Seite der Zollverwaltung aus dem Zentralvorstand gewonnen werden konnte. Intern musste ein nicht ganz einfaches Geschäft im Bereich der Datenbank vorangetrieben werden, das dank der Sektionen und ihren Vertretungen zu einem zufriedenstellenden Weg gebracht worden ist. (…). Zentralpräsident a.i.: Liebi Roland
Garanto, 22.1.2015.
Garanto > Zentralpräsident. Rückschau 2014. Garanto, 2015-01-22.
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24.10.2014 Schweiz
Personen
SGB
Paul Rechsteiner
Präsident
SGB
Volltext
Paul Rechsteiner als SGB-Präsident bestätigt. Wahlgeschäfte am SGB-Kongress ohne Überraschungen. Der SGB-Kongress hat am Freitag in Bern den bisherigen Präsidenten und St. Galler SP-Ständerat Paul Rechsteiner für weitere vier Jahre in seinem Amt bestätigt. Die Wahl fand per Akklamation statt, ebenso wie die Bestätigung des Vizepräsidiums, bestehend aus Vania Alleva (Unia) und Giorgio Tuti (SEV). Bestätigt im Präsidialausschuss wurden Renzo Ambrosetti (Unia), Alain Carrupt (Syndicom), Stefan Giger (VPOD) und Corrado Pardini (Unia). Neu halten Bernadette Häfliger (Syndicom) und Nico Lutz (Unia) im Präsidialausschuss Einzug. Paul Rechsteiner unterstrich in seiner Kongressrede "die Vielfalt und den reichen Erfahrungsschatz unserer Bewegung." Mit den dramatischen Veränderungen in der Arbeitsweilt drohe eine permanente Entwertung der arbeitenden Menschen. Rechsteiner erinnerte an die bevorstehenden grossen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, den Kampf für Arbeits-, Menschen- und Sozialrechte. In diesen Auseinandersetzungen könne die Solidarität eine enorme Kraft entfalten. Hier gebe es noch ein grosses Potential in der schweizerischen Gesellschaft.
SGB, 24.10.2014.
Personen > Rechsteiner Paul. SGB. Präsident. SGB, 24.10.2014.
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17.10.2014 Schweiz
Garanto
Personen
André Eicher
Urs Mauerhofer
Oskar Zbinden
Präsident
Sekretär
Volltext
Zentralvorstand
Unerwarteter Wechsel an der Spitze. Gleich zwei Premieren hat die ZV-Sitzung vom 17. Oktober 2014 verzeichnet: Erstmals hat der ZV eine offene Sitzung mit den Sektionspräsidenten durchgeführt, wie am Kongress 2014 beschlossen. Die andere ist ausserordentlich: Der Zentralpräsident ist von seinem Amt zurückgetreten. Seine Aufgaben hat der bisherige Vizepräsident übernommen. Rücktritt des Zentralpräsidenten. Überraschenderweise hat Zentralpräsident Urs Mauerhofer (Sekt. ZH) Anfang September 2014 seinen Rücktritt per 17.10.2014 angekündigt. Im Rücktrittsschreiben vom 15.9.2014 teilte er mit, dass diese Entscheidung aufgrund unterschiedlicher Auffassungen bei der Geschäftsführung im Zentralvorstand und im Zentralsekretariat erfolgt ist. Kurz nach der Eröffnung der ZV-Sitzung verabschiedete sich Urs Mauerhofer von den ZV-Mitgliedern, den Sektionspräsidenten und den Mitarbeitenden des Zentralsekretariats und übergab die Sitzungsleitung dem Vizepräsidenten. Die Anwesenden haben Urs Mauerhofer für seinen Einsatz und die geleistete Arbeit gedankt. Neuer Zentralpräsident ad interim. Gemäss Statuten folgt bei einem Rücktritt des Zentralpräsidenten zwischen zwei Kongressen der Vizepräsident nach. Der ZV hat dem Nachfolger einstimmig das Vertrauen ausgesprochen. Somit ist Roland Liebi (Sekt. NWS) bis zum Kongress 2016 Zentralpräsident ad interim. (…).
Garanto, 21.11.2014.
Garanto > Zentralvorstand, 17.10.2014. Garanto, 2014-11-21.
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06.06.2014 Deutschland
Europa
EU
Personen
Work
Oliver Fahrni
Europaparlament
Präsident
Volltext
Wer wird EU-Präsident: Juncker oder Schulz? 500 Millionen EU-Bürgerinnen und -Bürger haben ein Parlament gewählt. Jetzt wollen zwei Männer die EU-Kommission präsidieren: der Deutsche Martin Schulz für die Sozialdemokraten und der Luxemburger Jean-Claude Juncker für die konservative EVP. Die EVP hat mehr Sitze gemacht als die Sozialdemokraten. Deshalb findet das Parlament, dass Juncker der neue Präsident der EU-Kommission werden müsse. Schulz hat Juncker schon den Vortritt gelassen. Und auch der europäische Obergrüne, Daniel Cohn-Bendit, hielt ein Plädoyer für Juncker. Warum streitet die Linke für einen Konservativen? Angela Merkel ist schuld. Als das Parlament ihren christdemokratischen Parteifreund Juncker nominierte, tobte die deutsche Bundeskanzlerin: „Das ist eine Kriegserklärung!“ Und David Cameron, der konservative britische Premier, drohte gar mit dem Austritt aus der EU. Was hat Juncker ihnen angetan? Nichts. (…). Oliver Fahrni.
Work, 6.6.2014.
Personen > Fahrni Oliver. Europaparlament. Präsident. Work, 6.6.2014.
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20.03.2014 Schweiz
Juso
Personen
Work
Marco Geissbühler
Fabien Molina
Juso
Präsident
Volltext

Secondo wird Primo. Er ist ehrgeizig, er ist smart, und er ist ein Senkrechtstarter: Fabian Molina, 23, der neue SP-Jugend- Chef. Sogar in einem proppenvollen Raum hört man ihn sehr schnell. Fabian Molina lacht gerne. Molina lacht viel. Und Molina lacht laut. Auch sonst ist der 23jährige Unia-Jugendsekretär kein Freund der leisen Töne. So bezeichnet er Reiche öffentlich gerne mal als „Bonzen“, langjährige Nationalräte als „Sesselkleber“ und SVP-Übervater Christoph Blocher rotzig als „Arschloch“. Harry-Potter-Fan Molina, der mit ein paar Kanti-Freunden in Winterthur ein eigenes Theaterprojekt am Laufen hält, räumt gegenüber Work freimütig ein: „Ich stehe schon gerne im Mittelpunkt.“ In Molinas neuem Job als Juso-Chef gehört das zum Profil. Bereits seine Vorgänger Cédric Wermuth und David Roth machten Schlagzeilen mit viel Provo. Molina kommt aus einer linken Patchwork-Familie im Zürcher Kleinstädtchen Illnau-Effretikon. Sein Vater ist Chilene und Sozialist. Die Schergen von Diktator Pinochet hatten ihn seinerzeit gefoltert. 1982 erhielt Vater Molina als politischer Flüchtling in der Schweiz Asyl. (…). Marco Geissbühler.

Work online, 20.3.2014.

Personen > Geissbühler Marco. Fabian Molina. Juso. Work. 2014-03-20.

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20.02.2014 Uruguay
Personen
Work
Michael Stötzel
Präsident
Volltext

„Ich bin, wie ich bin“. Die Legalisierung von Marihuana machte Präsident José Alberto Mujica, genannt El Pepe, weltweit bekannt. Doch der Mann hat viel mehr zu bieten. Einer habe den ersten Schritt tun müssen, sagte El Pepe. Und unterschrieb als Präsident Uruguays am 24. Dezember ein Gesetz zur Legalisierung von Marihuana. Jetzt soll das Kraut unter staatlicher Aufsicht angebaut und in Apotheken verkauft werden. Konsumentinnen und Konsumenten müssen sich registrieren lassen und dürfen monatlich 40 Gramm erwerben. Ein staatlicher Joint für umgerechnet rund 90 Rappen. So viel kosten etwa auch anderthalb Liter Milch. Es sei nur ein Experiment, wiegelte Präsident Mujica angesichts der riesigen Aufregung ab. Er sagte: „Ich fände es besser, Marihuana existierte nicht. Aber der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert. Wir werden einen Markt regulieren, vor dem wir nicht die Augen verschliessen können.“ Der lateinamerikanische Kleinstaat erntete dafür Applaus von überraschender Seite. Das britische Wirtschaftsmagazin «Economist», die Bibel kapitalistischer Expansion, wählte Uruguay zum „Land des Jahres 2013“ und machte Mujica zu seinem Helden. Ausgerechnet! Präsident El Pepe ist ein ehemaliger Guerrillero. Der heute 78jährige Kauz war Mitbegründer der „Tupamaros“. Sie machten in den frühen 1970er Jahren mit Entführungen, Banküberfällen und der Verteilung ihres Raubgutes in Armenvierteln Uruguays von sich reden. Sechs Mal schoss die Polizei Guerrillero Mujica nieder. Michael Stötzel.

Work online, 20.2.2014.
Personen > Uruguay. Präsident. Work online. 2014-02-20.

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25.01.2014 Schweiz
Garanto
Personen
David Leclerc
Arbeitszeit
Löhne
Präsident
Volltext

Parlamentarische Wendehälse und Vorgesetzte mit Narrenfreiheit. Jedes Jahr im Dezember kommen die besinnlichen Tage und alles scheint wieder gut. Doch weit gefehlt! Jedes Jahr im Dezember kommt der Kampf ums Geld im Parlament, und da zeigt sich wer Wort hält und wer nur Parteipolitik macht. Auch 2013 war es soweit: Das KAP wurde zwar gekappt, doch dafür wollte man 200 Millionen Franken einsparen -  auch beim Personal der EZV. Das ist leider auch nichts Neues, wenn da nicht eine selbsternannte Partei des Volkes wäre, die statt Probleme zu lösen lieber neue generiert und der das Parteibuch sowie persönliche Interessen näher sind als das Volk und dessen Probleme. Diese Partei fordert immer wieder mehr Sicherheit für die Schweiz: mehr Polizisten, mehr Grenzwächter, Verschärfung im Asylwesen usw. Nur dass diejenigen, die einmal mehr Sicherheit wollen auch die sind, welche dafür kein Geld locker machen wollen –  zusammen mit einer Wirtschaftspartei, deren Stern schon lange auf dem Sinkflug ist. (...).David Leclerc, Zentralpräsident Garanto

Garanto, 25.1.2014.
Personen > Leclerc David. Nationalrat. Sparmassnahmen. Garanto. 2014-01-25.

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26.01.2013 Schweiz
Garanto
GWK Grenzwachtkorps
Personen
David Leclerc
Präsident
Programm
Volltext

Könige und Propheten. Jahreswort des Zentralpräsidenten. Das Jahr hat 365 Tage, und in diesen kann sich jede Menge ereignen. So zum Beispiel, dass wieder auf dem Buckel des Personals der Bundesverwaltung gespart wird, einmal mehr! Der Wille des Parlaments und des Bundesrats, das Rentenalter für besondere Personalkategorien (GWK) zu erhöhen, ist nichts anderes als eine Sparübung, ausgelöst durch einen Nationalrat der SVP – jener Partei, die mehr Sicherheit im Lande will, es jedoch nicht unterlassen kann, das Bundespersonal jedes Jahr mit der Peitsche zu geisseln. Als ob das allein nicht reichen würde, haben wir in der EZV auch noch kleine Könige, die den Mitarbeitenden unermüdlich das Leben schwermachen. (...).
David Leclerc.

Garanto, 26.1.2013.
Personen > Leclerc David. Garanto. Programm 2013.doc.

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16.11.2012 USA
Gewerkschaften
Personen
Wahlen
Work
Lotta Suter
Präsident
Volltext

US-Präsident Barack Obama wiedergewählt: Die Gewerkschaften waren seine Geheimwaffe. Der Sieg des realen Amerika. 5 Milliarden Dollar haben die US-Wahlen 2012 gekostet. Doch ausschlaggebend für Barack Obamas Sieg war schliesslich nicht das grosse Geld, sondern die Mobilisierung der kleinen Leute. Präsident Barack Obama hat seinen Konkurrenten Mitt Romney überraschend deutlich geschlagen. Am Sieg der Demokraten gibt es nichts zu rütteln. Auch wenn konservative Stimmen nun lästern, ein solch linkes Volk sei gar nicht reif für die Demokratie. (...). Lotta Suter.

Work. Freitag, 16.11.2012.
Gewerkschaften > Gewerkschaften USA. Präsidentenwahl. 16.11.2012.

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19.10.2012 Schweiz
Garanto
Personen
David Leclerc
Oskar Zbinden
Löhne
Präsident
Volltext
Zentralvorstand

Zentralvorstand garaNto, 5. Sitzung 2012. ZV garaNto, 5. Sitzung 2012. Am 19. Oktober 2012 ist der Zentralvorstand (ZV) zu seiner fünften Sitzung dieses Jahres, der zweiten nach dem Kongress, zusammengekommen. Hier das Wichtigste in Kürze: (...). Oskar Zbinden.

Garanto online, 26.11.2012.
Garanto > Zentralvorstand Garanto. 19.10.2012.

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07.10.2012 Venezuela
Personen
Wahlen
Work
Franco Cavalli
Luc Recordon
Michael Stötzel
Präsident
Volltext

Präsidentschaftswahlen in Venezuela mit Schweizer Wahlbegleitung. Hugo Chavez zum siebten. Sozialstaat oder Privatisierungen? Am 7. Oktober will der schillernde Hugo Chavez (58) erneut Präsident Venezuelas werden. Es ist das siebte MaI seit seinem Amtsantritt als Präsident Venezuelas 1998, dass die BevöIkerung über Hugo Chavez, die von ihm initiierte Verfassung oder seine Partei entscheidet. Bisher gewann er jedes Mal klar. Laut allen Umfragen wird er auch bei den Präsidentenwahlen vom 7. Oktober wieder eine eindeutige Mehrheit finden. Insgesamt ist das kein schlechter Ausweis für einen Mann, der im Westen gerne als „autoritärer Caudillo“ abgetan wird. (...). Michael Stötzel.

Work. Freitag, 5.10.2012.
Personen > Cavalli Franco. Präsidentenwahl Venezuela. 5.10.2012.doc.

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30.06.2012 Biel
Grenchen
Lyss
Olten
Solothurn
Personen
Unia Biel-Seeland
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Unia Olten
Unia Schweiz
Unia Solothurn
Corrado Pardini
Präsident
Präsidium
Unia Schweiz
Volltext
Regio-DV 30. Juni 2012 / Assemblée regionale du 30 juin 2012. Wahlvorschläge & Anträge/Propositions.
Antrag 2: Regionsvorstand. Vorschlag des Regio-Vorstandes zuhanden der Regio-DV für die Nominierung von Corrado Pardini als Kandidat für das Unia-Präsidium. Antragstellerin: Regions-Vorstand. Antragsthema:
Vorschlag des Regio-Vorstandes zuhanden der Regio-DV für die Nominierung von Corrado Pardini als Kandidat für das Unia-Präsidium. (...).

Regio-Vorstand Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn, 30.6.2012.
Personen > Pardini Corrado. Nomination Unia-Präsidium. 30.6.2012.doc.

Ganzer Text
12.06.2012 Biel
Lyss
Olten
Schweiz
Solothurn
Personen
Unia Biel-Seeland-Solothurn
Unia Schweiz
Unia Solothurn
Corrado Pardini
Präsident
Präsidium
Volltext
Der Vorstand der Region Biel-Seeland/Kanton Solothurn schlägt Nationalrat und Vollblutgewerkschafter Corrado Pardini für das Unia-Präsidium vor. (...). Mit Fotos.

Unia Biel-Seeland-Kanton Solothurn, 12.6.2012.
Personen > Pardini Corrado. Präsidium Unia Schweiz. 30.6.2012.doc.

Ganzer Text
01.07.2011 AI Kanton
AR Kanton
SG Kanton
TG Kanton
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen
Rudolf Blumer
Heinz Brunner
Hugo Wehrli
Präsident
Sekretariat
Volltext
Wohnungsbau

„Hier tickt eine soziale Zeitbombe“. Beim MV Ostschweiz hat ein neuer Präsident die Regie übernommen: Ruedi Blumer aus Gossau SG. Er fordert auch für die Ostschweiz mehr günstige Wohnungen. Blumer ist Schulleiter im st. gallischen Gossau und politisiert seit vielen Jahren für die SP im St. Galler Kantonsrat. Seine Schwerpunkte sind Ökologie und Verkehrspolitik, jetzt kommt die Wohnpolitik dazu. An der Hauptversammlung des MV Ostschweiz Ende Juni wurde er zum Nachfolger von Heinz Brunner gewählt, der aber weiterhin im Vorstand des SMV/D als Finanzverantwortlicher amten wird. Welches sind für Ruedi Blumer die wichtigsten Miet- und Wohnprobleme? Obwohl die Mieten in der Ostschweiz noch vergleichsweise moderat sind und das Angebot nicht so knapp wie in den Agglomerationen, hält Blumer Anstrengungen für mehr bezahlbare Wohnungen für nötig. Für ihn tickt in den Haushalten, die immer stärker durch Miet- und Gesundheitskosten belastet werden, eine „soziale Zeitbombe“, wie er sagte. (...).
Mit Foto von Rudolf Blumer und Heinz Brunner.

Mieten & Wohnen, Nr. 5, Juli 2011.
Mieter- und Mieterinnen-Verband > Präsident. 1.7.2011.doc.

Ganzer Text

01.07.2011 Aarau
AG Kanton
Lenzburg
Menziken
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen
Martin Brauen
Andreas Clavadetscher
Rosmarie Groux
Janine Junker
Präsident
Sekretariat
Volltext
Vorstand

Aufbruch zu neuen Ufern. Nach der Ablösung der Gründergeneration sind beim MV Aargau neue Kräfte am Werk. Präsident Andreas Clavadetscher möchte die Netzwerke des MV im Mittellandkanton stärken. Seit vielen Jahren leitete der Anwalt Martin Brauen die Geschicke der aargauischen Mieterinnen- und Mieterbewegung. Er gehörte noch zu den Gründern des MV Aargau und war auch lange Zeit im Vorstand des SMV/D. An der letzten Generalversammlung im Frühling übergab er nun das Zepter an den Nachfolger Rechtsanwalt Andreas Clavadetscher (52). „Von einem Generationenwechsel kann man da nicht unbedingt sprechen“, schmunzelt der neue Chef mit Blick auf seinen Jahrgang. Auch er ist ein altgedienter Kämpfer und hat bereits mehr als zwei Jahrzehnte Arbeit im Vorstand, als  Berater und Mitglied in der Schlichtungsstelle hinter sich. Der Vorteil aber ist, dass so im MV Aargau die Kontinuität gewahrt wird. Das Sekretariat des MV Aargau befindet sich in Lenzburg. Dort ist seit wenigen Wochen neu Janine Junker (28) als juristische Sekretärin eingezogen. (...). Mit Foto von Andreas Clavadetscher und Janine Junker.

Mieten & Wohnen, Nr. 5, Juli 2011.
Mieter- und Mieterinnen-Verband > AG Kanton. Vorstand.doc.

MV AG Kanton. Vorstand.pdf

01.06.2011 GL Kanton
Glarus
Niederurnen
Mieter- und Mieterinnen-Verband
Personen
SP
Fabiola Elinger
Ralph Hug
Markus Rhyner
Gabi Russo
Fritz Walcher
Präsident
Volltext
Vorstand

Porträt. Taktgeber im Glarnerland. Markus Rhyner ist der Präsident der wohl kleinsten MV-Sektion in der deutschen Schweiz: des MV Glarus. Seit einem Jahr gibt er dort den Takt an. Letztes Jahr wurde Markus Rhyner (29) an die Spitze der Glarner Mieterinnen- und Mieterbewegung gewählt. „Wir standen damals vor der Alternative, zu fusionieren oder mit jüngeren Leuten einen Neustart zu wagen“, erinnert er sich. Der MV Glarus war damals in eine personelle Krise geraten, sein Überleben war gefährdet. Da griff man auf die Dienste von Fritz Walcher zurück. Der Gründer und langjährige Präsident des MV - ein Glarner Polit-Urgestein - liess seine Beziehungen spielen. (...). Mit Foto von Markus Rhyner. Ralph Hug.

M&V Mieter- und Mieterinnen-Verband, Juni 2011.
Mieter- und Mieterinnen-Verband > GL Kanton. Präsident, 1.6.2011.doc.

M&W. GL Kanton. Präsident. 1.6.2011.pdf

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