Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
06.06.1986 Schweiz
Post
PTT-Union Schweiz

Post
Postzustellung
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Organisierte Briefboten wehren sich. Die in der PTT-Union organisierten Briefboten haben anlässlich ihrer schweizerischen Tagung in Sion u.a. zum Bundesgerichtsentscheid betreffend Standort der Briefkästen Stellung genommen. Die Briefboten - unterstützt durch den Zentralvorstand der PTT-Union - legen Wert auf die Feststellung, dass sie sich seit jeher gegen diese Rationalisierungsmassnahme - die für den Postkunden einen Leistungsabbau bedeutet - zur Wehr gesetzt haben. Sie lehnen deshalb jede Mitverantwortung an der Aktion der PTT-Betriebe, die nun vom Bundesgericht aus formaljuristischen Gründen als unzulässig bezeichnet wurde, ab. Die Boten bedauern, bei den Postkunden sowohl anlässlich der Einführung der Aktion als auch jetzt wiederum in Misskredit gefallen zu sein. Die Einführung der täglich einmaligen Zustellung auf den 1. Juni 1986 erfolgt gegen den Willen der Mehrheit der Briefboten. Sie bedauern diesen Leistungsabbau, der für das Zustellpersonal den Verlust von Stellen und vielerorts eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeutet. Unmissverständlich fordern die Briefboten die Einführung des vorzeitigen flexiblen Altersrücktrittes. Dabei soll eine Regelung getroffen werden, die den vorzeitigen Altersrücktritt auch für das Personal mit kleinerem Einkommen ermöglicht.
OeD 6.6.1986.
PTT-Union > Postzustellung. OeD, 1986-06-06.
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31.05.1986 Schweiz
Post
PTT-Union Schweiz

Postzustellung
Volltext
PTT-Union war immer gegen „Briefkasten-Übung“. Die Meldung vom Bundesgerichtsentscheid, dass die Briefkastenaktion der PTT sofort zu stoppen sei, hat breite Bevölkerungskreise aufhorchen lassen. Aber nicht nur die Postkunden, sondern auch die Zustellbeamten sind von dieser Nachricht ausserordentlich überrascht worden. Alle Zustellbeamten und Posthalter mussten während Jahren den Auftrag der GD PTT den Postkunden schmackhaft machen, und dies wurde von vielen Briefkastenbesitzern nicht ganz verstanden. Die Hartnäckigkeit der Generaldirektion, die Hausbesitzer zu zwingen, ihre Briefkästen an die Strasse zu versetzen, wurde von der PTT-Union nie unterstützt. Diese Aktion haben wir nie verstanden, denn wir waren und sind heute noch der Meinung, dass dies ein Dienstleistungsabbau ist. Als vor gut zehn Jahren dieser Schritt zur Diskussion stand, hat sich unsere Gewerkschaft mit guten Gründen gegen diesen Abbau der Dienstleistung gewehrt. Die Einsparung von 460 Zustellbeamten und 26 Millionen Franken im Jahr sind von Unternehmersicht aus sicher positiv zu bewerten. Aber ist der Abbau von 460 Arbeitsstellen bei der heutigen Situation auf dem Arbeitsmarkt noch zu verantworten? Der ausgesprochene Personalstopp, für das Bundespersonal vom Parlament 1974 verfügt, hat die GD PTT dahin geleitet, dass eben der Zustelldienst rationalisiert wurde. Diese Massnahme hatte zur Folge, dass die Zustelltouren verlängert wurden, und Arbeitszeitverkürzungen konnten oder können ab 1. Juni mit dieser Aktion aufgefangen werden. (…). J. Vonarburg, Präsident der Sektion Olten Post.
SoAZ, 31.5.1986.
PTT-Union > Postzustellung. SoAZ, 1986-05-31.
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27.05.1986 Schweiz
Post
PTT-Union Schweiz

Briefträger
Postzustellung
Volltext
Briefboten kritisieren PTT-Spitze. Leistungsabbau bedauert. Die in der Union Schweizerischer Post-, Telefon- und Telegrafenbeamter (PTT-Union) organisierten Briefboten kritisieren in einer Resolution die gegen ihren Willen beschlossene Einführung der täglich einmaligen Postzustellung. An der am Wochenende in Sitten VS verabschiedeten Erklärung des Berufsausschusses halten die Briefträger auch fest, dass sie nach dem jüngsten Bundesgerichtsurteil über den Standort der Briefkästen jede Mitverantwortung an der Briefkastenaktion der PTT ablehnten. Die Pflicht, einen Briefkasten an der Strasse aufzustellen, habe für den Postkunden einen Leistungsabbau gebracht, gegen den sich die Boten bereits seinerzeit zur Wehr gesetzt hätten. Die Briefträger bedauerten, bei den Postkunden sowohl anlässlich der Einführung der Aktion als auch jetzt, wiederum in Misskredit geraten zu sein. Auch die auf den 1. Juni bevorstehende Umstellung auf die täglich einmalige Postzustellung erfolge gegen den Willen der Mehrheit der Briefboten. Sie bedauerten auch diesen Leistungsabbau, der für das Zustellpersonal den Verlust von Stellen und vielerorts eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen bedeute. Unmissverständlich fordern die in der PTT-Union organisierten Briefboten in der Resolution auch die Einführung des vorzeitigen flexiblen Altersrücktrittes.
Berner Tagwacht, 27.5.1986.
PTT-Union > Postzustellung. TW, 1986-05-27.
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