Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 49

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15.05.2019 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Porträt
SEV
Visiteur
Volltext
Auf den Spuren von Sandro Kälin, technischer Kontrolleur Cargo. Neben der Schichtarbeit im Bahnhof Lupfig nimmt sich Sandro Kälin viel Zeit für den SEV: Er ist Vizezentralpräsident des Unterverbands TS und auch der Sektion Zürich. Daneben verbringt Sandro Kälin am liebsten Zeit mit seiner Familie und spielt nebenbei noch begeistert Fussball. Seit 35 Jahren arbeitet Sandro Kälin bei der SBB und 34 Jahre ist er Mitglied des SEV, aber noch viel länger, nämlich seit 48 Jahren, ist er lizenzierter Spieler des FC Brugg. „Das ist einsamer Rekord: der nächste hat die Lizenz ‚nur‘ seit 22 Jahren“, schmunzelt er. Familie, Beruf und Sport sind seine Lebensschwerpunkte. Sein Berufsleben begann Sandro Kälin mit einer Lehre als Maschinenschlosser bei der damaligen BBC. Dann zog es ihn zur Bahn. Zuerst schnupperte er in der Hauptwerkstätte Zürich, was ihn aber nicht ansprach. „Als mir dann die Ausbildung zum Visiteur angeboten wurde, hatte ich gefunden, wonach ich suchte“, erinnert sich Sandro Kälin. Heute heisst die Funktion Technischer Kontrolleur Cargo, TKC, die Aufgaben sind aber weitgehend die gleichen geblieben: Für die Cargoteams Lupfig, Aarau und Suhr kontrolliert er Güterwagen und Güterzüge, verteilt auf eine grosse Region. Sein Dienstort ist in Lupfig im Aargauer Birrfeld, direkt neben dem Terminal des Kombiverkehrsspezialisten Bertschi, dem Lager des Papierhändlers Antalis und dem Stützpunkt des (…). Peter Moor.
SEV, 15.5.2019.
Personen > Moor Peter. SEV. Cargo. Visiteur. SEV, 2019-05-15.
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19.09.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Elena Obreschkow
SEV
Vertrauensleute
Volltext
Vorstand
Vorstand SEV unterstützt Stärkung der Vertrauensleute vor Ort. Das Rückgrat des SEV. Die Präsenz des SEV vor Ort ist entscheidend für die weitere Entwicklung der Organisation. Eine Stärkung tut Not. Sektionscoach Elena Obreschkow präsentierte vor dem Vorstand SEV eine Analyse der Situation: Häufig ist die Präsenz vor Ort nicht mehr gegeben, sei es, weil die Unterverbände ihre Struktur geändert haben, sei es, weil das jeweilige Unternehmen Stellen verlagert hat. Ein dichtes Netz an Vertrauensleuten ist jedoch für den SEV zwingend, da die Milizorganisation die Stütze der gesamten Gewerkschaft ist. Der Vorstand gab deshalb grünes Licht für ein Konzept «Vertrauensleute: Präsenz vor Ort». Dieses sieht mehrere Elemente vor. So sollen Vertrauensleute geschult, betreut und untereinander vernetzt werden. Weiter ist wichtig, dass der SEV das Vertrauensleutenetz pflegt und dadurch auch Lücken und Mängel frühzeitig erkennt. Eine Internet-Seite soll den Mitgliedern künftig auf einfache Art zeigen, wo sich die jeweils nächste Anlaufstelle des SEV befindet. Dabei soll sichtbar sein, ob es sich um eine Vertrauensperson, ein Mitglied des Sektionsvorstands oder einen Gewerkschaftsprofi handelt. Vorstandsgeschäfte in Kürze. (…). Peter Moor.
SEV kontakt, 19.9.2016.
Personen > Moor Peter. SEV. Vertrauensleute. SEV kontakt, 2016-09-19.
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14.09.2016 Schweiz
AHV
Demonstrationen Bern
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
AHVplus
Demonstrationen Bern
Volltext
Starke Worte für eine starke AHV. AHV: das Herz des Sozialstaats. „Nur bei der AHV führen höhere Beiträge auch zu höheren Renten“: Dies ist die Kernaussage der kurzen Reden an der Schlusskundgebung. Vier Männer und vier Frauen traten zum Abschluss der Kundgebung ans Rednerpult am Aargauerstalden, allen voran Paul Rechsteiner, Präsident des Gewerkschaftsbundes. Als Ständerat war er beteiligt an der Version der Rentenreform 2020, die nun von der Sozialkommission des Nationalrats zerpflückt und zu einer Abbauvorlage umgebaut wurde, was Rechsteiner als „übles Spiel“ bezeichnete. Er hielt weiter fest: „Die AHV ist das Herz des Sozialstaats Schweiz.“ Allerdings war für ihn auch klar, dass ohne die Gewerkschaften in dieser Sache nichts geht: „Es braucht die Kraft unserer Bewegung für die Solidarität der Generationen und der gesellschaftlichen Gruppen.“ Sind Rentner Schweine? Giorgio Tuti erntete schon bei der Vorstellung Szenenapplaus, als der Moderator darauf hinwies, dass der SEV allein über einen Fünftel der für die Initiative nötigen Unterschriften beigesteuert hatte. Tuti kritisierte die Gegenseite: „Es hat System, wenn Arbeitgeber, bürgerliche Politiker, Versicherungen und Banken die AHV schlechtreden“, denn nur so gelinge es ihnen, das Rentenalter zu erhöhen und die Leistungen zu reduzieren. „Aber dieses Spiel machen wir nicht mit!“ Mit scharfen Worten verurteilte Tuti, wie weitere Redner auch noch, die Aktion der CVP vom Donnerstag: Diese hatte auf dem Bundesplatz Schweine, die mit AHVplus beschriftet waren, ein Drei-Gang-Menü fressen lassen. (…). Peter Moor, Peter Anliker, Vivian Bologna.
SEV, 14.9.2016.
Personen > Moor Peter. AHVplus. Demonstration Bern. SEV, 2016-09-14.
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09.09.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Betriebsunfälle
Fahrdienstpersonal
Lokomotivführer
Volltext
Start zur nationalen Suizid-Präventionskampagne „Sprich über Suizidgedanken: Reden kann retten“. SEV und SBB gemeinsam gegen Suizide. Während die Zahl der Selbsttötungen in der Schweiz insgesamt eher zurückgeht, nehmen diese auf dem Schienennetz zu. Die SBB lanciert eine Kampagne, an der sich der SEV beteiligt. Eine Lücke, die nicht sein soll: Illustration der Kampagne. Lange Zeit war es tabu, über Suizide auf dem Schienennetz zu sprechen; zu gross waren die Bedenken wegen des „Werther-Effekts“, benannt nach dem Werk von J.W Goethe, das nach seinem Erscheinen die erste bekannte Suizid-Welle ausgelöst hatte. „Papageno“ statt „Werther“. Doch inzwischen hat sich die Fachmeinung geändert, wie der Arzt Matthias Jäger von der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich vor den Medien betonte. Inzwischen spricht man auch vom gegenteiligen Effekt, der ebenfalls nach einem literarischen Vorbild benannt wurde: der Papageno-Effekt (in der „Zauberflöte“ wird Papageno durch gutes Zureden vom Suizid abgehalten). Genau diesen Effekt will die Kampagne erzielen, die die SBB und der Kanton Zürich zusammen mit weiteren Partnern lanciert hat: Wer Suizid-Gedanken hat, soll diese aussprechen, denn es gibt Menschen, die zuhören und Hilfe leisten können. Und wer feststellt, dass jemand in seinem Umfeld ein Verhalten zeigt, das vermuten lässt, die Person könnte sich töten wollen, soll es auch ansprechen. „Reden kann retten“ heisst die Kampagne, an der sich auch der SEV beteiligt. Sprechen, nicht zuschauen. (…). Peter Moor.
SEV kontakt, 9.9.2016.
Personen > Moor Peter. Fahrdienstpersonal. Suizid. SEV, 2016-09-09.
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10.06.2016 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Giorgio Tuti
Interview
Service public
Volltext
Die Abstimmung war nicht das Ende der Diskussion über den Service public. „Wir wollen eine menschliche Bahn“. Am Schluss war das Resultat deutlicher als weit herum erwartet. Die Initiative „Pro Service public“ wurde klar abgelehnt, besonders auch aus den Kreisen des betroffenen Personals. Dafür hat sich der SEV eingesetzt, und deshalb bleibt er nun auch am Thema dran, wie Giorgio Tuti im Interview bestätigt. Kontakt.sev: Giorgio Tuti, was war deine Reaktion, als du am Abstimmungssonntag die ersten Resultate hörtest? Giorgio Tuti: Zuerst war ich erleichtert, dass unsere Kampagne erfolgreich war, später war ich dann erstaunt über den Nein-Anteil, der aufgrund der Umfragen nicht so hoch zu erwarten war. Der SEV hat sich stark in der Abstimmungskampagne engagiert, unter anderem mit einem offenen Brief in mehreren Zeitungen, den du mitunterzeichnet hast. Das haben nicht alle Mitglieder verstanden, weil sie durchaus Sympathien für die Anliegen der Initianten hatten. Diese Sympathien waren das ganz grosse Missverständnis bei dieser Abstimmung! Was die Initianten sagten und was in ihrem Initiativtext stand, war bei weitem nicht dasselbe. Deshalb mussten wir unsern Mitgliedern, aber auch den Kundinnen und Kunden des öffentlichen Verkehrs und der andern öffentlichen Dienste klar sagen: Man präsentiert euch hier eine Mogelpackung. Wäre es wirklich möglich gewesen, mit einem Ja die Schliessung von Poststellen und Bahnschaltern zu verhindern, dann hätten wir diese Initiative unterstützt – aber das tat sie eben nicht. Mit andern Worten: Die Initiative ist abgelehnt, die Sorgen bleiben bestehen? (…). Peter Moor, Interview.
SEV, 10.6.2015.
Personen > Moor Peter. Service public. Abstimmung. SEV, 2016-06-10.
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17.05.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Tunnelbau
Markus Fischer
Peter Moor
Eröffnung
Gotthard-Tunnel
Volltext

In zwei Wochen steigt das mehrtägige Eröffnungsfest für den längsten Bahntunnel der Welt. Nicht nur pure Feststimmung zur Gotthard-Eröffnung. Alle kommen sie, die politischen Würdenträger aus ganz Europa, wenn am 1. Juni an den beiden Portalen die gigantische Einweihungsfeier zum Gotthard-Basistunnel steigt. Sie erinnert leicht an die Olympischen Spiele und wird in Radio und Fernsehen direkt übertragen. Das Personal hat an diesem Tag eine Statistenrolle. Aber wenn es wirklich losgeht, gehört ihm die Hauptrolle. Es kommt selten vor, dass sich Staatschefs aus Nachbarländern selbst einladen, um in der Schweiz an einem Anlass dabei zu sein. Genau dies soll sich aber zugetragen haben, weil der französische Präsident François Hollande nicht nur am Fernsehen zuschauen wollte, wie Angela Merkel und Matteo Renzi zusammen mit dem gesamten Schweizer Bundesrat den Gotthard-Basistunnel eröffnen. Nun muss zur Sicherung des gigantischen Anlasses gar das Militär aufgeboten werden. Die Zahl der Einladungen war beschränkt, aber die Spitzen der Schweizer Bahngewerkschaften gehören dazu. Fürs Personal sind separate Anlässe vorgesehen, was sinnvoll ist, denn sowohl am grossen Eröffnungsfest als auch an den Publikumstagen vom 4. und 5. Juni braucht es viele Leute, die dafür sorgen, dass der noch ungewohnte Bahnverkehr rund läuft. Personal wird vorbereitet. Danach aber beginnt langsam der Alltag: Neu ist dann nicht mehr Alptransit zuständig, sondern die SBB, die vom Bund als Betreiberin des längsten Bahntunnels der Welt festgelegt worden ist. Beim Bahnpersonal ist durchaus Stolz spürbar, diesen Tunnel betreiben zu (…). Peter Moor.
SEV, 17.5.2016.
Personen > Moor Peter. Gotthard-Tunnel. SEV, 2016-05-17.
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03.05.2016 Schweiz
Öffentlicher Verkehr
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Gewinne
Öffentlicher Verkehr
Volltext
Service-public-Gewerkschaften SEV, Syndicom und VPOD gemeinsam gegen die Initiative. Initiative gefährdet integrierte Bahn – und vieles mehr. Ein wesentliches Element des Erfolgs der Bahnen in der Schweiz ist das Prinzip der integrierten Bahn: Ein Unternehmen ist zuständig für Infrastruktur und Betrieb, und zwar für Regional- und Fernverkehr und für die Güter gleich auch noch. Liberalen Kreisen ist das längst ein Dorn im Auge, und die Service-public-Initiative würde ihnen in die Hand spielen. Auch wenn sich die Chefs der Schweizer Bahnen selbst gerne als Unternehmer sehen, sind sie es nicht. Oder mit den Worten von Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr: Sie seien keine Unternehmer, sondern sie würden lediglich mit Steuergeldern „Unternehmerlis spielen“. Allerdings lassen sich einige von ihnen dafür unverschämt hoch bezahlen, was durchaus ein Grund sein könnte, der Service-public-Initiative zustimmen zu wollen. Das Gesagte und das Gedruckte. Nur: Weder der Ärger über die Cheflöhne noch jener über verpasste Anschlüsse oder geschlossene Bahnhöfe reichen aus, um die wirklich schwer- wiegenden Auswirkungen eines Ja in Kauf nehmen zu können. Ob nun das Verbot der Quersubventionierungen oder jenes der Gewinne für den öffentlichen Verkehr zum Tragen kommt: Quersubventionierungen auf der Basis der Gewinne rentabler Unternehmensteile sind gerade bei den Bahnen lebenswichtig. Volle Intercity-Züge auf der Achse St. Gallen-Zürich-Bern-Lausanne-Genf bringen das Geld, das die SBB braucht, um auch nachts um 23Uhr noch mit einem Regionalzug in die äussersten Zipfel des Landes zu fahren. (…). Peter Moor
SEV, 3.5.2016.
Personen > Moor Peter. Öffentlicher Verkehr. Gewinne. SEV, 2016-05-03.
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01.05.2016 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
VPOD-Magazin
Peter Moor
SBB
Service public
Volltext
SEV hält an der integrierten Bahn fest - Initiative nützt deren Gegnerschaft. Aufwind für verfehlte Ideen. Ein Element des Erfolgs der Bahnen in der Schweiz ist das Prinzip der integrierten Bahn. Liberalen Kreisen ist das längst ein Dorn im Auge, und die Service-public-Initiative würde ihnen in die Hand spielen. Auch wenn sich die Direktoren der Schweizer Bahnen selbst gerne als Unternehmer sehen - sie sind es nicht. Peter Füglistaler, Direktor des Bundesamts für Verkehr, sagt, sie würden nur „mit Steuergeldern ‚Unternehmerlis‘ spielen“. Allerdings lassen sich einige von ihnen dafür unverschämt hoch bezahlen, was durchaus ein Grund sein könnte, der Service-public-Initiative zustimmen zu wollen. Nur: Weder der Ärger über die Cheflöhne noch jener über verpasste Anschlüsse reichen aus, um die schwerwiegenden Auswirkungen einer Annahme in Kauf zu nehmen. Schlimme Folgen fürs Personal. Quersubventionierung auf Basis des Gewinns rentabler Unternehmensteile ist gerade bei den Bahnen lebenswichtig: Gut ausgelastete Intercity-Züge bringen das Geld, das die SBB braucht, um auch nachts um 23 Uhr noch mit einem Regionalzug in die äussersten Zipfel des Landes zu fahren. Und die ebenfalls umstrittenen Immobiliengeschäfte der SBB spielen jene Summen ein, die nötig sind, den Nachholbedarf beim Schienenunterhalt zu finanzieren. (Allerdings ist das nur die halbe Wahrheit: Sowohl beim Regionalverkehr als auch bei der Infrastruktur leisten die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler einen beträchtlichen Anteil an die ungedeckten Kosten.) Wenn nun aus dem Fernverkehr keine Gewinne mehr fliessen, werden die Verluste im Regionalverkehr massiv höher. (…). Peter Moor.
VPOD-Magazin, 1.5.2016.
Personen > Moor Peter. Service public. SBB. VPOD-Magazin, 2016-05-01.
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07.04.2016 Schweiz
Personen
SEV-Zeitung
Peter Moor
Internet
Kontakt.sev
Volltext
SEV plant Neuausrichtung der Kommunikation und bezieht Mitglieder mit ein. Unterwegs in die Zukunft mit Zeitung und Internet. Bis zum Kongress im nächsten Frühling will der SEV seine Kommunikation neu ausrichten und den Bedürfnissen der Zukunft anpassen. Dazu arbeitet er mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften zusammen. Deren Analyse zeigt: Der SEV macht schon heute vieles richtig. Angesichts der neuen Möglichkeiten muss er stärker mit den Mitgliedern in den Dialog treten und sich in der politischen Arena noch gezielter in Szene setzen. Die digitale Revolution betrifft alle und alles. Für die Verkehrsunternehmen führt kein Weg daran vorbei, und für die Gewerkschaften auch nicht. Ganz besonders betroffen ist dabei die Kommunikation. Fast jede und jeder hat heute ein Smartphone oder ein Tablet bei sich; immer mehr trifft dies auch auf die älteren Generationen zu. Damit hat die Verbreitung von Informationen neue Formen angenommen: Sie ist nicht nur schneller (und häufig oberflächlicher) geworden, sondern es hat auch ein Wandel von der Einweg- zur Zweiwegkommunikation stattgefunden. Das heisst: Die klassischen Medien Zeitung, Radio und Fernsehen sind noch klar von einem Absender an eine grosse Zahl von Empfängerinnen und Empfänger gerichtet. Die Gegenrichtung ist nicht vorgesehen. SMS und E-Mail, aber auch das Internet mit seinen sozialen Medien wie Facebook ermöglichen es heute hingegen, dass die Kommunikation in beide Richtungen läuft. SEV sucht den richtigen Weg. (…). Peter Moor
SEV, kontakt.sev, 7.4.2016.
Personen > Moor Peter. Kontakt.se, Internet. SEV, 2016-04-07.
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06.04.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Vivian Bologna
Peter Moor
Volltext
Vorstandssitzung
Vorstand SEV genehmigt Jahresabschluss. Schwarze Zahlen in der Rechnung des SEV. Der Vorstand hat die Rechnung 2015 mit einem Gewinn von 258‘000 Franken genehmigt. Zudem hat er das neue Konzept der Jugendkommission und das Entwicklungskonzept der Kommunikation behandelt. Obwohl er dem Vorstand einen Gewinn von 258‘000 Franken präsentieren konnte, gab sich Finanzchef Aroldo Cambi vorsichtig: „Das ist ein guter Abschluss; wir sind finanziell solid. Es geht darum, auf diesem Weg weiterzugehen, denn der Mitgliederrückgang hält trotz der positiven Wirkung des Sektionscoachings an.“ Zwei Hauptgründe. Der Überschuss ist vor allem auf zwei Gründe zurückzuführen: Das Hotel Brenscino schloss ohne Verlust ab – dafür waren 200‘000 Franken bereitgestellt – und die Kosten blieben gut im Budget. „Die Zuständigen der Budgets haben sehr diszipliniert gearbeitet“, stellte Cambi fest. Dank gezielten Einsparungen in der Administration und der Verjüngung der Belegschaft blieben die Personalkosten stabil. Trotz diesem guten Resultat ist Vorsicht geboten, denn die Mitgliederzahl ging um 1,57 Prozent zurück, vor allem wegen der Todesfälle der Pensionierten. Die Neueintritte reichen nicht aus, um Austritte und Todesfälle zu kompensieren. Das Vermögen brachte einen Ertrag von 274 000 Franken. „Aber mit Obligationen verdient man zurzeit gar nichts, und die Aufhebung des Eurokurses durch die Nationalbank hat uns Einbussen von rund 200 000 Franken gebracht. Zum Glück hat sich der amerikanische Dollar ganz und der Euro teilweise von diesem Taucher erholt, sonst hätten wir ein negatives Finanzergebnis“, (…). Vivian Bologna, Peter Moor.
SEV 6.4.2016.
Personen > Bologna Vivian. SEV. Vorstandssitzung 6.4.2016. SEV, 2016-04-06.
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16.03.2016 Schweiz
Elvetino
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Betriebsschliessung
Elvetino
Volltext
Aktionen von SEV und Unia zeigen erste Auswirkungen. Und Elvetino bewegt sich doch. Die heftige Reaktion der Gewerkschaften hat bei Elvetino einiges ausgelöst. Erste Massnahmen sind bereits umgesetzt. Im Januar stand Elvetino massiv im Gegenwind. Die Ankündigung, Ende 2017 die Minibars aus den Zügen zu nehmen, brachte viel öffentliche Kritik. Zudem berichtete die Fernsehsendung „Kassensturz“ über ein Klima des Misstrauens und schlechte Personalführung. Der SEV, der zusammen mit Unia Sozialpartner von Elvetino ist, kritisierte zusätzlich eine deutliche Verschlechterung der Dienstpläne und die Anstellungspraxis von Aushilfen. Über allem stand ein gravierender Mangel bei der Kommunikation und der sozialpartnerschaftlichen Zusammenarbeit, der darin gipfelte, dass weder Personalkommission noch Gewerkschaften korrekt über den Minibar-Entscheid informiert worden waren. Schiedsgericht verhindern? Das Personal entschied in einer Versammlung wie zuvor schon der Sektionsvorstand einstimmig, Klage vor Schiedsgericht zu führen. Diese Ankündigung rüttelte die Führung von Elvetino auf, und es kam zu informellen Gesprächen um zu diskutieren, welche Schritte diese Klage verhindern könnten. Regula Bieri, SEV-Gewerkschaftssekretärin und Verhandlungsleiterin gegenüber Elvetino, spricht von spürbarem gutem Willen der Führung, Fehler auszuräumen und Verbesserungen umzusetzen. (…). Peter Moor
SEV, 16.3.2016.
SEV > Elvetino. Minibars. SEV, 2016-03-16.
Ganzer Text
16.03.2016 Schweiz
AHV
Personen
SEV Schweiz
Markus Fischer
Peter Moor
AHV-Renten
Volltext
Aktien, Zinsen und Lebenserwartung drücken auf die Rentenaussichten. Die Schwarzmaler gehen um bei den Pensionskassen. Pensionierte und solche, die es einmal werden wollen, sorgen sich um die Signale, die aus der Finanzwirtschaft kommen: Selbst bestehende Renten sind dort nicht mehr sakrosankt. Noch bevor die Talfahrt der Aktienkurse begann, kamen aus Zürich beunruhigende Signale, was die Zukunft der Pensionskassenrenten angeht. So will die Pensionskasse des Beratungsunternehmens Pricewaterhousecoopers PWC (ja genau: die Firma, die bei SBB Infrastruktur die Abbaupläne erstellen darf) ihr variables Rentenmodell künftig nicht nur auf neu Pensionierte anwenden, sondern auch auf früher Pensionierte. Sie wagt damit einen Tabubruch: Einmal gesprochene Renten gelten in der Schweiz bisher - auch per Gesetz - als unantastbar, als wohl erworbenes Recht. Die Firma stellt sich nun auf den Standpunkt, auch dieses Recht betreffe nur den obligatorischen Bereich der zweiten Säule. Vorerst hat die Stiftungsaufsicht des Kantons Zürich einen Riegel geschoben, aber PWC hat deren Bescheid ans Bundesverwaltungsgericht weitergezogen. Die Neue Zürcher Zeitung zitiert den Geschäftsführer der Pensionskasse, Josef Bachmann, mit der zynischen Aussage: „Wir wollen den Rentnern nichts wegnehmen, sondern weniger verschenken.“ PV SEV ist empört. Der Zentralpräsident des Pensioniertenverbands PV SEV, Ricardo Loretan, reagiert entsetzt; er befürchtet Willkür und warnt vor (...). Peter Moor, Markus Fischer.
SEV, kontakt.sev, 16.3.2016.
Personen > Moor Peter. AHV. AHV-Renten. SEV, 2016-03-16.
Ganzer Text
09.03.2016 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Moor
Petition
Verkauf
Volltext
Das Verkaufspersonal der SBB kämpft um sein Berufsbild. „Wollen gute Verkäufer sein!“. Das Verkaufspersonal der SBB möchte den Kundinnen und Kunden einen optimalen Service bieten. Dazu braucht es eine gute Ausbildung und die Anerkennung des Arbeitgebers. Beides fordert es mit einer Resolution ein. Immer weniger geht es am Schalter der SBB darum, ein Billett von A nach B zu verkaufen. Das ist eine Realität, der sich auch das Verkaufspersonal bewusst ist. Und dennoch fühlt es sich abgewertet, wenn es die Kundschaft aktiv auffordern soll, doch lieber den Automaten zu benützen. Rundum-Service. Aber auch das Personal selbst sieht seine Aufgabe in Zukunft noch stärker als bisher bei einem Rundum-Service, der gutes Fachwissen voraussetzt, von der Beratung beim Kauf jeglicher Spezialitäten, die nach der Schliessung der Reisebüros noch zum Angebot gehören, bis hin zum „Service après vente“. An der Verkaufstagung des Unterverbands SEV AS im letzten Herbst verabschiedeten die Mitglieder deshalb eine Resolution an ihre Vorgesetzten, in der sie fordern, dass das Berufsbild auf dem jetzigen Niveau beibehalten wird. Eine Abwertung befürchten sie unter anderen dadurch, dass die SBB in Zukunft einen grossen Teil des Verkaufspersonals über eine Detailhandelslehre einführen will. Bisher sind alles Absolventen des KV öffentlicher Verkehr. Sorgen um den Wert der eigenen Arbeit. (…). Peter Moor.
SEV, kontakt.sev, 9.3.2016.
Personen > Moor Peter. Reisebüro. SBB. Petition. SEV, 2016-03-09.
Ganzer Text
03.03.2016 Schweiz
Löhne
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Lohngleichheit
Vernehmlassung
Volltext
Vorstand SEV beschliesst Vernehmlassung zur Lohngleichheit. Ohne Kontrollen ist Lohngleichheit Illusion. Der SEV setzt sich für eine gesetzliche Regelung der Kontrollen zur Lohngleichheit ein. Der Vorstand hat die Vernehmlassungsantwort verabschiedet. Mehr als 35 Jahre nach Einführung des Verfassungsauftrags für gleichen Lohn bei gleichwertiger Arbeit besteht das Lohngefälle zwischen Männer- und Frauenlöhnen weiterhin. Daran haben freiwillige Massnahmen wie der Lohngleichheitsdialog nichts Wesentliches ändern können. Es braucht das Gesetz. Für den SEV ist deshalb klar, dass es jetzt staatliche Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit braucht. Er ist jedoch der Meinung, dass die Vorschläge, die der Bundesrat in eine Vernehmlassung geschickt hat, bei weitem nicht genügen, um die Lohngleichheit wirklich nachhaltig umzusetzen. Um den Verfassungsauftrag zu erfüllen, braucht es konkrete Massnahmen; der Bund muss dabei eine Führungsrolle einnehmen. „Wir erwarten vom Bundesrat ein gezieltes Vorgehen gegen Lohndiskriminierung in der angestrebten Gesetzesrevision“, betonte die Gleichstellungsbeauftragte Lucie Waser vor dem Vorstand. Konkret verlangt der SEV in seiner Stellungnahme: (…). Peter Moor.
SEV, kontakt.sev, 3.3.2016.
Personen > Moor Peter. Lohngleichheit. Vernehmlassung. SEV, 2016-03-03.
Ganzer Text
23.02.2016 Schweiz
Löhne
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Lohngleichheit
Vernehmlassung
Volltext
Vorstand SEV beschliesst Vernehmlassung zur Lohngleichheit. Ohne Kontrollen ist Lohngleichheit Illusion. Der SEV setzt sich für eine gesetzliche Regelung der Kontrollen zur Lohngleichheit ein. Der Vorstand hat die Vernehmlassungsantwort verabschiedet. Mehr als 35 Jahre nach Einführung des Verfassungsauftrags für gleichen Lohn bei gleichwertiger Arbeit besteht das Lohngefälle zwischen Männer- und Frauenlöhnen weiterhin. Daran haben freiwillige Massnahmen wie der Lohngleichheitsdialog nichts Wesentliches ändern können. Es braucht das Gesetz. Für den SEV ist deshalb klar, dass es jetzt staatliche Massnahmen zur Durchsetzung der Lohngleichheit braucht. Er ist jedoch der Meinung, dass die Vorschläge, die der Bundesrat in eine Vernehmlassung geschickt hat, bei weitem nicht genügen, um die Lohngleichheit wirklich nachhaltig umzusetzen. Um den Verfassungsauftrag zu erfüllen, braucht es konkrete Massnahmen; der Bund muss dabei eine Führungsrolle einnehmen. „Wir erwarten vom Bundesrat ein gezieltes Vorgehen gegen Lohndiskriminierung in der angestrebten Gesetzesrevision“, betonte die Gleichstellungsbeauftragte Lucie Waser vor dem Vorstand. Konkret verlangt der SEV in seiner Stellungnahme: Die Verantwortung für die Lohnanalysen darf nicht allein bei den Unternehmen und externen Kontrollstellen liegen. Es muss eine Verantwortung des Staates sein, die hier wirkt und unternehmensinterne Lohnkontrollen mit staatlichen Mitteln auf ihre Korrektheit überprüft. (…). Peter Moor.
SEV, kontakt.sev, 23.2.2016.
Peter Moor > Lohngleichheit. Vernehmlassung. SEV, 2016-02-23.
Ganzer Text
15.02.2016 Schweiz
Bundesverwaltungsgericht
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Giorgio Tuti
Löhne
Lokomotivführer
Volltext
Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist nicht weitergezogen worden. Das Urteil, das nicht nur Lokführerlöhne sicher macht. Die Beschwerdefrist ist abgelaufen, und nun steht fest: Weder Crossrail noch das Bundesamt für Verkehr ziehen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts weiter. Der SEV hat also recht bekommen mit der Auslegung, was branchenüblich ist. Damit ist auch eine deutliche Klärung entstanden, was die Sicherung von Schweizer Löhnen gegenüber dem Druck aus dem Ausland betrifft. Der Rechtsstreit um die Lokführerlöhne der Crossrail in Brig ist vorerst beendet: Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist nicht angefochten worden. Damit ist der Sachverhalt klar: Bahnunternehmen mit Sitz in der Schweiz sind verpflichtet, ihrem Personal die in der Schweiz üblichen Löhne zu bezahlen. Ausländische Löhne dürfen nicht mit einbezogen werden, wenn es darum geht festzulegen, wie hoch der branchenübliche Lohn ist. In den Worten des Bundesverwaltungsgerichts: „Massgebend für die Frage, ob die Beschwerdegegnerin die Arbeitsbedingungen der Branche einhält oder nicht, sind die Verhältnisse bei den schweizerischen EVU.“ Politische Unterschiede brauchen Auslegung. In seinem Urteil geht das Bundesverwaltungsgericht auf die Entstehungsgeschichte der Artikel 8c und folgende des Eisenbahngesetzes ein. Erstmals geregelt wurde diese Frage im Rahmen der Bahnreform 1, Ende der 90er-Jahre. Damals gab es in den beiden eidgenössischen Räten eine Diskussion, ob „landesübliche“ oder (…). Peter Moor, Interview.
SEV, 15.2.2016.
Personen > Moor Peter. Bundesverwaltungsgericht. Löhne. SEV, 2016-02-15.
Ganzer Text
03.02.2016 Schweiz
Elvetino
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Elvetino
Petition
Volltext
Stimmung bei Elvetino-Belegschaft auf dem Tiefpunkt. Klage und Petition bei Elvetino. Ein Klima der Angst, unzumutbare Dienstpläne und nun auch noch das Debakel mit der Abschaffung der Minibars: Bei Elvetino ist die Stimmung mehr als düster. Die Versammlung der bei SEV und Unia organisierten Elvetino-Belegschaft hatte wenig angenehme Themen zu behandeln. So entschieden die Anwesenden einstimmig, eine Klage vor Schiedsgericht wegen GAV-Verletzungen einzureichen, und zwar gleich in zwei Punkten. Zwei Klagepunkte. Zum einen richtet sich die Klage gegen die Missachtung der Informationspflicht bei der Ankündigung, dass die Minibars Ende 2017 abgeschafft werden. Zum andern betrifft sie die Arbeitsverträge: In einem Protokoll zum GAV ist festgehalten, dass Elvetino neue Anstellungen grundsätzlich auf Voll- oder Teilzeitstellen vornimmt. Tatsächlich stellt Elvetino aber die Leute weitgehend mit Aushilfsverträgen an, und wenn ihnen dann richtige Anstellungen angeboten werden, müssen zusätzliche Voraussetzungen erfüllt sein, die anfänglich nicht galten. Petition für faire Dienstpläne. Weiter hat die Belegschaft entschieden, dass sie die Unterschriftensammlung für eine Petition startet, in welcher es um die neuen Dienstpläne geht. Drei Forderungen stellt das Personal an die Elvetino-Führung: (…). Peter Moor.
Kontakt.sev, 3.2.2016.
SEV > Elvetino. SBB. Petition. SEV, 2016-02-03.
Ganzer Text
02.02.2016 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
SEV
Volltext
Werbung
Mitgliederwerbung wird noch stärker zur Daueraufgabe im SEV. Es braucht jede, jeden. „Gemeinsam weiter kommen“ ist das Motto, unter dem die Mitgliederwerbung des SEV bis 2018 steht. Das Konzept setzt auf den Dauereinsatz der Mitglieder. Weg von der Jahresaktion, hin zu einer mehrjährigen Kampagne: Dies ist die wesentliche Änderung in der Mitgliederwerbung des SEV. Nichts ändert sich dagegen am Grundsatz. Dieser heisst wie eh und je «Mitglied wirbt Mitglied», denn nur an der Basis, am Arbeitsplatz, kann Mitgliederwerbung wirklich erfolgreich sein. Die Kampagnen der vergangenen Jahre sahen Spezialprämien für Werberinnen und Werber vor, die innert einem Jahr besonders erfolgreich waren. Neu haben auch Mitglieder die Aussicht auf attraktive Prämien, die nur gelegentlich einen Kollegen oder eine Kollegin in den SEV holen können - beispielsweise weil der Organisationsgrad am Arbeitsplatz bereits äusserst hoch ist. Die neue Kampagne läuft in den Jahren 2016 bis 2018. Schon wer innert diesen drei Jahren zwei neue Mitglieder wirbt, verdient sich eine Prämie. Die beliebte Sigg-Trinkflasche und die leuchtstarke Taschenlampe stehen hier beispielsweise zur Wahl. Neu ist also auch, dass auf jeder Prämienstufe eine Auswahl von mehreren Produkten besteht, und dieses Angebot wird in den kommenden Monaten noch ausgebaut. (…). Peter Moor.
SEV, 2.2.2016.
Personen > Moor Peter. Werbung. SEV, 2016-02-02.
Ganzer Text
02.02.2016 Schweiz
Personen
SBB-Cargo
SEV Schweiz
Peter Moor
SBB-Cargo
Steinhauer
Volltext
Eben erst bezogen, nun schon düstere Wolken über dem Hauptsitz von SBB Cargo in Olten. SBB Cargo präsentiert Abbau bei den Bürostellen. „Railfit“ konkret: jede fünfte Stelle weg. Was harmlos „Projekt Strukturkosten“ heisst, ist ein Stellenabbau in neuen Dimensionen. SBB Cargo kündigt die Streichung jeder fünften Bürostelle an. Ein Vorgeschmack auf „Railfit“. Immer mehr zeigt sich, dass die Divisionen der SBB den Sanierungsprofi McKinsey gar nicht gebraucht hätten. In vorauseilendem Gehorsam haben sie längst eigene Abbauprogramme aufgegleist. Nach Infrastruktur, die schon länger die Streichung von 500 Stellen angekündigt hat, präsentiert nun auch Cargo ihre Strategie. Hinter dem harmlosen Titel „Strukturkosten“ verbirgt sich ein Abbauprogramm, das in absoluten Zahlen die Reduktion um 145 Stellen bis 2020 vorsieht. Das volle Ausmass zeigt sich aber erst, wenn klar wird, dass die Basis für diesen Abbau der heutige Bestand von 650 Stellen ist. Anders ausgedrückt: Jede fünfte Bürostelle bei SBB Cargo soll verschwinden. Tiefer als das Minimum? „SBB Cargo hat uns schon früher gesagt, sie hätten die Verwaltung mit der Halbierung des Bestandes in den vergangenen Jahren bereits aufs Minimum reduziert – nun gehen sie offenbar darunter“, stellt Gewerkschaftssekretär Philipp Hadorn fest, der beim SEV für Cargo zuständig und als Nationalrat auch Mitglied der Verkehrskommission ist. „Anscheinend soll die Zitrone doch noch weiter ausgepresst werden.“ (…). Peter Moor.
SEV, 2.2.2016.
Personen > Moor Peter. SBB Cargo. Stellenabbau. SEV, 2016-02-02.
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16.12.2015 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Jahresziele
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Vorstand
Vorstand SEV beendet das Jahr mit der Schwerpunktplanung für 2016. Lange Aufgabenliste des SEV. In vier Kapitel aufgeteilt hat der Vorstand die Themen und Schwerpunkte fürs neue Jahr beschlossen. Zuoberst stehen die gewerkschaftlichen Aufgaben, die auch am meisten Punkte umfassen. So will der SEV die laufende Beratung des Arbeitszeitgesetzes in den Eidgenössischen Räten genau verfolgen und sich bei Bedarf einbringen. Ebenfalls sind Aktivitäten geplant, um den Artikel 59 des Personenbeförderungsgesetzes noch bekannter zu machen; dieser definiert Aggressionen gegen das öV-Personal als Offizialdelikt. Es folgt die Vertragspolitik, der insgesamt ein vergleichsweise ruhiges Jahr bevorsteht, wobei die Verhandlungen mit dem zweitgrössten Sozialpartner (BLS) klar im Vordergrund stehen. Nur zwei Punkte umfasst die Sozialpolitik, aber die haben es in sich: Einerseits wird nächstes Jahr über die eigene Volksinitiative AHVplus abgestimmt, was wiederum einen grossen Einsatz des SEV erfordern wird; immerhin war er damals bei der Unterschriftensammlung äusserst erfolgreich. Zum andern wird das Parlament die Vorsorgereform weiterbehandeln, eventuell gar abschliessen, womit sich dann die Frage des Referendums stellen würde. Die Verkehrspolitik wird dominiert von der allgemeinen Tendenz zur Liberalisierung, wobei aber ganz am Anfang noch die Abstimmung über den zweiten Gotthard-Strassentunnel steht. Reglemente angepasst. (…).
Peter Moor.
SEV, 16.12.2015.
Personen > Moor Peter. Jahresziele 2016. SEV, 16.12.2015.
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16.12.2015 Schweiz
BLS
Löhne
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
BLS
Lohnerhöhungen
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BLS verweigert sich der Diskussion über Lohnerhöhungen. BLS-Spitze verfolgt sturen Kurs. Die Lohnverhandlungen mit der BLS scheitern an der erneuten Weigerung der Unternehmung, überhaupt auf Diskussionen einzutreten. Der Druck auf die GAV-Verhandlungen steigt damit. Die BLS wollte dieses Jahr zuerst gar keine Lohnverhandlungen führen; für sie war bereits im Sommer klar, dass es nichts zu diskutieren gibt. Die Verhandlungsgemeinschaft der Gewerkschaften (VG) berief sie jedoch an den Verhandlungstisch, denn jährliche Lohnverhandlungen sind laut geltendem GAV vorgesehen. Nur: Das änderte nichts am sturen Kurs der BLS-Spitze. Wie schon in den Vorjahren weigerte sie sich schlichtweg, überhaupt über generelle Lohnerhöhungen zu sprechen. Die BLS beschränkt sich damit auf das absolute, vertraglich festgelegte Minimum, was die Lohnentwicklung angeht, und sieht keinen Grund für weitere Lohnmassnahmen. Gute Gründe für Lohnerhöhung. Für die VG gibt es jedoch ausreichend Gründe, trotz der negativen Teuerung Löhne generell anzuheben: So steigen die Krankenkassenprämien, als eine der wichtigsten Ausgabenpositionen aller Schweizer Familien, weiter an. Vor allem aber hat das BLS-Personal in den vergangenen Jahren im Rahmen des Programms „Gipfelsturm“ grossen Anteil an die Ergebnisverbesserung des Unternehmens geleistet, ohne dass es nun auch die minimalste Anerkennung (…). Peter Moor.
SEV, 16.12.2015.
Personen > Moor Peter. BLS. Lohnerhöhungen. SEV, 16.12.2015.
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30.11.2015 Schweiz
Personen
SEV Schweiz
Peter Moor
Barbara Spalinger
Finanzen
Öffentlicher Verkehr
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Der Bund will seinen Anteil an der Finanzierung des Regionalverkehrs reduzieren. Dringend gesucht: Viel Geld für den Regionalverkehr. 880 Millionen Franken: das sind die Mehrkosten, die der Bundesrat zwischen 2018 und 2021 allein im Regionalverkehr erwartet. Zahlen soll vor allem das Personal. Der öffentliche Regionalverkehr wächst und wächst - zurzeit um 4 bis 5 Prozent pro Jahr. Um diese Nachfrage zu bewältigen, braucht es Ausbauten beim Angebot, was laufend zusätzliche Fahrzeuge erfordert, sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene. Der Bundesrat hat ausrechnen lassen, was das für die Jahre 2018 bis 2021 bedeutet: Mehrausgaben von 880 Millionen Franken. Dazu stellt der Bundesrat fest, dass heute Bund und Kantone zusammen die Hälfte der Kosten des Regionalverkehrs tragen. Diese Aufteilung stellt er nun in Frage. Die Zusatzkosten sollen vor allem die Transportunternehmen und die Passagiere tragen. Auch die Kantone sollen daran zahlen, wobei sich der Bundesrat nicht über das Ausmass äussert. Dies tut er nur bei seinem eigenen Anteil: Der Bund will nur 160 der 880 Millionen übernehmen, was bedeuten dürfte, dass auch die Kantone in diese Grössenordnung gehen werden. Personal in der Zitronenpresse. Weniger Beiträge des Bundes, weniger Beiträge der Kantone, und grosse Zurückhaltung bei Tariferhöhungen. Da bleibt nur ein Ort, wo das Geld herkommen kann: Aus den Unternehmen, mit andern Worten vom Personal, das anscheinend weiter ausgepresst werden kann. (…). Peter Moor, Barbara Spalinger.
SEV, 30.11.2015.
Personen < Spalinger Barbara. Öffentlicher Verkehr. Finanzierung. SEV, 30.11.2015.
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20.11.2015 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Moor
Giorgio Tuti
SBB
Stellenabbau
Volltext
SBB präsentiert zweistufiges Sparprogramm mit grossem Stellenabbau. SBB braucht mehr, nicht weniger Personal. Paukenschlag der SBB: Ihr Sparprogramm sieht bis 2020 den Abbau von über tausend Stellen vor; im Jahr 2030 will die SBB gar um20 Prozent billiger arbeiten als jetzt. Es hatte sich abgezeichnet: Im Sommer schrieb die SBB den Auftrag für eine „Gesamtkostenanalyse“ aus. Diesen Auftrag hat sie jetzt vergeben, und zwar an McKinsey, die Sanierungsfirma mit bekannter Vergangenheit als SBB-Abbauerin. Schöne Verpackung, grässlicher Inhalt. Aber die SBB mochte die Analyseresultate nicht abwarten und gab gleich auch bekannt, was beim Programm mit dem unsäglich beschönigenden Titel „Railfit 20/30“ herauskommen soll: Einsparungen von 550 Millionen Franken jährlich ab 2020, und von sagenhaften 1,75 Milliarden Franken jährlich ab 2030. Damit verbunden sei bis 2020 ein Stellenabbau in unbekannter Höhe, der aber über den bereits bekannten 900 Stellen liegen dürfte, gab SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien bekannt. Dank geschickter Verpackung schaffte es die SBB allerdings, dass die Medien praktisch nur die Zahl 900 verbreiteten. Doch der SEV wies umgehend darauf hin, dass bei diesen Vorzeichen zweifellos ein Abbau in vierstelliger Höhe zu erwarten sei. „Völlig unrealistisch“. Ein solcher Abbau ist für SEV-Präsident Giorgio Tuti völlig unrealistisch: „Angesichts des Angebotsausbaus, der der SBB bevorsteht, wird sie in den nächsten Jahren sicher nicht weniger, sondern deutlich mehr Personal (…). Peter Moor, Giorgio Tuti.
SEV kontakt.sev, 20.11.2015.
SEV > SBB. Stellenabbau. SEV, 20.11.2015.
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17.11.2015 Schweiz
Personen
SBB
SEV Schweiz
Peter Moor
SBB
Stellenabbau
Volltext
SBB präsentiert zweistufiges Sparprogramm mit grossem Stellenabbau. SBB braucht mehr, nicht weniger Personal. Paukenschlag der SBB: Ihr Sparprogramm sieht bis 2020 den Abbau von über tausend Stellen vor; im Jahr 2030 will die SBB gar um20 Prozent billiger arbeiten als jetzt. Es hatte sich abgezeichnet: Im Sommer schrieb die SBB den Auftrag für eine «Gesamtkostenanalyse» aus. Diesen Auftrag hat sie jetzt vergeben, und zwar an McKinsey, die Sanierungsfirma mit bekannter Vergangenheit als SBB-Abbauerin. Schöne Verpackung, grässlicher Inhalt. Aber die SBB mochte die Analyseresultate nicht abwarten und gab gleich auch bekannt, was beim Programm mit dem unsäglich beschönigenden Titel „Railfit 20/30“ herauskommen soll: Einsparungen von 550 Millionen Franken jährlich ab 2020, und von sagenhaften 1,75 Milliarden Franken jährlich ab 2030. Damit verbunden sei bis 2020 ein Stellenabbau in unbekannter Höhe, der aber über den bereits bekannten 900 Stellen liegen dürfte, gab SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien bekannt. Dank geschickter Verpackung schaffte es die SBB allerdings, dass die Medien praktisch nur die Zahl 900 verbreiteten. Doch der SEV wies umgehend darauf hin, dass bei diesen Vorzeichen zweifellos ein Abbau in vierstelliger Höhe zu erwarten sei. „Völlig unrealistisch“ Ein solcher Abbau ist für SEV-Präsident Giorgio Tuti völlig unrealistisch: (…). Peter Moor.
SEV, 17.11.2015.
Personen > Moor Peter. SBB. Stellenabbau. SEV, 17.11.2015.
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03.11.2015 Olten
Personen
SEV
Peter Moor
Infrastruktur
Olten
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Rund 3000 Personen arbeiten in Olten bei der SBB und ihren Tochterfirmen. Das neue Leben der Eisenbahnerstadt Olten. 160 Jahre nach dem Beginn des Bahnzeitalters erlebt Olten seine zweite Geburt als Eisenbahnerstadt. Bereits sind es über 2700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für die SBB in Olten arbeiten, mit den Töchtern gegen 3000. Tendenz nach wie vor leicht steigend. Eine Stadtrundfahrt der andern Art. Über Olten lichten sich die Herbstnebel und eine anfänglich noch schwache Sonne scheint in die bunt verfärbten Bäume. Gut versteckt schlängelt sich der Depotweg durch die Ursprünge der Bahn in Olten, bis schliesslich ganz im Norden die Strasse endet und nur noch Gleise übrig bleiben. Hier findet sich die Niederlassung von Infrastruktur Instandhaltung, der Ausgangspunkt unserer Stadtrundfahrt. Mit Fotos. (…).
Peter Moor, Chefredaktor kontakt.sev
SEV, 3.11.2015.
Personen > Moor Peter. Olten. Infrastruktur. SEV, 3.11.2015.
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