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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
26.05.2020 Kuba
Peru
Ärzte
Granma

Ärzte
Gesundheitswesen
Volltext
Kubanische Ärzte: Taten, nicht Worte. Es genügt, die Zahlen zu betrachten, die Kuba mit seinem Plan zur Bekämpfung der Pandemie erreicht hat, um die Fakten zu sehen. Der Rest ist Schweigen oder schlimmer noch übles Gerücht. In allen Ländern, in denen kubanische Ärzte aufgrund von zwischenstaatlichen Abkommen sich befinden oder möglicherweise hinkommen, kann man in den sozialen Netzen denselben Chor konservativer und intoleranter Stimmen hören und die von anonymen “Trollen” , die sich wutenbrannt dagegen aussprechen. Genau das geschieht jetzt in Peru, seit offiziell bekannt wurde, dass ein Vertrag unterzeichnet wurde, um diese Mitarbeiter zu empfangen. Die dafür verwendeten Argumente sind in allen Ländern die gleichen: Zitate von Oppenheimer, Anschuldigungen der Sklaverei, Infragestellung der Qualität der Medizin und der Ärzte der Insel ( was einfach nur irrsinnig ist, wenn man die Statistiken, die wissenschaftlichen Leistungen und das Niveau der Behandlung betrachtet und auch das Niveau der zahlreichen Peruaner, die diesen Beruf in Kuba studiert haben). Der Höhepunkt all dieser Beschuldigungen ist dann jedes Mal, dass die Ärzte Spione sind oder Ausbilder von Terroristen. Die Gleichartigkeit diese Angriffe verläuft offensichtlich nach einem Drehbuch, das die Voice of America (offizieller Radio- und Fernsehsender der USA) und ihr Nebenprodukt “TV Martí” täglich wiederholen. (…).
Granma, 26.5.2020.
Granma > Peru. Aerzte. Granma, 2020-05-26.
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07.02.2019 Peru
Zug
Glencore
Konzerne
Vorwärts

Glencore
Menschenrechte
Volltext
Glencore vertreibt Bäuerinnen. Glencore gehört zu den weltweit grössten Rohstoffkonzernen und hat den Hauptsitz im Kanton Zug. Immer wieder sorgt der Konzern für negative Schlagzeilen. Zuletzt mit einem Fall in Peru: Über Weihnachten hat Glencore-Sicherheitspersonal hier Indigene Bäuerinnen attackiert. Auch wir in der Schweiz müssen und können dagegen was tun! Videoaufnahmen vom 29. Dezember zeigen, wie Sicherheitsleute von Glencore indigene Bäuerinnen mit Steinen attackieren. Eine Frau wird von einem Glencore-Angestellten zu Boden gerissen. Die betroffenen Bäuerinnen, die im Video zu Wort kommen, sehen sich ihrer Lebensgrundlage beraubt und sind verzweifelt ob ihrer Machtlosigkeit gegenüber dem Riesenkonzern Glencore. Die Aufnahmen hat ein peruanischer Journalist gemacht. Der Hintergrund: Glencore will die Kupfermine Antapaccay vergrössern, koste es was es wolle. Dafür schreckt der Konzern auch nicht davor zurück, Menschen von ihrem Land zu vertreiben. Regelmässige Menschenrechtsverletzungen. Schon im letzten Frühling hat die Organisation Comundo über ähnliche Vorfälle berichtet: Am 3. April, wurde dieselbe indigene Gemeinde in der peruanischen Region Espinar von Angestellten des Bergbaukonzerns Glencore in Begleitung der peruanischen Nationalpolizei angegriffen. Indigene, die trotz der Drohungen ihr Land nicht verlassen wollten, wurden bedroht und verletzt. In die Übergriffe waren damals rund 40 Polizisten und Glencore Angestellte involviert. (…). Saraina Patzen.
Vorwärts, 7.2.2019.
Vorwärts > Glencore. Menschenrechte. Vorwaerts, 2019-02-07.
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