Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Kapitel > PTT-Union
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 69

1 2 3
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
22.09.1998 Schweiz
PTT-Union
Swisscom

Privatisierung
Swisscom
Volltext
Swisscom goes public. Das hat man davon, wenn man grosse öffentliche Unternehmen privatisiert: Sie suchen die Börsen-Öffentlichkeit. Mit der Kursspanne von um die 400 Franken pro Aktie wird die Swisscom zirka acht Milliarden Franken beschaffen. Schön für die Swisscom; denn es gibt buchstäblich nichts mehr zu finanzieren. Das Schweizer Telecom-Netz ist gebaut. Swisscom kann sich zurücklehnen und die Interkonnektions-Gebühren einstreichen (jene Gebühren, die Konkurrenzfirmen für die Benutzung der Swisscom-Infrastruktur zu entrichten haben). Für die Anlegerinnen ist das ebenfalls schön; die blaue Aktie dürfte ein sicherer Wert sein bei Gewinnen von zwei Milliarden auf zehn Milliarden Umsatz. Ob auch die Angestellten Grund zum Optimismus haben, muss sich erst noch weisen. Vorerst einmal stehen für sie einige Massnahmen im Vordergrund, die ein Klima der Verunsicherung schaffen. Da sind Auslagerungen ganzer Betriebsteile, da ist die Infragestellung des Mitspracherechts, der Informationsfluss ist chaotisch, ungezählte Reorganisationsprojekte bedrohen jeden einzelnen Arbeitsplatz. Das ist offenbar der Preis, der zu zahlen ist. Swisscom goes public; sie erhält acht Milliarden Franken, und die MitarbeiterInnen erhalten Vorzugsaktien, zehn Stück zum Preis von acht oder so ähnlich. Exakt jene MitarbeiterInnen, die das ganze Netz aufgebaut und dafür gesorgt haben, dass es auch im Betrieb eine ausgezeichnete Qualität aufweist. Exakt jene MitarbeiterInnen, die das gesamte Kapital dieser Swisscom erarbeitet haben. Es ist müssig, darüber zu jammern. (…). Albert Jörimann, Zentralsekretär PTT-Union.
GBI-Zeitung, 22.9.1998.
PTT-Union > Swisscom. Privatisierung. PTT-Zeitung, 1998-09-22.
Ganzer Text
31.12.1997 Biel
Gewerkschaftsbund Biel
Personen
PTT-Union
SEV/WAV
VPOD Biel
Beat Schaffer
Jahresbericht
Jahresrechnung
Sterbekasse
Volltext

Jahresbericht VPOD Biel 1997. 16 Seiten, A4, geheftet. Archiv Schaffer.

Jahresbericht VPOD Biel 1997.pdf

06.11.1997 Biel
PTT-Union
VPOD


Die VPOD Biel-Sektion Biel, die PTT-Union Biel-Post und der SEV/WAV organisieren am 6.11.1997 einen Infoabend zum Thema "Arbeitszeitverkürzung" mit den Referenten Hanspeter Lienhart VPOD Biel, Walter Liniger PTT-Union und Vincent Bodard SEV. Jahresbericht GBLS 1997
12.10.1992 Biel
PTT-Union

Jubiläum
Rückbesinnung auf die Solidarität der Gründer. BT 12.10.1992
02.04.1992 Schweiz
Initiativen Schweiz
Personen
PTT-Union
Ruth Dreifuss
Initiativen Schweiz
Krankenversicherung
Volltext
Ständerat lehnt Initiative für eine gesunde Krankenversicherung ab. Vorwände gesucht und gefunden. Das gegenwärtige Krankenversicherungssystem ist zutiefst krank. Niemand in unserem Land verneint das. Die im letzten Jahr vom Bundesrat eingebrachten Sofortmassnahmen, die ihre Bewährung allerdings erst noch zu beweisen haben, belegen diese Tatsache ebenfalls. Mehr noch als Experten und Politiker kennen die Versicherten die miese Lage, die für sie unhaltbar geworden ist. Sie bezahlen einen hohen Tribut für die Fehler des Systems: nichtfunktionierende Solidarität, hohe Hürden für das Wechseln von einer Kasse in eine andere, zu hoher Selbstbehalt, unerschwingliche Prämien, Einkommensverluste für alle, die keine Taggeldversicherung haben. Dazu steigen die Gesundheitskosten dauernd an, und die Eidgenossenschaft, die seit über 15 Jahren die Subventionen eingefroren hat, wäscht sich die Hände und überwälzt die wachsenden Kosten auf die Bevölkerung. Es ist nun sechs Jahre her, dass der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) und die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) ihre Volksinitiative „für eine gesunde Krankenversicherung“ im Bundeshaus eingereicht haben. Sie hat drei Ziele, ohne die es keinen Ausweg aus der Misere gibt: AIle soIlen versichert sein. Die Krankenversicherung muss obligatorisch werden. Damit würden die Mängel der heutigen, freiwilligen Versicherung beseitigt: die unterschiedlichen Prämien je nach Eintrittsalter, die Versicherungsvorbehalte, die Ungleichheit der Prämien von Frau und Mann, der Ausschluss der alten Leute und der Einkommensverlust im (…). Ruth Dreifuss.
PTT-Union-Zeitung, 2.4.1992.
PTT-Union > Krankenversicherung. Initiative. PTT-Union,1992-04-02.
Ganzer Text
06.03.1992 Biel
PTT-Union

GV
Die PTT-Union Biel-Telefon führt am 6.3.1992 im Rest. Romand ihre GV durch. PTT-Union 2.4.1992
26.02.1990 Biel
PTT-Union

GV
PTT-Union Telecom. Die PTT-Union Biel-Telecom führt am 26.2.1990 mit Beginn um 19.45 Uhr im Rest. Cercle Romand ihre GV durch. PTT-Union 3.5.1990
26.02.1990 Biel
PTT-Union

GV
Die PTT-Union Biel-Telecom führt am 26.2.1990 mit Beginn um 19.45 Uhr im Rest. Cercle Romand ihre GV durch. PTT-Union 3.5.1990
11.09.1989 Schweiz
GBH
GDP
PTT-Union
SGB
SMUV

GSoA
GTCP
Volltext
VPOD

GSoA in den Gewerkschaften. GDP. In der Phase der Unterschriftensammlung haben Teile der GDP die Initiative bereits aktiv unterstützt. Im Hinblick auf die SGB-Delegierten-Versammlung hat das Zentralkomitee diese positive Haltung wieder bestätigt: zehn Mitglieder sprachen sich für ein Ja aus, drei für ein Nein, drei enthielten sich der Stimme. Die Vertreter im SGB wurden bindend mit einer Ja-Parole mandatiert (Abstimmung: neun für ein Ja, fünf für Stimmfreigabe). PTT-Union. Der Zentralvorstand der PTT-Union hat eine längere Diskussion über die Armeeabschaffung geführt, in welcher Meinungen von Ja bis Nein vertreten wurden. Über eine Parole wurde jedoch nicht abgestimmt, die Delegierten im SGB sind entsprechend frei in ihrer Stimmabgabe. (...).

Diskussion, Nr. 9, September 1989.
SGB > GSoA. 1.9.1989.doc.

SGB. GSoA. 1.9.1989.pdf

14.12.1988 Luzern
PTT
PTT-Union

Ortszulagen
Volltext
PTT Union Luzern. Besondere Massnahmen. Die Sektion Luzern der PIT Union (Union schweizerischer Post-, Telephon- und Telegraphenbeamter) fordert für den Postkreis Luzern eine Ortszulage von 2000 Franken sowie eine Inkonvenienzzulage analog den Postzentren von Zürich, Genf, Basel, Bern und Lausanne. Wie an einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag ausgeführt wurde, versteht die PTT-Union dies als vorbeugende Massnahmen, um Entwicklungen wie in anderen Postzentren zu verhindern. Die PTT Union macht sich Sorge um die Entwicklung beim uniformierten Personal im Postkreis Luzern. In einem Brief an Kreispostdirektor Alphons Stadler vertritt sie die Meinung, „dass Massnahmen für den Postkreis Luzern, sowie im speziellen für die Zentren Luzern und Zug getroffen werden müssen, bevor diese im selben Sumpf versinken wie die Zentren von Zürich, Genf, Bern und Basel“. Gerade in jenen Städten sei der Personalmangel trotz Warnungen der Personalverbände heruntergespielt und verharmlost worden. „Das Resultat ist sattsam bekannt.“ Diese verhängnisvolle Entwicklung gelte es nun im Postkreis Luzern zu stoppen. Das sei man der Kundschaft, aber auch den Kollegen schuldig. Kreispostdirektor Stadler wird gebeten, „der Generaldirektion PTT die tatsächliche Situation zu schildern“ und die Forderungen der PTT-Union zu unterbreiten.
Berner Tagwacht, 14.12.1988.
PTT-Union > Ortszulagen. TW, 1988-12-14.
Ganzer Text
24.11.1988 Schweiz
PTT-Union

Arbeitszeit
PTT-Union fordert Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. TW 24.11.1988
22.11.1988 Schweiz
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Pöstlergewerkschaft verlangt bessere Arbeitsbedingungen. Personalmangel ist Hauptthema. TW 22.11.1988
04.11.1988 Bern
PTT
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Protestversammlung
PTT
Volltext
Berner PTT-Personalverbände protestieren gegen unhaltbare Zustände. Pöstler erwägen Dienst nach Vorschrift. Ähnlich prekäre Zustände wie sie in Zürich und Genf im vergangenen Jahr zu heftigen Demonstrationen des PTT-Personals geführt haben, herrschen auch in. anderen Schweizer Städten. In der Stadt Bern ist vor allem das Personal der Schanzenpost betroffen. Dauernde Ueberzeiten und unregelmässige Dienste ohne angemessene Mehrentschädigung vergällen den Postangestellten den ohnehin anstrengenden Arbeitsalltag, in welchem sie bisher ihre eigenen Interessen stets unter diejenigen des Kunden gestellt haben. Schon eine Viertelstunde vor Beginn der Protestveranstaltung ist der grosse Saal des Restaurants Schweizerbund gestossen voll, die Atmosphäre bereits rauchgeschwängert. Nachdenkliche Gesichter schauen hinter ihren Biergläsern hervor. Im Stimmengewirr herrschen die Männerstimmen bei weitem vor, aber auch einzelne Pöstlerinnen und Teleoperatricen haben sich an diesem Abend eingefunden, um gemeinsam zu beraten, mit welchen Mitteln sie ihre berechtigten Anliegen würden durchsetzen können. Gesprächsleiter Johann Schüpbach begrüsst alle und stellt mit Freude fest, dass „der Berner halt doch noch ein richtiger Gewerkschafter“ sei. Ein Telegramm, in welchem die Sektion Zürich Post ihren Berner Kolleginnen und Kollegen zur Protestveranstaltung alles Gute wünscht, wird mit tosendem Applaus verdankt. Vom Podium aus werden fünf Referate gehalten, welche die Situation in Bern und in den anderen Städten sowie mögliche Remeduren und Durchsetzungsmassnahmen beleuchtet werden. (…).
Berner Tagwacht, 4.11.1988.
PTT-Union > Protestversammlung Bern. TW, 1988-11-04.
Ganzer Text
18.08.1988 Zürich
PTT-Union

Zulagen
Zürcher Pöstler sind enttäuscht. TW 18.8.88
18.08.1988 Zürich
PTT
PTT-Union

Ortszulagen
Volltext
Sonderzuschlag für Bundesbedienstete in der Limmatstadt. Zürcher Pöstler sind enttäuscht. Ab 1989 erhalten die rund 14‘0000 Bundesbediensteten auf dem Platz Zürich wie heute schon ihre Kollegen in Genf einen Sonderzuschlag von jährlich 2000 Franken. Der Bundesrat hat am Mittwoch einen entsprechenden Beschluss gefasst und überdies beschlossen, dem Parlament mit dem zweiten Nachtrag zum PTT-Budget 520 zusätzliche Stellen zu beantragen. Mit der Zürcher Sonderzulage, die den Bund bzw. die Bundesbetriebe knapp 30 Mio. Franken kosten wird, hat die Landesregierung der besonders angespannten Personalsituation in der Wirtschaftsmetropole Rechnung getragen. Die Quoten der Stellenwechsel, d.h. der freiwilligen Austritte aus dem Bundesdienst, sind in Zürich am höchsten. Dasselbe gilt für die wegen Personalmangels nicht besetzten Stellen. Vor allem die PTT-Betriebe müssen einen erheblichen Teil der Stammfunktionen mit Aushilfepersonal bestreiten, was sich auf die Qualität der Dienst-leistungen auswirkt. Die Sonderzulage von 2000 Franken stützt sich auf die vom Parlament im Juni gutgeheissene Änderung des Beamtengesetzes. Der Bundesrat wird in einem späteren Zeitpunkt festlegen, nach welchen Kriterien ein Sonderzuschlag in anderen Grossstädten und Regionen ausgerichtet bzw. wieder aufgehoben werden kann. Personalsituation erörtert. Über den Fall Zürich hinaus erörterte der Bundesrat die Personalsituation beim Bund ganz allgemein, wobei nach Auskunft von Vizekanzler Achille Casanova die Lage der Regiebetriebe SBB und PTT im Vordergrund stand. Mit dem zweiten Nachtrag zum PTT-Budget (…).
Berner Tagwacht, 18.8.1988.
PTT-Union > Ortszulagen. TW, 1988-08-18.
Ganzer Text
22.07.1988 Zürich
Demonstrationen Zürich
Personen
PTT
PTT-Union
Arnold Isler
Demonstration
Löhne
Volltext
PTT-Angestellte gingen in Zürich auf die Strasse. Erbittert und enttäuscht. In seiner ganzen Dienstzeit von 33 Jahren bei der Post habe er noch nie eine derart grosse Verbitterung und Enttäuschung beim Personal festgestellt wie heute, sagte der frühere Präsident der Sektion Zürich Post der PTT-Union, Peter Heeb, als einer der Redner an der Kundgebung in der ersten Juliwoche in Zürich. Gegen 4000 PTT-Bedienstete, aber auch weiteres Bundespersonal nahm an der Kundgebung teil. Hauptforderung: 2000 Franken Sonderzulage rückwirkend per 1. Januar 1988 für das gesamte auf dem Platz Zürich arbeitende Bundespersonal. In den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres haben nicht weniger als 280 Zürcher Briefträger gekündigt. Kunststück, wenn man zum Beispiel im Zürcher „Volksrecht“ lesen konnte, dass einer dieser Pöstler als Tramführer bei der Stadt glatte 700 Franken pro Monat mehr verdient. Wie happig müssen da die von Wachstumsbereichen in der Privatwirtschaft ausgelegten Köder erst sein! Den Briefträgern und Briefträgerinnen oder den ebenfalls mit viel zu wenig Personal arbeitenden Telefonistinnen - um nur zwei Personalkategorien zu nennen - ist es nicht zu verdenken, dass sie ihren harten und nicht dementsprechend entlohnten Dienst aufkündigen und ihr Brot anderswo verdienen. Auch wenn dieses Anderswo eines Tages sich als nicht allzu sichere Sache erweisen könnte. Denn solche Boom-Erscheinungen haben erfahrungsgemäss zwei Seiten. Das Personal läuft davon. (…).Mit Foto.
Arnold Isler.
OeD, 22.7.1988.
PTT-Union > Demonstration. Loehne. OeD, 1988-07-22.
Ganzer Text
11.07.1988 Bern
PTT
PTT-Union

Personalmangel
PTT
Volltext
Pöstler-Zorn. Nach der Pöstler-Demo von Zürich melden sich jetzt auch die Platzsektionen PPT-Union Bern mit einer offiziellen Stellungnahme. Sie verweisen darauf, dass sie seit Jahren auf die schlechte Personalsituation hingewiesen haben und schreiben wörtlich: „Wir Gewerkschafter erachten die PIT-Betriebe als Dienstleistungsunternehmen, das den Bedürfnissen und Anliegen der Kunden nach Möglichkeit entsprechen sollte. Weil unsere, bis heute ständig vorgetragenen Anliegen im Personalbereich nicht beachtet wurden, können die Bedürfnisse der PTT-Kunden nur noch mit grösster Mühe erfüllt werden.“ Berns PTT-Union verlangt deshalb vom Bundesrat, dass er die vom Parlament bewilligten Massnahmen sofort in Kraft setzt. Jede Verzögerung bedeute eine Verschlechterung auf diesem wichtigen Dienstleistungssektor. Die PTT-Union kommt in ihrem Communiqué auch auf die Stimmung unter den Angestellten zu sprechen. Sie schreibt: „ Die Verbitterung und Enttäuschung beim unteren/mittleren Personal ist gross. Einmal mehr muss zur Kenntnis genommen werden, dass z.B. in der kommenden Ämtereinreihung zuerst in den Chefetagen Verbesserungen vorgenommen werden und das übrige Personal hinten ansteht.“ Wenn der Exodus des Personal gebremst werden solle, müssten laut PTT-Union die bisherigen Kündigungen überprüft werden. Geschahen sie aus Lohngründen, wegen der Raumverhältnisse am Arbeitsplatz, wegen der unregelmässigen Arbeitszeit oder waren es Teilzeitarbeitskräfte, die weggingen. (…).
Berner Tagwacht, 11.7.1988.
PTT-Union > Personalmangel. TW, 1988-07-11.
Ganzer Text
07.07.1988 Zürich
Demonstrationen Zürich
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Demonstration
PTT
Volltext
Zürich: Pöstler gehen auf die Strasse. Diesen Donnerstagabend gehen die Postangestellten der Agglomeration Zürich auf die Strasse. Das Zürcher PTT-Personal ist zwar nicht erst seit heute unzufrieden mit seinen Arbeitsbedingungen. Dass der Bundesrat aber letzte Woche noch keinen klaren Entscheid für eine Zürcher Ortszulage fällte, und dass Bundespräsident Otto Stich zudem vor zehn Tagen gegenüber einer Zürcher Verbandsdelegation die rückwirkende Auszahlung von Ortzuschlägen ausschloss, brachte das Fass zum Überlaufen. Mit der Demonstration, die um 18.30 Uhr bei der Sihlpost beginnen und eine Stunde später in eine Kundgebung auf dem Helvetiaplatz münden soll, verlangen die Pöstler eine Zürcher Ortszulage von 2000 Franken jährlich rückwirkend auf den 1. Januar 1988. Die vier Platzsektionen des Zürcher PTT-Personals, die zur Demonstration aufrufen, erwarten nach Angaben von Erwin Furrer, Präsident der PTT-Union Sektion Zürich Bahnpostpersonal, 3000 bis 4000 Teilnehmer. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben in Zürich 280 Briefträger gekündigt, kleine Löhne und wachsende Arbeitsbelastung werden als Hauptgründe geltend gemacht. Bereits vor drei Monaten gingen in Lausanne rund 1500 Waadtländer und Freiburger Postbeamte auf die Strasse und verlangten mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Und in Zürich, Genf und im Tessin fanden letztes Jahr Protestversammlungen statt. Der Bundesrat beschloss daraufhin als Sondermassnahme für die Genfer Beamten Ortszulagen von jährlich 2000 Franken.
Berner Tagwacht, 7.7.1988.
PTT-Union > Demonstration. Arbeitsbedingungen. TW, 1988-07-07.
Ganzer Text
12.03.1988 Lausanne
Demonstration
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
PTT-Union
Volltext
1500 PTT-Beamte demonstrierten in Lausanne. Mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Rund 1500 Waadtländer und Freiburger PTT-Beamte sind am Donnerstag in Lausanne auf die Strasse gegangen und haben für mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Die meisten trugen während der Kundgebung Uniform. Die Demonstranten besammelten sich vor der Hauptpost in der Avenue d'Ouchy und zogen zum Platz St. Franois, wo Reden gehalten wurden. Die Kundgebung wurde von den Westschweizer und der Tessiner Sektion unterstützt. Die PTT leiden in der ganzen Schweiz und vor allem in den grösseren Städten unter Rekrutierungsschwierigkeiten und einer grossen Fluktuation. Im ersten Halbjahr 1987 kündigten in einzelnen Personalkategorien mehr als doppelt so viele Angestellte als im Vorjahr. Mit guten Gründen: In der Privatindustrie verdienen sie rund fünf Prozent mehr und müssen im Gegensatz zu den PTT-Angestellten meist keine Samstags- und Nachtarbeit leisten. Ausgebildetes Personal geht so den PTT verloren und wird durch ungelernte Hilfskräfte ersetzt Nach Angaben der Gewerkschafter ist ein Leistungsabfall bereits spürbar. Letztes Jahr kam es bereits in Genf, im Tessin und in Zürich zu Protestversammlungen des PTT-Personals. Der Bundesrat beschloss daraufhin eine Sondermassnahme für die Genfer Beamten. (…).
SoAZ, 12.3.1988.
PTT-Union > Demonstration. Loehne. SoAZ, 1988-03-12.
Ganzer Text
08.03.1988 Olten
PTT-Union

GV
Volltext
Generalversammlung der PTT Union Sektion Olten-Post. „Post 2000" bringt Probleme. Die Mitglieder der Sektion Olten-Post des uniformierten Personals versammelten sich zur 97. Generalversammlung. Der starke Aufmarsch beweist das grosse Interesse an der Gewerkschaft und an der Rechenschaftsablage ihrer Funktionäre. Durch die vermehrte Inanspruchnahme von Dienstleistungen der PTT stehen sie vor grossen Problemen und Aufgaben. Dies gerade im Zusammenhang mit dem Konzept „PTT 2000". Präsident Josef Vonarburg war erfreut über den grossen Aufmarsch der Kollegen. Nebst den erschienenen Mitgliedern konnte er auch noch die Vertreter von fünf Nachbarsektionen begrüssen. Einen speziellen Gruss richtete er an die zahlreich erschienenen Pensionierten. Als Tagespräsident wurde Kollege Urs Röteli bestimmt. Bei den Mutationen war seit langem das erste Mal im Berichtsjahr kein Todesfall zu beklagen. 33 Kollegen konnten im abgelaufenen Jahr neu in die Sektion aufgenommen werden. Es zeigt dies deutlich, dass der Stellenwert der PTT-Union immer noch hoch im Kurs ist. Die Sektion umfasst heute 545 Mitglieder. Personalmisere. Einer Eingabe, auch das Postzentrum Däniken in die Sondermassnahmen für die grossen Plätze einzubeziehen, war kein Erfolg beschieden. Bei den Vergünstigungen wie Halbtaxabonnement und Erlass der Telefonabonnementsgebühren für pensionierte Kollegen konnte trotz dem respektablen Reingewinn nichts erreicht werden. Um im Zustelldienst die Personalmisere zu überbrücken, will eine KPD private Aushelfer zuziehen. Sollte dies eintreffen, wäre es eine Abwertung von qualifizierten (…).
SoAZ, 8.3.1988.
PTT-Union > GV Sektion Olten. SoAZ, 1988-03-08.
Ganzer Text
03.12.1987 Olten
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Arbeitszeit
Versammlung
Volltext
Trimbach: Empörung beim uniformierten PTT-Personal. Vierzig Stunden sind gefordert. Die Herbstversammlung der PTT-Union Sektion Olten-Post hat ein Communiqué verfasst. Darin heisst es: „Die PTT leidet unter Personalmangel. Personalengpässe auf der ganzen Front, vor allem in den unteren Lohnklassen, sind an der Tagesordnung. Im Postzentrum Däniken sind 35 Prozent des Personals Aushilfen und TeilzeitangesteIlte, in Olten fehlen Betriebspraktikanten, auf den kleinen Plätzen die Ablöser. Nur durch rasche Massnahrnen im Lohnsektor kann die Lage entschärft und eine Beeinträchtigung der Dienstleistungen vermieden werden. Die vom Bundesrat für den Herbst 1988 in Aussicht gestellte Zulage von 600 Franken kommt nicht nur zu spät, sie ist auch zu tief. Mit dieser und andern ungenügenden, in Aussicht gestellten Verbesserungsmassnahmen lassen sich die uniformierten Pöstler nicht mehr abspeisen. Präsident Josef Vonarburg konnte im Restaurant „Eisenbahn“ in Trimbach eine grosse Anzahl Mitglieder zur Herbstversammlung begrüssen. Die Sektion Olten-Post der PTT-Union zählt heute 548 Mitglieder, 12 mehr als im Vorjahr. Sie rekrutieren sich aus dem Solothurnischen, von Schönenwerd bis nach Balsthai, und aus dem aargauischen Wiggertal. Der Gesamtzuwachs ist erfreulich, umso mehr als auch einige Austritte infolge Berufswechsels, Unzufriedenheit mit den Arbeitsverhältnissen aber auch unlogischer Einschätzung der Gewerkschaftsarbeit zu verzeichnen waren. Das ausgeglichene Budget für das Jahr 1988 wurde einstimmig gutgeheissen. (…).
SoAZ, 3.12.1987.
PTT-Union > Arbeitszeit. Versammlung. SoAZ, 1987-12-03.
Ganzer Text
15.10.1987 Bern
PTT-Union

Diskussion
Rentenalter
Versammlung
Volltext
Diskussionsabend der PTT-Union Bern. Gegen Reallohnrückstand. Johann Schüpbach, Präsident der PTT-Union, Sektion Bern-Post, begrüsste die zahlreich erschienen Kolleginnen und Kollegen. Das Interesse aller war so gross, dass der Saal aus allen Nähten zu platzen drohte, einige mussten um einen Sitzplatz bangen. George Eggenberger zeigte sich sehr erfreut, vor so vielen Kollegen seine Kenntnisse an den Mann respektive die Frau zu bringen. Er erwähnte die Verhandlung mit Bundesrat Otto Stich über den bekannten Reallohnrückstand. Es wäre bestimmt nicht vermessen, wenn demnächst alle je eine Lohnklasse steigen könnten, besonders in der Endphase der Laufbahn. Es sollte endlich der Vergangenheit angehören, in der 21. Besoldungsklasse pensioniert zu werden. Sonderregelungen, wie dies zurzeit in Genf der Fall ist, befriedigen auf die Dauer nicht. Gegen Änderungen im Auszahlungsmodus des Ortszuschlages musste der Verband energisch eingreifen, sahen doch diese Änderungen massive Verschlechterungen vor. Am 25. September verhandelte die Verbandsspitze erneut mit einer Bundesratsdelegation. Nach den Nationalratswahlen werde der Bundesrat die Botschaft an das neu gewählte Parlament vorlegen. Es sei zu erwarten, dass der Bundesrat bereits für 1988 eine Verbesserung in Aussicht stellt. Der Flexible Altersrücktritt ist ein starker Wunsch des Personals. Das Ziel des Föderativverbandes ist die Anpassung an das BVG. (…).
Berner Tagwacht, 15.10.1987.
PTT-Union > Versammlung. Rentenalter. Bern. TW, 1987-10-15.
Ganzer Text
22.09.1987 SO Kanton
PTT-Union

Jubiläum
Veranstaltung
Volltext
100 Jahre PTT-Union Sektion Solothurn. Diener, nicht Profiteure. Die PTT-Union Sektion Solothurn feierte am Wochenende in Zuchwil ihr hundertjähriges Bestehen. Höhepunkt des Anlasses war die Ansprache von Georges Eggenberger, Generalsekretär der PTT-Union, aus Bern. Die Gäste und Mitglieder der PTT-Union Sektion Solothurn begrüsste Hans Zell er vom Organisationskomitee in Versform. Er erinnerte an die 14 Postbeamten, die im September 1887 den Verein gründeten, und spannte den Bogen bis zur heutigen Zeit, wichtige Entwicklungen wie die neuen Uniformen oder die verbesserte Besoldung streifend. Generalsekretär Georges Eggenberger nahm den Faden wieder auf und blickte in die Zukunft. Er betonte, dass die Arbeitgeber noch nie Geschenke gemacht hätten und dass man heute sogar eine deutliche Verhärtung auf ihrer Seite und bei den ihnen nahestehenden Parteien feststelle. Es gelte jetzt zum Beispiel, sich für einen flexiblen Altersrücktritt einzusetzen und damit für mehr Lebensqualität. Wer ausgepumpt sei, soll sich ohne grosse Einbusse mit 62 pensionieren lassen können. Heute kämen bereits alle drei Jahre neuen Technologien auf. Da kämen ältere Menschen nicht mehr mit. Flexibler Altersrücktritt. Eggenberger sprach von einem „Politkrimi“», der sich in den letzten Monaten im Zusammenhang mit dem flexiblen Altersrücktritt in den eidgenössischen Räten abgespielt habe. Nur Dank dem Stichentscheid von SP-Ständerat Walter Weber wurde in der ständerätlichen Kommission ein Antrag auf Nichteintreten abgelehnt. Nun hoffe man, dass die Vorlage am 23. Oktober im Nationalrat angenommen werde. (…).
SoAZ, 22.9.1987.
PTT-Union > Jubiläum. Veranstaltung. SoAZ, 1987-09-22.
Ganzer Text
15.09.1987 SO Kanton
PTT-Union

Gewerkschaftspolitik
Jubiläum
Volltext
PTT-Union, Sektion Solothurn, feiert 100jähriges Bestehen. Am Samstag Grossaufmarsch in Zuchwil. Mit berechtigtem Stolz kann die PTT-Union, Sektion Solothurn, uniformierte PTT-Beamte, ihr 100jähriges Bestehen feiern. Als heute (am 15. September 1887 also) vor 100 Jahren die Kollegen Probst und Ochsenbein die uniformierten Postangestellten von Solothurn zu einer Gründungsversammlung ins Restaurant „Schmiedstube“ eingeladen haben, folgten 12 ihrer Arbeitskollegen dem Aufruf. Die PTT-Beamten können sich heute die Verhältnisse von anno dazumal kaum mehr vorstellen. Aber es waren sicher tapfere Kollegen, welche den Postpersonalverein ins Leben gerufen haben. Es brauchte sicher grosse Unerschrockenheit und besonnene Klugheit, um die Interessen des uniformierten Personals zu vertreten. Die Probleme im Beruf waren bestimmt grösser als heute, denn in sozialer Hinsicht kam man den Mitmenschen, gerade den wirtschaftlich Schwächeren, nicht so leicht entgegen. Ebenso wird es oft schwierig gewesen sein, bei der Postverwaltung und den Oberbehörden das notwendige Gehör zu finden, auch dann, wenn die Anliegen wohlüberlegt und gut begründet waren. Aus kleinsten Anfängen heraus wuchs die Sektion Solothurn zu einem zuverlässigen Stützpunkt im Gesamtverband, der Schweizerischen PTT-Union heran. Im Jubiläumsjahr weist der Mitgliederbestand der Sektion 247 Kolleginnen und Kollegen im oberen Kantonsteil aus. Jetziger Präsident ist Heinz Aegerter, Zustellbeamter in Grenchen. (…).
SoAZ, 15.9.1987.
PTT-Union > Jubiläum. Gewerkschaftspolitik. SoAZ, 1987-09-15.
Ganzer Text
04.07.1987 Olten
PTT-Union

Bundespersonal
Löhne
Petition
Volltext
PTT-Union, Sektion Olten Post. Pöstler warten auf Entscheide. Die Sektion Olten Post der PTT-Union versammelte sich in Rothrist zur Frühlings-Sommerversammlung. Die Sektion konnte wieder von einem Mitgliederzuwachs Kenntnis nehmen, was der Förderung der Gewerkschafter nach besseren Arbeitsbedingungen beim Bundespersonal nur helfen kann. Die Pöstler warten dringend auf positive Entscheide. Im schmucken Waldhaus Rothrist versammelten sich die Mitglieder der Sektion Olten-Post zu ihrer obligaten Frühlings/Sommer-Versammlung. Wenn das Wetter auch nicht gerade in den kühlen Wind einlud, so fand sich doch eine grosse Anzahl Kollegen in dieser ungewohnten Versammlungsumgebung ein. Den Kollegen von Rothrist gebührt ein herzliches Dankeschön für die tadellose Organisation und für die herrliche Bewirtung. Einen herzlichen Willkommgruss richtete Präsident Joser Vonarburg an die zahlreich erschienenen pensionierten Kollegen. Einmal mehr ein Beweis, dass zwischen den aktiven und passiven Kollegen ein sehr gutes Verhältnis besteht. Die traktandierten Geschäfte wurden vom Vorsitzenden speditiv behandelt, damit nachher noch die Gemütlichkeit gepflegt werden konnte. Die Sektion wächst und wächst. Mit 21 Neuaufnahmen seit der Generalversammlung 1987 wurde mittlerweile ein Bestand von 536 Mitgliedern erreicht. Den engagierten Werbeobmännern und all denjenigen, die zu diesem stolzen Ergebnis beigetragen haben, dankte der Präsident recht herzlich. Gleichzeitig rief er die Anwesenden auf, die Gewerkschaftspolitik der PTT-Union tatkräftig zu unterstützen, damit die gesteckten Ziele erreicht (…).
SoAZ, 4.7.1987.
PTT-Union >- Bundespersonal. Petition. SoAZ, 1987-07-04.
Ganzer Text
1 2 3


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden