Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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01.01.1998 Schweiz
Post

PTT
Auf 1.1.1998 wird die PTT aufgelöst. Die Aktivitäten werden in den beiden selbständigen und getrennt operierenden Unternehmen Swisscom (Telekommunikation) und Post weitergeführt und gleichzeitig die Märkte liberalisiert. BaZ 2.1.2004
28.12.1988 Schweiz
Personen
PTT
PTT-Union Schweiz
Hans-Ueli Ruchti
Arbeitszeitverkürzung
PTT
Volltext
Ausgepresste Zitrone. PTT-Präsident Dr. Hans-Werner Binz rief an der Jahresschlusskonferenz das PTT-Personal zur Besonnenheit auf. Kampfmassnahmen wegen der abgelehnten Arbeitszeitverkürzung wären kontraproduktiv. Gleichzeitig gab er bekannt, dass die Generaldirektion 15 Prozent der vom Parlament wegen des zu erwartenden Mehrverkehrs bewilligten zusätzlichen Stellen vorläufig sperrt. Wenn Präsident Binz feststellt, dass sich das Personal nur mit guten Dienstleistungen bei Bevölkerung und Behörden jene Voraussetzungen schafft, um den negativen Parlamentsentscheid umzustürzen, so stellen wir einfach fest, dass das PTT-Personal und das gesamte Bundespersonal in den letzten Jahren unter teils misslichen Umständen beste Dienstleistungen erbracht haben, ohne dass die Mehrheit des Parlaments bereit war, dies zu honorieren. Im Gegenteil, Otto Fischer hat im Nationalrat ganz klar festgestellt, das Bundespersonal erhalte die Arbeitszeitverkürzung dann, wenn es sie verdient habe! Also nicht jetzt. Für seine Arbeit wird das Bundespersonal angemessen entlöhnt. Es wird also nicht wie der Bär im Bärengraben um das „Rüebli“ Arbeitszeitverkürzung einen Betteltanz aufführen! Die Gewerkschaften des Bundespersonals argumentieren mit guten Gründen für die Arbeitszeitverkürzung. Wenn die Argumente nicht mehr gehört werden, müssen sie sich genau überlegen, welche Massnahmen sie einleiten. Sie werden dabei auch sehr genau abklären, ob allfällige Massnahmen nicht die Falschen treffen, oder ob sie sich schliesslich zuungunsten des Personals auswirken. Die PTT legen 15 Prozent der für 1983 zusätzlich bewilligten (…). Hans Ueli Ruchti.
Berner Tagwacht, 28.12.1988.
PTT-Union > Arbeitszeitverkürzung. PTT. TW, 1988-12-28.
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04.11.1988 Bern
PTT
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Protestversammlung
PTT
Volltext
Berner PTT-Personalverbände protestieren gegen unhaltbare Zustände. Pöstler erwägen Dienst nach Vorschrift. Ähnlich prekäre Zustände wie sie in Zürich und Genf im vergangenen Jahr zu heftigen Demonstrationen des PTT-Personals geführt haben, herrschen auch in. anderen Schweizer Städten. In der Stadt Bern ist vor allem das Personal der Schanzenpost betroffen. Dauernde Ueberzeiten und unregelmässige Dienste ohne angemessene Mehrentschädigung vergällen den Postangestellten den ohnehin anstrengenden Arbeitsalltag, in welchem sie bisher ihre eigenen Interessen stets unter diejenigen des Kunden gestellt haben. Schon eine Viertelstunde vor Beginn der Protestveranstaltung ist der grosse Saal des Restaurants Schweizerbund gestossen voll, die Atmosphäre bereits rauchgeschwängert. Nachdenkliche Gesichter schauen hinter ihren Biergläsern hervor. Im Stimmengewirr herrschen die Männerstimmen bei weitem vor, aber auch einzelne Pöstlerinnen und Teleoperatricen haben sich an diesem Abend eingefunden, um gemeinsam zu beraten, mit welchen Mitteln sie ihre berechtigten Anliegen würden durchsetzen können. Gesprächsleiter Johann Schüpbach begrüsst alle und stellt mit Freude fest, dass „der Berner halt doch noch ein richtiger Gewerkschafter“ sei. Ein Telegramm, in welchem die Sektion Zürich Post ihren Berner Kolleginnen und Kollegen zur Protestveranstaltung alles Gute wünscht, wird mit tosendem Applaus verdankt. Vom Podium aus werden fünf Referate gehalten, welche die Situation in Bern und in den anderen Städten sowie mögliche Remeduren und Durchsetzungsmassnahmen beleuchtet werden. (…).
Berner Tagwacht, 4.11.1988.
PTT-Union > Protestversammlung Bern. TW, 1988-11-04.
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11.07.1988 Bern
PTT
PTT-Union

Personalmangel
PTT
Volltext
Pöstler-Zorn. Nach der Pöstler-Demo von Zürich melden sich jetzt auch die Platzsektionen PPT-Union Bern mit einer offiziellen Stellungnahme. Sie verweisen darauf, dass sie seit Jahren auf die schlechte Personalsituation hingewiesen haben und schreiben wörtlich: „Wir Gewerkschafter erachten die PIT-Betriebe als Dienstleistungsunternehmen, das den Bedürfnissen und Anliegen der Kunden nach Möglichkeit entsprechen sollte. Weil unsere, bis heute ständig vorgetragenen Anliegen im Personalbereich nicht beachtet wurden, können die Bedürfnisse der PTT-Kunden nur noch mit grösster Mühe erfüllt werden.“ Berns PTT-Union verlangt deshalb vom Bundesrat, dass er die vom Parlament bewilligten Massnahmen sofort in Kraft setzt. Jede Verzögerung bedeute eine Verschlechterung auf diesem wichtigen Dienstleistungssektor. Die PTT-Union kommt in ihrem Communiqué auch auf die Stimmung unter den Angestellten zu sprechen. Sie schreibt: „ Die Verbitterung und Enttäuschung beim unteren/mittleren Personal ist gross. Einmal mehr muss zur Kenntnis genommen werden, dass z.B. in der kommenden Ämtereinreihung zuerst in den Chefetagen Verbesserungen vorgenommen werden und das übrige Personal hinten ansteht.“ Wenn der Exodus des Personal gebremst werden solle, müssten laut PTT-Union die bisherigen Kündigungen überprüft werden. Geschahen sie aus Lohngründen, wegen der Raumverhältnisse am Arbeitsplatz, wegen der unregelmässigen Arbeitszeit oder waren es Teilzeitarbeitskräfte, die weggingen. (…).
Berner Tagwacht, 11.7.1988.
PTT-Union > Personalmangel. TW, 1988-07-11.
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07.07.1988 Zürich
Demonstrationen Zürich
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Demonstration
PTT
Volltext
Zürich: Pöstler gehen auf die Strasse. Diesen Donnerstagabend gehen die Postangestellten der Agglomeration Zürich auf die Strasse. Das Zürcher PTT-Personal ist zwar nicht erst seit heute unzufrieden mit seinen Arbeitsbedingungen. Dass der Bundesrat aber letzte Woche noch keinen klaren Entscheid für eine Zürcher Ortszulage fällte, und dass Bundespräsident Otto Stich zudem vor zehn Tagen gegenüber einer Zürcher Verbandsdelegation die rückwirkende Auszahlung von Ortzuschlägen ausschloss, brachte das Fass zum Überlaufen. Mit der Demonstration, die um 18.30 Uhr bei der Sihlpost beginnen und eine Stunde später in eine Kundgebung auf dem Helvetiaplatz münden soll, verlangen die Pöstler eine Zürcher Ortszulage von 2000 Franken jährlich rückwirkend auf den 1. Januar 1988. Die vier Platzsektionen des Zürcher PTT-Personals, die zur Demonstration aufrufen, erwarten nach Angaben von Erwin Furrer, Präsident der PTT-Union Sektion Zürich Bahnpostpersonal, 3000 bis 4000 Teilnehmer. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben in Zürich 280 Briefträger gekündigt, kleine Löhne und wachsende Arbeitsbelastung werden als Hauptgründe geltend gemacht. Bereits vor drei Monaten gingen in Lausanne rund 1500 Waadtländer und Freiburger Postbeamte auf die Strasse und verlangten mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Und in Zürich, Genf und im Tessin fanden letztes Jahr Protestversammlungen statt. Der Bundesrat beschloss daraufhin als Sondermassnahme für die Genfer Beamten Ortszulagen von jährlich 2000 Franken.
Berner Tagwacht, 7.7.1988.
PTT-Union > Demonstration. Arbeitsbedingungen. TW, 1988-07-07.
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12.10.1987 Schweiz
PTT
PTT-Union Schweiz

Arbeitsbedingungen
PTT
Volltext
Post-Kaderleute fordern Reallohnerhöhungen für 1988. Das PTT-Personal besserstellen. Die Post-Kaderleute sind sehr besorgt über die Personalsituation bei den PTT und wollen mehr Lohn. An einer Versammlung in Crans-Montana forderte die Vereinigung schweizerischer gradierter Postbeamter eine allgemeine Reallohnerhöhung für das Bundespersonal von mindestens zwei Prozent für Herbst 1988. Bundesrat Leon Schlumpf habe zwar Besoldungsmassnahmen in Aussicht gestellt, sich aber nicht konkret über Ausmass und Zeitpunkt geäussert, teilte die Vereinigung in einem Communiqué mit. Die Vorgesetzten im Postbetrieb verlangen nebst der Reallohnerhöhung für 1988 gezielte Lohnverbesserungen in Form einer Revision der Ämterklassifikation sowie Verbesserungen des Ortszuschlags. Die zunehmenden Austritte von PTT-Personal und die schwindende Attraktivität der Postberufe führten dazu, dass der Postbetrieb an vielen Orten nur noch mit ungenügend ausgebildeten Hilfskräften aufrechterhalten werden könne. Die Qualität der PTT-DienstIeistungen leide zwangsläufig, eine rasche Verabschiedung des Besoldungspakets sei dringend nötig. Der Vorsteher des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements (EVED) Bundesrat Leon Schlumpf, sprach sich in einer Grussadresse für eine leistungsfähige, unteilbare PTT aus. Die ertragsreichen Sparten dürften im Interesse der nationalen Versorgung nicht privatisiert werden. Er unterstützte die geplante Aktivierung des Postcheckdienstes, mit der die PTT versuchten, ihre Position im Massen-Zahlungsverkehr zu erhalten. Die PTT dürften sich hier nicht von den Banken verdrängen (...). Berner Tagwacht, 12.10.1987.
PTT-Union > PTT. Arbeitsbedingungen. TW, 1987-10-12.
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02.08.1987 Zürich
Platzunion
PTT

Personalmangel
PTT
Volltext
Die Platzunion Zürich schlägt Alarm. Bundeslöhne sind im Rückstand. In Zürich dreht sich bei den Bundesbetrieben die Spirale „Lohnrückstand-Rekrutierungssehwierigkeiten-Personalmangel-Kündigungen“ immer schneller. Die Platzunion Zürich ist stark beunruhigt über die sich weiter verschärfende Lage: Praktisch in allen Sparten herrscht Personalmangel, so dass Dienstleistungen und Bedienstete von PTT und SBB darunter leiden. Sie fordert Bundesrat und Parlament auf, rasch Massnahmen zugunsten des Bundespersonals zu treffen. „Zusammen mit den vier zuständigen Kreisdirektionen müssen wir feststellen, dass die Personalknappheit und damit die Sicherstellung bestimmter Dienstleistungen den problematischen Stand Anfang der siebziger Jahre bald wieder erreicht hat“, sagte Rene Weber, Präsident der Platzunion des eidgenössischen Personals Zürich, kürzlich an einer Pressekonferenz. Der Grund: Die Arbeits- und Lohnverhältnisse stellen zusammen mit der prekären Lage am Wohnungsmarkt die Bundesbetriebe vor ausserordentliche Rekrutierungsschwierigkeiten. Der Bund ist am ausgetrockneten Arbeitsmarkt im Grossraum Zürich überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig. So schrieb die Fernmeldekreisdirektion Zürich auf Anfrage der Platzunion: „Unsere Lohnangebote entsprechen nicht mehr den Vorstellungen der Bewerber. Wir haben ebenfalls Austritte zu verzeichnen wegen lukrativeren Angeboten aus der Privatwirtschaft“. Die Kreispostdirektion Zürich antwortete unter anderem: „Im laufenden Jahr besonders beunruhigend ist der starke Anstieg der Abgänge wegen Stellenwechsels.“ Privatwirtschaft attraktiver. Mit eindrücklichen (…).
SoAZ, 2.8.1987.
PTT-Union > Arbeitskräftemangel. SoAZ, 1987-08-02.
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03.11.1970 Biel
Entlassung

PTT
In der National-Zeitung erscheint der Artikel „Von besonderer Gefährlichkeit...“ über die Entlassungsaffäre bei der PTT Biel.
04.11.1969 Biel
Jeunesse Progressiste

PTT
Das Flugblatt „Acte arbitrages“ der Jeunesse Progressiste erscheint in den „apodaten 5/69, November 1969. Kontaktadresse: Jeunesse Progressiste mit Telefon-Nummer von Beat Schaffer
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