Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 19

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01.01.1998 Schweiz
Post

PTT
Auf 1.1.1998 wird die PTT aufgelöst. Die Aktivitäten werden in den beiden selbständigen und getrennt operierenden Unternehmen Swisscom (Telekommunikation) und Post weitergeführt und gleichzeitig die Märkte liberalisiert. BaZ 2.1.2004
15.09.1995 Schweiz
PTT
PTT-Union

Privatisierung
PTT
Volltext
Die PTT-Union kündigt energischen Widerstand gegen die Aufsplittung der PTT an. PTT-Union will kämpfen. Der Bund kann 1996 keine Millionen aus PTT-Unternehmensgewinnen erwarten. Die PTT planen einen operativen Gewinn von 1,2 Milliarden Franken, budgetieren aber - mit Blick auf die Verselbständigung von Post und Telecom - Wertberichtigungen in derselben Höhe. Für eine gemeinsame Holding kämpft die PTT-Union. Der Voranschlag 1996, den der PTT-Verwaltungsrat zuhanden des Bundesrats verabschiedet hat, weist Gesamterträge und -aufwendungen von je 14'978 Millionen Franken aus, wie die PTT am Donnerstag mitteilten. Wegen der Wertberichtigungen, die im Zusammenhang mit dem Restrukturierungsbedarf nötig erscheinen, soll 1996 kein Geld an die Bundeskasse abgeliefert werden, wie Dieter Syz, Präsident der Generaldirektion PTT sagte. Die PTT haben in den letzten zehn Jahren rund 1,3 Milliarden Franken an den Bund abgeliefert. Allein im letzten Jahr waren es 300 Mio. Franken, 1986 deren 200. Auch 1989 und 1993 (150 Mio. Fr.) sowie 1985, 1987 (und 1988 (170 Mio. Fr.) kam der Bund in den Genuss von PTT-Millionen. Die Telecom soll ihre Ertragskraft weiter steigern, die Post weist operativ erstmals schwarze Zahlen aus. Während die Telecom einen Verkehrszuwachs von 3,5 Prozent erwartet, rechnet die Post mit einem Absatzvolumen auf der Höhe des Vorjahrs. Diese Leistungen sollen mit einem durchschnittlichen Personalbestand von 59'045 Mitarbeitern erbracht werden; 1994 waren es noch 60'208 Personen. PTT-Union: Mit allen Mitteln. (…). Berner Tagwacht, 15.9.1995.
PTT-Union > PTT. Privatisierung. TW, 1995-09-15.
Ganzer Text
26.10.1994 Schweiz
PTT
PTT-Union

Kongress
Privatisierung
PTT
Volltext
Privatisierung: „Nein danke!“ Keine Privatisierung der PTT, keine Entlassungen, aber der Verzicht aller Bundesbeamten auf den vollen Teuerungsausgleich und eine Stunde weniger Arbeit pro Woche: Dies sind die zentralen Ergebnisse am zweiten Tag des dreitägigen Kongresses der PTT-Union in Interlaken. Der Kongress der PIT-Union war geprägt von Zugeständnissen von Gastredner Bundesrat Adolf Ogi. Er versprach vor den 320 Delegierten, die Restrukturierung der PTT- Betriebe ohne Entlassungen und unter der Wahrung einer flächendeckenden Grundversorgung über die Bühne gehen lassen zu wollen. Andererseits erklärte Hans Ueli Ruchti, Generalsekretär der PTT-Union, dass die 140‘000 BundesbeamtInnen bereit seien, künftig auf den vollen Teuerungsausgleich zu verzichten und auf den 1. Juni 1995 eine Arbeitszeitverkürzung von einer Stunde auf neu 41 Stunden zu akzeptieren. Entgegenkommen signalisierte auch Dieter Syz, Präsident der Generaldirektion PTT, der die Personalverbände als integrierten Bestandteil im Entscheidungsprozess bezeichnete. Die Delegierten der PTT-Union, die im Zuge der angelaufenen Restrukturierung mit einer völligen Privatisierung des Unternehmens rechnen müssen, zeigten sich über die Voten der hochkarätigen Gäste sichtlich erleichtert. Dennoch liessen die Gewerkschafterlnnen, die im Rahmen der PTT-Verbände zu annähernd 90 Prozent organisiert sind, insbesondere in Sachen Personalstatut die Muskeln spielen.
Berner Tagwacht, 26.10.1994.
PTT-Union > PTT. Privatisierung. TW, 1994-10-26.
Ganzer Text
25.10.1994 Schweiz
PTT
PTT-Union

Kongress
Privatisierung
PTT
Volltext
Kongress der PTT-Union in Interlaken. Gegen einen Ausverkauf der PTT. Der erste Tag des Kongresses der PTT-Union in Interlaken stand im Zeichen verbaler Angriffe der Gewerkschaftsführer gegen die einseitige bürgerliche Spar- und Leistungspolitik. Die Redner wandten sich gegen einen Ausverkauf der PTT und die Demontage des Sozialstaates. Marcel Pasche, Zentralpräsident der PTT-Union, warnte zum Auftakt des dreitägigen Kongresses der grössten PTT-Gewerkschaft davor, staatliche und privatwirtschaftliche Tätigkeiten nur an der Rendite zu messen, Leider habe sich auch der Bund als Jobkiller entpuppt, was schlecht ins Bild passe, wenn zugleich von Arbeitsplatzerhaltung gesprochen werde. Nur beim „Fussvolk“ gespart? 1993 seien allein bei den PTT 1'200 Stellen abgebaut worden. Der Druck auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter habe heute ein Mass erreicht, das kaum noch verantwortet werden könne. Dabei sei vor allem beim „Fussvolk“ kräftig der Rotstift angesetzt worden, während in der Generaldirektion der PT'T „eher neue gehobene Stellen“ geschaffen worden seien. Mit Blick auf die Totalrevision des Organisationsgesetzes PTT (TOP) forderte Pasche eine starke Holding sowie ein einheitliches Personalstatut mit den bisherigen Beschäftigungsbedingungen für Post und Telecom im Rahmen des Beamtenrechtes. Charly Pasche, Präsident des Schweizerischen Eisenbahnerverbandes (SEV), sprach sich in seinen Grussworten im Zusammenhang mit der Revision des Besoldungssystems für mehr Kompetenzen für den Bundesrat aus. Sonst jedoch sei das heutige System brauchbar und grundsätzlich beizubehalten. Pasche forderte (…).
Berner Tagwacht, 25.10.1994.
PTT-Union > PTT. Privatisierung. TW, 1994-10-25.
Ganzer Text
13.08.1994 Schweiz
PTT
PTT-Union
PTT-Vereinigung

PTT
Strukturreform
Volltext
Gewerkschaften mit PTT-Reform einverstanden. Die PTT- Vereinigung ist befriedigt über die geplante Unternehmensreform der PTT: Nur eine Unternehmung, die sich in veränderten Verhältnissen behaupte, könne Arbeitsplätze erhalten und eine soziale Arbeitgeberin sein, heisst es in einem Communiqué von gestern. Für das Personal strebt die Vereinigung „klar eine Lösung im Rahmen des revidierten Beamtengesetzes“ an. Positiv wertet die PTT- Vereinigung, Dachorganisation von fünf PTT-Gewerkschaften mit rund 47'000 Mitgliedern, insbesondere, dass mit der vorgeschlagenen PTT-Holding die Einheit der PTT erhalten bleibe und eine vollständige Trennung habe durchkreuzt werden können. Mit der Umwandlung der Post in eine öffentliche Anstalt mit eigener Rechtspersönlichkeit würden deren Interessen optimal gewahrt. Damit könnten auch in Zukunft ein umfassender „Service Public“ und die Grundversorgung sichergestellt werden. Die Telecom erhalte mit der spezialgesetzlichen Aktiengesellschaft des öffentlichen Rechts eine Unternehmensform, die ihr den nötigen Handlungsspielraum zur Bewältigung der Zukunft in globalisierten Märkten gebe, he isst es im Communiqué weiter. Es liege nun an den Verhandlungspartnern, fortschrittliche und konsensfähige Regelungen auszuhandeln. Man erwarte, dass die Verhandlungen rasch weitergeführt würden. Mit Foto.
Berner Tagwacht, 13.8.1994.
PTT-Union > PTT. Strukturreform. TW, 1994-08-13.
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01.02.1993 Aarau
Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Briefpostzentrum
PTT
Volltext
Regionalzentrum für Briefpostbearbeitungt kommt nach Aarau. PTT-Union: „Fehlentscheid“. Am letzten Donnerstag war bekannt geworden, dass Olten kein Regionalzentrum für Briefpostbearbeitung erhalten wird. Der Stichentscheid zwischen Olten und Aarau war auf Aarau gefallen. Im folgenden Communiqué nimmt die Sektion Olten-Post der PTT-Union Stellung zum Entscheid der PTT-Generaldirektion: Die Sektion Olten der PTT-Union hat mit Bedauern, aber nicht überrascht von der Nichtberücksichtigung Oltens als Standort eines Regionalcenters zur Briefsortierung Kenntnis genommen. Dass Aarau obsiegte bei dieser Ausmarchung, hatte zwei Gründe: Erstens lagen die Entscheidungsbefugnisse bei einem Mann, der viele Jahre diesem Kreisgebiet vorstand, und bei der Aufhebung der Postcheckämter das Versprechen abgab, dass Aarau ein Regionalcenter der Briefpostverarbeitung erhoffen könne. Zweitens war die KPD Aarau in diesem Kampf sehr stark engagiert und hatte bei der Generaldirektion mehr Gewicht. Olten, das zur KPD Basel gehört, so scheint es, ist vielleicht doch zu weit vom Rhein entfernt. Mit den Verlusten der Postcheckämter Olten und Solothurn, Verzicht auf ein Ausbildungszentrum in Trimbach und jetzt der Todesstoss für das Versandamt Olten 2 Bahnhof werden viele Arbeitsplätze aufgehoben. Die Generaldirektion hat damit klar zum Ausdruck gebracht, wie wichtig ihr der Kanton Solothurn in der geplanten Unternehmungsstrategie sein wird! In den Massenmedien wurden die Vorteile von Aarau aufgelistet, und diese Argumentation hätte genau auch auf die Dreitannenstadt gepasst. Unserer (…).
PTT-Union, Sektion Olten-Post, 1.2.1993.
Personen > Vonarburg Josef. Briefpostzentrum Aarau. SoAZ, 1993-02-01.
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01.02.1992 Olten
Personen
PTT
PTT-Union
Josef Vonarburg
Entlassungen
PTT
Volltext
Die PTT bauen 2000 Stellen ab. Im folgenden Text nimmt Sepp Vonarburg, Präsident der PTT-Union, Sektion Olten-Post, Stellung zur Absicht der PTT, Stellen abzubauen: „Am 21. Januar erklärte PTT-Präsident Rudolf Trachsel in der Fernsehsendung ‚10 vor 10‘, die Postbetriebe werden in den nächsten fünf Jahren 2000 Stellen abbauen. Diese Mitteilung hat in der breiten Öffentlichkeit aufhorchen lassen und zu verschiedenen Fragen Anlass gegeben. Einmal mehr ist die Generaldirektion mit Zahlen und Vorhaben an die Massenmedien gelangt, deren Verwirklichung noch völlig offen steht. Solche direkten Aussagen erwecken den Eindruck, dass diese Zahlen verbindlich sind. In diesem Fall handelt es sich um eine Planung, die in den nächsten fünf Jahren grosse Umstrukturierungen bei den PTT beinhaltet. Die Personalverbände sind bisher über ein einziges Projekt informiert worden, über andere Projekte herrscht mehr oder weniger Stillschweigen, da noch vieles in den Köpfen auf den Chefetagen unklar ist. Das garantierte Mitspracherecht der PTT-Personalverbände spielt leider in der wichtigsten Phase unseres Unternehmens eine untergeordnete Rolle. Was wir wissen, dürften verschiedene geplante Massnahmen negative Auswirkungen auf das Leistungsangebot haben. Die gegenwärtige rezessive Wirtschaftslage ist ohnehin sehr ungünstig, ohne dass nun auch noch die PTT-Betriebe Personalabbau betreiben. Die öffentlichen Betriebe sollten nicht (…).
SoAZ, 1.2.1992.
Personen > Vonarburg Josef. PTT. Entlassungen. SoAZ, 1992-02-01.
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12.09.1990 Olten
Personen
Psychiatrische Klinik
PTT-Union
Josef Vonarburg
Lohnverhandlungen
PTT
Volltext
Die PTT-Union ist empört über verschobene Besoldungsmassnahmen. „Verstoss gegen Treu und Glauben“. Die Pöstler sind sauer: Der Bundesrat will die im Mai verabscbiedeten Besoldungsmassnahmen verschieben. Die PTT-Union Olten warnt vor einer noch prekäreren Personalsituation. Die „AZ" dokumentiert das Communiqué im Wortlaut: „Die Platzunion Olten hat von der beabsichtigten Verschiebung der Besoldungsmassnahmen 1991 für das Bundespersonal Kenntnis genommen. Dieser Entscheid ist für die Geschäftsleitung, wie für die ganze Mitgliedschaft unverständlich. Wir betrachten das Vorgehen des Bundesrates als Verstoss gegen Treu und Glauben, denn am 2. Mai 90 wurde eine Botschaft an die eidgenössischen Räte verabschiedet. In dieser wird eine generelle Lohnerhöhung von 3 Prozent verlangt. Diese Vorlage basierte auf' einer Verständigungslösung zwischen dem Bundesrat und den Personalverbänden. Vielen Schweizerinnen und Schweizer ist ja schon lange bekannt, dass die PTT wie auch die SBB-Betriebe unter einer prekären Personalsituation leiden. Das Dienstleistungsangebot diese Regiebetriebe kann nur noch dank grosser Ueberzeitleistungen. Verzicht auf Ruhetage, Verschiebung der Ferien usw. einigermassen aufrecht gehalten werden. Dies sind Gründe die viele Bundesbedienstete veranlassen dem Bund zu kündigen und in die Privatwirtschaft abwandern. Dass dies nicht nur in den grossen Städten und deren Agglomerationen der Fall ist, sollte endlich auch im Bundeshaus bekannt sein. Auch in sogenannten ländlichen Gegenden, in unserem Fall der Raum Olten-Aarau wird die (…).
SoAZ, 12.9.1990.
PTT-Union > Besoldungsmassnahmen. SoAZ, 1990-09-12.
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22.06.1989 Aarau
PTT
PTT-Union

Personalmangel
Protestversammlung
PTT
Volltext
Das uniformierte PTT-Personal akzeptiert keine halben Lösungen mehr. Heute Protest in Aarau. Die Kündigungen bei den schweizerischen PTT-Betrieben nehmen ein Ausser! besorgniserregendes Ausmass an. Mehr und mehr gelangen nun auch kleinere Aemter und Büros in Bedrängnis, und damit wachsen die Personalprobleme im Bereich der unteren HäIfte des Kantons Solothurn und im aargauischen Wiggertal, wo das Postpersonal in der PTT-Union Sektion Olten-Post organisiert ist. Anlässlich einer Protestkundgebung in Aarau wollen die uniformierten Pöstler der Sektionen Aargau und Olten-Post ihre Forderungen und ihre Sorgen einer breiten Oeffentlichkeit darlegen sowie die veranwortlichen Behörden und Verwaltungen zur Anordnung dringend notwendiger Massnahmen auffordern. Die Frühlings/Sommer-Versammlung der PTT-Union Sektion Olten-Post fand traditionsgemäss im geräumigen Waldhaus von Rothrist statt. Hier bietet sich alljährlich die Gelegenheit, im Anschluss an die Versammlung zusammen mit Familienangehörigen die Gemütlichkeit zu pflegen. Unter der gewohnt kompetenten Versammlungsleitung ihres Präsidenten Josef Vonarburg war es möglich, auf die Anliegen der verschiedenen Berufsgruppen einzugehen. Damit entstand ein Gesamtbild der PTT, das in verschiedenen Bereichen als problematisch bezeichnet werden muss. Die wachsende Zahl von qualifizierten Arbeitskräften, welche dem Postdienst den Rücken kehren, kann kaum mehr. und in steigendem Ausmass nur noch mit Aushilfskräften Berufsbild verschlechtert. Die mühsamen Verhandlungen um die Neueinstufungen der Aemter zerschlagen gute Hoffnungen und tragen nichts (...). .
SoAZ, 22.6.1989.
PTT-Union > Protestversammlung Aarau. SoAZ, 1989-06-22.
Ganzer Text
22.06.1989 Aarau
PTT
PTT-Union

Personalmangel
Protestversammlung
PTT
Volltext
Das uniformierte PTT-Personal akzeptiert keine halben Lösungen mehr. Heute Protest in Aarau. Die Kündigungen bei den schweizerischen PTT-Betrieben nehmen ein Ausser! besorgniserregendes Ausmass an. Mehr und mehr gelangen nun auch kleinere Aemter und Büros in Bedrängnis, und damit wachsen die Personalprobleme im Bereich der unteren HäIfte des Kantons Solothurn und im aargauischen Wiggertal, wo das Postpersonal in der PTT-Union Sektion Olten-Post organisiert ist. Anlässlich einer Protestkundgebung in Aarau wollen die uniformierten Pöstler der Sektionen Aargau und Olten-Post ihre Forderungen und ihre Sorgen einer breiten Oeffentlichkeit darlegen sowie die veranwortlichen Behörden und Verwaltungen zur Anordnung dringend notwendiger Massnahmen auffordern. Die Frühlings/Sommer-Versammlung der PTT-Union Sektion Olten-Post fand traditionsgemäss im geräumigen Waldhaus von Rothrist statt. Hier bietet sich alljährlich die Gelegenheit, im Anschluss an die Versammlung zusammen mit Familienangehörigen die Gemütlichkeit zu pflegen. Unter der gewohnt kompetenten Versammlungsleitung ihres Präsidenten Josef Vonarburg war es möglich, auf die Anliegen der verschiedenen Berufsgruppen einzugehen. Damit entstand ein Gesamtbild der PTT, das in verschiedenen Bereichen als problematisch bezeichnet werden muss. Die wachsende Zahl von qualifizierten Arbeitskräften, welche dem Postdienst den Rücken kehren, kann kaum mehr. und in steigendem Ausmass nur noch mit Aushilfskräften Berufsbild verschlechtert. Die mühsamen Verhandlungen um die Neueinstufungen der Aemter zerschlagen gute Hoffnungen und tragen nichts (...). .
SoAZ, 22.6.1989.
PTT-Union > Protestversammlung Aarau. SoAZ, 1989-06-22.
Ganzer Text
13.05.1989 Brugg
PTT
PTT-Union

Personalmangel
Protestversammlung
PTT
Volltext
Brugg: Protestversammlung des uniformierten PTT-Personals. Pöstler wollen auf die Strasse. Das uniformierte PTT-Personal im Aargau ist nicht länger bereit, die „prekäre Personalsituation" tatenlos hinzunehmen. Dem Beispiel Zürichs folgend, will die Sektion Aargau der PTT-Union mit einer öffentlichen Kundgebung auf dem Bahnhofplatz in Aarau die Kreispostdirektion auf die „unhaltbare Situation" aufmerksam machen und den Bundesrat auffordern, mit Sondermassnahmen gegen den Personalnotstand vorzugehen. Gefordert wird die Einführung der 5-Tage·Woche sowie eine Lohnerhöhung von 2000 Franken generell für alle uniformierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf den 1. Januar 1990. „Wir Pöstler haben genug", war einhellig der Tenor unter den rund 150 „Uniformierten", die sich in Brugg zu einer Protestversammlung eingefunden hatten. Weil es so wie bisher nicht mehr weitergehen könne, wurde der Vorstand der PTT-Union einstimmig beauftragt, Kampfmassnahmen vorzubereiten, um den „gerechten Lohnforderungen" des uniformierten PTT-Personals Nachdruck zu verleihen. Neben der Kundgebung in Aarau sind Flugblattaktionen vor grösseren Postämtern, Inseratekampagnen und eine Medienkonferenz geplant. Der Grossaufmarsch an der Protestversammlung zeige,“ dass es auch im Aargau brennt", meinte Eugen Gautschi, Präsident der Sektion Aargau der PTT-Union. Bereits vor einem Jahr hatte die Gewerkschaft des uniformierten Personals darauf aufmerksam gemacht, dass „der Personalmangel bei der Post die Grenzen des Zumutbaren überschritten hat". An der letzten Generalversammlung wurde (…).
SoAZ, 13.5.1989.
PTT-Union > Protestversammlung Brugg. SoAZ, 1989-05-13.
Ganzer Text
28.12.1988 Schweiz
Personen
PTT
PTT-Union Schweiz
Hans-Ueli Ruchti
Arbeitszeitverkürzung
PTT
Volltext
Ausgepresste Zitrone. PTT-Präsident Dr. Hans-Werner Binz rief an der Jahresschlusskonferenz das PTT-Personal zur Besonnenheit auf. Kampfmassnahmen wegen der abgelehnten Arbeitszeitverkürzung wären kontraproduktiv. Gleichzeitig gab er bekannt, dass die Generaldirektion 15 Prozent der vom Parlament wegen des zu erwartenden Mehrverkehrs bewilligten zusätzlichen Stellen vorläufig sperrt. Wenn Präsident Binz feststellt, dass sich das Personal nur mit guten Dienstleistungen bei Bevölkerung und Behörden jene Voraussetzungen schafft, um den negativen Parlamentsentscheid umzustürzen, so stellen wir einfach fest, dass das PTT-Personal und das gesamte Bundespersonal in den letzten Jahren unter teils misslichen Umständen beste Dienstleistungen erbracht haben, ohne dass die Mehrheit des Parlaments bereit war, dies zu honorieren. Im Gegenteil, Otto Fischer hat im Nationalrat ganz klar festgestellt, das Bundespersonal erhalte die Arbeitszeitverkürzung dann, wenn es sie verdient habe! Also nicht jetzt. Für seine Arbeit wird das Bundespersonal angemessen entlöhnt. Es wird also nicht wie der Bär im Bärengraben um das „Rüebli“ Arbeitszeitverkürzung einen Betteltanz aufführen! Die Gewerkschaften des Bundespersonals argumentieren mit guten Gründen für die Arbeitszeitverkürzung. Wenn die Argumente nicht mehr gehört werden, müssen sie sich genau überlegen, welche Massnahmen sie einleiten. Sie werden dabei auch sehr genau abklären, ob allfällige Massnahmen nicht die Falschen treffen, oder ob sie sich schliesslich zuungunsten des Personals auswirken. Die PTT legen 15 Prozent der für 1983 zusätzlich bewilligten (…). Hans Ueli Ruchti.
Berner Tagwacht, 28.12.1988.
PTT-Union > Arbeitszeitverkürzung. PTT. TW, 1988-12-28.
Ganzer Text
04.11.1988 Bern
PTT
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Protestversammlung
PTT
Volltext
Berner PTT-Personalverbände protestieren gegen unhaltbare Zustände. Pöstler erwägen Dienst nach Vorschrift. Ähnlich prekäre Zustände wie sie in Zürich und Genf im vergangenen Jahr zu heftigen Demonstrationen des PTT-Personals geführt haben, herrschen auch in. anderen Schweizer Städten. In der Stadt Bern ist vor allem das Personal der Schanzenpost betroffen. Dauernde Ueberzeiten und unregelmässige Dienste ohne angemessene Mehrentschädigung vergällen den Postangestellten den ohnehin anstrengenden Arbeitsalltag, in welchem sie bisher ihre eigenen Interessen stets unter diejenigen des Kunden gestellt haben. Schon eine Viertelstunde vor Beginn der Protestveranstaltung ist der grosse Saal des Restaurants Schweizerbund gestossen voll, die Atmosphäre bereits rauchgeschwängert. Nachdenkliche Gesichter schauen hinter ihren Biergläsern hervor. Im Stimmengewirr herrschen die Männerstimmen bei weitem vor, aber auch einzelne Pöstlerinnen und Teleoperatricen haben sich an diesem Abend eingefunden, um gemeinsam zu beraten, mit welchen Mitteln sie ihre berechtigten Anliegen würden durchsetzen können. Gesprächsleiter Johann Schüpbach begrüsst alle und stellt mit Freude fest, dass „der Berner halt doch noch ein richtiger Gewerkschafter“ sei. Ein Telegramm, in welchem die Sektion Zürich Post ihren Berner Kolleginnen und Kollegen zur Protestveranstaltung alles Gute wünscht, wird mit tosendem Applaus verdankt. Vom Podium aus werden fünf Referate gehalten, welche die Situation in Bern und in den anderen Städten sowie mögliche Remeduren und Durchsetzungsmassnahmen beleuchtet werden. (…).
Berner Tagwacht, 4.11.1988.
PTT-Union > Protestversammlung Bern. TW, 1988-11-04.
Ganzer Text
11.07.1988 Bern
PTT
PTT-Union

Personalmangel
PTT
Volltext
Pöstler-Zorn. Nach der Pöstler-Demo von Zürich melden sich jetzt auch die Platzsektionen PPT-Union Bern mit einer offiziellen Stellungnahme. Sie verweisen darauf, dass sie seit Jahren auf die schlechte Personalsituation hingewiesen haben und schreiben wörtlich: „Wir Gewerkschafter erachten die PIT-Betriebe als Dienstleistungsunternehmen, das den Bedürfnissen und Anliegen der Kunden nach Möglichkeit entsprechen sollte. Weil unsere, bis heute ständig vorgetragenen Anliegen im Personalbereich nicht beachtet wurden, können die Bedürfnisse der PTT-Kunden nur noch mit grösster Mühe erfüllt werden.“ Berns PTT-Union verlangt deshalb vom Bundesrat, dass er die vom Parlament bewilligten Massnahmen sofort in Kraft setzt. Jede Verzögerung bedeute eine Verschlechterung auf diesem wichtigen Dienstleistungssektor. Die PTT-Union kommt in ihrem Communiqué auch auf die Stimmung unter den Angestellten zu sprechen. Sie schreibt: „ Die Verbitterung und Enttäuschung beim unteren/mittleren Personal ist gross. Einmal mehr muss zur Kenntnis genommen werden, dass z.B. in der kommenden Ämtereinreihung zuerst in den Chefetagen Verbesserungen vorgenommen werden und das übrige Personal hinten ansteht.“ Wenn der Exodus des Personal gebremst werden solle, müssten laut PTT-Union die bisherigen Kündigungen überprüft werden. Geschahen sie aus Lohngründen, wegen der Raumverhältnisse am Arbeitsplatz, wegen der unregelmässigen Arbeitszeit oder waren es Teilzeitarbeitskräfte, die weggingen. (…).
Berner Tagwacht, 11.7.1988.
PTT-Union > Personalmangel. TW, 1988-07-11.
Ganzer Text
07.07.1988 Zürich
Demonstrationen Zürich
PTT-Union

Arbeitsbedingungen
Demonstration
PTT
Volltext
Zürich: Pöstler gehen auf die Strasse. Diesen Donnerstagabend gehen die Postangestellten der Agglomeration Zürich auf die Strasse. Das Zürcher PTT-Personal ist zwar nicht erst seit heute unzufrieden mit seinen Arbeitsbedingungen. Dass der Bundesrat aber letzte Woche noch keinen klaren Entscheid für eine Zürcher Ortszulage fällte, und dass Bundespräsident Otto Stich zudem vor zehn Tagen gegenüber einer Zürcher Verbandsdelegation die rückwirkende Auszahlung von Ortzuschlägen ausschloss, brachte das Fass zum Überlaufen. Mit der Demonstration, die um 18.30 Uhr bei der Sihlpost beginnen und eine Stunde später in eine Kundgebung auf dem Helvetiaplatz münden soll, verlangen die Pöstler eine Zürcher Ortszulage von 2000 Franken jährlich rückwirkend auf den 1. Januar 1988. Die vier Platzsektionen des Zürcher PTT-Personals, die zur Demonstration aufrufen, erwarten nach Angaben von Erwin Furrer, Präsident der PTT-Union Sektion Zürich Bahnpostpersonal, 3000 bis 4000 Teilnehmer. Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres haben in Zürich 280 Briefträger gekündigt, kleine Löhne und wachsende Arbeitsbelastung werden als Hauptgründe geltend gemacht. Bereits vor drei Monaten gingen in Lausanne rund 1500 Waadtländer und Freiburger Postbeamte auf die Strasse und verlangten mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen. Und in Zürich, Genf und im Tessin fanden letztes Jahr Protestversammlungen statt. Der Bundesrat beschloss daraufhin als Sondermassnahme für die Genfer Beamten Ortszulagen von jährlich 2000 Franken.
Berner Tagwacht, 7.7.1988.
PTT-Union > Demonstration. Arbeitsbedingungen. TW, 1988-07-07.
Ganzer Text
12.10.1987 Schweiz
PTT
PTT-Union Schweiz

Arbeitsbedingungen
PTT
Volltext
Post-Kaderleute fordern Reallohnerhöhungen für 1988. Das PTT-Personal besserstellen. Die Post-Kaderleute sind sehr besorgt über die Personalsituation bei den PTT und wollen mehr Lohn. An einer Versammlung in Crans-Montana forderte die Vereinigung schweizerischer gradierter Postbeamter eine allgemeine Reallohnerhöhung für das Bundespersonal von mindestens zwei Prozent für Herbst 1988. Bundesrat Leon Schlumpf habe zwar Besoldungsmassnahmen in Aussicht gestellt, sich aber nicht konkret über Ausmass und Zeitpunkt geäussert, teilte die Vereinigung in einem Communiqué mit. Die Vorgesetzten im Postbetrieb verlangen nebst der Reallohnerhöhung für 1988 gezielte Lohnverbesserungen in Form einer Revision der Ämterklassifikation sowie Verbesserungen des Ortszuschlags. Die zunehmenden Austritte von PTT-Personal und die schwindende Attraktivität der Postberufe führten dazu, dass der Postbetrieb an vielen Orten nur noch mit ungenügend ausgebildeten Hilfskräften aufrechterhalten werden könne. Die Qualität der PTT-DienstIeistungen leide zwangsläufig, eine rasche Verabschiedung des Besoldungspakets sei dringend nötig. Der Vorsteher des Eidgenössischen Verkehrs- und Energiewirtschaftsdepartements (EVED) Bundesrat Leon Schlumpf, sprach sich in einer Grussadresse für eine leistungsfähige, unteilbare PTT aus. Die ertragsreichen Sparten dürften im Interesse der nationalen Versorgung nicht privatisiert werden. Er unterstützte die geplante Aktivierung des Postcheckdienstes, mit der die PTT versuchten, ihre Position im Massen-Zahlungsverkehr zu erhalten. Die PTT dürften sich hier nicht von den Banken verdrängen (...). Berner Tagwacht, 12.10.1987.
PTT-Union > PTT. Arbeitsbedingungen. TW, 1987-10-12.
Ganzer Text
02.08.1987 Zürich
Platzunion
PTT

Personalmangel
PTT
Volltext
Die Platzunion Zürich schlägt Alarm. Bundeslöhne sind im Rückstand. In Zürich dreht sich bei den Bundesbetrieben die Spirale „Lohnrückstand-Rekrutierungssehwierigkeiten-Personalmangel-Kündigungen“ immer schneller. Die Platzunion Zürich ist stark beunruhigt über die sich weiter verschärfende Lage: Praktisch in allen Sparten herrscht Personalmangel, so dass Dienstleistungen und Bedienstete von PTT und SBB darunter leiden. Sie fordert Bundesrat und Parlament auf, rasch Massnahmen zugunsten des Bundespersonals zu treffen. „Zusammen mit den vier zuständigen Kreisdirektionen müssen wir feststellen, dass die Personalknappheit und damit die Sicherstellung bestimmter Dienstleistungen den problematischen Stand Anfang der siebziger Jahre bald wieder erreicht hat“, sagte Rene Weber, Präsident der Platzunion des eidgenössischen Personals Zürich, kürzlich an einer Pressekonferenz. Der Grund: Die Arbeits- und Lohnverhältnisse stellen zusammen mit der prekären Lage am Wohnungsmarkt die Bundesbetriebe vor ausserordentliche Rekrutierungsschwierigkeiten. Der Bund ist am ausgetrockneten Arbeitsmarkt im Grossraum Zürich überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig. So schrieb die Fernmeldekreisdirektion Zürich auf Anfrage der Platzunion: „Unsere Lohnangebote entsprechen nicht mehr den Vorstellungen der Bewerber. Wir haben ebenfalls Austritte zu verzeichnen wegen lukrativeren Angeboten aus der Privatwirtschaft“. Die Kreispostdirektion Zürich antwortete unter anderem: „Im laufenden Jahr besonders beunruhigend ist der starke Anstieg der Abgänge wegen Stellenwechsels.“ Privatwirtschaft attraktiver. Mit eindrücklichen (…).
SoAZ, 2.8.1987.
PTT-Union > Arbeitskräftemangel. SoAZ, 1987-08-02.
Ganzer Text
03.11.1970 Biel
Entlassung

PTT
In der National-Zeitung erscheint der Artikel „Von besonderer Gefährlichkeit...“ über die Entlassungsaffäre bei der PTT Biel.
04.11.1969 Biel
Jeunesse Progressiste

PTT
Das Flugblatt „Acte arbitrages“ der Jeunesse Progressiste erscheint in den „apodaten 5/69, November 1969. Kontaktadresse: Jeunesse Progressiste mit Telefon-Nummer von Beat Schaffer
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