Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
08.11.2018 Schweiz
Netzinfrastruktur-Verband
Syndicom

Mindestlöhne
Netzinfrastruktur-Verband
Volltext
Ab 2019 keine Löhne mehr unter 4’000 Franken. in der Netzinfrastruktur-Branche. Nach dem Inkrafttreten der Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrags für die Netzinfrastruktur-Branche am 1. Oktober haben sich die Sozialpartner nun auf Lohnmassnahmen für 2019 geeinigt. Diese beinhalten eine Anhebung der tieferen Mindestlöhne, eine Lohnerhöhung von 0,5% der Gesamtlohnsumme sowie höhere Spesen in der gesamten Branche. Diese Anpassungen entsprechen einer Erhöhung von rund 1,5% per 2019. Lohnmassnahmen 2019. Die beiden Arbeitgeberverbände, der Schweizer Netzinfrastrukturverband (SNiv) und die Vereinigung von Firmen für Freileitungs- und Kabelanlagen (VFFK), sowie die Gewerkschaft Syndicom haben im Rahmen der ersten Lohnverhandlungen seit der Allgemeinverbindlicherklärung des Gesamtarbeitsvertrags die tieferen Mindestlöhne deutlich angehoben. Bei Ungelernten gilt neu ein monatlicher Mindestlohn von 4‘000 Franken, jährlich dreizehnmal ausbezahlt. Je nach Qualifikation und Fachrichtung betragen die Mindestlöhne bei den Gelernten nun neu zwischen 4‘250 und 6‘700 Franken. Hinzu kommen eine Erhöhung der realen Gesamtlohnsumme um 0,5% per 1. Januar 2019 und die Anpassung der Spesenentschädigungen. Diese Massnahmen entsprechen somit einer gesamten Erhöhung von bis zu 1,5%. Bereits eingereicht haben die Vertragsparteien das Gesuch um die Allgemeinverbindlicherklärung der Lohnmassnahmen, mit deren baldigen Erteilung alle in der Schweiz tätigen Unternehmen der Branche zur Umsetzung der Massnahmen verpflichtet werden. (…).
Syndicom, 8.11.2018.
Syndicom > Netzinfrastruktur. Mindestlohn. Syndicom, 2018-11-08.
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29.01.2016 Schweiz
Netzinfrastruktur-Verband
Personen
Syndicom-Zeitung
Daniel Hügli
Yves Sancey
GAV
Netzinfrastruktur-Verband
Volltext
Erster GAV Netzinfrastruktur. Daniel Hügli, Zentralsekretär des Sektors Telecom/IT, kommentiert im Gespräch Ziele, Inhalte und mögliche Folgen des neuen Gesamtarbeitsvertrags für die Branche Netzinfrastruktur. Welche Ziele habt ihr mit dem Abschluss dieses Branchen-GAV verfolgt? Daniel Hügli: Wir haben an die Hauptbetroffenen, die Beschäftigten, gedacht, an ihre Arbeitsbedingungen, die Arbeitszeiten, die Zulagen. Und wir wollten Mindestlöhne für die gesamte Branche festlegen. Auf Seiten der Unternehmen braucht es gemeinsame Standards für die ganze Branche. Für diejenigen Unternehmen, die diesen Standards bei weitem nicht genügen, wurde vorgesehen, dass sie 12 bis 18 Monate Zeit haben, um ihre Arbeitszeiten und Mindestlöhne anzupassen. Ziel ist es, keinen unlauteren Wettbewerb mehr zu haben. Auf den Unternehmen mit guten GAVs lastete ein grosser Konkurrenzdruck. Welche Verbesserungen bringt der neue Branchen-GAV? Die wichtigsten Verbesserungen haben wir in einem Factsheet aufgeführt. In einer Branche, in der nur drei Unternehmen - Saphir Group, Network 41 und Cablex - einen GAV hatten, ist ein Branchen-GAV besonders wichtig. Die Verkürzung der Arbeitszeit war eine zentrale Forderung. Der Wechsel von der 50- zur 42-Stunden-Woche (nach einer Übergangsfrist) bedeutet einen grossen Fortschritt. Das ist aber nur ein Anfang. In der nächsten Verhandlungsrunde wird eine Wochenarbeitszeit von 41 Stunden angestrebt. Wir wollen uns den drei bereits bestehenden GAV annähern. (…). Yves Sancey.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Personen > Hügli Daniel. Netzinfrastruktur-Verband. GAV. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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29.01.2016 Schweiz
Netzinfrastruktur-Verband
Syndicom-Zeitung

GAV
Netzinfrastruktur-Verband
Volltext
Regulierung einer Boombranche. Syndicom hat im Dezember 2015 mit der Vereinigung von Firmen für Freileitungs- und Kabelanlagen (VFFK) und dem Schweizerischen Netzinfrastrukturverband (SNIV) einen GAV für die Branche abgeschlossen. Der GAV tritt am ersten Juli in Kraft; unterstehen werden ihm gegen 70 Unternehmen mit insgesamt rund 4000 Beschäftigten. 50-Stunden-Wochen, Dumpinglöhne und miese Arbeitsbedingungen sollen damit endlich der Vergangenheit angehören. Der rasche und flächendeckende Ausbau eines hochleistungsfähigen Glasfasernetzes ist essenziell, damit die Schweiz weltweit eines der wettbewerbsfähigsten Länder bleibt. Alleine die Swisscom investiert deshalb mehrere Milliarden Franken in den Glasfaserausbau. Nicht nur Internet-Ausbau. Hinzu kommen auch von Elektrizitätsversorgern hohe Investitionen für ein zuverlässiges Hochspannungsnetz, welches insbesondere den Anforderungen der neuen Energiequellen Wind und Sonne gerecht werden muss. Bahnunternehmen investieren Milliarden Franken in Infrastrukturprojekte. Beispiel: der (umstrittene) Gotthard-Basistunnel. Das hohe Auftragsvolumen hat in der Netzinfrastruktur-Branche zu einem Boom geführt, der nebst seriösen Unternehmen auch inländische und ausländische Unternehmen anzieht, welche unfaire Mittel wie Lohn- und Sozialdumping einsetzen. Sozialpartnerschaft gelungen. (…). Syndicom.
Syndicom-Zeitung, 29.1.2016.
Syndicom-Zeitung > Netzinfrastruktur-Verband. GAV. Syndicom-Zeitung, 2016-01-29.
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15.12.2015 Schweiz
Netzinfrastruktur-Verband
Syndicom

GAV
Netzinfrastruktur-Verband
Volltext
Erstmals ein GAV für die ganze Branche. Gesamtarbeitsvertrag in der Netzinfrastruktur-Branche. Die Gewerkschaft Syndicom hat am 14. Dezember 2015 mit den Arbeitgeberverbänden VFFK und SNiv einen Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Netzinfrastruktur-Branche abgeschlossen. Der GAV tritt am 1. Juli 2016 in Kraft; unterstehen werden ihm gegen 70 Unternehmen mit insgesamt rund 4‘000 Beschäftigten. Ein gemeinsames Ziel der Sozialpartner ist die Allgemeinverbindlichkeit des GAV, welche allen Beschäftigten in der Branche faire Arbeitsbedingungen und den Unternehmen gleich lange Spiesse garantiert. Der rasche und flächendeckende Ausbau eines hochleistungsfähigen Glasfasernetzes ist ein wesentlicher Faktor, damit die Schweiz das wettbewerbsfähigste Land der Welt bleibt. Alleine die Swisscom investiert mehrere Milliarden Franken in den Glasfaserausbau. Hinzu kommen hohe Investitionen von Elektrizitätsversorgungsunternehmen in ein redundantes und damit zuverlässiges Hochspannungsnetz, welches insbesondere den Anforderungen der neuen Energiequellen Wind und Sonne gerecht werden muss. Bahnunternehmen investieren Milliarden Franken in Infrastrukturprojekte, zum Beispiel den Gotthard Basistunnel. Das hohe Auftragsvolumen hat in der Netzinfrastruktur-Branche zu einem Boom geführt. Dieser Boom hat nebst seriösen Unternehmen auch inländische und ausländische Unternehmen angezogen, welche mit unfairen Mitteln, wie Lohn- und Sozialdumping, ein Stück vom Kuchen abschneiden wollen. (…).
Syndicom, Telecomgewerbe, 15.12.2015.
Syndicom > Telecom-Gewerbe. GAV. Syndicom, 15.12.2015.
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