Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 14

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
02.04.1992 Thun
Militärdepartement
Platzunion

Militärdienst
Sozialplan
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Platzunion Thun. Sichere Arbeitsplätze? Die Arbeitsgruppe „EMD-Arbeitsplätze“ der Platz-Union Thun beschäftigte sich an ihrer letzten Sitzung mit den Wiederwahlen und dem fehlenden Sozialplan des Bundes, bzw. des Eidg. Militärdepartementes . Mit einiger Bestürzung wurde festgestellt, dass der ursprünglich für das EMD vorgesehene Sozialplan verzögert wird; der Bund will einen einheitlichen, alle Departemente übergreifenden Sozialplan erarbeiten; dies können die Gewerkschaftsvertreter nicht akzeptieren. Die Arbeitsgruppe ist der Meinung, dass in Anbetracht der kritischen Lage im Berner Oberland unbedingt ein EMD-Sozialplan in Arbeit genommen werden muss. Die Vertreter in der Platzunion Thun werden sich mit aller Kraft dafür einsetzen, dass es bei den Wiederwahlen für die Periode.1993-1996 keine Willkür geben wird und wenn nötig nur gerechte Lösungen erarbeitet werden. Als weitere Massnahme wurde beschlossen, eine Informationsveranstaltung für politische Amtsträger und das Personal der EMD-Betriebe durchzuführen. Am 12. Mai 1992 wird diese gewerkschaftliche Information im Schadausaal durchgeführt.
Berner Tagwacht, 2.4.1992.
Platzunion > Platzunion Thun. EMD. Sozialplan. TW, 1992-04-02.
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10.03.1984 Bern
Demonstrationen Bern
Frauen

Frauentag
Militärdienst
Nachtarbeit
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Frauen gegen Nachtarbeit. Mit einer Kundgebung in Bern, einem Diskussionsforum für Frauenpolitik und einem Frauenfest wurde am 10. März der nationale Tag der Frau begangen. Im Zentrum standen die Forderung nach einem verstärkten Schutz für Schwangere, die Opposition gegen Nachtarbeit für Frauen und gegen den Einbezug der Frauen in die Gesamtverteidigung. Etwa 1200 Frauen, Kinder und vereinzelt auch Männer formierten sich zu einem Demonstrationszug durch die Berner Altstadt. Auf mitgeführten Spruchbändern, in Reden und Sprechchören machten die Frauen auf ihre Anliegen aufmerksam: „Keine Frau in die Herrschaftsverteidigung“, „Mutter werden ist nicht schwer, vom Gesetz her dagegen sehr“, „Kinder oder keine, entscheiden wir alleine“. (...). Mit Demo-Foto.

 

Vorwärts, 15.3.1984.
Frauen > Nachtarbeit. Demo 10.3.1984.doc.

 

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05.07.1918 Zürich
Arbeitszeit
Strassenbahner Zürich
Streik

Entschädigungen
Löhne
Militärdienst
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Streik bei der Limmattal-Strassenbahn. Seit Sonntag früh streiken die Angestellten der Limmattalstrassenbahn.  Auch  sie  haben Not und Teuerung zu spüren bekommen. Ihre Verwaltung aber hatte nicht die nötige Einsicht, ihren Angestellten einen angemessenen Lohn zu zahlen. Am 17. April 1918 reichten die Angestellten folgende Forderungen an die Verwaltung: (...).

 

Strassenbahner-Zeitung, 5.7.1918. Standort: Sozialarchiv.
Strassenbahner Zürich > Streik Limmattal 5.7.1918.doc

Streik Limmattalbahn. 5.7.pdf

31.01.1918 BS Kanton
Finanzdepartement
Justizdepartement
Personen
Strassenbahner Basel
Karl Becker
Karl Hänggi
Kleiderreglement
Militärdienst
Volltext
Werkstättepersonal

Strassenbahner Basel. Die Gruppe Werkstättenpersonal hielt am 31. Januar 1918 im Restaurant zum Klingental ihre gutbesuchte Jahres-Generalversammlung ab. Nach Erledigung der Traktanden, Protokoll und Mitteilungen gab der Obmann  folgenden Jahresbericht bekannt, der den regen Geist, der in dieser Gruppe herrscht, illustriert: In der Sitzung vom 16. Dezember 1916 wurde der Unterzeichnete Kurt Becker  zum Obmann und Kollege Gottlieb Baumann zum Stellvertreter gewählt. Aber schon in der darauffolgenden Sitzung vom 15. Februar musste unser verdienter Kollege Baumann infolge hartnäckiger Krankheit sein Amt an KoIlege Josef Sommer abtreten. (...). Strassenbahner-Zeitung, 15.2.1918.

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30.11.1917 Zürich
Löhne
Strassenbahner-Verband

Militärdienst
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Schweizerischer Strassenbahner-Verband. Keinen Lohn, während des Militärdienstes. Wir trauten unseren Augen nicht, als da letzthin ein Angestellter der Forchbahn uns die Mitteilung machte, seine Verwaltung zahle während des Militärdienstes keinen Lohn. Verhält es sich wirklich so, wie uns berichtet wurde, so muss eine solche Haltung als schäbig bezeichnet werden. Immer und immer wird vom Bürgertum an den Patriotismus des Volkes appelliert, und immer und immer muss man die Erfahrung machen, dass es gerade Angehörige des Bürgertums sind, die auf den Patriotismus pfeifen, wenn es gilt, ihr Profitinteresse zu wahren. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-11-30.
Strassenbahner-Verband > Militärdienst. Lohn. 1917-11-30.doc.

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07.11.1917 Schweiz
St. Gallen
Personen
SEV Schweiz
Strassenbahner-Verband
Albisser
August Kiefer
Karl Mariani
Erholungsheime
Feriehaus
Militärdienst
Unterstützungskasse
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Schweiz. Strassenbahner-Verband. Auszug aus den Verhandlungen des Verbandsvorstandes. Sitzung vom 7. November 1917. Präsident Johann Siegenthaler erstattet Bericht über die Konferenz der Nebenbahner in der Angelegenheit „Promesse Comtesse", wonach unsere Forderungen durch den Präsidenten der A.U.S.T., Genosse Albisser in Luzern, in einer Eingabe an den Verband der schweizerischen Nebenbahnen niedergelegt wurden. Als Vorort wurde vorläufig Luzern belassen und die Besetzung eines romanischen Sekretärs auf dem Berufungsweg durch einen Genossen aus Lugano erledigt. Der Kassier macht Mitteilung, dass eine Obligation der Kantonalbank von 4 ½  auf 4 ¾ % konvertiert wurde. Einem Wunsch, die im Militärdienst stehenden Mitglieder vom Verbandsbeitrag zu befreien, konnte nicht entsprochen werden, da dem Beschluss der letzten DelegiertenversammIung nachgelebt werden muss. Dem Wunsche der Ferienheimlotterie um Aufnahme eines Klischees in unser Organ wurde entsprochen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-11-16.
Strassenbahner-Verband > Verbandsvorstand 1917-11-07.doc.

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15.06.1917 Schweiz
Armee
Grütliverein
Strassenbahner-Zeitung

Militärdienst
Repression
Unterschriftensammlung
Volltext

Die Dienstfreudigkeit. Nicht um die Dienstfreudigkeit an irgend einer Strassenbahn handelt es sich bei der so betitelten Abhandlung, die General Ulrich Wille den Mitgliedern der Bundesversammlung zustellen liess, sondern um die militärische Dienstfreudigkeit, oder besser gesagt, Dienstmüdigkeit. Der General bestreitet, dass die Dienstfreudigkeit in dem Grade abgenommen habe, wie in der Presse dargestellt werde, und er nimmt die „armen Offiziere" in Schutz, die des kleinsten, oft nicht einmal bewiesenen Fehlers wegen in der Öffentlichkeit verunglimpft würden. Es ist sehr bezeichnend, wie der General tiefes Mitleid aufbringt für die etwas am Schopf genommenen Offiziere, die Verunglimpfungen, ja Misshandlungen von Soldaten durch Vorgesetzte dagegen als Bagatellsache behandelt wissen will. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-06-15.
Grütliverein > Militärdienst. 1917-06-15.doc.

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27.12.1916 Luzern
Oerlikon
Olten
Schaffhausen


Dienst- und Besoldungsordnung
Militärdienst
Volkshaus
Volltext

Strassenbahner Oerlikon. Mittwoch den 27. Dezember 1916 hielt unser Verein seine ordentliche Monatsversammlung ab.  Der Besuch darf als ein befriedigender bezeichnet werden. Wenn auch in letzter Zeit der Versammlungsbesuch einen sehr erfreulichen Aufschwung erfahren hat, so dürfte er im neuen Jahr doch noch besser  sein. Somit fordern wir alle dienstfreien Kollegen auf, in Zukunft an den Versammlungen zu erscheinen, denn es liegt dies im Interesse eines jeden Einzelnen. Der Präsident eröffnete die Versammlung um 9 ¾ Uhr. Das Protokoll wurde verlesen und genehmigt. Zwei Kollegen wurden einstimmig in unsere Organisation aufgenommen. Wir erwarten, dass sie jederzeit fleissige Mitglieder sind und treu zur Sache stehen. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1917-01-12. Standort: Sozialarchiv.
Strassenbahner Oerlikon > Versammlung 1916-12-27.doc.

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17.12.1915 Zürich
Strassenbahner Zürich

Arbeitsbedingungen
Fahrkarten
Fahrpreise
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Zürich. Fahrkarten. Wie wir soeben vernehmen, hat unsere Direktion die von uns angestrebte Änderung des Abrechnungsverfahrens beschlossen, und zwar in dem von uns gewünschten Sinne.  Ab 1. Januar 1916 erfolgt  die persönliche Geldabnahme durch Abrechner in den Depots. Jedoch nur die Geldabnahme; die Zentralabrechnung, so wie sie bis jetzt, also seit Aufhebung der Abrechnung, in den Depots, ausgeübt wurde, bleibt bestehen. Abrechner mit entsprechendem Hilfspersonal werden inskünftig abwechslungsweise das Geld in den Depots abnehmen.  Für die kleineren Depots ist ein Mann, für die grösseren sind zwei Mann vorgesehen, die jeden Abend von 5 Uhr an das Geld den Kondukteuren abnehmen.  Die Geldsäcke, die Geldurnen und der Transport der Säcke fallen weg. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 17.12.1915.

 

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03.12.1915 BS Kanton
Ferien
Strassenbahner Basel

Dienst- und Besoldungsordnung
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Basel. Militärdienst. Die kantonalen Sondervorschriften für das Betriebspersonal der Strassenbahn Basels. Die Urlaubsfrage bildet in der Geschichte des Basler Strassenbahnervereins ein besonderes Kapitel. Seit dem Bestehen unserer Organisation haben sich die jeweiligen Vereinsleitungen bemüht, die Urlaubsverhältnisse des  Betriebspersonals  möglichst günstig zu gestalten. Die Regierung und der Grosse Rat haben sich in den Jahren 1897, 1902, 1906, 1909, 1912 und 1913 etappenmässig mit unserem Urlaub beschäftigen müssen. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 3.12.1915.

Strassenbahner Basel. Militärdienst. 3.12.1915.pdf

13.11.1915 Zürich
Strassenbahner Zürich

Arbeitsbedingungen
Kleiderreglement
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Zürich. Sektion Hard. Unsere Sektion hielt am 13. November eine für die jetzigen Verhältnisse ziemlich gut besuchte Versammlung ab. Das Protokoll wurde unter Verdankung genehmigt. Zwei Kollegen wurden einstimmig in die Organisation aufgenommen. Ausgetreten aus unserer Sektion ist das Mitglied H., mit der Begründung, die bekannte Peter-Gisin-Affäre ekle ihn an. Ob dies der wirkliche Austrittsgrand ist, bleibe dahingestellt. Unterstützungen wurden wieder mehrere ausgerichtet, eine mit 50 Fr., eine andere mit 100 Fr. und bei einem dritten Gesuche sind 50 Fr. beantragt. Über das Bekleidungsreglement, respektive über die Verlängerung der Tragzeit unserer  Uniformstücke, sind  wir nicht gleicher Meinung wie unsere Direktion. Diesbezüglich werden Schritte unternommen. (...). Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 19.11.1915.

 

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02.10.1915 Zürich
Strassenbahner Zürich

5-Tage-Woche
Freitage
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Zürich. Unsere Versammlung vom 2. Oktober zeigte leider nur einen schwachen Besuch.  Der Obmann gedachte des verstorbenen Kollegen Eduard Frick, Reparateur, der vor zirka zehn Tagen einem Unfall zum Opfer fiel.  Die Versammlung ehrte das Andenken des Verstorbenen durch Erheben von den Sitzen. Über die Zentralvorstandssitzung vom 17. September referierte der Obmann, über diejenige vom 30. September Beisitzer Meyer.  Die Berichterstattung  führte  zu  einer längeren Debatte über die Bezahlung des Lohnes während des Militärdienstes. Es wurde angeführt, dass Kollegen, die schon seit bald zehn Monaten im Dienste der Stadt stehen, kein Lohn ausgerichtet werde während ihres Militärdienstes. Der Obmann übernahm es, sich über diese Fälle zu erkundigen. Eintritte waren zwei zu verzeichnen, Austritte einer, infolge Beförderung eines Kollegen zum Vorarbeiter. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 8.10.1915.

Werkstätte- und Linienarbeiter. 2.10.1915.doc

28.08.1915 Oerlikon
Strassenbahner

Austritte
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Oerlikon. Unsere am 28. August stattgefundene Versammlung war leider schwach besucht, was auf die Gleichgültig vieler Mitglieder schliessen lässt. Präsident Schmid eröffnete die Versammlung um 9.40 Uhr. Das Protokoll wurde verlesen und genehmigt. Leider haben wiederum drei Mitglieder dem Verein den Rücken gekehrt. Sie sie sind es wert, dass man sie den Kollegen bekannt gibt. (...).

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 10.9.1915.

Versammlung 28.8.1915.doc

28.08.1915 Oerlikon
Strassenbahner

GV
Militärdienst
Volltext

Strassenbahner Oerlikon. Unsere am 28. August 1915 stattgefundene Versammlung war leider schwach besucht, was auf die Gleichgültig vieler Mitglieder schliessen lässt. Präsident Schmid eröffnete die Versammlung um 9.40 Uhr. Das Protokoll wurde verlesen und genehmigt. Leider haben wiederum drei Mitglieder dem Verein den Rücken gekehrt. Sie sie sind es wert, dass man sie den Kollegen bekannt gibt. Es betrifft dies Huber Theodor, Nr. 34, Albert Wendoli, Nr. 24 und Hösli Johann, Nr. 4.  Die Erhöhung des Monatsbeitrages bewog sie dazu. Diese Fahnenflucht ist umso kleinlicher, als die Erhöhung den im Militärdienst  stehenden Mitgliedern zugute kommt. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung 10.9.1915. Standort: Sozialarchiv.

 

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