Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 5

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03.04.2017 Schweiz
Migration
Personen
SGB
Regula Bühlmann
Migrationstag
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SGB-Migrationskonferenz: Gleiche Rechte für alle. Rund 50 GewerkschafterInnen diskutieren Demokratiedefizite. Die Schweiz ist längst zum Einwanderungsland geworden, das sie nie sein wollte, ist der Rassismusforscher Kijan Espahangizi überzeugt. Doch diese Entwicklung ist positiv für die Schweiz und ihre Gewerkschaften, so das Fazit der SGB-Migrationskonferenz vom 1. April 2017. Rund 50 Gewerkschafter/innen haben sich am 1.4.2017 im Berner Hotel Hotel Ador getroffen. Sie diskutierten, wie ein Miteinander von Zugewanderten und Einheimischen aussehen müsste und was die Gewerkschaften dazu beitragen könnten. Solidarische Politik erst ab den 70er Jahren. Unia-Präsidentin Vania Alleva zeigte in ihrem Referat auf, dass die Rolle der Gewerkschaften nicht immer vorbildlich war. Lange organisierten sie primär Menschen mit Schweizer Pass. Die Gewerkschaften verteidigten eine restriktive Bewilligungspraxis, um die Arbeitsplätze der Schweizer/innen zu sichern. Ab den 70er Jahren vollzogen sie einen Kurswechsel zu einer solidarischen Migrationspolitik. Sie lehnten die Schwarzenbach-Initiative ab, welche zur sofortigen Ausweisung von über 300'000 ausländischen Arbeitnehmenden geführt hätte. Seither ist die Organisierung von MigrantInnen, deren Anteil in z.B. in der Unia 50% ausmacht, zu einem wichtigen Motor für Kämpfe zur Gleichberechtigung geworden. Erfolge wie die Ablehnung der Durchsetzungsinitiative sind Zeichen davon. Rassismus: ein Demokratieproblem. Während Vania Alleva vor allem die Einheit der (...). Regula Bühlmann.
SGB, 3.4.2017.
Personen > Bühlmann Regula. Migration. Konferenz. SGB, 2017-04-03.
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02.03.2017 Schweiz
Migration
Personen
SGB
José Corpataux
Migrationstag
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Mehr Rechte für Migrant/innen! SGB-Migrationskonferenz, 1. April 2017. Am Samstag 1. April 2017 wird in Bern die nächste SGB-Migrationskonferenz stattfinden. Gemeinsam werden die Teilnehmenden Wege suchen und Strategien erörtern, wie Migrant/innen mehr Rechte erhalten sollen. In den letzten Jahren wurde die Migrationsdebatte systematisch und zunehmend durch fremdenfeindliche Züge geprägt. Zwar ist es der Linken und den weltoffenen Liberalen in zwei Volksabstimmungen gelungen, die SVP auf die Verliererstrasse zu schicken. Dennoch: die fremdenfeindlichen Populisten werden weiterhin provozieren. Sie werden Ängste schüren, Sie werden die weltweite Migration als Gefahr aufbauschen. Sie werden den Migrant/innen Rechte verweigern. Was tun dagegen? Wie kann man allen die gleichen Rechte sichern? Wo sollen die Gewerkschaften hier ansetzen? Diese Fragen bilden den Mittelpunkt einer Debatte, welche die nächste SGB-Migrationskonferenz anpacken will. In einem ersten Vortrag wird die These vertreten, dass die erwünschte soziale Beteiligung gleiche Rechte für alle voraussetzt. Ein zweiter Input-Beitrag wird auf das Engagement eingehen, das die Gewerkschaften seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt haben, um für Migrant/innen gleiche Rechte und insbesondere auch gleiche Löhne zu erzielen. Auf einem Podium und in einer offenen Diskussion wird diesen Teil des Programms abschliessen. Aktuelle Fragen im Brennpunkt von Migration und gewerkschaftlichem Handeln werden am Nachmittag (...). José Corpataux.
SGB, 2.3.2017.
Personen > Corpataux José. Migration. Kongress. SGB, 2017-03-02.
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20.02.2015 Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Marco Geissbühler
Antirassismus
Kongress
Migrationstag
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In der Schweizer Migrationsszene herrscht ein neues Selbstbewusstsein. Der Kongress. Ein Jahr nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative der SVP lancieren 260 Migrantinnen und Migranten ein Manifest. Es wird eng im grössten Saal des Hotels Bern, sehr eng. 260 Secondas und Secondos, Ex-Saisonniers. Schweizer und ItalienerInnen. Portugiesen. MazedonierInnen usw.; alle sind gekommen, um am ersten Migrationskongress dabei zu sein. Der Termin ist gut gewählt: Ein Jahr danach. Ein Jahr nach dem Ja zur SVP-Abschottungsinitiative. Die Erwartungen sind gross. Unia-Frau Aurora Garcia ist selber eine Seconda. Und Mitorganisatorin des Kongresses: „Lange hatten wir kaum Rücklauf“, erzählt sie: „Plötzlich hagelte es zwanzig Anmeldungen pro Tag.“ Wie eine Welle zog die Kongressankündigung ihre Kreise durch die Ausländervereinigungen in der Schweiz. In seiner Eröffnungsrede sagt Kijan Espahangizi, das Ja zur SVP-Initiative sei ein Zeichen gewesen: „Ein Zeichen an alle von uns, dass wir hier nicht willkommen sind. Ein Zeichen, dass man uns höchstens duldet, solange wir nützlich sind.“ Der Zürcher Historiker hält seine Rede in bestem Bühnenhochdeutsch. Espahangizi ist 36 und wuchs in Deutschland auf. Seit 2006 lebt Espahangizi junior in der Schweiz und engagiert sich bei den Second@s plus, einer Migrantenorganisation. In Deutschland schimpften sie den Deutsch-Iraner einen „Kanaken“. Jetzt, in der Schweiz, sagen sie ihm „Sauschwob“, wenn er den Mund aufmacht. (…). Marco Geissbühler.
Work, 20.2.2015.
Personen > Geissbühler Marco. Migration. Manifest. Work, 20.2.2015.
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21.01.2015 Schweiz
Emigranten
VPOD Schweiz

Ausländerpolitik
Migranten
Migrationstag
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VPOD-Migrationskonferenz: Gemeinsam für ein Leben in Würde. Die europäische Flüchtlingspolitik und die Arbeitsbedingungen der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz standen im Mittelpunkt der Migrationskonferenz des VPOD am Samstag in Bern. Viele Migrantinnen und Migranten arbeiten im Tieflohnbereich. Bożena Domańska, Betreuerin in der Langzeitpflege, berichtete von den prekären Arbeitsbedingungen, unter denen Pflegerinnen aus Osteuropa Senioren in Schweizer Privathaushalten betreuen. Im Netzwerk „Respekt@vpod", einem Pilotprojekt der Gewerkschaft in der Nordwestschweiz, kämpfen diese um ihre Rechte und faire Löhne. Domańska forderte, die Wichtigkeit der Care-Arbeit anzuerkennen und mehr öffentliche Mittel für diese bereitzustellen. Katharina Prelicz-Huber, Präsidentin des VPOD, betonte, dass Reichtum und Wohlstand der Schweiz gerade auch der Einwanderung zu verdanken sind. Obwohl Wirtschaft und Sozialversicherungen von den Migrantinnen und Migranten profitieren, sei es den rechtspopulistischen Kräften gelungen, diese zu Sündenböcken zu machen. Dabei liege das Problem bei der Umverteilung von unten nach oben, dank der seit 20 Jahren die Reichen und Superreichen von Lohnsteigerungen und Steuererleichterungen profitieren. (…). Johannes Gruber.
VPOD Schweiz online, 21.1.2015.
VPOD Schweiz > Ausländerpolitik. VPOD Schweiz. 2015-01-21.
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30.11.2011 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Migration
Personen
Angelo Barrile
Migrationstag
Volltext

Eine Schweiz ohne uns? „Kosovarin rettet Schweizer das Leben!" Diese Schlagzeile ist nicht in der Zeitung zu lesen, aber es kommt jeden Tag in dieser oder einer ähnlichen Form vor. Die Berichterstattung in den Medien und die Hetzkampagnen rechtsbürgerlicher Parteien verzerren das Bild, das wir uns von ausländischen MitbürgerInnen machen. Dabei geht vergessen, dass die grosse Mehrheit nicht (negativ) auffällt, sondern hier arbeitet, Steuern und Beiträge an die Sozialwerke bezahlt und im Alltag so lebt wie du und ich. (...).

Angelo Barrile.

GBKZ, 30.11.2011.
Personen > Barrile Angelo. Migrationstag. Kolumne. 30.11.2011.

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