Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 9

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
16.10.2018 Thun
Meyer Burger AG
Unia Berner Oberland

Entlassungen
Meyer Burger AG
Volltext
Meyer Burger kündigt neue Entlassungen an. Berner Regierungsrat muss Task Force zu Meyer Burger reaktivieren. Meyer Burger hat die erneute Streichung von 100 Stellen angekündigt. In Thun würde nur ein Bruchteil der ursprünglichen Arbeitsplätze übrig bleiben. Die Gewerkschaft Unia fordert einen Verzicht auf den Stellenabbau und die langfristige Sicherung des Standorts Thun-Gwatt. Der Regierungsrat des Kantons Bern muss die bisherige Task Force zu Meyer Burger reaktivieren und Garantien für die Beschäftigten einfordern. Meyer Burger will knapp ein Jahr nach der Ankündigung der letzten Massenentlassung erneut rund 100 Stellen abbauen. Dies würde abermals einen grossen Schaden für den Werkplatz bedeuten. Die Unia fordert Meyer Burger auf, auf den Stellenabbau zu verzichten und endlich Massnahmen zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze und des Standorts Thun zu treffen. Affront gegenüber Angestellten. Entgegen jeglicher sozialpartnerschaftlicher Gepflogenheiten wurden die Arbeitnehmervertretung im Vorfeld der heutigen Bekanntgabe der Pläne im besten Fall ungenügend und die Gewerkschaften gar nicht informiert. Die Angestellten mussten heute Morgen sogar aus den Medien von den Abbauplänen erfahren. Dies ist eine Frechheit sondergleichen und ein Zeichen dafür, dass sich die Firma offenbar um die gesetzlichen und gesamtarbeitsvertraglichen Mitwirkungs- und Konsultationsrechte foutiert. Regierungsrat muss Task Force reaktivieren. Die Unia fordert von Regierungsrat Christoph Ammann, die Task Force zu Meyer Burger zu reaktivieren, die bereits nach der letzten (…).
Unia Berner Oberland, Medienmitteilung, 16.10.2018.
Unia Berner Oberland > Meyer Burger. Entlassungen. Unia, 2018-10-16.
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08.12.2017 Thun
Meyer Burger AG
Unia Berner Oberland

Meyer Burger AG
Volltext
Meyer Burger hält an Schliessung der Produktion in Thun fest. Es braucht tragfähige Lösungen für die Meyer-Burger-Mitarbeitenden. Das Management von Meyer Burger geht nur sehr beschränkt auf die Konsultationsvorschläge der Mitarbeitenden, wie Entlassungen zu vermeiden sind, ein und hält an der Schliessung der Produktion in Thun fest. Damit wird dem Werkplatz grosser Schaden zugefügt. Die Gewerkschaft Unia fordert tragfähige Lösungen für alle vom Stellenabbau betroffenen Beschäftigten und für die Zukunft des Standorts Thun. Meyer Burger will die Vorschläge der Mitarbeitervertretung, die die Unia-Mitgliederversammlung explizit unterstützt hat, nur zum Teil umsetzen, und hält nach Abschluss des Konsultationsverfahrens am Stellenabbau fest. Vom ursprünglich geplanten Abbau von bis zu 180 Fix-Stellen sind 100 Mitarbeitende definitiv und rund 60 weitere Mitarbeitende sehr wahrscheinlich betroffen. Immerhin konnte damit die Anzahl Betroffener gegenüber den ursprünglichen Plänen reduziert werden. Allerdings sind hierbei die betroffenen Temporär-Mitarbeitenden, zu welchen sich die Firma bisher nicht geäussert hat, nicht miteingerechnet. Schaden für Werkplatz. Die Firma fügt mit diesem Abbau dem Werkplatz grossen Schaden zu. Dies ist umso stossender, als dass die Talsohle bei Meyer Burger bereits durchschritten wurde. Da es bei der Firma keine dominierenden Aktionäre gibt, hat das Management die alleinige Verantwortung für diesen Kahlschlag zu tragen. Weitere Verhandlungen nötig. (…).
Unia Berner Oberland, 8.12.2017.
Unia Berner Oberland > Meyer Burger AG. Konsultationsverfahren. Unia, 2017-12-08.
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16.11.2017 Thun
Meyer Burger AG
Personen
Work
Patricia D Incau
Betriebsschliessung
Meyer Burger AG
Volltext
Jobs weg trotz Steuergeschenken. Solarzulieferer Meyer Burger verlagert die Produktion nach China. Im Meyer-Burger-Werk in Thun droht 250 Mitarbeitenden die Entlassung. Der Konzern will künftig in China produzieren. Obwohl der Kanton Bern das Unternehmen jahrelang steuerlich begünstigte. Jahrelang galt der Solarzulieferer Meyer Burger als Hoffnungsträger. Eine Art Lieblingskind, zu dem man nicht nur in guten Zeiten hält. Sondern auch bei Millionenverlusten, Kursstürzen und Sparprogrammen. Irgendwann muss doch alles irgendwie gut kommen. Doch seit rund zwei Wochen ist klar: Es kommt nicht gut. Am 2. November kündete Meyer Burger an, die Produktion am Thuner Firmenhauptsitz zu schliessen und nach China zu verlegen. Man sei „mit dem Werkplatz in Thun kostenmässig nicht mehr konkurrenzfähig“. 250 Angestellten, darunter 26 Lernenden, droht der Jobverlust. In Thun sollen einzig die Abteilungen Forschung und Entwicklung, Verkauf und Marketing bleiben. Üppige Steuergeschenke. Die Verlagerung ist nicht nur für die Belegschaft ein Schock, sondern auch für Stadt und Kanton. Schliesslich hat Meyer Burger jahrelang von grosszügigen Steuernachlässen profitiert: Grössenordnung 50 Prozent. Der Berner Regierungsrat gewährte den saftigen Steuerrabatt. Als Massnahme zur Wirtschaftsförderung können die Kantone Unternehmen ganz oder teilweise von Steuern befreien. Damit sollen Anreize für neue Arbeitsplätze und Investitionen geschaffen werden. Tatsächlich hatte Meyer Burger vor sieben Jahren noch (…). Patricia D’Incau.
Work online, 16.11.2017.
Personen > D’Incau Patricia. Meyer Burger AG. Betriebsschliessung. Work online, 2017-11-16.
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02.11.2017 Thun
Meyer Burger AG
Unia Berner Oberland

Betriebsschliessung
Meyer Burger AG
Volltext
Geplante Schliessung der Produktionsstätte Thun: 250 Stellen betroffen. Meyer Burger: Unia fordert sofortige Task Force. Dem angekündigten Kahlschlag beim Technologieunternehmen Meyer Burger sollen in Thun bis Ende 2018 rund 250 Stellen in der Produktion zum Opfer fallen. Die Gewerkschaft Unia fordert die sofortige Einsetzung einer Task Force sowie die Verlängerung der Konsultationsfrist mit dem Ziel, möglichst viele Stellen in Thun zu erhalten. Vom Stellenabbau sind rund 250 Stellen (inkl. Lernende und temporär Angestellte) betroffen, teils langjährige Mitarbeitende. Wie Meyer Burger gestern informierte, sollen sämtliche Produktionsstätten in Thun geschlossen werden, ein Teil der Produktion wird nach China ausgelagert. Die Unia erachtet die Entkoppelung von Forschung&Entwicklung und Produktion als strategischen Fehler, da sich die beiden Bereiche gegenseitig bedingen. Regierungsrat in der Pflicht. Angesichts der Grössenordnung des geplanten Abbaus fordert die Gewerkschaft Unia vom Berner Regierungsrat die sofortige Einsetzung einer Task Force bestehend aus Vertreter/innen des Kantons, der Stadt Thun, der Sozialpartner und des Personals. Die Task Force soll genügend Zeit erhalten, um Vorschläge zu erarbeiten, damit möglichst viele Stellen in Thun bleiben. Dazu braucht es insbesondere eine Verlängerung der bis zum 26. November 2017 angesetzten Konsultationsfrist. Zukunftsgerichtete Industriepolitik nötig. Das Beispiel Meyer Burger zeigt einmal mehr: Will die Schweiz die immensen Chancen des ökologischen Umbaus nutzen, braucht sie (…).
Unia Berner Oberland, Medienmitteilung, 2.11.2017.
Unia Berner Oberland > Meyer Burger AG. Betriebsschliessung. Unia, 2017-11-02.
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31.01.2013 Gwatt
Thun
Meyer Burger AG
Personen
Sonnenenergie
Swissmem
Work
Oliver Fahrni
Entlassungen
Interview
Meyer Burger AG
Sonnenenergie
Volltext

Die Wirtschaftsverbände sabotieren die Energiewende. Einer, der das offen kritisiert, ist Peter Pauli, CEO der Solarfirma Meyer Burger. „Sie versperren den Weg“. Economiesuisse und Strombarone laufen Sturm gegen den Atomausstieg. Das setzt Meyer-Burger-Patron Peter Pauli mächtig zu. Work: Herr Pauli, hat Sie Kerr Neilson schon angerufen? Peter Pauli: Nein. Wer ist das? (...). Oliver Fahrni, Interview.

Work online 31.1.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Meyer Burger, Solarenergie. 31.1.2013.doc.

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31.01.2013 Gwatt
Thun
Meyer Burger AG
Personen
Unia Berner Oberland
Work
Oliver Fahrni
Entlassungen
Meyer Burger AG
Sonnenenergie
Volltext

Schwarze Sonne über Thun. Meyer Burger streicht in Thun 140 Stellen. Schon im November hatte das Solarunternehmen weltweit 250 Jobs abgebaut. In Indien, China oder Arabien bitten Führungsleute manchmal den gelernten Maschinenschlosser Peter Pauli aus Thun um Rat. Der Chef des Solarkonzerns Meyer Burger ist eine Grösse im globalen Geschäft mit den erneuerbaren Energien. Work hat ihn jetzt am Firmensitz in Gwatt aufgesucht, weil Pauli schon wieder Massenentlassungen befiehlt. 140 Mitarbeitende in Thun bekommen Ende Januar den blauen Brief. (...). Oliver Fahrni.

Work online, 31.1.2013.
Personen > Fahrni Oliver. Meyer Burger, Solarenergie. 31.1.2013.1.

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21.11.2012 Gwatt
Thun
Meyer Burger AG
Personen
Unia Berner Oberland
Corrado Pardini
Judith Venetz
Entlassungen
Meyer Burger AG
Sonnenenergie
Volltext

Meyer Burger kündet den Abbau von weltweit 250 Stellen an. Der Industriekonzern Meyer Burger kündigt einen Abbau von weltweit rund 250 Stellen an. Die Unia fordert Verhandlungen mit dem Management und ein verbindliches Engagement der Behörden, damit Alternativen zu einem Stellenabbau entwickelt und ein langfristiger Knowhow-Verlust verhindert werden können. Nach dem jüngsten Abbau im Frühjahr 2012 (minus 200 Stellen weltweit, 60 davon alleine am Standort Thun) kündet Meyer Burger heute einen nächsten Einschnitt an: etwa 250 von insgesamt 2270 Stellen sollen gestrichen werden, 50 davon in Deutschland. (...).

Unia Berner Oberland, 21.11.2012.
Unia Berner Oberland > Meyer Burger AG, Thun. Entlassungen. 21.11.2012.

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05.04.2012 Thun
Personen
Unia Berner Oberland
Work
Oliver Fahrni
Christian Gusset
Entlassungen
Meyer Burger AG
Volltext

Rekordumsatz, Millionengewinn, volle Kassen, Entlassungen: Kapitalistische Sonnenstürme bei Meyer-Burger in Thun. Meyer-Burger, Schweizer Vorzeigekonzern für Sonnenenergie, hat 250 Millionen Franken in der Kasse, entlässt aber 450 Arbeitende. Peter Pauli, Chef des Thuner Solarkonzerns Meyer-Burger mit Fabriken in China und anderswo, ist ein sehr erfolgreicher und sehr empfindlicher Mann. Seit Work vor sechs Monaten den Masseneinsatz von Temporären und die exorbitanten Überstunden bei Meyer-Burger erwähnt hat, beäugt Pauli die Unia doppelt kritisch. (...). Oliver Fahrni.

Work, 5.4.2012.
Unia Berner Oberland > Meyer-Burger AG, Thun. Entlassungen.doc.

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08.01.2009 Thun
Kurzarbeit
Temporärarbeit

Meyer Burger AG
Auch Meyer Burger baut ab. Der Solarmarkt-Zulieferer beschäftigt keine Temporärangestellten mehr. Meyer Burger hat per Ende 2008 in Thun rund 60 Temporärstellen abgebaut. Der Hersteller von Spezialsägen für die Solarzellenindustrie reagiert damit auf Verschiebungen bei bestehenden Aufträgen. Meyer Burger war der Überflieger des Börsenjahres 2007. Während der letzten zwei Jahre verzeichete das Unternehmen im Sog des weltweit boomenden Solarmarktes ein rasantes Wachstum. (...). Peter Schaad. Bund 8.1.2009
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