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Anzahl gefundene Artikel: 5

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02.04.2019 Schweiz
Friedensbewegung
Personen
Vorwärts
Martin Schwander
Louise Stebler
Nachruf
Volltext
Louise Stebler und die SFB. Die Welt bewahren. Gut vernetzt: Louise Stebler; am Dreiländer Friedensfest 2002. Foto D. Herrmann. Am 12. Februar 2019 ist unsere Friedensfreundin Louise Stebler im 95. Lebensjahr gestorben. Ein Leben im Dienste des Friedens, der Solidarität, der sozialen Gerechtigkeit und der Völkerfreundschaft ist zu Ende gegangen. Die Ideale, die Louise Stebler Zeit ihres Lebens hochgehalten hat, bleiben Richtschnur für uns alle. Louise ist in einem widerständigen, antifaschistischen Haus aufgewachsen. Als Mädchen schon strikte sie Socken für das repuplikanische Spanien und als junge Frau beteiligte sie sich aktiv an Sabotageaktionen gegen die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. 1945 schwiegen in Europa zwar endlich die Waffen, ihr Geklirr aber hallte nach und nahm wenig später an Lautstärke wieder zu. Louise war sich deshalb bewusst: Um den Frieden muss täglich neu gerungen werden. Und sie hatte klare Vorstellungen darüber, dass Frieden und soziale Gerechtigkeit einhergehen. Für sie hatte der Friedenskampf auch den Kampf gegen soziale und rassistische Unterdrückung einzuschliessen, gegen Ausbeutung, für die Gleichberechtigung aller Menschen, für die Freiheit, für die Menschenwürde. Mit Joe Stebler, ihrem Ehemann und Kampfesgenossen an allen Fronten, beteiligte sie sich deshalb in den ersten Nachkriegsjahren aktiv an der Organisation „Frieden durch Aufbau“ und opferte Freizeit und Ferien, um 1947 mit anderen Jugendlichen im kriegsversehrten Jugoslawien eine Eisenbahnstrecke wieder herzustellen. Viele dieser Mitstreiter traf Louise zwei (…). Martin Schwander.
Unsere Welt, Nr. 2, 2019-02-04.
Personen > Stebler Louise. Nachruf Martin Schwander. Unsere Welt, Nr, 2019-04-02.
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21.03.2019 Schweiz
Personen
Vorwärts
Martin Schwander
Louise Stebler
Nachruf
Volltext
Im Gedenken an Louise Stebler . Martin Schwander. Ein Leben Im Dienste des Friedens, der Solidarität, der sozia¬len Gerechtigkeit und der V61kerfreundschaft Ist am 12. Februar 2019 im Alter von 94 Jahren zu Ende gegangen. Die Ideale, die Louise Stebler Zelt Ihres Le¬bens hochgehalten hat, diese Ideale aber bleiben Richtschnur für uns alle. Louise ist in einem widerständigen. antifaschistischen Haus aufgewachsen. Als Mädchen schon strickte sie Socken für das republikanische Spanien und als junge Frau beteiligte sie sich aktiv an Sabotageaktionen gegen die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten. 1945 schwiegen in Europa zwar endlich die Waffen, ihr Geklirr aber hallte nach und nahm wenig später an Lautstärke wieder zu. Louise war sich deshalb bewusst: Um den Frieden muss täglich neu gerungen werden. Und sie hatte klare Vorstellungen darüber, dass Frieden und soziale Gerechtigkeit einhergehen. Für sie hatte der Friedenskampf auch den Kampf gegen soziale und rassistische Unterdrückung einzuschliessen, gegen Ausbeutung, für die Gleichberechtigung aller Menschen, für die Freiheit, für die Menschenwürde. Mit Joe Stebler, ihrem Ehemann und Kampfesgenossen an allen Fronten, beteiligte sie sich deshalb in den ersten Nachkriegsjahren aktiv an der Organisation „Frieden durch Aufbau“ und opferte Freizeit und Ferien, um 1947 mit andern Jugendlichen im kriegsversehrten Jugoslawien eine Eisenbahnstrecke wieder herzustellen. Viele dieser Mitstreiter traf Louise zwei Jahre später abermals, als es um die Gründung einer breiten schweizerischen Friedensbewegung ging. (…). Martin Schwander.
Vorwärts, 21.3.2019.
Personen > Stebler Louise. Nachruf Martin Schwander. Vorwaerts, 2019-03-21.
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14.09.2017 Schweiz
Personen
Vorwärts
Martin Schwander
Arthur Villard
Biografien
Volltext
Zum 100. Geburtstag von Arthur Villard (1917-1995). Unbeugsamer Friedenskämpfer. Vor hundert Jahren, am 4. Oktober 1917, wurde in Lausanne Arthur Villard geboren. In seiner zweiten Lebenshälfte insbesondere bekannt geworden als Streiter gegen die atomare Bewaffnung unseres Landes, als Präsident der Internationale der Kriegsdienstgegner und als SP-Nationalrat, wollen wir uns hier erinnern an die Jahre, die er in den Reihen der Friedenspartisanen, der Schweizerischen Friedensbewegung und des Weltfriedensrates (WFR) verbrachte. Arthur Villard, begnadeter Pädagoge und freier Denker im besten Sinne des Wortes, hat seine Fichen bei der Bundesanwaltschaft nie eingefordert. Hätte es ihn erstaunt zu lesen, wie früh die politische Polizei auf ihn aufmerksam geworden ist? Wohl kaum. Wer wie er in den ersten Nachkriegsjahren zu den Gründern der Gesellschaft Schweiz-Sowjetunion gehörte, musste wissen, dass mit Beginn des Kalten Krieges der Feind im Osten stand und sich jeder ins Fadenkreuz der strammen „Patrioten“ begab, der nicht auf Konfrontation setzte, sondern auf Dialog, Neugierde und Freundschaft. Villard machte sich verdächtig, in dem er sich dem antisowjetischen Chor verweigerte und sich 1954 gar zu einer Studienreise ins östliche Feindesland begab. Dabei war er getragen von der tiefen Überzeugung, dass nur eine „wahrhafte friedliche Koexistenz unser Überleben sichert“, wie er im Namen der Schweizerischen Friedensbewegung 1961 an der „Europäischen Konferenz“ von Oslo erklärte. „Selbst wenn die Differenzen (…). Martin Schwander.
Vorwärts, 14.9.2017.
Personen > Schwander Martin. Villard Arthur. Biografie. Vorwärts, 2017-09-14.
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01.06.2015 Schweiz
Partei der Arbeit
Personen
Hans Erni
Martin Schwander
Antikommunismus
Biografien
Malerei
Volltext
^Hans Erni als Mitstreiter der Friedensbewegung. Maler und Dissident. Am 21. März, just einen Monat nach seinem 106. Geburtstag, ist der Luzerner Maler Hans Erni verstorben. In seiner ersten Lebenshälfte war der grosse Künstler eng mit den sozialen Kämpfen und der Friedensbewegung unseres Landes verbunden und stand deshalb prominent im Focus der politischen Polizei und der kalten Krieger. Anhand von Dokumenten aus jener Zeit, die zum Teil im Bundesarchiv gelagert sind, beleuchten wir den Umgang der offiziellen Schweiz mit einem ihrer hervorragendsten Dissidenten. 1945, als in der Schriftenreihe der Vereinigung „Kultur und Volk“ das Büchlein „Hans Erni ein Maler unserer Zeit“ herauskam, stand für den Verfasser Konrad Farner fest: Erni ist einer der Gutgesinnten. Was ihn auszeichne, was ihn von zahlreichen andern Künstlern der Gegenwart unterscheide, sei der Umstand, „dass er sein Werk offensichtlich - offensichtlich im wahrsten Sinne des Wortes - in den Dienst einer Sache stellt, von der man sagen kann, dass sie den einzigen positiven Inhalt unserer Geschichtsepoche ausmacht: der Sache des Sozialismus.“ Erni, so doppelt der Marxist Farner im Vorwort zu seinem Künstlerporträt nach, sei „in der Schweiz einer der ganz wenigen Maler, die nicht nur als Bürger, sondern auch als Künstler eindeutig und offensichtlich Stellung bezogen haben und sich dem Sozialismus verpflichtet fühlen.“ Noch steckte der Kalte Krieg 1945 nicht in den Minustemperaturen. Doch die Bundesanwaltschaft und damit die politische Polizei hatten Hans Erni bereits im Visier. (…).
Martin Schwander.
Unsere Welt, Juni 2015.
Personen > Erni Hans. Biografie. Martin Schwander. Unsere Welt, Juni 2015.
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18.09.2009 Oberburg b. Burgdorf
Partei der Arbeit
Personen
Martin Schwander

Ein kommunistisches Schweizer Leben. 15. August 2009: Im Emmentalischen Oberburg wird C. A. Looslis Krimi "Schattmattbauern" am Tatort gelesen. Die Organisation dieses Anlasses führt Martin Schwander, den "Dorfkommunisten", und H., den ehemaligen Dorfpolizisten, der Martin in den 70er-Jahren fichierte, zusammen. Wie konnte es dazu kommen? Ein Interview mit Martin Schwander in drei Teilen. Erster Akt: "Wie kommt ein Oberburger Giel zur Politik`". (...). Mit Foto von Martin Schwander. Vorwärts, 18.9.2009
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