Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 16

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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
11.01.2019 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
AHV
Unternehmenssteuer
Volltext
Steuerdeals und Taxis: Komplexe Fragen, einfache Antworten. Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Die Welt wird zunehmend komplizierter. Dies verunsichert immer mehr Menschen. In meiner Jugend war noch alles klar: Europa trennte eine Grenze, teils mit Mauern und Zäunen gesichert. Es gab die bösen Amis, die den Weltpolizisten spielten. Und es gab die sogenannte Dritte Welt, die arm war und zu westlichen Standards herangezogen werden sollte. Heute wollen die Amis nicht mehr Weltpolizisten spielen und das autoritäre China blüht und breitet sich aus. Was bleibt ist das Bedürfnis, sich in dieser unübersichtlicher werdenden Welt zu verorten. So werden von links bis rechts vermehrt rote Linien gezogen, die angeblich nicht überschritten werden dürfen. Die Suche nach Kompromissen wird dadurch schwieriger. Sie den eigenen Leuten im Nachhinein zu erklären, wird durch das vorausgegangene Hochhalten der reinen Lehre nahezu unmöglich. Doch zumindest bestätigt man sich und den anderen, auf der richtigen Seite zu stehen. Mittlerweile ist es sogar en vogue, Nachverhandlungen zu bereits abgeschlossenen Vereinbarungen zu fordern. Übersichtlicher wird die Welt dadurch nicht! Auch die Politik in der Schweiz und den Kantonen wird zunehmend komplexer. Im Mai 2019 werden wir über die Steuervorlage 17 abstimmen. Zwei völlig verschiedene Sachen wurden vermengt. Seither heisst das Gesetzespaket Steuervorlage und AHV-Finanzierung (STAF). Wer etwas erreichen will, muss offenbar in anderen Bereichen Zugeständnisse machen. Ob das wohl die hohe Schule der Politik ist? (…).
GBKZ, 11.1.2019.
Personen > Bischoff Markus. Unternehmenssteuer. GBKZ, 2019-01-11.
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12.01.2018 Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Stadtratswahlen
Volltext
Gewollt ungewöhnlich. Gewerkschaftliche Gedanken zur Wahlkampfunterstützung. Von „mutig“ bis „goht’s no“ gingen die Kommentare, nachdem der GBKZ auch einen Kandidaten der SVP zur Wahl in den Stadtrat von Zürich empfohlen hatte. Ungewohnte Empfehlungen regen zum Nachdenken an. Welchen Wert haben Wahlempfehlungen, welche Rolle Gewerkschaften und sollen sie überhaupt Exekutivkandidaten unterstützen? Die Gewerkschaften haben die Rechte der Arbeitnehmenden zu stärken. Sie engagieren sich für gerechte Löhne, Lohngleichheit von Frau und Mann, gute Arbeitszeiten, die Sicherheit des Arbeitsplatzes und für die Gleichbehandlung von ausländischen und inländischen Arbeitnehmenden. Die Bandbreite der Mitglieder von Gewerkschaften ist gross: Sie reicht von oftmals wert- und strukturkonservativen SBB-Mitarbeitenden, über eine reformfreudige Lehrerschaft bis zu bürgerlichen Bankmitarbeitenden. Die Gewerkschaften dienen sich bewusst keiner Partei oder einem Parteispektrum an. Denn auch rot-grüne Parteipolitik ist kein Garant für eine Politik im Interesse der Arbeitnehmenden. Nur wer unabhängig ist, hat die nötige Distanz zur Macht. In der Gewerkschaft kann jede und jeder mitmachen. Bedingung ist der Einsatz für gewerkschaftliche Ziele. Roger Bartholdi ist Präsident der Personalvertretung einer Grossbank und zugleich Vizepräsident des nationalen Personalverbandes. Er ist ohne Zweifel gewerkschaftlich aktiv und ständig mit den politisiert. (…).. Markus Bischoff.
GBKZ, 12.1.2018.
Personen > Bischoff Markus. GBKZ, 2018-01-12.
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07.04.2017 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Kantonspolizei
Personen
Markus Bischoff
Abstimmung
Kantonsspital
Privatisierung
Volltext
"Gesundheit ist ein grosses Geschäft". Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Diese Abstimmung gewinne er nicht in Winterthur, meinte Regierungsrat Thomas Heiniger im Sommer des vorletzten Jahres an unserer ersten Veranstaltung zur Privatisierung des Kantonsspitals Winterthur. In der Tat: Der Kanton Zürich ist gross und bevölkerungsreich und Winterthur ist nicht das Zentrum des Kantons. Die Stimmbevölkerung in Dielsdorf, Affoltern und auch in der Stadt Zürich müssen davon überzeugt werden, dass ihnen nicht egal ist, in wessen Händen der zweitgrösste Spital im Kanton Zürich ist. Dazu bedarf es unserer Überzeugungsarbeit: Die Patientinnen und Patienten haben ein Ziel, wenn sie in ein Spital eintreten und sich dort behandeln lassen. Sie möchten wieder gesund herauskommen. Primär ist es ihnen egal, wer Träger eines Spitals ist. Hauptsache gesund rauskommen und die Krankenkasse übernimmt die wesentlichen Kosten. Mit den öffentlichen Spitälern war dies für alle seit Jahrzehnten gewährleistet. Heute wissen wir, dass die Gesundheitsbranche einer der dynamischsten und am stärksten wachsenden Wirtschaftssektoren der Schweiz ist. Letztes Jahr wuchsen die Gesundheitsausgaben in der Schweiz um 3,6%. Die Gesundheitskosten machen bald 12% an der gesamten Wirtschaftsleistung der Schweiz aus. Viele Ärztinnen und Ärzte, Apothekerinnen und Apotheker, Spitäler, Krankenkassen aber auch die Pharma-Lobby mischen in dieser Branche mit und verfolgen eigene, wirtschaftliche Interessen. (...). Markus Bischoff.
GBKZ, 7.4.2017.
Personen > Bischoff Markus. Kantonsspital. Privatisierung. GBKZ, 2017-04-07.
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13.09.2016 ZH Kanton
AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Arbeitsmarkt
Regierungsrat
Volltext
Die Volkswirtschaftsdirektion paktiert einseitig mit dem Arbeitgeberverband. Persönliche Erklärung von Markus Bischoff im Zürcher Kantonsrat. Am Donnerstag haben die Volkwirtschaftsdirektion, das Amt für Wirtschaft und Arbeit und der Arbeitgeberverband das vom AWA entwickelte Berufsgruppen-Modell zur Umsetzung eines Inländervorranges vorgestellt. Vorgängig wurde mit einer gemeinsamen Medienmitteilung mit dem Schweizerischen Arbeitgeberverband auf die Pressekonferenz hingewiesen. In der Medienmitteilung wurde eifrig der Arbeitgeberpräsident sowie der Zentralpräsident des Baumeisterverbandes zitiert. Beide zeigten sich über dieses Berufsgruppenmodell sehr erfreut. Es ist nicht an uns zu beurteilen, ob mit dem Andocken des Arbeitgeberpräsidenten an den Kanton Zürich, er die anderen Kantone vor den Kopf stösst, wenn er einseitig das Modell des grössten Kantons befürwortet. Ein unvergleichlicher Affront ist es hingegen, wenn die Volkswirtschaftsdirektion und das AWA in einer derart wichtigen Frage einseitig nur mit dem Arbeitgeberverband paktieren, gar eine gemeinsame Medienmitteilung verbreiten und eine gemeinsame Pressekonferenz durchführen. Die Welt der Arbeit besteht nicht bloss aus Arbeitgebern. (…).
Markus Bischoff, Präsident Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ)
Gewerkschaftsbund Zürich Kanton, 13.9.2016.
Personen > Bischoff Markus. Baumeisterverband. AWA. GBKZ, 2016-09-13.
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04.03.2016 ZH Kanton
Abstimmungen Zürich
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Abstimmung
Lohndumping
Volltext
Sieg - Niederlage – Sieg. Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Der Sieg bei der Abstimmung über die Durchsetzungsinitiative überstrahlte am Wochenende alles. Ich möchte die Loblieder über den Aufstand der Zivilgesellschaft nicht wiederholen. Zu viel Euphorie ist auch fehl am Platz. Immerhin haben über 40% für eine Apartheidpolitik gestimmt. Das Wichtigste ist jedoch: Die SVP eilt nicht von Sieg zu Sieg und kann sogar in ihrem Kernthema gestoppt werden. Der Ausgang zeigt, dass Politik lebt. Der Erfolg war nicht einfach ein Volkaufstand aus dem Nichts. Die weit verbreitete negative Stimmung konnte dank Hintergrundarbeit in eine positive Bewegung, welche alle Milieus und Schichten ergriff, gewandelt werden. Entscheidend zu dieser Wende beigetragen haben Vertreter und Vertreterinnen der Gewerkschaften. Die Wende zeigt: Fortschrittliche Politik ist in der Schweiz machbar. Sehr ernüchternd war hingegen das Resultat zur Lohndumpinginitiative. Eine Niederlage, welche nicht einfach zu erklären ist. Die Kampagne war professionell aufgezogen. Die Befürworterinnen und Befürworter der Initiative haben die Kampagne breit abgestützt. In allen Zeitungen wurde offen über das Problem Lohndumping berichtet. Das Arbeitgeberkomitee hatte viel Publizität und konnte aufzeigen, dass nicht «bloss» Arbeitnehmende betroffen sind. Die Pro-Kampagne der Unia war - unter Mithilfe des kantonalen Gewerkschaftsbundes - mit Flyern, Plakaten und Inseraten sehr präsent. Trotzdem hat es deutlich nicht gereicht. Die Frage stellt sich nach (…). Markus Bischoff. 
GBKZ, 4.3.2016.
Personen > Bischoff Markus. Lohndumping. Abstimmung. GBKZ, 2016-03-04.
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30.09.2015 ZH Kanton
Alternative Liste
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Nationalratswahlen
Volltext
Wahlen? Wählt! Gewerkschaftliche Gedanken in der P.S. Stell dir vor, es sind Wahlen und keiner geht hin. Der bisherige Wahlkampf elektrisiert die Massen nicht. Bei den Ständeratswahlen scheinen die beiden Sitze vergeben. Gedankenspiele des „Tages-Anzeiger" nach einer links-grünen Doppelvertretung gehören eher ins Reich der schönen Träume. Bei den Nationalratswahlen ist kein Pfeffer drin. Persönlicher Wahlkampf im Kampf um einen eigenen Sitz ist angesagt. Selbst im rot-grünen Lager dominiert die persönliche Eigenwerbung. Köpfe in Bern sind gut. Inhalte sind besser! Es geht bei der Wahl am 18. Oktober um reale Inhalte und gewerkschaftliche Themen: Grundrechte sind auch Gewerkschaftsrechte. Dank der Europäischen Menschenrechtskonvention und weiteren internationalen Verträgen sind die Gewerkschaftsrechte auch in der Schweiz gestärkt worden. Die gewerkschaftlichen Rechte der Arbeitnehmenden im Betrieb, die Zugangsrechte der Gewerkschaften zu den Betrieben und die Gleichbehandlung aller Gewerkschaften - nicht bloss der staatstreuen Beamtenverbände - sind durch die europäische Rechtsprechung erreicht worden. Ohne diesen europäischen Druck würde die Schweiz bei den gewerkschaftlichen Rechten noch in den Kinderschuhen stecken. Deshalb müssen die EMRK und weiteren internationalen Verträge auch in Bern verteidigt werden. Altersvorsorge sichern. (…). Markus Bischoff.
GBKZ, 30.9.2015.
Personen > Bischoff Markus. Nationalratswahlen. GBKZ, 30.9.2015.
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13.02.2015 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Nationalbank
Personen
Markus Bischoff
Nationalbank
Volltext
Wechselkurs
SNB-Entscheid: Unsere Löhne sind in Gefahr. Die Nationalbank hat die Schweizer Wirtschaft in einen Schock versetzt. Der Entscheid, den Mindestkurs zum Euro aufzugeben, kam für alle überraschend. Ich masse mir nicht an, den Beschluss zu bewerten. Erst die Geschichte wird zeigen, ob er weise war. Sicherlich ist die Politik der Nationalbank aber nicht sakrosant. In den Dreissigerjahren hat sie die Weltwirtschaftskrise deutlich verlängert, weil sie zu spät abwertete und die Krise des Erdölschocks Anfang der Siebzigerjahre wurde durch eine falsche Politik der Nationalbank verlängert. Der Druck auf die Beschäftigten wird erheblich zunehmen. Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitsplätze sind in Gefahr, unter die Räder zu kommen. Die Wirtschaft ruft bereits jetzt nach Deregulierung und weniger Steuern. Es ist offensichtlich, dass die Deregulierungen und Steuersenkungen auch nach einer Besserung der wirtschaftlichen Situation bleiben werden. Die Frage ist einfach und klar: Wer bezahlt die Zeche für die Aufhebung des Mindestkurses? Die Spekulanten, welche mit dem massiven Aufkauf von Schweizer Franken zum Einknicken der Nationalbank beigetragen haben, werden keinen Rappen daran zahlen. Die Unternehmer versuchen, den Druck nach unten auf die Arbeitnehmenden zu geben. (…). Markus Bischoff, Präsident Gewerkschaftsbund Kanton Zürich.
GBKZ, 13.2.2015.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Nationalbank. Wechselkurs. GBKZ, 2015-02-13.
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18.09.2014 Winterthur
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Kantonsspital
Personen
Markus Bischoff
Besitzverhältnisse
Kantonsspital
Vernehmlassung
Volltext
Gewerkschaften kritisieren "Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG". Vernehmlassungsantwort des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich (GBKZ). Seit Ende Mai befindet sich das „Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG“ der Vernehmlassung. Heute Mittag hat der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich seine Antwort auf die Vernehmlassung zugestellt. Darin kritisiert der Dachverband der Züricher Gewerkschaften den drohenden Verlust demokratischer Kontrolle über die Gesundheitsvorsorge. „Im Gesetz wird ausdrücklich festgehalten, dass der Regierungsrat 66 Prozent der Anteile verkaufen darf, ohne sich die Zustimmung des Kantonsrats einzuholen“, kritisiert Markus Bischoff, Kantonsrat und GBKZ-Präsident den Gesetzesentwurf. Bischoff weiter: „Für äusserst fragwürdig halten wir auch, dass weder die Statuten, noch der Aktionärsbindungsvertrag einer möglichen Aktiengesellschaft zur Abstimmung stehen sollen.“ Der Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ) bittet den Regierungsrat daher im Namen seiner 46‘000 Mitglieder, das „Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG“ zurückzuziehen. GBKZ, 18.9.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Kantonsspital. Vernehmlassung. GBKZ, 2014-09-18.
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05.05.2014 ZH Kanton
Abstimmungen Schweiz
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Abstimmung
Mindestlöhne
Volltext
Starkes Land. Faire Löhne! Die Mindestlohninitiative des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) verlangt einen flächendeckenden Mindestlohn von Fr. 22 pro Stunde, was einem Lohn von Fr. 4'000 pro Monat entspricht. Heute arbeiten rund 380'000 Beschäftigte mit einem tieferen Lohn. Betroffen sind Beschäftigte im Gastgewerbe, in der Landwirtschaft, in Privathaushalten, Reinigung und Detailhandel. Mit einem Lohn unter Fr. 4'000 lässt sich in der teuren Schweiz schwierig leben. Arbeit muss sich lohnen. Wer voll arbeitet, muss einen Lohn erzielen, der ein Leben in Würde ermöglicht. Das kann die Mindestlohninitiative garantieren. Die Folgen von Tieflöhnen zahlt der Staat. Wo der Lohn nicht zum Leben reicht, muss die Sozialhilfe einspringen. Es ist kein Zufall, dass in den Tieflohnbranchen sieben von zehn Beschäftigten Frauen sind. Die Arbeit von Frauen wird nach wie vor tiefer als jene von Männern bewertet. Auffallend ist auch, dass 15% von Frauen trotz Berufsabschluss in einem Tieflohnsegment arbeiten. Bei Männer sind dies nur 5%. Mindestlöhne sind deshalb ein wirksames Mittel für die Lohngleichheit von Mann und Frau. (…). Markus Bischoff.
GBKZ, 5.5.2014.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Mindestlöhne. Abstimmung. GBKZ, 5.5.2014.
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22.04.2014 TG Kanton
Zürich
1. Mai Zürich
Personen
Markus Bischoff
1. Mai
Freitage
Volltext

Mai: Bezahlt und frei. Gewerkschaftliche Gedanken, die monatliche Kolumne im PS, diesmal von GBKZ-Präsident Markus Bischoff zum 1. Mai. Ist der 1. Mai der Kampftag der Gewerkschaften und der Linken? Oder doch bloss der Tag der linken Selbstbestätigung? Oder gar nur ein Tag, an welchem man endlich wieder alle alten Bekannten trifft und sich über dies und das - vor allem auch über Unpolitisches - austauschen kann? Der 1. Mai in Zürich hat von allem diesem etwas. Der 1. Mai ist Teil meiner linken Identität. Seit 1973 nehme ich fast regelmässig daran teil. Mein Herz schlug als Jugendlicher höher, wenn ich mitdemonstrieren konnte. Von meiner Kindheit war ich mir Prozessionen mit Fahnen gewohnt. Habe ich deshalb so schnell einen emotionalen Bezug zu den 1. Mai-Kundgebungen gefunden? 1978 habe ich mit Verbündeten im Kanton Thurgau die erste 1-Mai-Demo seit Jahrzehnten organisiert. Eine Demo ohne SP und Gewerkschaften. Es sind bei regnerischem Wetter 160 Leute gekommen. Die Teilnehmerzahl entsprach nicht meinen hohen Erwartungen, aber immerhin war es nicht nichts. Das Motto lautete: 1. Mai bezahlt und frei. Der 1. Mai ist bis heute kein Feiertag im Kanton Thurgau. Trotzdem war die Demo kein Misserfolg. Der unsägliche Allerweltsbegriff nachhaltig, wäre hier wohl am Platz. Seither gibt es im Thurgau wieder jedes Jahr eine öffentliche 1. Mai-Kundgebung. (…). Markus Bischoff.

GBKZ, 22.4.2014.

Personen > Bischoff Markus. 1. Mai. Freitag. GBKZ, 22.4.2014.

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29.10.2013 Zürich
AWA Amt für Wirtschaft und Arbeit
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Personenfreizügigkeit
Markus Bischoff
Lohndumping
Selbständigerwerbende
Volltext

Das Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) gefährdet die Personenfreizügigkeit. Fraktionserklärung von SP, Grünen, AL und CSP. Der Streik auf der Baustelle des Durchgangsbahnhofs hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie einfach die gesetzlichen Vorschriften im Kanton Zürich umgangen werden können. 30 Personen konnten als Einmannfirma getarnt für denselben schweizerischen Erstunternehmer Brandschutzarbeiten erledigen. Die Entlöhnung unterschritt selbstverständlich die vorgeschriebenen Mindestlöhne bei weitem. Der Vorsteher des Amts für Wirtschaft und Arbeit wäscht seine Hände in Unschuld. So erklärte er, man solle jemanden der selbstständig werden wolle, möglichst wenig Hürden auferlegen. Den Vorwurf, das AWA haben seine Kontrollen vernachlässigt, bezeichnete er als absurd und unwürdig.(...).Markus Bischoff.

GBKZ, 29.10.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Personenfreizügigkeit. Selbständigerwerbende. GBKZ. 2013-10-29.

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05.09.2013 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Markus Bischoff
Mindestlöhne
Personenfreizügigkeit
Volltext

Genug gestritten! Die NZZ meinte, Pessimisten beschrieben die Übernahme des Amtes des Präsidiums des Gewerkschaftsbundes des Kantons Zürich (GBKZ) als Himmelfahrtskommando. Ich sehe dies nicht so. Es stehen spannende politische Auseinandersetzungen an. Hier kann der GBKZ mitreden und die politische Diskussion mitgestalten.  Die Personenfreizügigkeit hat für die ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen Abbau von Bürokratie gebracht. Ohne Schikanen kann nun in der Schweiz gearbeitet werden. Wer noch das Saisonnierstatut gekannt hat, hätte eine solche Entwicklung in Richtung freien Arbeitsmarkt nie für möglich gehalten. (...). Markus Bischoff, Präsident Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich.

GBKZ, 5.9.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > Präsidium. Mindestlohn-Initiative. GBKZ. 2013-09-05.doc.

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22.08.2013 ZH Kanton
Gewerkschaftsbund ZH Kanton
Personen
Unia ZH Kanton
Markus Bischoff
Julia Gerber Rüegg
DV
Stimm- und Wahlrecht
Volltext
Vorstand

GBKZ-Delegiertenversammlung. Statutenänderungen, ein neu bestellter Vorstand und ein neuer Präsident. Klar für eine solidarische Migrationspolitik und für mehr Demokratie. Die Delegiertenversammlung des Gewerkschaftsbundes Kanton Zürich GBKZ vom 22. August beschloss eine kleine Statutenrevision und verabschiedete Julia Gerber Rüegg als Präsidentin. Als neuer Präsident gewählt wurde Kantonsrat Markus Bischoff. Die Delegierten sprachen sich zudem klar für eine solidarische Migrationspolitik und für mehr Demokratie aus. (...).

GBKZ. Medienmitteilung, 22.8.2013.
Gewerkschaftsbund ZH Kanton > DV GBKZ. Vorstand. GBKZ. 2013-08-22.

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01.11.2012 ZH Kanton
Pensionskasse
Personen
VPOD ZH Kanton
Markus Bischoff
Christoph Schlatter
Korruption
Pensionskasse
Volltext

Einblick. Das neue Buch des auch im VPOD gut bekannten Markus Bischoff heisst „Korruptionsfall“. Es handelt sich um den Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission zur politischen Aufarbeitung der BVK-Affäre im Kanton Zürich, der sich über weite Strecken wie ein Krimi liest. Das Ergebnis von fast zwei Jahren Arbeit hat PUK-Präsident Bischoff, AL-Kantonsrat, auf 200 Seiten sorgfältig aufgeschrieben. Er gewährt so Einblick in eine sonderbare Welt von Blendern, von Abzockern und von Überforderten. (...). Christoph Schlatter.

Korruptionsfall. BVK- Personalvorsorge des Kantons Zürich. Politische Aufarbeitung. Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission an den Kantonsrat Zürich. Zürich 2012. 213 Seiten. Download: http://www.bvk.ch/files /puk-bericht.pdf

 VPOD-Magazin, November 2012.
VPOD ZH Kanton Pensionskasse ZH Kanton. 1.11.2012.doc.

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01.11.2012 ZH Kanton
Pensionskasse
Personen
VPOD ZH Kanton
Markus Bischoff
Korruption
Pensionskasse
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Einblick. Das neue Buch des auch im VPOD gut bekannten Markus Bischoff heisst „Korruptionsfall“. Es handelt sich um den Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission zur politischen Aufarbeitung der BVK-Affäre im Kanton Zürich, der sich über weite Strecken wie ein Krimi liest. Das Ergebnis von fast zwei Jahren Arbeit hat PUK-Präsident Bischoff, AL-Kantonsrat, auf 200 Seiten sorgfältig aufgeschrieben. Er gewährt so Einblick in eine sonderbare Welt von Blendern, von Abzockern und von Überforderten. (...). Christoph Schlatter.

Korruptionsfall. BVK- Personalvorsorge des Kantons Zürich. Politische Aufarbeitung. Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission an den Kantonsrat Zürich. Zürich 2012. 213 Seiten. Download: http://www.bvk.ch/files /puk-bericht.pdf

 VPOD-Magazin, November 2012.
VPOD ZH Kanton Pensionskasse ZH Kanton. 1.11.2012.doc.

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01.02.2012 Zürich
Arbeit
Personen
Schichtarbeit
VPOD Zürich Stadt und soziale Insitutionen
Duri Beer
Markus Bischoff
Heinz Jacobi
Prozess
Schichtarbeit
Schichtzulagen
Volltext
Zulagen

Klagen Schichtzulagen Stadt Zürich. Noch kein Urteil. Im Dezember 2005 hat das Bundesgericht im sogenannten Orange-Urteil entschieden, dass Schichtzulagen auch während den Ferien und während Krankheit/Unfall ausgerichtet werden müssen, mindestens wenn sie regelmässig anfallen. Die Stadt Zürich weigert sich, das Urteil umzusetzen. Aus diesem Grund haben zahlreiche städtische Angestellte die Stadt Zürich mit Unterstützung des VPOD betrieben und geklagt. (...). Duri Beer.

Informationen VPOD Zürich, 2012-02-01.
VPOD Zürich > Schichtarbeit. Zulagen. 2012-02-01.doc.

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