Gewerkschaftschronik
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 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
08.01.1976 Schweiz
Frauen
Personen
Senefelder
VHTL Schweiz
Maria Alt
Gratulation
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Wir gratulieren Maria Zaugg-Alt. Am 10. Januar feiert eine Gewerkschafterin ihren 60. Geburtstag, deren Wirken weit über unsere Landesgrenzen hinausreicht: Maria Zaugg-Alt, Sie darf an diesem Tag der Sympathie und des Dankes Tausender von Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern gewiss sein. Maria Zaugg-Alt vertritt die Gewerkschafterinnen unseres Landes im höchsten Exekutivorgan des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes: im Bundeskomitee. Sie ist auch Präsidentin der Frauenkommission SGB, jener Kommission, welche insbesondere die Probleme der berufstätigen Frauen studiert und bearbeitet und nachher dem Bundeskomitee Anträge unterbreitet. Maria Zaugg-Alt steht aber auch an vorderster Front in der internationalen Gewerkschaftsbewegung. Seit 1972 präsidiert sie den Frauenausschuss des Internationalen Bundes Freier Gewerkschaften (IBFG), der in dieser Internationale stellvertretend für mehr als 10 Millionen Gewerkschafterinnen spricht. Als Präsidentin dieses Ausschusses nimmt sie mit beratender Stimme an den Sitzungen des IBFG-Vorstandes teil. Am letzten IBFG-Kongress, der vom 17. bis 25. Oktober in Mexiko stattfand, fiel der Schweizer Gewerkschafterin die Ehre zu, die in Arbeitsgruppen ausgearbeitete Frauen-Charta vor dem Kongressplenum zu vertreten. Als Präsidentin einer Arbeitsgruppe hatte sie diese Charta mitgeprägt. Maria Zaugg-Alt ist auch Mitglied des Frauenausschusses des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB) und des beratenden Gremiums für Probleme der berufstätigen Frau beim Internationalen Arbeitsamt. (…).
Senefelder, 8.1.1976.
Personen > Zaugg-Alt Maria. Gratulation. Senefelder, 1976-01-08.
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01.11.1975 Schweiz
Frauen
Personen
SGB
Maria Alt
Frauenkongress
Volltext
Frauenkongress SGB. Der Zufall will es, dass der 43. ordentliche Kongress des SGB in das von den Vereinten Nationen proklamierte „Jahr der Frau“ fällt, dessen 5inn und Zweck es ist, die Verwirklichung der gleichen Rechte und Chancengleichheit von Mann und Frau in allen Lebensbereichen voranzutreiben. Der SGB und die ihm angeschlossenen Verbände setzen sich seit Jahrzehnten für die Rechte der erwerbstätigen Frauen ein. Es ist deshalb folgerichtig, wenn das „Jahr der Frau“ zum Anlass genommen wird, um einmal vor aller Öffentlichkeit über die geleistete Gewerkschaftsarbeit Bilanz zu ziehen und damit zugleich die Zielsetzungen zu überprüfen. Mit dieser Aufgabe werden sich sowohl der SGB-Frauenkongress als auch der SGB-Kongress befassen. Der SGB-Frauenkongress steht unter dem Thema „Zielsetzung und Realität des Abschnitts ,Frauenarbeit' im Arbeitsprogramm des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes.“ Der erwähnte Programmabschnitt lautet wie folgt: „Die Frauenarbeit ist für die Volkswirtschaft unentbehrlich. Jeder Frau sollen, ungeachtet ihres Zivilstandes, die freie Berufswahl, die freie Berufsausübung und die gleichen beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten wie den Männern gewährleistet sein. Überlieferung und Vorurteile spielen bei der Bewertung der Frauenarbeit immer noch eine zu grosse Rolle. Die gewerkschaftliche Lohnpolitik hat zum Ziel, allen Arbeitnehmern einen gerechten Anteil am Wirtschaftsertrag zu sichern. Für gleiche oder gleichwertige Arbeit sollen Mann und Frau den gleichen Lohn erhalten. Unter gleichen Voraussetzungen haben alle Arbeitnehmer, ob Frauen oder Männer, gleichen Anspruch auf (…). Maria Zaugg-Alt.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 11, November 1975,
Personen > Alt Maria. SGB-Frauenkongresse 1975. Rundschau, November 1975.
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01.01.1969 Schweiz
Frauen
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
Maria Alt
Maria Zaugg-Alt
Frauenarbeit
Gleichstellung
Menschenrechte
Volltext
Die Gewerkschafterinnen und das Jahr der Menschenrechte. Das nachstehende Referat ist durch die Kollegin Maria Zaugg-Alt der Frauentagung des Gewerkschaftsbundes vom 13. Oktober 1968 in Bern erstattet worden. Wenn Gewerkschafterinnen sich mit Fragen der Menschenrechte befassen, ist es naheliegend, dass sie sich in erster Linie den Anliegen der berufstätigen Menschen zuwenden. Ebenso selbstverständlich ist, dass Gewerkschafterinnen sich mit den Problemen hinsichtlich der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Diskriminierung der Frauen beschäftigen. Dass sie es aber nicht nur dabei bewenden lassen, beweist die heutige Tagung. Die Aufgabe der gewerkschaftlichen Frauenarbeit liegt darin, die Stellung der erwerbstätigen Frauen - in der Gewerkschaftsbewegung, - im Arbeitsprozess, und - in der Gesetzgebung zu wahren und zu verbessern. Es darf hier gleich aber auch beigefügt werden, dass die Gewerkschafterinnen sich durchaus bewusst sind, dass gewerkschaftliche Frauenarbeit zwar dringend notwendig ist, diese Tätigkeit jedoch immer in den Rahmen der Gesamtinteressen gestellt ist, welche die arbeitenden Männer und Frauen verbinden, und die Gewerkschaftspolitik in ihrer Gesamtheit berücksichtigt werden muss; denn es gibt noch manche Ungerechtigkeiten auszumerzen und alte wie auch täglich aus einer rapid sich wandelnden Welt neu sich ergebende Probleme zu lösen, die Frauen und Männer gleichermassen betreffen. (…). Maria Zaugg-Alt, Zürich.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 1, Januar 1969.
Personen > Zaugg-Alt Maria. Frauenarbeit. Menschenrechte. Rundschau, Januar 1969.
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01.03.1960 Schweiz
Frauen
Gewerkschaftliche Rundschau
Personen
SGB-Frauenkommission
Maria Alt
Frauenarbeit
Untersuchung
Volltext
Probleme der berufstätigen Frau. Referat, gehalten anlässlich der konstituierenden Sitzung der Frauenkommission des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes am 15. November 1959 in Bern. (…). Leider machen auch viele berufstätige Frauen sich überhaupt keine Gedanken über ihre Stellung im Erwerbsleben. Eines der allergrössten Probleme ist die Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit eines grossen Teiles der Frauen selbst. Sie nehmen ihre tatsächliche berufliche Schlechterstellung gegenüber dem Manne einfach als gegeben hin. Die Frauen entschliessen sich auch nur sehr schwer, ihrer Berufsorganisation beizutreten. Sie haben hundert Ausreden und nur in ganz seltenen Fällen einen wirklich stichhaltigen Grund. Dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund gehören neben 385‘000 männlichen Mitgliedern heute 44‘600 Arbeiterinnen und weibliche Angestellte an. Es könnte - bescheiden geschätzt - das Dreifache sein. Selbst dann wäre noch nicht einmal die Hälfte der organisierbaren Frauen erfasst. Dieses grosse Heer von Frauen, das ausserhalb der gewerkschaftlichen Organisationen steht, ist ein Bleigewicht für den vom SGB und den ihm angeschlossenen Verbänden in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung angestrebten Fortschritt. (…). Maria Alt, Zürich.
Gewerkschaftliche Rundschau, Heft 2, März 1960.
Personen > Alt Maria, Zürich. Frauenarbeit. Untersuchung. Rundschau, März 1960.
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