Gewerkschaftschronik
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27.09.2020 Schweiz
Abstimmungen Schweiz
SVP
Unia Schweiz

Abstimmung
Kündigungsinitiative
Volltext
Deutliches NEIN zur Kündigungsinitiative der SVP.
Angriff auf Lohnschutz und Arbeitnehmendenrechte abgewehrt. Das deutliche NEIN zur Kündigungsinitiative der SVP ist ein Sieg der Arbeitnehmenden. Es ist ein JA zum Lohnschutz und ein JA zu gleichen Rechten für alle Arbeitnehmenden in der Schweiz. Nun muss dem Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen auch im Hinblick auf das Rahmenabkommen mit der EU höchste Priorität eingeräumt werden. Die Kündigungsinitiative war ein Angriff auf alle Arbeitnehmenden und ihre Rechte. Sie wollte die Personenfreizügigkeit durch ein diskriminierendes Kontingentsystem ersetzen und so die Rechte aller Arbeitnehmenden in der Schweiz schwächen. Zudem wollte die Initiative mit den Flankierenden Massnahmen (FlaM) einen tragenden Pfeiler des Schweizer Lohnschutzes aushebeln. FlaM stärken statt schwächen – jetzt auch beim Rahmenabkommen mit der EU! Das erfreuliche Abstimmungsresultat bestärkt die Unia in ihrer klaren Haltung. Die FlaM und damit der Lohnschutz müssen gestärkt und nicht geschwächt werden. Die Unia fordert mehr Lohnkontrollen, schärfere Sanktionen bei Dumping sowie Berufs- und Branchenregister, welche offenlegen, ob die Löhne und Arbeitsbedingungen der Firmen bei Kontrollen korrekt waren. Es braucht zudem kantonale Mindestlöhne sowie mehr allgemein verbindlich erklärte Gesamtarbeitsverträge. Auch der Schutz für Arbeitnehmende und gewerkschaftliche Vertrauensleute, die sich gegen Lohndumping wehren, muss verstärkt werden. Der Schutz der Löhne und Arbeitsbedingungen hat auch im Hinblick auf die Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit der EU Priorität. Der bisher vorliegende Vertragstext würde die FlaM aufweichen und den Schweizer Lohnschutz schleifen. Er ist deshalb nicht akzeptabel. Die FlaM stehen nicht zur Disposition. Ein Rahmenabkommen, das Arbeitnehmendenrechte und Lohnschutz schwächt, wird die Unia entschlossen bekämpfen. Es wird ebenso scheitern wie heute die infame Initiative der SVP. Mindestlohn von 23 Franken im Kanton Genf. Einen Erfolg feiern die Arbeitnehmenden heute auch im Kanton Genf. Die gewerkschaftliche Volksinitiative für einen kantonalen Mindestlohn von 23 Franken pro Stunde wurde von der Genfer Bevölkerung angenommen. Es ist ein klares Zeichen gegen Tieflöhne.
Für Rückfragen:
Vania Alleva, Präsidentin Unia
Serge Gnos, Leiter Kommunikation + Kampagnen Unia
Unia Schweiz, Medienmitteilung, 27.9.2020.
Unia Schweiz > SVP. Kündigungs-Initiative. Unia Schweiz, 2020-09-27.
Volltext
24.02.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Travail.Suisse

Kündigungsinitiative
Volltext
Gewerkschaftskomitee gegen die SVP-Kündigungsinitiative. Gute Jobs und Löhne verteidigen! NEIN zur SVP-Kündigungsinitiative. Die SVP-Kündigungsinitiative will den Lohnschutz aufweichen, die Arbeitsbedingungen verschlechtern und die Schweiz isolieren. Die Arbeitnehmerverbände sagen dazu klar NEIN. Sie werden eine Gegenkampagne machen, um die grossen Gefahren für die Berufstätigen in der Schweiz aufzuzeigen. Die Kündigungsinitiative schadet den Arbeitnehmenden in der Schweiz. Weil sie den Lohn-schutz in Frage stellt. Weil sie zu prekären Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen führt. Und weil sie die Schweiz isoliert, indem sie die Bilateralen Verträge kündigt. Nichts von alldem trägt zur Lösung der realen Probleme in der Schweiz bei; wie beispielsweise die zu tiefen Einkommen, die Kaufkraftprobleme oder die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Die Kündigungsinitiative verschärft die Probleme. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse sagen deshalb zusammen klar NEIN zur Kündigungsinitiative der SVP, im Interesse aller Arbeitnehmenden. Die Einführung der Bilateralen Verträge hat den Arbeitnehmenden in der Schweiz spürbare Verbesserungen gebracht. Dank den Flankierenden Massnahmen werden die Löhne und die Arbeitsbedingungen systematisch durch die Sozialpartner kontrolliert, in Schweizer und in ausländischen Firmen. Die Dumpingfirmen unter den Arbeitgebern werden nicht nur gebüsst, sondern sie werden auch aufgefordert, die geschuldeten Löhne nachzubezahlen. In Branchen mit Lohndruck können Bund und Kantone Mindestlöhne einführen. (…).
Travail.Suisse, 24.2.2020.
Travail.Suisse > Kuendiungsinitiative. Travail.Suisse, 2020-02-24.
Ganzer Text
24.02.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
SEV Schweiz

Kündigungsinitiative
Volltext
Gewerkschaftskomitee: Gute Jobs und Löhne verteidigen!. NEIN zur SVP-Kündigungsinitiative. Die SVP-Kündigungsinitiative will den Lohnschutz aufweichen, die Arbeitsbedingungen verschlechtern und die Schweiz isolieren. Die Arbeitnehmerverbände sagen dazu klar NEIN. Sie werden eine Gegenkampagne machen, um die grossen Gefahren für die Berufstätigen in der Schweiz aufzuzeigen. Die Kündigungsinitiative schadet den Arbeitnehmenden in der Schweiz. Weil sie den Lohnschutz in Frage stellt. Weil sie zu prekären Arbeits- und Aufenthaltsbedingungen führt. Und weil sie die Schweiz isoliert, indem sie die Bilateralen Verträge kündigt. Nichts von alldem trägt zur Lösung der realen Probleme in der Schweiz bei; wie beispielsweise die zu tiefen Einkommen, die Kaufkraftprobleme oder die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen. Im Gegenteil: Die Kündigungsinitiative verschärft die Probleme. Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und Travail.Suisse sagen deshalb zusammen klar NEIN zur Kündigungsinitiative der SVP, im Interesse aller Arbeitnehmenden. Die Einführung der Bilateralen Verträge hat den Arbeitnehmenden in der Schweiz spürbare Verbesserungen gebracht. Dank den Flankierenden Massnahmen werden die Löhne und die Arbeitsbedingungen systematisch durch die Sozialpartner kontrolliert, in Schweizer und in ausländischen Firmen. (…).
SEV, 24.2.2020.
SEV > Kuendigungsinitiative. SEV, 2020-02-24.
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19.02.2020 Schweiz
Initiativen Schweiz
Travail.Suisse

Kündigungsinitiative
Personenfreizügigkeit
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Einladung. Sehr geehrte Medienschaffende. Gerne laden wir Sie zur Medienkonferenz des Komitees „Nein zur arbeitnehmerfeindlichen Kündigungsinititative“ ein. Eine Kernaufgabe der Gewerkschaften ist es, für bessere Arbeitsbedingungen und faire Löhne zu kämpfen. Darum haben sie die Bilateralen Verträge unterstützt – unter der Bedingung, dass die Schweizer Löhne geschützt sind. Damit die Berufstätigen in der Schweiz von der wirtschaftlichen Öffnung profitieren. Auf Druck der Gewerkschaften wurden scharfe flankierende Massnahmen (FlaM) und Arbeitsmarktkontrollen eingeführt, mit denen Lohndumping, prekäre Arbeitsbedingungen und Schwarzarbeit bekämpft werden. Dank der Personenfreizügigkeit und ihrer flankierenden Massnahmen wurden prekäre Aufenthaltsstatus wie das Saisonnierstatut abgeschafft. Die Kündigungsinitiative setzt diese Errungenschaften aufs Spiel. Sie ist eine Gefahr für die Löhne, die Arbeitsbedingungen und die Arbeitsplätze in der Schweiz. Deshalb engagieren sich die Gewerkschaften mit einer breiten Kampagne gegen die arbeitnehmerfeindliche Initiative. Die Medienkonferenz findet statt am Montag, 24. Februar 2020, um 10.00 Uhr im Vatter Business Center, Raum Adrian Frutiger, Bärenplatz 2, Bern. Es nehmen teil: (…).
Travail.Suisse, 19.2.2020.
Travail.Suisse > Kuendigungsinitiative. Travail.Suisse, 2020-02-19.
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