Gewerkschaftschronik
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Anzahl gefundene Artikel: 27

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28.06.2019 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Hans Baumann
Gewinne
Löhne
Volltext
Profite steigen, doch Reallöhne sinken deutlich. Die Löhne sind in den letzten zwei Jahren kaum mehr gestiegen. Zwar konnten die Gewerkschaften in den Gesamtarbeitsverträgen noch geringe Lohnerhöhungen aushandeln, im Durchschnitt aller Wirtschaftszweige erhöhten sich die Löhne 2017 und 2018 aber nur um knapp ein Prozent. Das entspricht etwa den ausgehandelten Lohnerhöhungen in den GAV. Da die Teuerung in den zwei Jahren 1,4 Prozent betrug, resultierte für die Arbeitnehmenden zum ersten Mal seit vielen Jahren ein Kaufkraftverlust. In den Jahren zuvor war das noch anders: Eine negative Teuerung sorgte dafür, dass die Kaufkraft leicht zunahm. Branchenunterschiede. Zwischen den Branchen, in denen die Unia vertreten ist, gibt es deutliche Unterschiede. In der Industrie weist nur die Chemie- und Pharmabranche eine positive Lohnentwicklung auf. Überdurchschnittlich sind die Kaufkraftverluste im Metallgewerbe sowie der Uhren- und Maschinenindustrie. Von den Dienstleistungsbranchen schneidet neben dem Finanzsektor der Detailhandel am besten ab. In dieser Branche mit einem hohen Frauenanteil gab es nur einen geringen Kaufkraftverlust. 8,3 Prozent mehr Profit. Schlecht schnitten der Verkehrssektor sowie die Post- und Kurierdienste ab, wo der Reallohnrückgang 1,2 Prozent betrug. Die GAV-Abschlüsse 2018/2019 lassen für dieses Jahr keine deutliche Verbesserung der Situation der Lohnabhängigen erwarten. Bei einer voraussichtlichen Teuerung von 0,6 Prozent ¬dürfte nur (…). Hans Baumann.
Work online, 28.6.2019.
Personen > Baumann Hans. Loehne. Work online, 2019-06-28.
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17.08.2018 Schweiz
Bundesamt für Statistik
Personen
Work
Hans Baumann
Armut
Bundesamt für Statistik
Vermögen
Volltext
Bund belegt: Reiche werden reicher, Arme zahlreicher. Die neuste Bundessteuer-Statistik zeigt es deutlich: Die Reichsten in der Schweiz werden immer reicher. Unterdessen besitzt das reichste Prozent der Steuerzahlenden fast 42 Prozent des gesamten Vermögens. Das sind über 730 Milliarden Franken und ein neuer Rekord. Die anderen 99 Prozent müssen sich in den Rest teilen. Auf der unteren Stufe der Wohlstandspyramide sieht es ganz anders aus. Die Anzahl jener, die Sozialhilfe beanspruchen müssen, und auch ihr Anteil an der Bevölkerung haben seit 2010 deutlich zugenommen. Die Sozialhilfequote stieg von 3 auf 3,3 Prozent. Grund für den nochmaligen Anstieg im Jahr 2016 waren übrigens nicht ausschliesslich die höheren Flüchtlingszahlen. Die Zahlen gingen bei Schweizerinnen und Schweizern ungefähr gleich stark nach oben. Arm trotz Job. Noch stärker zugenommen haben die Working Poor, und dies vor allem in den Jahren 2015 und 2016. Das sind jene Menschen, die trotz Erwerbsarbeit arm sind. Seit 2010 ist die Quote der Erwerbstätigen, die armutsgefährdet sind, von 3,4 auf 4,5 Prozent gestiegen. Rund 150‘000 Personen erzielen trotz Arbeit kein existenzsicherndes Einkommen. Das betrifft vor allem auch Familien, in denen rund 50’000 Kinder in Armut aufwachsen. Beschämend. Im internationalen Vergleich ist der Anteil der Sozialhilfebeziehenden und der armen Erwerbstätigen zwar nicht besonders hoch. Aber wir leben in einem Land, in dem sich in den letzten 10 Jahren die Anzahl Personen, die über 10 (…). Hans Baumann.
Work online, 17.8.2018.
Personen > Baumann Hans. Vermögen, Armut. Work online, 2018-08-17.
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29.03.2018 Schweiz
Personen
Work
Hans Baumann
Chancengleichheit
Volltext
Chancengleichheit: Schweiz schneidet schlecht ab, Die Einkommen und vor allem die Vermögen sind in der Schweiz ungleicher verteilt als in anderen Ländern. Das wäre halb so schlimm, könnte man sagen, wenn alle im Verlaufe ihres Lebens die gleiche Chance hätten, auch einmal zu den Reicheren zu gehören. Oder wenn - wenigstens in der nächsten Generation - alle die gleichen Chancen hätten aufzusteigen. Vererbte Chancen. In ihrer Studie zeigen Reto Föllmi und Isabel Martinez (sie ist seit 2017 Ökonomin beim SGB), dass wir davon weit ¬entfernt sind. Bei der sogenannten sozialen Mobilität schneidet die Schweiz schlecht ab. Wenn die Eltern zu den untersten 10 oder 20 Prozent in der Einkommenspyramide gehören, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch ihre Kinder dort verharren. Das gleiche gilt auch für das reichste Prozent der Bevölkerung, das seine soziale Stellung meist auf die Kinder vererbt. In den USA ist die Chance auf einen Aufstieg ähnlich gering wie in der Schweiz. Dies hat vor allem mit den ungleichen Bildungschancen zu tun. Kinder von Eltern aus der 1. Bildungsstufe (ohne Berufsbildung) ¬haben in der Schweiz nur eine geringe Chance, eine tertiäre Bildung (mit Hochschulabschluss) zu absolvieren und damit auch in eine hohe Einkommensstufe zu gelangen. Andere europäische Länder, insbesondere die nordischen, schneiden hier weit besser ab. In der Schweiz verharren 33 Prozent. (…). Hans Baumann.
Work online, 29.3.2018.
Personen > Baumann Hans. Chancengleichheit. Work online, 2018-03-29.
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02.11.2017 Schweiz
Personen
Steuern
Work
Hans Baumann
Unternehmenssteuer
Volltext
Steuervorlage 17: Alter Wein In Neuen Schläuchen. Seit 1990 sind die Reingewinne der Schweizer Kapitalgesellschaften von rund 40 auf über 330 Milliarden Franken gestiegen. Das ist zu einem Teil auf die Zunahme der steuerprivilegierten Holdings und anderer Sondergesellschaften zurückzuführen. Von den gesamten Reingewinnen werden deshalb deren Beteiligungsgewinne abgezogen, weil diese schon einmal versteuert wurden. Was übrigbleibt, ist dann der steuerbare Reingewinn. Aber auch diese Nettogewinne sind seit 1990 stark gestiegen, nämlich von 26 auf 113 Milliarden Franken. Sie haben sich also mehr als vervierfacht! Zum Vergleich: Die Löhne stiegen im gleichen Zeitraum nur um rund einen Drittel. Steuergeschenke. Ebenfalls nicht mithalten konnten die Steuereinnahmen von Bund, Kantonen und Gemeinden. Die Steuereinnahmen aus Kapitalgesellschaften erhöhten sich von rund 8 auf knapp 20 Milliarden. Sie sind nur ungefähr halb so schnell gestiegen wie die Nettogewinne. Die Steuerbelastung der Unternehmen hat sich also fast halbiert. Ursache dafür sind die vielen Steuergeschenke, die Bund und Kantone den Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren gewährt haben. So nicht. Das Volk hat die Unternehmenssteuerreform III versenkt. Jetzt hat das Finanzdepartement einen neuen Vorschlag gemacht. (…). Hans Baumann.
Work, 2.11.2017.
Personen > Baumann Hans. Unternehmenssteuer. Work, 2017-11-02.
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29.06.2017 Europa
Gewerkschaften
Personen
Work
Hans Baumann
Gewerkschaften
Mitgliederbewegung
Volltext
Weniger Mitglieder, mehr Einfluss: wie lange geht das auf? Der gewerkschaftliche Organisationsgrad, also der Anteil der gewerkschaftlich Organisierten an der Gesamtzahl der Arbeitnehmenden, ist ein wichtiger Gradmesser für die Organisationsmacht und damit die Stärke der Gewerkschaften in einem Land. Im Vergleich zu 1980 haben Mitgliederzahlen und Organisationsgrad in allen europäischen Ländern abgenommen. Nur in wenigen Ländern war der Rückgang geringfügig, so etwa in Schweden, das hier stellvertretend für die anderen nordischen Staaten mit ähnlicher Entwicklung steht. In den meisten Staaten hat sich der Organisationsgrad fast halbiert, in der Schweiz ging er um einen Drittel zurück. Die grossen Mitgliederverluste erfolgten fast ausschliesslich vor der Wirtschaftskrise von 2007, also in den 1980er und 1990er Jahren. Seither hat sich der Organisationsgrad in den meisten Ländern auf einem tiefen Niveau stabilisiert. In Italien und Spanien nahm er sogar zu, so dass auch schon von einem «Revival» der Gewerkschaften gesprochen wurde. Mehr GAV. Die Stärke der Gewerkschaften misst sich nicht nur an der Organisationsmacht, sondern auch an ihrer «institutionellen» Macht, das heisst an ihrem Einfluss auf Gesetzgebung und Politik. Und hier schneiden die Gewerkschaften weit besser ab. Dies zeigt sich etwa darin, dass in den meisten westeuropäischen Ländern heute gleich viel oder sogar mehr Arbeitnehmende durch Gesamtarbeitsverträge (GAV) und Mindestlöhne geschützt sind als 1980. (…). Hans Baumann.
Work, online, 29.6.2017.
Personen > Baumann Hans. Gewerkschaften. Organisationsgrad. Work online, 2017-06-29.
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11.05.2017 Schweiz
Personen
Work
Hans Baumann
Energieverbrauch
Energieversorgung
Volltext
Energieverbrauch sinkt: Energieziele einfach erreichbar. Die rechten Gegner der Energiestrategie 2050 behaupten unter anderem, die Reduktionsziele für die Schweiz beim Energie- und CO2-Verbrauch seien viel zu ehrgeizig. Sie seien nur mit drastischen Regulierungsmassnahmen oder viel zu teuren Fördermassnahmen zu erreichen. Tatsächlich aber ist der Endenergieverbrauch bereits in den letzten Jahren rückläufig und nach einem zwischenzeitlichen Anstieg ungefähr wieder auf das Niveau von 1991/1992 gesunken. Und dies, obwohl die Bevölkerung im gleichen Zeitraum um 1,5 Millionen Menschen zugenommen hat. Und damit auch die Anzahl Gebäude, Fahrzeuge, gefahrenen Kilometer usw. Minus 18 Prozent. Pro Kopf der Bevölkerung bedeutet das einen Rückgang von fast 18 Prozent in 25 Jahren. Dabei ist der Verbrauch vor allem in den letzten 10 Jahren gesunken, um rund 14 Prozent. Bundesrat und Parlament möchten mit der Energiestrategie den Verbrauch bis 2020 um 16 Prozent senken im Vergleich mit dem Jahr 2000. Das ist praktisch schon jetzt erreicht. Deshalb wurde die Vorlage von links ja auch als zu wenig ehrgeizig kritisiert. Bis 2035 soll dann der Verbrauch um 43 Prozent reduziert werden, auch das scheint aufgrund der heutigen Zahlen durchaus machbar. Am rückläufigen Verbrauch der letzten Jahre dürften die verbesserte Wärmedämmung der Gebäude und der Einsatz effizienterer Technologien in der Industrie und in den Haushalten einen grossen Anteil haben. Das sieht man am stark rückläufigen Verbrauch von Erdölbrennstoffen, einem Energieträger, der besonders viel CO2 in die (…). Hans Baumann.
Work online, 11.5.2017.
Personen > Baumann Hans. Energieversorgung. Work online, 2017-05-11.
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20.05.2016 Schweiz
Arbeitslosigkeit
Personen
Work
Hans Baumann
Arbeitslosigkeit
Digitalisierung
Volltext
Die Arbeit geht uns trotz Robotern nicht aus. Es gibt Gründe, die für ein bedingungsloses Grundeinkommen sprechen. Das Argument, uns gehe wegen der beschleunigten technologischen Entwicklung („Industrie 4.0“ usw.) bald die Arbeit aus, gehört aber nicht dazu. Umverteilung. Zu Beginn der 1980er-Jahre hatten wir diese Diskussion schon einmal. Damals schwand die Zahl der Arbeitsplätze in der Schweiz tatsächlich dramatisch, die Computer in den Büros verbreiteten sich rasant, und die computergestützte Produktion fegte viele Arbeitende aus den Fabriken. Etliche Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter waren sich damals sicher, dass ein grundlegender gesellschaftlicher Wandel begonnen hatte. Das Volumen an bezahlter Arbeit, dachte man, würde nun zurückgehen, Arbeitsplätze würden dauerhaft verschwinden. Das Rezept der Gewerkschaft war die Umverteilung der noch vorhandenen Arbeit auf alle. Durch Arbeitszeitverkürzungen. Zunahme. Dass darauf die Wochenarbeitszeit etwas verkürzt und mehr Ferientage ausgehandelt werden konnten, war ein sozialer Fortschritt. Aber die Prognose eines anhaltenden Rückgangs des Arbeitsvolumens erwies sich als falsch. Das Total aller geleisteten und bezahlten Arbeitsstunden in der Schweiz nahm zwar in den Krisenjahren der 1970er und 1990er Jahren ab. Aber über einen längeren Zeitraum gesehen, haben die geleisteten Arbeitsstunden kräftig zugenommen: von 5,5 Milliarden Stunden im Jahr 1950 auf 7,7 Milliarden im Jahr 2014. Eine Zunahme gab es auch in den letzten Jahren. (…). Hans Baumann.
Work, 20.5.2016.
Personen > Baumann Hans. Digitalisierung. Arbeitslosigkeit. Work, 2016-05-20.
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21.04.2016 Europa
Personen
Work
Hans Baumann
EU
Streik
Volltext
Weniger Arbeitskämpfe in Europa: woran liegt das? Woran kann die Stärke der Gewerkschaften gemessen werden? Zum Beispiel an den Mitgliederzahlen. Hier wurde auch schon von einem „Comeback“ der Gewerkschaften gesprochen, weil die Mitgliederzahlen grosser Gewerkschaften in den letzten Jahren wieder zugenommen haben. In Deutschland etwa und in Italien, aber auch bei der Unia. Deshalb sind die neusten Zahlen des Europäischen Gewerkschaftsbundes über die Streikhäufigkeit doch eher überraschend. Denn ein weiterer Massstab für die Stärke der Gewerkschaften ist die Anzahl von Arbeitskämpfen. Und die in den meisten Ländern geführte Streikstatistik zeigt ein klares Bild: Trotz der Finanzkrise von 2007 und der nachfolgenden Verschuldungskrise wurde in Europa in den letzten 10 Jahren weniger gestreikt als im Jahrzehnt zuvor. Neben dem Sonderfall Zypern gibt es drei markante Ausnahmen: In Frankreich, Belgien und Deutschland wurde mehr gestreikt. Entgegen dem von den letzten Lokomotivführerstreiks geprägten Bild in den Medien wird aber in Deutschland immer noch wenig gestreikt. Es ist also eine Zunahme auf tiefem Niveau. Frankreich gehört nach wie vor zu den streikfreudigsten Ländern Europas. In allen anderen Ländern hat die Anzahl der an Streiks beteiligten Beschäftigten abgenommen, so dass der Trend im Durchschnitt aller Länder klar nach unten zeigt. Krisenländer. (…). Hans Baumann.
Work online, 21.4.2016.
Personen > Baumann Hans. Europa. Streiks. Work online, 2016-04-21.
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05.12.2015 Schweiz
Personen
Steuern
Work
Hans Baumann
Steuerhinterziehung
Volltext
Steuerparadies Schweiz: Firmen zahlen immer weniger. Die Schweiz ist das Land, in dem Unternehmen weniger als anderswo zur Finanzierung des Gemeinwesens und der öffentlichen Aufgaben besteuern. Dies ist schon seit Jahrzehnten so. 1981 zahlten die Unternehmen im Mittel der Kantone 33 Prozent Steuern auf Gewinn. Da lagen die Gewinnsteuern in Deutschland noch bei über 60 und in den USA bei über 50 Prozent, im Schnitt der Industrieländer (OECD) bei 48 Prozent. Abwärtsspirale. Seither haben sich die Unternehmen so gut wie überall ihren Verpflichtungen entzogen. In der OECD, dem Club der reichsten Länder, haben Unternehmen ihre Steuern fast halbiert, auf durchschnittlich rund 25 Prozent. Und die Schweiz hat bei diesem Rennen nach unten wacker mitgehalten: Hier sind die Unternehmenssteuern im Mittel der Kantone von 33 auf rund 21 Prozent gesunken. Theoretisch, denn das sind nur die gesetzlichen Steuersätze. Die effektiven Steuersätze sind wegen Steuerrabatten, Abzügen usw. viel tiefer. Vor allem dürfen Firmen in der Schweiz vom Gewinn zuerst auch noch die später zu bezahlende Steuer abziehen. Das ist im internationalen Vergleich ziemlich exotisch. Effektiv liegt der Gewinnsteuersatz im Mittel der Kantone bei 17,9 Prozent. Nur Irland und Slowenien haben noch tiefere Steuern. (…). Hans Baumann,
Work online, 5.11.2015.
Personen > Baumann Hans. Steuern. Steuerhinterziehung. Work online, 5,11.2015.
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03.09.2015 Schweiz
Personen
Work
Hans Baumann
Rezession
Sparmassnahmen
Volltext
Fertig kaputtgespart: es braucht Investitionen in die Zukunft. Die Nationalbank hat mit ihrem Frankenentscheid eine Rezession ausgelöst. Jetzt bedroht auch noch die Chinakrise unsere Exportwirtschaft. Wie reagieren Politik und Arbeitgeber? Sie sparen die öffentliche Hand (Bund, Kantone, Gemeinden) kaputt. Gleichzeitig wollen sie die rekordtiefen Steuern für die Unternehmen noch weiter senken. Die Arbeitgeber verlangen sogar Lohnsenkungen, die angesichts des sinkenden Preisniveaus „verkraftbar“ seien. Absurd, denn die Reallöhne stagnieren schon seit bald drei Jahrzehnten. Gebunkertes Geld. Damit droht der Schweiz eine gefährliche Lohn-Preis-Spirale gegen unten. Denn die Nachfrage würde noch mehr zurückgehen und damit die Rezession verschärfen. Damit tun alle genau das Falsche. Denn das Problem ist, alle schwimmen im Geld (nur die durchschnittlichen Lohnempfängerinnen und -empfänger nicht), aber sie sparen: in den Unternehmen, bei den Haushalten, beim Staat, bei Banken. Hätte man in der Schweiz die Löhne um 10 Prozent erhöht, etwa durch die Annahme der Mindestlohninitiative der Gewerkschaften, wäre die Binnennachfrage gestützt worden. Das wiederum hätte die einheimische Wirtschaft gestärkt und die Steuereinnahmen erhöht. Die Frankenkrise wäre nicht so heftig ausgefallen. Einmalige Chance. Das wurde verpasst. Nun muss der Staat in die Lücke springen und die Nachfrage stützen. Hans Baumann.
Work online, 3.9.2015.
Personen > Baumann Hans. Löhne. Sparmassnahmen. Work, 3.9.2015.
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04.06.2015 Schweiz
Personen
Work
Hans Baumann
Vermögen
Volltext
Sogar die OECD warnt vor der Ungleichheit in der Schweiz. Eine neue Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) beweist, dass der Reichtum immer ungleicher verteilt ist.* Das ist aufsehenerregend. Zwar gibt es inzwischen Dutzende von Analysen, welche die wachsende Ungleichheit und ihre Gefahren belegen. Aber die OECD ist der Club der 34 reichsten Länder. Sie ist eine führende Antreiberin des entfesselten Kapitalismus. Ihre Dogmen sind Steuersenkungen, ungebremste Finanzspekulation, Abbau des Arbeitsschutzes. Jetzt schlägt sie Alarm und fordert Massnahmen wie höhere Steuern für Reiche. Die extreme Ungleichheit sei, so die OECD, auch ein Problem für die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstum. Je höher die Ungleichheit, desto krisenanfälliger die Wirtschaft. Deshalb schlägt sie eine Reihe von Massnahmen vor, die eher zu den linken Forderungen gehören. Normalerweise werden Empfehlungen des Clubs von der „Neuen Zürcher Zeitung“ unkritisch besprochen. Meist geht es darum, dass die Schweiz den Arbeitsmarkt noch mehr deregulieren oder öffentliche Dienste privatisieren sollte. Diesmal aber war der Kommentar der NZZ ungleich kritischer: Die Annahmen, die dieser OECD-Studie zugrunde lägen, seien fragwürdig, behauptete das Blatt. Mit Grafik. (…). Hans Baumann.
Work online, 4.6.2015.
Personen > Baumann Hans. Vermögensverhältnisse. Work, 4.6.2015.
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07.05.2015 Schweiz
Personen
Work
Hans Baumann
Anstellungsbedingungen
Arbeitsverhältnisse
Volltext
Immer mehr Arbeitsverhältnisse sind unsicher. Die neusten Zahlen der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE) zeigen: Die Situation der Arbeitnehmenden wird schwieriger. Denn unsichere und atypische Arbeitsverhältnisse nehmen insgesamt zu. Atypisch heissen Arbeitsverträge, die nicht die üblichen Bedingungen kennen wie feste Arbeitszeit, hohes Pensum, unbefristete Anstellung usw. Die Grafik zeigt die Entwicklung dieser atypischen Anstellungen über die vergangenen 20 Jahre. Das Problem: In der Regel haben sie einen höheren Anteil an prekärer Arbeit als sogenannte Normalarbeitsverhältnisse. So sind zum Beispiel nicht alle Teilzeitverhältnisse mit Pensen unter 50 Prozent problematisch. Wir wissen aber, dass knapp die Hälfte der Teilzeiterinnen (zu drei Vierteln Frauen) unterbeschäftigt sind und eigentlich mehr arbeiten möchten. Zudem sind diese Arbeitenden dann meist in der Altersvorsorge benachteiligt. Auch zeitlich befristete Stellen, also Temporärarbeit oder Praktika, können durchaus erwünscht sein. Doch auch hier ist der Anteil unsicherer Arbeitsverhältnisse erhöht. Dasselbe gilt für die gleichzeitige Beschäftigung bei mehreren Arbeitgebern. Am stärksten zugenommen hat die Teilzeitarbeit, nämlich von gut 400‘000 Beschäftigten mit weniger als 50 Stellenprozenten im Jahr 1994 auf heute über 620‘000 Stellen. (…). Hans Baumann.
Work online, 7.5.2015.
Personen > Baumann Hans. Anstellungsverhältnisse. Grafik. Work online, 7.5.2015.
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19.09.2014 Schweiz
Personen
Steuern
Work
Hans Baumann
Erbschaftssteuer
Volltext
Wer hat Angst vor der Erbschaftssteuer? Wer über zwei Millionen Franken erbt, soll 20 Prozent davon versteuern. Die Hälfte der Erträge soll der AHV zugute kommen. So will es die Erbschaftssteuerinitiative der Gewerkschaften und Linksparteien. Bürgerliche Politikerinnen und Politiker bekämpfen dieses Anliegen vehement. Bereits beschwören sie den Untergang des sogenannten Mittelstands: Erbe jemand eine Eigentumswohnung oder ein Ferienhaus, müsse er dieses verkaufen, um die Steuern bezahlen zu können. Das gleiche Szenario, behaupten die Bürgerlichen, gelte für kleinere und mittlere Unternehmen, die in Familienbesitz sind. Wie wenige Personen wirklich von der Erbschaftssteuer betroffen wären, zeigt die Vermögensstatistik, die der Bundesrat kürzlich veröffentlicht hat. Zwar ist pro Steuerzahler das Vermögen in der Schweiz eines der höchsten weltweit. Im Durchschnitt sind es 290‘000 Franken. Aber eben nur im Durchschnitt. Ein Viertel aller Steuerzahlenden hat überhaupt kein Vermögen oder ist verschuldet. Die Hälfte hat ein Vermögen von unter 29‘000 Franken. Die hohen Vermögen konzentrieren sich bei ein paar Zehntausend Leuten an der Spitze der Pyramide. Rund 40 Prozent der Schweizer Bevölkerung leben in einer eigenen Liegenschaft. (…). Hans Baumann.
Work, 19.9.2014.
Personen > Baumann Hans. Erbschaftssteuer. Work, 2014-09-19.
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21.08.2014 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Hans Baumann
Einkommensverhältnisse
Statistik
Volltext
Hohe Lohnquote: die Lüge vom Sonderfall Schweiz. Seit dem breit diskutierten Buch des französischen Ökonomen Piketty wissen wir: Die Vermögenskonzentration in den Händen weniger Leute nimmt zu. Der Anteil der Einkommen aus Vermögen am Volkseinkommen wächst, der Anteil der Lohneinkommen nimmt seit den 1980er Jahren ab. Das gilt für die meisten Länder. Der Anteil der Löhne am Volkseinkommen, die Lohnquote, fiel zum Beispiel in Deutschland um fast 10 Prozent. Offiziell stabil. Die Lohnquote sagt viel aus über eine Volkswirtschaft. Je höher sie ist, desto mehr bekommen die Arbeitenden vom Wert ihrer Arbeit als Lohn zurück. Je tiefer die Quote, desto ungerechter eine Gesellschaft. Auch in der Schweiz ist die Lohnquote zurückgegangen. Allerdings nur leicht. Der Rückgang von rund 56,5 Prozent auf rund 55 Prozent im Durchschnitt der letzten Jahre war gering. In der Schweiz haben vor allem zwei Faktoren zur offiziellen Stabilität der Lohnquote beigetragen: die reale Verbesserung bei den Tieflöhnen und die massive Erhöhung der Spitzenlöhne. Die Mindestlöhne in den Gesamtarbeitsverträgen, insbesondere in Tieflohnsektoren, konnten in den letzten Jahren deutlich angehoben werden. (…). Hans Baumann.
Work online, 21.8.2014.
Personen > Baumann Hans. Einkommensverhältnisse. Löhne. Work, 21.8.2014.
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19.06.2014 Schweiz
Frauen
Personen
Work
Hans Baumann
Frauenlöhne
Statistik
Teilzeitarbeit
Volltext
Frauen-Erwerbstätigkeit steigt vor allem als Teilzeitarbeit. Seit 2005 hat das Arbeitsvolumen in der Schweiz stark zugenommen, also das Total aller geleisteten bezahlten Arbeitsstunden. Nicht mitgerechnet ist allerdings die Gratisarbeit im Haushalt, in der Betreuung und in Vereinen. Zählt man diese dazu, würden sich die geleisteten Arbeitsstunden ungefähr verdoppeln. Und die Statistik hat noch weitere Tücken: Sie sagt nichts darüber aus, ob eine Volkswirtschaft wächst. Es kann sein, dass die Wirtschaft zwar zulegt, gleichzeitig aber das Arbeitsvolumen abnimmt. Das geschieht bei stark steigender Produktivität. Während der wirtschaftlichen Flaute von 1991 bis 2005 wuchs das Arbeitsvolumen nur wenig. Aber eben nicht nur wegen des geringen Wirtschaftswachstums. Während dieser Zeitspanne wurde die Wochenarbeitszeit leicht gesenkt und wurden die Ferien verlängert. Interessant dabei ist, wie sich das Arbeitsvolumen auf die Geschlechter verteilt. Jenes der Männer sank in dieser Zeit, im Gegensatz zu jenem der Frauen. Das scheint klar, denn bis 2005 nahm die Zahl erwerbstätiger Frauen deutlich zu. Doch der Effekt auf das gesamte Arbeitsvolumen war nicht so stark, wie man meinen könnte. Denn viele Frauen arbeiteten Teilzeit, die Zahl der Vollzeitstellen für Frauen nahm sogar ab. (…). Hans Baumann.
Work online, 19.6.2014.
Personen > Baumann Hans. Frauenlöhne. Teilzeitarbeit. Work, 19.6.2014.
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19.06.2014 Schweiz
Emigranten
Personen
Work
Hans Baumann
Saisonnierstatut
Volltext
Gesund rein, krank raus. Wie menschenfeindlich die Schweiz mit ihren Saisonniers umsprang, sah der ehemalige Gewerkschaftsökonom Hans Baumann mit eigenen Augen. „Ich kann mich an den Fall von Giuseppe in den 1980er Jahren erinnern. Er war 25, kam aus Kalabrien und hatte dort eine Frau und ein kleines Kind. Er arbeitete an einem Steinbrecher, einer Maschine, die Steine aus dem Steinbruch zu Schotter verarbeitete. (…). Hans Baumann.
Work online, 19.6.2014.
Personen > Baumann Hans. Saisonnierstatut. Work online, 19.6.2014.
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20.02.2014 Schweiz
Militärdepartement
Personen
Work
Hans Baumann
Rüstung
Volltext

Ein 10-Milliarden-Gripen - aber nur zur Bürozeit. Über 3 Milliarden Franken kostet der Kampfjet Gripen. Teuer ist aber nicht nur die Beschaffung. Insbesondere für Nachrüstungen und für den Unterhalt kommt während der Lebensdauer des Kampfflugzeuges gut dreimal mehr zusammen. Die Gesamtkosten, die wir Steuerzahlerinnen und Steuerzahler zu berappen hätten: über 10 Milliarden Franken. Geld, das in den nächsten Jahren woanders fehlen könnte, zum Beispiel in der Sozialpolitik. Von 8 bis 17 Uhr. Dabei zeigt schon der jüngste Fall der Entführung einer Maschine der Ethiopian Airlines nach Genf, wie fragwürdig die Aufrüstung (beziehungsweise Aufrechterhaltung) einer hochtechnisierten Luftwaffe in der Schweiz ist. Das vom Co-Piloten entführte Flugzeug eskortierten nämlich zuerst italienische und dann französische Kampfjets bis zum Flughafen Genf Cointrin. Dies, obwohl die ausländischen Jets nur aufgrund einer Sondererlaubnis überhaupt berechtigt waren, in den Schweizer Luftraum einzudringen. Der Grund für den Einsatz der ausländischen Kampfjets: Die Entführung fand in der Nacht, um halb fünf Uhr früh, statt. Und dann schläft die Schweizer Luftwaffe. Denn sie ist nur während der Bürozeiten, ab 8 Uhr morgens bis um 17 Uhr nachmittags, einsatzbereit. Hans Baumann.

Work online, 20.2.2014.
Work > Rüstung. Luftwaffe. Work. 2014-02-20.

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06.02.2014 Schweiz
Löhne
Personen
Work
Hans Baumann
Einwanderung
Lohnerhöhungen
Volltext

In der Schweiz steigen die Löhne - auch dank Zuwanderung. Im Vergleich mit der Lohnentwicklung bei den Nachbarn schneidet die Schweiz gut ab. Von allen westeuropäischen Ländern sind die Löhne nur in Schweden schneller gestiegen als bei uns. Das war nicht immer so. Aber in den letzten vier Jahren haben sich in der Schweiz die Reallöhne im Durchschnitt dank erfreulicher Wirtschaftsentwicklung und tiefer Teuerung nach oben bewegt. Durchschnittslöhne zeigen zwar nur einen Teil der Wirklichkeit. Sie blenden die Lohnverteilung aus. Aber sie sind ein guter Trendmesser: In den meisten anderen Ländern gehen die Löhne seit Jahren runter. Erst 2013 gab es im Durchschnitt aller EU-Länder wieder einen kleinen Zuwachs von 0,2 Prozent. In Südeuropa mussten die Arbeitnehmenden aber riesige Lohn- und Kaufkraftverluste hinnehmen, in Griechenland etwa einen Abbau von 25 Prozent! Auch in Österreich und Italien gingen die Löhne deutlich zurück. Und selbst Deutschland liegt noch hinter der Schweiz, obwohl dort die Gewerkschaften im letzten und in diesem Jahr wieder gute Lohnabschlüsse erreichen konnten. Lohndumping. Offensichtlich hat also die Zuwanderung nicht nur der Schweizer Wirtschaft geholfen, schnell wieder aus der Krise zu finden.
Hans Baumann.

Work online, 6.2.2014.
Work > Lohnerhöhungen. Einwanderung. Work. 2014-02-06.

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19.10.2012 Griechenland
Zug
Coca-Cola
Denknetz
Personen
Work
Hans Baumann
Michael Stötzel
Coca-Cola
Steuerhinterziehung
Volltext

Coca-Cola Griechenland zügelt ins Steuerparadies Zug: Schweizer Steuerdumping unter Druck. Mehr als 30 Milliarden Franken Steuerklau. Coca-Colas Umzug von Athen nach Zug ist eine finanzielle Katastrophe für Griechenland. Aber auch ein politisches Debakel für die Schweiz. Es war die erste positive Wirtschaftsnachricht aus Griechenland seit vier Jahren: Die Industrieproduktion sei im August im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gestiegen. Hiess es am 10. Oktober. Doch nur einen Tag später folgte die kalte Dusche: (...).
* Denknetz-Jahrbuch 2012. Auf der Suche nach Perspektiven. Verlag Edition 8, Fr. 25.-.
Michael Stötzel.

Work online, 18.10.2012.
Personen > Stötzel Michael. Coca-Cola Griechenland. 19.10.2012.

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01.12.2011 Delemont
Zug
Zürich
Personen
Steuerwesen
VPOD-Magazin
Hans Baumann
Beat Ringger
Christoph Schlatter
Steuerhinterziehung
Steuern
Vermögenssteuer
Volltext

Interview mit Hans Baumann, mit Beat Ringger Herausgeber und Mitautor von „Richtig Steuern“. „Geld wieder dorthin bringen, wo es hingehört“. „Wie mit Steuern jährlich 25 Milliarden Franken an die Bevölkerung rückverteilt werden können“, lautet der Untertitel des neuen Buches* der Gewerkschafter Beat Ringger und Hans Baumann. Von letzterem wollte das VPOD-Magazin wissen, wie die Geldquellen angezapft werden können. Interview: Christoph Schlatter. VPOD-Magazin: Hans Baumann, im neuen Steuer-Buch wird nicht von Um-, sondern von Rückverteilung gesprochen. Warum? (...). Mit Foto von Hans Baumann.

VPOD-Magazin, November 2011.
Personen > Baumann Hans. Steuern. VPOD-Magazin Dezember 2011.doc.

Baumann Hans. Steuern. VPOD-Magazin Dezember 2011.doc

18.11.2011 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Hans Baumann
Anne Rüegsegger
Volltext
Werbung

Mitglieder werben Mitglieder. Die Unia lanciert eine neue Mitgliederwerbekampagne und will so noch stärker werden. Mehr Mitglieder für die Unia - mehr Unia für die Mitglieder: Diese ambitionierten Ziele verfolgt eine langfristig angelegte Kampagne, die Mitte November startet. In der Mitgliederwerbekampagne der Unia spielen die bisherigen Mitglieder die Hauptrolle. Sie sollen ihre Kollegen und Kolleginnen zu einem Beitritt bewegen. Warum und wie das funktionieren soll, fragten wir Kampagnenleiterin Anne Rüegsegger. (...). Hans Hartmann.
Weitere Infos: www.unia.ch/werber.

Work. Freitag, 2011-11-18.
Unia Schweiz > Mitgliederwerbung. 2011-11-18.doc.

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01.04.2009 Schweiz
Personen
Hans Baumann
Suleika Baumgartner
Nina Scheu
Wirtschaftskrise
*Eine Chance für mehr Gerechtigkeit". Die Schweiz kommt nicht darum herum, kurzfristig auf Konjunkturprogramme zu setzen. Doch nicht irgendwelche Investitionen sind gefragt, sondern solche in zukunftsträchtige Branchen, meint der ehemalige Ökonom der Gewerkschaft Unia, Hans Baumann. Und er will die Spielregeln ändern: weg von der Deregulierung hin zu mehr Gleichheit und Demokratie. (...). Interview. Mit Foto. Suleika Baumgartner, Nina Scheu. Comedia-Magazin Nr. 4, April 2009
24.10.2008 Schweiz
Personen
Unia Schweiz
Work
Hans Baumann
Judith Stofer
Pensionierung
Unia Schweiz
"Grosse Tanker können so schnell nicht kentern". Der Unia-Ökonom Hans Baumann geht in Pension. Mehr als 30 Jahre engagierte sich Hans Baumann für die Gewerkschaft. Der Unia-Ökonom, der Ende September in Pension ging, spricht über seine persönlichen Highlights und die Zukunft der Gewerkschaften. (…). Mit Foto. Judith Stofer. Work 24.10.2008
28.08.1987 Schweiz
Diskussion Zürich
GBH
GDO
GTCP
Personen
WOZ
Hans Baumann
Ezio Canonica
Vasco Pedrina
Hans Schäppi
Arbeitsfriede
Diskussion
Friedensabkommen
Sozialpartnerschaft
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Bilanz von 50 Jahren Arbeitsfrieden aus Gewerkschaftssicht. Eine Sackgasse. Hans Baumann, Sekretär GBH, Vasco Pedrina, Sekretär Schweizerische Arbeiterbildungszentrale, Hans Schäppi, Präsident GTCP, versuchen im folgenden Artikel aufzuzeigen, wie die Arbeitsfriedenpolitik die Gewerkschaften in der Schweiz in eine Sackgasse führte. Gleichzeitig knüpfen sie an dieser Bilanz an, um Elemente einer alternativen, offensiven Gewerkschaftspolitik zu formulieren. Arbeitsfrieden und Sozialpartnerschafts-ideologie haben die Gewerkschaftsbewegung nicht nur demobilisiert, sondern auch dazu geführt, dass die Gewerkschaften auf die Ebene der betrieblich und vertraglich  zu vereinbarenden Arbeitsbedingungen zurückgebunden wurden. Damit haben sie bewusst auf die Formulierung eigener, wirtschaftspolitischer Alternativen verzichtet. (...).

WOZ. Donnerstag, 1987-08-28.
Diskussion > Friedensabkommen. 1987-08-28.doc.

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24.07.1987 Zürich
Friedensabkommen
Gewerkschaften
Personen
Widerspruch
Hans Baumann
Bernhard Degen
Vasco Pedrina
Hans Schäppi
Jakob Tanner
Arbeitsfriede
Opportunismus
Sozialpartnerschaft
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Realität eines Mythos. Arbeitgeberverband und Gewerkschaft feiern das 50jährige Bestehen des Friedensabkommens in der Maschinen- und Metallindustrie. Aus diesem Anlass setzt sich der soeben erschienene „Widerspruch“-Sonderband* kritisch  mit  dem schweizerischen Modell der Sozialpartnerschaft auseinander. 15 Autorinnen und Autoren - Historiker, Sozialwissenschafter und Gewerkschaftsfunktionäre - befassen sich mit verschiedenen Aspekten des Arbeitsfriedens und der schweizerischen Gewerkschaftspolitik. (...).

Der öffentliche Dienst. 1987-07-24.
Widerspruch >Friedensabkommen. Doc.

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