Gewerkschaftschronik
 Textverzeichnis minimieren

Sie sind hier: Textverzeichnisse > Person > Gustav Müller
Suchen Ortsverzeichnis Kapitelverzeichnis Personenverzeichnis Stichwortverzeichnis  

       
 
   
Anzahl gefundene Artikel: 5

1
 DatumOrtKapitelPersonenStichworteArtikel
31.01.1919 Schweiz
Zimmerwald
Personen
Sozialistische Internationale
SP Schweiz
Zimmerwalder Konferenz
Robert Graber
Robert Grimm
W. I. Lenin
Gustav Müller
1. Weltkrieg
Volltext

Eine Frage, die keine sein sollte. Auf den nächsten Sonntag wird nach Bern ein ausserordentlicher Parteitag einberufen, um die Frage zu entscheiden, ob die schweizerische Sozialdemokratie sich auf der bevorstehenden Internationalen Sozialistenkonferenz   vertreten lassen soll.  

Wir bedauern es, dass eine solche Frage überhaupt existiert, weil uns nie der Mahnruf des kommunistischen Manifests aus dem Gehör fiel: Proletarier aller Länder, vereinigt Euch! Alle Erkenntnis, die von den grossen sozialistischen Vorkämpfern Marx und Engels in jenem unsterblichen Dokument niedergelegt wurde, wäre in den Wind gesprochen, wenn nicht eine Übereinstimmung im Denken und Wollen der Arbeiterklasse aller Länder und demzufolge möglichst  enge organisatorische Beziehungen bestehen würden. (...).

 

Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 31.1.1919. Archiv Beat Schaffer

 

Sozialistische Internationale. 31.1.1919.doc

 

 

 

06.12.1918 JU Kanton
Schweiz
Zürich
Personen
SGB
SP Schweiz
Graber
Jules Humbert-Droz
W. I. Lenin
Karl Marx
Gustav Müller
Generalstreik
Kongress
Parteitag
Volltext

Einigkeit! Von Nationalrat Graber. Die moralischen und materiellen Leiden der Arbeiterschaft sind geradezu unerträglich geworden. An diesen Leiden kann man die Sehnsucht nach einer bessern Gesellschaftsordnung ermessen. Die Privilegierten, die Besitzenden, die die ökonomische Sklaverei der Massen durchführen, organisieren mit aller Macht die Verteidigung der alten Gesellschaft. Dem wehr- und besitzlosen Proletariat gegenüber, das nur das Grosse seiner gerechten Sache für sich hat, befinden sich Hunderte, Tausende von Bajonetten, Tausende von Maschinengewehren, Milliarden an Kapital, die alles, auch die lügenhafte Presse, beherrschen und Uneinigkeit in den Arbeiterreihen säen. Dieser reaktionären Macht gegenüber, die zu jeder Gewalttat bereit ist, wirkt jede Uneinigkeit wie ein Verrat, weil sie das Proletariat schwächt. (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-12-06. Standort: Sozialarchiv.
Personen > Graber. 1918-12-06.doc.

Graber. Generalstreik. 1918-12-06.pdf

22.11.1918 Bern
BS Kanton
Schweiz
Zürich
Oltener Aktionskomitee
Personen
SGB
Strassenbahner-Zeitung
Ledebour
Gustav Müller
Generalstreik
Sozialistenkongress
Volltext

Weltenwende! In wenigen Tagen - am 24. November - vollenden sich sechs Jahre, seit im Basler Münster der weihevollste Teil des damaligen internationalen Sozialistenkongresses stattfand. Jener denkwürdige Kongress wurde in Eile veranstaltet, weil man befürchten musste, die herrschenden Gewalten wollen den grossen Krieg entfesseln, der alle Länder in seine verheeren den Flammen schlagen werde. Die Gefahr ging damals wieder für einmal vorüber, vermutlich deshalb, weil die kriegslüsternen Mächte ihren Rüstungen noch nicht trauten, denn das Rüsten trat um jene Zeit sein rasendstes Tempo an. Wenn wir an den Basler Kongress gegen den Krieg erinnern, so geschieht es nicht, um näher auf die eindrucksvolle Kundgebung einzutreten, sondern um an ein Wort zu erinnern, das der damalige Basler Regierungspräsident, Genosse Blocher, in seiner Begrüssungsrede von  der Münsterkanzel herab gesprochen hat. Er erklärte nämlich: „Wir Sozialisten verabscheuen einen europäischen Krieg, aber wir fürchten ihn nicht." (...).

Strassenbahner-Zeitung, 1918-11-22. Standort: Sozialarchiv.
Strassenbahner-Zeitung > Generalstreik. 1918-11-22.doc.

Strassenbahner-Zeitung. Generalstreik. 1918-11-22.pdf

03.01.1918 Schweiz
Personen
SP Schweiz
Hermann Greulich
Robert Grimm
Gustav Müller
Löhne
Mindestlöhne
Volltext

Aus der Geschichte der Arbeit. Bericht an das Schweizerische Volkswirtschaftsdepartement zur Errichtung von Lohnämtern. Hermann Greulich. Teil IV.

 

Solche Gedanken bewegen jetzt grosse Kreise der Arbeiterschaft und sie breiten sich immer mehr aus. Eine verzweifelte Stimmung hat Platz gegriffen, in der ein Appell an die Gewalttat leicht Eingang findet.

Unter solchen Umständen ist es nicht nur eine moralische, sondern eine Pflicht der Selbsterhaltung des Staates, kräftig in die Lohnfrage einzugreifen. In der Demokratie beruht sein Bestand darauf, dass er von der grossen Mehrheit als eine sittliche Gemeinschaft aufgefasst und anerkannt wird. Als solche sittliche Gemeinschaft darf er nicht ruhig zusehen, oder es gar noch beschützen, dass eine besitzende Minderheit sich immer mehr und mehr breitmacht, während eine grosse Mehrheit immer ärmer und notleidender wird. Verhält der Staat sich gleichgültig gegenüber dieser ernsten Erscheinung, dann darf er sich nicht wundern, wenn die leidenden Besitzlosen in ihm nicht mehr die sittliche Gemeinschaft anerkennen. Stützt er sich aber nur auf die Besitzenden, dann wäre diese Stütze viel zu schwach.

 

Hermann Greulich. Aus der Geschichte der Arbeit. Teil IV. Schweizerische Strassenbahner-Zeitung, 3.1.1918.

 

Greulich Hermann. Aus der Geschichte der Arbeit. 3.1.1918.doc

27.10.1917 BE Kanton
Personen
SP BE Kanton
Emil Düby
Robert Grimm
Jakob Liechti
Gustav Müller
Ernst Reinhard
Samuel Scherz
Oskar Schneeberger
Nationalratswahlen
Volltext

Nationalratswahlen im Kreise Bern-Mittelland. (Einges.) Wir bitten die gewerkschaftlich organisierten Arbeiter der Stadt Bern und sämtlicher übrigen im Mittelland gelegenen Gemeinden dringend, am Samstag den 27. Oder Sonntag den 28. Oktober den Gang zur Urne unter keinen Umständen zu versäumen und den sozialdemokratischen Wahlzettel in die Urne zu legen. Die sozialdemokratische Partei rückt bekanntlich in unserem Kreis mit einer vollen Siebenerliste auf, die folgende Kandidaten enthält: Emil Düby, Generalsekretär des V.P.S.T.,. Robert Grimm, Redakteur; Jakob  Liechti, Lehrer, Ostermundigen, Gustav Müller, Finanzdirektor, Ernst Reinhard, Gymnasiallehrer, Samuel Scherz, alt Armeninspektor, Oskar Schneeberger, Polizeidirektor. Da  auch  die  bürgerlichen Parteien mit einer vollen Liste auftreten, wird der Kampf diesmal ein sehr heisser werden. Auf jede Stimme kommt es da an und wir hoffen daher, dass kein Gewerkschafter den Gang zur Urne versäume.

Strassenbahner-Zeitung, 1917-10-19.
SP BE Kanton > Nationalratswahlen 1917-10-27.doc.

 

Ganzer Text

1


  
Copyright 2007 by Beat Schaffer   Nutzungsbedingungen  Powered by dsis.ch    anmelden